Einen Blog mit WordPress zu erstellen, ist einfach und auch ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se möglich. Wählen Sie zwischen eigenem und Managed Hosting. Danach folgen In­stal­la­ti­on, Design (Theme oder KI-Builder) und Funk­tio­nen per Plugins. An­schlie­ßend richten Sie Ihren Blog ein und bauen Ihre Le­ser­schaft auf.

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Warum WordPress? Viele Vorteile für einen Blog

WordPress ist ein beliebtes Content-Ma­nage­ment-System (CMS), mit dem Sie nicht nur Websites und Online-Shops, sondern auch Blogs aufsetzen können. Die Software ist kostenlos und wird von einer großen Community ständig wei­ter­ent­wi­ckelt. Es gibt mehr als 14.000 kos­ten­lo­se WordPress-Themes und über 60.000 WordPress-Plugins, mit denen sich so gut wie jede Aufgabe einer Website oder eines Blogs lösen lässt.

Das CMS ist einfach zu in­stal­lie­ren, noch einfacher zu befüllen und somit sehr un­kom­pli­ziert zu pflegen. KI-Plugins für WordPress un­ter­stüt­zen optional beim Design und der In­halts­er­stel­lung.

WordPress-Blog ein­rich­ten auf einen Blick

  1. Das WordPress-Blog-Thema auswählen
  2. Das richtige Hosting für den Blog verwenden
  3. Die perfekte Domain für den WordPress-Blog kreieren
  4. Logo und Favicon erstellen
  5. WordPress in­stal­lie­ren und den Blog ein­rich­ten
  6. Das passende Theme auswählen
  7. Wichtige Plugins in­stal­lie­ren
  8. Den Blog mit Inhalten befüllen
  9. Den WordPress-Blog ver­öf­fent­li­chen
  10. Den Blog be­kannt­ma­chen: Social Media

Einen WordPress-Blog erstellen – Schritt für Schritt

Schritt 1: Das Thema für Ihren WordPress-Blog auswählen

Bevor Sie einen WordPress-Blog ein­rich­ten, ist es ent­schei­dend, das passende Blog-Thema zu finden. Eine klar de­fi­nier­te Aus­rich­tung er­leich­tert die Struk­tu­rie­rung der Inhalte und die Ansprache einer passenden Ziel­grup­pe. Ideal ist ein The­men­be­reich, zu dem Sie gerne lang­fris­tig Inhalte erstellen. Als Grundlage eignen sich eigene In­ter­es­sen und Ge­schäfts­ideen.

Schritt 2: Das richtige Hosting für den Blog

Wenn ein WordPress-Blog zu­sätz­lich zu einer be­stehen­den Website betrieben wird, ist das Hosting in der Regel bereits vorhanden. Wird ein Blog hingegen neu erstellt, muss ent­schie­den werden, ob WordPress selbst in­stal­liert wird oder ein Hoster gewählt wird, der Hosting für WordPress mit vor­in­stal­lier­tem CMS anbietet. Managed-Lösungen haben den Vorteil, dass WordPress, PHP und Datenbank au­to­ma­tisch ak­tua­li­siert und sicher betrieben werden.

Bei einer eigenen WordPress-In­stal­la­ti­on sollte immer SSL dabei sein. Grund­sätz­li­che Kennt­nis­se im Erstellen und Anbinden einer Datenbank (MySQL oder MariaDB) sind ebenfalls von Vorteil.

Schritt 3: Die perfekte Domain für den WordPress-Blog finden

Sie benötigen auch eine Domain. Sie ist die Adresse Ihres Blogs im Internet, die Nut­ze­rin­nen und Nutzer in den Browser eingeben, um auf Ihre Website zu gelangen. Der Do­main­na­me sollte mit dem Inhalt des WordPress-Blogs kor­re­spon­die­ren sowie möglichst einfach und gut merkbar sein. Bei der Do­main­fin­dung sollten Sie komplexe oder schwer ver­ständ­li­che Begriffe vermeiden, da sie schneller vergessen werden und die Wie­der­erken­nung er­schwe­ren können.

