In dieser Drupal-Anleitung erfahren Sie unter anderem, was das CMS aus­zeich­net, welche Vor­aus­set­zun­gen es für die Nutzung der Open-Source-Software gibt und wie Sie eine erste, einfache Drupal-Website erstellen.

Web­hos­ting
Das beste Web­hos­ting zum Spit­zen­preis
  • 3x schneller und 60 % günstiger
  • Maximale Ver­füg­bar­keit mit > 99.99 %
  • Nur bei IONOS: Bis zu 500 GB Spei­cher­platz inklusive

Was ist Drupal?

Drupal ist ein (unter der GNU General Public License) frei li­zen­zier­tes Content-Ma­nage­ment-System, dessen erste of­fi­zi­el­le Version im Jahr 2001 ver­öf­fent­licht wurde. Wie viele ver­gleich­ba­re Systeme ist es in der Skript­spra­che PHP ge­schrie­ben und modular aufgebaut: Es gibt sieben Kern­mo­du­le und Tausende von Zu­satz­mo­du­len. Erstere liefern die Grund­funk­tio­nen und somit die Basis für jede Website, die Sie mit Drupal erstellen. Die Zu­satz­mo­du­le, die größ­ten­teils von den Mit­glie­dern der sehr aktiven Community ent­wi­ckelt wurden, können Sie bei Bedarf hin­zu­fü­gen, um den Funk­ti­ons­um­fang des CMS zu erweitern. Drupal un­ter­stützt re­la­tio­na­le Da­ten­bank­sys­te­me wie MySQL, MariaDB, Percona Server und Post­greS­QL.

Hinweis

Planen Sie die Ent­wick­lung einer Community-Plattform, eines Weblogs oder einer pu­bli­zis­ti­schen Website, an der mehrere Re­dak­teu­rin­nen und Re­dak­teu­re beteiligt sind, ist Drupal eine aus­ge­zeich­ne­te Wahl.

Drupal: Anleitung für Ein­rich­tung und In­stal­la­ti­on des CMS

Um Drupal für die Er­stel­lung Ihrer Homepage nutzen zu können, müssen Sie zunächst die not­wen­di­ge Soft- und Hardware-Basis für die In­stal­la­ti­on und den Betrieb der Web-Software schaffen. Der erste Schritt auf dem Weg zur eigenen Drupal-Website besteht folglich darin, einen Server zu finden, auf dem Sie das CMS und alle weiteren be­nö­tig­ten An­wen­dun­gen – wie den Webserver, die Datenbank oder einen FTP-Client – in­stal­lie­ren und hosten können.

Schließ­lich benötigen Sie für Ihr künftiges Web­pro­jekt auch eine geeignete Web­adres­se. Es ist wichtig, dass Sie eine Adresse wählen, die sowohl aus­sa­ge­kräf­tig als auch ein­präg­sam ist. Das ist mitunter gar nicht so einfach, da viele beliebte Do­main­adres­sen bereits vergeben sind. Tools wie der IONOS Domain-Check helfen Ihnen jedoch dabei, Ihre Wunsch-Domain zu finden und deren Ver­füg­bar­keit zu prüfen.

Domain-Check

Welche Software wird für die Drupal-Nutzung benötigt?

Was die Software-Vor­aus­set­zun­gen betrifft, ähneln diese denen anderer beliebter Content-Ma­nage­ment-Systeme:

  • Skript­spra­che: Drupal läuft auf jedem Webserver, der PHP un­ter­stützt – wobei für neuere Versionen des CMS die In­stal­la­ti­on aktueller PHP-8-Versionen zu empfehlen ist.
  • Webserver: Stan­dard­wahl ist der Apache-Webserver, der mit PHP kom­pa­ti­bel ist; mögliche Al­ter­na­ti­ven sind NGINX oder Microsoft IIS
  • Datenbank: Als Da­ten­bank­ma­nage­ment­sys­tem empfiehlt das Drupal-Team MySQL, MariaDB oder Percona Server.
  • Be­triebs­sys­tem: Natürlich muss auf Ihrem Server auch ein Be­triebs­sys­tem in­stal­liert sein, wobei Linux die emp­foh­le­ne Wahl ist.

