Die 9 besten PayPal-Alternativen im Überblick
Unter den Bezahlmethoden in Onlineshops gehört PayPal besonders in Deutschland zu den beliebtesten. Doch die Konkurrenz wächst stetig und bietet mittlerweile starke Alternativen zu PayPal.
Die besten PayPal-Alternativen im Überblick
Es gibt zahlreiche Alternativen zum Online-Bezahldienst PayPal. Ausschlaggebend für viele Kundinnen und Kunden ist oft die Verbreitung des Services, sprich: Wie viele Shops bieten die jeweilige Zahlungsmethode überhaupt an? In dieser Hinsicht ist PayPal nach wie vor ungeschlagen, in Sachen Flexibilität und Datenschutz haben allerdings andere Anbieter die Nase vorn. Doch welche PayPal-Alternativen gibt es? Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten kostenpflichtigen und kostenlosen Alternativen zu PayPal (Stand Mai 2026).
| Anbieter | Gebühren | Geldeinzug | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Apple Pay | Keine Gebühren für Nutzende; Händler zahlen die üblichen Kartenakzeptanzkosten | Kredit‑/Debitkarte | ✓ Zahlung in Geschäften, Apps und im Web ✓ Hohe Sicherheit dank Tokenisierung |
✗ Nur auf Apple‑Geräten ✗ Akkulaufzeit kann Zahlung verhindern |
| Google Pay | Keine | Kredit‑/Debitkarte | ✓ Zahlung in Geschäften und online ✓ Hohe Sicherheit dank Tokenisierung |
✗ Akkulaufzeit kann Zahlung verhindern ✗ Sammelt Transaktionsdaten |
| Wero | Keine; für Händler meist ca. 0,7 % Transaktionsgebühr | SEPA‑Instant‑Überweisung | ✓ Echtzeit‑Überweisungen vom Bankkonto (A2A) ✓ Niedrige Händlerkosten ✓ Daten bleiben bei Bank und Händler |
✗ Noch kaum verbreitet ✗ Nur in teilnehmenden europäischen Märkten, bei unterstützten Banken und Händlern verfügbar |
| Stripe | Für Händler Standardgebühr ab 1,5 % + 0,25 € pro Transaktion | Kredit‑/Debitkarte, lokale Zahlungsmethoden | ✓ Umfangreiche API und anpassbares Checkout ✓ Viele Währungen ✓ Starke Betrugsprävention |
✗ Entwickler‑Know‑how erforderlich |
| Mollie | Für Händler für die meisten Zahlarten ca. 0,9 %–3,25 % + 0,25 € | Kredit‑/Debitkarte, SEPA, lokale Zahlungsmethoden | ✓ Über 20 Zahlungsarten mit einem Vertrag ✓ Schnelle Integration ✓ Starker Kundensupport |
✗ Keine Sofortauszahlungen ✗ Eingeschränkte Verfügbarkeit außerhalb der EU ✗ Währungsumrechnungsgebühren |
| Klarna | Für Nutzende kostenlos, ausgenommen von Zinsgebühren bei Ratenzahlung; für Händler variable Kosten je nach Zahlungsart | Girokonto oder Kreditkarte über Klarna | ✓ Flexible Zahlungslösungen ✓ Hohe Verbreitung |
✗ Höhere Händlergebühren ✗ Daten über Bankkonten gehen an Klarna |
| Wise | ca. 0,33 % Gebühren je nach Währung und Methode; keine Grundgebühr | Multi‑Währungs‑Konto, Banküberweisung, Karte | ✓ Halten und Verwalten von mehr als 40 Währungen ✓ Günstige internationale Überweisungen |
✗ Gebühren für eingehende SWIFT‑Zahlungen und ATM‑Abhebungen nach Limit |
| Payoneer | Zahlung zw. Payoneer-Konten kostenlos; Gebühren für Kreditkarten, Wechselkursaufschlag bis 3,5 %; ggf. 29,95 $ Jahresgebühr | Banküberweisung, Kreditkarte, Payoneer‑zu‑Payoneer | ✓ Internationale Zahlungen in vielen Währungen ✓ Keine monatlichen Fixkosten |
✗ Hohe Transaktionsgebühren und Wechselkursaufschläge ✗ Keine Zahlungen im stationären Handel |
| Skrill | u. a. kostenlose Einzahlung; Auslandsüberweisung bis zu 4,99 % Wechselkursgebühr | Kredit‑/Debitkarte, Girokonto, Prepaid‑Karte | ✓ Persönliche und geschäftliche Konten ✓ Verbreitet bei Gaming und E‑Commerce |
✗ Hohe Wechselkurs‑ und Abhebungsgebühren ✗ Inaktivitätsgebühr |
Die Übersicht zeigt: Es gibt einige gute PayPal-Alternativen. Im Folgenden stellen wir jede Alternative kurz vor und erläutern Stärken sowie Schwächen.
