Seine erste Beta-Version des Content-Ma­nage­ment-Systems TYPO3 ver­öf­fent­lich­te die Non-Profit-Or­ga­ni­sa­ti­on TYPO3 As­so­cia­ti­on bereits 2000. Seit dem Release hat sich al­ler­dings einiges getan: Mitt­ler­wei­le exis­tie­ren für TYPO3 viele neue Templates, Plug-ins, zu­sätz­li­che Features und einiges mehr. Eine große Community kümmert sich darum, dass das CMS auch in Zukunft wett­be­werbs­fä­hig bleibt. Gute Gründe dafür, das CMS TYPO3 genauer unter die Lupe zu nehmen.

TYPO3 CMS im Profil

Seit 2012 wird das Content-Ma­nage­ment-System unter dem Namen „TYPO3 CMS“ ver­trie­ben. Damit reagierte die TYPO3 As­so­cia­ti­on unter anderem auf die Ab­spal­tung des Ent­wick­ler­teams, das an „TYPO3 Neos“ ge­ar­bei­tet hatte – ein weiteres CMS, das sich in­zwi­schen we­sent­lich von dem ur­sprüng­li­chen TYPO3 un­ter­schei­det. Trotz des neuen Namens „TYPO3 CMS“ wird aber nach wie vor meist nur von TYPO3 ge­spro­chen. Neben WordPress, Joomla und Drupal zählt TYPO3 mit über 400.000 In­stal­la­tio­nen zu den weltweit be­lieb­tes­ten CMS-Pro­gram­men.

Bild: Infografik zur Verbreitung von TYPO3
Die weltweite Ver­brei­tung von TYPO3 steigt Jahr für Jahr kon­ti­nu­ier­lich an.

Bei TYPO3 handelt es sich um eine Open-Source-Software, mittels der man das Webdesign unter Anwendung von Templates be­ar­bei­tet. Die Bedienung erfolgt dabei über den Web­brow­ser. Das Programm steht Ihnen hier zum kos­ten­lo­sen Download bereit.

Eher un­ge­wöhn­lich für ein CMS ist hingegen, dass Sie die Inhalte für die Be­nut­zer­ober­flä­che Ihrer Website bei TYPO3 über eine spezielle Kon­fi­gu­ra­ti­ons­spra­che namens Ty­po­Script ein­pfle­gen – was ins­be­son­de­re für Laien kein leichtes Un­ter­fan­gen darstellt.

TYPO3 gilt als eines der am besten ge­schütz­ten Content-Ma­nage­ment-Systeme überhaupt und bietet eine extreme Fle­xi­bi­li­tät sowie eine sehr große und aktive Community. Diverse Ex­ten­si­ons für TYPO3 wie Templates, Plug-ins und vieles mehr sind meist kostenlos verfügbar. Und bei Fragen und Problemen helfen zahl­rei­che Online-Foren und Tutorials der Community weiter. Es gibt in­zwi­schen auch pro­fes­sio­nel­le Dienst­leis­ter, die TYPO3-Support anbieten.

Video: Was ist TYPO3 CMS?

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Features im Überblick

Mit TYPO3 lassen sich In­ter­net­auf­trit­te jeder Art und aller Größen umsetzen. Aufgrund seines riesigen Funk­ti­ons­um­fangs ist TYPO3 auch für spezielle An­for­de­run­gen an das Webdesign gerüstet. Einige der wich­tigs­ten TYPO3-Features haben wir für Sie zu­sam­men­ge­fasst:

  • Die Be­ar­bei­tung der Web­sei­ten­in­hal­te durch un­ter­schied­li­che Re­dak­teu­re und Re­dak­teu­rin­nen kann über die Workflow-Funktion sehr gut kon­trol­liert und angepasst werden. Dank der ge­spei­cher­ten Ver­si­ons­ge­schich­te aller Arbeiten können Sie alte Ver­si­ons­stän­de pro­blem­los wie­der­her­stel­len.
  • Än­de­run­gen an den Inhalten und am Layout Ihrer Seite können Sie in Workspaces testen. Ein Workspace ist eine speziell ein­ge­rich­te­te Ar­beits­um­ge­bung, die das Frontend der Seite simuliert.
  • Sie können sowohl für das Backend als auch das Frontend de­tail­liert festlegen, wer auf welche Teil­be­rei­che Ihrer Seite Zugriff hat. Über zahl­rei­che Ein­stel­lun­gen mo­di­fi­zie­ren Sie die Zu­griffs­rech­te und bestimmen, welche Nut­zungs­rech­te einzelne User, Re­dak­teu­re und Re­dak­teu­rin­nen, Ad­mi­nis­tra­to­ren bzw. Ad­mi­nis­tra­to­rin­nen oder bestimmte Gruppen haben.
  • Die Ver­wal­tung mehrerer ei­gen­stän­di­ger Websites ist un­ein­ge­schränkt möglich. Die Er­wei­te­run­gen für alle Seiten müssen Sie dabei nur einmal in­stal­lie­ren.
  • Es stehen über 6.000 TYPO3-Ex­ten­si­ons und -Ap­pli­ka­tio­nen zur Auswahl. Über den Ex­ten­si­ons Manager lassen sich diese zudem einfach in­stal­lie­ren.
  • Sie können Ihren In­ter­net­auf­tritt oder gleich mehrere Websites in un­ter­schied­li­chen Sprach­ver­sio­nen online stellen. Hierfür stehen Ihnen über 50 ver­schie­de­ne Lo­ka­li­sie­run­gen zur Verfügung.
  • Sowohl das Front- als auch das Backend sind responsiv. Zudem können Sie spezielle Preview-Ansichten des Frontends für mobile End­ge­rä­ten ein­rich­ten.
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TYPO3 in­stal­lie­ren: Vor­aus­set­zun­gen und Kurz­an­lei­tung

