Managed Cloud Hosting er­mög­licht eine ska­lier­ba­re IT-Umgebung, die sich au­to­ma­tisch an den aktuellen Bedarf anpassen lässt. Statt feste Re­chen­ka­pa­zi­tä­ten vor­zu­hal­ten, können Res­sour­cen jederzeit flexibel erweitert oder reduziert werden. So bleiben An­wen­dun­gen stabil, per­for­mant und kos­ten­ef­fi­zi­ent, auch wenn die Aus­las­tung wechselt.

Warum sind web­si­che­re Schriften so wichtig?

Seit der Ein­füh­rung von @font-face in CSS2 lassen sich aus tech­ni­scher Sicht alle Schrift­ar­ten in Web­pro­jek­te einbinden. Zuvor hatten Web­de­si­gner lediglich eine kleine Auswahl an Stan­dard­schrif­ten wie Arial oder Times New Roman zur Verfügung. In diesem Zu­sam­men­hang wurde auch der Begriff der Web Safe Fonts (dt. web­si­che­re Fonts) geprägt, der zunächst diese für eine rei­bungs­lo­se Web­dar­stel­lung un­ver­zicht­ba­ren Standard-Fonts kenn­zeich­ne­te.

Durch die heutige riesige Auswahl an web­si­che­ren Schriften haben es Web­de­si­gner mitt­ler­wei­le deutlich einfacher, Corporate-Design-Vorgabenzu erfüllen. Web Safe Fonts sind daher eine der wich­tigs­ten Grund­la­gen, um über­grei­fen­de Mar­ke­ting­stra­te­gien um­zu­set­zen, was sie für einen durch­schla­gen­den Erfolg im Web für viele Un­ter­neh­men nahezu un­ver­zicht­bar macht.

Was ist Managed Cloud Hosting?

Managed Cloud Hosting ist eine Hosting-Lösung, bei der Re­chen­leis­tung, Speicher und weitere In­fra­struk­tur­res­sour­cen flexibel aus einer Cloud-Umgebung be­reit­ge­stellt werden. Statt auf einen einzelnen phy­si­schen Server zu setzen, basieren Cloud-Um­ge­bun­gen auf vir­tua­li­sier­ten oder con­tai­ne­ri­sier­ten Res­sour­cen, die über mehrere physische Systeme hinweg verteilt sind. Dadurch entsteht eine flexible, hoch­ver­füg­ba­re In­fra­struk­tur, die je nach Anbieter auf eigenen Re­chen­zen­tren, Public-Cloud-Platt­for­men oder hybriden Ar­chi­tek­tu­ren aufbaut. Sie er­mög­licht es, Res­sour­cen nahezu in Echtzeit zu skalieren und so flexibel auf wech­seln­de An­for­de­run­gen zu reagieren.

Kom­bi­niert wird diese Lösung aus IaaS und PaaS mit einem um­fas­sen­den Hardware- und Software-Ma­nage­ment durch den je­wei­li­gen Provider. Dieser übernimmt auf Managed Cloud Servern zentrale Aufgaben wie die Be­triebs­sys­tem­pfle­ge, das Patch-Ma­nage­ment, Mo­ni­to­ring, Backups und auf Wunsch auch die Ein­rich­tung gängiger An­wen­dun­gen wie CMS, Shop­sys­te­me oder Analyse-Tools. Nutzer und Nut­ze­rin­nen müssen die tech­ni­sche In­fra­struk­tur also nicht mehr selbst ad­mi­nis­trie­ren und greifen in der Regel über ein Dashboard oder eine API auf ihre Umgebung zu.

Welche Vorteile bietet ein Managed Cloud Server?

Managed Cloud Hosting verbindet die Fle­xi­bi­li­tät einer Cloud-In­fra­struk­tur mit dem Komfort eines voll­stän­dig ver­wal­te­ten Betriebs. Un­ter­neh­men pro­fi­tie­ren dadurch von einer Umgebung, die nicht nur leis­tungs­fä­hig und zu­ver­läs­sig ist, sondern sich auch ohne eigenes Ad­mi­nis­tra­ti­ons­wis­sen effizient betreiben lässt.

