Wer über ein pro­fes­sio­nel­les Web­pro­jekt verfügen möchte, das maximale Fle­xi­bi­li­tät bietet und sich jederzeit skalieren lässt, der sollte auf ein Content-Ma­nage­ment-System wie Joomla setzen. Welche Vor­aus­set­zun­gen Sie für den Einsatz dieser Open-Source-Anwendung erfüllen müssen und wie Sie eine eigene Joomla-Website erstellen, erklären wir in diesem Artikel.

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Was ist Joomla?

Joomla ist ein 2005 ver­öf­fent­lich­tes Content-Ma­nage­ment-System, das sich ins­be­son­de­re durch seine hohe Nut­zer­freund­lich­keit aus­zeich­net. So ist es bereits nach kurzer Ein­ar­bei­tungs­zeit und mit grund­le­gen­dem Know-how möglich, die Software zu bedienen. Schon nach kurzer Ein­ge­wöh­nung kann man also damit beginnen, eine eigene Joomla-Homepage zu erstellen. Das CMS steht unter der GNU-GPL-Lizenz und ist in der Skript­spra­che PHP ge­schrie­ben.

Zur Da­ten­spei­che­rung nutzt Joomla stan­dard­mä­ßig das re­la­tio­na­le Da­ten­bank­ver­wal­tungs­sys­tem MySQL. Da die Open-Source-Anwendung seit Jahren zu den be­lieb­tes­ten Open-Source-Lösungen für das Website-Ma­nage­ment gehört, exis­tie­ren bereits Tausende Er­wei­te­run­gen für Front- und Backend, die zum Großteil von der sehr aktiven Community ent­wi­ckelt wurden.

Hinweis

Joomla eignet sich als CMS-Lösung für dy­na­mi­sche Web­pro­jek­te un­ter­schied­lichs­ter Größe. Durch den Einsatz von Shop-Kom­po­nen­ten wie Vir­tueMart ist sogar die Ein­rich­tung und der Betrieb eines On­line­shops auf Joomla-Basis möglich.

Joomla: Anleitung zur Ein­rich­tung und In­stal­la­ti­on

Bevor Sie mit Joomla eine Website erstellen können, müssen Sie zunächst die passenden Vor­aus­set­zun­gen schaffen: An erster Stelle steht dabei die Auswahl einer ge­eig­ne­ten Hosting-Umgebung, in der sowohl Joomla als auch im späteren Verlauf die Daten des Web­pro­jekts ge­spei­chert werden. Überlegen Sie sich also im ersten Schritt, ob Sie das CMS und Ihre Web­an­wen­dung auf einem eigenen Server oder auf dem Server eines Hosting-Providers hosten möchten. An­schlie­ßend sollten Sie sich Gedanken über die Adresse Ihrer Website machen und die fa­vo­ri­sier­te Domain re­gis­trie­ren.

Mit Checker-Tools wie dem Domain-Check von IONOS können Sie über­prü­fen, ob Ihre Wunsch­adres­se noch zur Verfügung steht.

Domain-Check

Schritt 1: In­stal­la­ti­on und Ein­rich­tung von Webserver und Datenbank

Sobald Sie das Hosting geregelt und die Do­main­re­gis­trie­rung durch­ge­führt haben, können Sie sich der In­stal­la­ti­on der für den Betrieb des Content-Ma­nage­ment-Systems er­for­der­li­chen Software-Kom­po­nen­ten widmen:

Zum einen benötigen Sie einen Webserver, der PHP (muss auf dem Server ebenfalls in­stal­liert sein) un­ter­stützt und sich via FTP ansteuern lässt. Zu empfehlen ist die Ein­rich­tung von einem Apache-Webserver.

Zum anderen benötigen Sie ein Da­ten­bank­ma­nage­ment­sys­tem, in dem Joomla die Daten Ihrer er­stell­ten Website speichert. Da MySQL hierfür eine her­vor­ra­gen­de Lösung ist, laden Sie am besten die In­stal­la­ti­ons­da­tei­en der Oracle-Anwendung über die MySQL-Website herunter. Zu un­ter­schei­den ist dabei zwischen der kos­ten­pflich­ti­gen, kom­mer­zi­el­len „MySQL En­ter­pri­se Edition“ und der kos­ten­frei­en Open-Source-Variante „MySQL Community Edition“.

