Hat das ge­schrie­be­ne Wort bereits aus­ge­dient? Wenn man sich die Ge­wohn­hei­ten der so­ge­nann­ten Mil­len­ni­als ansieht, könnte man fast zu diesem ver­nich­ten­den Urteil kommen. Keine Ge­ne­ra­ti­on war jemals so hungrig nach Video-Content in allen seinen Facetten. Die be­lieb­tes­ten medialen Inhalte sind heut­zu­ta­ge die so­ge­nann­ten UGC-Videos (User Generated Content). Diese Art von Videos kann man bei­spiels­wei­se auf Platt­for­men wie YouTube und Vine in mil­lio­nen­fa­cher Aus­füh­rung sehen.

Um mit der Zeit zu gehen, passen sich auch Marketing-Struk­tu­ren an die Vorlieben der User an. Ent­spre­chend müssen Un­ter­neh­men ihre Kampagnen um­struk­tu­rie­ren, wollen sie das Gros der Mil­len­ni­als erreichen. Während tra­di­tio­nel­les Marketing noch alt­ein­ge­ses­se­ne Medien wie Zeitung und Radio in Kampagnen in­te­grier­te, kon­zen­triert man sich im Video-Marketing auf neue au­dio­vi­su­el­le Kanäle. Das Fernsehen spielt hierbei nur noch eine marginale Rolle. Die In­te­gra­ti­on von Video-Marketing in in­no­va­ti­ve Kampagnen ver­spricht aus­sichts­vol­le Mög­lich­kei­ten, die Ziel­grup­pen­reich­wei­te enorm zu steigern.

Online-Video-Marketing: Hohes Potenzial für Un­ter­neh­men

Der Appetit auf ori­gi­nel­len Content steigt kon­ti­nu­ier­lich, und das Format der Vi­deo­clips hat dem ge­schrie­be­nen Wort schon fast den Rang ab­ge­lau­fen. Leicht kon­su­mier­ba­re Videos sind für viele User zeit­ge­mä­ßer als um­fang­rei­che Artikel, mit denen man sich länger aus­ein­an­der­set­zen muss. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2007 fre­quen­tier­ten lediglich 20 Prozent der deutschen Internet-User Video-Portale; 2015 waren es bereits ungefähr 70 Prozent, mit stei­gen­der Tendenz.

Laut Cisco wird 2017 das Medium Video für 69 Prozent des gesamten Da­ten­ver­kehrs im Internet ver­ant­wort­lich sein. Der Video-on-Demand-Verkehr allein wird sich fast ver­drei­fa­chen.
Online-Videos werden schnell zum wich­tigs­ten Mittel für alle User, um ihr Bedürfnis nach In­for­ma­ti­on und Un­ter­hal­tung zu be­frie­di­gen. Kleine Un­ter­neh­mer sollten dringend nach­zie­hen, um diesen Trend nicht zu versäumen.

Vi­deo­clips sind längst mehr als reine Un­ter­hal­tung, da sie sich zu einem eigenen Stil­mit­tel der On­line­kom­mu­ni­ka­ti­on gemausert haben. Nicht nur YouTuber und Blogger nutzen Vi­deo­clips, um sich und ihr On­line­kon­zept in Szene zu setzen, sondern auch Start-ups und Un­ter­neh­men in sämt­li­chen Branchen setzen auf Video-Marketing. Oftmals nutzen sie hierbei einen Stil, der dem Be­trach­ter eine Mischung aus In­for­ma­ti­on und Un­ter­hal­tung bietet.

Sie machen sich hierbei eine Eigenart des Formats zunutze: Spontane Vi­deo­clips ver­mit­teln ein Gefühl der Un­mit­tel­bar­keit und Ehr­lich­keit, was dem Ruf der Marke oder dem be­wor­be­nen Produkt zu­gu­te­kommt. So können die In­itia­to­ren einer Kampagne ihre Produkte in einem un­ge­zwun­ge­nen Rahmen anpreisen, ohne dabei allzu werblich er­schei­nen zu müssen.

Wie funk­tio­niert Video-Marketing? – Die Kon­zep­ti­on

Bevor Sie mit der Pro­duk­ti­on von Clips für Video-Marketing beginnen, sollten Sie sich über eine präzise Kon­zep­ti­on Gedanken machen. Es gelten die üblichen Regeln für die Aus­ar­bei­tung einer Marketing-Kampagne: Legen Sie als erstes fest, welche Ziel­grup­pe Sie erreichen wollen. De­fi­nie­ren Sie dann die Kern­aus­sa­ge der Kampagne und schneiden Sie diese auf die In­ter­es­sen der an­vi­sier­ten Per­so­nen­grup­pe zu.

