Unter den Be­zahl­me­tho­den in On­line­shops gehört neben dem Kauf auf Rechnung PayPal zu den be­lieb­tes­ten Optionen. Der Online-Be­zahl­ser­vice gilt als einfach und sicher, steht aber auch immer wieder in der Kritik für Si­cher­heits­lü­cken und frag­wür­di­ge Un­ter­neh­mens­po­li­tik. Welche – vor allem kos­ten­lo­sen – PayPal-Al­ter­na­ti­ven gibt es? Wir werfen einen Blick auf die be­kann­tes­ten und besten Al­ter­na­ti­ven zu PayPal.

Tipp

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Die besten PayPal-Al­ter­na­ti­ven im Überblick

Es gibt zahl­rei­che Al­ter­na­ti­ven zum Online-Be­zahl­dienst PayPal. Aus­schlag­ge­bend für viele Kunden ist oft die Ver­brei­tung des Services, sprich: Wie viele Shops bieten die jeweilige Zah­lungs­me­tho­de überhaupt an? In dieser Hinsicht ist PayPal nach wie vor un­ge­schla­gen, in Sachen Fle­xi­bi­li­tät und Da­ten­schutz haben al­ler­dings andere Anbieter die Nase vorn. Eine in­ter­es­san­te PayPal-Al­ter­na­ti­ve für den deutschen Markt ist das Angebot von Giropay, bei dem die sensiblen Bankdaten sicher bei der Hausbank ver­blei­ben. Auch Mobile-Payment-Services wie Apple Pay werden zunehmend beliebter. Hier finden Sie einen Überblick über die wich­tigs­ten Al­ter­na­ti­ven zu PayPal (alle In­for­ma­tio­nen sind auf dem Stand von Februar 2022):

Anbieter Gebühren Geld­ein­zug Vorteile Nachteile
Giropay Aufschlag bei einzelnen Händlern möglich Girokonto Weit ver­brei­te­te Be­zahl­me­tho­de, kein separater Account nötig Phishing-Attacken möglich
Sofort-Dienst (ehemals SOFORT-Über­wei­sung) Aufschlag bei einzelnen Händlern möglich, einige Händler gewähren auch Rabatte Girokonto Op­tio­na­ler Käu­fer­schutz, kein separates Konto nötig, weit ver­brei­tet, selten Gebühren Da­ten­schutz­be­den­ken, Phishing-Attacken möglich
Click-to-Pay Keine Kre­dit­kar­te Wallet-Lösung, keine wie­der­hol­te Eingabe von Be­nut­zer­da­ten oder Pass­wör­tern er­for­der­lich Nur mit Kre­dit­kar­te nutzbar
Amazon Pay Für Verkäufer 1,9 Prozent zuzüglich 35 Cent pro Trans­ak­ti­on Last­schrift, Kre­dit­kar­te Kein weiteres Konto beim Händler nötig, keine Über­mitt­lung der Zah­lungs­da­ten an Dritte Nur mit Amazon-Konto nutzbar, Bedenken beim Ver­brau­cher­schutz
Apple Pay Gebühren für Nutzer nicht bekannt, für den Kar­ten­her­aus­ge­ber ca. 0,15 Prozent pro Trans­ak­ti­on Kre­dit­kar­te Si­cher­heit, viel­fäl­ti­ge Ein­satz­mög­lich­kei­ten, Da­ten­schutz Aus­schließ­lich mit Apple-Produkten nutzbar
Google Pay Keine Kre­dit­kar­te Hoher Si­cher­heits­stan­dard, kann un­ab­hän­gig von Google als separate App verwendet werden Bisher noch nicht weit ver­brei­tet, wenige Part­ner­ban­ken in Deutsch­land
Barzahlen.de / viacash Keine Bar­zah­lung Kein Account nötig, kein Austausch von sensiblen Daten, Bargeld abheben oder einzahlen an Su­per­markt­kas­sen mit CASH26 Bezahlung nicht am PC, sondern vor Ort in einer Filiale
Skrill Keine Kre­dit­kar­te, Girokonto Kos­ten­kon­trol­le dank Prepaid-System, keine Über­mitt­lung von Bankdaten an Händler Wenig ver­brei­tet, keine Stor­nie­rung möglich, Zu­satz­diens­te und höhere Si­cher­heits­stan­dards gegen Gebühren
Stripe Für Verkäufer 1,4 Prozent zuzüglich 25 Cent pro Trans­ak­ti­on Kredit- und De­bit­kar­te Geringere Gebühren für Verkäufer, schnel­le­res Checkout für Kunden Bisher nicht weit ver­brei­tet