Wer Interesse an dem freien Content-Ma­nage­ment-System hat, findet aktuelle Versionen auf der of­fi­zi­el­len Homepage des Projekts. Bevor man sich damit aus­ein­an­der­setzt, wie man TYPO3 in­stal­liert, gilt es jedoch zunächst, die ge­eig­ne­ten Hard- und Soft­ware­struk­tu­ren zu schaffen. TYPO3 stellt eine Reihe von An­for­de­run­gen an den Webserver, die dieser unbedingt erfüllen muss, damit eine In­stal­la­ti­on sowie die spätere Nutzung des Programms pro­blem­los möglich sind.

TYPO3: Vor­aus­set­zun­gen für die Nutzung

TYPO3 zählt zu den CMS-Systemen, die platt­form­über­grei­fend ein­setz­bar sind. Bei der Wahl des Be­triebs­sys­tems haben Sie folglich freie Auswahl: die TYPO3 As­so­cia­ti­on stellt ver­schie­de­ne In­stal­la­ti­ons­pa­ke­te für Windows, macOS oder Unix/Linux zur Verfügung. Auch in Sachen Webserver-Software liegt die Ent­schei­dung bei Ihnen: Apache wird vom Ent­wick­ler­team zwar als die optimale Lösung empfohlen, TYPO3-Projekte lassen sich aber ebenso mit NGINX oder Microsoft IIS und anderen An­wen­dun­gen, die über ein PHP-Modul verfügen, betreiben. Die Kom­po­nen­ten des Content-Ma­nage­ment-Systems basieren auf dieser Skript­spra­che, weshalb zu­sätz­lich auch die In­stal­la­ti­on einer aktuellen PHP-Version zu den grund­le­gen­den TYPO3-Vor­aus­set­zun­gen zählt:

  • TYPO3 v10: PHP 7.2–7.4
  • TYPO3 v12: PHP 8.1 oder höher
  • TYPO3 v13: PHP 8.2 oder 8.3

Bei der ein­ge­rich­te­ten PHP-Umgebung ist von ele­men­ta­rer Bedeutung, dass ein Memory-Limit von min­des­tens 256 MB (empfohlen: mehr für eine stabile Leistung) besteht und der Wert globals de­ak­ti­viert ist. Ferner muss die zu­ge­las­se­ne Dauer für die Aus­füh­rung von Skripten (max_execution_time) min­des­tens 240 Sekunden betragen, um si­cher­zu­stel­len, dass komplexe Skripte aus­rei­chend Zeit zur Aus­füh­rung haben.

Als Datenbank empfehlen die Ent­wick­ler und Ent­wick­le­rin­nen MySQL (ab 5.7, empfohlen: 8.0 oder höher). Dank der Standard-Extension DBAL (Database Abs­trac­tion Layer) un­ter­stützt TYPO3 mitt­ler­wei­le aber auch andere Da­ten­bank­sys­te­me wie zum Beispiel Post­greS­QL (ab 10.0) und MariaDB (ab 10.2, empfohlen: 10.4 oder höher). Oracle wird in aktuellen TYPO3-Versionen nicht mehr offiziell erwähnt, während Microsoft SQL Server bis ein­schließ­lich Version 2019 un­ter­stützt wird.

Bezüglich der Hardware stellt TYPO3 ver­gleichs­wei­se geringe Ansprüche – die ge­for­der­ten 200 MB freier Webspace und 256 MB Ar­beits­spei­cher stellen keine große Hürde dar, obwohl mehr RAM für größere Projekte dringend empfohlen wird.

TYPO3-Anleitung: So in­stal­lie­ren Sie das CMS

Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten, TYPO3 zu in­stal­lie­ren:

  1. Sie laden das jeweilige In­stal­la­ti­ons­pa­ket herunter und entpacken es auf Ihrem Webserver. Al­ter­na­tiv entpacken Sie es zunächst auf dem lokalen PC und laden die ent­pack­ten Dateien an­schlie­ßend auf den Webserver hoch. Da das Paket aber tausende von Dateien enthält, ist dies nicht unbedingt zu empfehlen.
  2. Sie in­stal­lie­ren TYPO3 mithilfe eines zu­sätz­li­chen Tools wie TYPO3Win­stal­ler. Der In­stal­la­ti­ons-Helfer (für Windows) übernimmt nicht nur die In­stal­la­ti­on und Ein­rich­tung des Content-Ma­nage­ment-Systems, sondern sorgt auch dafür, dass die be­nö­tig­ten Versionen von Apache, PHP und MySQL auf dem Webserver in­stal­liert werden.

