Wo speichert man ein Foto-Backup am besten: Auf einer Fest­plat­te, einem externen Da­ten­trä­ger, einem optischen Spei­cher­me­di­um oder in der Cloud? Wir fassen zusammen, welche Mög­lich­kei­ten es gibt, und erklären, wann eine Cloud-Lösung die beste Wahl ist.

Warum ist das Sichern von Fotos wichtig?

Für Pri­vat­per­so­nen äußerst ärgerlich, für pro­fes­sio­nel­le Fo­to­gra­fin­nen und Fo­to­gra­fen der GAU: ein Verlust der digitalen Fo­to­samm­lung. Ob durch tech­ni­schen Defekt, Un­acht­sam­keit, Malware oder Diebstahl: Sind die ge­spei­cher­ten Bilder weg, gehen auch viele schöne Er­in­ne­run­gen und Schnapp­schüs­se verloren, im schlimms­ten Fall sogar pro­fes­sio­nel­le Auf­trags­ar­bei­ten.

Da­ten­ver­lus­te entstehen häufig durch:

  • Hard­ware­de­fek­te von Smart­phones oder Fest­plat­ten
  • ver­se­hent­li­ches Löschen von Dateien
  • Schad­soft­ware oder Ran­som­wa­re
  • Diebstahl oder Verlust eines Geräts
  • Soft­ware­feh­ler oder Sys­tem­ab­stür­ze

Deshalb sind re­gel­mä­ßi­ge Backups der Fotos Pflicht.

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Cloud vs. Offline: Das sind die Vor- und Nachteile

Das Sichern von Daten und so auch von Fotos hat sich im Zuge der Ent­wick­lung der Spei­cher­me­di­en grund­le­gend verändert. Das liegt auch daran, dass die Da­tei­grö­ßen der digitalen Fotos beständig gewachsen sind.

In der pro­fes­sio­nel­len Fo­to­gra­fie werden häufig Kameras mit großen Sensoren und hoher Auflösung ein­ge­setzt. Fo­to­gra­fiert man dabei im RAW-Format, entstehen besonders große Dateien, die je nach Ka­me­ra­auf­lö­sung und Kom­pres­si­on oft zwischen etwa 20 und über 100 Megabyte pro Bild liegen können.

Auch Smart­phone-Fotos sind deutlich größer geworden und benötigen häufig 5 bis 15 MB Spei­cher­platz pro Bild. In den meisten Fällen reicht der vor­han­de­ne Spei­cher­platz nach einiger Zeit nicht mehr aus, also bedarf es anderer Medien und Spei­cher­lö­sun­gen, um Bilder zu sichern.

Heut­zu­ta­ge zählen folgende Spei­cher­me­di­en zu den gän­gigs­ten:

Hinweis

Auch die Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit ist ein nicht zu ver­nach­läs­si­gen­der Faktor. USB-3.2-An­schlüs­se arbeiten mit bis zu 20 Gigabit pro Sekunde. Die USB-Norm 4.0 (USB-C) bietet eine maximale Datenrate von 40 Gigabit pro Sekunde.

Welche Vor- und Nachteile haben die ver­schie­de­nen Spei­cher­me­di­en?

Welches Spei­cher­me­di­um am besten für die eigenen Ansprüche zum Speichern von Bildern geeignet ist, hängt von Faktoren wie Spei­cher­ka­pa­zi­tät, Ge­schwin­dig­keit, Mobilität und Si­cher­heit ab.

Spei­cher­me­di­um Vorteile Nachteile
Cloud Storage Großer Speicher, immer verfügbar, Wartung der Server durch sichere Re­chen­zen­tren, au­to­ma­ti­sier­te Backups, Zugriff von ver­schie­de­nen Geräten aus teilweise kos­ten­pflich­tig, In­ter­net­ver­bin­dung nötig
Fest­plat­te (SSD) / USB-Stick schnell, robust und kompakt begrenzte Le­bens­dau­er bis zehn Jahre, kleinere Ka­pa­zi­tä­ten
Fest­plat­te (HDD) günstiger Speicher pro GB, relativ hohe Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten me­cha­nisch emp­find­lich, Wär­me­ent­wick­lung, Le­bens­dau­er fünf bis zehn Jahre
Spei­cher­kar­ten Klein und mobil Le­bens­dau­er ca. fünf bis zehn Jahre
PC / Laptop Interne Fest­plat­te meist enthalten keine echte Sicherung, wenn das Gerät defekt ist oder bei Ge­rä­te­ver­lust
NAS zentraler Speicher für mehrere Geräte, au­to­ma­ti­sier­te Backups, große Kapazität, ska­lier­bar höhere An­schaf­fungs­kos­ten, Kon­fi­gu­ra­ti­on und Wartung können tech­ni­sches Wissen erfordern, Risiko bei lokalen Schäden (z. B. Feuer oder Über­schwem­mung)