Domain-Check

Schritt 4: Logo und Favicon erstellen

Zu den weiteren Basics gehört das Erstellen eines Logos, das für den Blog steht. Bei Firmen-Blogs, die eine Homepage ergänzen, ist das in den meisten Fällen schon vorhanden. Bei per­sön­li­chen Blogs empfiehlt sich eine Ei­gen­krea­ti­on.

Denken Sie auch an das so­ge­nann­te Favicon – ein kleines Symbol im Browser-Tab. Ein von Ihnen in WordPress ein­ge­füg­tes Favicon erscheint dort anstelle des WordPress-„W“, was die Wie­der­erken­nung in Such­ergeb­nis­sen ver­bes­sert und bei den Be­su­che­rin­nen und Besuchern einen pro­fes­sio­nel­len Eindruck hin­ter­lässt. Im Cus­to­mi­zer finden Sie auch Angaben zu den emp­foh­le­nen Bild­grö­ßen und For­mat­vor­ga­ben.

Schritt 5: WordPress in­stal­lie­ren und den Blog ein­rich­ten

Vor der In­stal­la­ti­on von WordPress ist es wichtig, die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen zu prüfen. Für aktuelle WordPress-Versionen empfiehlt WordPress.org eine moderne Ser­ver­um­ge­bung mit folgenden Ei­gen­schaf­ten:

  • PHP-Version 8.3 oder höher (min­des­tens PHP 7.4)
  • MySQL-Version 8.0 oder MariaDB-Version 10.6 oder höher
  • Webserver mit Nginx oder Apache (mit mod_rewrite-Modul)
  • HTTPS-Un­ter­stüt­zung

Nachdem Sie si­cher­ge­stellt haben, dass alle Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind, laden Sie die aktuelle WordPress-Version herunter und entpacken Sie die ZIP-Datei. Danach über­tra­gen Sie alle Ver­zeich­nis­se und Dateien per FTP-Client in das ent­spre­chen­de Wur­zel­ver­zeich­nis auf den Server bei Ihrem Hoster (oft public_html). Dieser Vorgang umfasst rund 2.700 Dateien und kann je nach Ge­schwin­dig­keit Ihrer In­ter­net­ver­bin­dung einige Zeit in Anspruch nehmen.

Tipp

Al­ter­na­tiv geht es schneller und kom­for­ta­bler über einen One-Click-Installer. Die meisten Hosting-Anbieter bieten diesen im Hosting-Panel an. Dabei wird WordPress au­to­ma­tisch in­stal­liert, ohne dass Sie Dateien manuell hochladen müssen.

An­schlie­ßend erstellen Sie in Ihrem Account eine neue Datenbank. Die dazu nötigen Schritte sind bei den meisten Anbietern gut erklärt. Die Datenbank-Zu­gangs­da­ten sichern Sie in der Do­ku­men­ta­ti­on Ihres WordPress-Blogs. Laden Sie die Datei wp-config-sample.php aus dem Root-Ver­zeich­nis herunter und benennen Sie diese in wp-config.php um. Danach tragen Sie dort mit einem Plain-Text-Editor (z. B. Notepad, TextEdit oder gedit) die Datenbank-Zu­gangs­da­ten ein:

define('DB_NAME', 'datenbankname_hier_einfuegen');
define('DB_USER', 'benutzername_hier_einfuegen');
define('DB_PASSWORD', 'passwort_hier_einfuegen');
define('DB_HOST', 'localhost');
define('DB_CHARSET', 'utf8mb4');
php

Achten Sie auf exakte Hoch­kom­ma­ta, sonst funk­tio­niert der Zugriff nicht. Unter diesen Angaben befindet sich die Web­adres­se für den Si­cher­heits­schlüs­sel:

https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/

Rufen Sie diese Adresse im Browser auf, erhalten Sie eine zufällig ge­ne­rier­te Zei­chen­fol­ge, die sich per Copy-and-Paste an die vor­ge­ge­be­ne Stelle in der wp-config.php einfügen lässt. Das ver­bes­sert die Si­cher­heit des CMS erheblich. Die acht Code­zei­len sehen (auf eine Zeile gekürzt) so aus:

define('XYZ_KEY','z64+)HO+%GB?a2k6)eE;@z:?kF(5I)L4-!@&PN<7OYKy,Ur|8E$RRxO}%U;');
txt

In der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei kann zu­sätz­lich ein Präfix für die Da­ten­bank­ta­bel­len gewählt werden, zum Beispiel:

$table_prefix = 'testblog_';
php

Ein in­di­vi­du­el­les Ta­bel­len­prä­fix kann au­to­ma­ti­sier­te Stan­dard­an­grif­fe er­schwe­ren – auch wenn es natürlich keine grund­le­gen­den Si­cher­heits­maß­nah­men wie sichere Pass­wör­ter, Updates und Backups ersetzt.