Sind alle not­wen­di­gen Pro­gramm­da­tei­en auf dem Webserver, führt das Install-Tool durch die restliche In­stal­la­ti­ons- und Kon­fi­gu­ra­ti­ons­pro­ze­dur. Das In­stal­la­ti­ons-Tool finden Sie im Ordner „typo3/install“: Es lässt sich über den Browser Ihrer Wahl aufrufen, indem Sie den genauen Ver­zeich­nis­pfad in die Adress­leis­te eingeben. Folgen Sie den An­lei­tun­gen dieses TYPO3-Tools, um Da­ten­ban­ken anzulegen und den Zugriff zu regeln sowie einen Ad­mi­nis­tra­tor-Account für Ihr TYPO3-Projekt zu erstellen.

TYPO3 Ex­ten­si­ons: Er­wei­te­run­gen sorgen für mehr Funk­tio­na­li­tät

TYPO3 liefert in der Ba­sis­va­ri­an­te ein ex­zel­len­tes CMS-Paket, das sich zur Umsetzung ver­schie­dens­ter Web­pro­jek­te nutzen lässt. Der Pro­gramm­kern sowie Front- und Backend lassen sich jedoch bei Bedarf anpassen und erweitern. Hierfür bedarf es lediglich der Nutzung von TYPO3-Ex­ten­si­ons (auch „TYPO3-Er­wei­te­run­gen“) – Module mit spe­zi­el­len Funk­tio­na­li­tä­ten, die über de­fi­nier­te Schnitt­stel­len in­te­griert werden können. So fügen die nütz­li­chen Er­wei­te­run­gen dem Content-Ma­nage­ment-System zum Beispiel Si­cher­heits­fea­tures hinzu – wie die For­cie­rung sicherer Backend-Pass­wör­ter oder die au­to­ma­ti­sche Sperrung von IP-Adressen, die mit einem un­ge­wöhn­li­chem An­mel­de­ver­hal­ten verknüpft sind. Ferner gibt es Ex­ten­si­ons zur Op­ti­mie­rung der Be­nut­zer­ver­wal­tung, zur Ein­bin­dung spe­zi­fi­scher in­ter­ak­ti­ver Elemente oder zur Im­ple­men­tie­rung zu­sätz­li­cher Formulare.

Bild: Erweiterungen für TYPO3
Zu­sätz­li­che TYPO3-Features können durch Ex­ten­si­ons einfach hin­zu­ge­fügt und in­di­vi­du­ell angepasst werden.

So funk­tio­niert die Extension-Ent­wick­lung

Un­ab­hän­gig vom An­wen­dungs­be­reich ist PHP die Grundlage jeder TYPO3-Er­wei­te­rung. Mit der Skript­spra­che vertraut zu sein, ist folglich eine der wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen, um solche TYPO3-Ex­ten­si­ons erstellen zu können. Das Content-Ma­nage­ment-System liefert jedoch zwei wertvolle Hilfs­mit­tel, die den Ent­wick­lungs­pro­zess erheblich ver­ein­fa­chen:

  • Die Template-Engine Fluid hilft dabei, die Nut­zer­ober­flä­che der Extension zu erzeugen.
  • Das MVC-Framework Extbase hilft als „Muster“ der Software-Ar­chi­tek­tur dabei, die Daten der Er­wei­te­rung von ihrer Ver­ar­bei­tung und Dar­stel­lung zu trennen.

Auf diese Weise wird der Quellcode über­sicht­li­cher und das Beheben von Bugs einfacher. Zudem enthält Extbase eine Funktion, die die Re­gis­trie­rung neu ent­wi­ckel­ter Ex­ten­si­ons ver­ein­facht. Wer selbst in die Welt der TYPO3-Extension-Ent­wick­lung ein­tau­chen und eine eigene Er­wei­te­rung pro­gram­mie­ren möchte, sollte sich zudem mit der Er­wei­te­rung Extension Builder aus­ein­an­der­set­zen. Diese erlaubt die schnelle und un­kom­pli­zier­te Er­stel­lung eines Grund­ge­rüsts für die geplante Extension. Alle be­nö­tig­ten Dateien werden au­to­ma­tisch erzeugt, was eine Menge Arbeit und Zeit erspart.

Video: Grund­la­gen zur Extension-Ent­wick­lung

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So in­stal­lie­ren Sie TYPO3-Ex­ten­si­ons

Wenn Sie nützliche Plug-ins für Ihr TYPO3-Projekt gefunden haben, müssen Sie diese zunächst in­stal­lie­ren. Achten Sie vor der In­stal­la­ti­on jedoch darauf, ob die jeweilige Extension mit der von Ihnen genutzten Version des Content-Ma­nage­ment-Systems kom­pa­ti­bel ist. Zudem sollten Sie ist die Se­rio­si­tät und Zu­kunfts­si­cher­heit der Er­wei­te­rung über­prü­fen, indem Sie sich Eckdaten wie die Ver­si­ons­his­to­rie, das Datum der letzten Ak­tua­li­sie­rung oder die Down­load­zah­len anschauen. Um die ge­wünsch­te TYPO3-Extension zu in­stal­lie­ren, können Sie auf den Extension Manager zu­rück­grei­fen, der stan­dard­mä­ßig Be­stand­teil des Programms ist. Der Manager er­mög­licht die In­stal­la­ti­on und Kon­fi­gu­ra­ti­on der Er­wei­te­run­gen direkt aus TYPO3 heraus und ist einer manuellen In­stal­la­ti­on über ein externes Paket immer vor­zu­zie­hen.