Giropay

Giropay hat sich mit der ebenfalls von den deutschen Banken und Spar­kas­sen ins Leben gerufenen Online-Be­zahl­lö­sung Paydirekt zu einem Be­zahl­dienst vereinigt, der in Deutsch­land als echte Al­ter­na­ti­ve zu PayPal gesehen werden kann. Giropay und Paydirekt stehen bei über 23.000 On­line­shops und Anbietern wie z. B. Eventim oder redcoon als Zah­lungs­me­tho­de zur Auswahl. Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner der Be­zahl­me­tho­de sind u. a. die Postbank, Spar­kas­sen, die Volks- und Raiff­ei­sen­ban­ken sowie die PSD- und DKB-Banken.

Vor­aus­set­zung ist ein Konto bei einer der teil­neh­men­den Banken mit ak­ti­vier­tem On­line­ban­king. Kauft ein Kunde online ein und wählt Giropay als Zah­lungs­me­tho­de aus, erfolgt nach Eingabe der Bank­leit­zahl die au­to­ma­ti­sche Wei­ter­lei­tung vom On­line­shop zum On­line­ban­king der eigenen Bank. Zwei weitere wichtige Vorteile gegenüber dem normalen Zahlen per Rechnung: Der Händler erhält die Zah­lungs­be­stä­ti­gung sofort und es gibt einen Käu­fer­schutz. Der Über­wei­sungs­trä­ger ist nach dem Login bereits aus­ge­füllt, der Kunde muss die Über­wei­sung (bei größeren Beträgen ab 30 Euro mit TAN) nur be­stä­ti­gen. Die Zah­lungs­ab­wick­lung erfolgt direkt über die Bank, es werden keine Zah­lungs­da­ten an den Anbieter oder Händler wei­ter­ge­ge­ben.

Für die Nutzer von Giropay steht mit der Paydirekt-App, die für die gängigen Smart­phone-Be­triebs­sys­te­me iOS und Android er­hält­lich ist, außerdem eine mobile Variante des Be­zahl­diens­tes zur Verfügung. Ein weiteres Feature: Genau wie bei PayPal ist es mit GiroPay ganz einfach möglich, Geld un­kom­pli­ziert an Freunde und Familie zu versenden.

Vorteile Nachteile
kein separater Account nötig nicht für On­line­shops aus den USA oder anderen Ländern ver­wend­bar
Zah­lungs­ab­wick­lung direkt über die Bank Phishing-Attacken möglich, darüber direkter Zugriff auf Girokonto möglich
Bankdaten bleiben bei der Bank  
Geld kann auch direkt an Freunde geschickt werden  
Käu­fer­schutz  

Sofort-Dienst (ehemals SOFORT Über­wei­sung)

Auch der Sofort-Dienst, der vor seiner Übernahme durch den Payment-Service-Provider Klarna noch als SOFORT Über­wei­sung bekannt war, bietet ein Di­rekt­über­wei­sungs­ver­fah­ren an und setzt einen On­line­ban­king-Zugang voraus, ist al­ler­dings ein ban­ken­un­ab­hän­gi­ges System.

Für Pri­vat­nut­zer sind weder eine Re­gis­trie­rung noch die Ein­rich­tung eines separaten Kontos nötig. Wählt man im On­line­shop die Zahlung per Sofort-Dienst aus, kann man im Anschluss über eine sichere Da­ten­ver­bin­dung direkt auf sein On­line­ban­king zugreifen. Mit seinen Kon­to­zu­gangs­da­ten loggt man sich ein und bestätigt mit einer TAN den Zah­lungs­vor­gang. Die Sofort GmbH prüft die Li­qui­di­tät und bestätigt dem Händler die Trans­ak­ti­on. Die Ware wird dann direkt frei­ge­ge­ben und kann schnell versendet werden. Das Gute an dieser PayPal-Al­ter­na­ti­ve ist, dass Händler dafür sehr selten Gebühren erheben, oft gibt es sogar Rabatte bei Zahlung mit Sofort.

