Social-Plugins sind Er­wei­te­run­gen für Websites, mit denen sich Inhalte direkt mit sozialen Netz­wer­ken ver­knüp­fen lassen. Sie er­mög­li­chen Funk­tio­nen wie Teilen, Abon­nie­ren oder Kom­men­tie­ren und sind mit Platt­for­men wie Facebook, X, LinkedIn, Pinterest oder Xing kom­pa­ti­bel. So erhöhen sie Reich­wei­te, In­ter­ak­ti­on und Sicht­bar­keit Ihrer Inhalte.

Zu­sam­men­fas­sung

Social-Plugins sind Software-Module zur Anbindung von Websites an Social-Media-Platt­for­men für web­sei­ten­über­grei­fen­de In­ter­ak­tio­nen.

  • Sie stellen Widgets (z. B. Teilen, Abon­nie­ren) für Facebook, X, Pinterest, LinkedIn und Xing bereit.
  • Die Im­ple­men­tie­rung in den Quellcode erfolgt via Code-Schnipsel.
  • Aus DSGVO-Sicht ist oft eine Ein­wil­li­gung nötig (z. B. Zwei-Klick-Lösung).
  • Sie sind kein direkter SEO-Faktor, steigern aber indirekt die Reich­wei­te.
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Was sind Social-Plugins?

Bei Social-Plugins handelt es sich um optionale Software-Module, mit denen Sie Ihre Website an Social-Media-Platt­for­men anbinden können. Um Usern eine web­sei­ten­über­grei­fen­de In­ter­ak­ti­on zu er­mög­li­chen, stellen soziale Netzwerke wie Facebook, X, Pinterest, LinkedIn oder Xing spezielle Plugins in Form von Code-Schnip­seln zur Verfügung. Be­trei­be­rin­nen und Betreiber von Websites, die diese in den Quellcode ihres Online-Projekts einbetten, pro­fi­tie­ren von der immensen Reich­wei­te dieser Netzwerke.

Die meisten Social-Plugins be­inhal­ten so­ge­nann­te Widgets. Dabei handelt es sich um grafische Be­dien­ele­men­te, die an den dafür vor­ge­se­he­nen Bereichen Ihrer Website ein­ge­bun­den werden, um Nut­ze­rin­nen und Nutzern Zugriff auf die Plugin-Funk­tio­na­li­tä­ten zu gewähren.

Die besten Facebook-Plugins im Überblick

Facebook ist das Urgestein unter den Social-Media-Platt­for­men. Trotz wach­sen­der Kon­kur­renz gehört das Netzwerk weiterhin zu den größten Social-Media-Platt­for­men und ist für viele Ziel­grup­pen relevant. Mit folgenden Social-Plugins er­mög­li­chen Sie es Be­su­chen­den, auch über Facebook mit Inhalten Ihrer Website zu in­ter­agie­ren.

Teilen-Button

Der Teilen-Button verknüpft das jeweilige In­halts­ele­ment mit dem Facebook-Profil des Users. Geteilte Links lassen sich darüber hinaus mit per­so­na­li­sier­ten Nach­rich­ten versehen. Zudem haben Nut­ze­rin­nen und Nutzer die Mög­lich­keit, zu de­fi­nie­ren, ob der so erstellte Facebook-Beitrag öf­fent­lich in der Chronik erscheint oder nur für bestimmte Freunde oder Nut­zer­grup­pen sichtbar ist. Da User Inhalte, die ihnen gefallen, oft selbst teilen, müssen Content-Anbieter mit Social-Plugins wie dem Teilen-Button weniger Werbung dafür machen. Dadurch kann die Reich­wei­te ge­stei­gert werden.

Bild: Der Teilen-Button von Facebook
Facebook-Nut­ze­rin­nen und Nutzer teilen Inhalte über einen Klick auf „Share“; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com
Hinweis

Bis zum 10. Februar 2026 gab es außerdem auch die Mög­lich­keit, externe Like- und Kommentar-Buttons für Facebook ein­zu­bin­den. Mitt­ler­wei­le wurden diese ein­ge­stellt und werden nun lediglich als un­sicht­ba­re Elemente (0 x 0 Pixel) geladen, ohne Feh­ler­mel­dun­gen zu ver­ur­sa­chen oder die Funktion Ihrer Website zu be­ein­träch­ti­gen. Die übrigen Inhalte Ihrer Website bleiben davon unberührt.

