Einen Blog erstellen - Schritt für Schritt Anleitung für Anfänger
In diesem Leitfaden begleiten wir Sie Schritt für Schritt beim Start Ihres eigenen Blogs. Sie erfahren, was Sie für den Start brauchen, wie die Einrichtung funktioniert und wie Sie Inhalte verständlich und ansprechend gestalten.
Anleitung: In 6 Schritten den eigenen Blog erstellen
Mit einem selbst gehosteten Blog bleibt man unabhängig, muss sich aber auch selbst um Aufsetzung und Wartung des Systems kümmern. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt mit der nachfolgenden Anleitung – vom Domainnamen bis zur Blog-Struktur.
Schritt 1: Domain auswählen
Im ersten Schritt muss die passende Domain gefunden werden. Die Domain ist der Teil, den Besucherinnen und Besucher in die Adressleiste des Browsers zum Aufruf des Blogs eingeben. Dementsprechend kommt dem Domainnamen eine große Bedeutung zu und sollte wohl überlegt sein. Viele unterschiedliche Faktoren machen einen guten Domainnamen aus: Er sollte einzigartig und prägnant sein und einen Wiedererkennungswert haben. Bei der Domainsuche sollten Sie immer das Zielpublikum vor Augen haben, denn schon mit dem Namen schafft man einen ersten Leseanreiz.
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Top-Level Domains
Abgesehen vom eigentlichen Domainnamen ist auch die Domainendung ein wichtiger Faktor für die Domainauswahl. Neben länderspezifischen Domainendungen, wie beispielsweise .de für Deutschland oder .co.uk für Großbritannien, gibt es auch generische Domains, wie .com für kommerzielle Websites oder .info für informationelle Themen. Diese sogenannten Top-Level Domains (TLD) sind fast so alt wie das Internet selbst und deshalb in den meisten Fällen auch schon vergeben. Bei solchen bekannten Domainendungen ist bei der Wahl des Domainnamens also Kreativität gefragt.
Neue Top-Level Domains
Deutlich mehr Auswahl haben Sie mit den sogenannten neuen Top-Level-Domains (nTLDs). Hier kann man einen Domainnamen mit spezifischen Domainendungen kombinieren, wie beispielsweise .online, .web oder .io. Mit der Endung .blog steht sogar die perfekte Domainendung für alle, die einen eigenen Blog erstellen und betreiben möchten bereit.
Schritt 2: Registrieren und Webspace mieten
Ist der Domainname gefunden und verfügbar, registrieren Sie die Domain bei einem Hosting-Anbieter. Je nach Provider stehen verschiedene Tarife und Hosting-Pakete zur Verfügung, die meist Webspace, Datenbank und Domain-Kosten beinhalten. Bei größeren Komplettpaketen haben Sie zum Teil noch Zugriff auf verschiedene Tools und Softwarelösungen des jeweiligen Anbieters.
Technische Voraussetzungen
Ein Blog ist letztlich eine Software, die auf dem Server installiert werden muss. Die genauen Anforderungen hängen vom gewählten Blogsystem ab:
- Genügend Webspace: Der Webspace ist der Speicherort für die Blogdateien. WordPress benötigt etwa 30 MB, dazu kommt Platz für Themes, Plugins und Bilder. Mindestens 1 GB Speicherplatz ist empfehlenswert.
- PHP: PHP ist die Skriptsprache, auf der die meisten Blogsysteme basieren. Der Server muss die richtige PHP-Version unterstützen, damit alle Funktionen wie Kommentare korrekt ausgeführt werden.
- MySQL-Datenbank: Beiträge, Kommentare und Entwürfe werden in einer Datenbank gespeichert. MySQL ist das meistgenutzte Open-Source-Datenbanksystem für dynamische Webseiten. Beim Blog-Setup werden die nötigen Tabellen automatisch angelegt.
Schritt 3: CMS auswählen
Bisher war in diesem Artikel oft die Rede von WordPress, doch das Content-Management-System ist nicht die einzige Option. Ein wichtiger Schritt ist deshalb, sich zu informieren und die verschiedenen CMS zu vergleichen, um das ideale System für den eigenen Blog zu finden. Neben WordPress gehören Joomla! und Drupal zu den beliebtesten Lösungen. Sie punkten mit vielen Erweiterungen und aktiven Communitys.
