Website-Betreiber, die zu Analyse-, Markt­for­schungs- oder Wer­be­zwe­cken Cookies auf den Rechnern ihrer Website-Besucher plat­zie­ren, müssen nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH) von Ende Mai 2020 in Deutsch­land die aktive Zu­stim­mung ihrer Besucher einholen. Damit sind so­ge­nann­te Opt-in-Lösungen nun auch in der Bun­des­re­pu­blik beim Einsatz von „technisch nicht er­for­der­li­chen“ Cookies ver­bind­lich vor­ge­schrie­ben. Das betrifft zum Beispiel alle Cookies, mit denen das Verhalten von Website-Besuchern auf­ge­zeich­net wird. Über die Hin­ter­grün­de und recht­li­chen Aus­wir­kun­gen der BGH-Ent­schei­dung in­for­miert der Artikel „Die Umsetzung der EU-Cookie-Richtline in Deutsch­land“.

Generell bedarf es nach der DSGVO (Artikel 6: Recht­mä­ßig­keit der Ver­ar­bei­tung) eines Hinweises, wenn ein Website-Betreiber per­so­nen­be­zo­ge­ne In­for­ma­tio­nen bezieht und ver­ar­bei­tet – un­ab­hän­gig von der Technik, die für die Da­ten­samm­lung angewandt wird.

In diesem Ratgeber werden die besten WordPress-Cookie-Plugins vor­ge­stellt, mit denen ein ent­spre­chen­der WordPress-Cookie-Hinweis – im Eng­li­schen auch als WordPress-Cookie-Notice be­zeich­net – gestaltet werden kann.

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Mit WordPress-Cookie-Plugins die aktive Zu­stim­mung der Nutzer einholen

Bei WordPress-Websites werden Cookie-Hinweise in der Regel mithilfe von Plugins erstellt. Da das Opt-in bei Cookies und sonstigen Mitteln zur Da­ten­er­he­bung mitt­ler­wei­le in vielen Ländern ge­setz­li­cher Standard ist, gibt es dafür eine Reihe aus­ge­zeich­ne­ter Plugins.

Von zentraler Bedeutung dabei ist, dass der Website-Besucher dem Einsatz von Cookies und ver­gleich­ba­ren Er­he­bungs­me­tho­den vor deren Ak­ti­vie­rung zustimmt, indem er eine aktive Handlung vornimmt – also bei­spiels­wei­se einen „Cookies ak­zep­tie­ren“-Button klickt. Vor­ein­ge­stell­te Kon­troll­käst­chen, in denen bereits Häkchen vom Website-Betreiber gesetzt sind, gelten hingegen nicht als „aktive Zu­stim­mung“. Zudem ist es wichtig, dass der Besucher vor seiner Zu­stim­mung die Mög­lich­keit hat, sich über die Ver­wen­dung der von ihm ge­sam­mel­ten Daten aufklären zu lassen.

Cookie-Banner mit Opt-out-Hinweisen oder einfache Hinweis-Fenster, die dem Website-Besucher lediglich mitteilen, dass Cookies gesetzt oder IP-Adressen getrackt werden, ent­spre­chen in­zwi­schen nicht mehr den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen.

Hinweis

Es gibt un­ter­schied­lichs­te Arten von Cookies. All­ge­mei­ne In­for­ma­tio­nen über Cookies bietet unser Artikel „Was sind Cookies?“. Etwas mehr ins Detail gehen unsere Artikel „Was sind Session-Cookies?“ und „Was sind First-Party-Cookies?“.

Wie erkennt man, ob die eigene Website Cookies einsetzt?

Betreiber von WordPress-Seiten sollten sich auf jeden Fall mit Cookies aus­ein­an­der­set­zen – speziell, wenn sie ihre Website schon länger betreiben. Manche WordPress-Themes und viele Plugins verwenden Cookies – oft ohne, dass es dem Website-Betreiber wirklich bewusst ist. Wer Google Analytics nutzt oder seine WordPress-Website mit Facebook, YouTube oder Twitter verbindet, verwendet fast immer auch zu­sätz­lich Cookies von diesen Anbietern – und gibt damit In­for­ma­tio­nen über seine Besucher an diese Un­ter­neh­men weiter.

