Ein WordPress-In­halts­ver­zeich­nis empfiehlt sich bei Seiten mit längeren Inhalten und Un­ter­ka­pi­teln, um eine bessere Sei­ten­struk­tur zu schaffen. Auf diese Weise ver­bes­sern Sie nicht nur die Nut­zer­freund­lich­keit, sondern auch Ihr SEO, da Such­ma­schi­nen Ihre Seite besser ka­te­go­ri­sie­ren und ranken können. Für die Er­stel­lung eines In­halts­ver­zeich­nis­ses bieten sich sowohl prak­ti­sche WordPress-Plugins als auch der etwas auf­wen­di­ge­re Lis­ten­block samt Sprung­mar­ken an.

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Diese Vorteile bietet ein WordPress-In­halts­ver­zeich­nis

Was auf Sach­bü­cher zutrifft, gilt auch, wenn Sie mit der Open-Source-Software WordPress eine WordPress-Seite bzw. einen WordPress-Blog erstellen: Auf einer WordPress-Seite mit langen Inhalten hilft ein In­halts­ver­zeich­nis Sei­ten­be­su­che­rin­nen und -besuchern dabei, sich zu ori­en­tie­ren, sich einen schnellen Überblick über Themen zu ver­schaf­fen und die Sei­ten­struk­tur schnell zu erfassen.

Gleiches gilt für Such­ma­schi­nen, die Crawler und Web Scraping nutzen, um Web­in­hal­te zu finden, zu sammeln und zu ka­te­go­ri­sie­ren. Mit einem In­halts­ver­zeich­nis sind Such­ma­schi­nen in der Lage, Ihre Seiten besser zu lesen und ein­zu­ord­nen. So sorgen Sie für eine effektive Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung und ein besseres Ranking in den SERPs (Search Engine Result Pages). Google kann unter Umständen sogar direkte Jump Links zu Ihren Themen setzen, wenn Sie ein In­halts­ver­zeich­nis nutzen. Das steigert Ihre Sicht­bar­keit noch einmal deutlich.

Tipp

Zu einer an­spre­chen­den WordPress-Seite gehören nicht nur passende WordPress-Themes und ein In­halts­ver­zeich­nis. Auch auf eine passende Domain kommt es an. Mit IONOS lässt sich eine Domain re­gis­trie­ren - IONOS, die genau zu Ihren Vor­stel­lun­gen passt und Wildcard SSL, Domain Lock und 2 GB E-Mail-Postfach bietet.

WordPress-Plugins für ein In­halts­ver­zeich­nis im Überblick

Es gibt sie für nahezu jede Funktion: WordPress-Plugins. Auch für das Erstellen von In­halts­ver­zeich­nis­sen auf WordPress-Seiten können Sie auf zahl­rei­che, kos­ten­lo­se Plugins zu­rück­grei­fen, die das Design, die Struktur und Ihre WordPress-SEO ver­bes­sern.

Die besten Plugins für ein WordPress-In­halts­ver­zeich­nis:

Plugin (kostenlos) Ei­gen­schaf­ten
Easy Table of Contents Weit ver­brei­tet, viel­fäl­ti­ge Ein­stel­lun­gen (Post Type, Auto Insert, Plat­zie­rung), Widget-Funktion als Sticky Sidebar
Table of Contents Plus Sehr populäres Plugin (große Community), an Wikipedia angelehnt, Ein­stel­lun­gen für Design, Po­si­tio­nie­rung, Auf-/Zuklappen und Sitemap für sämtliche Beiträge
LuckyWP Table of Contents Kom­pa­ti­bel mit Gutenberg Editor, SEO-freund­lich, Einfügen au­to­ma­tisch oder manuell, Widget für Sidebar plus Smooth-Scrolling-Funktion
Heroic Table of Contents Stan­dard­ein­stel­lun­gen für In­halts­ver­zeich­nis­se und In­te­gra­ti­on/Be­ar­bei­tung als Block in Gutenberg Editor (direkte Be­ar­bei­tung von Zwi­schen­über­schrif­ten)
Tipp

Holen Sie das Beste aus WordPress heraus. Unsere Ratgeber-Artikel bieten Ihnen wichtige In­for­ma­tio­nen zu WordPress-Themen wie WordPress-Theme-Be­stand­tei­le, WordPress-Blog-Themes, WordPress-Theme- und Plugin-Editor ak­ti­vie­ren, WordPress-Staging, WordPress schneller machen und WordPress-Backup erstellen.

