Um In­ter­es­sen­ten oder Kunden für ein Produkt zu gewinnen, müssen Sie auch Zeit und Aufwand ins Marketing in­ves­tie­ren: Ein Au­to­her­stel­ler muss die Vorzüge seines neuesten Wagens ebenso durch Wer­be­an­zei­gen, TV-Clips und Ra­dio­bei­trä­ge be­kannt­ma­chen, wie ein Ge­trän­ke­her­stel­ler die Al­lein­stel­lungs­merk­ma­le seines neuen Drinks. Aber auch Angebote, die man im World Wide Web ver­öf­fent­licht, wie bei­spiels­wei­se ein On­line­shop oder ein Blog, können Sie nur mithilfe der richtigen Wer­be­stra­te­gie zum er­wünsch­ten Erfolg führen. Die klas­si­schen Print- und Fern­seh­me­di­en spielen hierbei al­ler­dings eher eine un­ter­ge­ord­ne­te Rolle, da die Wer­be­kos­ten für diese Medien das Budget der meisten Blogger um ein Viel­fa­ches sprengen würden. Da Blogger ihre Ziel­grup­pe aus­schließ­lich im Internet finden, ist eine Maßnahme jedoch un­um­gäng­lich: Den eignen Blog für Such­ma­schi­nen zu op­ti­mie­ren.

Warum SEO für Blogger so wichtig ist

Einen Blog zu betreiben, ist für viele Ver­ant­wort­li­che eine Her­zenz­sa­che. Man kom­men­tiert Themen, die einen per­sön­lich in­ter­es­sie­ren, oder in­for­miert die Leser über das, was man in der jüngsten Ver­gan­gen­heit erlebt hat. Wie viele Menschen ein ver­fass­ter Artikel am Ende erreicht, ist in der Regel aber oftmals weniger auf die Qualität als vielmehr auf die Reich­wei­te des Beitrags zu­rück­zu­füh­ren. Spä­tes­tens, wenn die Bloggerei vom Hobby zum Beruf werden soll, müssen Sie sich also mit der Frage aus­ein­an­der­set­zen, wie Sie Besucher auf Ihren Blog führen und den Traffic kon­ti­nu­ier­lich steigern können.

Dabei spielt vor allem die Po­si­tio­nie­rung in den Er­geb­nis­sen der Such­ma­schi­nen – allen voran Google – eine ent­schei­den­de Rolle, denn ty­pi­scher­wei­se finden die meisten Leser den Weg zu Blog­bei­trä­gen über die beliebten Such­mas­ken – ins­be­son­de­re über die erste Er­geb­nis­sei­te. Die wenigsten sind dabei gezielt auf der Suche nach einem Blog. Das Ziel von SEO für Blogs muss daher darin bestehen, die einzelnen Beiträge sowie das komplette Projekt auf die typischen Such­fra­gen von solchen Nutzern zu­zu­schnei­den, die sich für das Blogthema in­ter­es­sie­ren. An­dern­falls erzielt man zwar unter Umständen ein gutes Ranking, der erhoffte Traffic-Anstieg bleibt jedoch aus, da die Ziel­grup­pe bereits in der Kurz­vor­schau in den Such­ergeb­nis­sen erkennt, dass die an­ge­bo­te­nen Inhalte für sie un­in­ter­es­sant sind.

Den Blog für Such­ma­schi­nen zu op­ti­mie­ren, ist also ein sehr komplexes Un­ter­fan­gen, in das Sie eine Menge Mühe und Zeit in­ves­tie­ren sollten. Doch bietet der SEO-Bereich auch die Mög­lich­keit, Kon­kur­ren­ten, die sich in einem ähnlichen The­men­feld bewegen, aus­zu­ste­chen und dem eigenen Blog so einen Vorteil im Wett­streit um die Gunst der Leser zu ver­schaf­fen.

SEO-Blogging: Wie kann ich meinen Blog op­ti­mie­ren?