Auch WordPress selbst verwendet Cookies. In der Regel sind dies tech­ni­sche Cookies, die von der Opt-in Pflicht nicht betroffen sind. Beim Verwenden der Kommentar-Funktion speichert WordPress al­ler­dings den Namen und die E-Mail-Adresse des Kom­men­tie­ren­den sowie die Website auf der kom­men­tiert wurde, um die Wie­der­an­mel­dung zu er­leich­tern. WordPress bietet die Mög­lich­keit, eine eigene Checkbox ein­zu­rich­ten, in der die be­tref­fen­den Personen bei der Anmeldung zur Kom­men­tar­funk­ti­on ihre Zu­stim­mung zur Da­ten­spei­che­rung geben können.

Tipp

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Um fest­zu­stel­len, ob und welche Cookies von einer Website verwendet werden, gibt es ver­schie­de­ne Cookie-Scanner, die online verfügbar sind – wie bei­spiels­wei­se Coo­kie­ser­ve oder Coo­kie­Me­trix. Man gibt dort einfach die zu un­ter­su­chen­de Website ein und erhält danach eine relativ ver­läss­li­che Auf­lis­tung der ver­wen­de­ten Cookies.

Was sollte ein WordPress-Plugin für ein Cookie-Opt-in können?

Ein rechts­kon­for­mer Opt-in-Hinweis für Cookies lässt sich auf WordPress-Websites am ein­fachs­ten mithilfe eines Plugins erstellen. Mitt­ler­wei­le gibt es ver­schie­de­ne Anbieter, deren Plugins die not­wen­di­gen Funk­tio­nen für ent­spre­chen­de Cookie-Hinweisen bieten:

  • Ak­ti­vie­rung von Cookies erst nach der aktiven Zu­stim­mung des Website-Besuchers
  • An­spre­chen­de Nut­zer­ober­flä­che mit der Mög­lich­keit, dem Einsatz von Cookies aktiv zu­zu­stim­men
  • Mög­lich­keit für den Betreiber, Cookies in ver­schie­de­ne Ka­te­go­rien – z. B. „technisch notwendig“, „Statistik“ oder „Marketing“ – ein­zu­tei­len
  • Einfache Hand­ha­bung mit gleich­zei­tig hoher Fle­xi­bi­li­tät für Son­der­wün­sche
  • Die Mög­lich­keit, externen Content auf der Seite blo­ckie­ren zu lassen, bis die Nutzer zustimmen, dass dieser angezeigt werden darf

Wichtig ist, dass die WordPress-Cookie-Plugins alle tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen mit­brin­gen, um einen rechts­gül­ti­gen Cookie-Hinweis mit Opt-in-Mög­lich­keit auf der Website setzen zu können. Für die Inhalte und damit die Ein­hal­tung aller recht­li­chen Be­stim­mun­gen ist nämlich allein der Website-Betreiber ver­ant­wort­lich. Und letzten Endes auch dafür, dass das WordPress Cookie-Plugin die ge­wünsch­te Aufgabe erfüllt.

Hinweis

Ein gutes Cookie-Plugin sollte zwei Merkmale mit­brin­gen: Es sollte so ge­schaf­fen sein, dass es den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen ent­spricht, und gleich­zei­tig möglichst viele Besucher dazu bewegen, dem Einsatz von Cookies zu­zu­stim­men.

Welche WordPress-Plugins sind für einen Opt-in-Hinweis zu empfehlen?