Senden-Button

Eine Variante der Share-Funktion ist der Senden-Button. Damit können Be­su­che­rin­nen und Besucher Ihrer Website Inhalte per per­sön­li­cher Nachricht an ihre Facebook-Kontakte senden.

Bild: Der Send-Button von Facebook
Mit dem Send-Button senden Be­su­chen­de Ihrer Website in­ter­es­san­te Inhalte via Facebook-Messenger an Freunde und Bekannte; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Speichern-Button

Stellen Sie auf Ihrer Website einen Speichern-Button zur Verfügung, haben Nutzende die Mög­lich­keit, Inhalte, die ihnen gefallen, in eine private Merkliste auf­zu­neh­men, damit sie diese später noch einmal anschauen oder kom­men­tie­ren können. Diese Liste stellt Funk­tio­nen bereit, um Inhalte mit Freunden zu teilen oder Be­nach­rich­ti­gun­gen zu den ge­spei­cher­ten Elementen zu erhalten. Dabei kann es sich um in­ter­es­san­te Artikel, Videos, Rezepte oder Pro­dukt­an­ge­bo­te handeln. Für Sie als Web­site­be­trei­ber oder -be­trei­be­rin schafft der Speichern-Button somit einen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal, durch den Sie In­ter­es­sen­ten kon­ti­nu­ier­lich auf dem Laufenden halten und über aktuelle Angebote in­for­mie­ren können.

Bild: Der Save-Button von Facebook
Mit dem Save-Button speichern Nut­ze­rin­nen und Nutzer Web­in­hal­te als Le­se­zei­chen in ihrem Facebook-Profil; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Zitat-Plugin

Das so­ge­nann­te Quote-Sharing-Plugin er­mög­licht es Usern, jeden be­lie­bi­gen Text­ab­schnitt einer Website als Zitat auf Facebook zu teilen. In den Quellcode der Website in­te­griert, öffnet das Social-Plugin immer dann den Button „Zitat teilen“, wenn eine Text­stel­le mit der Maus markiert wird. Content-An­bie­te­rin­nen und Anbieter stellen so eine einfache Mög­lich­keit zur Verfügung, mit den an­ge­bo­te­nen Inhalten zu in­ter­agie­ren, diese in eigenen Texten zum Thema ein­zu­bet­ten und gemeinsam mit Freunden darüber zu dis­ku­tie­ren.

Bild: Die Zitat-Funktion von Facebook
Webseiten-Inhalte lassen sich per Klick als Zitat auf Facebook teilen; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Ein­ge­bet­te­te Beiträge via „Embedded Posts“

Das Social-Plugin „Embedded Posts“ erweitert Ihre Website auf Wunsch um eine Schnitt­stel­le zu Facebook und er­mög­licht es Ihnen, öf­fent­li­che Facebook-Beiträge in die eigene Website ein­zu­bet­ten. Dabei muss es sich nicht zwangs­läu­fig um Beiträge Ihres Facebook-Auftritts handeln.

Bild: Das Embedded-Posts-Plugin von Facebook
Mit dem Embedded-Posts-Plugin in­te­grie­ren Sie Facebook-Beiträge mit wenigen Klicks in Ihre Website: Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Prin­zi­pi­ell darf jeder Beitrag über­nom­men werden, der auf Facebook öf­fent­lich zur Verfügung steht. Egal, ob es sich um Text­in­hal­te oder Bilder handelt. Wird ein auf diese Art ein­ge­bet­te­ter Beitrag gelöscht oder verändert, steht dieser auch über das Social-Media-Plugin nicht mehr zur Verfügung. Es erscheint die Meldung: „This Facebook post is no longer available“ (Dieser Beitrag ist nicht länger verfügbar).

