Einer der größten Vorteile des Drop­ship­pings versteckt sich bereits in seiner De­fi­ni­ti­on: Der On­lin­ever­kauf von Ware, ohne diese selbst lagern oder versenden zu müssen. Diese Aufgaben fallen statt­des­sen einem Groß­händ­ler bzw. Pro­dukt­her­stel­ler zu. Solche so­ge­nann­ten Drop­ship­ping-Anbieter stellen ein breites Spektrum von Produkten un­ter­schied­lichs­ter Her­stel­ler zur Verfügung, damit Drop­ship­per sie in ihrem On­line­shop zum Verkauf stellen können.

Bei Ihrer Suche nach einem ge­eig­ne­ten Anbieter werden Sie schnell fest­stel­len, dass die Auswahl enorm ist und jeder einzelne seine eigenen Vor- und Nachteile birgt. Aus diesem Grund bietet es sich an, mehrere Faktoren zu be­rück­sich­ti­gen, bevor Sie Ihren On­line­shop mit einem will­kür­li­chen Drop­ship­ping-Lie­fe­ran­ten per Plugin ver­knüp­fen.

Dieser Artikel wurde zuletzt ak­tua­li­siert im September 2021.

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Schnell­über­blick: Die besten Drop­ship­ping-Anbieter

Anbieter Vorteile Nachteile
Ali­Ex­press In­ter­na­tio­na­le Be­kannt­heit & Zu­gäng­lich­keit Einzelner Pro­dukt­kauf möglich Keine direkte Kon­takt­auf­nah­me mit Lie­fe­ran­ten nötig Falsche Pro­dukt­an­ga­ben möglich Probleme mit Zoll bei ge­fälsch­ter Ware Lange Lie­fer­dau­er
BigBuy Große Zu­gäng­lich­keit zum eu­ro­päi­schen Raum Über 80.000 Produkte Ex­press­lie­fe­run­gen & Sen­dungs­ver­fol­gung Starker Kon­kur­renz­kampf Ver­sand­op­tio­nen & Lie­fer­zei­ten variieren
Spocket Tausende Lie­fe­ran­ten aus USA & Europa Große Pro­dukt­viel­falt Aktuelle La­ger­be­stands­an­zei­ge dank au­to­ma­ti­scher Ak­tua­li­sie­run­gen Keine direkte Kon­takt­auf­nah­me zu Lie­fe­ran­ten möglich Auf größeren Platt­for­men wie Amazon nicht nutzbar Kurze Testphase, danach kos­ten­pflich­ti­ges Abon­ne­ment
Modalyst Direkte Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Lie­fe­ran­ten Modalyst-Kun­den­ser­vice Pro­dukt­sor­ti­ment in Mil­lio­nen­hö­he Erste Abon­ne­ment-Option ist stark ein­ge­schränkt Abon­ne­ment-Upgrade für mehr (Premium-)Lie­fe­ran­ten er­for­der­lich Trans­ak­ti­ons­ge­bühr von 5 %
Printful Druck­mus­ter von hoher Qualität Design-Tool & Grafik-Bi­blio­thek Große Kun­den­reich­wei­te Wenige Pro­dukt­op­tio­nen, somit ein­ge­schränk­tes Wa­ren­an­ge­bot De­si­gn­über­tra­gung ist zeit­auf­wen­dig Niedrige Ge­winn­span­ne

Drop­ship­ping: Was ist das?

Drop­ship­ping, auch Stre­cken­ge­schäft genannt, be­zeich­net ein E-Commerce-Ge­schäfts­mo­dell, bei dem der Inhaber eines On­line­shops Produkte über das Internet verkauft, ohne diese selbst lagern oder ver­schi­cken zu müssen. Diese Aufgabe fällt statt­des­sen einem Groß­händ­ler oder dem Pro­dukt­her­stel­ler zu, der über die ab­ge­schlos­se­nen Kun­den­käu­fe be­nach­rich­tigt wird und im Anschluss den Versand der ver­lang­ten Artikel in die Wege leitet. Es findet somit ein Zu­sam­men­spiel zwischen drei Be­tei­lig­ten statt: Kunde, On­lin­ever­käu­fer und Groß­händ­ler bzw. Her­stel­ler.