Die Datei wp-config.php wird dann in das Root-Ver­zeich­nis der WordPress-In­stal­la­ti­on für Ihren Blog hoch­ge­la­den. Damit ist alles bereit zur In­stal­la­ti­on. Rufen Sie nun im Browser auf:

https://example.org/wp-admin/install.php
Bild: WordPress-Blog: Die WordPress-Installation für den Blog ist eingerichtet
Das WordPress-Dashboard für das Erstellen des Blogs.

Danach steht eine neu auf­ge­setz­te WordPress-In­stal­la­ti­on mit einem Standard-Theme, wenigen vor­in­stal­lier­ten Kom­po­nen­ten und noch ohne eigene Inhalte bereit. Beim Erstellen Ihrer WordPress-Seite können Sie die grund­sätz­li­chen Ein­stel­lun­gen im WordPress-Dashboard bestimmen sowie Nutzer und Nut­ze­rin­nen, Themes, Plugins, Medien, Seiten und Beiträge hin­zu­fü­gen.

New call-to-action

Schritt 6: Das passende Theme für den WordPress-Blog

Ein WordPress-Theme ist das Design- und Layout-Grund­ge­rüst Ihrer Website und bestimmt, wie Inhalte optisch dar­ge­stellt und struk­tu­riert werden. Vom Smart­phone bis zum Desktop sollte sich das Theme flexibel an ver­schie­de­ne Bild­schirm­grö­ßen anpassen. Ebenso wichtig ist ein ef­fi­zi­en­ter Aufbau mit möglichst wenig unnötigem Code (oft als „schlank“ be­zeich­net) sowie eine Bedienung, die sich intuitiv und ver­ständ­lich gestalten lässt.

Auf wordpress.org stehen bereits über 14.000 Themes zur Auswahl. Ein An­halts­punkt für die Be­liebt­heit sind die Down­load­zah­len der Themes. Achten Sie bei der Auswahl Ihres fa­vo­ri­sier­ten Themes auf das „Klein­ge­druck­te“. Viele Themes bieten ihren vollen Funk­ti­ons­um­fang erst in einer kos­ten­pflich­ti­gen Pro-Version, häufig sogar im Rahmen von Abo-Modellen.

Schritt 7: Wichtige Plugins in­stal­lie­ren

Plugins ergänzen WordPress um viel­fäl­ti­ge Funk­tio­nen. Bei der Auswahl muss die Kom­pa­ti­bi­li­tät mit der aktuellen WordPress-Version beachtet werden. Wurde ein Plugin aus­pro­biert und für un­taug­lich befunden, sollte es gelöscht werden, damit der ein­ge­rich­te­te WordPress-Blog nicht aus­ge­bremst wird (das gilt auch für Themes). Genauso wie bei den Themes fallen auch für viele Er­wei­te­run­gen Kosten an, wenn man den vollen Funk­ti­ons­um­fang nutzen möchte. Welche WordPress-Plugins für einen Blog besonders nützlich sind, zeigt die folgende Tabelle.

Bereich Plugin Zweck
Cookie-Consent Complianz DSGVO-konforme Ein­wil­li­gung für Cookies
Kon­takt­for­mu­lar Contact Form 7 / WPForms / Fluent Forms Er­stel­lung von Kon­takt­for­mu­la­ren
Anti-Spam Akismet (kos­ten­frei für nicht kom­mer­zi­el­le Blogs) Schutz vor Kommentar-Spam
Login-Si­cher­heit Limit Login Attempts Reloaded Schutz vor Brute-Force-Angriffen
SEO Yoast SEO / Rank Math / All in One SEO Op­ti­mie­rung für Such­ma­schi­nen
Backup Up­draft­Plus Au­to­ma­ti­sche Backups der Website
Bei­trags­ma­nage­ment Yoast Duplicate Post Du­pli­zie­ren von Beiträgen und Seiten
Metadaten Hide/Remove Metadata Aus­blen­den von Autor und Datum bei Beiträgen
Migration Du­pli­ca­tor Umzug der Website
Medien / Galerie NextGEN Gallery / Envira Gallery Er­wei­ter­te Bild- und Galerie-Funk­tio­nen
Social Media Social Snap / Shared Counts Ein­bin­dung von Social-Sharing-Buttons
Per­for­mance WP Rocket / LiteSpeed Cache Ver­bes­se­rung der La­de­zei­ten
Bild­op­ti­mie­rung Smush / Short­Pi­xel Kom­pri­mie­rung von Bildern
Si­cher­heit Wordfence Security / Sucuri Schutz vor Angriffen und Malware