In den meisten Fällen finden Sie die Er­wei­te­rung Ihrer Wahl über die Such­funk­ti­on des Extension Managers. Sie benötigen lediglich den voll­stän­di­gen und korrekten Key, den Sie bei­spiels­wei­se über das of­fi­zi­el­le Re­po­si­to­ry in Erfahrung bringen können. Um die In­stal­la­ti­on zu starten, wählen Sie einfach die Schalt­flä­che „Import and install“, die sich direkt neben dem Namen der gewählten Extension befindet. War die Im­ple­men­tie­rung er­folg­reich, meldet TYPO3 dies in einem kurz er­schei­nen­den Dia­log­fens­ter.

TYPO3 Extension Re­po­si­to­ry

Für Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler, die eine TYPO3-Er­wei­te­rung pro­gram­miert haben und diese mit der Community teilen möchten, ist das TYPO3-Extension-Re­po­si­to­ry (TER) die passende Plattform. Dieses zentrale Ver­zeich­nis, das über die of­fi­zi­el­le Homepage des Content-Ma­nage­ment-Systems auf­ge­ru­fen werden kann, bietet die Mög­lich­keit, eigene Plug-ins, Templates etc. hoch­zu­la­den und der gesamten TYPO3-Nut­zer­schaft zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des Upload-Prozesses vergibt der Ent­wick­ler unter anderem auch den im vorigen Absatz erwähnten Extension-Key, über den die Er­wei­te­rung im Extension Manager gefunden und in­stal­liert werden kann.

Das TYPO3-Extension-Re­po­si­to­ry bietet mehr als 1.800 ver­schie­de­ne Er­wei­te­run­gen und ist damit eines der wich­tigs­ten Portale für TYPO3-Nutzer. Ein besonders nütz­li­ches Feature des Ver­zeich­nis­ses ist dabei die in­te­grier­te Such­funk­ti­on, die unter anderem das Filtern der Er­geb­nis­se nach Ent­wick­lungs­sta­tus, Kategorie oder TYPO3-Kom­pa­ti­bi­li­tät er­mög­licht.

Beliebte TYPO3-Ex­ten­si­ons im Überblick

Um die Viel­sei­tig­keit des Er­wei­te­rungs-Re­po­si­to­rys zu de­mons­trie­ren, haben wir an dieser Stelle einige der in­ter­es­san­tes­ten und nütz­lichs­ten TYPO3-Ex­ten­si­ons in einer kleinen Über­sichts­ta­bel­le zu­sam­men­ge­fasst:

Extension-Key Be­schrei­bung TYPO3-Version Autor Download-Link
news Viel­sei­ti­ge News- und Blog-Ma­nage­ment 10.0 – 13.0 Georg Ringer https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/news
fp_news­let­ter Ver­wal­tung von News­let­ter-Abon­nen­ten 11.5.0-12.4.99 fp Marketing https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/fp_news­let­ter
cy_news­let­ter Kleiner News­let­ter-Service für Frontend-User 11.0-12.4.99 Clemens Gogolin https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/cy_news­let­ter
yoast_seo SEO-Op­ti­mie­rung für TYPO3 10.0 –13.0 MaxServ https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/yoast_seo
luxletter News­let­ter-Marketing-Tool 10.0-12.4.99 In2code https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/luxletter
powermail Er­wei­ter­te For­mu­lar­ver­wal­tung 7.6 – 13.0 In2code https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/powermail
bootstrap_package Vor­kon­fi­gu­rier­tes Frontend-Theme basierend auf Bootstrap 8.7 – 13.0 Benjamin Kott https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/bootstrap_package
mask Er­stel­lung be­nut­zer­de­fi­nier­ter In­halts­ele­men­te 9.5 – 12.0 Mask Team https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/mask
container Flexible Lay­out­struk­tu­ren für Seiten 10.0 – 12.0 TYPO3 Team https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/container
grid­ele­ments Er­wei­te­rung zur Er­stel­lung von Ras­ter­lay­outs 8.7 – 12.4.99 Grid Elements Team https://ex­ten­si­ons.typo3.org/extension/grid­ele­ments
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TYPO3-Templates: Der einfache Weg zum ge­wünsch­ten Design

Templates sind ein einfacher Weg, um dem eigenen TYPO3-Projekt das ge­wünsch­te Layout und Design zu verleihen. Anstatt bei der optischen Ge­stal­tung der Website komplett bei null zu beginnen, nutzt man mit den prak­ti­schen Vorlagen ein Grund­ge­rüst, auf dem der ent­spre­chen­de Content aufbauen kann. Die gewählte Struktur lässt sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder verändern oder auch komplett aus­tau­schen – die Inhalte werden dabei ganz einfach über­nom­men und in das neue System ein­ge­glie­dert.