Diese indirekte Ver­triebs­form weist ver­schie­de­ne Vorteile auf. Dadurch, dass Sie Ihre Zeit weder in die Lagerung noch in den Pro­dukt­ver­sand in­ves­tie­ren müssen, können Sie sie statt­des­sen in die Leitung Ihres Geschäfts und in die Kun­den­kom­mu­ni­ka­ti­on stecken. Darüber hinaus entgehen Sie den Ex­tra­kos­ten für Ver­pa­ckungs­ma­te­ri­al und dem Risiko, viel Geld für ein großes Ar­ti­kel­sor­ti­ment auf­zu­wen­den, auf dem Sie am Ende sit­zen­blei­ben, wenn es sich nicht wie erwartet verkauft.

Drop­ship­ping bietet aber nicht nur Vorteile. Neben der Tatsache, dass Sie als Drop­ship­per mit Ihren Kunden keinen direkten Umgang pflegen, steht und fällt der Erfolg Ihres On­line­shops mit der Wahl des Groß­händ­lers bzw. Her­stel­lers, von dem Sie Ihre Produkte beziehen. Ein ver­läss­li­cher Drop­ship­ping-Anbieter ist das A und O in dieser Form des On­line­han­dels.

Weitere Vor- und Nachteile können Sie in unseren Artikel „Was ist Drop­ship­ping?“ nachlesen, der Ihnen eine um­fas­sen­de Ein­füh­rung in das Drop­ship­ping-Ge­schäfts­mo­dell bietet. Und falls Sie bereits einen Schritt wei­ter­ge­hen und sich auf die Pro­dukt­aus­wahl kon­zen­trie­ren möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel „Die besten Drop­ship­ping-Produkte“.

Fakt

Da immer mehr Menschen ihre Einkäufe über das Internet abwickeln, können On­lin­ege­schäf­te große Erfolge verbuchen. Vor allem solche, die dem Drop­ship­ping-Prinzip folgen, erfreuen sich wach­sen­der Be­liebt­heit. Immer mehr Wa­ge­mu­ti­ge gründen ihren eigenen On­line­shop und starten ihre Drop­ship­ping-Karriere, was man daran erkennt, dass sich über 20 Prozent der welt­wei­ten On­lin­ever­käu­fe auf dieses Ge­schäfts­mo­dell zu­rück­füh­ren lassen.

Drop­ship­ping-Anbieter finden: Suchtipps

Wie erwähnt ist die Wahl eines Drop­ship­ping-Anbieters eine der wich­tigs­ten, wenn nicht gar die wich­tigs­te Ent­schei­dung, die Sie als Leiter eines Drop­ship­ping-Geschäfts treffen müssen. Doch wie findet man den perfekten Anbieter? Und welche Faktoren sollten hierbei beachtet werden?

Um diese Fragen zu be­ant­wor­ten, haben wir Ihnen in einer Liste mehrere Tipps zu­sam­men­ge­tra­gen, die Sie bei Ihrer Suche nach einem Drop­ship­ping-Partner be­rück­sich­ti­gen sollten.

Produkte und Kun­den­ser­vice aus­pro­bie­ren

Indem Sie in die Rolle Ihrer zu­künf­ti­gen Kunden schlüpfen und ein für Sie in­ter­es­san­tes Drop­ship­ping-Produkt erwerben, können Sie sich per­sön­lich ein Bild davon machen, wie die Lie­fer­zeit und Ar­ti­kel­qua­li­tät bei einem be­stimm­ten Anbieter ausfallen. Auch den Kun­den­ser­vice sollten Sie einem Test un­ter­zie­hen, um zu über­prü­fen, ob dieser einen re­ak­ti­ons­schnel­len und kom­pe­ten­ten Eindruck hin­ter­lässt. Wenn Sie in der Kun­den­rol­le schlechte Er­fah­run­gen machen, dann sollten Sie das als klares Aus­schluss­kri­te­ri­um werten und nach einem anderen Anbieter Ausschau halten.

