Die 7 größten Fehler beim Erstellen einer Website
Eine erfolgreiche Website lebt von klarer Struktur, ansprechendem Design und technischer Optimierung. Viele Website-Betreibende machen jedoch immer wieder häufige Fehler, die Nutzerfreundlichkeit, Auffindbarkeit und Rechtssicherheit beeinträchtigen. In diesem Artikel zeigen wir die wichtigsten Stolperfallen und wie Sie diese mit Best Practices und modernen Website-Buildern vermeiden können.
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Fehler 1: Überladenes oder unübersichtliches Design
Das Design zählt zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Website. Wenn die grafische und strukturelle Gestaltung nicht ausreichend berücksichtigt wird, kann es sein, dass Besucher die Aufmerksamkeit verlieren und die Website schnell wieder verlassen. Ein gutes Design sollte die Inhalte ansprechend präsentieren und den Besuchern eine angenehme Nutzererfahrung bieten. Es gibt häufige Fehler, die dabei vermieden werden sollten:
- Zu viele verschiedene Schriftarten und -größen: Die Verwendung unterschiedlicher Schriftarten und -größen kann das Layout unruhig und unprofessionell wirken lassen. Wählen Sie stattdessen eine konsistente Schriftart und passen Sie die Größen je nach Bedeutung der Informationen an.
- Schwierige Farbkombinationen oder grelle Farben: Farbkontraste, die zu stark oder unangenehm sind, lenken von den Inhalten ab und verschlechtern die Lesbarkeit. Achten Sie auf harmonische Farbkombinationen, die für das Auge angenehm sind und die Lesbarkeit verbessern.
- Design, das vom Inhalt ablenkt: Ein Design, das zu auffällig oder überladen ist, kann den Fokus von den eigentlichen Informationen ablenken. Die Gestaltung sollte unterstützend wirken und nicht dominieren.
- Konflikt mit dem Unternehmensimage: Wenn das Design im starken Kontrast zu den Werten und der Persönlichkeit des Unternehmens steht, kann dies das Vertrauen der Besucherinnen und Besucher untergraben. Ein Design sollte die Professionalität und die Corporate Identity widerspiegeln, um eine positive Wahrnehmung zu fördern.
- Übermäßiger Einsatz von interaktiven Elementen und Animationen: Zu viele bewegte Elemente oder interaktive Features können die Nutzerinnen und Nutzer verwirren und die Ladegeschwindigkeit der Seite beeinträchtigen. Achten Sie darauf, dass solche Elemente nur dann eingesetzt werden, wenn sie einen echten Mehrwert für den Benutzer bieten.
- Unüberlegte Integration von aktuellen Designtrends: Trends wie Dark Mode oder ein minimalistisches Design können verlockend sein, aber sie müssen sorgfältig implementiert werden. Wenn diese Designs nicht zu Ihrer Zielgruppe oder den Inhalten Ihrer Website passen, kann es die Benutzererfahrung negativ beeinflussen.
Ein ansprechendes Design mit entsprechender Farbwirkung sollte sowohl ästhetisch als auch funktional sein. Es muss die Usability und Lesbarkeit der Website fördern und gleichzeitig das Unternehmensimage widerspiegeln. Vermeiden Sie eine übermäßige Konzentration auf Designtrends und stellen Sie sicher, dass das Design die Inhalte klar unterstützt, anstatt sie zu überlagern.
Fehler 2: Komplizierte Navigation und Benutzerführung
Eine klare Navigation ist entscheidend für die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Website. Besucherinnen und Besucher sollen Inhalte schnell finden, ohne verwirrt zu werden. Fehlerhafte oder komplizierte Menüstrukturen führen oft dazu, dass Nutzerinnen und Nutzer die Seite frühzeitig verlassen. Folgende Aspekte sind besonders wichtig:
- Mobile-first Design: Da Google inzwischen die mobile Version Ihrer Website für das Ranking verwendet, muss die Navigation auf Smartphones und Tablets genauso intuitiv funktionieren wie auf Desktop-Geräten. Achten Sie auf gut sichtbare Menüs, leicht klickbare Buttons und eine logische Hierarchie der Seiteninhalte.
