Microsoft Word ist Be­stand­teil von Microsoft 365 und er­leich­tert all jenen, die re­gel­mä­ßig mit Texten arbeiten müssen, erheblich den Ar­beits­all­tag. Grund für die Be­liebt­heit sind unter anderem die um­fas­sen­den Mög­lich­kei­ten zur For­ma­tie­rung von Text­do­ku­men­ten. Besonders praktisch: Word übernimmt eine Vielzahl der For­ma­tie­run­gen au­to­ma­tisch. Dazu be­inhal­tet unter anderem das Einfügen eines au­to­ma­ti­schen Zei­len­um­bru­ches in Word, wenn ein Wort über die vor­ge­ge­be­ne Zei­len­län­ge hin­aus­geht.

In vielen Fällen ist es sinnvoll, zu­sätz­lich einen manuellen Zei­len­um­bruch in Word ein­zu­fü­gen, um das Dokument noch über­sicht­li­cher zu gestalten. Wir erklären die Un­ter­schie­de zwischen einem weichen und einem harten Zei­len­um­bruch und wie Sie beide Arten von Umbruch einsetzen können, um Ihr Word-Dokument zu struk­tu­rie­ren. Sie arbeiten häufig mit Microsoft Word? In unserem Ratgeber finden Sie noch weitere hilf­rei­che Artikel zu Themen wie Word-Makros oder eine Anleitung dazu, wie Sie Word-Dokumente zu­sam­men­fü­gen.

Was ist ein Zei­len­um­bruch?

Im Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm Microsoft Word stehen Ihnen um­fang­rei­che Mög­lich­kei­ten zur For­ma­tie­rung eines Textes zur Verfügung: wie das Festlegen der Schrift­grö­ße, der Zei­len­ab­stän­de oder der Aus­rich­tung. Zu­sätz­lich gibt es so­ge­nann­te Ab­sat­z­ei­gen­schaf­ten, wie bei­spiels­wei­se den Abstand vor und nach einem Absatz. Um innerhalb eines Ab­schnitts eine neue Zeile zu beginnen, fügen Sie einen Zei­len­um­bruch in Word ein. Damit wechseln Sie in die nächste Zeile, ohne die fest­ge­leg­ten Ab­satz­for­ma­tie­run­gen zu ändern oder einen neuen Auf­zäh­lungs­punkt zu beginnen.

Wie fügt man einen Zei­len­um­bruch in Word ein?

Bei Microsoft Word erzeugen Sie mit der Enter-Taste einen harten Umbruch und beginnen damit einen neuen Absatz. Das ist den meisten Anwendern bestens bekannt. Weniger geläufig ist vielen jedoch, dass sich ein manueller Zei­len­um­bruch in Word mit einer Tas­ten­kom­bi­na­ti­on einfügen lässt. Mit den Tasten [Enter] + [Shift] erzeugt Word einen so­ge­nann­ten weichen Zei­len­um­bruch. Damit wechseln Sie in die nächste Zeile und behalten die fest­ge­leg­te For­ma­tie­rung bei.

Tipp

Diese Tas­ten­kom­bi­na­ti­on funk­tio­niert auch in anderen gängigen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men sowie auf diversen In­ter­net­sei­ten mit Text- oder For­mu­lar­fel­dern.

An­wen­dungs­bei­spiel: Manueller Zei­len­um­bruch in Word bei Auf­zäh­lun­gen

Auf­zäh­lungs­punk­te sind ein beliebtes Mittel, um lange Text­ab­schnit­te über­sicht­lich zu gliedern und zu­sam­men­hän­gen­de In­for­ma­tio­nen zu einem Punkt zu­sam­men­zu­fas­sen. Doch auch innerhalb eines Auf­zäh­lungs­punkts ist eine klare Struktur emp­feh­lens­wert, ins­be­son­de­re wenn ein Punkt mehrere Zeilen umfasst. Mit einem manuellen Zei­len­um­bruch lässt sich in Word ein Abschnitt mit Umbrüchen und Leer­zei­len über­sicht­lich gliedern. In dieser Abbildung sind jene Stellen markiert, an denen manuelle Zei­len­um­brü­che eingefügt sind. Nur bei einem harten Umbruch be­zie­hungs­wei­se einem neuen Absatz wird auch ein neuer Auf­zäh­lungs­punkt eingefügt.

An­wen­dungs­bei­spiel: Manueller Zei­len­um­bruch in Word bei Blocksatz

Wenn Sie Texte im Blocksatz-Format schreiben, ist Ihnen folgendes Problem wahr­schein­lich bestens bekannt: Fügen Sie am Absatz-Ende einen manuellen Zei­len­um­bruch in Word ein, dann dehnt das Programm den letzten Satz auf die gesamte Sei­ten­brei­te aus. Dieser wirkt aufgrund der weiten Abstände „löchrig“ und ist schwer lesbar.

Dieses Problem lässt sich ganz einfach vermeiden. Drücken Sie am Ende des Satzes die Tabulator-Taste und fügen Sie erst danach den manuellen Zei­len­um­bruch in Word mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Enter] + [Shift] ein. Dadurch zieht Word den letzten Satz nicht in die Breite.

Zei­len­um­bruch in Word sichtbar machen

For­ma­tie­run­gen wie Schrift­grö­ße oder Schrift­far­be sind sofort im Dokument sichtbar. Im Gegensatz dazu ist nicht un­mit­tel­bar zu erkennen, ob ein harter oder weicher Zei­len­um­bruch in Word eingefügt ist. Dafür bietet das Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm eine prak­ti­sche Funktion, um fast un­sicht­ba­re For­ma­tie­run­gen zu kenn­zeich­nen. Hierzu ist es notwendig, die For­ma­tie­rungs­zei­chen zu ak­ti­vie­ren.

Wählen Sie im Menü die Re­gis­ter­kar­te „Start“ aus und klicken Sie im Abschnitt „Absatz“ auf das Symbol ¶. Al­ter­na­tiv lässt sich die Funktion auch mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [STRG] + [SHIFT] + [+] ak­ti­vie­ren oder de­ak­ti­vie­ren. Bis zur Version Word 2003 befindet sich die Ak­ti­vie­rung der For­ma­tie­rungs­zei­chen auf der Standard-Sym­bol­leis­te. Word kenn­zeich­net nach einem Klick darauf alle ein­ge­füg­ten Zei­len­um­brü­che wie folgt:

  • Das ¶-Symbol kenn­zeich­net alle harten Umbrüche oder Absätze.
  • Ein Eckpfeil markiert einen weichen Zei­len­um­bruch in Word.

Es ist nicht notwendig, diese Funktion vor dem Drucken des Dokuments zu de­ak­ti­vie­ren, da die For­ma­tie­rungs­zei­chen– wie bereits auf der Druck­vor­schau er­sicht­lich – nicht mit aus­ge­druckt werden.

Neben Microsoft Word sind auch die Programme Power­Point und Excel Teil von Microsoft 365. In unserem Ratgeber finden Sie auch Artikel zur Er­stel­lung von Zei­len­um­brü­chen in Power­Point und Excel-Zei­len­um­brü­chen.

Tipp

Nutzen Sie mit Microsoft 365 das gesamte Office-Paket inklusive Word, Power­Point, Excel und Outlook.

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