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Plugins für ein WordPress-In­halts­ver­zeich­nis im Detail

Die grund­le­gen­de Funktion von Table-of-Contents-Plugins, also Plugins für In­halts­ver­zeich­nis­se, ist in der Regel ähnlich: Bereits vor­han­de­ne Über­schrif­ten und Zwi­schen­über­schrif­ten von Sei­ten­hin­hal­ten werden erfasst, mit Sprung­mar­ken versehen und in einem In­halts­ver­zeich­nis verlinkt. Je nach Plugin kommen Zu­satz­funk­tio­nen wie eine Sticky Sidebar hinzu, mit der das In­halts­ver­zeich­nis am Sei­ten­rand mit­scrollt, eine Auf- und Zuklappen-Funktion für das Ver­zeich­nis, in­di­vi­du­el­le Be­ar­bei­tungs­op­tio­nen sowie in einigen Fällen Support für den Gutenberg Editor. Beachten Sie jedoch, dass Sie mit dem kos­ten­lo­sen Plan von WordPress.com keine Plugins in­stal­lie­ren können.

Easy Table of Contents

Mit nur wenigen Klicks erstellen Sie mit dem Plugin Easy Table of Contents ein au­to­ma­ti­sches In­halts­ver­zeich­nis aus Über­schrif­ten. Tat­säch­lich gilt Easy Table of Contents als eine Wei­ter­ent­wick­lung des Plugins „Table of Contents Plus“, das wir im Anschluss vor­stel­len. ETC zeichnet sich im Vergleich durch eine angenehme Bedienung sowie eine prak­ti­sche Widget-Funktion aus, mit der sich das Ver­zeich­nis in die Sidebar einbinden lässt. So bleibt das In­halts­ver­zeich­nis stets im Blick.

Weitere Funk­tio­nen: Sie legen fest, welche Bei­trags­ar­ten in das In­halts­ver­zeich­nis ein­flie­ßen, nutzen die Un­ter­stüt­zung des Tools „Rank Math“ für Keywords Ranking, SEO-Analysen und Google Trends. Sie bestimmen zudem, ob In­halts­ver­zeich­nis­se für alle Beiträge per „Auto Insert“ oder manuell erstellt werden und wie Zwi­schen­über­schrif­ten (H1, H2 etc.) struk­tu­riert und designt werden sollen.

Vorteile Nachteile
Prak­ti­sche „Auto Insert“-Funktion Keine Option für Min­dest­wort­zahl zur Ausgabe des In­halts­ver­zeich­nis­ses
Un­ter­stüt­zung für Rank Math (SEO-Op­ti­mie­rung) Das Mit­scrol­len kann unter Umständen zu An­zei­ge­pro­ble­men führen
In­di­vi­du­el­le, intuitive Bedingung mit viel­sei­ti­gen Ein­stel­lungs- und De­sign­mög­lich­kei­ten, z. B. für Post Type, Über­schrif­ten­struk­tur und Format Support bei Problemen ist nicht optimal

Table of Contents Plus

Table of Contents Plus zählt zu den be­kann­tes­ten Plugins für ein In­halts­ver­zeich­nis in WordPress und bildet zudem die Grundlage des Plugins „Easy Table of Contents“. Es überzeugt durch eine einfache Bedienung und flexible Ein­stel­lun­gen für das Design, die Struktur, die Plat­zie­rung und die Zu­sam­men­set­zung des Ver­zeich­nis­ses. Auch hier lässt sich das Ver­zeich­nis in der Sidebar sichtbar einbinden und die Nut­zer­er­fah­rung durch Smooth Scrolling op­ti­mie­ren. Optional ist ein­stell­bar, ob das In­halts­ver­zeich­nis bereits auf­ge­klappt angezeigt wird oder aktiv aus­ge­klappt werden soll. Besonders über­sicht­lich: Mit TOC+ lässt sich eine zu­sätz­li­che Sitemap ge­ne­rie­ren, auf der alle Un­ter­sei­ten und Posts auf­ge­zeigt werden.