Er­fah­rungs­be­rich­te be­rück­sich­ti­gen

Neben Ihrer eigenen Erfahrung bietet es sich auch an, die Meinungen anderer Kunden mit­ein­zu­be­zie­hen. Einer der besten Wege, das Image eines Drop­ship­ping-Anbieters zu über­prü­fen, ist es, die Be­wer­tun­gen und Gutachten durch­zu­le­sen, die im Internet ver­öf­fent­licht worden sind. Sowohl positives als auch negatives Feedback hilft Ihnen zu erkennen, ob ein Händler oder Her­stel­ler einen kom­pe­ten­ten Drop­ship­ping-Partner abgibt oder eben nicht.

Standort und Ver­sand­or­te über­prü­fen

Auch den Standort des Anbieters und in welche Länder dieser seine Artikel ver­schickt, sollten Sie be­rück­sich­ti­gen. Wenn Sie die Drop­ship­ping-Artikel in Ihrem Shop eu­ro­päi­schen Kunden zu­gäng­lich machen wollen, dann sollte sich der Lie­fer­ser­vice des Groß­händ­lers oder Her­stel­lers nicht nur auf z. B. die USA be­schrän­ken, sondern in­ter­na­tio­nal tätig sein. Darüber hinaus bieten eu­ro­päi­sche Drop­ship­ping-Anbieter den Vorteil, dass die Lie­fer­zei­ten von Produkten nach Deutsch­land und Co. kürzer ausfallen.

Lie­fer­zei­ten und -dienste beachten

An den vor­he­ri­gen Tipp an­schlie­ßend folgt die Beachtung von Lie­fer­zeit­an­ga­ben und Lie­fe­ran­ten­ty­pen. Um Ihren Kunden den best­mög­li­chen Versand zu ga­ran­tie­ren, ist es wichtig, dass Sie darüber Bescheid wissen, über welchen Dienst – DHL, Hermes und Co. – Ihr Drop­ship­ping-Anbieter die Produkte versendet und wie lange die Lie­fer­zei­ten ausfallen. Ein Anbieter mit ver­läss­li­chem Lie­fer­ser­vice ist als Partner für Ihr Geschäft at­trak­ti­ver als einer, dank dem Ihre Kunden mehrere Monate auf Ihre bestellte Ware warten müssen.

ePacket – Ja oder nein?

Falls Sie mit einem chi­ne­si­schen Drop­ship­ping-Anbieter kol­la­bo­rie­ren wollen, dann empfiehlt sich zu über­prü­fen, ob dieser ePacket-Sendungen anbietet. Diese Ver­sand­art sorgt für eine güns­ti­ge­re und schnel­le­re Pro­dukt­lie­fe­rung aus China und Hongkong, die sonst nor­ma­ler­wei­se mehrere Monate in Anspruch nimmt. Darüber hinaus können Ihre Kunden online über ein ePacket-Tracking-System immer über­prü­fen, an welchem Ort sich ihre bestellte Ware momentan aufhält.

La­ger­sor­ti­ment und In­stand­hal­tung

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei Ihrer Wahl eines Anbieters hängt mit dessen La­ger­grö­ße und -pflege zusammen. So sollten Sie sich darüber in­for­mie­ren, ob er viele Produkte auf Vorrat halten und wie schnell er sein Sortiment im Fall der Fälle wieder auffüllen kann. Im Drop­ship­ping kommt es nämlich durchaus vor, dass ein Artikel, z. B. aufgrund hoher Nachfrage, auf einmal nicht mehr vorrätig ist. Als Drop­ship­per müssen Sie in diesem Fall Ihre Kunden über eine längere Lie­fer­zeit in Kenntnis setzen und darauf bauen können, dass Ihr Partner den Artikel bald wieder auf Lager hat.

