Die wach­sen­den Ansprüche an die haus­ei­ge­ne IT-In­fra­struk­tur stellen für viele Un­ter­neh­men eine große Her­aus­for­de­rung dar. Ein möglicher Ansatz zur Be­wäl­ti­gung: der Einkauf von Managed Services. Was hat es mit diesen extern ad­mi­nis­trier­ten IT-Dienst­leis­tun­gen und den da­hin­ter­ste­cken­den Managed Services Providern auf sich?

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Was ist ein Managed Services Provider?

Ein Managed Services Provider (MSP) ist ein Un­ter­neh­men, das ver­schie­den­ar­ti­ge IT-Dienst­leis­tun­gen be­reit­stellt und für seine Kunden verwaltet. Stan­dard­mä­ßig finden die Be­reit­stel­lung und Wartung der Services per Remote-Zugriff über das Internet statt, weshalb Kun­den­be­su­che eher selten auf der Ta­ges­ord­nung eines MSPs stehen. Für ge­wöhn­lich bieten Managed Services Provider gleich mehrere ver­schie­den­ar­ti­ge Ab­rech­nungs­mo­del­le an: So ist eine mo­nat­li­che Gebühr für das Zur­ver­fü­gung­stel­len und Warten der je­wei­li­gen MSP-Services ebenso ver­brei­tet wie eine Ab­rech­nung nach Zeit. Auch Kos­ten­struk­tu­ren, die sich auf die Zahl an Nutzern oder End­ge­rä­ten stützen, sind ver­brei­tet.

Hinweis

MSPs stellen ihr Ser­vice­an­ge­bot häufig im Rahmen eines Service-Level-Agree­ments (SLA) zur Verfügung. In einer solchen ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung zwischen Provider und Kunden werden die grund­le­gen­den Leis­tungs­da­ten der be­reit­ge­stell­ten Services be­schrie­ben.

Managed Services sprechen heute ins­be­son­de­re kleine und mittlere Un­ter­neh­men an, die durch das Auslagern spe­zi­fi­scher IT-Be­dürf­nis­se auf einen haus­ei­ge­nen IT-Support ver­zich­ten und so Kosten sparen können. Ur­sprüng­lich zielte das Prinzip der ad­mi­nis­trier­ten Services, das seine Anfänge schon in den 1990er Jahren hatte, aus­schließ­lich auf Groß­kon­zer­ne ab. IT-Schwer­ge­wich­te wie IBM setzten damals mit dem Angebot von Mo­ni­to­ring-Diensten zur Über­wa­chung von Servern und Netz­wer­ken aus der Ferne den Grund­stein für das Ge­schäfts­mo­dell der heutigen Managed Services Provider.

Was ist ein Managed Service?

Der Begriff „Managed Service“ zielt auf keinen be­stimm­ten Typ von IT-Service ab. Er wird vielmehr für alle IT-Dienst­leis­tun­gen verwendet, die sich an einen externen Anbieter auslagern und von diesem remote betreuen lassen.

Zu den typischen Managed Services zählen:

  • Hosting
  • Netzwerk- und sonstige tech­ni­sche In­fra­struk­tur
  • Cloud-Services
  • Backup-Services
  • Si­cher­heits­struk­tu­ren (Managed Security Services)
  • Disaster Recovery
  • Ma­nage­ment von Server-Ap­pli­ka­tio­nen
  • Remote Mo­ni­to­ring
  • Update- und Patch-Ma­nage­ment
  • Helpdesk-Services

Zu­sätz­lich zu diesen sehr tech­ni­schen IT-Services haben Managed Services Provider mitt­ler­wei­le auch diverse Dienste zur Un­ter­stüt­zung in grund­le­gen­den Business-Bereichen wie Per­so­nal­ma­nage­ment, Pro­zess­op­ti­mie­rung oder Buch­hal­tung im Portfolio.