Wer ein bewährtes Software-Paket nutzen möchte, das sämtliche genannten Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, in­stal­liert einfach den so­ge­nann­ten LAMP-Stack.

Die In­stal­la­ti­on von Drupal

Wenn Sie Drupal manuell in­stal­lie­ren wollen, weil Sie einen eigenen Server betreiben oder weil der Provider keine vor­ge­fer­tig­ten In­stal­la­ti­ons­pa­ke­te bietet, dann benötigen Sie zunächst die Pro­gramm­da­tei­en. Die neuesten Releases stehen Ihnen dabei jederzeit auf drupal.org zum Download zur Verfügung. Die her­un­ter­ge­la­de­nen Dateien trans­fe­rie­ren Sie mithilfe eines FTP-Clients wie FileZilla in das Root-Ver­zeich­nis Ihres Webspace. An­schlie­ßend rufen Sie Ihr Drupal-Projekt durch Eingabe der Domain-Adresse mit dem Browser Ihrer Wahl auf, woraufhin Sie au­to­ma­tisch auf die In­stal­la­ti­ons­sei­te /core/install.php um­ge­lei­tet werden. An­schlie­ßend folgen Sie den In­struk­tio­nen des In­ter­ac­ti­ve Installer, um Drupal ein­zu­rich­ten.

Profi-Website in Sekunden dank KI.
  • Profi-Website in Sekunden dank KI
  • Aus tausenden Vorlagen auswählen
  • 30 Tage kostenlos testen

Drupal-Website erstellen: Schritt-für-Schritt-Tutorial

Um Ihnen den Einstieg zu er­leich­tern, haben wir nach­fol­gend die wich­tigs­ten Schritte in puncto Ad­mi­nis­tra­ti­on, Sei­ten­ge­stal­tung und Content-Kreation in Drupal kurz zu­sam­men­ge­fasst.

Schritt 1: Im Drupal-Backend anmelden

Während der In­stal­la­ti­on haben Sie unter anderem ein Admin-Konto für Drupal erstellt, das Sie nun für den ersten Login im Backend benötigen. Das An­mel­de­fens­ter rufen Sie auf, indem Sie folgende Adresse mit dem Web­brow­ser Ihrer Wahl aufrufen – die hier ver­wen­de­te Beispiel-Do­main­adres­se „example.org“ ergänzen Sie dabei natürlich durch die Web­adres­se Ihres Projekts:

https://example.org/user/login

In die An­mel­de­mas­ke geben Sie nun den Admin-Usernamen sowie das ent­spre­chen­de Passwort ein und klicken an­schlie­ßend auf „Log in“:

Bild: Drupal-Login-Fenster
Über die An­mel­dungs-URL können Sie auch neue Accounts („Create new account“) für die jeweilige Drupal-Website erstellen – die aber zunächst durch einen Admin bestätigt werden müssen.

Schritt 2: Backend-Sprache umstellen

Nach der In­stal­la­ti­on ist stan­dard­mä­ßig Englisch als An­zei­ge­spra­che für die Drupal-Be­nut­zer­ober­flä­che ein­ge­stellt. Durch die In­stal­la­ti­on von Sprach­pa­ke­ten ist jedoch auch die Auswahl anderer Sprachen möglich. Die Pakete sind al­ler­dings nicht Teil der Grund­in­stal­la­ti­on, weshalb Sie zunächst das Modul „Language“ ak­ti­vie­ren müssen:

  1. Rufen Sie im Backend das Ein­stel­lungs­me­nü „Extend“ auf.
  2. Scrollen Sie zu der Rubrik „Mul­ti­l­in­gu­al“ und setzen Sie ein Häkchen bei den vier ver­füg­ba­ren Sprach- und Über­set­zungs­mo­du­len.
  3. Scrollen Sie an das Sei­ten­en­de und drücken Sie auf den Button „Install“.
Bild: Drupal-„Language“-Menü
Finden Sie den Eintrag „Extend“ nicht in der oberen Me­nü­leis­te, ist dieser ver­mut­lich aus­ge­blen­det. Um ihn wieder ein­zu­blen­den, drücken Sie einfach auf die Schalt­flä­che „Manage“.