Tipp

Wenn Sie auf Ihrem Server eine Linux-Dis­tri­bu­ti­on als Be­triebs­sys­tem verwenden, können Sie Apache Webserver und MySQL für ge­wöhn­lich direkt über die Pa­ket­ver­wal­tung in­stal­lie­ren.

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Schritt 2: Download und In­stal­la­ti­on der aktuellen Joomla-Version

Laufen Webserver und Datenbank, rufen Sie die Joomla-Homepage auf und laden dort die In­stal­la­ti­ons­da­tei­en für die neueste Version des Content-Ma­nage­ment-Systems herunter.

Bild: Joomla-Downloadseite
Scrollen Sie auf der Down­load­sei­te etwas nach unten, finden Sie unter anderem auch einen Down­load­be­reich für Joomla-Sprach­pa­ke­te; Quelle: https://downloads.joomla.org/de/

Bei der her­un­ter­ge­la­de­nen Datei handelt es sich um eine Ar­chiv­da­tei, die Sie entweder lokal entpacken, bevor Sie diese mithilfe eines FTP-Clients wie FileZilla auf den Webserver ver­schie­ben, oder al­ter­na­tiv im Anschluss an den FTP-Upload. Wichtig ist, dass die ent­hal­te­nen Joomla-Pro­gramm­da­tei­en nach dem Entzippen im öf­fent­li­chen Root-Ver­zeich­nis liegen, das für ge­wöhn­lich public_html oder auch htdocs heißt.

Um nun die In­stal­la­ti­on von Joomla zu starten, rufen Sie den Web-Installer über den Browser Ihrer Wahl auf, indem Sie Ihre Domain oder den lokalen Spei­cher­ort (http://localhost/pfad-zum-joomla-ordner) von Joomla ansteuern. Zunächst fordert Joomla Sie auf, einige grund­le­gen­de Ein­stel­lun­gen zu treffen – beginnend mit der Sprach­aus­wahl. Das CMS sollte aber bereits au­to­ma­tisch die passende Sprach­ver­si­on – basierend auf der für den Browser gewählten Sprache – aus­ge­wählt haben. Ferner sind folgende Felder aus­zu­fül­len:

  • Name der Website: An dieser Stelle geben Sie an, wie Ihre Joomla-Website heißen soll, wobei Sie den Namen später jederzeit in der globalen Kon­fi­gu­ra­ti­on ändern können.
  • Be­nut­zer­na­me: Stan­dard­mä­ßig verwendet das CMS für den Super User den Namen „admin“, was Sie an dieser Stelle ändern sollten.
  • Passwort: Legen Sie ein sicheres Passwort für den Admin-Zugang fest und behalten Sie dabei im Hin­ter­kopf, dass dieses Nut­zer­kon­to über den maximalen Zugriff auf Front- und Backend verfügt.
  • E-Mail: Joomla fordert die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse, die mit dem Admin-Konto verknüpft ist. Diese wird bei­spiels­wei­se benötigt, wenn Sie das Passwort ändern wollen.

Haben Sie die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­sei­te aus­ge­füllt, folgt im nächsten Schritt das Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü der Datenbank. Geben Sie auch dort die ab­ge­frag­ten In­for­ma­tio­nen zu Da­ten­bank­typ, Ser­ver­na­me und Login an und klicken zum Abschluss ein weiteres Mal auf den In­stal­la­ti­ons-Button.

Hinweis

Wenn Sie Joomla bei einem Provider hosten, besteht die Mög­lich­keit, dass dieser eine In­stal­la­ti­ons­hil­fe für das Content-Ma­nage­ment-System (inklusive Webserver und Datenbank) anbietet. IONOS er­mög­licht bei­spiels­wei­se die schnelle und kos­ten­lo­se 1-Klick-In­stal­la­ti­on von Joomla und weiteren CMS wie WordPress oder TYPO3 über das Cloud Panel im Kun­den­kon­to.