Jetzt müssen Sie sich überlegen, welche Rolle das Video in der Kampagne spielen soll. Stützt sich die Wer­be­stra­te­gie auf das Video oder wird es nur ein kurzer Clip, der auf virale Ver­brei­tung zielt und Auf­merk­sam­keit ge­ne­rie­ren soll? Die optimale Ver­brei­tung ist ein ent­schei­den­der Faktor im Online-Video-Marketing. Trockene Image­fil­me werden die User von Social Media nicht organisch teilen. Das Medium fordert viel Ori­gi­na­li­tät und Ein­falls­reich­tum, um einen viralen Effekt zu erzielen.

Je nach Zweck des Clips variiert auch die Planung von Video-Marketing. Wenn Sie bei­spiels­wei­se die Funktion eines Produkts näher erläutert wollen, bietet es sich an, eine Animation ein­zu­bin­den. Wenn Sie ein Crowd­fun­ding bewerben wollen, müssen Sie eventuell Tes­ti­mo­ni­als anwerben.

Videos via Social Media ver­brei­ten

Obwohl die Po­pu­la­ri­tät von Video-Marketing stetig wächst, darf man wichtige Grund­vor­aus­set­zun­gen für den Erfolg der pro­du­zier­ten Clips nicht außer Acht lassen. Es reicht heut­zu­ta­ge nicht aus, nur hand­werk­lich gut pro­du­zier­tes Film­ma­te­ri­al ab­zu­lie­fern oder eine ori­gi­nel­le Idee im Low-Budget-Gewand zu verpacken. Der Erfolg von Video-Marketing steht und fällt mit der Ver­brei­tung der Inhalte, daher muss man die Ver­brei­tung für den User so einfach wie möglich gestalten.

Fir­men­ei­ge­ne Social-Media-Kanäle auf Twitter und/oder Facebook haben oft eine zu geringe Reich­wei­te, da die Zahl der or­ga­ni­schen Likes nur schwer zu steigern ist. Oftmals gehören zu den Followern haupt­säch­lich eigene An­ge­stell­te oder User, die dem Un­ter­neh­men auf sonstige Weise na­he­ste­hen. YouTube bietet sich hier am meisten an, da die Plattform eigens auf Videos und kurze Clips spe­zia­li­siert ist.

Neben Google ver­zeich­net YouTube die meisten Such­an­fra­gen durch User aus der ganzen Welt. Ein er­folg­rei­cher Clip bleibt hier nicht nur ein lokales Phänomen, sondern breitet sich schnell über regionale Grenzen hinweg aus. Wenn der Fokus auf in­ter­na­tio­na­ler Aus­brei­tung liegt, sollte man das Video dem­entspre­chend leicht ver­ständ­lich gestalten und wenn möglich auf Englisch syn­chro­ni­sie­ren oder mit Un­ter­ti­teln versehen.

Das Sujet des Videos muss den User an­spre­chen, die zu ver­mit­teln­de Botschaft sollte in kurzer Zeit greifbar sein. Doch neben dem Inhalt ist auch die Op­ti­mie­rung der Keywords von ent­schei­den­der Bedeutung für den Erfolg des Videos. Um eine gute Tref­fer­quo­te unter den suchenden Usern zu erzielen, sollten Sie Titel und Be­schrei­bung des Vi­deo­clips unter Ver­wen­dung der passenden Keywords verfassen. Re­cher­chie­ren Sie diese vorher und verwenden Sie jene Wörter mit den meisten Such­an­fra­gen.

Neben Video-Platt­for­men wie YouTube gibt es weitere Portale, auf denen ori­gi­nel­le Videos ihr Publikum finden. Für User mit mehr künst­le­ri­schem Anspruch ist Vimeo eine der ersten An­lauf­sta­tio­nen. Im Vergleich zu YouTube bietet diese Plattform bessere tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten, hoch­wer­ti­ge Videos online zu stellen. Die Kom­pres­si­ons­ra­te ist nicht so extrem wie bei der großen Kon­kur­renz, und für einen kleinen Beitrag können Sie via Pre­mi­um­ac­count ganze Filme in hoher Framerate und Auflösung hochladen.

