WordPress überzeugt durch seine Be­nut­zer­freund­lich­keit, seine grund­sätz­li­che Zu­ver­läs­sig­keit sowie seine zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten zur In­di­vi­dua­li­sie­rung und Anpassung. Bei letzterem Punkt gibt es al­ler­dings ein großes Aber: Plugins, neue Themes oder andere Ver­än­de­run­gen können zwar selbst durch­ge­führt werden, geht dabei jedoch etwas schief, schlägt sich das direkt auf die Website und ihre Er­reich­bar­keit nieder. Die Lösung ist GitHub, das mit WordPress funk­tio­niert und es Ihnen erlaubt, Än­de­run­gen zunächst sicher zu testen und dann erst final um­zu­set­zen. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie das geht und warum sich die Al­ter­na­ti­ve zum klas­si­schen WordPress Staging lohnt.

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Was ist GitHub?

Bevor wir auf das Zu­sam­men­wir­ken von WordPress und GitHub kommen, stellt sich zunächst die Frage, was GitHub überhaupt ist. Bei GitHub handelt es sich um einen kos­ten­lo­sen Hosting-Service, der speziell für Ent­wick­ler gedacht ist. Er hilft nicht nur dabei, Codes zu speichern und zu verwalten, sondern erlaubt darüber hinaus auch die Kontrolle und das genaue Mo­ni­to­ring des Codes. Die Basis ist dabei Git, ein Open-Source-Ver­sio­nen­kon­troll­sys­tem, das ins­be­son­de­re große Vorteile beim Ver­zwei­gen und Verbinden bietet und von einem über­wäl­ti­gen­den Anteil aller Ent­wick­ler weltweit gerne genutzt wird. GitHub er­mög­licht es selbst Anfängern, die eigenen Än­de­run­gen zu kon­trol­lie­ren und zu pro­to­kol­lie­ren.

Dank einer ver­gleichs­wei­se über­sicht­li­chen Be­nut­zer­ober­flä­che, einer en­ga­gier­ten Community und des Open-Source-Ansatzes ist GitHub für WordPress und Co. zu einem sinn­vol­len Tool geworden, welches Än­de­run­gen an der eigenen Website ohne Risiko erlaubt. GitHub ist dabei kostenlos verfügbar. Geld verdient das Un­ter­neh­men vor­nehm­lich über den Verkauf von Code-Re­po­si­to­ries. Dazu verfügt GitHub über einen leicht ver­ständ­li­chen Leitfaden, der es auch un­be­darf­ten Nutzern er­leich­tert, einen Zugang zur Thematik zu finden und so schnell und un­pro­ble­ma­tisch die eigenen Projekte anzugehen. Auch die Quell­codes zahl­rei­cher Plugin- und Theme-Ent­wick­ler für WordPress können über GitHub angesehen werden.

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Warum lohnt sich GitHub für WordPress?

Warum ist aber ein Ver­si­ons­ma­nage­ment wie GitHub auch für WordPress sinnvoll? Gerade die Viel­sei­tig­keit des CMS sorgt dafür, dass eine solche Software die sicherste Methode ist, um Än­de­run­gen anzugehen, ihre Durch­führ­bar­keit si­cher­zu­stel­len und erst dann wirklich die Ver­än­de­rung durch­zu­füh­ren. WordPress selbst verfügt zwar über ein eigenes Ver­si­ons­kon­troll­sys­tem, dieses bezieht sich al­ler­dings nur auf die Beiträge. Wenn Sie einen Beitrag anlegen und mit der aktuellen Version nicht zufrieden sind, haben Sie so die Mög­lich­keit, eine ältere Version wie­der­her­zu­stel­len. In anderen Bereichen bietet das CMS diese Option al­ler­dings nicht, weshalb Än­de­run­gen zu großen Problemen führen können.

Verwendet man GitHub mit WordPress, werden Plugins oder neue Themes und ihre Kom­pa­ti­bi­li­tät zuerst auf Herz und Nieren getestet, während die ei­gent­li­che Website unberührt bleibt. Erst wenn wirklich alle Even­tua­li­tä­ten überprüft und sämtliche Feh­ler­quel­len aus­ge­merzt sind, werden die Än­de­run­gen auch auf der Live-Website durch­ge­führt. Bis dahin speichert ein Ver­si­ons­ma­nage­ment wie GitHub bei WordPress jeden einzelnen Ar­beits­schritt für sich ab. Funk­tio­niert eine Kon­fi­gu­ra­ti­on nicht, ist es jederzeit möglich, auf einen vor­he­ri­gen Stand zu­rück­zu­grei­fen und von dort wei­ter­zu­ar­bei­ten. Die Website wird davon nicht be­ein­träch­tigt. Auch wenn mehrere Ent­wick­ler an einer Website arbeiten, ist der Umgang einfacher, da sämtliche Än­de­run­gen trans­pa­rent zu­sam­men­ge­führt werden.