Bild: Facebook-Fehlermeldung: „Dieser Beitrag ist nicht länger verfügbar“
Wird ein Beitrag gelöscht, wird dieser auch im Social Widget nicht mehr angezeigt; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Statt einen öf­fent­li­chen Beitrag in das eigene Online-Projekt zu in­te­grie­ren, steht Ihnen zudem die Mög­lich­keit offen, relevante Nut­zer­kom­men­ta­re in die eigene Website ein­zu­bet­ten, sofern diese auf Facebook öf­fent­lich verfügbar sind.

Bild: Das Plugin Embedded-Comments von Facebook
Mit dem Embedded-Comments-Plugin lassen sich öf­fent­li­che Beiträge auf Facebook-Seiten und Nut­zer­pro­fi­len in die eigene Website einbinden; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Ein­ge­bet­te­te Videos

Auch für Be­trei­be­rin­nen und Betreiber, die relevante Vi­deo­in­hal­te aus dem sozialen Netzwerk auf der eigenen Seite einbetten möchten, stellt Facebook ein passendes Social-Plugin zur Verfügung. Prin­zi­pi­ell lässt sich jedes öf­fent­lich zu­gäng­li­che Facebook-Video über diese Schnitt­stel­le in die eigene Website in­te­grie­ren.

Bild: Das Embedded-Videos-Plugin von Facebook
Mit dem Embedded-Videos-Plugin von Facebook ergänzen Sie Ihre Web­sei­ten­in­hal­te schnell und bequem um an­spre­chen­des Vi­deo­ma­te­ri­al; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Seiten-Plugin

Auf Wunsch lassen sich auch ganze Facebook-Seiten per Social-Widget in Online-Projekte außerhalb des sozialen Netzwerks einbinden. Greifen Sie auf das Facebook Seiten-Plugin zurück, ver­knüp­fen Sie Ihren In­ter­net­auf­tritt elegant mit der eigenen Facebook-Präsenz.

Bild: Das Page-Plugin von Facebook
Binden Sie Ihren Facebook-Auftritt als Widget in Ihre Website ein; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Abon­nie­ren-Button

In sozialen Netz­wer­ken dreht sich alles um Follower. Je mehr Abon­nen­ten, desto größer die Reich­wei­te der über die Social-Media-Kanäle aus­ge­spiel­ten Beiträge. Mit dem Social-Plugin „Abon­nie­ren“ gehen Sie auch außerhalb der Facebook-Community auf die Jagd nach Followern. Optional zeigen Sie mit einem Counter, wie viele Facebook-Nutzer Ihrem Social-Media-Profil aktuell folgen.

Bild: Das Follow-Plugin von Facebook
Mit einem Abon­nie­ren-Button auf Ihrer Website ge­ne­rie­ren Sie ganz nebenbei Follower für Ihre Facebook-Seite; Quelle: de­ve­lo­pers.facebook.com

Facebook-Login für Apps

Ent­wick­lern und Ent­wick­le­rin­nen stellt der Social-Media-Markt­füh­rer eine platt­form­über­grei­fen­de Login-Funktion zur Verfügung. Diese er­mög­licht es Nut­ze­rin­nen und Nutzern, sich bei ver­schie­de­nen Angeboten im Netz mit einem bereits be­stehen­den Facebook-Account an­zu­mel­den. Ein ent­spre­chen­des Software De­ve­lo­p­ment Kit (SDK) steht für iOS-Apps, Android-Apps, Web- und mobile Web-Apps, Desktop-Apps und Smart-Geräte zur Verfügung. Für Apps, deren Da­ten­ein­sicht über das öf­fent­li­che Profil, die E-Mail-Adresse und die Freun­des­lis­te hin­aus­geht, ist eine manuelle Prüfung durch Facebook er­for­der­lich. Mit diesem so­ge­nann­ten Login-Review stellt Facebook im Rahmen eines Pra­xis­tests sicher, dass die jeweilige App den Platt­form­richt­li­ni­en ent­spricht.