WordPress
WordPress ist das populärste Blogsystem, das auf dem Weblogsystem b2/cafelog basiert. Es zeichnete sich durch seine leichte Bedienbarkeit und Erweiterbarkeit aus. Schon bald nach Veröffentlichung der ersten Version gab es zahlreiche WordPress-Plugins von unabhängigen Entwicklern und Entwicklerinnen, mit denen auch Personen ohne Vorkenntnisse ein erstes Webprojekt erstellen und unkompliziert um viele Funktionen erweitern konnten. Wer zusätzlich auch ein Forum betreiben möchte, kann dies ebenso einfach machen wie das zusätzliche Hinzufügen von ganzen Shopsystemen.
Drupal
Im Vergleich zu WordPress bietet Drupal zwar nicht eine so große Auswahl an fertigen Designs und Erweiterungen, dennoch eignet sich dieses CMS nicht minder zum Erstellen des eigenen ersten Blogs. Auch bei Drupal ist der Aufbau modular, die Grundfunktionalität findet man im sogenannten Core, während man zusätzliche Funktionen über sogenannte Module erzeugen kann. Drupal eignet sich vor allem für den Aufbau von Communitys bzw. wenn man den Blog mit mehreren Personen gemeinsam betreiben möchte. Durch ein integriertes Rollen- und Rechtesystem lassen sich registrierte Personen mit wenigen Klicks beispielsweise als Redaktion mit Veröffentlichungsrechten anlegen oder als Korrekturrolle, die Inhalte bearbeiten und löschen, jedoch keine neuen Beiträge erstellen dürfen.
Joomla!
Joomla! ist aus dem Open-Source-Projekt Mambo entstanden. Wie auch bei den vorherigen vorgestellten Content-Management-Systemen sind die funktionelle Struktur, die eigentlichen Seiteninhalte und das Layout voneinander getrennt aufgebaut. Mit Templates können Sie das Erscheinungsbild des Blogs anpassen, während Plugins die Funktionsvielfalt erweitern. Zwar eignet sich Joomla! ebenfalls für Personen ohne Vorkenntnisse, im Vergleich zu WordPress ist der Einstieg aber nicht ganz so intuitiv. Dank guter Dokumentation und großem Community-Support, ist aber auch Joomla! ein CMS, das Sie sich auf jeden Fall ansehen sollten.
Schritt 4: Blog-CMS installieren
Sobald die Wahl auf ein Blogsystem gefallen ist, kann die Installation beginnen. Wer das System zunächst testen möchte, kann dies lokal auf dem eigenen Computer tun. Die endgültige Installation erfolgt dann auf dem Webspace, der vom Webhoster bereitgestellt wird.
Lokale Installation
Über lokale Testumgebungen kann man jederzeit ganz in Ruhe den eigenen Blog auf dem eigenen Computer installieren und testen. Etabliert hat sich der quelloffene Stack XAMPP. Dieser beinhaltet mit dem Apache-Server, MySQL und PHP die wichtigsten Komponenten für die Installation des Blogs auf dem heimischen Computer. Der Vorteil einer lokalen Installation ist, dass niemand sonst Zugriff auf den Blog hat und Sie in Ruhe offline die verschiedenen Funktionen ausprobieren und testen können.
Eine weitere Alternative ist die Software Docker. Dabei nutzt man vorgefertigte Container, was die Installation erleichtert, aber mehr Einarbeitung erfordert.
1-Klick-Installation
Die 1-Klick-Installation ist ein Feature, das viele Webhoster anbieten, um die Installation und das Einrichten eines Blogs zu erleichtern, sodass das Erstellen zum Kinderspiel wird. Dabei übernimmt der Anbieter die komplette technische und serverseitige Verwaltung. Da WordPress mit Abstand das meistverbreitete CMS für Blogseiten ist, bieten die meisten Anbieter ihren Kunden benutzerfreundliche Managed-Lösungen. Oft stellen die Anbieter aber noch weitere CMS zur Auswahl, die mit einer einfachen 1-Klick-Installation eingerichtet werden können.