Viele Pro­gram­mie­ren­de haben es sich zur Aufgabe gemacht, TYPO3-Templates zu ent­wi­ckeln und den Nutzenden zur Verfügung zu stellen. Sie bieten die Vorlagen auf eigenen Homepages zum Download an oder ver­trei­ben die Templates über die Seiten von Anbietern, die sich auf deren Verkauf spe­zia­li­siert haben. Dabei muss der Preis al­ler­dings nicht zwangs­läu­fig der Grad­mes­ser für die Qualität der Website-Muster sein.

Darauf sollten Sie bei der Auswahl eines TYPO3-Templates achten

Bei der Suche nach TYPO3-Templates für Ihr Web­pro­jekt werden Sie sowohl auf kos­ten­lo­se als auch auf kos­ten­pflich­ti­ge Angebote stoßen. Einige Seiten bieten mehrere ver­schie­de­ne Muster, während andere wiederum nur ein einziges Exemplar zur Verfügung stellen. Kosten und Aus­wahl­mög­lich­kei­ten sollten jedoch nicht darüber ent­schei­den, ob Sie ein Template her­un­ter­la­den oder nicht. We­sent­lich aus­schlag­ge­ben­der sind die tech­ni­schen und optischen Ei­gen­schaf­ten einer Vorlage.

Dabei sollten Sie sich zunächst die Frage stellen, ob Design und Layout des an­vi­sier­ten Templates zu Ihren Vor­stel­lun­gen und vor allem zu Ihrem Web­pro­jekt passen (sowohl the­ma­tisch als auch funk­tio­nal). Setzen Sie nämlich ein un­ver­än­der­tes Template ein, weil es Ihrer Website bei­spiels­wei­se die lang ersehnte Na­vi­ga­ti­ons­struk­tur verleiht, während das Design von den ei­gent­li­chen Inhalten eher ablenkt bzw. unpassend ist, führt dies schnell zu einer un­ge­woll­ten Abwertung Ihres Projekts. Wenn ein Muster lediglich einzelne für Sie in­ter­es­san­te Elemente enthält, sollten Sie abwägen, ob die an­fal­len­den An­pas­sungs­ar­bei­ten für Sie zeitlich und fi­nan­zi­ell tragbar sind. Des Weiteren ist es ratsam, vor dem TYPO3-Template-Download auf folgende Dinge zu achten:

  • Re­spon­si­ve Webdesign: Setzen Sie von Beginn an auf ein TYPO3-Re­spon­si­ve-Template. Mit einer solchen flexiblen Vorlage als Basis passt sich Ihre Website au­to­ma­tisch den Dis­play­grö­ßen der ver­schie­de­nen Geräte an. Auf diese Weise bieten Sie nicht nur Desktop-, sondern auch Smart­phone- und Tablet-Nutzern die optimale User-Ex­pe­ri­ence, ohne eine zu­sätz­li­che mobile Variante Ihres Projekts erstellen und pflegen zu müssen.
  • Kom­pa­ti­bi­li­tät: Bevor Sie ein be­stimm­tes Template für Ihr Projekt nutzen, müssen Sie si­cher­stel­len, dass dieses auch mit Ihrer TYPO3-Version kom­pa­ti­bel ist. Für ge­wöhn­lich machen die Anbieter in den Be­schrei­bun­gen der Templates Angaben darüber, unter welchen Versionen eine Vorlage lauffähig ist. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie sich gut überlegen (ins­be­son­de­re bei kos­ten­pflich­ti­gen Angeboten), ob Sie das Risiko eingehen wollen, dass das TYPO3-Template schlimms­ten­falls nicht funk­tio­niert. Planen Sie, TYPO3 re­gel­mä­ßig zu updaten, sollten Sie nach Vorlagen suchen, die ebenfalls in aller Re­gel­mä­ßig­keit auf den neuesten Stand gebracht werden.
  • Li­zen­zie­rung: TYPO3-Templates werden unter ganz ver­schie­de­nen Lizenzen ver­öf­fent­licht, was sich auf die späteren Nut­zungs­mög­lich­kei­ten auswirkt. Un­ab­hän­gig davon, ob es sich dabei um eine kom­mer­zi­el­le oder eine freie Lizenz handelt, sollten Sie also über­prü­fen, ob die geltenden Richt­li­ni­en zu Ihren Plänen passen. In manchen Fällen ist es bei­spiels­wei­se untersagt, das Muster zu mo­di­fi­zie­ren oder für kom­mer­zi­el­le Zwecke zu nutzen. Meistens ist es aber lediglich notwendig, zum Ent­wick­ler bzw. Anbieter zu verlinken.
  • Ver­trau­ens­wür­dig­keit: Der Download von TYPO3-Templates birgt die typischen Si­cher­heits­ri­si­ken des Webs: Wenn Sie an den falschen Anbieter geraten, laden Sie zu­sätz­lich zu der ge­wünsch­ten Vorlage schnell auch Adware oder gar Malware herunter. Derartige unseriöse Anbieter sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen, weshalb eine gewisse Skepsis gegenüber neu­ent­deck­ten Dienst­leis­tern grund­sätz­lich an­ge­bracht ist. Achten Sie auf Kenn­zei­chen für eta­blier­te und ehrliche Anbieter wie bei­spiels­wei­se positive Nut­zer­kom­men­ta­re oder Kontakt- und Sup­port­mög­lich­kei­ten. Zudem ist es ein gutes Zeichen, wenn Demo-Versionen und Beispiel-Screen­shots von den an­ge­bo­te­nen TYPO3-Templates zur Verfügung stehen.

