Die 7 besten Videobearbeitungsprogramme 2018/2019: Für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis

Professionelle Videobearbeitung muss immer mehr Funktionen abdecken, um unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden zu können: Sei es 4k-Auflösung, Tiefeneindruck für 3D-Filme oder 360°-Aufnahmen für VR-Videos (virtuelle Realität). Da die entsprechende Hardware zunehmend in privaten Händen zu finden ist (zum Beispiel in Form hochauflösender Smartphone-Kameras oder Videokameras wie der GoPro), benötigen auch Laien Videobearbeitungsprogramme, mit denen sie solch Videomaterial unkompliziert schneiden können.

Die gute Nachricht: Selbst erschwingliche Video-Editing-Software bietet inzwischen viele Funktionen, wie man sie im professionellen Filmschnitt nutzt. Wir stellen die besten Videobearbeitungsprogramme 2018 vor: für Post-Production-Professionals, angehende YouTube-Stars und Hobby-Filmemacher.

Die besten Videobearbeitungsprogramme 2018/2019 im Vergleich

Kriterium

Adobe Premiere Pro CC 12

Adobe Premiere Elements 2018

Apple Final Cut Pro X 10

Wondershare Filmora 8

EditShare Lightworks 14 Free Version

Blackmagic DaVinci Resolve 15 Beta

Cyberlink PowerDirector 16

Kosten

Im Abo rund 24 €/Monat, mit Creative-Cloud etwa 60 €/Monat

Etwa 99 €

 

Etwa 330 €

Freemium, Vollversion etwa 70 €

Kostenlos (Vollversion etwa 340 € oder 135 € für 1 Jahr)

Kostenlose Beta-Version

Ab etwa 100 €

Geeignet für

Profis, Semiprofessionelle Nutzer

Anfänger und Fortgeschrittene

Semiprofessionelle Nutzer, Fortgeschrittene

Anfänger

Semiprofessionelle Nutzer, Fortgeschrittene

Profis, Semiprofessionelle Nutzer, Fortgeschrittene

Anfänger

Betriebssystem

Windows, macOS

Windows, macOS

macOS

Windows, macOS, Android, iOS

Windows, Linux, macOS

Windows, Linux, macOS

Windows 7–10

Bildspuren

Unbegrenzt

Unbegrenzt

Unbegrenzt

11

Unbegrenzt

Unbegrenzt

100

Unterstützt 360°-Virtual-Reality

x

x

Mehrkamera-Bearbeitung

x

Bewegungsverfolgung

x

x

x

3D-Bearbeitung

Titel, Übergänge, über After-Effects-Plug-in: Effekte und Animationen

x

x

Ja, aber zusätzliche Kosten (Effects Store)

 

Titel

Titel, Compositing, Klangverteilung, Partikel

Titel

Unterstützt 4K

✔  (8K in Vollversion)

Video-Formate

AVI, MOV, MXF, 3GPP/3GPP2, BWF, ASF, AVC-Intra, AVCHD, H.264 AVC, M1V, M2T/ M2TS, M2V, MPEG-1, -2 & -4, VOB, WAV, WMV

AVCHD, H.264, HDV, MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, QickTime, DV-AVI, WMV, WMA

AVI, AVCHD, AVC-Ultra, DVCPRO HD, DV, ProRes, ProRes RAW, H.264, HDV, Quicktime, MOV, MPEG IMX, MP4, MTS/M2TS, MXF, iFrame, Motion JPEG, XAVC, XDCAM, RAW (mit Plug-in)

Import: AVI, DV-DIF, H.264, NSV, FLV, MKV, MP4, M4V, 3GPP, MOV, MPG, MPEG, DAT, TRP, WMV, ASF, DVR-MS

 

Export: MP4, MOV, FLV, WEBM, 3GP, AVI, MKV

AVI, Quicktime, MP2, MP4, WMV (nur Export), MXF Op-1A und MXF Op-Atom, AVCHD

 

Import: TS, ASF, M2V, VOB

AVI, MOV, MP4, TIFF, AVCHD, AVC-Intra, MXF Op-Atom und Op-1A, MPEG-2, easyDCP, RAW, ArriRaw, Cin in 10/12/14bit, DPX, RMF, MPEG-2/4, DNG, OpenEXR, R3D, VRW

AVI, MPEG-Formate, H.264, MOV, AVCHD, XAVC-S, TOD, VOB, WMV, MP4, 3GPP2. WMV, DV-AVI, DivX, WTV in H.264/MPEG-2, HEVC in 8/10bit, MKV, Dual-Stream-AVI, äquirektanguläres Projektionsformat für 360°-Video

Unterstützt HEVC

x

x

x

Unterstützt Social-Media-Upload

Adobe Premiere Pro CC

Das Profi-Videobearbeitungsprogramm Adobe Premiere Pro CC erfüllt nahezu sämtliche Ansprüche an moderne nichtlineare Videobearbeitung. Innerhalb von Adobes Creative Cloud können Abonnenten zudem direkt auf Adobes After Effects zugreifen, sofern sie es mitabonniert haben. Dieses Programm ist ein starkes Tool in der Postproduktion. Damit fügen Sie Ihren Videos Effekte und Grafiken hinzu. Außerdem laden Sie mit Premiere Pro automatisch den Media Encoder herunter. Dieser hilft Ihnen, das passende Videoformat für Ihr Ausgabemedium schnell und unkompliziert zu rendern. Adobe ist zudem bekannt für sein nutzerfreundliches Layout. Wer bereits mit anderen Programmen aus der Creative Cloud gearbeitet hat, wird sich auch in die Video-Editing-Software schnell einarbeiten können.

Adobe Premiere Pro lässt sich nur im Abonnement nutzen, was regelmäßige Ausgaben bedeutet. Diese Investition lohnt sich in erster Linie für Profis und semiprofessionelle Nutzer. Denn über das Creative-Cloud-Paket können diese – je nach gebuchtem Umfang – auch diverse andere Programme zur Bild-, Ton- und Videobearbeitung nutzen. Für bessere Team-Workflows sorgt der im Paket ebenfalls nutzbare Cloud-Server. Teammitglieder tauschen über diesen schnell und einfach Daten aus.

Einsteigern und Fortgeschrittenen empfehlen wir hingegen die günstigere Produkt-Familie: Adobe Elements. Selbst deren schlankerer Funktionsumfang dürfte den meisten Semiprofis noch vollkommen ausreichen. Gleichzeitig bietet Premiere Elements auch Anfängern einfach verständliche Funktionen, die vorzeigbare Ergebnisse ermöglichen – zum Beispiel mithilfe der automatisierten Videobearbeitung.

Starten Sie Adobe Pro CC das erste Mal, erhalten Sie zunächst eine Einführung. Auf der übersichtlichen Bedienoberfläche finden Sie oben das Hauptmenü. Zur Auswahl des gewünschten Arbeitsbereichs – von Schnitt über Farbe und Audiogestaltung bis hin zu Effekten und Grafiken – wählen Sie einfach entsprechenden Reiter. Die Bedienoberfläche wechselt dann zur Arbeitsumgebung (im Bild oben die Farbkorrektur). Unter „Learning“ bietet das Videobearbeitungsprogramm Ihnen eine Reihe von Tutorials. Im Bereich „Assembly“ laden Sie Ihre Medien in das Projektverzeichnis und ordnen dort Ihre Dateien. Die übrigen Reiter sind den verschiedenen Videobearbeitungskategorien zugewiesen.