Prozesse au­to­ma­ti­sie­ren

Bestimmte Ar­beits­pro­zes­se wie Sen­dungs­ver­fol­gun­gen und die Ver­wal­tung Ihres Pro­dukt­be­stan­des manuell zu handhaben, be­an­sprucht viel Zeit, die Sie für andere Aufgaben nutzen könnten. Aus diesem Grund sollten Sie über­prü­fen, ob ein Anbieter bestimmte Features oder Plugins für Ihren On­line­shop anbietet, die solche Tä­tig­kei­ten au­to­ma­ti­sie­ren.

Richt­li­ni­en in Erfahrung bringen

Als Nächstes sollten Sie sich über die Richt­li­ni­en in­for­mie­ren. Es ist wichtig, her­aus­zu­fin­den, wie die Maßnahmen eines Drop­ship­ping-Anbieters etwa in Bezug auf ver­lo­ren­ge­gan­ge­ne und be­schä­dig­te Produkte, Rück­sen­dun­gen sowie weitere Ver­ord­nun­gen aussehen. Da Ihre Kunden davon direkt betroffen sind, sollten Sie si­cher­stel­len, dass die Nie­der­schrift Ihren Ansichten ent­spricht und keine Re­ge­lun­gen enthält, mit denen Sie nicht konform gehen.

Gebühren im Auge behalten

Beim Führen eines Drop­ship­ping-Geschäfts fallen ver­schie­de­ne Kosten an. In puncto Anbieter sind das bei­spiels­wei­se die Ver­sand­kos­ten, die je nach Pro­duktan­zahl, Sen­dungs­ge­wicht und Lieferort un­ter­schied­lich hoch ausfallen. Des Weiteren gibt es auch Drop­ship­ping-Anbieter, die eine Be­stands­auf­sto­ckungs­ge­bühr verlangen, wenn Artikel von Kunden wieder zu­rück­ge­sen­det werden.

Hinweis

Weitere Auf­wen­dun­gen, die auf Drop­ship­per zukommen können, sind Wer­be­kos­ten durch Social-Media-Marketing und re­gel­mä­ßi­ge Abon­ne­ment­ge­büh­ren, z. B. auf E-Commerce-Platt­for­men wie Shopify. Manche Drop­ship­per in­ves­tie­ren auch in eine pro­fes­sio­nel­le Pro­dukt­fo­to­gra­fie, damit ihre Ver­kaufs­pro­duk­te online perfekt in Szene gesetzt werden.

Bekannte Drop­ship­ping-Anbieter: Eine Übersicht

Wenn Sie nach den besten Drop­ship­ping-Anbietern im Internet suchen, werden Sie eine Vielzahl von Optionen und noch mehr Al­ter­na­ti­ven finden. Drop­ship­per, die Produkte in Europa verkaufen möchten, sollten sich auf Anbieter kon­zen­trie­ren, die einen Versand innerhalb Europas oder sogar in die ganze Welt anbieten. Wir haben uns nach nen­nens­wer­ten Bei­spie­len umgesehen und die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen über diese für Sie zu­sam­men­ge­tra­gen.

Ali­Ex­press

Bei der Plattform Ali­Ex­press handelt es sich um einen chi­ne­si­schen On­line­markt­platz, der 2010 gegründet wurde und sowohl von Firmen als auch Ein­zel­per­so­nen als Verkäufer genutzt werden kann. Ali­Ex­press zählt zu den größten On­line­händ­lern der Welt und wird im Monat von mehreren hundert Millionen Usern besucht.

