Mit Funk­tio­nen wie SVERWEIS, INDIREKT oder VERGLEICH bereiten Sie Daten in Excel schnell auf. Den Wert einer de­fi­nier­ten Zelle geben Sie dann schnell und un­kom­pli­ziert mit Excel INDEX wieder.

Kurz­an­lei­tung: Excel INDEX verwenden

  1. Bestimmen Sie den Bereich, auf den Excel INDEX an­ge­wen­det werden soll.
  2. Geben Sie in zwei separaten Zellen Werte für Zeile und Spalte an, um die Zelle zu bestimmen, deren Wert Sie wie­der­ge­ben möchten.
  3. Geben Sie in einer dritten Zelle die Excel-INDEX-Funktion an: =INDEX(Matrix; Zeile; Spalte).

Wofür verwendet man in Excel INDEX?

Mithilfe von Excel INDEX lässt sich der Inhalt einer nut­zer­de­fi­nier­ten Zelle in einer anderen Zelle wie­der­ge­ben. Zu diesem Zweck enthält die Formel in ihren Ar­gu­men­ten quasi Ko­or­di­na­ten. Anhand von Spalten- und Zei­len­an­ga­be ermittelt die Funktion aus einem ebenfalls vom User be­stimm­ten Bereich den ge­wünsch­ten Wert. Dieser kann dann direkt in einer anderen Zelle angezeigt oder an eine andere Funktion wei­ter­ge­ge­ben werden.

Da die Angabe über Spalten und Zeilen erfolgt, eignet sich die Excel-INDEX-Funktion auch sehr gut für die Arbeit mit einer Matrix. In dieser kann das Programm dann den ent­spre­chen­den Wert zu zwei an­ge­ge­be­nen Faktoren auslesen.

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Excel INDEX: Syntax

Die Funktion hat eine recht klare Syntax. Man gibt als Parameter den Bereich an, den man durch­su­chen möchte, und dann die Ko­or­di­na­ten der gesuchten Zelle.

=INDEX(Matrix; Zeile; Spalte)

Folgende Angaben gehören in die Funktion:

  • Matrix, die man durch die obere linke und untere rechte Zelle definiert
  • Zeile, in der sich die gesuchte Zelle befindet
  • Spalte, in der sich die gesuchte Zelle befindet

Den Bereich de­fi­nie­ren Sie immer mit zwei Zell­an­ga­ben, die mit einem Dop­pel­punkt von­ein­an­der getrennt sind. Besteht die Matrix nur aus einer Spalte oder nur aus einer Zeile, reicht ein weiteres Argument. Excel INDEX versteht dann au­to­ma­tisch, ob Sie die ent­spre­chen­de Zeile oder Spalte meinen.

Die Ko­or­di­na­ten gibt man entweder direkt als Zahl ein oder richtet einen Zellbezug ein. Die Angabe gilt immer in Relation zum gewählten Bereich und nicht etwa zum Ar­beits­blatt. Beginnt die Matrix in Zelle C2, ist also die D-Spalte die Nummer 2 und nicht die Nummer 4.

Hinweis

Die nach­fol­gen­den An­lei­tun­gen bzw. Beispiele gelten sowohl für die Excel-Version von Microsoft 365 als auch für die Excel-Versionen 2021, 2019 und 2016!

Excel-INDEX-Funktion in der Praxis: Beispiele

Die ein­fachs­te Version von Excel INDEX besteht in der Wie­der­ga­be des Inhalts einer be­stimm­ten Zelle. Um die Arbeit mit der Formel etwas einfacher zu gestalten, nutzen wir Zell­be­zü­ge. So kann man direkt in einer Zelle die Angaben zu Spalten und Zeilen eingeben und die Formel dynamisch anpassen.

=INDEX(B2:E10;B12;B13)

In den Zellen B12 und B13 haben wir die Angaben zu Zeilen und Spalten hin­ter­legt. Bei diesem Beispiel ist es wichtig, zu beachten, dass der Bereich innerhalb unserer Excel-INDEX-Formel nicht die äußeren Be­schrif­tun­gen (Namen und Jah­res­da­ten) mit­ein­schließt. Das korrekte Ergebnis ist in unserem Fall daher der erste Eintrag von Louise („42“), der in Zeile 3 Spalte 1 des an­ge­ge­be­nen Bereichs steht.

Bild: Tabelle in Excel mit einfacher INDEX-Funktion
Mit Excel INDEX und Zell­be­zü­gen erstellen Sie sich einen einfachen Check.

Bei mehreren Tabellen der gleichen Struktur lässt sich die Formel ent­spre­chend erweitern. Nehmen wir an, wir hätten vier Tabellen – zu jedem Quartal des Monats eine. Die Struktur der Tabellen ist al­ler­dings immer gleich: Spalten und Zeilen sind identisch aufgebaut.

=INDEX((C4:F7;I4:L7;C11:F14;I11:L14);C16;C17;C18)

Die Angaben für Zeilen, Spalten und den Bereich haben wir über Zell­be­zü­ge gelöst. Zur einfachen Eingabe kann man auch Excel-Dropdown-Menüs erstellen, über die man dann die Angaben auswählt. Excel erstellt so mit der INDEX-Funktion ein hilf­rei­ches Formular zur Auswahl des korrekten Wertes.

Bild: Excel INDEX mit verschiedenen Tabellen
In Excel können Sie mit INDEX auch mehrere Bezüge her­stel­len.
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Excel INDEX kom­bi­niert mit anderen Funk­tio­nen

Excel INDEX lässt sich sehr gut mit ma­the­ma­ti­schen oder sta­tis­ti­schen Funk­tio­nen wie etwa MIT­TEL­WERT kom­bi­nie­ren. INDEX gibt hierbei – in Zu­sam­men­ar­beit mit der Funktion VERGLEICH – den Bereich an, für den der Mit­tel­wert gebildet werden soll. Statt diesen direkt in die Formel zu schreiben, können Sie den aus­zu­wer­ten­den Bereich über die For­mel­kon­struk­ti­on dynamisch verändern.

=MITTELWERT(INDEX(B2:E10;VERGLEICH(B12;A2:A10;0);0))

Für den Wert in Zelle B12 (im Beispiel: „Frank“) erhalten Sie in diesem Fall den je­wei­li­gen Mit­tel­wert. Diese Technik funk­tio­niert zum Beispiel auch sehr gut in Kom­bi­na­ti­on mit der Excel-SUMME-Funktion.

Bild: Excel: Kombination von INDEX, VERGLEICH und MITTELWERT
INDEX arbeitet auch mit anderen Funk­tio­nen sehr gut zusammen.
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