Besonders für Such­ma­schi­nen und für eine bessere Ori­en­tie­rung der Nutzer auf Ihrer Seite sind aus­sa­ge­kräf­ti­ge Per­ma­links hilfreich. Stan­dard­mä­ßig zeigt WordPress nur die Seiten- oder Beitrags-ID in der URL. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnell und einfach den WordPress-Permalink ändern.

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Was sind Per­ma­links und warum sind sie wichtig?

Ein Permalink definiert die Adresse, unter der eine bestimmte Seite, Blog­ein­trag oder Archiv er­reich­bar ist. Dabei erhält jede Seite eine ei­gen­stän­di­ge und ein­zig­ar­ti­ge URL. „Perma“ steht für permanent – was darauf schließen lässt, dass es ei­gent­lich nicht vor­ge­se­hen ist, den WordPress-Permalink zu ändern. Ist es jedoch er­for­der­lich, sollten Sie für die alte URL einen WordPress Redirect auf die neue URL ein­rich­ten. So vermeiden Sie, dass even­tu­el­le Ver­lin­kun­gen nicht mehr funk­tio­nie­ren und auf eine 404-Feh­ler­sei­te verweisen.

Ein Permalink sieht zum Beispiel so aus:

https://domain-name.de/blog/erster-blogartikel

Besonders der letzte Teil – in dem Fall „erster-blog­ar­ti­kel“ – bestimmt die Ein­zig­ar­tig­keit der URL. Dieser Teil nennt sich „Slug“ und ist für jede Seite und jeden Blog­ar­ti­kel un­ter­schied­lich.

Per­ma­links für eine bessere User-Ex­pe­ri­ence

Gut gewählte Per­ma­links und Slugs sind besonders hilfreich für eine bessere Ori­en­tie­rung auf der Website. Wichtig ist, die URL so kurz wie möglich zu halten, damit Nutzer sie sich merken und ggf. selbst eintippen können. Dennoch sollte der Slug so lang wie nötig sein, um das Thema der Seite zu be­schrei­ben.

WordPress-Permalink ändern für eine bessere Sicht­bar­keit

Ein Permalink, der das Thema der Seite genau be­schreibt, hilft nicht nur Website-Besuchern. Auch Google und andere Suchbots ordnen die Seite besser ein und listen sie ent­spre­chend in den Such­ergeb­nis­sen. Besonders bei den Such­ma­schi­nen spielt nicht nur das be­schrie­be­ne Thema eine Rolle. Auch das Keyword, das für die Seite am re­le­van­tes­ten ist und mit dem Sie gefunden werden möchten, sollte im Permalink enthalten sein. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung durch interne Ver­lin­kun­gen und eine gute Website-Struktur verhilft Ihnen zu mehr Sicht­bar­keit bei den großen Such­ma­schi­nen.

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WordPress-Permalink ändern: So funk­tio­niert’s

Einen WordPress-Permalink ändern Sie ebenso, wie Sie die Domain der WordPress-URL ändern – direkt im Admin-Bereich Ihrer Website.

Schritt 1: WordPress-Permalink ändern: All­ge­mei­ne Struktur festlegen

Im WordPress-Dashboard unter „Ein­stel­lun­gen > Per­ma­links“ legen Sie die Struktur der Per­ma­links fest.

Stan­dard­mä­ßig ist direkt nach der WordPress-In­stal­la­ti­on die Ein­stel­lung „Einfach“ aus­ge­wählt. Diese zeigt als Slug die jeweilige Seiten- be­zie­hungs­wei­se Beitrags-ID an. Das ist weder für Such­ma­schi­nen noch für Websiten-Besucher aus­sa­ge­kräf­tig genug. Deshalb sollten Sie im ersten Schritt die Struktur des WordPress-Per­ma­links ändern. Folgende Ein­stel­lun­gen stehen zur Auswahl:

  • Einfach: Der Slug zeigt die Seiten-ID oder Beitrags-ID an.
     
  • Tag und Name: Das voll­stän­di­ge Datum der Ver­öf­fent­li­chung des Beitrags ist in der URL zu sehen. Der Slug enthält den Namen der Seite oder des Beitrags.
     