- Priorisierung von Inhalten: Stellen Sie sicher, dass die wichtigsten Informationen zuerst sichtbar sind und dass User sie ohne Umwege erreichen. Untermenüs sollten sinnvoll gruppiert sein, damit sich Nutzer schnell orientieren können.
- Barrierefreiheit (Accessibility): Eine zugängliche Navigation ist zentral für alle Personen, insbesondere für Menschen mit Einschränkungen. Dazu gehören:
- Klare und konsistente Menüstruktur: Die Reihenfolge der Navigation sollte logisch und vorhersehbar sein.
- Tastatur-Navigation: Alle Menüs und Interaktionen müssen auch ohne Maus bedienbar sein.
- Screenreader-Kompatibilität: Texte, Links und Buttons müssen korrekt ausgezeichnet sein, damit Screenreader sie erkennen können.
- Kontraste und Schriftgrößen: Achten Sie auf ausreichende Farbkontraste und skalierbare Schriftgrößen für optimale Lesbarkeit.
- Call-to-Action-Elemente (CTAs): Platzieren Sie CTAs strategisch, um Nutzer gezielt zu gewünschten Aktionen zu führen (z. B. Kauf, Newsletter-Anmeldung). Sie sollten gut sichtbar, eindeutig beschriftet und zugänglich für alle Nutzer sein.
- Vermeidung von überladenen Menüs: Zu viele Menüebenen oder komplizierte Dropdowns erschweren die Orientierung. Sorgen Sie für ein gutes User-Experience-Design, indem Sie Menüs einfach und übersichtlich halten , mit klaren Kategorien.
Eine erfolgreiche Navigation verbindet Mobile-first Design, Priorisierung der Inhalte, Barrierefreiheit und strategische CTAs. Dadurch erhöhen Sie nicht nur die Usability und die Conversion-Rate, sondern sichern auch, dass Ihre Website für alle Nutzergruppen zugänglich ist und in Suchmaschinen optimal bewertet wird.
Fehler 3: Fehlende Aktualität
Veraltete Inhalte wirken sich negativ auf die Nutzererfahrung und das Suchmaschinen-Ranking aus. Eine Website sollte regelmäßig überprüft und aktualisiert werden, um relevant und professionell zu bleiben. Folgende Aspekte sind besonders wichtig:
- Regelmäßige Content-Aktualisierung: Nutzen Sie ein Content-Management-System (CMS), um Inhalte einfach und schnell zu aktualisieren. So können neue Informationen, Angebote oder Änderungen im Unternehmen zeitnah eingepflegt werden.
- Veranstaltungen und Termine: Aktualisieren Sie Informationen zu Events, Webinaren oder Firmenevents, damit Besucher stets die aktuellen Termine und Teilnahmebedingungen finden.
- Firmendesign und Branding: Überprüfen Sie Corporate Design-Elemente, Logos, Farben und Schriften regelmäßig, um sicherzustellen, dass das Webdesign immer zum aktuellen Unternehmensauftritt passt.
- SEO-Optimierung bestehender Inhalte: Inhalte, die regelmäßig aktualisiert werden, verbessern das Suchmaschinen-Ranking. Achten Sie darauf, Keywords, Meta-Titel und Beschreibungen zu überprüfen und anzupassen.
- Überprüfung externer Links: Veraltete oder fehlerhafte Links beeinträchtigen sowohl die Nutzererfahrung als auch SEO. Führen Sie regelmäßige Linkchecks durch und passen Sie diese an.
- Aktualität von Bildern und Medien: Auch Grafiken, Videos oder Downloads sollten überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie aktuell und funktional sind.
Eine aktuelle Website vermittelt Professionalität, stärkt das Vertrauen der Besucher und unterstützt die SEO-Performance. Regelmäßige Content-Pflege, SEO-Anpassungen und die Kontrolle externer Links sind daher unverzichtbar.