  1. Vorteile: Die beiden größten Vorteile der Plattform sind zum einen ihr in­ter­na­tio­na­les Image mit einer Mehr­spra­chen­un­ter­stüt­zung von 18 Sprachen und zum anderen ihr Pro­dukt­sor­ti­ment ver­schie­dens­ter Drop­ship­ping-Lie­fe­ran­ten in Mil­lio­nen­hö­he. Darüber hinaus haben Sie als Drop­ship­per die Mög­lich­keit, dass Sie keine großen Pro­dukt­men­gen im Voraus erwerben müssen, sondern Artikel einzeln bestellen können, sobald Kunden diese in Ihrem Shop gekauft haben. Dafür ist nicht mal eine direkte Kon­takt­auf­nah­me mit dem Pro­dukt­an­bie­ter notwendig, was besonders von Vorteil ist, wenn Sie beide un­ter­schied­li­che Sprachen sprechen.
  2. Nachteile: Ein Problem, auf das Sie bei Ali­Ex­press stoßen können, sind falsche Angaben. So kann es durchaus vorkommen, dass Produkte, Fotos und/oder ihre Be­schrei­bung nicht zu­sam­men­pas­sen. Aus diesem Grund sollten Sie vorher immer eingehend über­prü­fen, ob Produkte und vor allem ihre Lie­fe­ran­ten bzw. Her­stel­ler gute Be­wer­tun­gen haben. Dies gilt auch, um si­cher­zu­stel­len, dass Sie keine ge­fälsch­te Ware zum Verkauf anbieten, da solche zu Problemen mit dem Zoll führen kann. Darüber hinaus fallen bei Artikeln von höherem Wert Ein­fuhr­um­satz­steu­er oder sogar Zoll­ge­büh­ren an. Die Lie­fer­dau­er aus China kann zudem mehrere Wochen betragen.
  3. Zu­sam­men­fas­sung: Ali­Ex­press glänzt durch seine Pro­dukt­band­rei­te in Mil­lio­nen­hö­he und einfache Drop­ship­ping-Hand­ha­bung. Jedoch muss man als Drop­ship­per darauf Acht geben, Anbieter und Produkte von guter Qualität aus­zu­wäh­len, und auch die oftmals langen Lie­fer­zei­ten sind ein Ne­ga­tiv­punkt.

BigBuy

Die B2B-Groß­han­dels­platt­form BigBuy ist einer der führenden Drop­ship­ping-Anbieter in Europa. Sie konnte sich 2012 eta­blie­ren und seitdem bereits viele Aus­zeich­nun­gen im Bereich E-Commerce erlangen, darunter 2018 den eAward in der Kategorie „Best Mar­ket­place Tech­no­lo­gy“.

  1. Vorteile: BigBuy kann mit einer großen Zu­gäng­lich­keit zum eu­ro­päi­schen Raum punkten, was nicht zuletzt daran liegt, dass sowohl seine Website als auch der Pro­dukt­ka­ta­log in 24 Sprachen angeboten werden. Daran schließt sich ein deut­li­cher Pluspunkt in Form einer ge­wal­ti­gen Pro­dukt­men­ge von über 80.000 Artikeln diverser Marken an. Diese un­ter­tei­len sich in neun Ka­te­go­rien, die von Garten- bis Elek­tro­nik­wa­re alles Mögliche be­inhal­ten. Des Weiteren bietet die Plattform nahezu weltweite Ex­press­lie­fe­run­gen und die Option der Sen­dungs­ver­fol­gung an.
  2. Nachteile: Da BigBuy als einer der größten eu­ro­päi­schen Drop­ship­ping-Groß­händ­ler gilt, greifen dem­entspre­chend auch viele Drop­ship­per auf ihn und seine Produkte zurück. Dadurch fällt der Kon­kur­renz­kampf sehr stark aus, was den Ge­schäfts­er­folg Ihres Shops er­schwe­ren kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Ver­sand­op­tio­nen und Lie­fer­zei­ten von Land zu Land variieren. Das bedeutet, dass Lie­fe­run­gen mehr Zeit in Anspruch nehmen können, wenn sich Lieferant und Kunde weit von­ein­an­der entfernt – z. B. in Portugal und Finnland – aufhalten.
  3. Zu­sam­men­fas­sung: BigBuy überzeugt mit einem großen, viel­sei­ti­gen Pro­dukt­ka­ta­log und einem hohen Grad an Zu­gäng­lich­keit dank pro­fes­sio­nel­ler Über­set­zun­gen in zahl­rei­che Sprachen. Doch hier versteckt sich zugleich ein Nachteil, denn die gewaltige Anzahl von Drop­ship­pern, die auf BigBuy zugreifen können, hat einen starken Kon­kur­renz­kampf zur Folge und erschwert es, mit dem eigenen On­line­shop her­vor­zu­ste­chen.