Pro­ble­ma­tisch ist al­ler­dings, dass der Käufer bei jeder Trans­ak­ti­on die PIN seines Bank­kon­tos und die für die Über­wei­sung benötigte TAN an den Anbieter von Sofort über­mit­telt, nämlich die Sofort GmbH. Diese prüft den Kon­to­stand und alle anderen Trans­ak­tio­nen der letzten drei Tage – erst dann führt sie die Über­wei­sung durch und bestätigt diese dem Händler. Damit werden sensible Daten an einen tech­ni­schen Dienst­leis­ter über­mit­telt, und dieser bekommt Einsicht in den kom­plet­ten Zah­lungs­ver­kehr der Kunden.

Vorteile Nachteile
kein separater Account nötig Da­ten­schutz­be­den­ken: Anbieter Sofort GmbH bekommt Einsicht in den Zah­lungs­ver­kehr der Kunden
meist­ver­brei­te­te PayPal-Al­ter­na­ti­ve  
ban­ken­un­ab­hän­gig  
selten Gebühren  

Click-to-Pay

Bei Click-to-Pay handelt es sich um eine Online-Be­zahl­lö­sung der Kre­dit­kar­ten­ge­sell­schaf­ten. Das Angebot ist mitt­ler­wei­le für alle Kre­dit­kar­ten-Besitzer zu­gäng­lich. Neben Mas­ter­Card-Besitzern können zum Beispiel Visa-, American-Express- oder Discover-Inhaber an Click-to-Pay teil­neh­men.

Ähnlich wie PayPal ist  Click-to-Pay eine so­ge­nann­te Wallet-Lösung. Man muss einen per­sön­li­chen Account erstellen und dort Zah­lungs­da­ten und per­sön­li­che Daten hin­ter­le­gen. Bei Bedarf – also immer, wenn man online bezahlen möchte – stehen diese dann über das Click-to-Pay-Konto schnell zur Verfügung. So spart man sich die wie­der­hol­ten Eingaben von Liefer-, Adress- und Be­zahl­in­for­ma­ti­on bei jedem einzelnen On­line­shop. Besonders praktisch: Dank des in­tel­li­gen­ten Si­cher­heits­sys­tems müssen User nicht mal mehr ein Passwort eingeben, um Zahlungen zu tätigen.. Die Nutzung der Wallet-Lösung ist im Desktop- und mobilen Browser sowie in nativen Android- und iOS-Apps möglich.

Vorteile Nachteile
für Endkunden komplett kos­ten­lo­se PayPal-Al­ter­na­ti­ve nur mit Kre­dit­kar­te möglich
bewährtes Si­cher­heits­sys­tem  
schneller Checkout ohne Passwort  
besonders gut für Guest-Checkout geeignet  

Amazon Pay

Amazon Pay ist der haus­ei­ge­ne Be­zahl­dienst des Online-Ver­sand­händ­lers Amazon. Amazon Pay pro­fi­tiert von der Be­kannt­heit und Re­pu­ta­ti­on des Mut­ter­kon­zerns, wdeshalb nutzen auch viele namhafte On­line­shops diese Be­zahl­me­tho­de nutzen. Diese PayPal-Al­ter­na­ti­ve ist al­ler­dings noch lange nicht so ver­brei­tet wie der Bran­chen­füh­rer.

Mit Amazon Pay wickelt man den Einkauf in teil­neh­men­den Shops mit seinem Amazon-Konto ab – man benötigt nur die da­zu­ge­hö­ri­ge E-Mail-Adresse und sein Passwort, um den Kauf ab­zu­schlie­ßen. Der Anbieter nutzt dafür die Zah­lungs­in­for­ma­tio­nen, die ohnehin schon bei Amazon hin­ter­legt sind. Ein aktives Kun­den­kon­to bei Amazon ist damit die einzige Vor­aus­set­zung. Der Vorteil liegt auch hier darin, dass keine erneute Eingabe von sensiblen Zah­lungs­in­for­ma­tio­nen auf Seiten Dritter notwendig ist.

Amazon tritt als Ver­mitt­ler zwischen Kunde und Händler auf. Für den Endkunden entstehen keinerlei Kosten für Ein­rich­tung und Nutzung des Kontos. Für den Verkäufer fallen je nach mo­nat­li­chem Zah­lungs­vo­lu­men später bis zu 1,9 Prozent zuzüglich 35 Cent pro Trans­ak­ti­on an, die gleichen Gebühren wie bei PayPal. Die Ab­rech­nung ist sowohl über Last­schrift als auch Kre­dit­kar­te möglich, je nachdem, was man bei Amazon als Zah­lungs­mit­tel hin­ter­legt hat.