Veraltete Website-Inhalte hinterlassen nicht nur bei den Besuchern einen schlechten Eindruck, sondern wirken sich auch negativ auf das Suchmaschinenranking aus!
Fehler 4: Missachtung von Barrierefreiheit und rechtlichen Grundlagen
Rechtliche Vorgaben und ein barrierefreies Design sind für jede Website verpflichtend und können bei Missachtung zu Abmahnungen oder Bußgeldern führen (vor allem bei kommerziellen Webprojekten). Besonders relevant sind folgende Punkte:
- Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Alle personenbezogenen Daten müssen korrekt verarbeitet werden; achten Sie auf Cookies – die EU-Cookie-Richtlinie muss rechtskonform umgesetzt sein
- Social-Media-Plugins: Einbettungen müssen DSGVO-konform erfolgen, z. B. durch Zweiklick-Lösungen
- Impressum und rechtliche Pflichtangaben: Vollständiges Impressum und klare Kontaktinformationen sind notwendig
- Barrierefreiheit: Inhalte sollten strukturiert, kontrastreich und tastaturbedienbar sein; auch Alt-Texte für Bilder, Untertitel für Videos und logische Navigationsstrukturen gehören zum Pflichtprogramm
- Mobile-first Design: Responsives Layout unterstützt nicht nur SEO, sondern auch die Zugänglichkeit auf mobilen Geräten
Zusammenfassung: Die Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben, inklusive Barrierefreiheit nach WCAG-Standard, verbessert Professionalität, Reichweite und Nutzerfreundlichkeit und minimiert rechtliche Risiken.
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Fehler 5: Verzicht auf Responsive Webdesign bzw. eine mobile Version
Ein responsives Webdesign ist heutzutage unverzichtbar, da Besucherinnen und Besucher Ihre Website von unterschiedlichsten Geräten aus aufrufen – von Smartphones über Tablets bis hin zu Desktop-PCs. Google hat „Mobile first“-Indexing eingeführt, das bedeutet, dass die mobile Version einer Website vorrangig für das Ranking bewertet wird. Websites ohne mobile Optimierung erhalten schlechtere Platzierungen in den Suchergebnissen.
Wichtige Punkte:
- Mobile-SEO: Inhalte, Bilder und Formulare müssen mobil optimal dargestellt und benutzerfreundlich sein. Ladezeiten, Navigation und Buttons sollten speziell für Touchscreens angepasst sein.
- Responsive Design Frameworks: Frameworks wie Bootstrap oder Foundation helfen, flexible Layouts zu erstellen, die sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen.
- Optimierung der Inhalte: Stellen Sie sicher, dass wichtige Inhalte und Call-to-Action-Elemente (CTAs) auf mobilen Geräten gut sichtbar bleiben, während weniger relevante Inhalte reduziert oder ausgeblendet werden können.
Ein Verzicht auf responsive Gestaltung beeinträchtigt nicht nur die Nutzerfreundlichkeit, sondern kann auch die Sichtbarkeit in Suchmaschinen erheblich verschlechtern. Ein „Mobile first“-Design ist heute Standard und entscheidend für den Erfolg Ihrer Website.
Fehler 6: Fehlende Optimierung der Ladezeit
Die Ladezeit einer Website entscheidet maßgeblich über Nutzererlebnis und Suchmaschinenranking. Langsame Seiten führen zu höheren Absprungraten und schlechterer Auffindbarkeit bei Google.
Wichtige Punkte:
- Core Web Vitals: Google bewertet Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität als Rankingfaktoren. Optimierung dieser Kennzahlen verbessert sowohl SEO als auch Nutzererlebnis.
- Bildoptimierung: Verwenden Sie moderne Bildformate wie WebP, komprimieren Sie Bilder und nutzen Sie Lazy Loading, damit Inhalte erst beim Scrollen geladen werden.
- Content Delivery Networks (CDNs): CDNs reduzieren die Ladezeiten, indem Inhalte von Servern ausgeliefert werden, die **geografisch näher am User liegen.
