Mit einer Pivot-Tabelle in Google Sheets können Sie Daten noch genauer für Ihre Zwecke dar­stel­len. Wichtig ist dabei, dass alle Spalten durch eine Über­schrift ge­kenn­zeich­net werden.

Vor­aus­set­zung für die Er­stel­lung einer Google-Sheets-Pivot-Table

In Google Sheets können Sie eine Pivot-Tabelle erstellen, mit der Sie auch sehr um­fang­rei­che Da­ten­men­gen über­sicht­lich auf­be­rei­ten und be­ar­bei­ten. Wie Neu­ord­nung und Filterung aussehen sollen, bestimmen Sie dabei selbst. Die Vor­aus­set­zung dafür ist lediglich, dass jede Spalte Ihres Dokuments mit einer eigenen Über­schrift versehen ist. Diese Über­schrif­ten werden dann als Fil­ter­op­tio­nen genutzt und können für die Pivot-Tabellen in Google Sheets hin­zu­ge­fügt oder aus­ge­las­sen werden.

Tipp

Wie Sie in Microsoft Excel eine Pivot-Tabelle anlegen, zeigen wir ihnen an anderer Stelle.

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Pivot-Tabelle in Google anlegen

Ist diese Bedingung erfüllt, legen Sie die Pivot-Tabelle in Google Sheets mit wenigen Klicks an. Folgende Schritte sind dafür notwendig:

  1. Öffnen Sie zunächst das Dokument, für das Sie eine Pivot-Tabelle erstellen möchten.
  2. Klicken Sie in die Tabelle.
  3. Wählen Sie oben im Reiter die Option „Einfügen“ und danach „Pivot-Tabelle“.
Bild: Screenshot während der Erstellung einer Pivot-Tabelle
Über „Einfügen“ können Sie eine Pivot-Tabelle erstellen.
  1. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem Sie zwei Optionen ein­stel­len können. Unter dem Punkt „Da­ten­be­reich“ legen Sie fest, welchen Teil der gesamten Tabelle Sie für die Pivot-Tabelle be­rück­sich­ti­gen möchten.
  2. An zweiter Stelle werden Sie gefragt, wo Sie die Pivot-Tabelle einfügen möchten. Es bietet sich in der Regel an, diese in einem neuen Ta­bel­len­blatt anzulegen. Al­ter­na­tiv arbeiten Sie in einem vor­han­de­nen Ta­bel­len­blatt weiter.
  3. Be­stä­ti­gen Sie Ihre Auswahl mit „Erstellen“. Sie wechseln au­to­ma­tisch in Ihre neue Pivot-Tabelle.
Tipp

Eine Übersicht über die wich­tigs­ten Tas­ten­kom­bi­na­tio­nen für Google Tabellen erhalten Sie in unserem Digital Guide.

Google Sheets: Umgang mit Pivot Tables

Nun erhalten Sie eine leere Pivot-Tabelle in Google Sheets, die Sie mit Hilfe des Editors be­ar­bei­ten können. Dafür stehen Ihnen vier Parameter zur Verfügung: Zeilen, Spalten, Werte und Filter. Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie Sie diese verwenden. In unserem Beispiel haben ver­schie­de­ne Personen an un­ter­schied­li­chen Tagen Beträge in eine Ge­mein­schafts­kas­se ein­ge­zahlt. Wir haben dafür eine Tabelle erstellt mitsamt den Ge­burts­da­ten der Personen hin­ter­legt. Mit einer Pivot-Tabelle filtern wir diese Angaben nun nach unseren Vor­stel­lun­gen.

Bild: Screenshot einer beispielhaften Tabelle
Für diesen Datensatz erstellen wir bei­spiel­haft eine Pivot-Tabelle.
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Zei­len­wei­se Sor­tie­rung

Im ersten Schritt möchten wir den gesamten Inhalt zei­len­wei­se nach den einzelnen Personen sortieren und ermitteln, wie viel Geld insgesamt ein­ge­zahlt wurde. Dies gelingt uns in wenigen Schritten:

  1. Klicken Sie neben der Option „Zeilen“ auf „Hin­zu­fü­gen“.
  2. Klicken Sie danach auf „Name“.
Bild: Screenshot einer leeren Pivot-Tabelle
Wählen Sie die Option „Name“, um die Pivot-Tabelle zei­len­wei­se zu sortieren.
  1. Legen Sie die Rei­hen­fol­ge fest und ent­schei­den Sie, ob die Ge­samt­zahl angezeigt werden soll.
  2. Wählen Sie die Option „Werte“ aus, indem Sie erneut auf „Hin­zu­fü­gen“ klicken.
  3. Ent­schei­den Sie sich dann für „Betrag“. Jetzt sehen Sie, wie viel jede einzelne Person ein­ge­zahlt hat, und können außerdem den Ge­samt­be­trag in der Kasse ablesen. Statt der je­wei­li­gen Summe können Sie sich auch andere Werte anzeigen lassen, wenn Sie unter „Zu­sam­men­fas­sen nach“ auf den Pfeil klicken.
Bild: Screenshot der fertigen Pivot-Tabelle
So können Sie sich die je­wei­li­gen Beträge anzeigen lassen.

Sor­tie­rung nach Daten

Im nächsten Schritt wollen wir aufzeigen, an welchen Tagen welche Beträge in die Kasse ein­ge­zahlt wurden. Das Ge­burts­da­tum der Personen ist dafür also unwichtig, weshalb eine Pivot-Tabelle in Google Sheets sinnvoll ist. Außerdem möchten wir sehen, wer an welchem Datum ein­ge­zahlt hat. Um einen al­ter­na­ti­ven Weg auf­zu­zei­gen, sortieren wir diese Werte in unserem Beispiel nun spal­ten­wei­se. So gehen Sie dafür vor:

  1. Im ersten Schritt klicken Sie neben „Spalten“ auf „Hin­zu­fü­gen“ und wählen „Datum“. So werden Ihnen alle Daten, an denen min­des­tens eine Person ein­ge­zahlt hat, ne­ben­ein­an­der angezeigt.
  2. Im nächsten Schritt wählen Sie neben „Zeilen“ über „Hin­zu­fü­gen“ die Option „Name“ aus. Dadurch erhalten Sie bereits den fertigen Aufbau Ihrer Pivot-Tabelle, die nun lediglich noch mit Werten gefüllt werden muss.
  3. Klicken Sie daher neben „Werte“ auf „Hin­zu­fü­gen“ und wählen Sie „Betrag“. Jetzt sehen Sie unten, welcher Betrag pro Tag zusammen ein­ge­zahlt wurde, rechts eine Auf­stel­lung über die addierten Beträge der einzelnen Personen und in der rechten unteren Ecke den Ge­samt­be­trag, der sich aktuell in der Kasse befindet.
Bild: Screenshot einer Pivot-Tabelle mit Spalten und Zeilen
Sie erhalten einen Überblick über Personen und Daten.

Je um­fang­rei­cher Ihre Tabelle ist, desto sinn­vol­ler ist der Einsatz einer Pivot-Table in Google Sheets. Über die Option „Filter“ können Sie weitere Parameter hin­zu­fü­gen oder aus­blen­den.

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