Vorteile Nachteile
kein separates Konto nötig nur mit Amazon-Konto nutzbar
Belastung des Kontos erst nach Versand der Ware Bedenken beim Thema Ver­brau­cher­schutz: Amazon hat Einblick in das gesamte Konsum- und Zah­lungs­ver­hal­ten seiner Kunden

Apple Pay

Die PayPal-Al­ter­na­ti­ve aus dem Hause Apple gehört zur Gattung der Mobile-Payment-Services. Apple Pay ist bisher nur für eine ein­ge­grenz­te Ziel­grup­pe mit neueren Apple-Produkten nutzbar. Der Zah­lungs­dienst fungiert in erster Linie als NFC-basiertes Wallet für das iPhone, das heißt, mit Apple Pay ist in Ge­schäf­ten vor Ort ein so­ge­nann­tes kon­takt­lo­ses Bezahlen möglich. Es besteht aber auch die Mög­lich­keit, In-App-Käufe ab­zu­schlie­ßen, zum Beispiel bei Airbnb, Kick­star­ter oder Starbucks.

Besitzer einer Apple-Watch benötigen zum Zahlen nicht mal mehr ihr Smart­phone. Ebenfalls mit NFC kann ganz einfach mit der Smart­watch bezahlt werden.

Mitt­ler­wei­le bieten auch einige On­line­shops die Zah­lungs­me­tho­de an. Apple Pay war lange Zeit nur in den USA verfügbar, mitt­ler­wei­le ist der Service aber in nahezu ganz Europa von Apple-Usern nutzbar. Vor­aus­set­zung ist ein Konto bei einer teil­neh­men­den Bank. Neben der Sparkasse finden sich in der Liste der teil­neh­men­den Banken u. a. die Deutsche Bank und die Volksbank.

Vorteile Nachteile
sowohl On­line­be­zah­lung als auch kon­takt­lo­ses Bezahlen im Geschäft möglich aus­schließ­lich für Apple-Nutzer
keine Spei­che­rung von Zah­lungs­da­ten auf den Geräten noch nicht in Deutsch­land verfügbar
hohe Si­cher­heits­stan­dards  

GooglePay

Im Bereich Mobile Payments darf der zweite große Player natürlich nicht fehlen: Mit Google Pay (ehemals Android Pay) hat auch Google einen Be­zahl­dienst auf den Markt gebracht. Als Nach­fol­ger von Google Wallet ist Google Pay der zweite Versuch des In­ter­net­kon­zerns, im Be­zahl­ge­schäft Fuß zu fassen. Seit Juni 2018 ist der Be­zahl­dienst auch in Deutsch­land verfügbar.

Google Pay dient für In-App-Zahlungen und Trans­ak­tio­nen im sta­tio­nä­ren Handel. Doch auch Dritt­an­bie­ter können die Funktion im On­line­shop in­te­grie­ren. Die Bezahlung erfolgt dann über die App mit einem Klick. Das Prinzip ist ähnlich wie bei Apple Pay: Die Kre­dit­kar­ten­da­ten werden hin­ter­legt und sicher verwaltet, an den Händler werden keinerlei Zah­lungs­da­ten über­mit­telt.

Die Nutzung von Google Pay ist ge­büh­ren­frei. Im Gegensatz zu Apple Pay gibt es bisher al­ler­dings nur relativ wenige Banken, die die Ein­rich­tung des Be­zahl­dienst von Google er­mög­li­chen. Ob Ihre Bank eine Zahlung mit Google Pay un­ter­stützt, können Sie in der Übersicht über un­ter­stütz­te Zahl­me­tho­den erfahren.

Vorteile Nachteile
hoher Si­cher­heits­stan­dard bisher noch nicht weit ver­brei­tet
kann un­ab­hän­gig von Google als separate App genutzt werden nur von wenigen Banken in Deutsch­land un­ter­stützt

Barzahlen.de / viacash

Das Angebot von Barzahlen ist keine Wallet-Lösung und auch keine klas­si­sche PayPal-Al­ter­na­ti­ve. Kunden haben dennoch die Mög­lich­keit, bequem den Online-Einkauf zu bezahlen – ganz ohne Kre­dit­kar­te oder On­line­ban­king. Mit Barzahlen bestellt man online, bezahlt dann al­ler­dings bar an der Kasse einer lokalen Händ­ler­fi­lia­le. Laut Angaben von Barzahlen nutzen rund 8.000 On­line­shops und 600 Un­ter­neh­men bereits den Dienst von Barzahlen. Aufgrund des Erfolgs auch anderen eu­ro­päi­schen Ländern ist in Deutsch­land mit­tel­fris­tig eine Um­be­nen­nung in viacash geplant.