Manuelle Webspace-Installation
Wer bereits erste Erfahrungen mit Webtechnologien hat, kann den Blog selbst auf dem eigenen Webspace installieren. Dafür wird zunächst eine Datenbank im Konfigurationsmenü des Hosting-Anbieters angelegt, inklusive Datenbankname, Benutzername, Passwort und Host. Anschließend lädt man das gewünschte Blogsystem herunter und überträgt die Dateien per FTP auf den Webspace. Die Datenbankdaten werden in die Konfigurationsdatei eingetragen oder beim Aufruf der Blog-URL abgefragt. Nach wenigen Minuten ist der Blog erstellt und einsatzbereit.
Schritt 5: Den Blog einrichten
Jetzt geht es daran, den Blog zu individualisieren. Wie oben schon erwähnt, sind WordPress, Joomla! und Drupal Open-Source-Systeme. Das heißt, nicht nur die Installation des CMS ist kostenfrei, sondern man hat auch Zugriff auf zahlreiche kostenlos verfügbare Themes, Plugins und andere Erweiterungen.
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Bei der Individualisierung geht es auch um die optische Wirkung, also das Design. Durch verschiedene Themes bestimmt man das Grund-Design. Mit HTML- und CSS-Kenntnissen ist noch mehr Personalisierung möglich. Im nächsten Schritt passt man das technische Gerüst an und erweitert die Grundinstallation. Zu den Basiserweiterungen gehören verschiedene Sicherheits-Plugins, Backup-Lösungen und Tools fürs Online-Marketing.
Schritt 6: Bloggen mit Struktur und Plan
Jetzt ist der Blog erstellt und eingerichtet, und man könnte – was viele natürlich auch wollen – direkt losschreiben. Besser ist es jedoch, sich zunächst eine grobe Struktur zu überlegen und einen Plan zu entwickeln. Dabei geht es um Basisstrukturen wie z. B. die Kategorien, Seiten und Tags. In der Anfangs-Euphorie möchte man oft über alle Themen bloggen, die einem gerade unter den Nägeln brennen. Für einen erfolgreichen Blog ist es jedoch wichtig, einen thematischen Schwerpunkt zu definieren. Im Idealfall findet man eine Nische, baut fundierte Expertise in einem Themengebiet auf, gewinnt eine treue Leserschaft und teilt das eigene Fachwissen.
Kostenlose Blogging-Dienste
Bei der Suche nach der passenden Blog-Plattform stößt man auf viele kostenlose Angebote. Die populärsten Anbieter sind WordPress.com, Blogger.com und tumblr.com. Gerade für Blogging-Neulinge sind diese Plattformen attraktive Lösungen, denn das Blog-Erstellen ist dort kostenlos. Auch die Umsetzung ist unkompliziert: Sie benötigen keine technischen Vorkenntnisse zu Themen wie Server, Hosting oder Webdesign. Auch später liegen Updates, Backups oder Spamschutz in der Verantwortung des Anbieters. Angelehnt sind diese Blogging-Dienste am Software-as-a-Service-Prinzip, bei dem der Bloganbieter sich um die technische Verwaltung kümmert und der Nutzer oder die Nutzerin sich so auf das Bloggen konzentrieren kann.
Im Grunde kann man so ohne finanziellen Aufwand und mit nur wenigen Klicks sofort loslegen – man muss natürlich auch Einschränkungen in Kauf nehmen. Diese beginnen bei der URL, die bei den kostenlosen Services streng genommen Eigenwerbung ist und immer den jeweiligen Anbieternamen enthält (z. B. blogname.wordpress.com). Außerdem ist die Auswahl an Themes und Plugins stark begrenzt und auch Modifikationen sind nur eingeschränkt möglich.