Unter Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung versteht man alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Plat­zie­rung eines Web­pro­jekts in den Er­geb­nis­sen der Such­ma­schi­nen zu ver­bes­sern. Dabei un­ter­schei­det man zwischen den beiden Dis­zi­pli­nen Onpage- und Offpage-Op­ti­mie­rung, die mit­ein­an­der kom­bi­niert die größt­mög­li­che Er­folgs­chan­ce für die Ver­bes­se­rung der Plat­zie­rung ver­spre­chen. Während alle SEO-Op­ti­mie­run­gen, die direkt am Blog durch­ge­führt werden (Texte, Über­schrif­ten, Bilder, Metadaten etc.), Onpage-Maßnahmen sind, be­schäf­tigt sich Offpage-SEO mit allen externen Faktoren, wobei haupt­säch­lich der Link­auf­bau im Vor­der­grund steht.

Onpage-SEO für Blogs: Die wich­tigs­ten Stell­schrau­ben

Die Onpage-Op­ti­mie­rung eines Weblogs umfasst ver­schie­de­ne Bereiche: Ein we­sent­li­ches Feld bildet dabei der Content. Dass hoch­wer­ti­ger Content ein un­ver­zicht­ba­res Gut moderner Web­pro­jek­te ist und die Grund­ba­sis jeder Marketing-Kampagne bildet, dürfte mitt­ler­wei­le wohl jedem bekannt sein: Gute Texte und in­ter­es­san­te Videos sowie ein­drucks­vol­le Fotos erhöhen die Chance, neue Leser für Ihren Blog zu gewinnen und diese lang­fris­tig zu binden. Positive Nut­zer­be­wer­tun­gen und eine längere Ver­weil­dau­er der User auf Ihrer Website be­ein­flus­sen wiederum Ihr Such­ma­schi­nen-Ranking positiv. Ein ähnlich wichtiges Kriterium für den SEO-Erfolg ist die von vielen Be­trei­bern ver­nach­läs­sig­te Per­for­mance der eigenen Seiten. Ver­füg­bar­keit und ins­be­son­de­re Ladezeit haben im Laufe der ver­gan­ge­nen Jahre und mit dem kon­ti­nu­ier­li­chen Wachstum mobilen Traffics zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ist die Per­for­mance des Blogs un­zu­rei­chend, dann wird das von Nutzern wie Such­ma­schi­nen glei­cher­ma­ßen negativ beurteilt. Doch die Mög­lich­kei­ten, um den Pagespeed zu ver­bes­sern, sind viel­fäl­tig. Auf folgende Dinge sollten Sie achten, wenn Sie die Per­for­mance Ihrer Website op­ti­mie­ren wollen:

  • Passende Hosting-Umgebung (CPU, Ar­beits­spei­cher, Fest­plat­ten­spei­cher)
  • Re­spon­si­ves oder separates, mobiles Layout
  • Verzicht auf über­di­men­sio­nier­te De­sign­vor­la­gen (Themes)
  • Sparsamer Einsatz von Plug-ins und Skripten
  • Re­gel­mä­ßi­ge Datenbank-Checks
  • Kom­pri­mie­rung von Bildern und Quell­codes (HTML, CSS, Ja­va­Script)
Tipp

Bei den hier erwähnten De­sign­vor­la­gen und Plug-ins handelt es sich um solche für Content-Ma­nage­ment-Systeme.

Während die oben genannten Maßnahmen vor allem die Per­for­mance ver­bes­sern, stellen wir im Folgenden nun Mög­lich­kei­ten vor, um den Content möglichst such­ma­schi­nen­freund­lich zu gestalten.

Keywords: Fo­kus­sie­rung auf ein Thema und bis zu zwei Schlüs­sel­be­grif­fe

Für jeden Beitrag, den Sie für Ihren Blog verfassen, sollten Sie zunächst ein klares Thema de­fi­nie­ren, das sich durch den kom­plet­ten Text zieht. Auf diese Weise erhöht sich die Chance, dass Such­ma­schi­nen den Artikel in Bezug auf das gewählte Thema als besonders relevant einstufen. Ferner gilt es, die zum Inhalt passenden Keywords zu finden, wobei Sie sich auf ein bis zwei Haupt­be­grif­fe kon­zen­trie­ren sollten. Ins­be­son­de­re Longtail-Keywords (Kom­bi­na­ti­on mehrerer Such­be­grif­fe) sind ein probates Mittel, um nicht nur in den Rankings der Such­ma­schi­nen auf­zu­stei­gen, sondern auch, um solche User zu erreichen, deren Such­in­ten­ti­on zum Thema Ihrer Seite passt.