- Einfach starten: hochwertige Designs, Mobile App
- Umsatz steigern: Marketing-, SEO- und B2B-Funktionen
- Umfangreiche Zusatzfunktionen, Integration mit Shopping-Plattformen
Apple Pay
Die PayPal-Alternative aus dem Hause Apple gehört zur Gattung der Mobile-Payment-Services. Apple Pay ist bisher nur mit neueren Apple-Produkten nutzbar. Der Zahlungsdienst kann in Apps oder im Web genutzt werden und fungiert auch als NFC-basiertes Wallet, mit dem in Geschäften kontaktlos bezahlt werden kann.
Die Kredit- oder Debitkarte wird im Wallet hinterlegt und beim Bezahlen durch Tokenisierung geschützt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kartenzahlungen werden laut Apple keine Kartennummern oder persönliche Daten an Händler übertragen. Die Nutzung der PayPal-Alternative ist für Verbraucher kostenlos; Apple erhält eine kleine Gebühr von den kartenausgebenden Banken.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Sowohl Onlinebezahlung als auch kontaktloses Bezahlen im Geschäft | ✗ Ausschließlich für Apple-Nutzende |
| ✓ Keine Speicherung von Zahlungsdaten auf den Geräten | ✗ Bei leerem Akku oder defektem Gerät kann nicht gezahlt werden |
| ✓ Keine Gebühren für Nutzende |
Google Pay
Im Bereich Mobile Payments darf der zweite große Player natürlich nicht fehlen: Mit Google Pay (ehemals Android Pay) hat auch Google einen Bezahldienst auf den Markt gebracht. Im Google Wallet können Nutzende mehrere Kredit- oder Debitkarten hinterlegen und in Geschäften oder online via NFC bezahlen. Der Dienst ist in die Android-Plattform integriert. Google Pay selbst erhebt keine zusätzlichen Transaktionsgebühren, Karten- oder Bankgebühren werden jedoch weiterhin fällig.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Hoher Sicherheitsstandard | ✗ Bei leerem Akku oder defektem Gerät kann nicht gezahlt werden |
| ✓ Keine eigene Gebühr für Zahlungen | ✗ Wallet nur für Android |
| ✓ Nutzbar für kontaktloses Bezahlen und Online-Einkäufe | ✗ Google verarbeitet Zahlungs- und Transaktionsdaten im Rahmen seiner Zahlungsdienste |
Wero
Wero ist eine neue europäische Wallet‑Lösung der European Payments Initiative (EPI), einer Partnerschaft europäischer Banken und Finanzinstitute, die 2024 als P2P‑Dienst gestartet wurde und mittlerweile in Deutschland, Belgien, Frankreich und den Niederlanden verfügbar ist. Seit Ende Juni 2026 ist auch Luxemburg angeschlossen, wo Wero schrittweise den bisherigen Payconiq‑Dienst ablöst. Eine Ausweitung auf weitere europäische Länder ist angekündigt. Der Dienst basiert auf SEPA‑Instant‑Überweisungen (Account‑to‑Account‑Zahlungen) und wickelt Transaktionen in Echtzeit ab.
Nutzerinnen und Nutzer können sich mit Wero kostenlos Geld senden und Zahlungen empfangen. Künftig sollen weitere Funktionen wie Zahlungsmöglichkeiten im Geschäft, Abonnements, „Buy Now Pay Later“ und Loyalty‑Programme folgen. Händler zahlen ungefähr 0,7 % Gebühren pro Transaktion, was unter den üblichen Kartenentgelten liegt. Wero ist mittlerweile in fünf europäischen Ländern verfügbar und treibt die weitere europaweite Expansion voran.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Echtzeitüberweisungen direkt vom Bankkonto (SEPA Instant) | ✗ Noch begrenzte Länderverfügbarkeit (Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg) |
| ✓ Geringe Händlergebühren (ca. 0,7 %), da keine Kartennetzbetreiber beteiligt sind | ✗ Beschränkt auf SEPA‑Länder; internationale Zahlungen außerhalb der Euro‑Zone sind nicht möglich |
| ✓ Datenschutz: Zahlung läuft direkt zwischen Bank und Händler, keine Weitergabe von Zahlungsdaten an Drittanbieter | ✗ Einführung im stationären Handel steht noch aus |
Stripe
Ähnlich wie PayPal bietet auch Stripe, ein Unternehmen aus San Francisco, die Abwicklung von Onlinezahlungen an. Ein Blick auf Stripe lohnt sich vor allem für Händler, denn im Allgemeinen fallen die Transaktionsgebühren vergleichsweise gering aus. Kundinnen und Kunden, die sich für die Zahlung mit Stripe entscheiden, benötigen kein separates Konto, sondern lediglich eine gültige Kredit- oder Debitkarte.