Facebook-Plugins einbinden – so geht‘s

Auch wenn Sie Facebook-Inhalte in die eigene Website über­neh­men möchten, umfasst die Im­ple­men­tie­rung lediglich drei einfache Schritte:

  1. URL des Facebook-Inhalts ermitteln: Wählen Sie den ge­wünsch­ten, öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Facebook-Inhalt – wahlweise einen Beitrag oder Kommentar, ein Bild, ein Video oder eine ganze Facebook-Seite.
  2. Ein­bet­tungs­code ge­ne­rie­ren: Geben Sie die URL zum ge­wünsch­ten Inhalt in den unter Facebook for De­ve­lo­pers zur Verfügung ge­stell­ten Code-Kon­fi­gu­ra­tor ein. Klicken Sie auf „Code ge­ne­rie­ren“.
  3. Plugin-Code in den Quelltext einfügen: In­te­grie­ren Sie das Ja­va­Script-SDK sowie den Plugin-Code bzw. das iFrame in den Quelltext der ge­wünsch­ten Webpage. Beachten Sie: Der Code für das Ja­va­Script-SDK muss für jede Webpage nur einmal im­ple­men­tiert werden – egal, wie viele Facebook-Plugins Sie einbetten möchten.

Die besten X-Plugins (ehemals Twitter)

Mit seiner enormen Reich­wei­te stellt X (ehemals Twitter) für Content-An­bie­te­rin­nen und Anbieter die ideale Plattform dar, Inhalte über die Grenzen der eigenen Website hinaus bekannt zu machen. Wie Facebook bietet auch der Mi­kro­blog­ging-Dienst diverse Social-Media-Plugins, mit denen sich Web­sei­ten­be­su­che­rin­nen und -besucher zum Teilen der eigenen Inhalte animieren lassen.

Post-Button

Was bei Facebook die Share-Funktion ist, ist bei X der Post-Button. Mit nur einem Klick rufen Be­su­chen­de Ihrer Website den eigenen Social-Media-Account auf und teilen in­ter­es­san­te Inhalte mit Freunden, Bekannten und un­be­kann­ten Followern.

Bild: Der Post-Button von X
Der Post-Button von X soll Nut­ze­rin­nen und Nutzer zum Teilen anregen / Quelle: https://developer.x.com

Follow-Button

Content-An­bie­te­rin­nen und Anbieter pro­fi­tie­ren von einer großen Fol­lo­wer­zahl, wenn sie ihre Website über Social-Media-Kanäle promoten. Damit die Zahl Ihrer Abon­nen­ten stetig ansteigt, bietet der Mi­kro­blog­ging-Dienst den Follow-Button, das Pendant zu Facebooks Abon­ne­ment-Funktion.

Bild: Der Follow-Button von X
Mit dem Follow-Button ge­ne­rie­ren Sie Follower direkt über Ihre Website; Quelle: https://developer.x.com/

Hashtag-Button

Der Hashtag-Button ist eine spezielle Form des Post-Buttons, der es Be­su­che­rin­nen und Besuchern Ihrer Website er­mög­licht, direkt in die X-Kon­ver­sa­ti­on zu einem be­stimm­ten Schlag­wort ein­zu­stei­gen, ohne Ihre Seite verlassen zu müssen.

Bild: Der Hashtag-Button von X
Mit dem Hashtag-Button animieren Sie Ihre Web­sei­ten­be­su­che­rin­nen und -besucher an the­men­be­zo­ge­nen Kon­ver­sa­tio­nen teil­zu­neh­men; Quelle: https://developer.x.com/

Mention-Button

Eine weitere Variante des Post-Buttons ist der Mention-Button. Website-Be­trei­ben­de, die diesen Button zur Verfügung stellen, ermutigen Be­su­che­rin­nen und Besucher zu Posts, die sich auf einen be­stimm­ten X-Account beziehen. Diese beginnen mit dem Tag @username, er­schei­nen jedoch nicht in der Timeline des je­wei­li­gen Autors.

Bild: Der Mention-Button von X
Über den Mention-Button lassen sich Posts direkt mit einem X-User ver­knüp­fen; Quelle: https://developer.x.com/

Embedded Posts

Auch X-Inhalte lassen sich via Social-Plugin schnell und bequem in die eigene Website in­te­grie­ren – auf Wunsch als einzelne Posts oder in Form einer X-Timeline. Mit dem Embedded-Post-Plugin in­te­grie­ren Sie relevante X-Beiträge als einzelne Posts in Ihre Sei­ten­in­hal­te. Fügen Sie dem Quelltext Ihrer Website einfach den je­wei­li­gen Ein­bet­tungs­code hinzu.