Joomla-Website erstellen: Anfänger-Tutorial

Als klas­si­sches CMS bietet Joomla zwei ver­schie­de­ne Ebenen zur Be­ar­bei­tung von Website-Inhalten: das Frontend, über das sich Inhalte direkt auf den je­wei­li­gen Seiten editieren lassen, sowie das zu­grun­de­lie­gen­de Backend, in dem Sie die Basis für die Funk­tio­na­li­tät, das Design und die Ver­wal­tung des Web­pro­jekts legen. Wollen Sie nun Ihre eigene Joomla-Website erstellen, führt Sie Ihr Weg kon­se­quen­ter­wei­se zum Backend. In diesem Tutorial für Ein­stei­ge­rin­nen und Ein­stei­ger erfahren Sie unter anderem, welche ad­mi­nis­tra­ti­ven An­ge­le­gen­hei­ten es zu Beginn zu regeln gibt und wie Sie eine einfache Joomla-Seite erstellen und mit Inhalten füllen.

Schritt 1: Im Joomla-Backend anmelden

Arbeiten im Backend (und auch im Frontend) können Sie ganz bequem über den Browser Ihrer Wahl erledigen. Nachdem Sie Ihre Wunsch­do­main mit Joomla verknüpft haben, müssen Sie lediglich die Adresse http://www.name-der-website.de/administrator in die Brow­ser­zei­le eintippen, um das An­mel­de­fens­ter für das Backend auf­zu­ru­fen. Vergessen Sie dabei nicht, die hier auf­ge­führ­te Beispiel-Adresse name-der-website.de durch die Domain-Adresse Ihrer künftigen Website zu ersetzen. Auf der daraufhin er­schei­nen­den Login-Seite geben Sie nun die bei der In­stal­la­ti­on fest­ge­leg­ten Admin-Daten ein, bevor Sie sich über den Login-Button anmelden.

Bild: Joomla: Backend-Anmeldefenster
Haben Sie das Admin-Passwort vergessen, können Sie dieses jederzeit über die An­mel­de­sei­te zu­rück­set­zen.

Schritt 2: Joomla-Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü: So ändern Sie die globalen Joomla-Ein­stel­lun­gen

Nach der Anmeldung gelangen Sie in das Dashboard von Joomla, das Ihnen einen Überblick über die wich­tigs­ten Daten zu Ihrer Website und den Ak­ti­vi­tä­ten im Content-Ma­nage­ment-System gewährt. So sehen Sie dort ei­ner­seits, welche Versionen von Be­triebs­sys­tem, PHP und Datenbank Sie verwenden oder wie viele Be­su­che­rin­nen und Besucher sich gerade auf Ihrer Seite befinden. An­de­rer­seits ist zu sehen, welche Nut­zer­kon­ten im Backend bzw. Frontend an­ge­mel­det sind und welche Än­de­run­gen am Web­pro­jekt zuletzt vor­ge­nom­men wurden. Über das Dashboard gelangen Sie außerdem in das Op­ti­ons­me­nü des CMS, in dem Sie die grund­le­gen­den Ein­stel­lun­gen Ihrer Joomla-Homepage anpassen können. Sie öffnen es über die Schalt­flä­che „Kon­fi­gu­ra­ti­on“:

Bild: „Konfiguration“-Schaltfläche im Joomla-Backend
Da Sie die wich­tigs­ten Ein­stel­lun­gen bereits bei der In­stal­la­ti­on treffen, müssen Sie die Kon­fi­gu­ra­ti­on nicht zwangs­läu­fig ändern, um eine Website mit Joomla erstellen zu können.

Im Reiter „Site“ finden Sie unter anderem die bereits aus der In­stal­la­ti­on bekannten Ein­stel­lun­gen – wie den Website-Namen, die globalen Metadaten oder den Schalter für den Offline-Modus Ihres Web­pro­jekts. Sie können dort zu­sätz­lich auch festlegen, welchen Editor Sie für die Arbeit in Joomla verwenden wollen: Per Vor­auswahl ist der WYSIWYG-Editor TinyMCE aus­ge­wählt – als Al­ter­na­ti­ve ist der einfache Code-Editor Cod­eMir­ror verfügbar. Dank ent­spre­chen­der Er­wei­te­rung lassen sich jedoch auch beliebte Editoren wie ARK Editor oder JCE einbinden.

Bild: „Site“-Reiter im den Joomla-Konfigurationsmenü
Im Site-Menü können Sie nicht nur den Joomla-Editor wechseln, sondern unter anderem auch ein Captcha für Ihre Seiten ak­ti­vie­ren (erfordert ein ent­spre­chen­des Plug-in).