Stra­te­gi­sche Po­si­tio­nie­rung der Keywords

Haben Sie die Keyword-Recherche ab­ge­schlos­sen, gilt es, die Such­be­grif­fe an den richtigen Stellen zu plat­zie­ren: In Über­schrif­ten und im Body-Teil sollten Sie dabei beachten, dass die Im­ple­men­tie­rung eines Keywords niemals zulasten der Les­bar­keit geschieht. Ein über­mä­ßi­ger bzw. un­ver­hält­nis­mä­ßi­ger Gebrauch der Schlüs­sel­be­grif­fe kann zudem von Such­ma­schi­nen schnell als Keyword-Spam ein­ge­stuft und ab­ge­straft werden. Von ele­men­ta­rer Bedeutung ist es al­ler­dings, die ent­schei­den­den Schlüs­sel­wör­ter an folgenden Stellen ein­zu­bau­en:

  • URL: Die URL gehört zu den ersten In­for­ma­tio­nen, die von den Crawlern der Such­ma­schi­nen ver­ar­bei­tet werden. Da jeder Beitrag unter einer ein­zig­ar­ti­gen URL ver­öf­fent­licht wird, haben Sie hier auch ganz in­di­vi­du­ell die Mög­lich­keit, ein oder zwei Keywords ein­zu­bau­en. Mit einer guten URL-Struktur, die die Ka­te­go­ri­sie­rung Ihrer Beiträge wi­der­spie­gelt, erhöhen Sie außerdem den Nut­zer­kom­fort. So verrät die URL meinblog.de/marketing/blogger-tipps dem Leser zum Beispiel, dass der Artikel aus dem The­men­be­reich „Marketing“ stammt.
  • Title Tag (Headline): Der Title wird als Headline des Such­ergeb­nis­tref­fers in den Such­ma­schi­nen angezeigt. Den Such­diens­ten und Nutzern gibt er einen ersten Hinweis, mit welchem Thema sich Ihr Artikel be­schäf­tigt. Hier gilt die Regel: Je weiter vorne der her­vor­zu­he­ben­de Such­be­griff ist, desto besser fürs SEO.
  • De­scrip­ti­on (Be­schrei­bung): Bei der De­scrip­ti­on handelt es sich um einen kurzen Text, der wie der Title in den Such­ergeb­nis­sen erscheint und der Such­ma­schi­ne sowie den Lesern weitere Angaben über den Inhalt des Blog-Beitrags liefert. Die De­scrip­ti­on sollte min­des­tens ein Keyword enthalten.

Interne Ver­lin­kun­gen

Oft ver­nach­läs­sigt, aber dennoch eine wichtige Onpage-SEO-Disziplin für Blogs ist das interne Verlinken der ver­schie­de­nen Artikel. Haben Sie die Mög­lich­keit, in einem neuen Artikel auf ältere Beiträge mit The­men­be­zug zu verlinken, sollten Sie dies unbedingt tun. Auf diese Weise erhöhen Sie nämlich nicht nur die Ver­weil­dau­er Ihrer Leser, sondern erhöhen ebenso auch die Chance, dass alle Seiten Ihres Blogs von den Such­ma­schi­nen erfasst und gelistet werden. Für viele Content-Ma­nage­ment-Systeme gibt es Plug-ins, die passende Artikel au­to­ma­tisch verlinken; sie können die interne Links aber auch manuell setzen. Be­schrän­ken Sie sich aber auf einen oder maximal zwei Quer­ver­wei­se pro Text, da die Linkkraft pro zu­sätz­li­chem Link stark ab­ge­schwächt wird. Wenn Sie zwei Artikel mit­ein­an­der ver­knüp­fen, sollten Sie außerdem einen ge­eig­ne­ten, na­tür­li­chen Ankertext for­mu­lie­ren. Beim Ankertext handelt es sich um den zumeist farblich her­vor­ge­ho­be­nen Teil des Textes, der User via Klick auf die verlinkte Seite führt. So sollten Sie anstelle eines nichts­sa­gen­den „hier“ einen Linktext wählen, der im Kontext Sinn ergibt – zum Beispiel den Titel des ver­link­ten Ziel­ar­ti­kels.