Vorteile Nachteile
Be­kann­tes­tes Plugin mit vielen in­di­vi­du­el­len Ein­stel­lungs­op­tio­nen Lange Zwi­schen­über­schrif­ten lassen sich im Ver­zeich­nis nicht kürzen
Auf- und Zuklappen-Funk­tio­nen für das In­halts­ver­zeich­nis Bei au­to­ma­ti­scher Ak­ti­vie­rung kein in­di­vi­du­el­les Aus­blen­den bei aus­ge­wähl­ten Artikeln
WordPress-Short­codes können für be­nut­zer­de­fi­nier­te Ein­stel­lun­gen genutzt werden Abstände zwischen Ak­tua­li­sie­run­gen/Updates relativ lang
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  • Voll­stän­dig anpassbar mit Themes und Plugins
  • Einfache Updates und minimaler Admin-Aufwand

LuckyWP Table of Contents

Das Plugin LuckyWP Table of Contents lässt sich angenehm bedienen und bietet viele in­di­vi­du­el­le Kon­fi­gu­ra­tio­nen, um Über­schrif­ten im Ver­zeich­nis nach Bedarf in Schrift­grö­ße und -stil, Farbe und Design an­zu­zei­gen und zu struk­tu­rie­ren. Es be­inhal­tet eine Auto-Insert-Funktion und Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung auch für Google Snippets. Ver­zeich­nis­se können hier­ar­chisch oder linear angezeigt werden, lassen sich optional aus- und zuklappen, bieten Smooth Scrolling und sind kom­pa­ti­bel mit vielen Themes, Plugins und Page Buildern von WordPress. Auch die Gutenberg-Un­ter­stüt­zung ist besonders praktisch.

Vorteile Nachteile
Sehr angenehme Bedienung mit vielen nut­zer­freund­li­chen Kon­fi­gu­ra­tio­nen Keine nen­nens­wer­ten Nachteile
Au­to­ma­ti­sches oder manuelles Einfügen  
Kom­pa­ti­bi­li­tät u. a. mit Elementor, Rank Math, WP Rocket, Beaver Builder und WPBakery  

Heroic Table of Contents

Auch Heroic Table of Contents bietet hin­sicht­lich in­di­vi­du­el­ler Kon­fi­gu­ra­ti­on, Struk­tu­rie­rung, Design und Po­si­tio­nie­rung die wich­tigs­ten Stan­dard­funk­tio­nen. Dazu gehören vier ver­schie­de­ne Stile für Ver­zeich­nis­se, Verbergen von Zwi­schen­über­schrif­ten, op­tio­na­les Auf- und Zuklappen sowie Gutenberg-Un­ter­stüt­zung. So lässt sich das Ver­zeich­nis als Block direkt im Gutenberg Editor einbinden, um dort für Zwi­schen­über­schrif­ten eine Vorschau zu sehen und diese direkt zu be­ar­bei­ten bzw. um­zu­be­nen­nen, ohne dass Än­de­run­gen im Text erfolgen müssen.

Vorteile Nachteile
Einfache Bedienung mit den wich­tigs­ten Stan­dard­funk­tio­nen Probleme mit Sprung­mar­ken bei In­halts­ver­zeich­nis­sen, die auf mehrere Seiten auf­ge­teilt werden sollen
Prak­ti­sche Gutenberg-Editor-Un­ter­stüt­zung und Kom­pa­ti­bi­li­tät Keine Option für Sticky Bar zum Mit­scrol­len des Ver­zeich­nis­ses
Über­schrif­ten lassen sich im Ver­zeich­nis um­be­nen­nen, ohne die Ori­gi­nal­über­schrift zu ändern  
Tipp

Sie legen Wert auf einen sicheren und zu­ver­läs­si­gen Service? Dann nutzen Sie das leis­tungs­star­ke Hosting für WordPress von IONOS, das Ihnen drei kos­ten­lo­se Domains, SSL-Zer­ti­fi­ka­te, einen hilf­rei­chen Website-As­sis­ten­ten oder frei kon­fi­gu­rier­ba­re WP-In­stal­la­tio­nen bietet. Wahlweise steht auch Managed WordPress zur Verfügung.