Auf der Bedienoberfläche haben Sie mindestens ein Vorschaufenster für Ihre Sequenz. Premiere Pro unterstützt zudem einen Zweitmonitor, über den Sie Clips vergleichen können. Alternativ sehen Sie links davon Analyse-Visualisierungen wie die Lumetri-Scopes (Lumetri-Farbbereiche) im Bild. Darunter finden Sie die Timeline, in der Sie Clips und Effektelemente mittels Drag-and-drop-Funktion platzieren. Videos erscheinen als Thumbnails, Audiospuren zeigt die Timeline in Wellenform an. Links daneben stehen im minimierten Verzeichnisfenster Ihre Medien bereit. Sie können sie einfach auf die gewünschte Spur ziehen.

Tipp

Mit Lumetri-Scopes erzielen Experten erstaunliche Bildeffekte. Lernen Sie in diesem Lumetri-Tutorial von Adobe, wie Sie das Werkzeug richtig einsetzen.

Sowohl Effekte und Grafiken als auch Farbkorrektur und Mischung verfügen über mehrere Bibliotheken: interne Vorlagen, Adobe Stock, After Effects und Ihre lokale Sammlung. Über Adobe Stock finden Sie auch professionelle Filter und Effekte, die Sie kaufen können.

Innerhalb von Adobe Premiere Pro können Sie Ihre Clips mithilfe zahlreicher praktischer Werkzeuge bearbeiten. Die Video-Editing-Software bietet die einzelnen Regler und Räder in geordneten Drop-down-Menüs an. Text-Grafiken sehen Sie in kleinen Vorschaufenstern.

Was Special Effects betrifft, kann Adobe Premiere Pro allerdings nicht ganz mit anderen professionellen Videobearbeitungsprogrammen mithalten. So integriert Final Cut Special Effects ohne Effizienzverluste. Premiere Pro hingegen kann bereits bei hochauflösenden Videoformaten stocken. Für 4k-Videos benötigen Sie daher unbedingt eine leistungsstarke Grafikkarte und einen guten Prozessor. Besondere Effekte und Grafiken sucht man bei Adobe Premiere Pro ebenfalls vergeblich. Dafür benötigen Sie ein Creative-Cloud-Abo für Adobe After Effects. Doch zumindest 3D-Titel enthält Premiere Pros Werkzeugkoffer.

Das aufgeteilte Layout ist besonders für Teamarbeit hilfreich. Denn an professionellen Projekten arbeiten meist unterschiedliche Experten. Die verschiedenen Arbeitsflächen bieten für jeden einzelnen Aufgabenbereich spezialisierte Werkzeuge. Über die Cloud lässt sich dann alles zusammenfügen. Zu diesem Zweck legt die leitende Person beim Öffnen des Programms ein Team-Projekt an. Diese Funktion dient allerdings in erster Linie der Produktion aufwändiger Filme. Deshalb steht sie nur Enterprise-Kunden zur Verfügung.

Das ist neu bei Adobe Premiere Pro CC 12.11:

  • Der Konkurrent Cyberlink PowerDirector war einer der ersten, die Tools für 360Grad-Virtual-Reality anboten. Auch Premiere Pro unternahm in der Version von 2016 erste Schritte in diese Richtung, bot aber im Vergleich relativ wenig für 360Grad-Filme. Nun verfügt die VideoEditing-Software endlich über ein Tool für 360Grad-Aufnahmen: dort Immersive Reality genannt. Passend dazu entwickelte Adobe auch HandsetSteuerelemente. Damit können Sie das Bild drehen und bearbeiten. Um die Bildkanten fließend zusammenzuführen, überarbeitete Premiere Pro die Funktion „VR: Ebene zu Sphäre“.
  • Nutzen Sie die LumetriFarb-Tools in Verbindung mit dem zweiten Monitor, können Sie zwei Aufnahmen farblich aufeinander abstimmen. Dafür klicken Sie im Farbkorrektur-Werkzeug-Menü auf „Color Wheels & Match“ > „Color Match“ und aktivieren „Comparison View“. Setzen Sie ein Häkchen bei „Face Detection“, erfasst das Videobearbeitungsprogramm Gesichter. Natürliche Hauttöne bleiben so erhalten, auch wenn Sie im Rest der Aufnahme starke Farbveränderungen vornehmen.
  • Eine weitere LumetriNeuerung: Premiere Pro ermöglicht benutzerdefinierte LUTVerzeichnisse.
  • Außerdem ist es nun endlich möglich, zwei Projekte gleichzeitig zu öffnen und Vorlagen eines Projekts für das andere zu übernehmen.
  • Automatisches Ducking hebt Dialoge hervor und verringert automatisch die Lautstärke von Hintergrundmusik.
  • Die Bedienoberfläche von AfterEffects-Vorlagen hat ein neues Layout. Damit soll die Bearbeitung leichter von der Hand gehen.
  • Neue, unterstützte RAW-Kamera-Formate: Canon C200, Sony Venice, IPP2 für RED
Fazit

Adobe Premiere Pro gehört aktuell zu den besten Videobearbeitungsprogrammen und bietet unzählige Möglichkeiten für professionelle Postproduktion. Das übersichtliche Layout ist in verschiedene Arbeitsbereiche untergliedert. Über die Creative Cloud können Nutzer mit unterschiedlichen Aufgaben zielgerichtet zusammen am selben Projekt arbeiten. Was Premiere Pro an Effekten vermissen lässt, holt es mit gut eingebunden Plug-ins anderer Programme wieder rein. Dank der vielen Tutorials und einem übersichtlichen Layout können auch Hobby-Filmer sehr gute Effekte mit Premiere Pro erzielen. Doch aufgrund des relativ hohen monatlichen Preises lohnt sich das Programm eigentlich nur für Profis.

Vorteile Nachteile
Übersichtliches, nutzerfreundliches Layout Kann stocken bei großen Datenmengen, wie sie beispielsweise 4K-Videobearbeitung erfordert
Große Auswahl an Werkzeugen für professionelle Videobearbeitung Keine integrierten Special Effects
Leistungsstarke Tools zur Farbkorrektur und zum Farbabgleich  
Kompatibel mit vielen Programmen und direkt verbunden mit der Creative Cloud  
Unterstützt zahlreiche Formate  

Adobe Premiere Elements

Premiere Elements ist Adobes Videobearbeitungssoftware für den Hausgebrauch. Anfänger erstellen damit ohne großen Aufwand kurze Clips, dynamische Diashows und kleine Videos. Die Bibliothek hilft dabei, Videos auf der Festplatte wiederzufinden und zu ordnen.

Premiere Elements nimmt seinen Nutzern also sehr viel Arbeit ab. Dabei ist Automatisierung das Schlüsselwort. Dank Vorlagen für Farbkorrektur, Schnitt und Audiogestaltung gelingen selbst professionell wirkende Videos in verhältnismäßig kurzer Zeit.

Um Adobe Premiere Elements herunterzuladen, benötigen Sie keinen Cloud-Zugang, aber eine Adobe-ID – eine Anmeldung per E-Mail-Adresse ist Voraussetzung. Die Software erhalten Sie zu einem Festpreis. Mindestvoraussetzung für den Download sind 4 GB RAM und 5 GB Festplattenspeicher für die App (10 GB für optionale Elemente). Im Test zog sich die Installation etwas hin. Dann öffnete sich das Programm mit einem Dialogfenster. Wer die komplette Elements-Familie erwirbt, kann dann zwischen Photoshop Elements, dem Organizer und Premier Elements wählen.

