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WordPress installieren

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WordPress aufsetzen

WordPress via FTP

Um WordPress über FTP (File Transfer Protocol) zu installieren, benötigen Sie Webspace, die Datenbankverwaltungs-Software MySQL5 und einen kostenlosen FTP-Client wie FileZilla, über den Sie die WordPress-Daten schnell und einfach auf den Server laden. Haben Sie bereits günstigen 1&1 IONOS Webspace gebucht, erfahren Sie im Hilfe-Center, wie Sie den FTP-Zugang einrichten und FileZilla für Ihren Zugang konfigurieren. Anschließend legen Sie eine MySQL5-Datenbank an und starten dann FileZilla. Darin klicken Sie oben links das „Servermanager"-Icon an und geben in der Eingabemaske unter „Server" den Namen Ihres FTP-Zugangs ein. Bei „Verbindungsart" wählen Sie „Normal" aus und geben anschließend Benutzername und Passwort ein. Behalten Sie sonst die Standard-Einstellungen bei.
Steht die Verbindung zum Server, sehen Sie auf der linken Seite die Dateien und Ordner auf Ihrem PC; auf der rechten Seite die Inhalte Ihres Webservers. Entpacken Sie nun Ihre WordPress-Version, die nach dem Download üblicherweise als ZIP-Archiv auf dem PC liegt. Die Inhalte des Ordners mit dem Namen „wordpress" – nicht aber den Ordner selbst – ziehen Sie nun einfach vom linken in das rechte FileZilla-Fenster und platzieren die WordPress-Dateien auf diese Weise auf dem Server. Tippen Sie nun die URL Ihrer Domain samt WordPress-Verzeichnis in die Suchzeile des Web-Browsers ein und geben Sie anschließend die Daten Ihrer MySQL5-Datenbank ein. Die WordPress-Installation startet daraufhin automatisch.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Schritt: WordPress herunterladen

Sie verfügen bereits über eine Domain und haben Webspace gebucht? Dann sind Sie fast startklar, um WordPress auf dem Server zu installieren. Wenn Sie die 1&1 IONOS Click & Build-Anwendung nicht nutzen möchten, können Sie WordPress auch manuell installieren. Zunächst benötigen Sie dazu allerdings noch einen kostenlosen FTP-Client wie FileZilla und müssen eine MySQL5-Datenbank anlegen.
Sind die Voraussetzungen erfüllt, laden Sie zunächst die aktuelle WordPress-Version samt der deutschen Sprachdatei herunter und entpacken Sie das ZIP-Archiv mit einem entsprechenden Programm, etwa WinRar. Oder Sie nutzen einfach den integrierten ZIP-Entpacker unter Windows: Klicken Sie den Ordner mit der rechten Maustaste an und wählen Sie im Kontextmenü „Entpacken". Anschließend erstellen Sie in dem entpackten Verzeichnis namens „wordpress" eine neue Textdatei (Rechtsklick -> Neu -> Textdokument) mit dem Namen „.htaccess.txt". Öffnen Sie diese mit einem Texteditor und fügen Sie die folgenden beiden Zeilen (ohne Anführungszeichen) ein: „AddType x-mapp-php5.php" sowie „AddHandler x-mapp-php5 .php" (beachten Sie hierbei bitte das Leerzeichen vor der Dateiendung).

2. Schritt: wp-config.php bearbeiten

Benennen Sie nun die Datei „wp-config-sample.php", die sich im entpackten Ordner befindet, in „wp-config.php" um und bearbeiten Sie anschließend mit einem Text-Editor folgende Einträge:
  • In die Zeile define(‚DB_NAME', ‚database_name_here'); fügen Sie den Namen Ihrer MySQL5-Datenbank ein.
  • In die Zeile define(‚DB_USER', ‚username_here'); fügen Sie den Benutzernamen der Datenbank ein.
  • In die Zeile define(‚DB_PASSWORD', ‚password_here'); fügen Sie das Passwort der Datenbank ein.
Im nächsten Schritt generieren Sie einen Sicherheitsschlüssel, indem Sie diesen Link aufrufen. Die generierten Daten kopieren Sie und ersetzen damit die entsprechenden Platzhalter in Ihrer „wp-config.php"-Datei. Speichern Sie die Datei anschließend ab.