Auch der Social-Media-Platz­hirsch Facebook springt mitt­ler­wei­le auf den Trend zum Video-Marketing auf. Unlängst führte das Netzwerk die Autoplay-Funktion ein, durch die Vi­deo­clips au­to­ma­tisch starten, sobald sie im Feed eines Users auf­tau­chen. Die Re­ak­tio­nen auf diese neue Funktion fielen durch­wach­sen aus, da sie es nahezu unmöglich macht, den Videos im eigenen Stream zu entkommen. Aus der Sicht von Werbenden bietet das Autoplay-Feature aber höhere Chancen auf Klick­ra­ten und Shares.

Die am schnells­ten boomende Sparte des Webs ist der Mobile-Bereich. Im Video-Marketing ist die Op­ti­mie­rung der Clips für Tablets und Smart­phones daher un­er­läss­lich. Besonders die jüngere Ge­ne­ra­ti­on nutzt immer mehr mobile Geräte statt Desktop-Rechner, und die Platt­for­men passen sich dem immer stärker an. Apps wie Instagram und Snapchat kann man in ihrer vollen Funk­tio­na­li­tät sogar nur über mobile Geräte steuern.

Die Vorteile von Video-Marketing

Der ent­schei­den­de Vorteil einer Video-Marketing-Kampagne liegt begründet in der mul­ti­me­dia­len Qualität des Mediums. Au­dio­vi­su­el­le Inhalte ge­ne­rie­ren mehr Auf­merk­sam­keit als bei­spiels­wei­se ein ge­schrie­be­ner Wer­be­ar­ti­kel mit Bildern oder ein Spot im Radio. Ein Video kann In­for­ma­tio­nen in ge­bün­del­ter Form kom­mu­ni­zie­ren, ohne den Kon­su­men­ten zu lang­wei­len oder zu über­for­dern. Mensch­li­che Emotion lässt sich in fil­mi­scher Sprache am besten ver­mit­teln, daher ist Video-Marketing am besten geeignet, ein Spektrum von emo­tio­na­len Re­ak­tio­nen zu ge­ne­rie­ren.

Mithilfe von Clips und Videos können Sie nicht nur das Interesse Ihrer Kunden und Follower wecken. Wenn Sie Videos in Ihre Website in­te­grie­ren, erhalten Sie zudem ein höheres Such­ma­schi­nen­ran­king. Zu­sätz­lich können Sie Ihren Besuchern die Ge­le­gen­heit geben, Kom­men­ta­re zu verfassen und sich in einem ent­spre­chen­den Bereich aus­zu­tau­schen. So erzeugen sie or­ga­ni­sches Interesse an Ihren Videos, und mit etwas Glück werden Ihre Clips geteilt – z. B. durch eine Wei­ter­lei­tungs­funk­ti­on, die sie ebenfalls ein­rich­ten sollten.

Wollen Sie ein Produkt ver­trei­ben, schaffen Sie Auf­merk­sam­keit mit einem Video, das dessen Funk­tio­nen im Detail erläutert. Das hat zudem den positiven Effekt, dass Besucher gerne länger auf Ihrer Website bleiben. Eine bessere In­for­ma­ti­on sorgt letzten Endes für eine höhere Con­ver­si­on-Rate.

Auf YouTube sind Tutorials eine sehr beliebte Form des En­ter­tain­ments. Viele Un­ter­neh­men nutzen kurze Pro­mo­clips, um ihre Tä­tig­keits­fel­der einem breiten Publikum näher zu erläutern. Wenn Sie Besucher mit einem ori­gi­nel­len Clip über­zeu­gen, steigt der Be­kannt­heits­grad Ihres Un­ter­neh­mens oder Ihrer Marke. Kreative Videos kommen gut an und werden wei­ter­emp­foh­len.

Film­ma­te­ri­al für Video-Marketing – woher nehmen?