Die hier vor­ge­stell­ten WordPress-Cookie-Plugins werden re­gel­mä­ßig mit Bestnoten bewertet. Ihnen allen ist gemein, dass sie die Ge­stal­tung von Opt-in-Hinweisen er­mög­li­chen. Ob ein Hinweis rechts­kon­form ist oder nicht, hängt in erster Linie von den Ein­stel­lun­gen ab, die der Website-Betreiber am Plugin vornimmt. Für welches WordPress-Cookie-Plugin man sich letzten Endes ent­schei­det, sollte man von folgenden Faktoren abhängig machen:

  • Größe und Umfang der Website
  • Art der ein­ge­setz­ten Tracking-Methoden
  • Bedeutung von Cookies für die eigenen Werbe- und Mar­ke­ting­maß­nah­men
  • Tech­ni­sche Vor­kennt­nis­se als Website-Betreiber im Umgang mit Cookies
  • Höhe der Kosten für das Plugin
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Real Cookie Banner

Real Cookie Banner ist die Cookie-Banner- und Consent-Ma­nage­ment-Lösung für WordPress von devowl.io. Das wahlweise deutsch- oder eng­lisch­spra­chi­ge Plugin liefert über 90 an­pass­ba­re Cookie-Hinweis-Vorlagen (inkl. ver­schie­de­ner Design-Optionen), mit deren Hilfe sich mühelos ePrivacy- und DSGVO-konforme Opt-in-Hinweise erstellen lassen.

Damit Cookies und andere Analyse-Features eines WordPress-Projekts nicht vor der Ein­wil­li­gung der Besucher aktiv werden, bietet Real Cookie Banner über 60 Content-Blocker-Templates für die ver­schie­dens­ten Skripte, Styles, Services und Inhalte. Auch komplette HTML-Elemente lassen sich dank pro­gram­ma­ti­scher, be­nut­zer­de­fi­nier­ter Ele­ment­blo­ckie­rung bei Bedarf sperren, bis ein Nutzer seine Zu­stim­mung gegeben hat. Zur besseren Übersicht lassen sich die Cookies und sonstigen Analyse-Elemente in Gruppen gliedern, wobei man die vier vor­ge­fer­tig­ten Gruppen in­di­vi­du­ell anpassen kann.

Die Pro­ble­ma­tik der von vielen Browser-Nutzern ein­ge­setz­ten Adblocker haben die Ent­wick­ler von Real Cookie Banner ebenfalls auf dem Schirm: Dank in­te­grier­ter Anti-Adblocker-Technik sorgt das WordPress-Cookie-Plugin dafür, dass die ein­ge­setz­ten Consent- bzw. Cookie-Banner nicht von den wer­be­blo­ckie­ren­den Browser-Er­wei­te­run­gen erfasst werden – ein Feature, das viele Al­ter­na­ti­ven nicht bieten.

In puncto Be­nut­zer­freund­lich­keit weiß Real Cookie Banner ebenfalls zu über­zeu­gen. Nach der In­stal­la­ti­on des Plugins, die man direkt im WordPress-Backend erledigen kann, finden Nutzer eine Check­lis­te vor, die Schritt für Schritt durch den Prozess zu einem rechts­si­che­ren Cookie-Hinweis führt. Zudem do­ku­men­tiert die WordPress-Er­wei­te­rung au­to­ma­tisch den Status der Ein­wil­li­gun­gen für alle Besucher, sodass Website-Betreiber im Streit­fall optimal vor­be­rei­tet sind.

Vorteile Nachteile
In­di­vi­du­ell ge­stalt­ba­re Gruppen für Cookies und Co. Keine Un­ter­schei­dung von Nutzern aus der EU und dem Rest der Welt
In­te­grier­te Anti-Adblocker-Technik Ein­rich­tung ist sehr zeit­in­ten­siv, da Da­ten­schutz­richt­li­ni­en sehr genau umgesetzt werden
Über 90 ein­satz­fer­ti­ge Cookie- und mehr als 60 Content-Blocker-Vorlagen
Lü­cken­lo­se Do­ku­men­ta­ti­on aller gegebenen Nut­zer­ein­wil­li­gun­gen