Auch Ein­stel­lun­gen zur In­de­xie­rung und Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung sind möglich: Im Feld „Robots“ können Sie festlegen, ob Such­ma­schi­nen-Crawler HTML-Seiten in­de­xie­ren (index) bzw. nicht in­de­xie­ren (noindex) und ob diese Links folgen (follow) oder nicht folgen (nofollow) sollen. Die weiteren Tabs des Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nüs erlauben folgende Ein­stel­lun­gen:

  • System: Unter „System“ können Sie Ein­stel­lun­gen zu Caching, Debugging und Sit­zungs­ma­nage­ment treffen.
  • Server: In diesem Menü finden Sie alle wichtigen Optionen für das Ma­nage­ment des Web­ser­vers und ak­ti­vie­ren bzw. de­ak­ti­vie­ren zum Beispiel FTP, HTTPS oder einen Proxy-Server.
  • Pro­to­kol­lie­rung: Im Menü „Pro­to­kol­lie­rung“ können Sie das Pro­to­koll­ver­zeich­nis anpassen und einige weitere Ein­stel­lun­gen zu den Joomla-Pro­to­kol­len treffen.
  • Text­fil­ter: Über die Text­fil­ter­ein­stel­lun­gen legen Sie für die einzelnen Be­nut­zer­grup­pen fest, welche Art von HTML-Elementen diese bei der Nutzung des Editors verwenden dürfen.
  • Be­rech­ti­gun­gen: Die Rechte der ver­schie­de­nen Be­nut­zer­kon­ten lassen sich im Menü „Be­rech­ti­gun­gen“ in­di­vi­du­ell de­fi­nie­ren. Zu den de­fi­nier­ba­ren Aktionen zählen unter anderem Admin-Zugriff, Sei­ten­an­mel­dung, Erstellen, Löschen und Be­ar­bei­ten.

Schritt 3: Be­nut­zer­grup­pen verwalten und Userkonto hin­zu­fü­gen

Im Anschluss an die In­stal­la­ti­on ist das Admin-Konto noch das einzige Be­nut­zer­kon­to. Doch natürlich gibt es – je nach Typ und Umfang des Web­pro­jekts – auch weitere Nut­ze­rin­nen und Nutzer, die ebenfalls am Ma­nage­ment der Website bzw. der Ge­stal­tung der Inhalte beteiligt sind. Joomla liefert daher bereits ein vor­ge­fer­tig­tes, hier­ar­chisch auf­ge­bau­tes User-Schema, das Sie beliebig anpassen können. Klicken Sie zu diesem Zweck zunächst im linken Sei­ten­me­nü auf „Benutzer“ und danach auf „Gruppen“:

Bild: Vorgefertigte Benutzergruppen in Joomla
Ordnen Sie eine Be­nut­zer­grup­pe in Joomla einer anderen Gruppe unter, können Sie Be­rech­ti­gun­gen ganz einfach vererben.

Wollen Sie Än­de­run­gen am Be­nut­zer­grup­pen-Schema vornehmen, klicken Sie die ge­wünsch­te Gruppe einfach an. Al­ter­na­tiv können Sie Gruppen über „Löschen“ auch gänzlich entfernen. Um die Zu­griffs­mög­lich­kei­ten der ver­schie­de­nen Nut­zer­pro­fi­le fest­zu­le­gen, wechseln Sie in den im vorigen Abschnitt erwähnten „Be­rech­ti­gun­gen“-Reiter im Menü „Kon­fi­gu­ra­ti­on“. Dort klicken Sie die zu be­ar­bei­ten­de Gruppe bzw. Un­ter­grup­pe an und wählen dann eine der folgenden drei Ein­stel­lun­gen für die jeweilige Zu­griffs­ak­ti­on:

  • Vererbt: Be­rech­ti­gung wird aus der Kon­fi­gu­ra­ti­on der über­ge­ord­ne­ten Gruppe über­nom­men
  • Erlaubt: Be­nut­zer­grup­pe darf die Aktion un­ab­hän­gig von den Ein­stel­lun­gen der über­ge­ord­ne­ten Gruppe durch­füh­ren
  • Ver­wei­gert: Be­nut­zer­grup­pe darf die Aktion un­ab­hän­gig von den Ein­stel­lun­gen der über­ge­ord­ne­ten Gruppe nicht durch­füh­ren
Bild: Joomla: Berechtigungseinstellungen für Benutzergruppen
Be­nut­zer­grup­pen sind ins­be­son­de­re dann wichtig, wenn Sie eine Joomla-Website erstellen, die von mehreren Personen verwaltet und be­ar­bei­tet werden soll.