Die Standards der kom­mer­zi­el­len Vi­deo­pro­duk­ti­on haben sich im Zuge der Di­gi­ta­li­sie­rung immer wei­ter­ent­wi­ckelt. Heut­zu­ta­ge kann man mit günstiger Hardware wie bei­spiels­wei­se einer GoPro-Kamera pro­fes­sio­nell anmutende Wasser- und Luft­auf­nah­men ohne teures Filmteam und großes Budget selbst an­fer­ti­gen. Wenn Sie jedoch nicht über die Mög­lich­keit oder keine Zeit verfügen, selbst zu drehen, können Sie passendes Roh­ma­te­ri­al bei Stock-Anbietern (Shut­ter­stock oder ähnliche Da­ten­ban­ken) einkaufen. Die Vorteile von solchem Material sind die durch­gän­gig hohe Qualität der Filme, die bereits ab­ge­si­cher­ten Rechts­an­ge­le­gen­hei­ten und die uni­ver­sel­le Ein­setz­bar­keit des Materials. Die be­nö­tig­ten Medien können Sie einmal erwerben und dann in diversen un­ter­schied­li­chen Kampagnen verwenden.

Was kostet Video-Marketing?

Nicht immer ist ein großes Budget für Marketing-Maßnahmen vorhanden, vor allem Start-ups tun sich schwer bei der Be­schaf­fung von fi­nan­zi­el­len Mitteln. Dabei muss es gar nicht einmal viel sein, was man für ein gutes Video ausgibt: Oft sind gerade jene Videos sym­pa­thisch, die keinen Hehl aus ihrem geringen Pro­duk­ti­ons­auf­wand machen, aber mit Witz und künst­le­ri­schem Anspruch punkten. Umgekehrt überzeugt ein trockenes Thema auch nicht im Hochglanz-Gewand mit 4K-Auflösung. Das Medium Film bietet schluss­end­lich nur so viel, wie die ur­sprüng­li­che Idee der Kampagne hergibt.

Jedoch sollten Sie auch nicht am falschen Ende sparen, indem Sie bei­spiels­wei­se aus altem Material einen neuen Imagefilm zu­sam­men­schnei­den. Ungelenke Fehl­trit­te in Form von un­aus­ge­reif­ten Clips werden gerne zum Ziel von Spott. Im Video-Marketing sollten Sie daher einen Anspruch an die kohärente Kon­zep­ti­on und strin­gen­te Umsetzung haben.

Die Grenze ist nach oben offen, aber wenn man nicht gerade einen Ex­pe­ri­men­tal­film mit dem Smart­phone filmen möchte, sollte man mit einem vier­stel­li­gen Betrag als Budget-Min­dest­gren­ze für die Pro­duk­ti­on eines Videos rechnen. Es gibt auch Angebote, die ein Ge­samt­pa­ket für eine geringere Summe of­fe­rie­ren, jedoch sollten Sie bei einem pro­fes­sio­nel­len Anspruch von solchen Anbietern Abstand nehmen. Im Idealfall suchen Sie sich einen Partner für die Vi­deo­pro­duk­ti­on, mit dem Sie auch län­ger­fris­tig planen können.

Video-Marketing-Tipps für die be­lieb­tes­ten Social-Media-Platt­for­men

Im Laufe der Jahre ent­wi­ckel­ten sich in­di­vi­du­el­le Video-Marketing-Stra­te­gien auf den einzelnen Social-Media-Platt­for­men. Anhand der folgenden Tipps für die fünf großen Social-Media-Kanäle können Sie Videos erstellen, die auf die Ge­ge­ben­hei­ten der be­lieb­tes­ten Plattform zu­ge­schnit­ten sind.

Facebook – die besten Mög­lich­kei­ten für virale Videos

Videos auf Facebook stehen für Spaß und Un­ter­hal­tung, Emo­tio­na­li­tät und einen hohen Share-Faktor. Wenn Sie Facebook-Videos planen und erstellen, sollten Sie diese Faktoren unbedingt prio­ri­sie­ren, da ein Clip auf Facebook nur mit einer hohen Anzahl an Shares sein volles Potenzial ent­wi­ckelt.

Facebook bietet Werbenden viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, um Video-Marketing auf po­ten­zi­el­le Kunden präzise zu­zu­schnei­den. Metriken wie per­sön­li­che In­ter­es­sen, Standorte, Website-Besuche und vieles mehr stehen als Targeting-Optionen zur Verfügung. Facebook hat längst begonnen, den News-Feed-Al­go­rith­mus schwer­punkt­mä­ßig auf Video-Inhalte aus­zu­rich­ten, was mehr or­ga­ni­sche Reich­wei­te und Wachstum für Ver­mark­ter bedeutet.