Wechseln Sie in den Tab „Con­fi­gu­ra­ti­on“ und öffnen Sie dort in der Kategorie „Region and language“ das Menü „Languages“.

Bild: Drupal-Menü für Spracheinstellungen
Sobald Sie das „Language“-Modul in­stal­liert haben, finden Sie den ent­spre­chen­den Button im Sprach­me­nü.

Klicken Sie auf die Schalt­flä­che „Add language“ und wählen Sie die ge­wünsch­te An­zei­ge­spra­che für das Backend aus, bevor Sie ein weiteres Mal auf „Add language“ drücken. Im letzten Schritt markieren Sie die Wunsch­spra­che als „Default“-Sprache und speichern diese Wahl über den Button „Save con­fi­gu­ra­ti­on“.

Bild: Drupal-Sprachauswahl
Das deutsche Paket zählt zu den um­fang­reichs­ten Drupal-Sprach­pa­ke­ten – dennoch sind ein paar Be­nut­zer­ober­flä­chen­kom­po­nen­ten nicht übersetzt.

Schritt 3: User und Rollen managen

Bevor Sie mit der Ge­stal­tung und Er­stel­lung Ihrer Drupal-Seiten beginnen, sollten Sie sich mit den Be­rech­ti­gun­gen künftiger Be­nut­ze­rin­nen und Benutzer aus­ein­an­der­set­zen. Das Content-Ma­nage­ment-System er­mög­licht Ihnen, in­di­vi­du­el­le Be­nut­zer­grup­pen zu erstellen, für die Sie einen kom­plet­ten Satz an Be­fug­nis­sen de­fi­nie­ren können. Neu re­gis­trier­te Konten können Sie dann einer oder mehreren dieser Gruppen zuordnen, wodurch diese au­to­ma­tisch die damit ver­bun­de­nen Zugriffs- und Be­ar­bei­tungs­mög­lich­kei­ten erhalten. Drei Be­nut­zer­grup­pen sind in Drupal von Werk an vor­de­fi­niert:

  • Gast: Website-Be­su­chen­de ohne Anmeldung in Front- oder Backend
  • An­ge­mel­de­ter Benutzer: Personen, die ein normales Be­nut­zer­kon­to erstellt haben
  • Redakteur: Konto für Re­dak­teu­rin­nen und Re­dak­teu­re
  • Ad­mi­nis­tra­tor: An­ge­mel­de­te Personen mit maximalen Rechten

Wollen Sie diese Gruppen be­ar­bei­ten oder löschen, oder zu­sätz­li­che Gruppen anlegen, rufen Sie das Benutzer-Menü auf und wechseln in den Reiter „Rollen“:

Bild: Gruppenmanagement im Drupal-Menü „Benutzer“
Be­nut­zer­grup­pen werden in Drupal als „Rollen“ be­zeich­net.

Um die be­stehen­den Gruppen um eine weitere zu ergänzen, klicken Sie auf die Schalt­flä­che „Rolle hin­zu­fü­gen“. An­schlie­ßend geben Sie einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Namen an und drücken auf „Speichern“:

Bild: Drupal-Menü zum Hinzufügen einer neuen Benutzergruppe
Sie können den au­to­ma­tisch erzeugten Sys­tem­na­men der Drupal-Be­nut­zer­rol­le bei Bedarf per Klick auf „Be­ar­bei­ten“ ändern.

Die Be­rech­ti­gun­gen der neuen Be­nut­zer­grup­pe legen Sie an­schlie­ßend unter dem gleich­na­mi­gen Reiter fest, indem Sie bei allen Ka­te­go­rien und Aktionen, über die die Gruppe verfügen soll, ein Häkchen setzen und zum Abschluss auf „Be­rech­ti­gun­gen speichern“ drücken:

Bild: Drupal-Menü zum Festlegen von Berechtigungen
Alle Drupal-Be­nut­zer­grup­pen werden ne­ben­ein­an­der angezeigt, sodass Sie in einem Schritt für mehrere bzw. alle Gruppen die Be­rech­ti­gun­gen ein­stel­len können.