Über die Bildbearbeitung optimieren Sie Ihre Fotos, bevor Sie sie beispielsweise in eine Diashow einbauen. Der Organizer hat im Vergleich zu den Vorgängerversionen einige Layout-Verbesserungen vorzuweisen. Er ermöglicht Ihnen jetzt, mit Tags und einem Rating-System Ordnung in Ihre Medien zu bringen. Auch die Suchkriterien wurden erweitert. Das Programm analysiert Bilder und Videos mit künstlicher Intelligenz und Gesichtserkennung. Suchen Sie beispielsweise nach Personen, listet die Suchfunktion Bilder und Videos auf, die Menschen zeigen. Suchen Sie nach Bildern von bestimmten Orten, ermittelt das Programm passende Bilder unter Berücksichtigung Ihrer Metadaten. Das Tool hat noch kleine Schönheitsfehler, die aber in den nächsten Versionen voraussichtlich behoben werden.

Die Bedienoberfläche der Videobearbeitung hat einige Elemente mit Premiere Pro gemein. So finden Sie auch dort über die horizontale Menüleiste vier verschiedene Bedienoberflächen. Premiere Elements unterscheidet jedoch nicht zwischen verschiedenen Profi-Arbeitsschritten. Es teilt die Bedienoberflächen stattdessen in aktuelle Adobe-Elements-Informationen (eLive), Tutorials (Guided) und zwei Bearbeitungsmodi ein: Quick und Expert. Während Premiere Pro der Ästhetik des aktuellen Cloud-Designs folgt, wirkt das Layout-Design von Premiere Elements etwas angestaubt. Hinsichtlich der Performance wirkt sich das jedoch kaum aus.

Tipp

Sie wollen Ihre Diashows lebendiger gestalten? Nutzen Sie das Tool Video Collage in Premiere Elements' Medienverzeichnis. Das Werkzeug verbindet Fotos, Videos und Musik, sodass daraus eine dynamische Videocollage entsteht.

Im Quick-Modus arbeiten Sie mit der Storyboard-Videobearbeitung. Das ist eine schnelle, übersichtliche Methode für Anfänger. Die Bedienoberfläche wird von der Videovorschau eingenommen. Auf der Zeitschiene darunter sehen Sie die einzelnen Frames nebeneinander als Bildvorschau. Die Spur darüber ist für Text, darunter sind Audiospuren und Effekte angeordnet. Sie bewegen Clips auf der Timeline, indem Sie sie mit der Maus an die gewünschte Stelle ziehen. Klicken Sie Anfang oder Ende eines Clips an, können Sie ihn kürzen. Um ein Videoelement zu schneiden, fixieren Sie den roten Regler an einer Stelle (dem Anfangspunkt) und klicken auf eine spätere Stelle im Clip (den Endpunkt). Ein Scherensymbol erscheint. Mit einem Klick darauf schneiden Sie das Video.

Mit Videovorlagen erstellen Sie innerhalb von Minuten Ihr erstes Video. Am rechten Rand liegt die Werkzeug-Menüleiste. Viele der Fix-Tools arbeiten automatisch. Zum Beispiel verbessert die Funktion „Auto Smart Tone“ die Farbgebung mit nur einem Klick. Zur Anpassung der Farbtemperatur bzw. einzelner Farbtöne stellt der Quick-Modus mehrere Vorlagen bereit. Mit dazugehörigen Reglern kümmern Sie sich dann um die Feinabstimmung. Unter „Edit“ finden Sie Bildeffekte und Szenenübergänge sowie eine Liste aller angewendeten Effekte. Über die Funktion „Add“ fügen Sie Ihrem Video Text- und Tonelemente sowie animierte Grafiken hinzu.

Im Expert-Modus arbeiten Sie mit einer professionellen nichtlinearen Videoschnitt-Umgebung. Auf der Timeline können Sie mehrere Video- und Audiospuren editieren sowie Text und Effekte mit professionellen Werkzeugen hinzufügen. Dieser Modus bietet mehr Effekte und Übergänge als der Quick-Modus. Auch zur Audiobearbeitung haben Sie mehr Werkzeuge zur Auswahl. Neben der klassischen Videospur gibt es für die Timeline eine spezielle Audiospur.

Das ist neu bei Adobe Premiere Elements 2018:

  • Automatische Videoanalyse ermittelt die besten Standbilder und erstellt Schnappschüsse
  • Smart Trim erkennt, gestützt durch künstliche Intelligenz, Gesichter und kürzt Videos. Diese Funktion wählt die besten Clips aus und verwirft unnötige Elemente. Diese Funktion ist nicht neu, aber arbeitet mithilfe moderner Technologien nun genauer als zuvor.
  • Bounce Back (Zurückspringen) wiederholt bestimmte Einstellungen und spielt sie mehrmals hintereinander vorwärts und rückwärts ab.
  • Standbild mit dynamischen Titeln ist eine Funktion, die Ihnen hilft, Ihr Video an einer bestimmten Stelle einzufrieren (Freeze Frame). Solange das Video stillsteht, bewegt sich ein Titel über das Bild. Auch dieser Effekt ist nicht neu, aber Premiere Elements gibt Ihnen nun ein Werkzeug an die Hand, das Sie durch die Arbeitsschritte leitet.
  • Ein ähnliches Tool unterstützt Sie, wenn Sie kurze Videos mit animiertem Text für Social Media aufbereiten. Es exportiert Ihr Projekt auf Plattformen wie YouTube, Vimeo, Twitter, Facebook und Instagram.
  • Außerdem erstellt und exportiert das Videobearbeitungsprogramm in der aktuellen Version auch GIFDateien mit Animationen.
  • Mit ActionKameras können Sie dynamische Bewegungen und atemberaubende Panoramaansichten filmen – oder sie nutzen spezielle Linsen wie die Fischaugenlinse. Das neue Werkzeugfenster von Premiere Elements erlaubt ihnen, auch solche außergewöhnlichen Videos zu optimieren.
  •  Die neue Version bietet Voreinstellungen für die VideoStandards PAL, NTSC und Full-HD.
  • Die Medienbibliothek wurde verbessert. In dieses Verzeichnis importieren und exportieren Sie Ihre Medien. Über die Bibliothek laden Sie auch Medien ins Netz. Das Verzeichnis ordnen Sie über eigene Tags oder Sie durchsuchen Ihre Festplatte nach bestimmten Medientypen, Alben, Entstehungsdaten, Ortsangaben, Personen oder Ereignissen. Mit dem RatingTool bestimmen Sie die besten Clips für Ihr Videoprojekt.
  • Die Medienbibliothek und der schnelle Bearbeitungsmodus unterstützen eine Touchscreen-Funktion. Das Feature ist aber noch ausbaufähig. Kleine Regler erschweren beispielsweise die Bedienung per Hand.
Fazit

Adobe Premiere Elements unterscheidet sich von seinem professionellen Schwesterprogramm durch den Fokus auf eine andere Zielgruppe. Dementsprechend verfügt Premiere Elements über einen kleineren Funktionsumfang. Durch die leichtere Bedienbarkeit können im Gegenzug auch Hobby-Filmer mit der Software gute Ergebnisse erzielen. Eine automatische Bildkorrektur und passende Vorlagen vereinfachen den Prozess. Mit integrierten Tutorials lernen ungeübte Nutzer, wie und wofür sie die Experten-Werkzeuge nutzen können. Daher empfehlen wir die Video-Editing-Software vor allem ungeübten Enthusiasten, die sich ab vorsichtig an professionelle Videobearbeitungsprogramme herantasten wollen.