3. Schritt: Dateien hochladen

Jetzt ist es an der Zeit, dass Sie den kompletten Inhalt des entpackten WordPress-Ordners – nicht aber den Ordner selbst – in das Hauptverzeichnis Ihres Webspace laden. Dazu bietet sich ein kostenloser FTP-Client wie FileZilla an.
Sind die Dateien übertragen, leiten Sie die WordPress-Installation durch den Aufruf Ihrer Domain samt WordPress-Verzeichnis (/wp-admin) in der Adresszeile Ihres Web-Browsers ein. Die Installationsdatei heißt „install.php". Die Eingabe sollte also so aussehen: „www.IhreDomain.de/wp-admin/install.php". Liegen Ihre WordPress-Daten in einem Unterverzeichnis auf dem Server, statt im Hauptverzeichnis, passen Sie den Pfad wie folgt an: „www.IhreDomain.de/Unterverzeichnis/wp-admin/install.php".

4. Schritt: Installation abschließen

Nachdem die Begrüßungsnachricht erscheint, legen Sie einen Blogtitel fest, geben Ihre E-Mail-Adresse ein und legen ein Passwort fest. Damit Ihr Blog bei Google gelistet werden kann, sollten Sie außerdem ein Häkchen bei der Option „Ich möchte, dass mein Blog in Suchmaschinen wie Google erscheint." setzen. Andernfalls ist Ihr Blog nicht per Suchmaschine auffindbar.
Starten Sie den Installationsvorgang mit einem Klick auf „WordPress installieren".

WordPress einrichten

Nachdem die Installation beendet ist, loggen Sie sich mit den festgelegten Daten auf Ihrer Domain ein. Sie befinden sich nun im Administrationsbereich von WordPress (dem sogenannten Dashboard), wo Sie weitere Einstellungen vornehmen können und Ihr WordPress so einrichten, wie Sie es wollen. Dort installieren Sie beispielsweise auch die Plugins und Themes und Widgets Ihrer Wahl. Zum Großteil unterstützen WordPress-Themes ein flexibles Webdesign, das sogenannte Responsive Webdesign. Damit werden Ihre Website-Inhalte auf jedem Endgerät richtig dargestellt, unabhängig von dessen Display-Größe. Eine riesige Auswahl an Templates mit verschiedensten Layout-Optionen und umfangreichen Verwaltungsfunktionen steht Ihnen zur Verfügung – egal ob für den privaten Blog, ein Online-Magazin oder eine Unternehmensseite. Schon wenige Klicks genügen, und Sie installieren die besten WordPress-Plugins für SEO, Sicherheit, Shops, Verwaltung, Social Media und mehr.
Viele weitere Informationen darüber, wie Sie Ihr neues WordPress einrichten können, finden Sie zudem in unserem Digital Guide.

WordPress-Shop

Wenn Sie einen flexiblen, leicht über Plug-ins erweiterbaren und an Ihren Bedarf angepassten Online-Shop in Ihre WordPress-Installation integrieren möchten, empfehlen wir Ihnen WooCommerce Hosting – die etablierte Standard-Lösung unter den WordPress-basierten Shoppingsystemen. Tausende Erweiterungen und eine der weltweit größten Nutzer-Communities stehen Ihnen mit der beliebten Open-Source-Lösung WooCommerce zur Seite. Dank des 1&1 IONOS WordPress-Assistenten installieren Sie die Plug-ins Ihrer Wahl schon mit wenigen Klicks. Selbstverständlich stellen wir Ihnen ebenso stets die aktuellsten Sicherheits- und Kernfunktionsupdates zur Verfügung, sodass Sie sich ganz auf Ihren Shop und dessen Gestaltung konzentrieren können.

WordPress-Blog

Einen WordPress-Blog können Sie auf verschiedenen Wegen einrichten. Um Ihren Blog auf einem Server zu installieren, benötigen Sie Webspace, eine Domain und einen FTP-Client. Genauere Informationen erhalten Sie im Abschnitt „WordPress installieren via FTP". Ebenso können Sie Ihren WordPress-Blog auch lokal auf dem PC einrichten. Unter Windows, Linux und Mac OS eignet sich dafür beispielsweise das kostenlose Webentwickler-Tool XAMPP. Für Mac OS steht Ihnen ebenso die Entwicklungsumgebung MAMP zur Verfügung. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt „WordPress lokal installieren mit XAMPP bzw. MAMP".