Die Er­stel­lung eines neuen Be­nut­zer­kon­tos erledigen Sie ebenfalls im Benutzer-Menü. Zu diesem Zweck öffnen Sie den Start­rei­ter des Menüs („Liste“) und drücken auf „Benutzer hin­zu­fü­gen“. Füllen Sie die er­for­der­li­chen In­for­ma­tio­nen wie E-Mail-Adresse, Be­nut­zer­na­me und Passwort aus und wählen unter dem Punkt „Rollen“ die Be­nut­zer­grup­pe aus, der Sie das neue Konto zuordnen möchten. Im letzten Schritt fügen Sie den neuen Account via „Neues Be­nut­zer­kon­to erstellen“ hinzu:

Bild: Drupal-Menü zum Anlegen eines neuen Benutzerkontos
Wollen Sie, dass der neue Benutzer über die Account-Er­stel­lung per E-Mail un­ter­rich­tet wird, wählen Sie die Option „Benutzer über neues Konto be­nach­rich­ti­gen“ aus.

Schritt 4: Theme im­por­tie­ren und als Standard-Theme ein­rich­ten

Eine Drupal-Website zu erstellen, ist dank des schlich­ten Aufbaus des Content-Ma­nage­ment-Systems auch für Neulinge mit wenig IT-Erfahrung möglich. Dass der Funk­ti­ons­um­fang zunächst auf das Not­wen­digs­te be­schränkt ist, heißt dabei nicht, dass man die Software nicht auch für die Ent­wick­lung kom­ple­xe­rer Projekte nutzen kann. Über Zu­satz­mo­du­le fügen Sie bei Bedarf einfach zu­sätz­li­che Features hinzu, falls die Funk­tio­nen der Kern-Kom­po­nen­ten Ihnen nicht aus­rei­chen.

Hinweis

Achten Sie bei der Ein­bin­dung von zu­sätz­li­chen Modulen und Themes immer darauf, dass diese mit der von Ihnen ver­wen­de­ten Drupal-Version kom­pa­ti­bel sind und aus einer ver­trau­ens­wür­di­gen Quelle – zum Beispiel aus dem of­fi­zi­el­len Re­po­si­to­ry – stammen.

Das Prinzip des modularen Aufbaus gilt auch für die Ge­stal­tung von Layout und Design Ihrer Drupal-Homepage: Drupal stellt zu diesem Zweck zwei bereits in­stal­lier­te Themes zur Verfügung. Das Standard-Theme Olivero und das Ver­wal­tungs-Theme Claro liefern Ihnen für den Einstieg alles, was Sie für die Ad­mi­nis­tra­ti­on Ihres Projekts und die Er­stel­lung Ihrer ersten Drupal-Seiten benötigen. Al­ter­na­tiv können Sie aber auch eines von den Hunderten kos­ten­lo­sen Drupal-Themes im Drupal-Theme-Re­po­si­to­ry auswählen, her­un­ter­la­den und Ihrer Drupal-In­stal­la­ti­on hin­zu­fü­gen. Anders als andere CMS bietet Drupal hierfür al­ler­dings keinen in­te­grier­ten In­stal­la­ti­ons­ma­na­ger, sodass Sie das Theme manuell in Ihren Web­s­pei­cher ver­schie­ben müssen. Das Ziel­ver­zeich­nis lautet fol­gen­der­ma­ßen:

/drupal/name-der-website/themes

Sobald Sie das Theme in den Web­s­pei­cher geschoben haben, lässt es sich über das Backend des Content-Ma­nage­ment-Systems in­stal­lie­ren. Öffnen Sie hierfür das Menü „Design“ und scrollen Sie dort nach unten zu der Rubrik „De­instal­lier­te Themes“:

Bild: Menü „Design“ in Drupal
Unter „De­instal­lier­te Themes“ sind alle im­por­tie­ren Drupal-Themes auf­ge­lis­tet, die nicht in­stal­liert sind – wie das stan­dard­mä­ßig ver­füg­ba­re De­mons­tra­ti­ons-Theme Stark.

