Mit wert­vol­len Domains lässt sich Geld verdienen – sowohl auf Käufer- als auch auf Ver­käu­fer­sei­te. Aus diesem Grund gibt es Domain-Markt­plät­ze, auf denen Sie In­ter­net­adres­sen ver­stei­gern oder er­stei­gern können. Ähnlich wie auf dem Im­mo­bi­li­en­markt gilt es aber zu wissen, was eine Domain wert ist und woran Sie eine seriöse Domain-Auktion erkennen.

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Anleitung: So funk­tio­niert eine Domain-Auktion

Eine Domain-Auktion funk­tio­niert wie eine klas­si­sche Ver­stei­ge­rung: Die höchste Ge­bots­ab­ga­be erhält den Zuschlag. Domains erweisen sich als über­ra­schend wertvoll, denn Markt­ana­ly­sen zeigen, dass die wert­volls­ten re­gis­trier­ten Domains Mil­lio­nen­be­trä­ge erzielen können. Die meisten Domains werden jedoch für deutlich ge­rin­ge­res Geld ver­stei­gert.

Wer ins Domain-Business ein­stei­gen will, findet in Domain-Auktionen ein Ge­schäfts­feld. Doch auch für alle, die un­ge­nutz­te oder Expired Domains ge­winn­brin­gend abstoßen möchten, lohnt sich eine Domain-Auktion.

Schritt 1: Ge­eig­ne­ten Domain-Markt­platz auswählen

Zunächst wählen Sie einen seriösen Domain-Markt­platz. Zu den bekannten Platt­for­men zählen unter anderem:

  • Sedo
  • Flippa
  • GoDaddy Auctions
  • Afternic

Achten Sie auf trans­pa­ren­te Ge­büh­ren­mo­del­le, ve­ri­fi­zier­te Ver­trags­part­ner sowie einen in­te­grier­ten Treu­hand­ser­vice.

Schritt 2: Account erstellen und Domain listen

Re­gis­trie­ren Sie sich auf dem Markt­platz und fügen Sie Ihre Domain zum Verkauf hinzu. In der Regel stehen Ihnen folgende Ver­kaufs­op­tio­nen zur Verfügung:

  • Direkt-Auktion
  • So­fort­kauf (Festpreis)
  • So­fort­kauf oder bestes Gebot

Optional können Sie Zu­satz­funk­tio­nen wie Premium-Listings nutzen, um die Sicht­bar­keit zu erhöhen. Eine erhöhte Sicht­bar­keit ga­ran­tiert jedoch keinen Verkauf.

Schritt 3: Min­dest­preis oder Reserve festlegen

Um Ihre Domain nicht unter Wert zu verkaufen, de­fi­nie­ren Sie …

  • ein öf­fent­li­ches Min­dest­ge­bot
  • und optional einen geheimen Reserve-Preis.

So stellen Sie sicher, dass der Verkauf nur zustande kommt, wenn Ihre Preis­vor­stel­lung erreicht wird.

Schritt 4: Auktion be­ob­ach­ten und Gebote prüfen

Während der Laufzeit geben Kauf­in­ter­es­sier­te ver­bind­li­che Gebote ab. Die höchst­bie­ten­de Person erhält nach Ablauf der Auktion den Zuschlag. Bei So­fort­kauf-Modellen kann die Domain direkt zum an­ge­ge­be­nen Preis erworben werden.

Schritt 5: Zahlung und Domain-Transfer abwickeln

Nach er­folg­rei­chem Verkauf erfolgt die Zah­lungs­ab­wick­lung meist über einen in­te­grier­ten Treu­hand­ser­vice. Dieser schützt beide Parteien. An­schlie­ßend wird die Domain über­tra­gen. Hierfür benötigen Sie den Auth-Code Ihres Domain-Re­gis­trars. Wichtig: Eine Domain wird nicht „gekauft“ wie eine Ware – es werden die Nut­zungs­rech­te über­tra­gen.

Domain-Markt­plät­ze verlangen in der Regel eine Ver­kaufs­pro­vi­si­on. Die Höhe variiert je nach Plattform und Ver­kaufs­mo­dell.

Was ist eine Domain-Auktion?

Eine Domain-Auktion ist ein digitaler Markt­platz­me­cha­nis­mus, bei dem Nut­zungs­rech­te an In­ter­net­adres­sen über Ge­bots­ver­fah­ren über­tra­gen werden. Kauf­in­ter­es­sier­te geben Gebote ab, das höchste Gebot erhält den Zuschlag. Anders als bei phy­si­schen Auk­ti­ons­gü­tern handelt es sich hier jedoch um digitale Ver­mö­gens­wer­te – In­ter­net­adres­sen.

Domains können er­heb­li­che Werte erreichen, ins­be­son­de­re wenn sie:

  • kurz und ein­präg­sam sind
  • starke Keywords enthalten
  • eine begehrte Top-Level-Domain wie .com oder .de besitzen
  • ein gutes Back­link­pro­fil aufweisen

Welche Optionen gibt es für Domain-Auktionen?