Vor der In­stal­la­ti­on eines Plugins lohnt ein Klick auf „Weitere Details“ (unter dem Button „Jetzt in­stal­lie­ren“ zu finden). Die Anzahl der In­stal­la­tio­nen und Be­wer­tun­gen ist ein guter Indikator für die Qualität eines WordPress-Plugins.

Schritt 8: Den Blog mit Inhalten befüllen

Bevor Inhalte ver­öf­fent­licht werden, sollten Sie Ihrem Blog eine klare Struktur geben. Dabei geht es nicht nur um einzelne Seiten oder Beiträge, sondern darum, wie alles zu­sam­men­wirkt und später für Be­su­che­rin­nen und Besucher funk­tio­niert.

Struktur und Na­vi­ga­ti­on

Am Anfang steht die grund­le­gen­de Ori­en­tie­rung der Website. Zentrale Elemente sind dabei das Menü sowie Ka­te­go­rien, die the­ma­tisch ähnliche Blog­bei­trä­ge bündeln. Ka­te­go­rien helfen nicht nur bei der späteren Or­ga­ni­sa­ti­on von Inhalten, sondern auch bereits in der Planung: Sie machen sichtbar, welche Themen der Blog abdecken soll, und helfen dabei, das „Big Picture“ im Blick zu behalten, bevor einzelne Artikel entstehen.

Bild: WordPress-Blog: Kategorien festlegen festlegen
Ka­te­go­rien helfen dabei, Ihrem Blog eine klare Struktur zu geben.

Es­sen­zi­el­le Seiten

Ein Blog benötigt einige feste Seiten, die un­ab­hän­gig von einzelnen Beiträgen bestehen und dauerhaft er­reich­bar sind. Sie sorgen für Vertrauen und Ori­en­tie­rung und werden als statische Seiten angelegt.

Dazu gehören folgende Seiten:

  • Über mich/Über uns: Die Über-mich-Seite stellt die Person oder das Projekt hinter dem Blog vor. Die Tiefe der Details und das Por­trät­fo­to bleiben den eigenen In­ten­tio­nen vor­be­hal­ten.
  • Impressum: Ein Impressum ist in der Regel er­for­der­lich, sobald Ihr Blog nicht aus­schließ­lich privat genutzt wird.
  • Da­ten­schutz­er­klä­rung: Eine Da­ten­schutz­er­klä­rung ist notwendig, wenn per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­tet werden, etwa bei Kom­men­ta­ren oder Kon­takt­for­mu­la­ren.
  • Kon­takt­sei­te: Diese Seite er­mög­licht die direkte Kon­takt­auf­nah­me, meist über ein Formular oder eine E-Mail-Adresse.

Blog­bei­trä­ge

Im Gegensatz dazu steht der ei­gent­li­che Blog selbst. Hier entstehen re­gel­mä­ßig neue Inhalte in Form von Beiträgen. Diese bilden den le­ben­di­gen Teil der Website. Über Ka­te­go­rien und Schlag­wör­ter lassen sie sich sinnvoll struk­tu­rie­ren und später leichter wie­der­fin­den. Neben klas­si­schen Blog­ar­ti­keln können auch weitere dy­na­mi­sche Inhalte entstehen, etwa the­ma­ti­sche Über­sichts­sei­ten oder re­gel­mä­ßig ak­tua­li­sier­te Inhalte.

Bild: WordPress-Blog: Die Beiträge als Startseite festlegen
Unter „Ein­stel­lun­gen“ → „Lesen“ im WordPress-Dashboard wird definiert, was auf der Start­sei­te des Blogs erscheint, hier also „Deine letzten Beiträge“.