Bild: Ein eingebetteter X-Beitrag
Mit dem Embedded-X-Plugin ergänzen Sie Ihre Web­sei­ten­in­hal­te auf Wunsch um einzelne X-Beiträge; Quelle: https://developer.x.com/

Embedded Timelines

Möchten Sie mehr als einen Post in Ihre Website einbetten, bietet sich das Embedded-Timelines-Plugin von X an. Es er­mög­licht Ihnen, eine beliebige Anzahl an Beiträgen in Ein­zel­spal­ten­an­sicht mit Bild­lauf­leis­te dar­zu­stel­len. So lassen sich wahlweise Posts eines einzelnen X-Accounts einbinden oder diverse Beiträge ver­schie­de­ner Accounts. Al­ter­na­tiv haben Sie die Mög­lich­keit, Be­su­chen­den aktuelle Beiträge zu be­stimm­ten Schlag­wor­ten zur Verfügung zu stellen.

„Sign in with X“

Auch der Mi­kro­blog­ging-Dienst X stellt Web­sei­ten­be­trei­bern und App-Ent­wick­lern eine platt­form­über­grei­fen­de Login-Funktion zur Verfügung. Durch „Sign in with X“ erwerben Web­sei­ten­be­su­che­rin­nen und -besucher mit wenigen Klicks die Rechte re­gis­trier­ter User, ohne sich bei jeder App separat re­gis­trie­ren zu müssen. Alle für die Au­then­ti­fi­zie­rung be­nö­tig­ten Daten werden zentral über den X-Account verwaltet und von der je­wei­li­gen App bei Bedarf abgefragt. „Sign in with X“ kann als Login-Al­ter­na­ti­ve für Websites und iOS-Apps sowie für Mobile- und Desktop-Ap­pli­ka­ti­on zum Einsatz kommen.

Message-Button

Der Message-Button leitet Be­su­che­rin­nen und Besucher Ihrer Website direkt zum Nach­rich­ten­dienst der Mi­kro­blog­ging-Plattform weiter. Welcher User kon­tak­tiert wird, lässt sich kon­fi­gu­rie­ren.

Bild: Der Message-Button von X
Mit dem Message-Button richten sich X-User direkt an das mit dem Social-Plugin ver­knüpf­te Profil; Quelle: https://developer.x.com/

X-Plugins in­te­grie­ren – so funk­tio­niert‘s

Den je­wei­li­gen Ein­bet­tungs­code für die in­ter­ak­ti­ven Social-Media-Buttons stellt X über die Website publish.twitter.com zur Verfügung. Die In­te­gra­ti­on verläuft ähnlich wie bei Facebook.

  1. X-Button wählen: Wählen Sie unter den an­ge­bo­te­nen X-Plugins den ge­wünsch­ten Button.
  2. Button kon­fi­gu­rie­ren: Kon­fi­gu­rie­ren Sie den Button auf publish.twitter.com nach Bedarf und ge­ne­rie­ren Sie den Plugin-Code.
  3. Ein­bet­tungs­code in die Website über­neh­men: Fügen Sie den Code­ab­schnitt an ge­wünsch­ter Stelle in Ihre Website ein.

Die besten Pinterest-Plugins

Bei Pinterest handelt es sich um ein soziales Netzwerk, das es Usern er­mög­licht, Bilder mit Be­schrei­bun­gen zu versehen und auf vir­tu­el­len Pinn­wän­den in Bil­der­kol­lek­tio­nen zu grup­pie­ren. Für Website-Be­trei­ben­de stellt Pinterest fünf of­fi­zi­el­le Website-Addons bereit, mit denen sich Inhalte entweder auf Pinterest speichern lassen oder Pinterest-Inhalte in eine Website einbetten lassen.