Vorteile Nachteile
Unterstützt 4K-Videos Videos stocken teilweise auch bei geringer Bildqualität
Unterschiedliche Bearbeitungsmodi für Anfänger und Fortgeschrittene Rendert nur das ganze Video, arbeitet vergleichsweise langsam
Viele Tutorials in eLive-Modus Kein HEVC- oder 3D-Support
Expertenmodus: Wahl zwischen klassischer Videospur-Timeline und Audiospur  

Apple Final Cut Pro X 10

Final Cut Pro X liegt gleichauf mit Adobes Premiere Pro, wenn es um professionelle Videobearbeitung geht. Im Gegensatz zum Konkurrenten aus dem Hause Adobe läuft die Video-Editing-Software allerdings exklusiv auf macOS. Dadurch kann es unter Umständen zu Kompatibilitätsproblemen kommen, wenn Sie ein Video in einem nativen Mac-Format rendern und auf Windows-Computern abspielen wollen. Dafür begeistert Final Cut mit flüssiger Bedienung auch bei speicherintensiven Medien. Komplexe Projekte ordnen Sie in der Bibliothek über Tags und ein Bewertungssystem. Funktionen zur professionellen Audiobearbeitung und eine große Auswahl visueller Effekte runden das Allround-Programm ab.

Final Cut Pro X ist der Nachfolger von Final Cut Pro, einem Videobearbeitungsprogramm speziell für Experten. Die neue Inkarnation bietet mehr als das grundständige iMovie, das auf Mac-Betriebssystemen kostenlos vorinstalliert ist. Final Cut Pro X will einen Bogen schlagen zwischen der professionellen Technik des Vorgängers und eher einfach gehaltenen, nutzerfreundlichen Gratisanwendungen. Die Werkzeugpalette umfasst ausreichend viele Tools für die Bedürfnisse von semiprofessionellen Nutzern und Freiberuflern. Zudem kostet die Software deutlich weniger als die Profi-Version.

Allerdings erhält das Apple-Produkt seltener Updates erhält als der Konkurrent von Adobe – die Updates erfolgen jedoch automatisch über den Apple-App-Store. So wurde erst mit der aktuellen Version ein Farbkorrektur-Werkzeug zugefügt, das es mit Premiere Pro aufnehmen kann. Zudem unterstützt das Apple-Produkt 360-Grad-Videobearbeitung mit umfangreichen Funktionen und bis zu 8K-Auflösung.

Als eines der weltweit besten Videobearbeitungsprogramme bietet Final Cut Pro X eine leistungsstarke Datenbank: die Smart Library. Das Verzeichnis importiert Medien, erkennt Bildinhalte wie Personen und sortiert Clips nach Einstellungsgröße (Totale, Halbtotale usw.) oder Bildstabilität.

Die Nutzeroberfläche in ihrem eleganten Dunkelgrau lenkt die Aufmerksamkeit auf die Medieninhalte. Das Layout teilen Sie entweder nach Ihren Vorstellungen ein oder Sie nutzen einen der vorgegebenen Modi. Zwar ermöglicht Final Cut eigene Layouts, frei schwebende Werkzeugfenster bietet das Programm aber nicht.

Eine Besonderheit ist das sogenannte Rollen-Werkzeug. Dieses einzigartige Tool hilft Ihnen, Ihre Spuren zu organisieren. Jeder Clip spielt eine bestimmte Rolle im Film: Er kann Hintergrundgeräusch, ein Videoclip oder Untertitel sein. Jeder dieser Rollen ist eine bestimmte Farbe zugeteilt. Mit dem Tool erstellen Sie selbstdefinierte Rollen für Ihr Projekt. Dann teilen Sie den einzelnen Rollen spezifische Farben zu – beispielsweise hellgrün für Dialoge. Auf der Timeline sehen Sie dann die farbig organisierten Spuren.

Die spurenlose, magnetische Timeline ist eine weitere Innovation. Klassische nichtlineare Timelines haben mehrere, lose Spuren, Final Cut hat eine Hauptspur. Wie bei einem Baumdiagramm zweigen Audiospuren und Effekte davon ab. Bewegen Sie einen Clip mit angebundener Audiospur, folgt ihm diese Spur entlang der Timeline. Die Magnetfunktion heftet aufeinanderfolgende Clips aneinander. Kürzen Sie einen Clip, rücken alle anderen nach. Mehrere Clips, die eine Einheit bilden sollen, verknüpfen Sie mit der Funktion Clips verbinden. So lässt sich Ihre Timeline auch bei umfassenden Filmprojekten sehr übersichtlich gestalten. Wollen Sie hingegen Audio- und Videospur eines Clips voneinander trennen, genügt dafür ein einfacher Doppelklick auf den Clip.

Tipp

Wollen Sie eine Lücke in die Timeline einbauen, gehen Sie über Bearbeiten > Generator einfügen und wählen Sie den Menüpunkt „Lücke“. Der Tastatur-Shortcut ist Option + W. Die Lücke passen Sie dann mit dem Cutting-Tool an.

Final Cut Pro X beinhaltet eine beachtliche Zahl an Video- und Audioeffekten (jeweils mehr als hundert). Dazu gehören auch 3D-Titel und Rahmen. Jeden der Effekte können Sie individuell gestalten. Integrieren Sie zusätzliche Special-Effects-Funktionen über Plug-ins, bindet Final Cut diese direkt auf der Nutzeroberfläche ein.

Das ist neu bei Final Cut Pro X 10.4:

  • Apple bietet für sein ProResFormat neue Funktionen. Importieren Sie beispielsweise ein HDR-Video oder 4K-Formate direkt von Ihrer Kamera, können Sie diese als ProResRAW in der ursprünglichen RAWBildqualität bearbeiten. Gleichzeitig spart das neue ProRes-Format Speicherplatz. Um es optimal nutzen zu können, benötigen Sie eine HDR-fähige Kamera und einen Monitor, der die HDR-Farben richtig anzeigt.
  • Die neue Farbkorrektur besteht wie bei Adobes Premiere Pro aus Farbrädern (sogenannten Color Wheels). Damit ändern Sie Helligkeit, Farben und deren Intensität. Das Tool unterscheidet zwischen Schatten, Highlights und Mitteltönen. Sie können aber auch das gesamte Bild anpassen. Über Regler bearbeiten Sie Schattierungen und Farbtemperatur. Über Farbkurven korrigieren Sie einzelne Farbwerte. Final Cut erlaubt Ihnen, die Arbeitsoberfläche ganz nach Ihren Bedürfnissen anzupassen und verkürzt Arbeitsschritte mit TastaturShortcuts.
  • Untertitel für unterschiedliche Sprachen oder Hörgeschädigte integrieren immer mehr Filmproduzenten in ihre Onlinevideos. Im aktuellen FinalCutUpdate erleichtert das Untertitel-Werkzeug diese Arbeit. Sie können die Texte direkt im Programm erstellen oder TextDateien importieren – auch für mehrere Sprachen. Auf der Timeline verbinden Sie einfach Clips und Untertitel. Passen Sie das Layout an, werden Veränderungen direkt im Vorschaufenster angezeigt. Über Final Cut können Sie Ihr fertiges Video zudem unkompliziert auf Videoplattformen hochladen. Das Videobearbeitungsprogramm unterstützt zu diesem Zweck Vimeo und YouTube.
  • Final Cut Pro X hat bei 360Grad-Videobearbeitung die Nase vorn. Im Gegensatz zu Premiere Pro bietet es Anwendern sogar ein vollwertiges StitchingTool. Über dieses Tool fügen Sie Ihre RundumAnsicht zusammen. Selbst die detailreichen Texturen von beispielsweise Gras meistert das Werkzeug. Außerdem können Sie mit dem Patch-Tool Ihr Equipment aus dem Bild entfernen. Das bietet durchaus nicht jede Software. Verfügt Ihr Computer über genügend Rechenpower, können Sie mit der VideoEditing-Software sogar 360Grad-Aufnahmen mit bis zu 8K-Auflösung bearbeiten. Nutzen Sie dafür entsprechende Filter oder die HorizontKorrektur.
  • Die aktuelle Version von Final Cut Pro X erlaubt Ihnen auch, XMLFormate zu importieren und zu exportieren. Auf diese Weise können Sie an Ihrem Projekt problemlos mit anderen Programmen weiterarbeiten. So können Sie zur Farbkorrektur DaVinci Resolve nutzen, das in diesem Bereich seine Stärken hat, und im Anschluss dann mit Final Cut weiterarbeiten. Via XML lassen sich auch Projekte aus mobilen Systemen wie iOS besser übertragen.
  • Final Cut X Pro 10 ist allerdings nicht nativ rückwärtskompatibel zu früheren Versionen von Final Cut Pro (7 und älter). Um Projekte daraus zu importieren, benötigen Sie ein Plug-in wie das beispielsweise kostenpflichtige SendToX.
Fazit

Final Cut Pro X erweitert ständig seine Funktionspalette. Als Nachfolger des Profi-Tools Final Cut Pro vereint das Videobearbeitungsprogramm dessen professionellen Bearbeitungswerkzeuge mit der nutzerfreundlichen Bedienung von iMovie. Mit ganzheitlicher 360-Grad-Videobearbeitung, hoher Videoqualität bei gleichbleibend guter Performance und verbesserter Farbkorrektur überzeugt Final Cut Pro X 10 Profis und engagierte Hobbyfilmer gleichermaßen.

Vorteile Nachteile
Übersichtliches Layout Nicht nativ rückwärtskompatibel mit früheren Final-Cut-Versionen
Profi-Tools mit intuitiv verständlicher Bedienung – das erleichtert den Umstieg von Einsteiger-Software wie iMovie Auf macOS beschränkt – kann zu Kompatibilitätsproblemen führen
Sehr solide Performance Farbkorrektur steht anderen Profi-Tools wie Premiere Pro noch nach (wurde aber verbessert)
Integriert 360-Grad-Videobearbeitung vollständig  
Hohe Bildqualität bei relativ geringer Dateigröße  
Integriert Plug-ins in die eigene Nutzeroberfläche  

Wondershare Filmora 8.5

Wondershare Filmora ist ein gutes Einsteiger-Videobearbeitungsprogramm. Selbst ungeübte Nutzer können über den einfachen Modus innerhalb von Minuten vorzeigbare Videos erstellen. Denn in diesem Modus überlassen Sie die Arbeit überwiegend der Software. Sie laden lediglich Ihre Videoclips und Musik in das Programm. Den Rest erledigt ein Algorithmus. Der erweiterte Modus hingegen bietet Ihnen alle gängigen Funktionen, mit denen Sie selbst Ihr Video gestalten können. Im Action-Cam-Modus optimieren Sie Videos, die Sie mit speziellen Action-Kameras wie der GoPro aufgenommen haben. Sie optimieren das Bild, passen Farben und Geschwindigkeit an. Der Instant-Cutter ist ein simples Schnitt-Tool ohne Beiwerk. Damit schneiden Sie Clips und fügen Sie zusammen.

Die schlanke Software ist schnell heruntergeladen. Das Videobearbeitungsprogramm lässt sich mit nur wenigen Klicks installieren. Auf dem Startbildschirm wählen Sie das Bildformat Ihres Projekts und einen der erwähnten Bearbeitungsmodi. Neben Breitbild, Standard- und Smartphone-Formaten (respektive 16:9, 4:3 und 9:16) existiert auch ein „Instagram-Format“ (1:1).

Der einfache Modus ist eben das – einfach zu bedienen. Nachdem Sie Ihre Medien geladen haben, wählen Sie ein vorgegebenes Thema, zum Beispiel „Urlaubsreise“. Dann suchen Sie sich Titel aus den vorgeschlagenen Musikstücken aus oder laden Dateien aus Ihrer eigenen Bibliothek hoch. In der Vorschau sehen Sie das fertige Produkt. Geben Sie ihm abschließend noch einen Titel und einen Abspann. Anschließend speichern Sie es und können es mit anderen teilen.

Im erweiterten Modus haben Sie mehr Freiheiten. Die linke Leiste zeigt Ihnen die unterschiedlichen Werkzeug-Themen innerhalb einer Kategorie an (hier: verschiedene Filter-Themen). Ganz rechts sehen Sie die Videovorschau. Dazwischen finden Sie Drag-and-drop-Elemente (z. B. den Filter „Canvas“), die Sie auf die Timeline ziehen und somit in das Video einbinden. Für komplexere Projekte erweitern Sie die Timeline, indem Sie auf „Neue Spur hinzufügen“ klicken. Bei elf Spuren ist Schluss. Für die meisten Hobby-Schnittmeister sollte das reichen. Die Werkzeug-Auswahl über der Timeline ist nicht allzu groß, aber erfüllt alle grundlegenden Funktionen.

Anfänger und Hobby-Filmer können mit der bestehenden Auswahl durchaus Spaß an der Postproduktion haben. Sie laden einfach Medien wie Videos und Bilder oder Musik hoch. Die Video-Editing-Software importiert viele gängige Videoformate (genaue Angaben finden Sie in unserer Vergleichstabelle) und kann MP4- und MOV-Dateien exportieren. Beliebte Audioformate wie MP3, WAV, WMA oder AMR sind ebenso wenig ein Problem wie die Bildformate JPEG, BMP, PNG, GIF oder TIFF.

Das Tool „Text/Abspann“ liefert einige ansprechend gestaltete Überschriften, die Sie an die gewünschte Stelle Ihres Videos auf die Textspur ziehen können. Klicken Sie das Textelement an, öffnet sich ein Bearbeitungsfenster. Dann passen Sie den Textinhalt sowie Form und Farbe an. Klicken Sie anschließend auf „OK“, speichert der Editor die Eingaben zwischen. Weitere Elemente fügen Sie ebenso einfach mittels Drag-and-drop hinzu und bearbeiten Filter oder Übergänge auf einer jeweils eigenen Timeline-Spur.

Mit etwas Übung kreieren auch Anfänger mit diesem Videobearbeitungsprogramm filmkünstlerische Effekte. Die sogenannten „Elemente“ sind animierte Sticker, die Ihrem Video eine verspielte Note verleihen. Gepaart mit dem Instagram-Bildformat ist diese Funktion vor allem für Nutzer von Social Media interessant, die schnell und unkompliziert kleine Videos hochladen wollen.