Ent­spre­chen Gruppen und erteilte Zu­griffs­rech­te Ihren Vor­stel­lun­gen, können Sie neue Be­nut­zer­kon­ten anlegen und den ge­wünsch­ten Gruppen zuordnen. Zu diesem Zweck klappen Sie das Menü „Benutzer“ auf und klicken auf die Schalt­flä­che „Neuer Benutzer“ (Plus-Zeichen). Dort gilt es, den Namen und Be­nut­zer­na­men sowie eine gültige E-Mail-Adresse des neuen Users anzugeben und im Reiter „Zu­ge­wie­se­ne Gruppen“ zu markieren, welcher Gruppe bzw. welchen Gruppen dieses neue Be­nut­zer­kon­to zu­ge­ord­net werden soll. An­schlie­ßend drücken Sie auf „Speichern & Schließen“, um den Account zu erstellen. Dieser sollte nun neben dem Ad­mi­nis­tra­tor-Konto (Super User) in der Be­nut­zer­auf­lis­tung zu sehen sein.

Bild: Benutzermanagement in Joomla
Joomla generiert für jeden neuen User au­to­ma­tisch eine Nutzer-ID, die Sie in der Be­nut­zer­ver­wal­tung einsehen können – ebenso wie das Re­gis­trie­rungs­da­tum oder den Zeitpunkt des letzten Logins.
Hinweis

Sobald Sie einen neuen Benutzer angelegt haben, erhält dieser au­to­ma­tisch eine Be­stä­ti­gungs-E-Mail an die ein­ge­tra­ge­ne Adresse. In dieser über­mit­telt Joomla sowohl den Zugangs-Link als auch den Be­nut­zer­na­men und ein au­to­ma­tisch erzeugtes Passwort bzw. das Passwort, das Sie bei der Account-Er­stel­lung ein­ge­tra­gen haben. Dieses kann und sollte nach der Anmeldung selbst­ver­ständ­lich geändert werden.

Schritt 4: Wunsch-Template für die eigene Joomla-Website einbinden

Wenn Sie mit einem CMS wie Joomla Websites erstellen, haben Sie den großen Vorteil, dass Ihnen diverse De­sign­vor­la­gen (meistens als Themes oder Templates be­zeich­net) zur Verfügung stehen. In der Grund­ver­si­on liefert Joomla die re­spon­si­ve Vorlagen Cas­sio­peia für das Frontend und das Template Atum für das Backend mit. Haben Sie jedoch ein anderes Joomla-Template als Basis für Ihr Web­pro­jekt im Sinn, können Sie dieses jederzeit über das Backend einbinden. Hierfür laden Sie das Template zunächst herunter und im­ple­men­tie­ren es an­schlie­ßend, indem Sie im linken Sei­ten­me­nü auf „System“ und dann auf „Er­wei­te­run­gen“ klicken. Ziehen Sie die her­un­ter­ge­la­de­ne Template-Datei per Drag-and-drop in den dafür vor­ge­se­he­nen Bereich, beginnt Joomla au­to­ma­tisch mit der In­stal­la­ti­on.

Bild: Installation von Erweiterungen in Joomla
Achten Sie bei der In­stal­la­ti­on von Templates oder anderen Er­wei­te­run­gen darauf, dass diese mit der ver­wen­de­ten Joomla-Version kom­pa­ti­bel sind

Nach der In­stal­la­ti­on finden Sie ein­ge­bun­de­ne Templates unter „System“ -> „Templates“.

Schritt 5: Joomla-Seite erstellen und als Start­sei­te eintragen

Seiten eines Web­pro­jekts werden in Joomla als Beiträge be­zeich­net. Haben Sie die ent­spre­chen­de Option bei der In­stal­la­ti­on aus­ge­wählt, existiert bereits der Platz­hal­ter­bei­trag „Getting Started“, dessen Inhalt Sie bereits sehen können, wenn Sie Ihre Website zum aktuellen Zeitpunkt aufrufen. Um nun al­ler­dings endlich auch die erste Seite der eigenen Joomla-Website zu erstellen, klicken Sie im Dashboard auf „Neuer Beitrag“ (unter „Beiträge“). Wählen Sie einen Titel für die Seite und fügen Sie über den Editor an­schlie­ßend den ge­wünsch­ten Content hinzu. Über die Schalt­flä­che „Format“ können Sie dabei gängige For­ma­tie­run­gen wie Über­schrif­ten, Fettungen, Kur­si­vie­run­gen oder Absätze vornehmen. Zum Abschluss klicken Sie auf „Speichern & Schließen“, um die Seite zu ge­ne­rie­ren.