Themen-Tags über­sicht­lich halten

Tags, die man auch unter der Be­zeich­nung Schlag­wor­te kennt, bieten eine erst­klas­si­ge Mög­lich­keit, um Ihre Artikel the­ma­tisch zu ka­te­go­ri­sie­ren. Sie dienen in erster Linie dem Nut­zer­kom­fort Ihrer Leser, die sich mit einem gut struk­tu­rier­ten Schlag­wort­ver­zeich­nis we­sent­lich besser in Ihrem Blog zu­recht­fin­den, als wenn Sie auf diese Funktion ver­zich­ten. Die Tags werden von den Such­ma­schi­nen zwar kei­nes­wegs als Meta-Keywords gewertet und haben somit auch genau genommen keine direkte Relevanz für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung von Blogs. Die Such­ma­schi­nen­diens­te ho­no­rie­ren aber sehr wohl, wenn die von Ihnen gewählten und zu­ge­ord­ne­ten Tags die Usability Ihres Blogs erhöhen.

Tipp

Achten Sie darauf, nicht zu viele Themen-Tags zu verwenden. Kon­zen­trie­ren Sie sich auf 15 bis 25 ein­zig­ar­ti­ge Schlag­wor­te. An­dern­falls setzen Sie sich dem Risiko aus, dass die Such­ma­schi­nen Artikel, die auf vielen ähnlichen The­men­sei­ten gelistet sind, als doppelten Content einstufen.

Bilder op­ti­mie­ren

Bei der Ge­stal­tung von Blog­bei­trä­gen be­schrän­ken Sie sich für ge­wöhn­lich nicht nur auf Text, sondern binden an passender Stelle auch mul­ti­me­dia­le Inhalte wie Video-Clips und vor allem Bilder ein. Gutes Onpage-SEO für Blogger be­schäf­tigt sich aus diesem Grund auch mit der Op­ti­mie­rung dieser In­halts­ty­pen, die von den Such­ma­schi­nen stan­dard­mä­ßig zwar als solche erkannt, aber nur mithilfe zu­sätz­li­cher Angaben auch ver­stan­den werden können. Bei diesen Angaben handelt es sich konkret um den Da­tei­na­men sowie den so­ge­nann­ten Alt-Text. Letzterer kann im <img>-Tag des je­wei­li­gen Bildes mithilfe des alt-At­tri­bu­tes definiert werden. Neben seiner Funktion als „Über­set­zer“ für die Such­ma­schi­nen-Crawler ist der Alt-Text auch eine ent­schei­den­de Kom­po­nen­te be­nut­zer­freund­li­cher und bar­rie­re­frei­er Web­pro­jek­te: Die ei­gent­li­che Funktion des HTML-At­tri­bu­tes ist nämlich die Be­schrei­bung des Bild­in­halts, falls das Bild aus ir­gend­wel­chen Gründen nicht geladen werden kann. Nutzer mit Seh­be­hin­de­rung können sich den Al­ter­na­tiv­text mit den ent­spre­chen­den Tools vorlesen lassen. Den Da­tei­na­men sollten Sie ebenfalls mit passenden Stich­wör­tern aus­stat­ten, denn das bringt Sie nicht nur im ge­wöhn­li­chen Ranking voran, sondern ver­bes­sert auch Ihre Po­si­tio­nie­rung in der Google-Bil­der­su­che. Erfahren Sie in unserem Rat­ge­ber­ar­ti­kel noch mehr über das Thema Bilder-SEO.

