WordPress Widgets sind dy­na­mi­sche, in­di­vi­dua­li­sier­ba­re Com­pu­ter­pro­gram­me, die sich als Blöcke oder In­halts­aus­schnit­te in eine WordPress-Seite in­te­grie­ren lassen. Widgets bieten zu­sätz­li­che Website-Features wie Kalender, Such­funk­tio­nen oder RSS-Feeds.

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Was sind WordPress Widgets?

Allein aus dem Wort „Widget“ lässt sich nur schwer die Funktion oder Bedeutung ablesen: Übersetzt heißt Widget so viel wie „Ding“, „Gerät“ oder „Steu­er­vor­rich­tung“. Als Be­stand­tei­le von WordPress bieten Widgets zu­sätz­li­che Funk­tio­na­li­tät für Websites. Sie fungieren als dy­na­mi­sche Website-Bereiche, die sich auf Wunsch mit in­di­vi­du­el­len Inhalten, Funk­tio­nen, Medien oder Text­aus­schnit­ten befüllen lassen. Die Idee dahinter ist, möglichst ohne Pro­gram­mier­auf­wand ein WordPress Theme mit prak­ti­schen Funk­tio­nen nach Wunsch zu gestalten. Widgets lassen sich in den Header, den Footer, die Sidebar oder andere Website-Bereiche in­te­grie­ren. Die Sidebar ist hierbei der be­lieb­tes­te Widget-Bereich.

Wozu werden WordPress Widgets verwendet?

WordPress Widgets können als zu­sätz­li­che Bedien- und In­halts­ele­men­te einer Website nahezu alle in­halt­li­chen Themen abdecken. Wo Sie Widgets auf einer WordPress-Seite plat­zie­ren, hängt vom selbst gewählten bzw. designten WordPress Theme und den zur Verfügung stehenden Widget-Bereichen ab. Folgende Funk­tio­na­li­tä­ten lassen sich mit WordPress Widgets ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se in die eigene Website in­te­grie­ren:

  • Such­funk­tio­nen für Stich­wort­su­che
  • Ka­te­go­rien­fil­ter
  • Tag-Clouds (für alle Artikel, die sich einem Tag zuordnen lassen)
  • RSS-Feeds für neue Beiträge eigener oder anderer Websites
  • Social-Media-Ein­bet­tung
  • Bil­der­ga­le­rien
  • Karten (z. B. Google Maps)
  • Ka­len­der­funk­tio­nen
  • Ein­bin­dung von Videos und Musik (z. B. von YouTube)
Tipp

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Welche Widgets sind in WordPress enthalten?

WordPress umfasst stan­dard­mä­ßig zahl­rei­che Widgets, die Sie sofort in Ihre Website einbauen können. Der Vorteil: Sie müssen weder externe Plugins in­stal­lie­ren noch HTML- oder CSS-Kennt­nis­se mit­brin­gen. Sie plat­zie­ren Widgets einfach mit dem Block Editor im ge­wünsch­ten Widget-Bereich auf der Seite und ak­ti­vie­ren sie.

Folgende vor­in­stal­lier­te Widgets finden Sie in WordPress:

  • Archive: Listet ältere Beiträge sortiert nach Monaten auf
  • Kalender: Fügt Ka­len­der­funk­ti­on hinzu
  • Neueste Beiträge: Führt neueste Posts auf
  • Neueste Kom­men­ta­re: Führt neueste Kom­men­ta­re zu Beiträgen auf
  • RSS: In­te­griert RSS-/Atom-Feeds von eigenen oder externen Websites
  • Seiten: Zeigt die Seiten der eigenen Website an
  • Text: Dar­stel­lung von be­lie­bi­gen Text-/HTML-Elementen
  • HTML: Einfügen von HTML-Code-Elementen
  • Galerie: In­te­griert eine Bilder-Galerie
  • In­di­vi­du­el­les Menü: Erweitert Sidebar um eigenes Menü
  • Ka­te­go­rien: Gliedert Website in an­steu­er­ba­re Ka­te­go­rien
  • Schlag­wör­ter-Wolke: Zeigt Clouds der meist­ge­nutz­ten Tags (Schlag­wor­te)
  • Suche: Fügt ein Such­fens­ter für die interne Website-Suche hinzu

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Welche Arten von Widgets gibt es?