Ein Blog­bei­trag besteht aus mehreren zentralen Be­stand­tei­len, die zusammen für gute Les­bar­keit, Struktur und Auf­find­bar­keit sorgen.

  • Über­schrift: Sie weckt Interesse, fasst das Thema zusammen und ent­schei­det oft darüber, ob ein Artikel gelesen wird.
  • Title-Tag: Der Title-Tag wird in Such­ma­schi­nen angezeigt und ist ein wichtiger Faktor für SEO.
  • Zwi­schen­über­schrif­ten: Sie struk­tu­rie­ren den Text, machen ihn über­sicht­lich und er­leich­tern das Lesen.
  • Medien (Bilder oder Videos): Sie lockern den Inhalt auf und un­ter­stüt­zen die Aussagen visuell.
  • Fazit / Abschluss: Dieser Abschnitt rundet den Artikel ab, fasst die wich­tigs­ten Punkte zusammen oder gibt einen Ausblick.

Von Bildern über Videos bis hin zu Ani­ma­tio­nen ergänzen visuelle Elemente den Text und machen die Inhalte lebendig und komplexe Themen greif­ba­rer. Damit eine Website dabei schnell bleibt, sollten Medien vor dem Upload optimiert werden, etwa durch passende Da­tei­grö­ßen und Formate. In der WordPress-Mediathek helfen zudem „Titel“ und „Al­ter­na­ti­ver Text“, Inhalte besser auf­find­bar zu machen und die Bar­rie­re­frei­heit zu un­ter­stüt­zen.

Und Vorsicht: Bei sorglosem Umgang mit dem Ur­he­ber­recht drohen ganz schnell Ab­mah­nun­gen, die ins Geld gehen können. Mit einer sauberen Quel­len­an­ga­be oder eigenen visuellen Inhalten ist man auf der sicheren Seite.

Hinweis

Sobald Beiträge Werbung, bezahlte Ko­ope­ra­tio­nen oder Affiliate-Links enthalten, müssen diese klar und gut sichtbar ge­kenn­zeich­net werden. Je nach Ein­bin­dung reicht hier ein all­ge­mei­ner Hinweis nicht aus. Die Kenn­zeich­nung sollte dort er­schei­nen, wo Nut­ze­rin­nen und Nutzer mit der werb­li­chen Emp­feh­lung kon­fron­tiert werden.

Funk­tio­nen und In­ter­ak­ti­on

Ein Blog ist nicht nur zum Lesen da, sondern lebt auch von In­ter­ak­ti­on. Kom­men­ta­re und Widgets tragen dazu bei, dass die Seite nicht statisch wirkt, sondern sich wei­ter­ent­wi­ckelt und auf Nut­ze­rin­nen und Nutzer reagiert. Mit Widgets können Sie bestimmte Funk­tio­nen oder Inhalte au­to­ma­tisch an ge­eig­ne­ten Stellen der Website anzeigen, etwa eine Übersicht der letzten Beiträge, ein Suchfeld, Ka­te­go­rien oder Social-Media-Inhalte.

Bild: WordPress-Blog: Widgets einfügen
Mit Widgets können Sie Elemente wie Social Icons, Suche oder Kalender in Ihrem Blog einbinden.

Kom­men­ta­re können Sie für die gesamte Website oder nur für einzelne Beiträge und Seiten ak­ti­vie­ren. Außerdem können Kom­men­ta­re moderiert werden, sodass neue Kom­men­ta­re erst geprüft und an­schlie­ßend frei­ge­schal­tet werden, was vor allem vor Spam und un­an­ge­mes­se­nen Inhalten schützt.

Bild: WordPress-Blog: Kommentarfunktion einrichten
Für Kom­men­ta­re können Sie festlegen, ob sie manuell frei­ge­ge­ben werden müssen und ob Name und E-Mail-Adresse er­for­der­lich sind.

In der Da­ten­schutz­er­klä­rung muss ein Hinweis zur Kom­men­tar­mög­lich­keit auf­ge­nom­men werden. Zudem ist ein Da­ten­schutz-Hinweis auf der Kom­men­tar­sei­te zweck­mä­ßig, ähnlich wie beim Kon­takt­for­mu­lar.