  • Monat und Name: Das Datum ist nur bis zum je­wei­li­gen Monat in der URL enthalten. Auch hier zeigt der Slug den Namen des Beitrags oder der Seite an.
     
  • Numerisch: Wie die Ein­stel­lung „Einfach“ nutzt WordPress die Beitrags- oder Seiten-ID und ordnet sie dem Archiv zu.
     
  • Bei­trags­na­me: Bei dieser Option sind keine weiteren Angaben, bis auf den Beitrags- oder Sei­ten­na­me, in der URL enthalten.
     
  • In­di­vi­du­el­le Struktur: Hier können Sie mittels Tags eine eigene Struktur festlegen. Gibt es einen be­stimm­ten Teil der URL, der sich für die einzelnen Beiträge und Seiten nicht ändert, schreiben Sie diesen einfach als sta­ti­schen Text in das Feld.

Um die Struktur des WordPress-Per­ma­links zu ändern und aus­sa­ge­kräf­ti­ge URLs zu erhalten, sind die Optionen „Bei­trags­na­me“ und „In­di­vi­du­el­le Struktur“ die beste Wahl. Zu­sätz­lich zur all­ge­mei­nen Struktur lassen sich auch in­di­vi­du­el­le Struk­tu­ren für Ka­te­go­rien- und Schlag­wör­ter-URLs anlegen. Nachdem die für Sie passende Struktur fest­ge­legt ist, klicken Sie auf „Än­de­run­gen speichern“.

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Schritt 2: WordPress-Permalink ändern: Op­ti­mier­te Slugs für einzelne Seiten

Nachdem die all­ge­mei­ne Struktur des WordPress-Permalink feststeht, können Sie die Slugs von Seiten und Beiträgen in­di­vi­du­ell be­ar­bei­ten. Haben Sie die Struktur „Bei­trags­na­me“ aus­ge­wählt, generiert WordPress au­to­ma­tisch den Slug anhand des Namens der Seite oder Beitrag. Häufig hat die Seite oder der Beitrag jedoch eine andere Be­zeich­nung, als im Slug stehen soll. In diesem Fall ist es notwendig, den Slug des WordPress-Permalink zu ändern.

Dafür na­vi­gie­ren Sie im WordPress Admin-Bereich zu der ent­spre­chen­den Seite und klicken auf Be­ar­bei­ten. In der Be­ar­bei­tungs­mas­ke befindet sich rechts in der Spalte die Option „Permalink“. Ändern Sie im Ein­ga­be­feld den Namen und klicken Sie an­schlie­ßend auf „Update“.

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WordPress-Permalink lässt sich nicht ändern – was tun?

In der Regel lässt sich der WordPress-Permalink pro­blem­los ändern. Es kann jedoch vorkommen, dass die .htaccess-Datei schreib­ge­schützt ist und die Permalink-Än­de­run­gen blockiert. In diesem Fall sollten Sie den Schreib­schutz kurz­fris­tig aufheben, bis die Än­de­run­gen durch­ge­führt sind.

Tipp

Erstellen Sie ein Backup Ihrer WordPress-Seite, bevor Sie größere Än­de­run­gen vornehmen. Mit einem ent­spre­chen­den WordPress-Backup-Plugin sichern Sie au­to­ma­tisch alle Dateien Ihrer WordPress-In­stal­la­ti­on und die Datenbank. Sollte etwas nicht mehr funk­tio­nie­ren, können Sie so jederzeit auf eine funk­ti­ons­fä­hi­ge Version Ihrer Seite zu­rück­grei­fen.

Fazit: WordPress-Permalink zu ändern kann sinnvoll sein

Die Struktur des WordPress-Per­ma­links zu ändern und in­di­vi­du­el­le Slugs fest­zu­le­gen ist dank der internen Lösung sehr einfach. Im Idealfall steht die ge­wünsch­te Struktur bereits beim Erstellen der Seite. Doch auch nach­träg­lich lässt sich unter Be­rück­sich­ti­gung von SEO- und UX-re­le­van­ten Maßnahmen, der WordPress-Permalink ändern. Besonders für die Besucher der Website und für Such­ma­schi­nen sind aus­sa­ge­kräf­ti­ge Per­ma­links von Bedeutung, weshalb es sich lohnt, Zeit in eine durch­dach­te Struktur zu stecken.

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