Borlabs Cookie

Borlabs ist ein deutscher Anbieter, der mit seinem kos­ten­pflich­ti­gen Premium-Cookie-Plugin nur wenige Wünsche of­fen­lässt und in Best­sel­ler-Listen re­gel­mä­ßig auf Platz eins landet. Borlabs Cookie ist mitt­ler­wei­le in der Version 2.1 verfügbar, mit der sich ein rechts­kon­for­mer Cookie-Consent für WordPress erstellen lässt. Laut Un­ter­neh­mens­an­ga­ben ist das Plugin mit jedem WordPress-Theme und allen WordPress-Caching-Plugins kom­pa­ti­bel. Cookie-Codes von beliebten An­wen­dun­gen wie Google Analytics, AdSense oder Facebook sind bereits vor­in­stal­liert und können einfach mittels Tracking-ID aktiviert werden.

Borlabs eignet sich auch deshalb sehr gut für den pro­fes­sio­nel­len Einsatz, weil es Website-Betreiber un­ter­stützt, Opt-in-Banner so zu gestalten, dass möglichst viele Besucher dem Einsatz von Tracking-Cookies aktiv zustimmen.

Die Be­nut­zer­ober­flä­che zur Borlabs Cookie bietet um­fas­sen­de Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten. Es liegt in der Ver­ant­wor­tung der Website-Betreiber, die Cookie-Box so ein­stel­len, dass sie den je­wei­li­gen aktuellen ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen ent­spricht.

Um un­ter­schied­li­che Typen von Cookies verwalten zu können, lassen sich diese bei Borlabs in Gruppen zu­sam­men­fas­sen. Es können beliebig viele Cookie-Gruppen angelegt werden. Die Website-Besucher haben dann die Wahl, dem Einsatz einer be­stimm­ten Gruppe von Cookies zu­zu­stim­men oder diesen ab­zu­leh­nen.

Neben dem Ma­nage­ment von „klas­si­schen Cookies“ bietet Borlabs Cookie auch einen Content-Blocker für soziale Medien wie Facebook, Twitter oder YouTube. Werden auf einer Website diese sozialen Medien ein­ge­bet­tet (z. B. in Form eines YouTube-Videos), lässt sich dadurch si­cher­stel­len, dass die IP-Adresse des Besuchers nur nach dessen Ein­wil­li­gung an das jeweilige Un­ter­neh­men wei­ter­ge­lei­tet wird.

Vorteile Nachteile
Zahl­rei­che An­pas­sungs­mög­lich­kei­ten an in­di­vi­du­el­le Be­dürf­nis­se Kos­ten­pflich­tig – Abo-Modell mit jähr­li­cher Zahlung
Um­fas­sen­de Funk­tio­nen, die über reines Cookie-Ma­nage­ment hin­aus­ge­hen Keine Test­ver­si­on
Cookie-Opt-in-Banner in an­spre­chen­dem Design Zu blo­ckie­ren­de Cookies müssen manuell in den Ein­stel­lun­gen hin­ter­legt werden, bei gängigen Cookies gibt es Vorlagen
Guter Content-Blocker Derzeit kein in­te­grier­ter Cookie-Scanner
Statistik-Funktion zur Ver­bes­se­rung der Opt-in Rate
Cookie-Gruppen für einfache Ver­wal­tung, beliebig in­di­vi­dua­li­sier­bar
Gängige Cookies vor­ein­ge­stellt – einfache Ein­bin­dung mittels Tracking ID
Guter deutsch­spra­chi­ger Support – made in Germany
Tipp

Wer WordPress kennt, weiß, dass Cookie-Plugins nur eine Kategorie ver­füg­ba­rer Er­wei­te­run­gen dar­stel­len. Von Beginn an hat sich das ehemalige Blog-System durch seine hoch­gra­di­ge Er­wei­ter­bar­keit aus­ge­zeich­net. Werfen Sie bei Interesse doch einen Blick auf unsere weiteren Plugin-Artikel:

Complianz

Complianz ist eine gute Al­ter­na­ti­ve zu Borlabs, die sich speziell an Ein­stei­ger richtet. Zudem ist dieses Plugin in der Ba­sis­ver­si­on kostenlos. Die Er­wei­te­rung lässt sich einfach über den Plugin-Bereich des WordPress-Backends in­stal­lie­ren.