Nach dem Einkauf im On­line­shop erhält man einen Zahl­schein. Diesen nimmt man aus­ge­druckt oder auf dem Smart­phone mit in eines von ca. 10.000 Ge­schäf­ten, um dort die Bezahlung ab­zu­wi­ckeln. Darunter findet man ver­schie­de­ne große Su­per­markt­ket­ten wie Penny, Real oder Rewe und die Dro­ge­rie­markt-Kette dm. Sobald der Zah­lungs­vor­gang bestätigt ist, geht eine Be­nach­rich­ti­gung an den On­line­händ­ler und die Be­stel­lung wird versandt.

Der Endkunde trägt keine Zu­satz­kos­ten, der Händler muss al­ler­dings eine Gebühr zahlen, genaue Zahlen sind hierzu nicht bekannt. Eine prak­ti­sche Zu­satz­funk­ti­on: In Ver­bin­dung mit dem CASH26-Service der Bank N26 kann man an der Su­per­markt­kas­se bequem Bargeld einzahlen oder abheben.

Vorteile Nachteile
kein Account nötig Bezahlung nicht direkt am PC, sondern in einem Geschäft vor Ort
kos­ten­lo­se PayPal-Al­ter­na­ti­ve  
keinerlei Da­ten­schutz­be­den­ken  
Käu­fer­schutz  
Bargeld abheben oder einzahlen an Su­per­markt­kas­sen mit CASH26  

Skrill

Das Be­zahl­sys­tem Skrill, ehemals Mo­ney­boo­kers, stammt aus England und funk­tio­niert nach dem Prepaid-Prinzip. Über die Kre­dit­kar­te oder das Girokonto zahlt man Geld auf ein Kun­den­kon­to ein. Das Prepaid-Guthaben auf dem Konto verwendet man dann später für Einkäufe oder Buchungen im Netz.

Durch die Zahlung über das Kun­den­kon­to müssen keine Bank- oder Kre­dit­kar­ten­da­ten an den Händler über­mit­telt werden. Das Prepaid-Prinzip schützt zudem vor zu hohen Ausgaben und stellt eine gute Al­ter­na­ti­ve zu PayPal dar. Es birgt aber auch Risiken: Kunden müssen in Vor­leis­tung gehen, das Guthaben kann unter Umständen verfallen oder im Falle einer Insolvenz des Anbieters verloren gehen.

Vorteile Nachteile
keine Über­mitt­lung von sensiblen Daten keine Stor­nie­rung möglich
volle Kos­ten­kon­trol­le nicht sehr ver­brei­tet
  höhere Si­cher­heits­stan­dards nur bei ve­ri­fi­zier­ten Konten
  Zu­satz­diens­te sind kos­ten­pflich­tig
  Phishing-Attacken möglich
  Risiken des Prepaid-Modells

Stripe

Ähnlich wie PayPal bietet auch Stripe, ein Un­ter­neh­men aus San Francisco, die Ab­wick­lung von On­line­zah­lun­gen an. Ein Blick auf Stripe lohnt sich vor allem für Un­ter­neh­mer, denn im All­ge­mei­nen sind die bei Stripe an­fal­len­den Trans­ak­ti­ons­ge­büh­ren geringer als bei PayPal. Kunden, die sich für die Zahlung mit Stripe ent­schei­den, benötigen kein separates Konto, sondern lediglich eine gültige Kredit- oder De­bit­kar­te.

Im Vergleich Stripe vs. PayPal zeigt sich, dass die Zahlung mit Stripe ver­gleichs­wei­se viele Währungen un­ter­stützt und direkt in die Webshops ein­ge­bun­den ist, sodass Kunden sich nicht zu­sätz­lich noch beim Zah­lungs­dienst­leis­ter anmelden müssen. Dies spart einige Zeit beim Checkout.

Vorteile Nachteile
kein Account nötig noch nicht weit ver­brei­tet
schnel­le­rer Checkout  
geringere Gebühren für Un­ter­neh­mer  
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