Seien es vor­in­stal­lier­te WordPress Widgets, selbst pro­gram­mier­te Plugins mit maß­ge­schnei­der­ten Funk­tio­nen oder Widgets externer Anbieter – Widgets werten eine Website auf. Um sie richtig ein­zu­set­zen, sollten Sie jedoch die ver­schie­de­nen Arten und Ka­te­go­rien von Widgets kennen. Folgende Arten von Widgets sind für einen an­spre­chen­de Website wichtig:

Neu­ig­kei­ten- und Feed-Widgets

Neu­ig­kei­ten-Widgets zählen zu den wich­tigs­ten Er­wei­te­run­gen für eine WordPress-Seite. Mit ihnen lassen sich neueste Blog­bei­trä­ge und Artikel, neueste Kom­men­ta­re oder neue Produkte sichtbar für Sei­ten­be­su­cher prä­sen­tie­ren. WordPress-RSS-Widgets wiederum können nicht nur neue Beiträge Ihrer Seiten oder anderer Seiten über­sicht­lich dar­stel­len, sondern sogar von Lesern abonniert werden. Diese bleiben mit ent­spre­chen­den Feed-Readern au­to­ma­tisch mit dem au­to­ma­ti­schen RSS-Feed auf dem neuesten Stand.

Beispiele:

Call-to-Action-Widgets

CTA-Buttons sind auf einer Website eine gute Mög­lich­keit, Besucher zu einer Handlung zu bewegen. Leser, die Beiträge mit Be­geis­te­rung verfolgen oder sich für Produkte in­ter­es­sie­ren, können auf diese Weise Mail­adres­sen hin­ter­le­gen, einen RSS-Feed abon­nie­ren, ein Ak­ti­ons­pro­dukt in den Warenkorb legen oder bei Fragen Kontakt aufnehmen. Bei neuen Posts und Beiträgen bauen Sie Call-to-Action-Buttons ein, indem Sie diese im in­te­grier­ten Gutenberg-Block-Editor bei der Er­stel­lung hin­zu­fü­gen. Für ein dau­er­haf­tes Widget nutzen Sie Call-to-Action-Widgets von Dritt­an­bie­tern.

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Na­vi­ga­ti­ons-Widgets

Seiten mit vielen Inhalten, Un­ter­sei­ten und Ka­te­go­rien sollten jedoch leicht zu na­vi­gie­ren sein. Hierzu bieten sich Na­vi­ga­ti­ons-Widgets für Na­vi­ga­ti­ons­me­nü, Suche, Ka­te­go­rien oder Tags an. Mit ihnen können Sei­ten­be­su­cher spezielle Ka­te­go­rien oder Schlag­wor­te ansteuern, Beiträge nach Monat oder Datum filtern oder nach spe­zi­fi­schen Begriffen, Produkten und Phrasen suchen. Sie können sogar ein Google-Suche-Widget einbauen, um die Suche auf das Web aus­zu­deh­nen, ohne dass Besucher Ihre Seite verlassen müssen.

Beispiele:

Social Media Widgets

Sie sind auch in den sozialen Medien aktiv? Dann nutzen Sie Social Media Widgets, um Besucher Ihrer WordPress-Seite auf Ihre Socia-Media-Profile und -Kanäle auf­merk­sam zu machen. Diese sind im Grunde ebenfalls Feed-Widgets, spe­zia­li­sie­ren sich jedoch darauf, aktuelle Beiträge in sozialen Medien auf der Website ab­zu­bil­den. Mit Widgets für Social-Media-Buttons können Ihre Besucher Ihnen auf Twitter, Facebook, Instagram oder TikTok folgen, Ihren YouTube-Kanal abon­nie­ren oder neueste Social-Media-Beiträge liken.

Tipp

Viele Nutzer surfen heute haupt­säch­lich mit mobilen End­ge­rä­ten im Internet. Achten Sie also darauf, Ihre WordPress-Seiten für die mobile Ansicht zu op­ti­mie­ren, z. B. durch WordPress-AMP-Plugins.

Audio- und Video-Widgets

In­te­grier­te Audio- oder Video-Clips lockern eine Website auf und gestalten sie modern und in­ter­ak­tiv. Durch Bil­der­ga­le­rien (z. B. zu neuen Artworks oder Shop-Fotos) in­for­mie­ren Sie Besucher auf den ersten Blick über neuen Content und führen sie mit in­te­grier­ten Links direkt zur Quelle. Ideal auch für alle, die Audio-Player für Podcasts oder Video-Tutorials (z. B. auf YouTube) anbieten und diese in Blogs in­te­grie­ren möchten.

Beispiele:

Shopping Widgets

Wer einen On­line­shop mit WordPress erstellt, sollte Warenkorb-Widgets nutzen, die sichtbar im Header, im Footer oder in der Sidebar liegen und Shop-Besucher vom Shop-Bereich direkt zum Warenkorb führen. Auch die Dar­stel­lung von Produkten aus Ihrem On­line­shop ist mit Produkt-Widgets möglich.