Der gesonderte Modus für Action-Kameras macht Filmora interessant für Filmemacher, die sich gern beim Sport aufnehmen oder mit Handheld-Geräten arbeiten. Ihren Videoclip sehen Sie auf einer Spur im Storyboard-Format und in der Vorschau. Die Werkzeugleiste hält drei Kategorien parat: „Reparieren“, „Speed“ und „Farbe“. In der Kategorie „Reparieren“ gleichen Sie beispielsweise die Linsenkrümmung und das Bildformat an. In den Voreinstellungen finden Sie eine Menge an gängigen Action-Kameras. Wenn Sie eine Kamera auswählen, optimiert Filmora das Video auf Basis der vorgegebenen Linseneinstellungen. Verwackelte Videos mit Störgeräuschen verbessern Sie mit einem Klick auf die Checkbox-Geräuschunterdrückung.

Mit dem Speed-Werkzeug setzen Sie Stunts in Szene. Slow-Motion spielt Bewegungen langsamer ab, die sonst zu schnell für das Auge sind. Spielen Sie eine Szene schneller ab, bekommen manche Aufnahmen jedoch erst die Geschwindigkeitswirkung, die man im Moment der Aufnahme fühlt. Jede Video-Editing-Software sollte zudem über einen Farbkorrektor verfügen. Diesen finden Sie auch im Action-Cam-Modus. Filter und Vignetten ermöglichen eine schnelle Anpassung, aber Sie können Farben auch manuell und ganz spezifisch anpassen.

Fazit

Filmora ist eines der besten Videobearbeitungsprogramme für Anfänger. Profi-Tools werden Sie vergeblich suchen, aber Nutzern mit wenig Erfahrung ermöglicht die übersichtliche Werkzeugleiste, problemlos hochauflösende Videos mit professionell wirkenden Effekten zu gestalten. Kleine Diashows erstellen Sie sogar innerhalb weniger Minuten. Wer nicht will, dass seine Videos das Filmora-Wasserzeichen zeigen, sollte die etwa 70 € für die Vollversion investieren. Es gibt zwar noch günstigere Videobearbeitungsprogramme – diese lassen jedoch einige Features missen, auf die man eigentlich nicht verzichten sollte. Mit Filmora erhalten Sie eine gute Anfänger-Software mit nutzerfreundlichem Design und ausreichend Funktionen, um sich wie ein richtiger Schnittmeister zu fühlen.

Vorteile Nachteile
Action-Cam-Modus optimiert dynamische Aufnahmen Wasserzeichen bei kostenloser Version
Leichte Einarbeitung im einfachen Modus, mehr Funktionen im erweiterten Modus Keine 360-Grad-Videobearbeitung
Unterstützt 4K-Videos Kein HEVC
3D-Titel über Plug-in  

EditShare Lightworks Free 14

Mit der Video-Editing-Software Lightworks von EditShare LLC wurden schon Hollywood-Streifen geschnitten. Die Vollversion des Profi-Tools schlägt daher auch mit einer jährlichen Lizenz von mindestens 170 € zu Buche. Lightworks entstand als Videobearbeitungsprogramm für spezialisierte Schnittmeister. Deshalb fielen Funktionen wie Audiobearbeitung anfangs spärlich aus. Die Werkzeug-Palette bestand hauptsächlich aus professionellen Schnitt-Tools. Lightworks unterstützt daher auch nichtlineare Videobearbeitung über Tastatur-Kürzel. Der Hersteller verkauft passend dazu ein farbkodiertes Keyboard mit voreingestellten Shortcuts. Für private Nutzer, die eine möglichst breite Feature-Palette benötigen, sind ältere Versionen nicht zu empfehlen. Inzwischen haben die Entwickler allerdings mehr Optionen zur Bearbeitung von Audiospuren und Effekten in die Software integriert.

Die Free-Edition verzichtet auf einige Funktionen. So unterstützt die Vollversion mehr Codecs. In Vergleich zu Filmora verläuft die Videobearbeitung weniger spielerisch. Dort ziehen Sie einfach einen Filter oder Sticker auf die Timeline: Das geht schnell, birgt aber die Gefahr, das Video zu überladen. Bei Lightworks arbeiten Sie akribisch an Farbkorrektur-Reglern. Somit durchlaufen Anfänger mit Lightworks einen Lernprozess.

Das neue Layout trennt Arbeitsschritte optisch durch separate Bedienoberflächen. Über Reiter wechseln Sie einfach zwischen Ihrer Mediendatenbank, Schnitt, Effekten und der Audiobearbeitung.

Um das Videobearbeitungsprogramm auf der Herstellerseite herunterzuladen, müssen Sie einen kostenlosen Account anlegen. Die Software ist kompatibel mit Windows (32- und 64-bit), Linux (als RPM oder DEB) und macOS (als DMG). Sie wählen zwischen einem stabilen Release und der Beta-Version. Öffnen Sie das Programm nach der Installation, werden Sie aufgefordert, ein neues Projekt anzulegen. Dann legen Sie die Bildwiederholungsrate Ihres Videos fest: 24 bis 60 Frames pro Sekunde. Die Video-Editing-Software wandelt Ihre Clips entsprechend um.

Sie importieren Ihre Mediendaten in das Log-Verzeichnis. Dieses ist auf Ihrer Bedienoberfläche integriert. So verwalten Sie Ihre Medien direkt in Ihrem Videobearbeitungsprogramm. Im Reiter „Project Contents“ sehen Sie alle Projektdateien. Neben lokalen Medien bietet Lightworks zwei Bibliotheken mit Stock-Footage, die Sie käuflich erwerben können: Audio Network für Hintergrundmusik und -Geräusche und Pond5 für Videos. Die Vorlagen sind überwiegend für professionelle Nutzer konzipiert, die kommerzielle Filme bearbeiten.

Neben dem LOG-Reiter finden Sie die die Bearbeitungsoberflächen „EDIT“, „VFX“ und „AUDIO“. Schnitt, Effekte und Audio erhalten in der neuen Lightworks-Edition jeweils ihre eigenen Bedienoberflächen. Vorgängerversionen lösten die unterschiedlichen Aufgaben über Werkzeugfenster auf einer einzigen Nutzeroberfläche. Diese ältere Layout-Einstellung erreichen Sie noch auf der Startseite unter „System Settings“ (Symbol: zwei Zahnräder). Dafür klicken Sie auf „Project Layout“. Die Anzeige ändert Sie von „Fixed“ (fest) auf „Flexible“ (frei anpassbar). Klicken Sie auf Ihr Projekt, wird Ihnen eine Oberfläche angezeigt, die Sie nach Belieben einrichten.

Im festen Layout beginnen Sie den Schnitt unter „Edit“. Mit einem Doppelklick aktivieren Sie eine Datei aus dem Log, um daran zu arbeiten. Dann ziehen Sie einen Clip auf die gewünschte Stelle in der Timeline. Klicken Sie darauf, um die Sequenz zu kürzen oder anderweitig zu bearbeiten. Aufeinanderfolgende Szenen erscheinen in zwei Vorschaufenstern nebeneinander.

Das Programm gibt bei entsprechender Einstellung Tipps, wenn Sie ein Tool das erste Mal nutzen. Besonders Einsteiger werden dieses Feature häufig benötigen. Denn die Nutzeroberfläche bietet zwar durchaus auch intuitiv verständliche Werkzeuge, aber das Programm richtet sich überwiegend an eine professionelle Zielgruppe. Laien müssen sich erst einarbeiten. Dafür arbeiten Sie mit Tools auf professionellem Niveau. Einstellungen zur Farbkorrektur können Sie beispielsweise im Reiter „VFX“ punktgenau vornehmen. Auch Titel passen Sie nach Ihren Wünschen an.