Offpage-SEO – für Blogger von ele­men­ta­rer Bedeutung

Wenn Sie einen er­folg­rei­chen Blog führen wollen, können Sie auf Offpage-SEO nicht ver­zich­ten. Anders als bei den Onpage-Methoden geht es hierbei nicht um Keywords, Usability, Text­struk­tur und Co., sondern um die konkrete Stei­ge­rung der Po­pu­la­ri­tät Ihres Blogs durch aktive Ver­mark­tung und vor allem durch die Ge­ne­rie­rung so­ge­nann­ter Backlinks. Letztere si­gna­li­sie­ren den Such­ma­schi­nen, dass ein Web­pro­jekt Relevanz besitzt, weshalb Anzahl und Qualität der Links, die auf Ihren Blog verweisen, den Such­ma­schi­nen auch als we­sent­li­che Faktoren für die Ein­stu­fung in den Such­ergeb­nis­sen dienen. Da die Crawler der Such­diens­te erkennen, von welchen Seiten die Rück­ver­wei­se stammen, ist es wichtig, dass Sie sich ein bunt ge­misch­tes Link-Profil mit Backlinks aus vielen ver­schie­de­nen Quellen anlegen:

  • Fo­ren­links: In Foren tauschen sich In­ter­net­nut­zer über die ver­schie­dens­ten Themen aus. Erwähnt man Ihren Blog dort in Beiträgen lobend und empfiehlt anderen Nutzer des Forums einen Ihrer Artikel, zeigt das den Such­ma­schi­nen, dass Ihr Projekt im Web auf Akzeptanz stößt.
  • Links von anderen Blogs: Ver­lin­kun­gen, die von anderen Blog-Be­trei­bern gesetzt worden sind, erweisen sich ebenfalls als treibende Kraft bei der Stei­ge­rung der Link­po­pu­la­ri­tät. Je eta­blier­ter der jeweilige Blog ist, desto mehr pro­fi­tie­ren Sie von dem Rück­ver­weis. Der aktive Austausch von Links zählt seit Jahren zur sinn­vol­len Praxis bei der Pflege von Weblogs.
  • Links aus Branchen- oder Ar­ti­kel­ver­zeich­nis­sen: Tragen Sie Ihren Blog oder gar einzelne Artikel in ein On­lin­ever­zeich­nis ein, schaffen Sie nicht nur wertvolle Backlinks, sondern erhöhen auch die Chance, dass Nutzer auf Sie auf­merk­sam werden.
  • Links aus großen Portalen: Portale wie Huf­fing­ton Post, die eine gewaltige Menge an Content und hohe Zu­griffs­zah­len aufweisen, sind eine erst­klas­si­ge, wenn auch nicht leicht zu er­gat­tern­de Quelle für starke Backlinks, die die Ver­trau­ens­wür­dig­keit Ihres Blogs un­ter­mau­ern.

Sie können auch eigene Backlinks erzeugen, indem Sie einen eigenen Beitrag bei­spiels­wei­se im Kom­men­tar­be­reich eines ähnlichen Artikels in einem fremden Blog verlinken – mit dem Hinweis, ebenfalls etwas zu dem be­tref­fen­den Thema verfasst zu haben.

Tipp

Wählen Sie Ihre Link­part­ner mit Bedacht aus und achten Sie auf deren Se­rio­si­tät. Versuchen Sie außerdem, vor allem Backlinks auf Seiten zu ge­ne­rie­ren, die the­ma­tisch zu Ihrem Blog passen.