WordPress lokal installieren

XAMPP bzw. MAMP

Bevor Sie WordPress auf Ihrem Webspace installieren und Ihre Inhalte über das Internet mit der Öffentlichkeit teilen, können Sie auch auf dem eigenen PC WordPress lokal testen. Auch wenn Sie schon einen WordPress-Blog im Netz haben, können Sie per lokaler Installation neue Funktionen, Plug-ins und Themes testen, ohne dass der Live-Betrieb auf Ihrem Webspace gestört wird. Dafür benötigen Sie allerdings zusätzliche Software.
Eine Möglichkeit: WordPress installieren mit XAMPP. Dabei installieren Sie einen eigenen Webserver samt Datenbank auf Ihrem Windows-, Linux- oder Mac-Computer. Dieser Server lässt sich auch von Einsteigern leicht bedienen und konfigurieren. Laden Sie bei XAMPP einfach die WordPress-Dateien in das entsprechende Verzeichnis. Auf Ihrer lokalen XAMPP-Installation konfigurieren und bedienen Sie WordPress anschließend über den sogenannten Localhost – das ist Ihr eigener Computer unter der IP-Adresse 127.0.0.1 – genau wie auf Ihrem Webspace. Laufen alle Tests erfolgreich, spielen Sie die lokalen Daten jederzeit per FTP auf Ihren Webspace.
Unter Mac OS bietet sich außerdem die lokale Webentwicklungsumgebung MAMP dafür an, einen lokalen Webserver aufzusetzen.

Windows

WordPress benötigt Webserver-Funktionen wie MySQL und PHP, über die ein herkömmliches Windows-System nicht verfügt. Mit der kostenlosen, offenen PHP-Entwicklungsumgebung XAMPP schaffen Sie Abhilfe und können auch auf Ihrem Windows-PC WordPress einrichten. XAMPP können Sie hier kostenlos downloaden und anschließend mit den voreingestellten Komponenten installieren.
Öffnen Sie zunächst das Konfigurationsmenü über „Module/Apache Admin". Dort klicken Sie auf „Sicherheitscheck", dann auf „http://localhost/security/xamppsecurity.php". Legen Sie ein Passwort für den MySQL-Bereich und einen Verzeichnisschutz für das XAMPP-Verzeichnis fest. Dieser Schritt unterbindet unberechtigte Zugriffe auf Ihre WordPress-Anwendung. Geben Sie nun „http://localhost/phpmyadmin/" in die Adresszeile Ihres Web-Browsers ein und im folgenden Menü „root" als Benutzernamen sowie Ihr zuvor festgelegtes Passwort. Jetzt richten Sie über den Menüpunkt „Datenbanken" eine neue Datenbank ein und benennen diese. Unter „Zeichensatz/Kollation der MySQL-Verbindung" geben Sie „utf8_general_ci" ein. Das ermöglicht eine Wiedergabe deutscher Sonderzeichen.
Laden Sie nun WordPress von der Herstellerseite herunter und entpacken Sie anschließend das ZIP-Verzeichnis. Sie erhalten einen Ordner namens „wordpress". Erstellen Sie nun im Verzeichnis „c:/xampp/htdocs" einen neuen Ordner und nennen Sie diesen beispielsweise „wordpress_pc". In diesen Ordner kopieren Sie dann den kompletten Inhalt des „wordpress"-Ordners – aber nur dessen Inhalt und nicht den Ordner selbst. Anschließend geben Sie Folgendes in die Suchzeile Ihres Web-Browsers ein: „http://localhost/Verzeichnisname/". Anstelle von „Verzeichnisname" geben Sie den zuvor selbstgewählten Ordnernamen ein, in unserem Beispiel also „wordpress_pc". In der Browserzeile steht dann folglich: „http://localhost/wordpress_pc/". Klicken Sie dann auf „Installation ausführen" und wählen Sie noch die gewünschte Sprache aus. Geben Sie Datenbank-Name, Benutzername („root", sofern nicht anders definiert) und Passwort ein. Auf der Willkommensseite wählen Sie noch einen Titel für Ihre WordPress-Anwendung und legen einen Admin-Benutzernamen und ein Passwort fest.