Beispiele:

Kontakt- und Mailing-Widgets

Wenn Besucher Fragen oder Probleme haben oder weitere In­for­ma­tio­nen benötigen, er­leich­tern Kontakt-Widgets die direkte Kon­takt­auf­nah­me. Ein Kontakt-Widget, z. B. in der Fußzeile platziert, führt Besucher direkt zum Kon­takt­for­mu­lar. Ein vor­in­stal­lier­tes Kon­takt­for­mu­lar-Widget gibt es in WordPress nicht, jedoch helfen hier Plugins wie das kos­ten­freie Contact Form 7 oder das kos­ten­pflich­ti­ge Gravity Forms.

Eine weitere Mög­lich­keit sind Widgets für Mai­ling­lis­ten, über die Besucher Mail­adres­sen für News­let­ter und E-Mail-Marketing eintragen können. Hierzu bieten sich MailChimp oder MailChimp-Al­ter­na­ti­ven wie Get­Re­spon­se, Emma oder Mailjet an.

Tipp

Beim Erstellen einer WordPress-Website kommt es auch auf WordPress-SEO an, um Ihrer Seite möglichst große Reich­wei­te zu ver­schaf­fen.

So lassen sich WordPress Widgets hin­zu­fü­gen

Die Ver­wal­tung von Widgets erfolgt im WordPress-Backend bzw. im Dashboard. Dort finden Sie unter dem Menüpunkt „Design“ den Bereich „Widgets“. Beachten Sie jedoch, dass Sie Widgets gezielt einsetzen sollten. Zu viele davon auf einer Seite über­flu­ten Besucher mit In­for­ma­tio­nen. Plat­zie­ren Sie Widgets also bewusst. Um Widgets hin­zu­zu­fü­gen, bieten sich drei Mög­lich­kei­ten an:

Vor­in­stal­lier­te WordPress-Widgets hin­zu­fü­gen

Hierfür gehen Sie im Dashboard auf „Design“ > „Anpassen“ > „Widgets“ und fügen vor­in­stal­lier­te WordPress Widgets mit einem WordPress Page-Builder bzw. Gutenberg-Block-Editor in ver­füg­ba­re Sei­ten­be­rei­che ein bzw. ordnen Sie neu an. Je nach WordPress Theme zeigt der Cus­to­mi­zer ver­füg­ba­re Widget-Bereiche im Header, Footer oder in der Sidebar an. Wurde ein Widget hin­zu­ge­fügt, speichern Sie Ihre Än­de­run­gen mit der Schalt­flä­che „Ver­öf­fent­li­chen“. Mit dem Block-Editor haben Sie zudem die Mög­lich­keit, Widgets nur be­stimm­ten Seiten einer Website hin­zu­zu­fü­gen.

Tipp

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Plugins mit Widget-Funk­tio­nen von Dritt­an­bie­tern hin­zu­fü­gen

Suchen Sie im Dashboard unter „Plugins“ nach passenden WordPress Plugins oder Dritt­an­bie­ter-Plugins mit Widget-Option und in­stal­lie­ren Sie diese. Viele kos­ten­lo­se Plugins bieten bereits genügend Widget-Funk­tio­nen, die sich für kleine und größere Websites eignen. Mit Premium-Plugins wiederum haben Sie deutlich mehr Optionen hin­sicht­lich Ge­stal­tung und Funktion Ihrer Seiten.

Widgets/Plugins selbst pro­gram­mie­ren

Wer über fort­ge­schrit­te­ne Pro­gram­mier­kennt­nis­se verfügt und unter den vor­han­de­nen Plugins und Widgets kein passendes findet, kann mit der Widgets-API eigene Widgets über den Plugin-Ordner erstellen. Hierzu legen Sie ein neues Plugin im Ver­zeich­nis wp-contetnt/plugins an und pro­gram­mie­ren einen be­darfs­ge­rech­ten Plugin-Code. Da es sich hierbei um komplexe Schritte handelt, empfiehlt es sich, nach Mög­lich­keit fertige Widgets zu nutzen, die bereits zahl­rei­che Funk­tio­nen bieten.

Fazit: Was bringen WordPress Widgets?

Nutzen Sie gezielt Widgets, um Ihre Website an­spre­chend und nut­zer­freund­lich zu gestalten, prak­ti­sche Funk­tio­nen für Neu­ig­kei­ten, Medien und Na­vi­ga­ti­on ein­zu­bau­en. Durch smarte Website-Funk­tio­na­li­tät binden Sie Leser nicht nur durch Social Media dauerhaft an Ihren Content, sondern ver­ein­fa­chen die Kauf­erfah­rung auf WordPress mit E-Commerce und stärken Ihre Marke als Blogger, Verkäufer, Künstler oder Un­ter­neh­men.

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