TYPO3-Templates finden: Kos­ten­lo­se und kos­ten­pflich­ti­ge Services im Überblick

Die Template-Suche gestaltet sich oft kom­pli­zier­ter als gedacht. Es ist nicht un­ge­wöhn­lich, dass Sie die nahezu perfekte Lösung gefunden haben, diese mit Ihrer TYPO3-Version jedoch nicht kom­pa­ti­bel ist. In anderen Fällen passt zwar das Ge­samt­pa­ket, die Kosten für das Template über­stei­gen aber das vor­han­de­ne Budget. Es heißt also, Geduld mit­zu­brin­gen und nicht voreilig zur erst­bes­ten Lösung zu greifen. Nur so findet man ein TYPO3-Template, das den eigenen Vor­stel­lun­gen ent­spricht und lang­fris­tig ein­setz­bar ist. Wir bieten eine Übersicht eta­blier­ter und seriöser Anbieter.

Hinweis

Das Angebot an Templates für TYPO3 ist im Vergleich zur Anzahl der Vorlagen für andere Content-Ma­nage­ment-Systeme wie WordPress, Joomla und Co. sehr über­schau­bar, was die Suche nach dem ge­eig­ne­ten Anbieter zu­sätz­lich erschwert.

typo3.org – Extension Re­po­si­to­ry (kostenlos)

Das bereits auf­ge­grif­fe­ne Extension-Ver­zeich­nis von TYPO3 führt ebenfalls eine Reihe von Templates. Das Re­po­si­to­ry bietet zwar nicht die Mög­lich­keit, eine Extension-Kategorie aus­zu­wäh­len, verfügt aber über eine Filter-Option, mit deren Hilfe Sie direkt nach Vorlagen suchen können. Die ent­hal­te­nen Muster ent­stam­men ver­schie­dens­ten Ent­wick­ler, die ihre Produkte der Community auf diesem Weg kos­ten­frei zur Verfügung stellen. Zu­sätz­lich zu einer kurzen Be­schrei­bung sind für jedes TYPO3-Template auch die wich­tigs­ten Eckdaten angegeben: Hierzu zählen die aktuelle Version des Templates, die kom­pa­ti­blen TYPO3-Versionen, die Ab­hän­gig­keit des Musters von anderen Ex­ten­si­ons sowie die Namen der ver­ant­wort­li­chen Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler.

Sofern vorhanden können Sie auch Manuals aufrufen, die neben einer de­tail­lier­ten Ein­füh­rung zudem noch In­for­ma­tio­nen über die Li­zen­zie­rung bieten. Beim Download der TYPO3-Templates haben Sie schließ­lich die Wahl zwischen einem T3X-Paket und einem ZIP-Archiv – beide Formate kann das Content-Ma­nage­ment-System stan­dard­mä­ßig laden.

t3Bootstrap.de (kos­ten­pflich­tig)

Ein Template der be­son­de­ren Art ist das t3Bootstrap-Template von Wapp­ler­Sys­tems, das – wie der Name verrät – auf dem CSS-Framework Bootstrap basiert. Diese Vorlage richtet sich in erster Linie an TYPO3-Nutzende, die ein eigenes Template erstellen, aber nicht mit der stan­dard­mä­ßi­gen Engine arbeiten wollen. Zu­sätz­lich zu einer Reihe von Grund­ele­men­ten – wie einem Grid-System, Sidebar-Menüs, Ty­po­gra­fien oder einer Funktion für re­spon­si­ve Bilder – steht Ihnen daher mit dem Template-Maker ein Werkzeug zur Verfügung, das die Kreation eigener Ba­sis­kom­po­nen­ten für Ihr Projekt erheblich ver­ein­facht. Al­ter­na­tiv lässt sich das TYPO3-Re­spon­si­ve-Template dank der fertigen Bootstrap-Elemente aber auch un­ver­än­dert zur Content-Ver­wal­tung nutzen.

Tipp

Lernen Sie das CSS-Framework besser kennen mit unserem Bootstrap-Tutorial!