Vorteile & Nachteile kostenloser Blogging-Dienste
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ kostenloser Einstieg | ✗ Subdomain statt eigener URL (kostenlos) |
| ✓ schnelle Einrichtung | ✗ eingeschränkte Design- und Funktionsfreiheit |
| ✓ kein technisches Wissen nötig | ✗ begrenzte Kontrolle über SEO und Daten |
| ✗ individuelle Anpassung nur sehr eingeschränkt möglich | |
| ✗ kommerzielle Nutzung ist technisch oder rechtlich stark eingeschränkt | |
| ✗ Monetarisierung nur eingeschränkt oder kostenpflichtig |
Kostenlose Blogging-Dienste sind die optimale Lösung, wenn Sie einen kleinen, privaten Blog einrichten möchten. Für ein professionelles Blogging-Umfeld sind sie hingegen nicht geeignet. Manche Anbieter schließen eine kommerzielle Nutzung sogar von vornherein aus. Hinzu kommt, dass man oft Werbung akzeptieren muss, da sich die Anbieter dadurch finanzieren.
Kostenlose Bloganbieter in der Übersicht
Nachfolgend finden Sie eine kurze Übersicht und Vorstellung von verschiedenen Anbietern, bei denen man kostenlos einen Blog erstellen kann. Aufgeführt werden die drei bekanntesten Bloganbieter, ob diese aber auch gleichzeitig die besten Anbieter sind, muss jeder individuell für sich entscheiden. Jeder Anbieter besitzt seine Vorteile und Nachteile.
WordPress.com
WordPress.com ist nicht nur als kostenlose Open-Source-Software, sondern auch als gehostete Plattform (WordPress.com) verfügbar. Über WordPress.com lässt sich nach einer einfachen Anmeldung sofort ein kostenloser Blog erstellen, ohne sich um Hosting oder Technik kümmern zu müssen. Für die Gestaltung stehen zahlreiche Plugins und WordPress-Themes und funktionale Plugins bereit (nur mit kostenpflichtigem Abonnement).
- Keine Vorkenntnisse nötig dank benutzerfreundlicher AI-Tools
- Vollständig anpassbar mit Themes und Plugins
- Einfache Updates und minimaler Admin-Aufwand
Blogger.com
Blogger.com ist ein Blogdienst von Google. Im Vergleich zu WordPress ist der Funktionsumfang deutlich eingeschränkter. Für das Design stehen einige Standard-Templates zur Verfügung, die sich bei Bedarf auch individuell anpassen lassen.
Die kommerzielle Nutzung von Blogger ist erlaubt. Besonders einfach ist die Einbindung von Google AdSense, das kontextbezogene Werbeanzeigen automatisch im Blog ausspielt. Einnahmen entstehen in der Regel pro Klick auf diese Anzeigen. Trotz der einfachen Monetarisierungsmöglichkeiten eignet sich Blogger vor allem für kleinere oder private Projekte, da Erweiterbarkeit, SEO-Kontrolle und Weiterentwicklung begrenzt sind.
Tumblr
Vergleicht man Tumblr mit den ersten zwei vorgestellten Blogdiensten, unterscheidet sich Tumblr deutlich in der Nutzung und Ausrichtung. Tumblr ist ein sozial ausgerichtetes Mikroblogging- und Community-Tool, das einen starken Fokus auf Interaktion legt. Neben eigenen Beiträgen spielt das sogenannte Reblogging eine zentrale Rolle, bei dem Inhalte anderer Nutzer und Nutzerinnen innerhalb der Plattform weiterverbreitet werden.
Dieses Teilen von Beiträgen ist ein wesentlicher Bestandteil der Tumblr-Community und trägt zur schnellen Verbreitung von Inhalten bei. Das Urheberrecht verbleibt dabei stets beim ursprünglichen Ersteller, während Tumblr das Reblogging plattformintern erlaubt und technisch unterstützt.