Was wird benötigt, um WordPress mit GitHub zu verwenden?

Um mit WordPress und GitHub zu arbeiten, benötigen Sie natürlich zunächst das CMS und die Software. Beides können Sie auf der je­wei­li­gen Website kostenlos her­un­ter­la­den. Außerdem nutzen Sie idea­ler­wei­se eine lokale Ser­ver­um­ge­bung wie MAMP, auf der Sie Än­de­run­gen durch­füh­ren und aus­pro­bie­ren können. Von hier aus können Sie dann die durch­ge­führ­ten Schritte für Ihren Live-Server über­neh­men, ohne ein Risiko ein­zu­ge­hen. Zu­sätz­lich in­stal­lie­ren Sie Git auf Ihrem Rechner.

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WordPress mit GitHub nutzen: Ein Beispiel

Wenn Sie nun bei­spiels­wei­se über GitHub ein WordPress-Theme testen und ändern möchten, ist das in einigen wenigen Schritten möglich:

Schritt 1: Loggen Sie sich bei GitHub ein und erstellen Sie ein neues Re­po­si­to­ry, also eine Ablage für das Theme, das Sie aus­prbie­ren möchten.

Schritt 2: Nun du­pli­zie­ren Sie das Re­po­si­to­ry und speichern es auf Ihrem Rechner im selben Ordner wie WordPress.

Schritt 3: Als nächstes benötigen Sie sämtliche Daten des Themes, mit dem Sie arbeiten möchten. Kopieren Sie diese ebenfalls in den Ordner. Sie haben die Wahl zwischen einem Default-Theme oder einem al­ter­na­ti­ven Theme.

Schritt 4: Jetzt ak­ti­vie­ren Sie das Theme bei WordPress auf Ihrem lokalen Server. Dafür klicken Sie in der Leiste links auf „Ap­pearance“ und dann auf „Themes“.

Schritt 5: An­schlie­ßend schieben Sie die Daten für das Theme zu GitHub. Dafür öffnen Sie Git und ersetzen die URL durch einen Link zu dem Re­po­si­to­ry, das Sie erstellt haben. Das sieht dann so aus:

git remote add origin https://github.com/yourusername/my-git-theme.git
git push -u origin master

Schritt 6: Sie werden nun auf­ge­for­dert, Ihren Be­nut­zer­na­men und Ihr Passwort ein­zu­ge­ben.

Schritt 7: Öffnen Sie die Daten des Themes für WordPress mit dem GitHub Re­po­si­to­ry. Sämtliche ver­füg­ba­ren Daten sollten dort jetzt hin­ter­legt sein.

Schritt 8: Loggen Sie sich danach bei WordPress auf Ihrem Remote-Server ein und ak­ti­vie­ren Sie das neue Theme.

Schritt 9: Än­de­run­gen am Theme führen Sie nun bequem auf Ihrem lokalen Server durch. Speichern Sie (bei GitHub über „commit“) und senden (bei GitHub „push“) Sie die Än­de­run­gen an Ihr Remote-Re­po­si­to­ry.

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GitHub dauerhaft für WordPress nutzen

Ab jetzt arbeiten Sie über­sicht­lich bei GitHub und sehen sofort, wenn sich Fehler ein­ge­schli­chen haben oder andere Probleme auf­tau­chen. Auch welche Ar­beits­schrit­te bisher von wem un­ter­nom­men wurden, haben Sie dadurch direkt vor Augen. Gerade in der Zu­sam­men­ar­beit mit mehreren Ent­wick­lern, die über GitHub die WordPress-Seite be­ar­bei­ten, ist diese über­sicht­li­che Auf­lis­tung ein großer Gewinn. Sollte es Probleme oder Fragen geben, greifen Sie einfach auf eine der früheren Versionen zu und sehen außerdem, bei welcher Ver­än­de­rung sich die Probleme ergeben haben.

Fazit: WordPress und GitHub – eine lohnende Kom­bi­na­ti­on

GitHub ist für WordPress-Seiten eine sehr nützliche Ergänzung. Egal, ob Sie allein an einer eigenen Website arbeiten oder mög­li­cher­wei­se im Team an der On­line­prä­senz eines Kunden: Die Nutzung der Software macht die Arbeit nicht nur über­sicht­li­cher, sondern auch sicherer. Einzelne Ar­beits­schrit­te lassen sich testen, nach­ver­fol­gen und im Zwei­fels­fall ganz einfach rück­gän­gig machen. Noch dazu fungiert GitHub bei WordPress als gute Do­ku­men­ta­ti­on und erlaubt den einfachen Austausch mit anderen Ent­wick­lern.

Tipp

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