Domain-Markt­plät­ze bieten un­ter­schied­li­che Ver­kaufs­mo­del­le an. Welche Option sinnvoll ist, hängt von Ihrer Preis­stra­te­gie, der Nachfrage und dem ge­schätz­ten Domain-Wert ab.

  • Direkt-Auktion: Bei einer klas­si­schen Direkt-Auktion startet die Domain zu einem fest­ge­leg­ten Zeitpunkt. In­ter­es­sier­te geben innerhalb einer be­stimm­ten Laufzeit Gebote ab. Nach Ablauf erhält die höchst­bie­ten­de Person den Zuschlag.
  • Auktionen mit zu­sätz­li­cher Sicht­bar­keit: Einige Markt­plät­ze bieten er­wei­ter­te Auk­ti­ons­for­ma­te an, bei denen Domains besonders her­vor­ge­ho­ben oder gezielt beworben werden. Dazu gehören bei­spiels­wei­se Premium-Listings, the­men­spe­zi­fi­sche Auktionen und ku­ra­tier­te Ver­kaufs­for­ma­te für hoch­wer­ti­ge Domains. Diese Modelle erhöhen die Reich­wei­te, sind jedoch häufig mit zu­sätz­li­chen Gebühren verbunden.
  • So­fort­kauf: Beim So­fort­kauf bestimmen Sie einen festen Ver­kaufs­preis. Kauf­in­ter­es­sier­te können die Domain direkt erwerben, ohne eine Auktion ab­zu­war­ten. Dieses Modell bietet Pla­nungs­si­cher­heit und eignet sich, wenn Sie eine klare Preis­vor­stel­lung haben.
  • So­fort­kauf oder bestes Gebot: Viele Platt­for­men kom­bi­nie­ren beide Modelle. In diesem Fall kann die Domain sofort zum Festpreis gekauft werden oder es können in­di­vi­du­el­le Gebote abgegeben werden. Sie ent­schei­den an­schlie­ßend, ob Sie ein Gebot annehmen, ablehnen oder ein Ge­gen­an­ge­bot un­ter­brei­ten.
Situation Emp­foh­le­nes Modell Be­grün­dung
Hoher Marktwert und starke Nachfrage Direkt-Auktion Wett­be­werb zwischen Bietenden kann den Ver­kaufs­preis steigern
Klare Preis­vor­stel­lung So­fort­kauf Schnelle Ab­wick­lung und Pla­nungs­si­cher­heit
Un­si­che­rer Marktwert So­fort­kauf oder bestes Gebot Fle­xi­bi­li­tät bei Preis­ver­hand­lun­gen
Hohe Sicht­bar­keit gewünscht Premium- oder The­men­auk­ti­on Zu­sätz­li­che Reich­wei­te kann mehr In­ter­es­sier­te anziehen
Hinweis

Wer nicht genutzte Domains behalten oder ge­winn­brin­gend nutzen will, verwendet Domain Parking. Dabei behalten Sie Do­main­na­men, ohne sie mit Web- oder E-Mail-Diensten zu ver­knüp­fen. Mit Domain Parking schalten Sie kostenlos the­ma­tisch ähnliche Werbung auf geparkten Domains und ge­ne­rie­ren weiterhin Einnahmen.

Woran Sie seriöse Domain-Auk­ti­ons­sei­ten erkennen

Auch bei Auk­ti­ons­sei­ten gilt es, auf Se­rio­si­tät zu achten. Nur pro­fes­sio­nel­le Seiten ga­ran­tie­ren Si­cher­heit und zu­ver­läs­si­ge Ab­wick­lung. Achten Sie auf folgende Kriterien:

  • Wert­ermitt­lung: Seriöse Markt­plät­ze bieten eine Wert­ermitt­lung für möglichst optimale Ver­kaufs­prei­se an.
  • Ve­ri­fi­zier­te Bieter: Einige Auk­ti­ons­sei­ten ak­zep­tie­ren nur re­gis­trier­te und ve­ri­fi­zier­te Teil­neh­mer.
  • Min­dest­ge­bo­te: Die Option „Min­dest­ge­bot“ sollte jede seriöse Auk­ti­ons­sei­te bieten.
  • Reserve-Funktion: Im Idealfall lässt sich ein geheimer Wert als Min­dest­ge­bot bestimmen, um eine Auktion nicht ab­zu­schlie­ßen, wenn niemand min­des­tens das geheime Min­dest­ge­bot abgibt.
  • Treu­hand­ser­vice: Für den sicheren Transfer ver­kauf­ter Domains sollte ein Treu­hand­ser­vice inklusive sein.

Welche Domains lassen sich gut ver­stei­gern?