Die nach­fol­gen­den Beispiele für Managed Services sollen den Nutzen und die Funk­ti­ons­wei­se ge­mie­te­ter IT-Dienst­leis­tun­gen sowie die Ar­beits­wei­se der Managed Services Provider ver­deut­li­chen.

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Managed Services: Beispiel IT-Si­cher­heit

IT-Si­cher­heit spielt in modernen Un­ter­neh­men eine wichtige Rolle. Der Verlust von sensiblen oder geheimen Fir­men­da­ten kann nicht nur einen hohen fi­nan­zi­el­len Schaden ver­ur­sa­chen, sondern auch das Image eines Un­ter­neh­mens gefährden. Ins­be­son­de­re im KMU-Sektor fehlt vielen Un­ter­neh­men jedoch das Know-how bzw. Personal, um in an­ge­mes­se­ner Weise für die er­for­der­li­che Si­cher­heit zu sorgen.

Mit einem Managed Services Provider als Partner an der Seite können kleine und mittlere Un­ter­neh­men die Ver­ant­wor­tung über die Si­cher­heits­struk­tu­ren abgeben und sich mit einem sicheren Gefühl auf das Kern­ge­schäft kon­zen­trie­ren. Typische MSP-Services im Security-Bereich sind:

  • Ma­nage­ment von Firewalls und Intrusion-Detection- und Pre­ven­ti­on-Systemen
  • Ma­nage­ment von fir­men­wei­tem Malware-Schutz auf allen End­ge­rä­ten
  • Abwehr von Ha­cker­an­grif­fen
  • Mo­ni­to­ring von Netzwerk und Si­cher­heit
  • Ak­tua­li­sie­rung von Systemen und Ap­pli­ka­tio­nen
  • Erkennen und Beheben von Schwach­stel­len, z. B. durch Pe­ne­tra­ti­ons­tests
  • Si­cher­heits­schu­lun­gen

Managed Services: Beispiel Storage und Backup

Das Thema Si­cher­heit ist auch bei der Wahl einer ge­eig­ne­ten Spei­cher­lö­sung für die an­fal­len­de Datenflut einer Firma von Bedeutung: Daten in der Cloud zu speichern, zählt bereits seit Jahren zum Standard. Immer stärker hat sich in den ver­gan­ge­nen Jahren die Frage nach der Da­ten­si­cher­heit und dem Da­ten­schutz auf­ge­drängt. Wer die un­ter­neh­mens­wei­te Spei­cher­lö­sung an einen Managed Services Provider auslagert, spart sich nicht nur die er­for­der­li­che Hardware, sondern kann sich auch auf die Si­cher­heits­kon­di­tio­nen verlassen, die der Anbieter für seine Dienste ge­währ­leis­tet.

Tipp

Lesen Sie in unserem Artikel „Was ist Cloud Storage?“ mehr über die Spei­che­rung von In­for­ma­tio­nen in der Cloud!

Auch eine um­fas­sen­de Backup-Lösung ist ein beliebter und von vielen Providern an­ge­bo­te­ner Managed Service. Un­ab­hän­gig von den grund­sätz­lich gewählten Spei­cher­struk­tu­ren sorgt ein Backup-System für ein erhöhtes Si­cher­heits­le­vel, da sich verlorene Daten jederzeit wie­der­her­stel­len lassen. Ein Provider hilft bei der Umsetzung der passenden Strategie, ad­mi­nis­triert und überwacht den Backup-Prozess und steht auch im Fall einer er­for­der­li­chen Wie­der­her­stel­lung als Partner an der Seite des Un­ter­neh­mens.