Klicken Sie bei dem ge­wünsch­ten Theme auf „In­stal­lie­ren und als Standard festlegen“, um die ge­wünsch­te Vorlage zu in­stal­lie­ren und als Stan­dard­wahl für Ihre Drupal-Seiten aus­zu­wäh­len. Ab­schlie­ßend drücken Sie auf „Kon­fi­gu­ra­ti­on speichern“, um den Vor­la­gen­wech­sel zu be­stä­ti­gen.

Schritt 5: Drupal-Seiten erstellen

Nachdem Sie die Schritte der Backend-Kon­fi­gu­ra­ti­on, des Be­nut­zer­ma­nage­ments und der Layout-Auswahl ab­ge­ar­bei­tet haben, haben Sie nun das perfekte Fundament, um mit der Er­stel­lung Ihrer Drupal-Website zu beginnen. An erster Stelle steht dabei natürlich das Anlegen neuer Seiten, die mit Texten, Bildern und Videos gefüllt werden können. Um eine neue Drupal-Seite zu erstellen, rufen Sie zunächst das Menü „Inhalt“ auf und klicken dort auf „Inhalt hin­zu­fü­gen“:

Bild: Drupal-Menü „Inhalt“, das erlaubt, eine neue Seite zu erstellen
Angelegte Drupal-Seiten werden im Menü „Inhalt“ auf­ge­lis­tet und lassen sich dort auch im Nach­hin­ein be­ar­bei­ten.

Drupal hält stan­dard­mä­ßig zwei ver­schie­de­ne Arten von Seiten bereit:

  • Den Typ „Einfache Seite“ wählen Sie für sämtliche Webseiten mit sta­ti­schen Inhalten wie zum Beispiel das Impressum, eine „Über uns“-Seite oder die Da­ten­schutz­er­klä­rung.
  • Artikel“ nutzen Sie hingegen für alle Seiten mit dy­na­mi­schen, zeit­kri­ti­schen Inhalten wie zum Beispiel Blog­bei­trä­ge, Nach­rich­ten­sei­ten oder Pres­se­mel­dun­gen.

Klicken Sie einfach auf die jeweilige Schalt­flä­che, um mit der Er­stel­lung einer Seite des ge­wünsch­ten Typs zu beginnen.

Bei beiden Sei­ten­ty­pen haben Sie die Mög­lich­keit …

  • einen Sei­ten­ti­tel zu wählen,
  • Text ein­zu­fü­gen und
  • erste Menü- und URL-Ein­stel­lun­gen zu treffen.

Exklusive Ei­gen­schaf­ten der Artikel-Seiten sind Ein­stel­lun­gen für Kom­men­ta­re, das Setzen von Schlag­wör­tern (Tags) sowie die Be­stim­mung eines Ar­ti­kel­bil­des. Drupal verlangt als Pflicht­an­ga­be sowohl bei Ba­sis­sei­ten als auch bei Artikeln aber lediglich einen Sei­ten­ti­tel. Mit einem Klick auf „Speichern“ lässt sich die neue Drupal-Seite schließ­lich erstellen.

Bild: Menü „Einfache Seite erstellen“ in Drupal
Setzen Sie ein Häkchen bei „Ver­öf­fent­licht“, wenn Sie die aktuell be­ar­bei­te­te Drupal-Seite sofort ver­öf­fent­li­chen möchten.

Wollen Sie Inhalte auf der Start­sei­te ver­öf­fent­li­chen, setzen Sie bei der ent­spre­chen­den Seite in der Sei­ten­auf­lis­tung im „Inhalt“-Menü ein Häkchen und wählen dort die ge­wünsch­te Ver­öf­fent­li­chungs­op­ti­on. An­schlie­ßend klicken Sie auf „Auf die aus­ge­wähl­ten Elemente anwenden“:

Bild: Ausgewählte Drupal-Test-Seite im Menü „Inhalt“
Sie können eine Aktion auch auf mehrere Drupal-Seiten gleich­zei­tig anwenden, indem Sie bei allen ge­wünsch­ten Seiten ein Häkchen setzen.