Ein weiterer Vorteil von Complianz ist der Ein­rich­tungs­as­sis­tent, der sämtliche Ein­stel­lun­gen we­sent­lich er­leich­tert. In diesem Zu­sam­men­hang wirkt sich auch der in­te­grier­te Cookie-Scanner überaus positiv aus, der von sich aus fest­stellt, wo Hand­lungs­be­darf besteht. Zur Si­cher­heit sollte man das Vor­han­den­sein von Cookies aber mit einem externen Scanner ge­gen­che­cken.

Wie in sehr vielen anderen Bereichen gibt es auch beim Cookie-Banner von Complianz zahl­rei­che Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten, mit denen ein ge­set­zes­kon­for­mer WordPress-Cookie-Hinweis erstellt werden kann.

Vorteile Nachteile
Ein­steig­er­freund­lich Nur vor­de­fi­nier­te Cookie-Gruppen, in­di­vi­du­el­le Cookie-Gruppen können nicht angelegt werden
Einfach zu hand­ha­ben­der Ein­rich­tungs­as­sis­tent Kos­ten­pflich­ti­ge Version mitunter ge­ring­fü­gig teurer als bei ver­gleich­ba­ren Plugins
Au­to­ma­ti­sche Erkennung von Cookies – in­te­grier­ter Cookie-Scanner mit wö­chent­li­chen Scans
Content-Blocker
Kos­ten­lo­se Version mit ak­zep­ta­blen Grund­funk­tio­nen
In­di­vi­du­el­le Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten beim Cookie-Banner
Sehr guter Support
Managed Hosting für WordPress
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  • Keine Vor­kennt­nis­se nötig dank be­nut­zer­freund­li­cher AI-Tools
  • Voll­stän­dig anpassbar mit Themes und Plugins
  • Einfache Updates und minimaler Admin-Aufwand

Cookiebot

Cookiebot ist eine cloud­ba­sier­te Lösung, die in re­gel­mä­ßi­gen Abständen nach Cookies auf Ihrer Website sucht. Auch Cookiebot bietet die Vor­aus­set­zun­gen, um rechts­kon­for­me Opt-in-Banner zu gestalten. Es ver­spricht – wie alle anderen guten Cookie-Plugins –, dass beim Aufruf der Website sämtliche Cookies blockiert sind, solange der Besucher diese nicht aus­drück­lich zulässt.

Als Cloud­lö­sung funk­tio­niert Cookiebot praktisch auf jeder Website. Um Cookiebot zu nutzen, in­stal­liert man das Plugin über das WordPress-Backend. Außerdem muss man seine WordPress-Seite auf der Cookiebot-Website re­gis­trie­ren. Über den Nutzer-Account der Website laufen auch die we­sent­li­chen Ein­stel­lun­gen.

Im Rahmen der mo­nat­li­chen Scans teilt Cookiebot die ein­ge­setz­ten Cookies au­to­ma­tisch in ver­schie­de­ne Ka­te­go­rien ein – un­be­kann­te Cookies kann man manuell zuweisen. Ent­schei­dend dabei ist, dass Cookies au­to­ma­tisch blockiert werden, solange der Besucher keine aktive Zu­stim­mung zu ihrer Ver­wen­dung gibt.