Managed Services: Beispiel Remote Mo­ni­to­ring und Ma­nage­ment

Remote Mo­ni­to­ring, also die Über­wa­chung von IT-Struk­tu­ren aus der Ferne, wird wie erwähnt als erster, in den 1990er Jahren an­ge­bo­te­ner Managed Service ein­ge­stuft. Der Fokus auf große Un­ter­neh­men steht bei heutigen Angeboten dieser Art al­ler­dings nicht mehr im Vor­der­grund. Die Mög­lich­keit, die eigenen IT-Struk­tu­ren per Fern­zu­griff über­wa­chen und ad­mi­nis­trie­ren zu lassen, ist mitt­ler­wei­le auch für kleinere und mittlere Un­ter­neh­men in­ter­es­sant, die auf eine funk­ti­ons­tüch­ti­ge und per­for­man­te IT-In­fra­struk­tur an­ge­wie­sen sind.

Zu den möglichen Funk­tio­nen heutiger Remote Mo­ni­to­ring und Ma­nage­ment Services (RMMS) zählen bei­spiels­wei­se:

  • In­stal­la­ti­on und Ak­tua­li­sie­rung von Software
  • Kon­fi­gu­ra­ti­on und Fern­steue­rung von Servern und End­ge­rä­ten (Desktop-PC, Mo­bil­ge­rä­te etc.)
  • Über­wa­chung der Sys­tem­aus­las­tung und Per­for­mance
  • Be­nach­rich­ti­gung bei Problemen
  • Reporting
  • Au­to­ma­ti­sier­te Aus­füh­rung von Routine-Prozessen (z. B. Skripte)
  • Remote-IT-Support
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Prak­ti­sches Beispiel eines MSPs: Welche Dienst­leis­tun­gen bietet IONOS?

Nicht nur das Angebot an Managed Services ist viel­fäl­tig. Auch die Art, wie sich Provider auf dem Markt po­si­tio­nie­ren, ist sehr un­ter­schied­lich: Während einige Un­ter­neh­men ganz konkret als Managed Services Provider auftreten, sind Managed-IT-Dienst­leis­tun­gen bei anderen Providern nur ein Teil der Pro­dukt­pa­let­te. Hin­sicht­lich der Anzahl an of­fe­rier­ten Diensten un­ter­schei­den sich die Provider ebenfalls von­ein­an­der.

Auch IONOS stellt diverse Managed Services zur Verfügung, die den Kunden dabei helfen, im digitalen Raum effektiv, effizient und er­folg­reich zu sein. Der „Managed“-Ansatz spielt dabei je nach Leistung eine kleinere oder größere Rolle wie das Beispiel des Server-Hostings zeigt. Wahlweise können Kunden sich hier nämlich für folgende Modelle ent­schei­den:

  • Ge­wöhn­li­ches Server-Hosting: Kunden leihen sich die Hardware für die ge­wünsch­ten Ser­ver­struk­tu­ren. IONOS kümmert sich um die Ver­füg­bar­keit der Hardware-Res­sour­cen und bietet zudem – in Form von vor­ge­fer­tig­ten Apps – Un­ter­stüt­zung bei der Software-In­stal­la­ti­on an. Die Ad­mi­nis­tra­ti­on des Servers obliegt dem Kunden.
  • Managed Server-Hosting: Wer sich für einen Managed Server bei IONOS ent­schei­det, leiht sich ebenfalls Hardware für das ge­wünsch­te Server-Setup. IONOS übernimmt in diesem Fall außerdem die Ad­mi­nis­tra­ti­on des Servers, sodass sich Kunden gänzlich auf das Ta­ges­ge­schäft kon­zen­trie­ren können.
  • Managed CMS-Hosting: Noch einen Schritt weiter gehen die Managed-CMS-Angebote von IONOS, zum Beispiel WordPress. Kunden erhalten hier nicht nur das Hardware-Gerüst für das CMS ihrer Wahl (u. a. WordPress, Joomla, PrestaShop, Contao, Magento). IONOS kümmert sich als Managed Services Provider auch darum, dass das ge­wünsch­te CMS (inkl. Be­triebs­sys­tem) korrekt in­stal­liert und stets auf dem neuesten Stand ist.

Auch bei anderen Produkten po­si­tio­niert sich IONOS klar als Managed Services Provider. Unter anderem sind hier folgende Produkte zu nennen:

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