WordPress-In­halts­ver­zeich­nis erstellen: Ohne Plugin

Wenn Sie auf ein Plugin lieber ver­zich­ten möchten, bietet es sich an, manuell im Gutenberg Editor mittels Lis­ten­block und Sprung­mar­ken ein au­to­ma­ti­sches In­halts­ver­zeich­nis zu erstellen. Der Nachteil an dieser Variante ist, dass Sie auf die einfache Hand­ha­bung und die ge­bün­del­ten Funk­tio­nen von Plugins ver­zich­ten. Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten, wie Sie ein In­halts­ver­zeich­nis auf diese Weise erstellen: über die Ein­stel­lun­gen oder durch Än­de­run­gen im Quellcode mit dem Gutenberg Editor.

Gehen Sie hierzu wie folgt vor:

Über Ein­stel­lun­gen

Schritt 1: Wählen Sie die Über­schrift aus, die Sie mit einer Sprung­mar­ke versehen möchten. Gehen Sie auf „Ein­stel­lun­gen“ und wählen Sie „Block“ > „Erweitert“. Geben Sie hier im Feld „HTML-Anker“ das ent­spre­chen­de Wort als Sprung­mar­ke bzw. Anker-ID ein. Das Wort wird zum Jump-Link, also zur Sprung­mar­ke, die zu einem Abschnitt oder Beitrag verlinkt.

Schritt 2: Markieren Sie nun die be­tref­fen­de Über­schrift im In­halts­ver­zeich­nis. Geben Sie hierzu „#“ in das Textfeld ein und an­schlie­ßend die ent­spre­chen­de Anker-ID. Mit dieser Methode erstellen Sie ganz einfach ein manuelles In­halts­ver­zeich­nis für WordPress-Seiten.

Mit Gutenberg Editor

Schritt 1: Um mit dem Gutenberg Editor einen HTML-Anker direkt im Quellcode zu setzen, wählen Sie in Gutenberg den je­wei­li­gen Über­schrif­ten-Block aus. Gehen Sie auf das Drei-Punkte-Symbol der Werk­zeug­leis­te und auf „Als HTML be­ar­bei­ten“.

Schritt 2: Fügen Sie vor der aus­ge­wähl­ten Über­schrift die Anker-ID ein, indem Sie folgenden Code verwenden:

<h2 id="deine-anker-id">Die Überschrift, auf die verlinkt werden soll</h2>
Fazit: Ein In­halts­ver­zeich­nis wertet Ihre WordPress-Seite auf

Wer längere Inhalte auf einer WordPress-Seite oder einem Blog anbietet, sollte unbedingt ein In­halts­ver­zeich­nis verwenden. Mit diesem ver­bes­sern Sie nicht nur das Design, die Optik und die Über­sicht­lich­keit Ihrer Seite, sondern auch die Nut­zungs­er­fah­rung. Sei­ten­be­su­che­rin­nen und Sei­ten­be­su­cher können sich schneller einen Überblick ver­schaf­fen und zu den für sie in­ter­es­san­ten Stellen springen, ohne den gesamten Text lesen zu müssen. Darüber hinaus kommen Sie dem Al­go­rith­mus von Such­ma­schi­nen entgegen, die Seiten auslesen und einordnen. Mit einem In­halts­ver­zeich­nis sind Such­ma­schi­nen in der Lage, Ihre Seite besser zu ka­te­go­ri­sie­ren und im Ranking weiter oben zu plat­zie­ren. Durch eine bessere SERP-Sicht­bar­keit lässt sich die Klickrate erhöhen.

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