Ex­per­tin­nen und Experten empfehlen heute eine Kom­bi­na­ti­on mehrerer Spei­cher­me­tho­den. Cloud-Speicher und lokale Backups ergänzen sich dabei besonders gut.

Backup-Stra­te­gien für Fotos: Die 3-2-1-Regel

Wer Fotos sicher speichern möchte, sollte sich an eine bewährte Backup-Strategie halten. In der IT-Si­cher­heit gilt die so­ge­nann­te 3-2-1-Backup-Regel als Best Practice. Durch folgende Kom­bi­na­ti­on bleibt Ihre Fo­to­samm­lung selbst dann erhalten, wenn ein Gerät be­schä­digt wird oder verloren geht.

Die Regel besagt:

  • 3 Kopien Ihrer Fotos (Original + zwei Backups)
  • 2 un­ter­schied­li­che Spei­cher­me­di­en (z. B. Computer und externe Fest­plat­te)
  • 1 Kopie an einem anderen Ort (z. B. Cloud-Speicher)

Eine typische Umsetzung könnte bei­spiels­wei­se so aussehen:

  1. Ori­gi­nal­fo­tos auf dem Computer oder Smart­phone
  2. Bilder-Backup auf einer externen Fest­plat­te
  3. Zu­sätz­li­ches Foto-Backup in der Cloud
Tipp

Im Alltag oder im Urlaub entstehen die meisten Fotos mit dem Smart­phone. Viele Cloud‑Dienste bieten deshalb au­to­ma­ti­sche Upload‑Funk­tio­nen an: Sobald Sie eine stabile In­ter­net­ver­bin­dung haben und die Sicherung aktiviert ist, werden neue Fotos direkt in die Cloud über­tra­gen und dort hin­ter­legt. So müssen Sie nicht mehr an manuelle Backups denken. Ihre wert­vol­len Er­in­ne­run­gen werden fort­lau­fend gesichert und sind auch dann noch verfügbar, wenn Ihr Gerät verloren geht oder be­schä­digt wird.

Fotos sichern in der Cloud – am Beispiel von HiDrive

Cloud-Speicher zählen heute zu den be­lieb­tes­ten Lösungen, um Fotos zu sichern. Bilder werden dabei auf externen Servern ge­spei­chert und können von ver­schie­de­nen Geräten aus abgerufen werden. Ein Beispiel für einen solchen Cloud-Speicher ist HiDrive. Dieser speichert Dateien nicht nur zentral, sondern kom­bi­niert die au­to­ma­ti­sche Syn­chro­ni­sie­rung von ver­schie­de­nen Spei­cher­or­ten zu­sätz­lich mit diversen Si­cher­heits­fea­tures.

Zu den wich­tigs­ten Funk­tio­nen gehören:

  • Zugriff auf Dateien über Browser, Desktop-Software oder mobile Apps
  • au­to­ma­ti­sche Syn­chro­ni­sie­rung zwischen Geräten
  • Freigabe von Dateien über Links
  • au­to­ma­ti­sche Backups von Geräten oder Netz­werk­spei­chern
  • In­te­gra­ti­on über Pro­to­kol­le wie WebDAV, SFTP oder SMB
  • Si­cher­heits­funk­tio­nen wie Zwei-Faktor-Au­then­ti­fi­zie­rung oder ver­schlüs­sel­te Da­ten­über­tra­gung
Bild: Daten und Fotos sichern mit HiDrive: Höchste Datensicherheit im Einklang mit der DSGVO
Sichern Sie Ihre Bilder und Ar­beits­da­tei­en in der Cloud oder schaffen Sie einfach nur Platz auf Ihrem Smart­phone, ohne einen Da­ten­ver­lust zu riskieren.