Save-Button

Die ein­fachs­te Mög­lich­keit, Inhalte der eigenen Website für In­ter­ak­tio­nen auf Pinterest zur Verfügung zu stellen, bietet der Save-Button. Dieser er­mög­licht es Nut­ze­rin­nen und Nutzern, Inhalte, die ihnen gefallen, ihrer vir­tu­el­len Pinterest-Pinnwand hin­zu­zu­fü­gen. Bild- oder Vi­deo­in­hal­te, die Sie für In­ter­ak­tio­nen be­reit­stel­len, werden im sozialen Netzwerk mit einem Link zur Quelle ver­öf­fent­licht, wodurch noch mehr Pinterest-User auf Sie auf­merk­sam werden.

Bild: Der Save-Button von Pinterest
Der Save-Button er­mög­licht Ihren Web­sei­ten­be­su­chern, in­ter­es­san­te Inhalte auf Pinterest zu teilen; Quelle: de­ve­lo­pers.pinterest.com

Follow-Button

Mit dem Follow-Button können Be­su­che­rin­nen und Besucher Ihrem Pinterest-Profil direkt von der Website aus folgen. Das kann helfen, die Community auf Pinterest auf­zu­bau­en und Inhalte lang­fris­tig besser zu dis­tri­bu­ie­ren.

Bild: Der Follow-Button von Pinterest
Mit dem Follow-Button ge­ne­rie­ren Sie Pinterest-Follower direkt über Ihre Website / Quelle: de­ve­lo­pers.pinterest.com

Pin-Widget

Mit dem Pin-Widget in­te­grie­ren Sie einen Pinterest-Beitrag in Ihre Website. Nutzen Sie die Pins Ihres eigenen Accounts oder greifen Sie auf at­trak­ti­ve Bild- und Vi­deo­in­hal­te anderer Pinterest-User zurück. Das Beispiel zeigt ein Pin des Pinterest-Profils der 1&1 Internet Inc.

Bild: Das Pin-Widget von Pinterest
Über­neh­men Sie Pinterest-Inhalte als Pin in Ihre Website / Quelle: de­ve­lo­pers.pinterest.com

Board-Widget

Mit dem Board-Widget binden Sie ganze Pinnwände von bis zu 50 Pins in Ihre Website ein. Das Social Widget steht in den Stan­dard­for­ma­ten Square, Header und Sidebar oder in be­nut­zer­de­fi­nier­ter Dar­stel­lung zur Verfügung.

Bild: Das Board-Widget von Pinterest in Square-, Header- und Sidebar-Darstellung
Passen Sie das Pinterest Board-Widget in­di­vi­du­ell an Ihre Website an; Quelle: de­ve­lo­pers.pinterest.com

Profile-Widget

Auch Pinterest gibt Ihnen die Mög­lich­keit, Ihr gesamtes Social-Media-Profil in eine externe Website ein­zu­bin­den. Das Profile-Widget schlägt eine Brücke zwischen Ihrem Web­auf­tritt und Ihrer Präsenz im Bil­der­netz­werk. Wie das Board-Widget lässt sich auch dieses Social-Plugin an Ihre Website anpassen. Nutzen Sie das Profile-Widget in Square-, Header- oder Sidebar-Dar­stel­lung oder wählen Sie be­nut­zer­de­fi­nier­te Ab­mes­sun­gen.

Bild: Das Profile-Widget von Pinterest
Das Profile-Widget von Pinterest in klas­si­scher Square-Dar­stel­lung; Quelle: de­ve­lo­pers.pinterest.com

So funk­tio­niert die Pinterest-Plugin-In­te­gra­ti­on

Bevor Sie Social-Plugins in Ihre Online-Projekte einbinden, müssen Sie auch bei Pinterest eine Ja­va­Script-Bi­blio­thek in jede be­tref­fen­de Webpage im­ple­men­tie­ren. Ein ent­spre­chen­des Code-Snippet wird über den Pinterest-Widget-Builder zur Verfügung gestellt. Hier erzeugen Sie auch die Ein­bet­tungs­codes für in­di­vi­du­ell kon­fi­gu­rier­te Buttons und Pins sowie Board- und Profil-Widgets.