Linux

Ebenso wie unter Windows eignet sich die kostenlose PHP-Entwicklungsumgebung XAMPP auch auf einem Linux-Rechner dafür, WordPress lokal zu installieren. Die Installation funktioniert dabei wie bei Windows.
Wer WordPress installieren möchte und dazu Ubuntu Server als Linux-Basis nutzt, muss dafür zunächst die folgende Codezeile ins Ubuntu-Terminal (Strg + Alt + T) eingeben: „sudo apt-get install -y wordpress mysql-server". Ubuntu installiert nun selbstständig den benötigten Webserver. Im folgenden Fenster geben Sie dann ein Root-Passwort für Ihre MySQL-Datenbank ein. Nun müssen Sie noch die zugehörige Datenbank anlegen und können WordPress anschließend einrichten. Diese Methode funktioniert übrigens nicht nur bei Ubuntu, sondern auch bei jedem anderen Debian-basierten Betriebssystem.

WordPress Hosting von 1&1 IONOS: Für eine rasend schnelle Wordpress-Installation

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WordPress Installation

FAQ
Haben Sie sich bei der Installation über die 1&1 IONOS Click & Build-Anwendung für den Managed-Mode entschieden, dann werden Sicherheits-Patches und Updates automatisch durchgeführt. Fiel Ihre Wahl hingegen auf den „Free Mode", dann sind Sie selbst für den aktuellen Stand Ihrer Wordpress-Installation verantwortlich. Wordpress informiert Sie allerdings per E-Mail, falls eine neue Aktualisierung vorhanden ist, damit Ihr Blog immer auf dem neusten Stand ist. Die Aktualisierung selbst können Sie bequem mit wenigen Klicks im Administrationsmenü Ihres Blogs durchführen lassen.
Sie können jederzeit weitere WordPress Plugins im Free Mode (ein Wechsel vom Managed-Mode ist jederzeit möglich) installieren, um den Funktionsumfang Ihres Wordpress-Blogs zu erweitern. Egal ob einen Besucherzähler, ein Schutz vor Spamkommentare oder ein eigenes Forum, mit wenigen Klicks passen Sie den Blog an Ihre Bedürfnisse an. Plugins können entweder direkt über Ihrem Administrationsbereich Ihres Wordpress-Blogs mit wenigen Klicks installiert werden oder Sie laden sich das Plugin direkt von der Wordpress-Website herunter. Anschließend können Sie die Dateien per FTP in das Plugin-Verzeichnis des Blogs hochgeladen werden.
Wordpress erlaubt Ihnen mit wenigen Klicks das Erscheinungsbild Ihres Blogs individuell zu verändern. Fertige Designs, sogenannte Themes, ermöglichen die Blogpräsentation ganz nach Ihren Wünschen. Sie können jederzeit über die Administrationsoberfläche das Theme ändern oder ein beliebiges Theme per FTP in das entsprechende Wordpress-Verzeichnis hochladen.
Als zusätzliche Absicherung gibt es seit Version 2.5 den sogenannten Sicherheitsschlüssel (SECRET_KEY). Dieser Sicherheitsschlüssel wurde inzwischen zu einem Schlüsselbund erweitert. Die einzelnen Sicherheitsschlüssel spielen eine wichtige Rolle bei der Verschlüsselung der Informationen, die in den Cookies von Wordpress abgelegt werden. Bei einer manuellen Installation von Wordpress müssen die Sicherheitsschlüssel von Hand eingetragen werden. Dafür generiert man diese unter: https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ und trägt diese Schlüssel in die wp-config.php Datei ein.
Eine weitere Möglichkeit für weiteren Schutz bietet Ihnen spezielle Sicherheitsplugins. Diese limitieren beispielsweise die Anzahl an Login-Versuchen in Ihren Adminbereich und verhindern so, dass kriminelle Hacker stundenlang die verschiedensten Passworteingaben testen, bis sie irgendwann Erfolg haben. Suchen Sie für diese Plugins einfach im offiziellen Wordpress Plugin-Verzeichnis nach „Security". Das Installieren der Plugins geht schnell und einfach und sorgt für eine zusätzliche Sicherheit.

Zusätzlich bietet Ihnen 1&1 IONOS für geringe Zusatzkosten ein sogenanntes SSL-Zertifikat an. Neben den oben beschriebenen Maßnahmen zur Absicherung sichern Sie mit einem SSL-Zertifikat zusätzlich den Datenaustausch zwischen Ihrer Seite und dem Besucher, der diese aufruft. Statt über den ungesicherten HTTP-Kanal findet die Kommunikation nun über eine gesicherte HTTPS-Verbindung statt. Ein SSL Zertifikat können Sie erwerben, wenn Sie Ihre Wordpress-Installation auf einem unserer Webhosting-Angebote (Linux oder Windows) betreiben.
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