Spocket

Die Drop­ship­ping-Plattform Spocket mit Hauptsitz in Kanada wurde 2017 gegründet. Ihr CEO Saba Mohebpour gehörte einst selbst zu den Menschen, die einen eigenen On­line­shop eröffnen wollen. Als er jedoch keine Mög­lich­keit fand, Artikel von lokalen Drop­ship­ping-Anbietern zu beziehen, hat er es sich zur Aufgabe gemacht, ein Programm zu ent­wi­ckeln, das genau dies er­mög­licht. Und das Ergebnis lautete: Spocket.

  1. Vorteile: Die Plattform bietet Ihnen nicht nur eine Auswahl von tausenden Drop­ship­ping-Lie­fe­ran­ten eu­ro­päi­scher und ame­ri­ka­ni­scher Herkunft, die zuvor eine Über­prü­fung un­ter­lau­fen haben, sondern auch eine große Pro­dukt­viel­falt un­ter­schied­lichs­ter Ka­te­go­rien. Dank Pro­dukt­pro­ben können Sie sich sogar selbst ein Bild von einem Artikel machen und erst dann ent­schei­den, ob Sie diesen in Ihrem Shop anbieten möchten. Zudem wird Ihnen auf Spocket aufgrund au­to­ma­ti­scher Ak­tua­li­sie­run­gen immer der aktuelle La­ger­be­stand angezeigt. Die Gefahr, Produkte zum Verkauf an­zu­bie­ten, die nicht verfügbar sind, ist also nicht gegeben. Und falls Sie Fragen zur Plattform oder dem Thema Drop­ship­ping im All­ge­mei­nen haben, steht Ihnen ein Hilfs­cen­ter zur Verfügung.
  2. Nachteile: Aufgrund der hohen Nut­zer­zah­len bietet Spocket leider keine Mög­lich­keit an, mit Drop­ship­ping-Lie­fe­ran­ten direkt in Kontakt zu treten. Der großen Nach­rich­ten­men­ge, die ansonsten ein­tref­fen würde, könnte niemals nach­ge­kom­men werden. Ein weiterer Nachteil im Vergleich zu anderen Drop­ship­ping-Anbietern ist der Umstand, dass Spocket auf vielen größeren Platt­for­men wie Amazon und eBay nicht genutzt werden kann. Und falls Sie sich Spocket nicht direkt ver­schrei­ben wollen, beträgt die Testphase nur 14 Tage. Danach müssen Sie entweder ein Starter-, Pro-, Empire- oder Unicorn-Abon­ne­ment auswählen und eine mo­nat­li­che Gebühr bezahlen, in der Zölle und Steuern nicht in­be­grif­fen sind.
  3. Zu­sam­men­fas­sung: Spocket bietet Drop­ship­pern und Her­stel­lern bzw. Lie­fe­ran­ten einen Ort, an dem sie zu­sam­men­fin­den und von­ein­an­der pro­fi­tie­ren können. Dazu kommt die große Auswahl an Artikeln und Pro­dukt­ka­te­go­rien, aus denen Sie wählen können. Jedoch fällt eine mo­nat­li­che Nut­zungs­ge­bühr der Plattform an, die man erst wieder her­ein­be­kom­men muss, um schließ­lich schwarze Zahlen zu schreiben.