Hier einige prak­ti­sche Tipps zur Er­stel­lung von er­folg­rei­chen Facebook-Videos:

  • Fügen Sie Un­ter­ti­tel zu Ihrem Video hinzu. 85 Prozent der Videos werden auf Facebook ohne Ton ab­ge­spielt.
  • Die ersten 3 Sekunden zählen. Facebooks Autoplay-Funktion re­gis­triert eine Wie­der­ga­be von 3 Sekunden als eine komplette Vi­deo­an­sicht.
  • Verwenden Sie die hoch­auf­lö­sen­den Formate 720p oder 1080p HD mit einem Sei­ten­ver­hält­nis von 16:9. Ex­por­tie­ren Sie Ihr Video in dem Format und der Auflösung, in der es gedreht wurde.
  • Erstellen Sie eine über­zeu­gen­de Über­schrift für Ihre Facebook-Live-Sessions, um mehr Zuschauer zu bekommen.

YouTube – die weltweit größte Vi­deo­such­ma­schi­ne

Viele Marken und In­fluen­cer haben ihre Nische auf YouTube gefunden. Eta­blier­te YouTube-Per­sön­lich­kei­ten haben eine Formel für ihren Erfolg auf der größten Vi­deo­platt­form entdeckt, und verfügen über eine hohe Anzahl von loyalen Followern. Für einen Großteil der User dient YouTube einer ganz anderen (und dennoch wichtigen) Funktion. YouTube ver­ar­bei­tet mehr als 3 Mil­li­ar­den Such­an­fra­gen pro Monat und ist die zweit­größ­te Such­ma­schi­ne direkt nach Google – dem Besitzer von YouTube.

Wenn Sie Videos auf YouTube hochladen und op­ti­mie­ren, können Sie diese nahtlos in Ihre Website einbetten. Erstellen Sie Videos, die für Ihr Publikum einen Mehrwert bringen und op­ti­mie­ren Sie die Clips mit Un­ter­ti­teln, Tags und genauen Be­schrei­bun­gen.

Hier eine kurze Liste der Best Practices für Video-Marketing via YouTube:

  • Ergänzen Sie Ihr Video mit Un­ter­ti­teln. YouTube-Videos mit Un­ter­ti­teln erhalten bis zu 40 Prozent mehr Views.
  • Die ersten 3–10 Sekunden zählen. 20–25 Prozent der Zuschauer sehen sich weniger als 10 Sekunden eines Videos an.
  • Verwenden Sie zu­sätz­lich zu den Meta-Daten treffende Video-Be­schrei­bun­gen und Tagging, um Ihre SEO-Rankings zu ver­bes­sern.
  • Verwenden Sie die hoch­auf­lö­sen­den Formate 720p oder 1080p HD mit einem Sei­ten­ver­hält­nis von 16:9.

Snapchat – Videos im au­then­ti­schen Rohformat

Für jüngere User ist Snapchat bereits eine fest eta­blier­te Online-Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form. Damit ist die Plattform ein wichtiger Kanal fürs Video-Marketing, wenn man eine junge Ziel­grup­pe erreicht möchte.

Alle Snapchat-Nutzer zusammen sehen sich un­glaub­li­che 10 Mil­li­ar­den Videos pro Tag an. Die Videos sind zwar flüchtig, da sie stan­dard­mä­ßig nicht ge­spei­chert werden, jedoch tut dieser Umstand ihrer Po­pu­la­ri­tät keinen Abbruch. Die un­glaub­li­che Resonanz ver­spricht enorme Chancen für Un­ter­neh­men, um die Reich­wei­te ihrer zu erhöhen. Die Wahr­neh­mungs­gren­ze der vor allem jungen User scheint noch nicht aus­ge­reizt zu sein, das Content-Volumen kann noch weiter anwachsen.

Viele Marken und Un­ter­neh­men suchen nach einer idealen Formel, wie man am meisten User-En­ga­ge­ment auf dieser noch jungen Plattform ge­ne­rie­ren kann. Beliebte Mittel sind bei­spiels­wei­se die per­so­na­li­sier­ten Filter und animierte Masken, die User für Selfies nutzen können.

Eine kurze Liste mit hilf­rei­chen Tipps fürs Video-Marketing auf Snapchat:

  • Fügen Sie Zeich­nun­gen und Text zu Ihrem Video hinzu. 33 Prozent aller Videos auf Snapchat werden ohne Ton angesehen.
  • Die ersten 3–10 Sekunden zählen. 20–25 Prozent der Zuschauer sehen sich weniger als 10 Sekunden eines Videos an.
  • Nehmen Sie im Hoch­for­mat auf. Da dies das vor­herr­schen­de Format auf Snapchat ist, sind die User daran gewöhnt.
  • Beachten Sie, dass Snapchat-User schnell ge­lang­weilt sein können. Erstellen Sie daher unbedingt un­ter­halt­sa­men und nütz­li­chen Content.