New call-to-action

Die besten LinkedIn-Plugins

LinkedIn ist das weltweit größte soziale Netzwerk mit Fokus auf Ge­schäfts­be­zie­hun­gen. Statt Freund­schaf­ten zu knüpfen, pflegen Nut­ze­rin­nen und Nutzer der Plattform Kontakte und Ver­bin­dun­gen im be­ruf­li­chen Umfeld. Darüber hinaus bietet LinkedIn die Mög­lich­keit der Un­ter­neh­mens­dar­stel­lung. Für Un­ter­neh­mer und Un­ter­neh­me­rin­nen öffnet sich mit dem Netzwerk ein wichtiger Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal, über den sich In­ter­es­sen­ten gewinnen und Marken, Produkte, Dienst­leis­tun­gen oder Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten bewerben lassen. Auch LinkedIn stellt Social-Sharing-Funk­tio­nen bereit:

Share-Button

Mit LinkedIn-Plugins nehmen Website-Be­trei­ben­de gezielt ein Fach­pu­bli­kum ins Visier. Wie andere soziale Netzwerke stellt auch LinkedIn einen Share-Button zur Verfügung. Dieser animiert Ihre Be­su­che­rin­nen und Besucher, in­ter­es­san­te Inhalte im Netzwerk zu teilen, wodurch Ihre Beiträge eine größere Le­ser­schaft erreichen können. Sie sichern sich dadurch die Chance, von viralen Effekten zu pro­fi­tie­ren und neue Besucher für Ihre Website zu ge­ne­rie­ren.

Bild: Der Share-Button von LinkedIn
Der LinkedIn Share-Button: Geben Sie Web­sei­ten­be­su­chern und -be­su­che­rin­nen die Mög­lich­keit, Ihre Inhalte zu teilen; Quelle: developer.linkedin.com

Follow-Company-Button

Nutzen Sie das Plugin „Follow Company“, um neue Abon­nen­ten für Ihr LinkedIn-Un­ter­neh­mens­pro­fil direkt über Ihre Website zu gewinnen. Klickt eine Be­su­che­rin oder ein Besucher auf den Follow-Button, erhält sie oder er künftig alle Beiträge, die Sie über Ihr Company-Profil ver­öf­fent­li­chen.

Bild: Der Follow-Company-Button von LinkedIn
Ge­ne­rie­ren Sie LinkedIn-Follower durch einen Button auf Ihrer Website; Quelle: developer.linkedin.com

Wie in­te­griert man LinkedIn-Plugins?

LinkedIn bietet für jedes Social-Media-Plugin einen Code-Kon­fi­gu­ra­tor an. Die In­te­gra­ti­on erfolgt analog zu den anderen Platt­for­men mithilfe eines Ja­va­Script-SKDs und dem je­wei­li­gen Plugin-Code.

Die besten Xing-Plugins

Auch Xing versteht sich als Ge­schäfts­netz­werk. Mit­glie­der nutzen den Online-Dienst für den fach­li­chen Austausch, um sich beruflich wei­ter­zu­bil­den oder neue Kar­rie­re­chan­cen aufzutun. Anders als das in­ter­na­tio­nal aus­ge­rich­te­te LinkedIn richtet sich die Plattform jedoch in erster Linie an den deutsch­spra­chi­gen Raum. Für Web­site­be­trei­be­rin­nen und -betreiber, die ihre Ziel­grup­pen vor allem in Deutsch­land, Ös­ter­reich und der Schweiz haben, kann eine Anbindung der eigenen Website an das Netzwerk durchaus nutz­brin­gend sein.

Xing stellt Ihnen ebenfalls Social-Plugins zur Verfügung, die In­ter­ak­tio­nen mit dem sozialen Netzwerk er­mög­li­chen.

Share on XING

Mit dem Share-Button pro­fi­tie­ren Sie auch auf Xing von viralen Effekten und locken neue In­ter­es­sier­te aus dem sozialen Netzwerk auf Ihre Website. Ein Klick genügt und Ihre Web­sei­ten­in­hal­te stehen auf der deutsch­spra­chi­gen Business-Plattform einem kar­rie­re­ori­en­tier­ten Fach­pu­bli­kum zur Verfügung.