Kostenlose Bloganbieter im Vergleich
Wer einen Blog kostenlos erstellen möchte, findet in der folgenden Tabelle einen direkten Vergleich der bekanntesten Anbieter.
| WordPress.com | Blogger.com | Tumblr | |
|---|---|---|---|
| Typ | Gehostete Blog-Plattform | Gehosteter Blogdienst (Google) | Social-Blogging-Plattform |
| Eigene Domain (kostenlos) | ✗ subdomain, eigene Domain nur kostenpflichtig | ✓ möglich, aber kostenpflichtig | ✓ subdomain, eigene Domain optional (via Mapping) |
| Design & Anpassung | ✓ viele Themes, Anpassung begrenzt | ✓ wenige Templates, HTML/CSS anpassbar | ✓ postfokussiert, wenig Struktur |
| Plugins / Erweiterungen | ✓ begrenzte Plugins, eigene erst in höheren Tarifen | ✗ keine Plugins | ✗ keine Plugins |
| Monetarisierung | Eingeschränkt, erweiterte Werbung ab Bezahlplan | ✓ Google AdSense erlaubt | ✗ sehr eingeschränkt |
| Geeignet für | Neulinge, private Blogs | Kleine Blogs, erste Monetarisierung | Community- & Themenblogs |
Den Blog selbst hosten
Möchte man einen Blog von Beginn an mit maximaler Kontrolle und Flexibilität betreiben, entscheidet man sich für einen selbst gehosteten Blog. Neben einem eigenen, frei wählbaren Domainnamen hat man dann auch bei allen anderen Gestaltungsaspekten des Blogs freie Hand. Die Kosten für Hosting und Domain sind überschaubar und liegen bereits bei wenigen Euro pro Monat.
Vorteile & Nachteile
| Pro | Contra |
|---|---|
| ✓ keine Einschränkung hinsichtlich Funktionalität und Design | ✗ größerer technischer Aufwand |
| ✓ Wunschdomain | ✗ eigenverantwortung für Sicherheit und Backups |
| ✓ keine Werbung des Anbieters | ✗ kosten für Hosting |
| ✓ kommerziell nutzbar |
Kommerzielle Blog-Lösungen
Wenn man sich für einen kostenpflichtigen Hosting-Anbieter entscheidet, stehen verschiedene Möglichkeiten offen, einen eigenen Blog zu starten. Man unterscheidet dabei zwischen Website-Baukästen, die ein integriertes Blogmodul beinhalten, speziellen Blog- oder WordPress-Hosting-Angeboten sowie klassischen Webhosting-Angeboten, auf denen ebenfalls ein Blog betrieben werden kann.
Homepage-Baukasten
Mit einem Homepage-Baukasten kann man sich als Neuling schnell eine eigene Website zusammenklicken. Solch ein Baukasten ist dabei modular aufgebaut (häufig über sogenannte Apps oder Widgets). Je nachdem, welche Funktionalität die eigene Seite anbieten soll, kann man diese mit wenigen Klicks aktivieren oder deaktivieren. Die meisten Homepage-Baukästen haben auch ein integriertes Blogmodul, das die grundlegenden Blogfunktionen abdeckt. Wer nicht regelmäßig bloggt oder erste Erfahrungen sammeln möchte, für den sind Homepage-Baukästen ein sehr guter Start. Für ambitioniertere Blogprojekte mit höheren Anforderungen an Individualisierung und SEO sollte man allerdings eher auf spezielle Blog- bzw. allgemeine Hosting-Angebote zurückgreifen.
Blog Hosting-Angebote
Blog Hosting-Angebote findet man auch oft unter der Bezeichnung „Managed Hosting“ beim jeweiligen Hoster im Produktangebot vor. Diese Webhosting-Angebote sind speziell auf den Betrieb eines Blogs abgestimmt. Wie auch bei einem kostenlosen Blogdienst, erhält man als Kunde oder Kundin z. B. mit wenigen Klicks einen vollfunktionsfähigen WordPress-Blog, ohne sich mit technischen Details bei der Installation befassen zu müssen.
Doch nicht nur die Installation, auch die Einrichtung ist in der Regel stark vereinfacht. Oft sind Themes, wichtige Plugins oder Grundeinstellungen bereits vorkonfiguriert. Bei einem „Managed“-Angebot übernimmt der Hoster in der Regel auch das automatische Einspielen von wichtigen Sicherheitsupdates und bietet zusätzlichen Support rund um Betrieb und Wartung. Solche speziellen Blog-Hosting-Angebote sind deshalb sehr gut für Einsteiger und Einsteigerinnen, die Unterstützung bei den ersten Schritten wünschen, sich aber langfristig nicht in der Weiterentwicklung und Individualisierung ihres Blogs einschränken lassen möchten.