Im direkten Vergleich zwischen Stripe und PayPal zeigt sich, dass die Zahlung mit Stripe vergleichsweise viele Währungen unterstützt und direkt in die Webshops eingebunden ist, sodass Kundinnen und Kunden sich nicht zusätzlich noch beim Zahlungsdienstleister anmelden müssen. Dies spart Zeit beim Checkout. Allerdings benötigt die Einrichtung von Stripe meist technisches Know-how.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Kein Account nötig | ✗ Einrichtung fordert technische Kenntnisse, komplexer als bei Standard-Wallets |
| ✓ Geringere Gebühren für Händler | |
| ✓ Unterstützung zahlreicher Währungen und lokaler Zahlmethoden | |
| ✓ Umfangreiche API, anpassbares Checkout und Integration von vielen Zahlungsarten |
Mollie
Der niederländische Anbieter Mollie richtet sich an Online‑Händler, die mehrere Bezahlmethoden über einen Vertrag nutzen wollen. Über 20 Zahlungsarten stehen zur Auswahl, darunter Kreditkarten, SEPA‑Lastschrift, Apple Pay, iDEAL und Klarna. Das Checkout‑Formular lässt sich individuell gestalten und direkt in den Shop integrieren, was Kaufabbrüche reduzieren soll.
Mollie berechnet keine Monatsgebühr, sondern eine Pay‑per‑Transaction‑Gebühr, die für die meisten Zahlarten zwischen ca. 0,9 % und 3,25 % liegt; Pay‑by‑Bank und „Buy Now Pay Later“ sind teurer. Der Dienst punktet mit einer simplen Einrichtung und einer transparenten Preisstruktur.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Über 20 globale und lokale Zahlungsarten mit einem Vertrag | ✗ Keine Sofortauszahlungen, Auszahlung dauert 1–5 Tage |
| ✓ Transparente Pay‑per‑Transaction‑Gebühren | ✗ Höhere Gebühren für Pay‑by‑Bank sowie „Buy Now Pay Later“ und Währungsumrechnungsgebühren |
| ✓ Starker Kundensupport | ✗ Keine umfassende Verfügbarkeit außerhalb der EU |
| ✓ Einfache Einrichtung |
Klarna
Klarna hat die Marke SOFORT Überweisung 2014 übernommen, 2024 als eigenständige Zahlart eingestellt und in Klarna integriert. Bei vielen Integrationen läuft sie heute als „Sofort bezahlen mit Klarna“ bzw. Pay Now. Kunden und Kundinnen können per Sofortüberweisung direkt vom Girokonto zahlen, per Rechnung kaufen oder in Raten.
Der Händler erhält eine Echtzeitbestätigung, sodass die Ware sofort versendet wird. Klarna übernimmt das Ausfallrisiko und zahlt den Kaufbetrag vorab aus, erhebt aber je nach Produkt höhere Gebühren. Beim Rechnungskauf, der Zahlung in 30 Tagen, der Zahlung in 3 zinsfreien Teilzahlungen und beim Ratenkauf zahlen Händler je nach Produkt und Vertrag unterschiedliche Gebühren. Die hohen Händlergebühren sind oftmals in der Kritik, ebenso auch Klarnas Einsicht in das Bankkonto. Nutzende schätzen jedoch die Flexibilität und den Käuferschutz.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Echtzeitbestätigung und Käuferschutz | ✗ Hohe Händlergebühren, die je nach Produkt variieren |
| ✓ Flexible Zahlungsoptionen: Rechnungskauf, Ratenzahlung, Sofortüberweisung | ✗ Datenschutzbedenken: Klarna erhält Einblick in den Zahlungsverkehr der Nutzenden |
| ✓ Hohe Verbreitung in Deutschland und Europa | ✗ Manche Branchen oder hochpreisige Güter ausgeschlossen |
Wise
Wise (ehemals TransferWise) bietet ein Multi-Währungs-Konto für Privatpersonen und Geschäftskundschaft. Nutzende können mehr als 40 Währungen halten und auf Knopfdruck zu niedrigen Gebühren umtauschen. Internationale Überweisungen basieren auf dem Mittelmarktkurs und variieren je nach Währung, Betrag und Zahlungsmethode; es gibt keine Grundgebühr.