Bild: Der Share-on-Xing-Button in verschiedenen Ausführungen
Er­mög­li­chen Sie Web­sei­ten­be­su­che­rin­nen und -besuchern, Inhalte mit einem Klick auf Xing zu teilen; Quelle: dev.xing.com

Login with XING

Auch Xing stellt ein Social-Plugin bereit, mit dem Sie Usern den Login zu Ihrer Website oder App über ein bereits be­stehen­des Social-Media-Profil er­mög­li­chen. Ein auf­wen­di­ger Re­gis­trie­rungs­pro­zess entfällt und damit auch die größte Hürde im Rahmen des An­mel­de­pro­zes­ses.

Bild: Xing Login
Er­mög­li­chen Sie Web­sei­ten­be­su­che­rin­nen und -besuchern, sich einfach mit ihrem Xing-Account an­zu­mel­den; Quelle: dev.xing.com

Xing-Plugin-In­te­gra­ti­on – so geht‘s

Um ein Social-Plugin von Xing zu in­te­grie­ren, müssen Sie lediglich den be­nö­tig­ten Ja­va­Script-Code über den Code-Kon­fi­gu­ra­tor unter dev.xing.com/plugins/ ge­ne­rie­ren und auf Ihrer Website über­neh­men.

Social-Plugins und Da­ten­schutz

Social-Plugins sind aus DSGVO-Sicht heikel, weil sie oft schon beim Laden der Seite Daten an den je­wei­li­gen Anbieter über­tra­gen können. Dazu gehören zum Beispiel die IP-Adresse, Ge­rä­te­in­for­ma­tio­nen oder die auf­ge­ru­fe­ne URL. Das kann sogar passieren, ohne dass Nutzende auf den je­wei­li­gen Button klicken. In der EU sollten Sie solche Plugins deshalb in der Regel erst nach einer aus­drück­li­chen Ein­wil­li­gung laden.

Praktisch funk­tio­niert das über ein Consent-Tool und eine Zwei-Klick-Lösung, bei der der Button zunächst nur als statische Vorschau erscheint. Erst nach Zu­stim­mung wird das externe Skript nach­ge­la­den. Ergänze außerdem klare Hinweise in der Da­ten­schutz­er­klä­rung. Nenne den Anbieter, den Zweck, die Da­ten­ka­te­go­rien und die Rechts­grund­la­ge. Wenn möglich, nutze da­ten­spar­sa­me Al­ter­na­ti­ven wie reine Share-Links ohne Fremdskrip­te oder ser­ver­sei­ti­ge Lösungen, damit Sie Reich­wei­te bekommen, ohne unnötig Daten zu teilen.

Hinweis

In Website-Buildern lässt sich die Da­ten­schutz­fra­ge oft über ein Consent-Plugin lösen, das Social-Skripte blockt und erst nach Zu­stim­mung freigibt. So bleibt die In­te­gra­ti­on kom­for­ta­bel, ohne dass Da­ten­schutz und Per­for­mance aus dem Blick geraten.

Social-Plugins aus SEO-Sicht

Aus Sicht der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung haben Social-Plugins keinen direkten Einfluss auf das Google-Ranking. Google be­rück­sich­tigt Social Signals wie Likes, Shares oder Fol­lo­wer­zah­len offiziell nicht als Ranking-Faktoren. Dennoch können Social-Plugins die Sicht­bar­keit einer Website indirekt positiv be­ein­flus­sen: Durch das Teilen von Inhalten in sozialen Netz­wer­ken steigt häufig der Traffic, die Mar­ken­be­kannt­heit nimmt zu und es entstehen mitunter zu­sätz­li­che Backlinks. Diese Effekte können sich wiederum günstig auf die Plat­zie­rung in den Such­ergeb­nis­sen auswirken. Social-Plugins sollten daher weniger als SEO-Werkzeug ver­stan­den werden, sondern als In­stru­ment zur Reich­wei­ten­stei­ge­rung, Nut­zer­ge­win­nung und Mar­ken­bil­dung.

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