Der Wert hängt ins­be­son­de­re von Angebot und Nachfrage ab. Al­ler­dings ist nicht ga­ran­tiert, dass sich eine wertvolle Domain verkauft. Im Gegenteil: Einige Menschen bleiben jahrelang auf kostbaren Domains sitzen, während sich günstige Domains schnell verkaufen. Um zu verstehen, was eine Domain kostet, gilt es, folgende Ver­kaufs­kri­te­ri­en zu kennen:

Brandable Domain Name

Seiten wie Wikipedia, eBay oder Amazon wären ohne ein­präg­sa­men Namen kaum so er­folg­reich. Der Domain-Wert hängt stark von Ori­gi­na­li­tät, Keywords und „Cat­chy­ness“ ab. Einige Seiten bieten vor­ge­ne­rier­te Firmen- und Do­main­na­men zum Kauf an. Je besser sich ein Do­main­na­me ver­mark­tet, desto wert­vol­ler.

Kurzer Do­main­na­me

Weniger ist mehr. Kurze Do­main­na­men bleiben im Ge­dächt­nis und lassen sich besser ver­mark­ten. Wer er­folg­rei­che Firmen und ihre Domains anschaut, versteht das Prinzip: Nike (nike.com), adidas (adidas.com), Google (google.com), BMW (bmw.com). Obwohl ein Do­main­na­me bis zu 63 Zeichen umfassen darf, liegen kurze, knackige Namen in der Po­pu­la­ri­tät weit vorne.

Top-Level-Domain

Ohne wichtige Do­main­ty­pen wie TLDs lässt sich eine Domain kaum er­folg­reich ver­stei­gern. Durch ihre Be­kannt­heit und Se­rio­si­tät sind ge­ne­ri­sche Top-Level-Domains wie .com, .net oder .io-Domains ent­schei­dend. Auch län­der­spe­zi­fi­sche Domains wie .de bieten Ver­kaufs­vor­tei­le.

Domains mit Keyword

Bei Keywords handelt es sich um Such­be­grif­fe, die Interesse und In­ten­tio­nen von End­nut­zen­den abbilden. Wer Domains mit min­des­tens einem Keyword im Namen ver­stei­gert, erhöht die Chancen, Kauf­in­ter­es­sier­te zu finden. Bei einer Keyword-Domain sollten Sie jedoch immer darauf achten, dass die Domain zur eigenen Firma oder Tätigkeit passt. In­ves­to­rin­nen und In­ves­to­ren, die mit Domains handeln, sollten ebenfalls auf populäre Keywords im Do­main­na­men setzen. SEO bei der Domain-Auswahl spielt für Ein­stei­ge­rin­nen und Ein­stei­ger eine wichtige Rolle, wenn der Name das Geschäft oder Such­in­ten­tio­nen re­prä­sen­tiert.

Radio-Test

Domains, die den Radio-Test bestehen, zeichnen sich durch leicht ver­ständ­li­che Namen aus. Der Radio-Test prüft, ob Menschen allein durch Hören wissen, wie sich eine Domain schreibt. Erinnern sich po­ten­zi­el­le Kundinnen und Kunden nicht an eine Domain, werden sie die Domain auch nicht finden.

Ältere Domains mit einem sauberen und the­ma­tisch passenden Backlink-Profil können SEO-Vorteile bieten. Ein Ranking-Vorteil allein durch das Do­mai­nal­ter ist jedoch nicht ga­ran­tiert.

Korrekter Do­main­na­me

Domains, die mit bekannten Domains bis auf kleine Tipp­feh­ler identisch sind, können großen Wert besitzen. Denken Sie an „gogle.de“ oder „amazn.de“. Firmen lassen es sich gern etwas kosten und kaufen in­kor­rek­te Domains. Domains, die bekannte Marken imitieren oder Tipp­feh­ler enthalten, können recht­li­che Risiken bergen. Der Handel mit solchen Domains kann gegen Mar­ken­rech­te verstoßen.

Domain-Check

Wie lässt sich der Wert einer Domain ermitteln?

Wenn Sie mit Domains Geld verdienen möchten, empfehlen wir Ihnen, den Domain-Wert zu ermitteln. Obwohl es sich um Durch­schnitts­wer­te und Schät­zun­gen handelt, lässt sich durch einen Vergleich, Schät­zun­gen und Be­wer­tungs­diens­te ein Richtwert ermitteln.

  • Vergleich: Ein Überblick über zu­rück­lie­gen­de Do­main­ver­käu­fe kann bei der Wert­schät­zung helfen. In­for­ma­ti­ons­diens­te wie domainnamewire.com ana­ly­sie­ren Do­main­trans­ak­tio­nen und berichten über Verkäufe. Auch die Markt­trends der Domain-Anbieter helfen bei der Wert­ermitt­lung.
  • Schätzung und Bewertung: Bevor es ans Ver­stei­gern geht, empfiehlt sich eine Schätzung und Bewertung. Hierzu gibt es kos­ten­lo­se und kos­ten­pflich­ti­ge Be­wer­tungs­diens­te. Alle Wert­schät­zun­gen liefern jedoch nur Richt­wer­te.
  • Kauf­be­reit­schaft: Der wahre Wert einer Domain hängt davon ab, was Kauf­in­ter­es­sier­te bereit sind, zu zahlen. Deshalb ist die Auktion selbst die beste Wert­ermitt­lung. Um zumindest zum Min­dest­wert zu verkaufen, lässt sich auf einem Markt­platz in der Regel ein Min­dest­ge­bot festlegen.

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