Modalyst

Die Plattform Modalyst mit Hauptsitz in San Francisco wurde 2012 am MIT, dem Mas­sa­chu­setts-Institut für Tech­no­lo­gie, als Groß­händ­ler ins Leben gerufen. Ihre Drop­ship­ping-Software kam drei Jahre später hinzu und hat seitdem immer mehr Be­kannt­heit erlangen können.

  1. Vorteile: Modalyst erlaubt Ihnen die direkte Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Drop­ship­ping-Lie­fe­ran­ten, um bei­spiels­wei­se mehr In­for­ma­tio­nen über bestimmte Produkte zu erhalten. Bei weiteren Fragen können Sie auch den Kun­den­ser­vice von Modalyst kon­tak­tie­ren, der sowohl über Live-Chat als auch E-Mail seine re­gel­mä­ßi­ge Un­ter­stüt­zung anbietet. In Sachen Produkte bietet die Plattform ein riesiges Sortiment in Mil­lio­nen­hö­he an, wodurch Sie Ihrem On­line­shop ein Wa­ren­an­ge­bot mit in­di­vi­du­el­lem Charakter verpassen können. Besonders Drop­ship­ping-Anfänger dürfen sich freuen: Die erste Abon­ne­ment-Option mit einem Ar­ti­kel­li­mit von 25 Produkten ist kos­ten­frei.
  2. Nachteile: Obwohl Modalyst seinen Usern ein kos­ten­lo­ses Hobby-Abon­ne­ment er­mög­licht, ist dieses im Vergleich zu seinen Al­ter­na­ti­ven stark ein­ge­schränkt. Um auf mehr Drop­ship­ping-Lie­fe­ran­ten sowie solche der Premium-Klasse zugreifen zu können, muss man sein Abon­ne­ment upgraden und einem mo­nat­li­chen Betrag von 35 US-Dollar (Ar­ti­kel­li­mit: 250) oder 90 US-Dollar (kein Ar­ti­kel­li­mit und Zugriff auf alle Lie­fe­ran­ten) nach­kom­men. Darüber hinaus verlangt die Plattform eine Trans­ak­ti­ons­ge­bühr von fünf Prozent.
  3. Zu­sam­men­fas­sung: Modalyst verfügt über eine der größten Pro­dukt­band­brei­ten der Drop­ship­ping-Welt und einen ver­läss­li­chen Service, an den Sie sich im Fall der Fälle wenden können. Wenn Sie jedoch dem Drop­ship­ping nicht nur als Hobby nachgehen und ein größeres Pro­dukt­an­ge­bot anbieten möchten, dann müssen Sie eine der teureren Abon­ne­ments ab­schlie­ßen.

Printful

Das im Jahr 2013 ge­grün­de­te Un­ter­neh­men Printful bietet Drop­ship­ping in Kom­bi­na­ti­on mit Print-on-Demand an und verfügt über Pro­duk­ti­ons­stät­ten an ver­schie­de­nen Stand­or­ten auf der Welt. Mithilfe von Printful sind bereits über 37 Millionen Produkte bedruckt und zu­ge­stellt worden.