Fotos sichern mit NAS

Eine flexible Lösung zum Speichern von Fotos ist NAS (Network Attached Storage). Dabei handelt es sich um ein netz­werk­ge­bun­de­nes Spei­cher­ge­rät, das Fotos, Videos und andere Dateien zentral im eigenen Heim‑ oder Bü­ro­netz­werk sichert und für mehrere Geräte zur Verfügung stellt. Im Un­ter­schied zu einer externen Fest­plat­te ist ein NAS über LAN oder WLAN er­reich­bar und fungiert so als private Cloud im eigenen Zuhause.

Das bedeutet: Smart­phones, Tablets und Computer können gleich­zei­tig auf die ge­spei­cher­ten Fotos zugreifen, neue Bilder sichern und bereits abgelegte Fotos abrufen, ohne dass an jedem Gerät manuell Daten über­tra­gen werden müssen.

Typische Vorteile eines NAS‑Systems für Fotos:

  • Zentraler Spei­cher­ort: Alle Fotos werden an einem Ort im Netzwerk ge­spei­chert und sind für ver­schie­de­ne Geräte er­reich­bar.
  • Au­to­ma­ti­sier­te Backups: Viele NAS‑Modelle bieten Funk­tio­nen zur au­to­ma­ti­schen Sicherung und Syn­chro­ni­sa­ti­on von Daten von PCs und Smart­phones.
  • Er­wei­ter­ba­re Kapazität: Nut­ze­rin­nen und Nutzer können zu­sätz­li­che Fest­plat­ten in­te­grie­ren, wenn der Spei­cher­be­darf wächst.
  • Keine laufenden Abo‑Kosten: Nach der An­schaf­fung des Geräts entstehen für den Spei­cher­platz keine mo­nat­li­chen Gebühren wie bei manchen Cloud‑Diensten.

Fotos offline speichern

Wenn Sie jedoch eine Offline-Spei­cher­mög­lich­keit be­vor­zu­gen, um Ihre Dateien und Bilder zu sichern, stehen Ihnen ver­schie­de­ne Mittel zur Verfügung. Wie bereits erwähnt, erzeugen auch schon wenige Bild­da­tei­en aufgrund ihrer hohen Auflösung in­zwi­schen große Da­ten­men­gen. Daher sind auch interne sowie externe Fest­plat­ten eine gute Lösung, wenn Sie eine größere Anzahl von Bildern sichern oder ein Backup ihrer Dateien erstellen möchten.

Besonders ver­brei­tet sind externe Fest­plat­ten. Dabei un­ter­schei­det man zwischen HDD (Hard Disc Drive) und SSD (Solid State Drive):

  • HDD-Fest­plat­ten: HDDs (Hard Disk Drive) verfügen über eine größere Spei­cher­ka­pa­zi­tät und sind günstiger pro GB als SSDs. Sie haben me­cha­ni­sche Teile, was sie an­fäl­li­ger für physische Schäden und be­triebs­be­dingt lauter macht. Ihre Ge­schwin­dig­keit ist langsamer, was zu längeren La­de­zei­ten führt.
  • SSD-Fest­plat­ten: SSDs (Solid State Drives) sind schneller, leiser und robuster, da sie keine be­weg­li­chen Teile haben. Sie bieten schnel­le­re Zu­griffs­zei­ten und höhere Ge­schwin­dig­kei­ten, was sich positiv auf die Sys­tem­leis­tung auswirkt. Al­ler­dings sind sie im Vergleich zu HDDs teurer pro GB.

KI-Features beim Sichern und Verwalten von Fotos

Moderne Foto-Apps und Cloud-Speicher setzen zunehmend auf künst­li­che In­tel­li­genz, um große Bild­ar­chi­ve besser zu or­ga­ni­sie­ren. Solche Funk­tio­nen er­leich­tern nicht nur das Sichern von Bildern, sondern auch das spätere Wie­der­fin­den be­stimm­ter Fotos.

Zu den häu­figs­ten KI-Funk­tio­nen gehören:

  • au­to­ma­ti­sche Ge­sichts­er­ken­nung
  • in­tel­li­gen­te Mo­tiv­erken­nung (z. B. Orte oder Objekte)
  • au­to­ma­ti­sche Du­pli­ka­ter­ken­nung
  • KI-gestützte Bildsuche
  • au­to­ma­ti­sche Bild­ver­bes­se­rung
  • Op­ti­mie­rung von Backup-Prozessen
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