Um t3Bootstrap nutzen zu können, müssen Sie eine der an­ge­bo­te­nen Lizenzen erwerben. Für eine einfache Homepage reicht eine kos­ten­güns­ti­ge Pri­vat­an­wen­der-Lizenz. Wollen Sie das TYPO3-Template für Ihre Un­ter­neh­mens­sei­te nutzen, benötigen Sie hingegen die kom­mer­zi­el­le Ein­zel­li­zenz. Für den un­be­grenz­ten, kom­mer­zi­el­len Einsatz bietet Wapp­ler­Sys­tems die Mul­ti­pro­jekt-Lizenz an. Ge­mein­nüt­zi­ge Ein­rich­tun­gen können das Muster unter der Vor­aus­set­zung einer Rück­ver­lin­kung kos­ten­frei einsetzen.

sklein-medien.de (kostenlos)

Auch der Web­ent­wick­ler Sebastian Klein hat eine Vorlage für TYPO3 erstellt, die Sie als Grundlage für eigene Templates nutzen können. Anders als das t3Bootstrap-Template enthält seine Vorlage mit dem Namen „ba­se­tem­p­la­te“ jedoch keine in­te­grier­te Frontend-Lösung wie Bootstrap, sondern lediglich eine einfache HTML-Struktur, die die Ver­wen­dung von TYPO3-Flu­id­tem­pla­tes ver­ein­fa­chen soll. Zu diesem Zweck liefert das Muster unter anderem eine sinnvolle Ord­ner­struk­tur, ein grund­le­gen­des Ty­po­Script-Setup sowie ein eine Basis-Kon­fi­gu­ra­ti­on der TYPO3-Module (TSconfig). Sämtliche Ein­stel­lun­gen lassen sich bei Bedarf aber un­kom­pli­ziert anpassen. Sie finden das kos­ten­lo­se ba­se­tem­p­la­te, das es in den drei Varianten „ba­se­tem­p­la­te62“ (für TYPO3 6.2), „ba­se­tem­p­la­te7“ (für TYPO3 7.6) und „ba­se­tem­p­la­te8“ (für TYPO3 v8 LTS) gibt, zum kos­ten­frei­en Download auf GitHub.

t3template4u.de (kostenlos)

Der Pro­gram­mie­rer Phillip Baum­gärt­ner stellt auf seiner Seite t3template4u ein re­spon­si­ves TYPO3-Template kostenlos zur Verfügung. Die Website selbst fungiert dabei als Live-Vorschau seiner Vorlage, die unter der Creative-Commons-BY-3.0-Lizenz (Na­mens­nen­nung) steht. Zu­sätz­lich zu HTML-, CSS- und Ja­va­Script-Elementen nutzt dieses Template ver­schie­de­ne Er­wei­te­run­gen wie die SEO-Extension TEQneers SEO Enhance­ments oder das jQuery-Slideshow-Script Flexsli­der. Das Muster bietet diverse Optionen für die Ge­stal­tung von Content (Text und Bilder) sowie vier un­ter­schied­li­che Layouts (3 Spalten, 2 Spalten links, 2 Spalten rechts oder 1 Spalte). Die einzelnen Kom­po­nen­ten können Sie im GitHub-Re­po­si­to­ry des Templates her­un­ter­la­den, wo Sie auch eine In­stal­la­ti­ons­an­lei­tung finden.

OnePage Template for TYPO3 CMS (kostenlos)

Wenn Sie auf der Suche nach einem Onepage-Layout für Ihre Web­prä­senz sind und mit TYPO3 6.2 arbeiten, ist die Vorlage t3onepage eine ex­zel­len­te Wahl. Das TYPO3-Template von Ma­xi­mi­li­an Mayer enthält das passende Ty­po­Script und die ent­spre­chen­de Modul-Basis, um Ihren Content auf einer einzigen Seite prä­sen­tie­ren zu können. Das Paket aus Fonts, Icons, Ja­va­Script-Snippets und CSS-Style­sheets steht unter der freien MIT-Lizenz und darf daher sowohl für private als auch für kom­mer­zi­el­le Zwecke genutzt und mo­di­fi­ziert werden (Kenn­zeich­nung von Lizenz und Copyright vor­aus­ge­setzt). Das Template können Sie kostenlos auf GitHub her­un­ter­la­den.

Wie erstellt man ein TYPO3-Template?

Außer der Variante, auf fertige Vorlagen zu­rück­zu­grei­fen, gibt es natürlich auch die Mög­lich­keit, ein eigenes TYPO3-Template zu erstellen: So haben Sie die maximale Kontrolle über Layout und Design Ihrer Web­prä­senz. Vor­aus­set­zung ist, dass Sie über die not­wen­di­gen Kennt­nis­se in HTML, CSS und Ja­va­Script verfügen. Um die Kreation eines solchen Grund­ge­rüsts zu ver­ein­fa­chen, können Sie selbst­ver­ständ­lich auch auf HTML/CSS-Frame­works wie Bootstrap, ZURB Foun­da­ti­on oder HTML5 Boi­ler­p­la­te zu­rück­grei­fen, um nicht komplett bei null beginnen zu müssen. Als Al­ter­na­ti­ve zu der Template-Kreation via HTML-Vorlage, können Sie Ihr Template auch mit der TYPO3-internen Kon­fi­gu­ra­ti­ons­spra­che Ty­po­Script erstellen. Dies setzt jedoch in jedem Fall eine gewisse Ein­ar­bei­tungs­zeit voraus. Es ist emp­feh­lens­wert, das eigene Template als TYPO3-Extension anzulegen. Auf diese Weise lässt sich die Vorlage einfach und un­kom­pli­ziert über den Extension Manager einbinden.