Schritt 9: Go live – WordPress-Blog ver­öf­fent­li­chen

Alles ist ein­ge­pflegt, die ersten Blog-Einträge sind ge­schrie­ben, kor­rek­tur­ge­le­sen und endlich ver­öf­fent­licht – in der Hoffnung auf eine schnell wachsende Fan­ge­mein­de. Es gibt Hilfs­mit­tel, eine Website bekannt zu machen.

Hier sind kurz zu­sam­men­ge­fasst einige wichtige WordPress-SEO-Tipps, um mit Ihrem Blog auf die Über­hol­spur zu kommen:

  • In­for­mie­ren Sie sich über Ihre po­ten­zi­el­le Ziel­grup­pe: Wünsche, Kauf­in­ter­es­sen, Probleme, Ängste. Lassen Sie dieses Wissen geschickt in Ihre Posts ein­flie­ßen.
  • Das geht einher mit der Keyword-Recherche: Wonach wird gesucht, was in­ter­es­siert, was wird gekauft?
  • Die URLs der Blog­bei­trä­ge sollten „sprechen“, wie zum Beispiel https://example.org/fotografie/tipps-fuer-minimalistische-fotos. Ein Link wie https://example.org/?p=987 ist dagegen kaum hilfreich.
  • Schreiben Sie ge­dank­lich schlüs­si­ge Texte und fordern Sie – je nach Thema und Ziel­stel­lung des WordPress-Blogs – zum Handeln auf. Bauen Sie dazu ein Call-to-Action-Element (CTA) ein.
  • Verlinken Sie the­ma­tisch passende Posts innerhalb Ihres Blogs un­ter­ein­an­der.
  • Für Bilder und Videos in der Mediathek immer be­schrei­ben­de Da­tei­na­men und Alt-Texte verwenden.
  • Bitten Sie andere Blog­ge­rin­nen und Blogger, auf Ihre Artikel zu verlinken. Stichwort: Backlinks.
  • Beiträge sollten schnell, also mit wenigen Klicks, er­reich­bar sein.
  • Sehr hilfreich ist, den Content mit ta­bel­la­ri­schen Über­sich­ten, knackig ge­glie­der­ten Listen oder passenden Videos (Achtung: Ur­he­ber­recht!) auf­zu­lo­ckern.
  • Artikel (Posts) sollten auch ein In­halts­ver­zeich­nis haben.
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  • Effizient: Re­zen­sio­nen be­ant­wor­ten, Posts für Social Media erstellen
  • Einfach: Keine SEO- oder Marketing-Kennt­nis­se nötig

Schritt 10: Blog be­kannt­ma­chen mit Social Media

Damit andere von Ihrem WordPress-Blog erfahren, sind soziale Netzwerke eine gute kos­ten­lo­se Wer­be­büh­ne – auch wenn Sie hier ebenfalls Arbeit rein­ste­cken müssen. Auf solchen Platt­for­men können Sie Ihre Blog-Inhalte auf anderen Ver­brei­tungs­we­gen bekannt machen. Das kann neue Le­se­rin­nen und Leser für Ihren Blog ge­ne­rie­ren, wenn Sie ent­spre­chend viele Follower auf Ihren Social-Media-Profilen haben.

Was also tun?

  • In­for­mie­ren Sie Bekannte aus Ihrem Umfeld, wenn ein neuer Blog-Beitrag erscheint.
  • Setzen Sie ziel­füh­ren­de Hashtags ein.
  • Plat­zie­ren Sie in Ihrem Blog die Social-Media-Icons mit Links zu Ihren Accounts. Das direkte Einbinden von Accounts außerhalb der EU ist da­ten­schutz­recht­lich ab­zu­si­chern.
  • Wenn ein Social-Media-Kanal genutzt wird, muss er auch aktiv bespielt werden. Dazu gehören neben re­gel­mä­ßi­gen Posts oder Stories auch korrekte Bildmaße und knappe, in­for­mie­ren­de Texte.
  • Folgen Sie in­ter­es­san­ten Nut­ze­rin­nen und Nutzern, um In­spi­ra­ti­on für neue Blog­bei­trä­ge und aktuelle Themen zu erhalten.
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