Schritt 6: Bilder einfügen

Wollen Sie einem Text auf Ihrer neu er­stell­ten Drupal-Website Bilder hin­zu­fü­gen, öffnen Sie den Be­ar­bei­tungs­edi­tor für die ent­spre­chen­de Seite. Dazu suchen Sie einfach im „Inhalt“-Menü nach dieser Seite und drücken dann auf „Be­ar­bei­ten“. Sie haben nun die gleichen Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten wie beim Anlegen der Seite und damit auch Zugriff auf den WYSIWYG-Editor. Mit diesem können Sie den Text der Seite wie in einem ge­wöhn­li­chen Text­edi­tor gestalten, indem Sie Fettungen, Kur­siv­schrei­bun­gen, Über­schrif­ten oder Auf­zäh­lun­gen mithilfe der Me­nü­leis­te setzen. Zudem ist es möglich, Fotos und Bilder ein­zu­bin­den. Hierfür klicken Sie zunächst auf das Bild-Symbol:

Bild: Drupal-Editor: „Bild vom Computer hochladen“
Durch einen Klick auf den gleich­na­mi­gen Button können Sie sich im Drupal-Editor jederzeit den Quellcode anzeigen lassen.

Geben Sie den Spei­cher­ort des Bildes an, das Sie auf Ihrer Drupal-Seite einbinden möchten. An­schlie­ßend for­mu­lie­ren Sie einen al­ter­na­ti­ven Text, der Website-Be­su­chen­den angezeigt wird, wenn diese das Bild nicht sehen können. Es folgt ein Menü, in dem Sie die Aus­rich­tung des Fotos bzw. der Grafik festlegen können. Klicken Sie außerdem „Ta­bel­len­über­schrift ak­ti­vie­ren“ an, um unter dem Bild eine passende Bild­un­ter­schrift zu ergänzen:

Bild: Drupal-Text mit eingefügtem Bild
Wenn Sie ein Bild links bzw. rechts aus­rich­ten, können Sie neben dem Bild Text plat­zie­ren (sofern das Bild nicht die gesamte Pi­xel­brei­te einnimmt).

Der Drupal-Editor er­mög­licht es Ihnen außerdem, Links zu setzen, indem Sie zunächst auf das Ketten-Symbol klicken und die ge­wünsch­te Ziel-URL eingeben. An­schlie­ßend be­stä­ti­gen Sie den Link per Klick auf das grüne Häkchen oder mit der Ein­ga­be­tas­te.

Bild: Link setzen in Drupal
Über die Link-Schalt­flä­che im Editor können Sie ein­ge­füg­te Links jederzeit wieder entfernen.

Für interne Ver­lin­kun­gen ist die Stan­dard­me­tho­de für das Verlinken jedoch etwas um­ständ­lich, weshalb es ver­schie­de­ne Zu­satz­mo­du­le gibt, die die Prozedur erheblich ver­ein­fa­chen. Wir empfehlen an dieser Stelle das Modul Linkit, das auch mit aktuellen Drupal-Versionen kom­pa­ti­bel ist. Laden Sie sich die passende Linkit-Datei herunter und trans­fe­rie­ren Sie das Modul (wie bereits bei der Theme-In­stal­la­ti­on) auf den Webspace. In diesem Fall lautet das Ziel­ver­zeich­nis:

/drupal/name-der-website/modules

Öffnen Sie das Menü „Erweitern“ und scrollen Sie bis zum Punkt „Be­nut­zer­ober­flä­che“, wo Sie nun das Linkit-Modul auswählen können. Scrollen Sie an­schlie­ßend bis an das Sei­ten­en­de und drücken Sie dort auf „In­stal­lie­ren“.

Zum Hauptmenü