Unter den Vorschaufenstern editieren Sie im EDIT-Reiter auf der Timeline Metadaten sowie Cue-Marker (weiße eckige Klammern als Start- und Endpunkt einer Szene).

Die AUDIO-Bedienoberfläche führt zu einer größeren Timeline-Ansicht für Audiospuren. Links neben dem Vorschaufenster finden Sie dort einige Audiowerkzeuge: wie beispielsweise den Überblender und die Korrektur für Störgeräusche. Im Vergleich zu den Vorgängerversionen sind einige neue Werkzeuge hinzugekommen – zum Beispiel der Wind-Noise-Compensator (reduziert Windgeräusche von Außenaufnahmen) sowie 50Hz- und 60Hz-Brummtonentfernung. Mit einem Klick auf „Apply effect“ können Sie diese Effekte genauer an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Die kostenlose Version exportiert fertige Videos direkt auf die sozialen Videoplattformen Vimeo und YouTube – und zwar als MP4-Datei mit bis zu 720p Bildqualität. Sie können Ihr Video natürlich auch lokal speichern. Das Video erhält ein Wasserzeichen. Auf CD oder Blu-Ray brennen können Sie Ihr Video nur mit der kostenpflichtigen Vollversion.

Fazit

Lightworks Free ist ein nichtlineares Schnittprogramm für fortgeschrittene bis professionelle Nutzer. Die Nutzeroberfläche ist dank des neuen Layouts sehr übersichtlich. Das ermöglicht eine genaue Arbeitsteilung. Der Fokus liegt trotz Erweiterungen im Audio- und Effekte-Angebot weiterhin auf dem Videoschnitt. Wer mehr Postproduktionsfunktionen benötigt, kann Lightworks mit Plug-ins erweitern. Ein schönes Feature ist, dass man Videos direkt onlinestellen kann. Für den Output wünschen wir uns eine breitere Auswahl an Dateiformaten, wie es bei anderen Anbietern bereits gängig ist.

Vorteile Nachteile
Kostenlos Audiobearbeitung und Effekte sind ausbaufähig
Professionelle Schnitt-Tools Wasserzeichen nach Output
Separate Bedienoberflächen für klare Aufgabenteilung Weniger intuitiv als andere gängige Software
Unterstützt direkten Social-Media-Upload Free-Version brennt keine CDs oder Blu-Rays
Speichert automatisch Kleine Auswahl an Output-Formaten

Blackmagic DaVinci Resolve 15 Beta

Die Software DaVinci Resolve Studio von Blackmagic ist ein waschechtes Profi-Tool, mit dem auch Hollywood-Regisseure arbeiten. Schnitt, Tonbearbeitung, Effekte und Farbkorrektur verbindet DaVinci Resolve in einer Anwendung. Die Funktionen sind ausgefeilt, erfordern aber ein gewisses Vorwissen. Die Version DaVinci Resolve 15 Beta ist aktuell (stand 30.6.2018) sogar kostenlos erhältlich. Sie müssen sich nur vor dem Download anmelden. Blackmagic bietet Schnittprofis zudem zur Software kompatible Hardware – beispielsweise spezielle Grading-Bedienpulte zur professionellen Farbkorrektur.

Das Videobearbeitungsprogramm überrascht in seiner neuen Version mit einem Feature-Upgrade. DaVinci Resolve 15 integriert nun das Special-Effects-Programm Fusion nativ in seine Bedienoberfläche. DaVinci Resolve 14 war bereits mit dem Audiobearbeitungsprogramm Fairlight verknüpft. Die aktuelle Beta-Version bindet das Tool noch besser ein. So vereint das Programm Video- und Soundbearbeitung mit Funktionen für Special Effects und Animation auf einer Plattform.

Der Download dauert etwas länger, da die Software mit ihrem beeindruckenden Funktionsumfang viel Speicherplatz braucht. Dafür läuft die Installation flüssig. Als eines der wenigen professionellen Videobearbeitungs-Tools arbeitet DaVinci Resolve nicht nur plattformübergreifend auf macOS, Linux und Windows. Er ermöglicht Ihnen auch mittels XML, EDL oder AAF den fließenden Übergang zur Arbeit mit seinen größten Konkurrenten im Profi-Segment: Final Cut und Adobe Premiere Pro.

Beim ersten Start prüft das Videobearbeitungsprogramm, ob Ihre Grafikkarte über ausreichend Rechen-Power verfügt. DaVinci Resolve 15 Beta benötigt noch sehr viel RAM, was vermutlich in der finalen Version verbessert wird. Anschließend empfiehlt Resolve eine entsprechende Bildqualität. Während Sie das Projekt-Set-up durchlaufen, können Sie Einstellungen von SD-Qualität bis Ultra-HD vornehmen.

Tipp

In der neuen Version sparen Sie Ladezeit. Öffnen Sie ein Projekt, wird direkt die Timeline geladen, an der Sie zuletzt gearbeitet haben. So benötigen Sie weniger RAM auf einmal. Öffnen Sie eine andere Timeline, muss diese jedoch kurz laden. Wollen Sie ohne Verzögerung arbeiten, wählen Sie im Fenster „Projekte speichern“ unter „Nutzereinstellungen“ die Option „Beim Starten eines Projekts alle Timelines laden“. Dieser Modus erfordert jedoch mehr RAM.

Ordnung für große Datensammlungen: Die sogenannten Smart-Bins werten automatisch die Metadaten Ihrer Mediendateien aus. Die Medienbibliotheken helfen Ihnen, große Mengen an Daten zu kategorisieren.

Die Video-Editing-Software bietet zahlreiche Werkzeuge und Features: Von Timeline-Stapeln über Audiospur-Reglern bis zu punktgenauen Übergängen auch bei Zeitverzerrung. Dementsprechend versammeln sich so einige Werkzeug-Leisten auf der Nutzeroberfläche. Brauchen Sie ein Tool nicht, minimieren Sie es einfach. Über zwei Vorschaufenster können Sie Ihre Arbeit kontrollieren. Unter diesen finden Sie die Timeline. Dort können Sie mehrere Clips auf der Videospur gleichzeitig bearbeiten, indem Sie selbige mit der Maus markieren. In den markierten Timeline-Paketen schneiden Sie mehrere Szenen auf einmal. Das kontextsensible Trimming-Tool hilft Ihnen, den besten Cut zu setzen. Über das Mehrkamera-Tool können Sie auch mehrere Perspektiven in einer Szene einfangen. Das Tracking-Tool verfolgt Objekte. Mithilfe beider Werkzeuge fügen Sie Mehrkameraszenen nahtlos zusammen. In der kostenlosen Version arbeiten Sie dabei immerhin mit einer Framerate von 60 fps (Vollversion: 120 fps).

3D-Videobearbeitung gab es schon in der vorherigen Version. Titel fügen Sie in 2D oder 3D hinzu. Die Fairlight-Integration ermöglicht zudem eine 3D-Klangverteilung. Mithilfe der neu integrierten Fusion-Applikation animieren Sie ganze 3D-Umgebungen. Für 360-Grad-Videos gibt es zwar keinen separaten Editor, aber Sie können sie bearbeiten. Stellen Sie aber sicher, dass Auflösung und Framerate Ihres Videos mit Ihren Timeline-Einstellungen übereinstimmt.