Die wichtige Rolle der Social-Media-Kanäle

Die Ver­net­zung hat beim Bloggen stets eine wichtige Rolle gespielt. Der Austausch mit anderen Be­trei­bern und das ge­gen­sei­ti­ge Aus­spre­chen von Emp­feh­lun­gen ver­öf­fent­lich­ter Artikel und der damit ver­bun­de­ne Backlink-Aufbau ist auch heute noch ein probates Mittel, um die eigene Reich­wei­te zu erhöhen und fremde Leser an­zu­spre­chen. Seit der Zeit der sozialen Netzwerke hat man jedoch einen noch viel größeren Ak­ti­ons­ra­di­us bei der Ver­brei­tung neuer Inhalte. Mit nur wenig Aufwand können Sie Ihre Website oder einzelne Artikel auf Facebook, Twitter, Google+ und Co. bewerben und auf diese Weise User an­spre­chen, die Sie auf anderem Wege unter Umständen nicht erreicht hätten. Die Nutzer der Social-Media-Kanäle un­ter­stütz­ten Sie dabei tat­kräf­tig: „Gefällt mir“-Angaben, Kom­men­ta­re oder das Teilen Ihrer Beiträge sorgen dafür, dass Sie Vielzahl po­ten­zi­el­ler Leser erreichen. Auch wenn diese „Social Signals“ selbst keinen Einfluss auf das Such­ma­schi­nen-Ranking haben, können Sie indirekt bei der Ver­bes­se­rung der Plat­zie­rung beitragen. So verhelfen Sie Ihrem Blog zu mehr Traffic, si­gna­li­sie­ren den Such­ma­schi­nen­diens­ten, dass Ihr Projekt auf Akzeptanz stößt, und erhöhen die Wahr­schein­lich­keit, dass Betreiber anderer Blogs oder Websites einen Ihrer Beiträge verlinken.

Tipp

Op­ti­mie­ren Sie mit dem ran­king­Coach von IONOS Ihren Blog für Such­ma­schi­nen! Gibt es Hand­lungs­be­darf bei Ihrer Website - machen Sie den kos­ten­lo­sen Website-Check!

Diese CMS-Plug-ins helfen Ihnen bei der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung Ihres Blogs

Es gibt für die un­ter­schied­li­chen Content-Ma­nage­ment-Systeme zahl­rei­che Module bzw. Plug-ins, die SEO fürs Blogging auf ver­schie­dens­te Art und Weise ver­ein­fa­chen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Er­wei­te­run­gen zum Kom­pri­mie­ren von Bildern oder zur Er­stel­lung von XML-Sitemaps (Dar­stel­lung der Struktur des Blogs) sowie um Caching-Module oder Link-Checker, mit denen Sie den Status interner und externer Ver­lin­kun­gen über­prü­fen können. Einige nützliche Plug-ins für die wich­tigs­ten CMS prä­sen­tie­ren wir Ihnen im Folgenden:

WordPress

  • Yoast SEO: Yoast SEO ist eines der um­fang­reichs­ten SEO-Plug-ins für WordPress. Es erweitert das CMS unter anderem um Funk­tio­nen zur au­to­ma­ti­sier­ten Er­stel­lung von Meta-In­for­ma­tio­nen, zum Aufspüren von Duplicate Content und zur Keyword-Analyse. Ferner können Sie die Er­wei­te­rung zum Erstellen einer XML-Sitemap nutzen oder mit ihr die robots.txt- oder die .htaccess-Datei editieren. Neben der kos­ten­frei­en Variante, die Sie unter anderem im of­fi­zi­el­len WordPress-Plug-in-Ver­zeich­nis finden, gibt es außerdem eine Premium-Ausgabe mit zu­sätz­li­chen Features – bei­spiels­wei­se eine Vorschau-Mög­lich­keit für Social-Media-Posts.
  • WP Broken Link Status Checker: Mit dem Broken Link Status Checker über­prü­fen Sie die Links und Bilder Ihres WordPress-Blogs. Auf diese Weise erfahren Sie, ob diese funk­tio­nie­ren oder ob einige Quer­ver­wei­se in­zwi­schen „tot“ sind. Ferner verrät das Plug-in Ihnen über das Dashboard die Ge­samt­zahl aller Links sowie die Ge­samt­zahl aller Links mit ein­zig­ar­ti­ger URL und listet auch die genutzten An­ker­tex­te mit auf.