Video: So erstellt man ein TYPO3-Template mit Bootstrap

WE_9Dk7BHGo.jpg Zur Anzeige dieses Videos sind Cookies von Dritt­an­bie­tern er­for­der­lich. Ihre Cookie-Ein­stel­lun­gen können Sie hier aufrufen und ändern.

Welche Schritte sind mit einem TYPO3-Update verbunden?

Wenn ein Upgrade auf eine neue TYPO3-Version ansteht, stehen ver­schie­de­ne Aufgaben auf der Ta­ges­ord­nung. Un­ab­hän­gig davon, ob es sich um ein kleineres Update (z. B. von 13.2.1 auf 13.2.2) oder ein großes Update (z. B. von 12.x auf 13.x) handelt, sollten Sie zunächst ein Backup der aktuellen TYPO3-In­stal­la­ti­on sowie der Datenbank erstellen. Kommt es beim Up­date­pro­zess zu Kom­pli­ka­tio­nen, können Sie so schnell auf die alte Version zu­rück­wech­seln. Vor dem Umstieg auf die neue Version sollte zudem unbedingt der Reference-Index ak­tua­li­siert werden. Bei größeren TYPO3-Updates, bei denen der Upgrade-Wizard verwendet wird, sind zu­sätz­lich folgende Schritte notwendig:

  • Um­wand­lung globaler in lokale Ex­ten­si­ons: Global in­stal­lier­te Ex­ten­si­ons sollten in lokale um­ge­wan­delt werden, um Kom­pa­ti­bi­li­täts­pro­ble­me zu vermeiden.
  • Ausführen des Datenbank-Analyzers: Dies hilft, po­ten­zi­el­le Probleme in der Da­ten­bank­struk­tur zu iden­ti­fi­zie­ren und zu beheben.
  • Leeren der Cache-Tabelle und Löschen tem­po­rä­rer Cache-Dateien: Dadurch werden alte, nicht mehr benötigte Daten entfernt.
  • Nut­zer­ein­stel­lun­gen im Backend löschen: Alte Ein­stel­lun­gen können in­kom­pa­ti­bel sein und sollten daher zu­rück­ge­setzt werden.
  • Lesen der ChangeLog und NEWS.md-Datei des neuen TYPO3-Updates: Diese Dateien enthalten wichtige In­for­ma­tio­nen zu Än­de­run­gen und neuen Funk­tio­nen.
  • Ak­tua­li­sie­rung der Ex­ten­si­ons und des Sprachen-Moduls (language): Alle ver­wen­de­ten Ex­ten­si­ons und Sprach­pa­ke­te sollten auf den neuesten Stand gebracht werden, um Kom­pa­ti­bi­li­tät si­cher­zu­stel­len.

In den meisten Fällen gelingt der Umstieg auf eine neue TYPO3-Version ohne große Kom­pli­ka­tio­nen. Je nach dem Umfang der genutzten Ex­ten­si­ons und dem Ver­si­ons­un­ter­schied un­ter­schei­den sich die not­wen­di­gen An­pas­sun­gen jedoch. Aufgrund des po­ten­zi­ell hohen Aufwands bieten viele Hosting-Anbieter die Durch­füh­rung von TYPO3-Updates als Dienst­leis­tung an.

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Ein­drucks­vol­le Beispiele für die Mög­lich­kei­ten von TYPO3

Wozu TYPO3 in der Lage ist und was man mit dem CMS umsetzen kann, sehen Sie anhand folgender Beispiel-Websites, die auf TYPO3 basieren:

Eine De­mo­ver­si­on von TYPO3, mit der Sie das CMS im Browser aus­pro­bie­ren können, finden Sie hier.

Vor- und Nachteile von TYPO3

TYPO3 ist im Vergleich zu anderen Content-Ma­nage­ment-Systemen wenig ein­steig­er­freund­lich. Wer noch keinerlei CMS-Er­fah­run­gen hat, wird daher ver­hält­nis­mä­ßig lange brauchen, um mit der Bedienung und den ver­schie­de­nen Funk­tio­nen zu­recht­zu­kom­men.

Auf der anderen Seite handelt es um ein enorm flexibles CMS, das bei ent­spre­chen­dem Know-how extrem viele Mög­lich­kei­ten bietet. Dank der diversen Er­wei­te­run­gen können Sie Ihre TYPO3-Website mit etlichen Features versehen. Über sinnvolle Ar­beits­hil­fen wie die Workflows lässt sich auch die Zu­sam­men­ar­beit mit mehreren Re­dak­teu­ren bzw. Re­dak­teu­rin­nen und Admins sehr gut or­ga­ni­sie­ren.

Weitere große Plus­punk­te bilden die mehr­spra­chi­ge Lo­ka­li­sie­rung und die Mög­lich­keit, mehrere Websites über das CMS zu verwalten. Und aufgrund der äußerst großen Community kann man sicher sein, dass TYPO3 auch in Zukunft wei­ter­ent­wi­ckelt und mit neuen Er­wei­te­run­gen und Templates versorgt wird. TYPO3 ist somit ein zwar komplexes, aber au­ßer­or­dent­lich um­fang­rei­ches CMS, das Ihnen beim Webdesign kaum Grenzen setzt.

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