- Weitere Performance-Tipps: Minimierung von CSS und JavaScript, Browser-Caching und serverseitige Optimierungen tragen ebenfalls zu schnelleren Ladezeiten bei.
Eine schnelle Website ist heute nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch ein entscheidender SEO-Faktor.
Fehler 7: Unverschlüsselte Datenübertragung ohne SSL/TLS
Eine unverschlüsselte Website gefährdet die Daten der Nutzerinnen und Nutzer und kann das Vertrauen erheblich beeinträchtigen. Gleichzeitig ist HTTPS ein Rankingfaktor bei Google.
Wichtige Punkte:
- HTTPS & SSL/TLS: TLS-Zertifikate verschlüsseln die Datenübertragung und erhöhen die Sicherheit. Google bewertet sichere Seiten bevorzugt im Ranking.
- Kostenlose Zertifikate: Viele Hosting-Anbieter, darunter IONOS, stellen mittlerweile kostenlose SSL-Zertifikate zur Verfügung, die einfach installiert werden können.
- SEO & Vertrauen: HTTPS steigert nicht nur das Ranking, sondern auch das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer, da sichere Verbindungen über das Schloss-Symbol im Browser signalisiert werden.
- Best Practices: Prüfen Sie regelmäßig, dass alle Subdomains und Ressourcen über HTTPS geladen werden, um Mixed-Content-Probleme zu vermeiden.
Ohne HTTPS ist eine Website weder sicher noch konkurrenzfähig in Bezug auf SEO und Nutzervertrauen.
Mit einem Website-Builder Fehler ganz einfach vermeiden
Wenn Sie für die Gestaltung Ihres Internetauftritts auf einen Website-Builder setzen, umgehen Sie die meisten Fehler automatisch. Ein solcher Homepage-Baukasten ist einfach und intuitiv zu bedienen. Um den Quelltext müssen Sie sich überhaupt nicht kümmern. Mit vielen Vorlagen und unkomplizierter Drag-and-Drop-Funktion können Sie Ihre Website individuell zusammenstellen – egal, ob für ein privates Projekt oder den Unternehmensauftritt.
Vorteile eines Website-Builders auf einen Blick:
- Einfache Bedienung: Kein Wissen über CSS oder HTML nötig
- Professionelle Vorlagen: Wählen Sie Branchenvorlagen, die bereits optisch ansprechend, übersichtlich und barrierefreundlich gestaltet sind
- Individuelle Inhalte: Eigene Bilder oder Bilder aus dem Archiv einfügen und direkt bearbeiten; Tipps des Baukastens helfen bei Layout und Content-Priorisierung
- Responsive Design: Automatische Anpassung an Smartphones, Tablets und Desktop-Geräte; Mobile-SEO und „Mobile first“-Indexing sind bereits berücksichtigt
- Suchmaschinenfreundlich: Inhalte werden SEO-optimiert ausgegeben, inklusive Meta-Tags, strukturierter Daten und schneller Ladezeiten
- Sicherheit: Datenübertragung erfolgt gemäß aktueller Standards verschlüsselt via SSL/TLS
- Barrierefreiheit: Viele Website-Builder berücksichtigen Grundprinzipien der Barrierefreiheit im Web, sodass Ihre Seite auch für Menschen mit Einschränkungen nutzbar ist
- Inklusive Extras: Eigene Domain, E-Mail-Adressen und optionaler Online-Shop mit Zahlungs- und Versandoptionen
Der [Website-Builderhttps://www.ionos.at/websites/homepage-baukasten “Homepage-Baukasten von IONOS”) von IONOS ist beispielsweise ganz einfach zu bedienen und erzeugt dennoch hervorstechende Ergebnisse. Mit dem Baukastensystem bringen Sie Ihre Website mit wenig Zeitaufwand online – und das ganz ohne Kenntnisse über CSS oder HTML. Sie brauchen nur ein Konzept, welche Inhalte Sie zeigen möchten.