Contao überzeugt als CMS vor allem durch seine Be­nut­zer­freund­lich­keit. Sogar der In­stal­la­ti­ons­pro­zess ist einfacher als bei den anderen Optionen, al­ler­dings kann es trotzdem an der einen oder anderen Stelle haken. Unser Guide zeigt Ihnen, wie Sie Contao 5 in­stal­lie­ren.

Sys­tem­an­for­de­run­gen für den Contao-Install

Beim In­stal­lie­ren jeder Software sollte man vorher einen Blick auf die Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen werfen, und bei Contao ist es nicht anders. Al­ler­dings stellt das Contao-Ent­wick­lungs­team keine konkreten Hardware-Vor­aus­set­zun­gen für ihr CMS. Die Hardware-An­for­de­run­gen, die Ihr Webserver erfüllen muss, werden also von der Größe und Kom­ple­xi­tät Ihres Web­pro­jekts abhängen. Für einen rei­bungs­lo­sen Betrieb sollte Ihr Server folgende Software-An­for­de­run­gen erfüllen:

  • PHP Version 8.1+
  • MySQL Version 8.0+, inkl. Nut­zer­kon­to (al­ter­na­tiv MariaDB)

Zudem benötigt Contao einige PHP-Er­wei­te­run­gen:

  • ext-dom
  • ext-pcre
  • ext-intl
  • ext-pdo
  • ext-zlib
  • ext-json
  • ext-curl
  • ext-mbstring
  • ext-gd
  • ext-fileinfo
Hinweis

Wenn Sie die PHP-Version 8.3 oder höher nutzen, benötigen Sie zu­sätz­lich die Sodium-Er­wei­te­rung (ext-sodium).

Zu­sätz­lich zu ext-gd können Sie auch Imagick (ext-imagick) und/oder Gmagick (ext-gmagick) in­stal­lie­ren, falls Sie eine von diesen Bild­be­ar­bei­tungs­bi­blio­the­ken lieber nutzen möchten. Contao wählt je nach Ver­füg­bar­keit au­to­ma­tisch eine Bi­blio­thek aus. Al­ter­na­tiv können Sie die Image­Ma­gick-Bi­blio­thek in­stal­lie­ren, die bessere Leistung und Qualität liefert als die bereits auf­ge­führ­ten Optionen.

Tipp

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Contao 5 in­stal­lie­ren: Schritt für Schritt

Sobald die not­wen­di­gen Software-Pakete auf Ihrem Webserver in­stal­liert sind, können Sie mit der In­stal­la­ti­on anfangen. Am ein­fachs­ten erfolgt dies über den Contao-Manager. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Contao-Manager In­stal­la­ti­ons­da­tei vor­be­rei­ten

Der Contao-Install gelingt am ein­fachs­ten über den nut­zer­freund­li­chen Contao-Manager. Diesen müssen Sie aber erstmal in­stal­lie­ren, bevor es wei­ter­ge­hen kann. Erstellen Sie zuerst ein Ver­zeich­nis auf Ihrem Webserver, in dem Ihre Contao-Dateien abgelegt werden sollen. Erstellen Sie an­schlie­ßend innerhalb dieses Ver­zeich­nis­ses ein zweites Ver­zeich­nis mit dem Namen „public“. Ihre Ord­ner­struk­tur könnte bei­spiels­wei­se so aussehen: ~/www/beispiel/public. Laden Sie dazu zuerst die Datei contao-manager.phar von Contaos Down­load­sei­te auf Ihren Rechner herunter. Diese können Sie dann durch SFTP oder ein ähnliches Tool ins „public“-Ver­zeich­nis auf Ihrem Webserver über­tra­gen.

Bild: Webserver-Dateisystem über SFTP
Legen Sie „contao-manager.phar“ im „public“-Ver­zeich­nis ab.