Vorteile Nachteile
Au­to­ma­ti­sches Erkennen von Cookies Ein­bin­dung über ein externes Skript – cloud­ba­sier­te Lösung
Sys­te­ma­ti­sches Blo­ckie­ren von Cookies, solange der Website-Besucher keine Zu­stim­mung dazu gibt Content-Blocker kann nicht alle externen Res­sour­cen blo­ckie­ren, zudem blockiert er nur die Cookies – er ver­hin­dert nicht die Wei­ter­ga­be von IP-Adressen an Dritt­an­bie­ter
Cloud­ba­sier­te Lösung – kom­pa­ti­bel mit jeder Website, also auch mit jedweder WordPress-Website
Blo­ckie­ren von Content möglich

Cookie Notice

Mit mehr als einer Million Downloads ist Cookie Notice nach wie vor eines der be­lieb­tes­ten frei ver­füg­ba­ren WordPress-Cookie-Plugins. Es erfüllt al­ler­dings nur die grund­le­gends­ten Funk­tio­nen eines Opt-in-Cookie-Plugins und das Design wirkt mitt­ler­wei­le etwas an­ti­quiert. Seine Vorzüge liegen jedoch in seiner Ein­fach­heit und darin, dass es dauerhaft kostenlos zur Verfügung steht. Es ist vor allem eine gute Option für private Websites.

Hinweis

Bei kos­ten­lo­sen Plugins wie Cookie Notice werden Updates manchmal nur in un­re­gel­mä­ßi­gen Abständen durch­ge­führt. Nach der Ein­rich­tung sollte man auf jeden Fall gründlich über­prü­fen, ob Cookie Notice den Zweck, für den man es einsetzt, auch tat­säch­lich erfüllt.

Cookie Notice lässt sich in wenigen Schritten ein­rich­ten:

Schritt 1: Ein­stel­lun­gen öffnen, Cookie-In­for­ma­ti­on und Button-Texte festlegen, we­sent­li­che Ein­stel­lun­gen vornehmen. Nachdem das Plugin in­stal­liert wurde, finden Sie in Ihrem WordPress-Backend in der linken Sei­ten­leis­te im Bereich „Ein­stel­lun­gen“ die Schalt­flä­che „Cookie Notice“. Klicken Sie darauf und Sie gelangen un­mit­tel­bar auf die Seite, in der Sie die Ein­stel­lun­gen vornehmen können. Zu Beginn erstellen Sie einen Be­gleit­text für Ihren Cookie-Hinweis (den Mel­dungs­text). Auch die Be­zeich­nun­gen für die ver­schie­de­nen Buttons legen Sie fest. Ent­schei­dend bei der Ge­stal­tung einer Opt-in-Lösung ist, dass zunächst der Bereich „Zu­stim­mung ablehnen“ aktiviert ist.

Schritt 2: Auf der Website vor­han­de­ne Cookie-Codes von Dritt­an­bie­tern fügen Sie in das Feld „Skript-Blo­ckie­rung“ ein. An­schlie­ßend löschen Sie all diese Cookie-Codes auf der Website. Dieser Schritt ist der ent­schei­den­de. Damit die Opt-in-Funktion korrekt arbeitet, müssen die be­tref­fen­den Cookie-Codes aus­schließ­lich im Feld „Skript Blo­ckie­rung“ des Plugins zu finden sein. Dazu kopiert man bereits auf der Website vor­han­de­ne Cookie-Codes einfach aus dem Header oder dem Body der Website in die ent­spre­chen­den Felder der Skript-Blo­ckie­rung. Die Cookie-Codes werden dank des Plugins nur aktiviert, wenn der Website-Besucher seine Zu­stim­mung gibt.

Sie können dann noch festlegen, wie lange die vom Besucher fest­ge­leg­te Ein­stel­lung ge­spei­chert wird bzw. wann eine neue Erlaubnis für die Ver­wen­dung von Cookies eingeholt werden muss.

Schritt 3: Als letztes scrollen Sie auf der Seite weiter nach unten und nehmen die De­sign­ein­stel­lun­gen vor: Legen Sie bei­spiels­wei­se fest, ob der Cookie-Hinweis am oberen oder unteren Bild­schirm­rand er­schei­nen soll und welche Farbe der Text hat. Be­stä­ti­gen Sie die Än­de­run­gen, indem Sie auf „Änderung speichern“ klicken.