  1. Vorteile: Printful bietet Ihnen Produkte ver­schie­de­ner Ka­te­go­rien an, auf die Sie Druck­mus­ter von hoher Qualität über­tra­gen können. Dazu stehen Ihnen ein über­sicht­li­ches Design-Tool sowie eine Bi­blio­thek, in der Sie Ihre Grafiken speichern können, zur Verfügung, was die Er­stel­lung von Artikeln mit eigenem Design ungemein er­leich­tert. Da Printful in ver­schie­de­nen Sprachen zu­gäng­lich ist und La­ger­häu­ser sowohl in den USA als auch in Europa besitzt, ist Ihnen darüber hinaus eine große Kun­den­reich­wei­te gewiss. Ein weiterer Vorteil ist der Wegfall einer mo­nat­li­chen Nut­zungs­ge­bühr, wenn Sie das kos­ten­freie Abon­ne­ment auswählen.
  2. Nachteile: Die Produkte, die Printful Ihnen anbietet, be­schrän­ken sich auf die Ka­te­go­rien Kleidung, Ac­ces­soires und sonstige Artikel, die sich bedrucken lassen (z. B. Sitzsäcke und Kissen). Somit können Sie mit Printful im Vergleich zu anderen Drop­ship­ping-Anbietern nur ein sehr ein­ge­schränk­tes Wa­ren­an­ge­bot in Ihrem On­line­shop anlegen. Ein weiterer Nachteil ist der Umstand, dass sich ein Design nicht auf eine andere Pro­dukt­art über­tra­gen lässt. Wenn Sie also bei­spiels­wei­se ein Oberteil mit einem Son­nen­mo­tiv erstellen, müssen sie dieses speichern und beim nächsten Produkt von vorne beginnen. Diese Tätigkeit kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem fällt die Ge­winn­span­ne beim Verkauf von Print-on-Demand-Artikel eher niedrig aus.
  3. Zu­sam­men­fas­sung: Printful ist ein guter Drop­ship­ping-Anbieter für Personen, die bestimmte Designs auf ver­schie­de­nen Pro­dukt­ar­ten verkaufen wollen. Mit der richtigen Idee können Drop­ship­per hier einen gewissen Erfolg erzielen, an­dern­falls fällt der Gewinn für Print-on-Demand-Produkte jedoch eher mäßig aus. Darüber hinaus sind Sie in puncto Pro­dukt­aus­wahl sehr ein­ge­schränkt.
Tipp

Einen guten Anbieter erkennen Sie bereits daran, wie an­spre­chend und über­sicht­lich dessen In­ter­net­prä­senz ausfällt. Auch Sie als Drop­ship­per sollten Ihren On­line­shop auf einer Website ein­rich­ten, die Ihren Kunden das best­mög­li­che Kauf­erleb­nis er­mög­licht. Wir empfehlen Ihnen Hosting für WordPress von IONOS, mit dem Ihnen bis zu drei Domains zur Verfügung stehen. Zu­sätz­lich können Sie sich eine passende E-Mail-Adresse anlegen, unter der Sie Ihre Kunden kon­tak­tie­ren können.

Ein­bin­dung von Drop­ship­ping-Anbietern in Ihre E-Commerce-Website

Alle Drop­ship­ping-Anbieter, die wir Ihnen in diesem Artikel vor­ge­stellt haben, bieten die Option an, Ver­knüp­fun­gen mit E-Commerce-Websites her­zu­stel­len. Das bedeutet, dass Sie als Drop­ship­per Ihren On­line­shop ganz einfach mit einem Drop­ship­ping-Anbieter verbinden und dadurch dessen Produkte in Ihr Ver­kaufs­sor­ti­ment im­por­tie­ren können.

Diese Ein­bin­dung funk­tio­niert über ein Drop­ship­ping-Plugin, das Sie aus dem Internet her­un­ter­la­den und an­schlie­ßend in­stal­lie­ren können. Hierbei ist zu beachten, dass es je nach ver­wen­de­ter E-Commerce-Plattform ver­schie­de­ne Arten von Plugins gibt, die sich einsetzen lassen. Zu den besten Woo­Com­mer­ce-Drop­ship­ping-Plugins zählen Ali­Drop­ship, Spocket und Dropified, die es Ihnen er­mög­li­chen, mit nur wenigen Klicks das Wa­ren­an­ge­bot Ihres On­line­shops zu füllen. Drop­ship­per verwenden auch so­ge­nann­te Social-Media-Plugins, um ihrer Website bekannt zu machen.

Tipp

Sie wollen in die Welt des Drop­ship­pings ein­tau­chen, aber besitzen noch keinen On­line­shop? Dann empfehlen wir Ihnen die Hosting-Pakete von IONOS für die E-Commerce-Platt­for­men Magento und Woo­Com­mer­ce, die schon Millionen von Menschen zu einem eigenen On­line­shop verholfen haben.

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