Flexible Ska­lier­bar­keit in Echtzeit

Cloud-Res­sour­cen wie CPU, RAM oder Speicher lassen sich dynamisch an den aktuellen Bedarf anpassen. Viele Managed-Cloud-Um­ge­bun­gen bieten dafür au­to­ma­ti­sier­te Me­cha­nis­men, die Last­spit­zen abfangen, saisonale Schwan­kun­gen kom­pen­sie­ren oder wachsende Projekte ohne Un­ter­bre­chun­gen weiter skalieren. Gerade für E-Commerce-Projekte, Aktionen oder un­vor­her­seh­ba­re Traffic-Ent­wick­lun­gen ist dieser Vorteil zentral.

Ent­las­tung durch pro­fes­sio­nel­les Ma­nage­ment

Der Provider übernimmt den kom­plet­ten tech­ni­schen Betrieb der Umgebung, inklusive:

  • Ein­rich­tung und Kon­fi­gu­ra­ti­on
  • Mo­ni­to­ring und Per­for­mance-Op­ti­mie­rung
  • Patch- und Update-Ma­nage­ment
  • Backup-Stra­te­gien
  • Si­cher­heits­maß­nah­men und Zu­griffs­schutz

Dadurch reduziert sich der interne Aufwand erheblich und Ihre Teams können sich voll auf die ei­gent­li­che Arbeit kon­zen­trie­ren.

Höhere Ver­füg­bar­keit und Sta­bi­li­tät

Da die Res­sour­cen nicht an einen festen phy­si­schen Server gebunden sind, pro­fi­tie­ren Managed Cloud Hosting Services von red­un­dan­ten, ver­teil­ten In­fra­struk­tu­ren. Feh­ler­haf­te Hardware wird im Hin­ter­grund kom­pen­siert, Workloads lassen sich neu verteilen und War­tungs­ar­bei­ten erfolgen ohne spürbare Ausfälle.

Kos­ten­trans­pa­renz durch Pay-as-you-use

Viele Anbieter setzen auf ein ver­brauchs­ori­en­tier­tes Ab­rech­nungs­mo­dell. Un­ter­neh­men bezahlen nur die Res­sour­cen, die sie tat­säch­lich nutzen, was ein großer Vorteil bei dy­na­mi­schen Last­pro­fi­len oder wach­sen­den Projekten ist. Zu­sätz­lich gibt es oft Optionen für feste Kon­tin­gen­te oder ver­güns­tig­te Pakete, wenn bestimmte Res­sour­cen dauerhaft benötigt werden.

Flexible Ein­satz­mög­lich­kei­ten

Managed Cloud Server dienen nicht nur als Grundlage für Websites oder Shops. Sie eignen sich unter anderem auch für Ent­wick­lungs- und Test­um­ge­bun­gen, da­ten­in­ten­si­ve An­wen­dun­gen, Analysen sowie für Backups und Offsite-Spei­che­rung. Durch die Kom­bi­na­ti­on aus Cloud-Fle­xi­bi­li­tät und pro­fes­sio­nel­lem Ma­nage­ment entsteht eine In­fra­struk­tur, die viel­sei­tig ein­setz­bar und zugleich zu­ver­läs­sig betreut ist.

Wie sicher ist Managed Cloud Hosting?

Die Si­cher­heit spielt beim Einsatz von Cloud-Diensten eine zentrale Rolle, ins­be­son­de­re, weil An­wen­dun­gen und Daten nicht mehr auf eigenem Server-Equipment liegen. Moderne Managed-Cloud-Um­ge­bun­gen erfüllen jedoch in der Regel sehr hohe Si­cher­heits­stan­dards, die mit eigenem Aufwand kaum wirt­schaft­lich er­reich­bar wären. Pro­fes­sio­nel­le Anbieter arbeiten mit zer­ti­fi­zier­ten Re­chen­zen­tren, au­to­ma­ti­sier­ten Si­cher­heits­me­cha­nis­men und klar de­fi­nier­ten Be­triebs­pro­zes­sen, die den Schutz der Systeme kon­ti­nu­ier­lich ge­währ­leis­ten.

Da Cloud-Res­sour­cen nicht an einen einzelnen phy­si­schen Server gebunden sind, pro­fi­tie­ren Un­ter­neh­men von einer hohen Aus­fall­si­cher­heit. Hard­ware­feh­ler werden durch Redundanz ab­ge­fe­dert, Workloads können au­to­ma­tisch neu verteilt werden und Updates lassen sich ohne spürbare Un­ter­bre­chung durch­füh­ren. Für ge­schäfts­kri­ti­sche An­wen­dun­gen ist dieser Ansatz deutlich zu­ver­läs­si­ger als lokal be­trie­be­ne Ein­zel­ser­ver.