Schritt 4: Nachdem Sie alles ein­ge­rich­tet haben, sollten Sie sich den neuen WordPress Cookie-Hinweis auf ver­schie­de­nen Browsern ansehen. Über­prü­fen Sie, ob das WordPress-Cookie-Plugin wie gewünscht funk­tio­niert.

Vorteile Nachteile
Einfache und über­sicht­li­che Be­dien­wei­se – auf das We­sent­li­che reduziert Keine Un­ter­schei­dung zwischen einzelnen Cookie-Arten möglich
Eines der am häu­figs­ten ver­wen­de­ten WordPress-Cookie-Plugins Umgang mit Code-Teilen / Cookie-Codes un­er­läss­lich – keine kom­for­ta­blen Vor­ein­stel­lun­gen für Cookies von gängigen Anbietern wie z. B. Google Analytics
Komplett kostenlos verfügbar Sehr geringer Funk­ti­ons­um­fang, minimale Mög­lich­kei­ten den Cookie-Banner in­di­vi­du­ell zu gestalten, Design nicht mehr zeitgemäß

Vor­ge­stell­te WordPress-Cookie-Plugins im Überblick

Die hier vor­ge­stell­ten WordPress-Cookie-Plugins un­ter­schei­den sich teilweise stark von­ein­an­der. Allen gemeinsam ist, dass sie die Mög­lich­keit bieten, ein Cookie-Opt-in-Banner zu gestalten, um den ge­setz­li­chen An­sprü­chen gerecht zu werden. Für welches Plugin man sich letzt­end­lich ent­schei­det, hängt vor allem von den je­wei­li­gen An­for­de­run­gen ab und davon, ob man bereit ist, für diese Art von Plugin zu­sätz­li­che Kosten in Kauf zu nehmen.

WordPress-Cookie-Plugin Vorteile Nachteile
Real Cookie Banner + Voll­stän­di­ge Do­ku­men­ta­ti­on aller erteilten Ein­wil­li­gun­gen + Faires Preis-Leistungs-Ver­hält­nis in der Pro-Edition + In­te­grier­te Anti-Adblocker-Technik - Keine Un­ter­schei­dung von Nutzern aus der EU und dem Rest der Welt - Zeit­in­ten­si­ve Ein­rich­tung
Borlabs + Pro­fes­sio­nel­les Plugin mit um­fas­sen­den Funk­tio­nen + Gängige Cookies vor­ein­ge­stellt + Gute Statistik-Funktion zur Op­ti­mie­rung der Cookie-Akzeptanz - Kos­ten­pflich­ti­ges Abo-Modell - Kein in­te­grier­ter Cookie-Scanner
Complianz + Kom­for­ta­bler Ein­rich­tungs­as­sis­tent + Au­to­ma­ti­sche Cookie-Erkennung + Relativ um­fas­sen­de Gratis-Version - Keine in­di­vi­du­el­len Cookie-Gruppen - Bezahl-Version relativ teuer
Cookiebot + Kom­for­ta­ble Cloud­lö­sung + Au­to­ma­ti­sche Cookie-Erkennung + Sys­te­ma­ti­sches Blo­ckie­ren von Cookies ohne Zu­stim­mung - Ein­bin­dung über ein externes Skript - Content-Blocker aus­bau­fä­hig
Cookie Notice + Sehr einfache Hand­ha­bung + Dauerhaft kostenlos + Eines der bisher am häu­figs­ten genutzten WP-Cookie-Plugins - Design für das Cookie-Banner veraltet - Sehr wenige Funk­tio­nen, keine Cookie-Gruppen
Hinweis

WordPress-Cookie-Plugins sind nur dann sinnvoll, wenn sie sich so ein­stel­len lassen, dass sie im Einklang mit den aktuellen ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen stehen. Da sich tech­ni­sche und auch ge­setz­li­che Vor­aus­set­zun­gen laufend ändern, sollte man die Funk­ti­ons­wei­se von WordPress-Cookie-Plugins nicht nur un­mit­tel­bar nach der Ein­rich­tung, sondern auch in re­gel­mä­ßi­gen Abständen über­prü­fen.

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