TYPO3

  • SEO Basics: Mit der Extension SEO Basics fügen Sie Ihren TYPO3-Blog­sei­ten Ex­tra­fel­der hinzu, in die Sie das Title Tag und die De­scrip­ti­on eintragen können. Zu­sätz­lich erhalten Sie durch ein Un­ter­mo­dul eine Über­sichts­sei­te über alle Title und De­scrip­ti­ons Ihres Projektes, die Sie unter „Web“ -> „Info“ finden. Im Be­ar­bei­tungs­mo­dus erfahren Sie dort auch, ob Sie die Keywords in der Be­schrei­bung aus­rei­chend oft eingebaut haben.
  • mindshape SEO: Für eine einfache Title- und De­scrip­ti­on-Kon­fi­gu­ra­ti­on ist auch die Er­wei­te­rung mindshape SEO bestens geeignet. Neben neuen Feldern zum Eintragen dieser In­for­ma­tio­nen erhalten Sie in der „SEO Preview“ eine Übersicht über alle Seiten Ihres Blogs inklusive einer Vorschau der Google-Such­ergeb­nis­sei­te sowie einer Bewertung der ein­ge­tra­ge­nen Metadaten. Zu­sätz­lich im­ple­men­tiert das Modul einen XML-Sitemap-Generator sowie ein Feld zur Angabe spe­zi­fi­scher Facebook-Meta-Tags.

Joomla

  • Easy Frontend SEO (EFSEO): Mit der freien Extension Easy Frontend SEO erweitern Sie Ihre Joomla-In­stal­la­ti­on um einfache Ver­wal­tungs­mög­lich­kei­ten aller wichtigen Metadaten im Frontend. Sie können wählen, ob die Daten au­to­ma­tisch generiert oder per Hand ein­ge­ge­ben werden sollen, und de­fi­nie­ren für letztere Option spe­zi­fi­sche Zu­griffs­rech­te, sofern nicht jeder User be­rech­tigt sein soll, Title und andere Metadaten zu ändern.
  • SEO Keyword Factory: Eine nützliche Er­wei­te­rung zu ge­wöhn­li­chen SEO-Features stellt SEO Keyword Factory dar. Das Plug-in erzeugt au­to­ma­tisch such­ma­schi­nen­op­ti­mier­te URLs, die die wichtigen Keywords enthalten, und nimmt Ihnen so Arbeit ab.

Drupal

  • Real-time SEO for Drupal: Basierend auf der Ja­va­Script-Bi­blio­thek YoastSEO.js und dem Metatag-Modul führt Real-time SEO for Drupal in Echtzeit eine Analyse Ihrer Blog­sei­ten durch. Dabei überprüft die Extension unter anderem, ob Ihre Artikel lang genug sind, ob Sie passende De­scrip­ti­ons inklusive des Fokus-Keywords eingebaut haben oder, ob Ihr Text such­ma­schi­nen­freund­lich struk­tu­riert ist.
  • CDN: Wenn Ihr Blog besonders hohe Zu­griffs­zah­len aufweist und Sie zu Ent­las­tungs­zwe­cken die In­te­gra­ti­on eines Content Delivery Networks planen, ist das Drupal-Modul CDN genau die richtige Wahl. Es passt au­to­ma­tisch die URLs der Daten Ihres Web­pro­jek­tes an (CSS, Ja­va­Script, Fonts, Videos, Bilder usw.), sodass Ihre Besucher diese vom aus­ge­wähl­ten CDN und nicht vom Webserver abrufen.

Contao

  • key­word­Den­si­ty: Unter Be­rück­sich­ti­gung aller ein­ge­bet­te­ten Elemente überprüft und bewertet die Er­wei­te­rung key­word­Den­si­ty die Keyword-Dichte Ihrer Blog­bei­trä­ge. Zu diesem Zweck können Sie pro Artikel drei Such­be­grif­fe hin­ter­le­gen und spe­zi­fi­sche Vorgaben eintragen, auf deren Basis schließ­lich die Bewertung in Form roter, gelber und grüner Mar­kie­run­gen im Text statt­fin­det. Mit der Er­wei­te­rung key­words­Ana­ly­tics können Sie die Zahl be­rück­sich­tig­ter Keywords erhöhen.
  • Google Keyword Suggest (qwat-gks): Mithilfe des Moduls qwat-gks können Sie die Recherche-Mög­lich­kei­ten der Google-Au­to­ver­voll­stän­di­gung direkt aus Ihrem Contao-Backend nutzen. Mit den er­mit­tel­ten Vor­schlä­gen können Sie Ihr Keywort an­rei­chern und damit die Texte, Titles und De­scrip­ti­ons der Artikel Ihres Blogs für Such­ma­schi­nen zu op­ti­mie­ren.
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