Contao-Install starten

Stellen Sie sicher, dass Ihr Webserver über eine URL oder IP-Adresse er­reich­bar ist, und rufen Sie den Manager in Ihrem Browser auf. Die Adresse könnte bei­spiels­wei­se so aussehen: www.beispiel.de/contao-manager.phar.php – oder, falls Sie noch keine Domain auf Ihrem Server haben, so: 123.123.123.123/contao-manager.phar.php.

Bild: Der Contao-Manager
Rufen Sie den Contao-Manager in Ihrem Browser über eine URL oder eine IP auf.

Contao-Manager kon­fi­gu­rie­ren

Bevor die In­stal­la­ti­on wei­ter­ge­hen kann, müssen Sie Contao selbst kon­fi­gu­rie­ren. Legen Sie im Manager zuerst ein neues Be­nut­zer­kon­to an. Mit diesem Konto können Sie sich nicht im Backend des CMS anmelden, sondern die Funk­tio­nen des Contao-Managers benutzen. Ein Backend-Konto legen Sie später an. An­schlie­ßend führt der Manager eine au­to­ma­ti­sche Sys­tem­prü­fung durch. Eventuell brauch der Manager den Pfad zur PHP-Binary auf Ihrem Server (z. B. /usr/local/bin/php) sowie weitere Server-In­for­ma­tio­nen. Meistens werden diese Daten au­to­ma­tisch erkannt. Falls nicht, können Sie sie manuell angeben oder sich an Ihren Hosting-Provider wenden.

Bild: Contao-Manager Systemprüfung
Als erstes führt der Contao-Manager eine au­to­ma­ti­sche Sys­tem­prü­fung durch.

Contao-Install fort­set­zen

Nun können Sie die ei­gent­li­che In­stal­la­ti­on fort­set­zen! Wählen Sie Ihre ge­wünsch­te Contao-Version aus (Contao 5.x) und klicken Sie auf „In­stal­lie­ren“. Optional können Sie auch eine Beispiel-Webseite in­stal­lie­ren. Nach einigen Minuten sollte die In­stal­la­ti­on ab­ge­schlos­sen sein.

Bild: Contao-Versionsauswahl
Wählen Sie Ihre ge­wünsch­te Contao-Version aus.

Datenbank verbinden

Als nächstes müssen Sie Contao mit Ihrer MySQL- bzw. MariaDB-Datenbank verbinden. Dafür brauchen Sie die An­mel­dungs- sowie Ver­bin­dungs­da­ten Ihrer Datenbank. Geben Sie die An­mel­de­da­ten, Name und Version der Datenbank ein sowie die IP/Domain und die Port­num­mer, unter der sie er­reich­bar ist. Falls Sie die Datenbank auf demselben Server hosten wie Contao, brauchen Sie lediglich „localhost“ ein­zu­ge­ben. Der Contao-Manager überprüft zunächst, ob Än­de­run­gen an Ihrer Datenbank notwendig sind.

Bild: Datenbank mit Contao verbinden
Eventuell sind einige Än­de­run­gen an Ihrer Datenbank notwendig.

Backend-Konto ein­rich­ten

Zuletzt erstellen Sie ein Admin-Konto, um auf das Contao-Backend zu­zu­grei­fen und Ihre Seiten zu verwalten. Dieses Konto steht in keinem Zu­sam­men­hang mit dem Konto, das am Anfang des In­stal­la­ti­ons­pro­zes­ses erstellt wurde. Geben Sie einen ge­eig­ne­ten Be­nut­zer­na­men sowie Passwort und Kon­takt­da­ten an und fügen Sie das Konto hinzu.

Bild: Contao Backend-Konto erstellen
Als nächstes müssen Sie min­des­tens ein Admin-Konto anlegen.

Nachdem Sie das Admin-Konto erstellt haben, ist der Contao-Install ab­ge­schlos­sen und Sie können sich direkt im Backend anmelden und Än­de­run­gen vornehmen.

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