Webhosting
Die gewöhnlichen Webhosting-Angebote bieten die meiste Freiheit und volle Kontrolle. Als Nutzer oder Nutzerin mietet man sich Webspace bei einem Hoster und kann darauf verschiedene Anwendungen installieren, wie beispielsweise einen Blog. Da die meisten Blogsysteme mittlerweile über einfache Installationsroutinen oder 1-Klick-Installer verfügen, sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Um das volle Potenzial eines Webhosting-Angebots auszuschöpfen, sollte man sich allerdings grundlegende Kenntnisse zu Webspace, Datenbanken und wichtigen Konfigurationsdateien aneignen.
Mit IONOS den eigenen Blog erstellen
Bevor Sie mit Ihrer Bloggerkarriere durchstarten können, ist die richtige Wahl des Hosters eine wichtige Voraussetzung. IONOS beispielsweise bietet verschiedene Möglichkeiten, schnell und unkompliziert einen eigenen Blog zu erstellen. Die flexiblen Angebote bieten für jedes Projekt, egal ob Hobby oder professionelles Vorhaben, die richtige Lösung.
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IONOS Homepage-Baukasten: Der perfekte Blog-Einstieg
Der Homepage-Baukasten von IONOS richtet sich an Einsteiger und Einsteigerinnen, die schnell und einfach erste Ergebnisse sehen möchten. Mit Templates für viele Branchen und einer Auswahl an Web-Apps klickt man sich einen eigenen Webauftritt in wenigen Minuten zusammen. Einer dieser Web-Apps ist die App „BLOG“, die man schnell mit einem Klick auf die eigene Homepage eingebunden hat. Schon können die ersten Blogeinträge im gerade erstellten Blog veröffentlicht werden.
Die Blog-App bietet grundlegende Funktionen wie das Anpassen von Kommentaren oder von Zeitzonen. Das Einrichten erfolgt mit wenigen Klicks. Der Homepage-Baukasten eignet sich damit vor allem für kleinere oder gelegentliche Blogprojekte, bei denen eine einfache Bedienung im Vordergrund steht.
IONOS Webhosting: Individuelles Blog-Hosting für alle Ansprüche
Webhosting von IONOS bietet Ihnen volle Flexibilität. Sie mieten Webspace und können darauf verschiedene Webanwendungen wie ein Blogsystem installieren. Je nach Erfahrung lassen sich Anwendungen manuell installieren und konfigurieren oder komfortabel über eine automatische 1-Klick-Installation einrichten.
Der Vorteil von IONOS Webhosting ist, dass auch weniger verbreitete Blogsysteme auf dem Webspace installiert und betrieben werden können. Neben bekannten Content-Management-Systemen (CMS), wie WordPress, Joomla!, Drupal oder TYPO3, lassen sich auch Contao oder Redaxo nutzen. Sie haben dabei die volle Kontrolle und können direkt in das jeweilige Content-Management-System eingreifen. Grundlegende technische Kenntnisse sind dabei von Vorteil, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen. IONOS Webhosting ist die richtige Wahl, wenn Sie beim Erstellen eines Blogs maximale Freiheit haben möchten.
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IONOS WordPress-Hosting: Durchstarten mit der beliebtesten Blog-Anwendung
Hosting für WordPress von IONOS ist der Mittelweg zwischen Homepage-Baukasten und Webhosting. Es verbindet eine einfache Einrichtung mit der Flexibilität eines vollwertigen Content-Management-Systems. Mit WordPress Hosting erstellen Sie mit wenigen Klicks einen Blog mit dem beliebten Blogsystem WordPress. Empfohlene Plugins und Themes lassen sich optional installieren, sodass man schnell starten kann. Mit IONOS WordPress-Hosting profitieren Sie von den Vorteilen des quelloffenen CMS, während zentrale Wartungs- und Sicherheitsaufgaben serverseitig übernommen werden.
- Keine Vorkenntnisse nötig dank benutzerfreundlicher AI-Tools
- Vollständig anpassbar mit Themes und Plugins
- Einfache Updates und minimaler Admin-Aufwand