Verfügen Sie über genügend RAM auf Ihrem Gerät, können Sie mit dem kostenlosen Videobearbeitungsprogramm auch HD-Videos mit bis zu 4K-Qualität bearbeiten (8K mit der Vollversion) – dasselbe gilt auch für native RAW-Formate verschiedener Hersteller (zum Beispiel Panasonic, Canon, Nikon) sowie Action-Cams.

Fazit

DaVinci Resolve 15 gilt zu Recht zu den besten Videobearbeitungsprogrammen auf dem Markt. Vom ohnehin schon sehr ausgereiften, nichtlinearen Videoschnittprogramm mit unschlagbarer Farbkorrektur hat sich Resolve zu einer umfangreichen Videobearbeitungsplattform entwickelt. Es integriert Fairlight-Audiobearbeitung nun nativ. Die neue Fusion-Schnittstelle für Special Effects und Animation ergänzt das reichhaltige Angebot. Mit Resolve 15 können Sie unterschiedlichste Formate bearbeiten. Mehrkamera-Produktionen sowie markierte Spurenpakete sehen Sie nebeneinander in der Vorschau. Die intelligent gestalteten Werkzeuge helfen Ihnen, Sound und Bild auch für mehrere Clips perfekt anzupassen. Wir empfehlen semiprofessionellen Nutzern die kostenfreie Version.

Vorteile Nachteile
Umfangreiches Funktionspaket auch in der kostenfreien Version Längere Einarbeitungszeit
Motion-Tracking und Bildstabilisator über Mehrkamera-Ansicht und Timeline-Pakete möglich Beta-Version benötigt viel Arbeitsspeicher
Post-Production-Umgebung mit integriertem Chat ermöglicht gleichzeitige Arbeit und ständigen Austausch Support nur auf Englisch
Nutzerfreundliches User-Interface (für Erfahrene)  

Cyberlink PowerDirector 16

Der Cyberlink PowerDirector 16 wird von zahlreichen Testern immer wieder in die ersten Ränge der Videobearbeitungsprogramme gewählt. Und das vollkommen zu Recht, denn für den Hausgebrauch bietet die Video-Editing-Software mehr als ausreichend Features. Ob Dia-Show oder kleines Filmprojekt, das Programm erlaubt es auch Anfängern, in kurzer Zeit ansprechende Ergebnisse zu erzielen. Gleichzeitig arbeitet die Software stets verlässlich: Wo andere Programme bei der Bearbeitung ins Stocken geraten, laufen Vorschauvideos beim PowerDirector so gut wie immer flüssig. Außerdem ist das Programm ein Vorreiter in Sachen 360-Grad-Videobearbeitung. Der Preis liegt im akzeptablen Mittelfeld. Download und Installation gehen trotz der relativ hohen Speicheransprüche von Videobearbeitungssoftware zügig voran.

Das Startfenster begrüßt Sie mit gleich fünf Auswahlmöglichkeiten. Sie können den bei Profis beliebten Zeitachsenmodus oder den praktischen Storyboardmodus nutzen, um Videos zu bearbeiten. Im 360-Editor polieren Sie Ihre 360-Grad-Videos auf. Auch Diashows sind möglich. Wählen Sie gleich das passende Seitenverhältnis. Praktisch für User, die mit dem Smartphone simple Videos aufnehmen: PowerDirector erlaubt Ihnen auch, im vertikalen Seitenverhältnis 9:16 arbeiten.

Die Nutzeroberfläche sieht aufgeräumt aus und bietet für Anfänger vielfältige Bearbeitungsoptionen. Im Zeitachsenmodus beispielsweise laden Sie einfach über Bearbeiten > Importieren Ihre Medien in ein neues Projekt. Mittels Drag-and-drop ziehen Sie Clips auf die Video- und Audiospur in der gewünschten Reihenfolge. Im MultiCam-Director stimmen Sie eine Szene aus verschiedenen Perspektiven genau ab und fügen bis zu vier Spuren zusammen.

Klicken Sie auf die Szene in der Videospur, erscheinen unterschiedliche Bildbearbeitungswerkzeuge. Wählen Sie die Tonspur, werden Regler für verschiedene Audiospuren angezeigt. Über Regler auf der Timeline legen Sie Schnittstellen fest. Die Übergänge gestalten Sie mithilfe der Übergangsvorlagen (Blitzsymbol).

Rechts in der Maske sehen Sie Ihre Filmvorschau. Die schlanke Menüleiste ganz links beinhaltet Ihren Werkzeugkasten. Nach dem Klick auf eines der Symbole werden Ihnen alle Effektvorlagen und Bearbeitungsoptionen im freien Bereich daneben angezeigt. Unter „fx“ finden Sie einfache Filter. Ziehen Sie Ihren gewünschten Effekt („Alter Film“ mit Sepia-Ton im Bild) auf die entsprechende Spur, um ihn für einen Clip anzuwenden. Textelemente wie Titel (beispielsweise „Spreefahrt“ im obigen Bild) oder Abspann ziehen Sie auf die Textspur. Wählen Sie das Mikrofon-Icon, können Sie Kommentare einsprechen. Musik und Effektgeräusche fügen Sie auf der Musikspur hinzu.

Das fertige Video rendern Sie mit dem Videobearbeitungsprogramm recht zügig. PowerDirector bietet Ihnen auch mehrere Menü-Vorlagen. Damit erstellen Sie eine Bedienoberfläche für selbst gebrannte DVDs oder Blu-Rays. Alternativ lässt sich Sie Ihr Werk auch auf Online-Plattformen wie YouTube oder Vimeo teilen.

Auch Diashows lassen sich in wenigen Schritten erstellen. Erst importieren Sie die gewünschten Bilder, dann wählen Sie einen Wiedergabe-Stil (Bewegung, Kamera, Normal) und fügen passende Musik hinzu. Im Preview prüfen Sie Ihre Arbeit. Dann rendern oder teilen Sie die Diashow.

Fazit

Die Arbeit mit dem Cyberlink PowerDirector fällt außerordentlich leicht. Die intuitiv bedienbare Nutzeroberfläche lässt selbst Anfänger ansprechende Videos gestalten. Farbanpassung und Soundeinstellungen gelingen wie von selbst. Selbst 4K-Videos lassen sich mit der Video-Editing-Software ohne Qualitätsverluste bearbeiten. Besonders positiv fiel uns das einfache Handling selbst im 360-Grad-Modus und im MultiCam-Director auf. Das Vorlagen-Paket eignet sich für hochwertige Heimvideos. Profis wird der Umfang dieser Sammlung aber kaum zufriedenstellen. Der Hersteller verweist auf Zusatzpakete für Sound oder Feiertags-Special-Effects, die aber teilweise mehr kosten als das Programm selbst. Für erfahrene Enthusiasten lohnt sich die am ehesten die Director Suite 6, die den Photo-, Audio- und ColorDirector beinhaltet.

Vorteile Nachteile
Übersichtliches Layout mit intuitiv verständlicher Bedienung Testversion nur mit Wasserzeichen
Unterstützt vertikales Format für Smartphone-Videos Nur für Windows verfügbar
360-Grad-Video-Bearbeitung Überschaubares Vorlagenpaket (Für Anfänger aber ausreichend)
Support: Tutorial, Demo-Version, FAQ, Community und Telefon-Support  
Unterstützt Untertitel  

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