Bild: Beitragsinhalt bearbeiten in Joomla
Sobald Sie in Joomla einen Beitrag erstellen bzw. zur Be­ar­bei­tung aufrufen, öffnet sich au­to­ma­tisch der in den Kon­fi­gu­ra­tio­nen fest­ge­leg­te Editor.

Die erstellte Joomla-Seite können Sie nun jederzeit unter „Beiträge“ be­ar­bei­ten oder auch löschen. Um sie nun aber auch zur Start­sei­te Ihres Web­pro­jekts zu machen, müssen Sie in das Menü „Menüs“ wechseln. Klicken Sie daraufhin zuerst auf „Main Menu“ und danach auf „Home“. Wählen Sie als Me­nü­ein­trags­typ die Option „Einzelner Beitrag“ aus, können Sie an­schlie­ßend unter „Beitrag auswählen“ die zuvor erstellte Seite zur Start­sei­te machen:

Bild: Joomla-Menüeintrag „Home-Menü“
Ist bereits ein Beitrag aus­ge­wählt, wird anstelle von „Auswählen“ die Schalt­flä­che „Leeren“ angezeigt

Ver­lin­kun­gen sind ein wichtiger Be­stand­teil er­folg­rei­cher Websites, denn interne und externe Links erhöhen den Mehrwert Ihres Angebots und ver­bes­sern das Such­ma­schi­nen-Ranking. Sobald Sie ent­spre­chen­des Link-Material haben, können Sie dieses mit wenigen Klicks in Ihre Texte un­ter­brin­gen: Für externe Links wählen Sie einfach den Text­be­stand­teil aus, der mit einem Link hin­ter­legt werden soll, und klicken auf „Link einfügen/be­ar­bei­ten“.

Bild: Joomla: Option „Link einfügen/bearbeiten“
Geben Sie die URL der zu ver­lin­ken­den Seite sowie einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Link-Title an.

Für interne Ver­lin­kun­gen drücken Sie auf den Button „Artikel“ und wählen dann den ge­wünsch­ten Beitrag Ihres Joomla-Projekts aus.

Schritt 7: So fügen Sie Ihrer neu er­stell­ten Joomla-Homepage Bilder hinzu

Natürlich sollten Sie auch Bilder in Ihr Web­pro­jekt in­te­grie­ren, denn selbst der in­ter­es­san­tes­te Inhalt zieht ohne optische Auf­lo­cke­rung kaum Le­se­rin­nen und Leser an. Um einen Beitrag mit Fotos und Grafiken auf­zu­wer­ten, müssen Sie diesen lediglich über das Beiträge-Menü öffnen und wählen dann im Editor „CMS Inhalt“ und „Medien“:

Bild: Joomla: Bild einfügen im Editor TinyMCE
Nutzen Sie nicht den Joomla-Standard-Editor TinyMCE kann sich die Vor­ge­hens­wei­se zum Einbinden von Bildern von der hier be­schrie­be­nen un­ter­schei­den.
Hinweis

Joomla bietet Ihnen Zugriff auf einige Banner, Header und Bei­spiel­bil­der, die Sie in Ihrem Web­pro­jekt frei verwenden können. Wollen Sie statt­des­sen eigene Bilder nutzen, drücken Sie auf den „Hochladen“-Button und geben den Spei­cher­ort der ent­spre­chen­den Bild­da­tei­en an.

Klicken Sie auf das Bild, das Sie in den Artikel einfügen wollen, und füllen Sie die Angaben zum Bildtitel oder zur Be­schrei­bung aus. Zum Abschluss drücken Sie auf „Medien einfügen“, woraufhin das Bild an der ge­wünsch­ten Position im aktuellen Beitrag erscheint:

Bild: Joomla-Artikel mit Beispielbild
Verwenden Sie Bilder in Ihren Joomla-Projekten immer mit tref­fen­den Be­ti­telun­gen und Be­schrei­bun­gen – auf diese Weise erhöhen Sie Ihre Chance auf ein gutes Ranking in der Google-Bil­der­su­che!
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