Welche wichtigen Si­cher­heits­stan­dards gibt es?

Wie sicher Managed Cloud Hosting ist, hängt maß­geb­lich vom je­wei­li­gen Provider ab. Seriöse Anbieter arbeiten mit klar de­fi­nier­ten Si­cher­heits-Frame­works und erfüllen nach­weis­lich Bran­chen­stan­dards wie:

Darüber hinaus stellen Anbieter von Managed Cloud Hosting ty­pi­scher­wei­se einen Auf­trags­ver­ar­bei­tungs­ver­trag (AVV) sowie de­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen zur In­fra­struk­tur bereit. So wissen Sie genau, wie Ihre Daten ver­ar­bei­tet werden und welche tech­ni­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Maßnahmen greifen.

Wie da­ten­schutz­kon­form ist Managed Cloud Hosting?

Für deutsche und eu­ro­päi­sche Un­ter­neh­men ist ent­schei­dend, dass die Managed-Cloud-Hosting-Umgebung DSGVO-konform betrieben wird. Die Kern­punk­te hierfür sind:

  • Ser­ver­stand­or­te innerhalb der EU oder in Staaten mit an­ge­mes­se­nem Da­ten­schutz­ni­veau
  • Trans­pa­renz über ein­ge­setz­te Dritt­dienst­leis­ter
  • Klare Re­ge­lun­gen zu Da­ten­ex­por­ten und Dritt­land­trans­fers
  • Re­chen­zen­tren mit zer­ti­fi­zier­ten Si­cher­heits­stan­dards

Viele eu­ro­päi­sche Managed-Cloud-Anbieter betreiben aus diesem Grund aus­schließ­lich EU-basierte Re­chen­zen­tren, um eine rechts­si­che­re Da­ten­ver­ar­bei­tung zu ge­währ­leis­ten. Werden externe Platt­for­men wie z. B. AWS, Azure oder Google Cloud ein­ge­bun­den, muss klar do­ku­men­tiert sein, welche Daten wo ver­ar­bei­tet werden und wie Ihr Da­ten­schutz ge­währ­leis­tet wird.

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Managed Cloud Hosting Service optimal nutzen – so funk­tio­niert’s

Haben Sie einen Managed-Cloud-Anbieter gefunden, der Ihre Ansprüche an Si­cher­heit, Da­ten­schutz und Soft­ware­un­ter­stüt­zung erfüllt, können Sie Ihr Setup flexibel nach Bedarf zu­sam­men­stel­len. Es ist hilfreich, wenn Sie bereits eine ungefähre Vor­stel­lung davon haben, welche Re­chen­leis­tung, Spei­cher­ka­pa­zi­tät und Zu­satz­ser­vices Sie benötigen, um den Start Ihres Projekts optimal in die Wege zu leiten. Da Sie Ihr Leis­tungs­pa­ket jederzeit anpassen können, besitzen Sie aber in jedem Fall einen großen Spielraum für zu­künf­ti­ge Ent­wick­lun­gen.

Die Anbieter of­fe­rie­ren in der Regel eine Kom­bi­na­ti­on aus flexibler Ska­lie­rung und vor­aus­kal­ku­lier­ba­ren Paketen. Häufig erhalten Sie groß­zü­gi­ge Ver­güns­ti­gun­gen, wenn Sie z. B. eine bestimmte Menge an Kon­tin­gen­ten bereits im Voraus buchen bzw. bezahlen. Ent­schei­den Sie sich für ein solches Modell, sparen Sie aber nur, wenn Sie diese Res­sour­cen tat­säch­lich nutzen und nicht etwa deutlich unter dem gebuchten Umfang bleiben.

Auch die Wahl des Ab­rech­nungs­mo­dells ist es­sen­zi­ell. Die optimale Lösung für Ihr Projekt können Sie erst bestimmen, wenn Sie mo­nat­li­che bzw. saisonale Ver­brauchs­wer­te zur Verfügung haben und auf diese Weise den tat­säch­li­chen Bedarf ermitteln können. Bei starkem Wachstum oder bei sehr schwan­ken­der Nutzung der Res­sour­cen sollten Sie sich al­ler­dings auf jeden Fall für die flexible, besonders wirt­schaft­li­che Pay-as-you-use-Variante ent­schei­den, sofern der Hoster diese im Angebot hat.

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