Instagram – Videos als In­spi­ra­ti­ons­quel­le

Als Instagram 2013 erstmals Videos einführte, wurden mehr als 5 Millionen Videos innerhalb der ersten 24 Stunden geteilt. Ein ähnlicher Trend ließ sich zuletzt be­ob­ach­ten. Mit der Ein­füh­rung von „Instagram Stories“ ist das Netzwerk ein neuer Haupt­ak­teur, wenn es um soziale Videos geht. Die Funktion ist direkt von Snapchat in­spi­riert. Bevor sie sich als Main­stream-Marketing-In­stru­ment etabliert, müssen Un­ter­neh­men und Ver­mark­ter jedoch austesten, was auf dem neuen Medium funk­tio­niert. Fest steht, dass die Funktion viele neue Per­spek­ti­ven für Marketing auf der Plattform eröffnet.

Hier einige Tipps fürs Video-Marketing auf Instagram:

  • Videos auf Instagram sind stan­dard­mä­ßig auf stumm ge­schal­tet. Der User muss also auf den Bild­schirm tippen, um den Ton ein­zu­schal­ten.
  • Ein Teil der At­trak­ti­vi­tät von Instagram ist die Qualität der Inhalte. Der Qua­li­täts­le­vel der Videos sollte also dem Ihrer Fotos ent­spre­chen.
  • Beiträge mit min­des­tens einem Hashtag erhalten 12 Prozent mehr En­ga­ge­ment. Vergessen Sie nicht, die Be­schrif­tun­gen und Tags ent­spre­chend zu op­ti­mie­ren.
  • Instagram Stories er­mög­licht das Hochladen von Videos innerhalb von 24 Stunden, nachdem sie auf Ihr Handy hin­zu­ge­fügt wurden.
  • Instagram Stories ist ein ideales Format, um einen Blick hinter die Kulissen einer Kampagne oder eines Events zu gewähren. Der un­mit­tel­ba­re Stil der oft spontanen Clips ver­mit­telt dem Be­trach­ter ein Gefühl von Au­then­ti­zi­tät.

Twitter – schnelle, per­sön­li­che Videos

Twitter ist der stille Held, wenn es um soziale Video-Inhalte geht. Während alle über Snapchat, Facebook und YouTube reden, arbeitet Twitter weiter an einer Video-Plattform und ent­wi­ckelt neue Wege für Un­ter­neh­men, ihre Videos über die beliebte Social-Media-Plattform zu teilen. 82 Prozent der Twitter-Nutzer sehen sich Video-Inhalte an, 41 Prozent von ihnen sagen, dass Twitter eine optimale Plattform ist, um bildende Video-Inhalte zu entdecken.

Social-Media-Marketing-Experten wissen, dass man Twitter auf eine sehr per­sön­li­che Weise einsetzen kann, wenn man sich die nötige Zeit zum In­ter­agie­ren nimmt. Wer sich auf Dis­kus­sio­nen mit einzelnen Usern einlässt, fördert ganz un­mit­tel­bar die Beziehung von po­ten­zi­el­len Kunden zum Un­ter­neh­men. Erstellen Sie deshalb per­sön­lich an­spre­chen­de Video-Inhalte und nehmen Sie sich die zu­sätz­li­che Zeit, um auch au­then­tisch zu antworten.

Tipps für er­folg­rei­che Twitter-Videos:

  • Machen Sie Ihre Videos mensch­li­cher. Clips, die Menschen in den ersten Momenten zeigen, werden doppelt so häufig an­ge­klickt.
  • Erzählen Sie eine Ge­schich­te. Klar struk­tu­rier­te Videos, die eine er­kenn­ba­re Ein­lei­tung, einen Mit­tel­teil und einen Schluss haben, sind bei Twitter-Usern am be­lieb­tes­ten.
  • Videos, die auf einfache Un­ter­hal­tung abzielen, werden 15 Prozent häufiger geteilt.
  • Die maximale Vi­deo­län­ge beträgt 140 Sekunden bei einer Da­tei­grö­ße von bis zu 512 MB. Die un­ter­stütz­ten Vi­deo­for­ma­te für mobile An­wen­dun­gen sind MP4 und MOV.
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