Für Unternehmen stellt Wise lokale Bankdaten in über 20 Währungen bereit, Batch-Zahlungen, API-Integration und Firmenkarten mit Cashback. Das Konto lässt sich online eröffnen, und es fallen nur geringe Gebühren für den Empfang von SWIFT-Zahlungen sowie für Bargeldabhebungen nach Überschreiten des Freilimits an.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Halten, Senden und Empfangen von mehr als 40 Währungen; transparenter Mittelmarktkurs mit geringem Aufschlag | ✗ Gebühren für eingehende SWIFT‑Überweisungen und ATM‑Abhebungen nach Überschreiten der Freigrenze |
| ✓ Lokale Bankverbindungen in bis zu 10 Währungen; API‑Integration und Massenzahlungen für Unternehmen | ✗ Verifizierungsprozess kann einige Tage dauern |
| ✓ Keine versteckten Gebühren; kostenloses Konto |
Payoneer
Payoneer richtet sich vor allem an internationale Selbstständige, Marktplatz-Händler und Unternehmen, die Zahlungen aus dem Ausland empfangen wollen. Das Konto lässt sich kostenlos einrichten, es gibt keine monatliche Grundgebühr. Payoneer verdient über Transaktionsgebühren für Kreditkartenzahlungen, PayPal-Zahlungen und Banküberweisungen. Überweisungen zwischen Payoneer-Konten sind kostenfrei.
Je nach Konto, Nutzung und Karte können Jahres- bzw. Kontogebühren in Höhe von 29,95 USD pro Jahr anfallen. Bei Währungsumrechnungen sind Aufschläge von bis zu 3,5 % möglich. Der Dienst ermöglicht es, Geld von globalen Plattformen wie Amazon, Upwork oder Fiverr zu empfangen, und bietet eine Mastercard zum Abheben.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Kostenloses Konto ohne Einrichtungskosten; ideal für internationale Selbstständige und Marketplace‑Händler | ✗ Hohe Gebühren bei Kreditkarten- und PayPal-Zahlungen |
| ✓ Akzeptiert Zahlungen in verschiedenen Währungen | ✗ Wechselkursaufschlag von bis zu 3,5 % und mögliche Jahresgebühr von 29,95 $ |
| ✓ Keine monatlichen Fixkosten; Transfers zwischen Payoneer-Konten kostenfrei | ✗ Keine Kartenterminals für den stationären Handel |
Skrill
Das Bezahlsystem Skrill, ehemals Moneybookers, stammt aus England und funktioniert nach dem Prepaid-Prinzip. Über die Kreditkarte oder das Girokonto zahlt man Geld auf ein Kundenkonto ein. Das Prepaid-Guthaben auf dem Konto verwendet man dann später für Einkäufe oder Buchungen im Netz. Durch die Zahlung über das Kundenkonto müssen keine Bank- oder Kreditkartendaten an den Händler übermittelt werden. Besonders bei Gaming- und E-Commerce-Plattformen ist der Dienstleister etabliert.
Das Skrill-Konto ist generell für die private Nutzung kostenlos. Hierfür müssen Sie sich lediglich einmal alle sechs Monate anmelden oder eine Transaktion vornehmen. Andernfalls wird eine monatliche Servicegebühr in Höhe von 5 Euro berechnet. Für Abhebungen fallen bei Skrill teilweise Gebühren an. Bei Auslandsüberweisungen gibt es pro Transaktion eine Aufschlagsgebühr für Wechselkurse von bis zu 4,99 %.

| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ✓ Persönliche und geschäftliche Konten | ✗ Hohe Gebühren für Auslandsüberweisungen und Währungsumrechnung |
| ✓ FCA-reguliert und sicher | ✗ Eingeschränkte Verfügbarkeit in einigen Ländern |
| ✓ Prepaid-Karte für Bargeldabhebungen und schnelle Überweisungen zwischen Skrill-Konten | ✗ Inaktivitätsgebühr |
| ✓ Weit verbreitet bei Online-Händlern, insbesondere im Gaming-Bereich |


