Instagram Reels erstellen ist heute einfacher denn je: Mit wenigen Schritten pro­du­zie­ren Sie kurze Videos direkt in der App oder laden be­stehen­des Material hoch. Reels bieten zahl­rei­che Be­ar­bei­tungs­funk­tio­nen, hohe Reich­wei­te und viel­sei­ti­ge Ein­satz­mög­lich­kei­ten.

Kurz­an­lei­tung: Instagram Reels erstellen

  1. Auf dem Instagram-Start­bild­schirm nach rechts wischen oder auf das Plus­sym­bol oben tippen und „Reels“ wählen.
  2. Ein­stel­lun­gen wie Audio, Dauer, Tempo oder Effekte festlegen.
  3. Aufnahme starten, indem Sie den Aufnahme-Button kurz drücken. Bei erneutem Drücken wird das Video an­ge­hal­ten und kann an­schlie­ßend wieder fort­ge­setzt werden.
  4. Reel an­schlie­ßend be­ar­bei­ten, schneiden, Un­ter­ti­tel hin­zu­fü­gen oder Sound hin­zu­fü­gen.
  5. Bild­un­ter­schrift erstellen, Titelbild be­ar­bei­ten, Personen markieren oder Ort hin­zu­fü­gen.
  6. Über „Teilen“ das Reel ver­öf­fent­li­chen.
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Wie funk­tio­nie­ren Instagram Reels?

Bei Instagram Reels handelt es sich um kurze Videos im Hoch­for­mat, die von Kurzvideo-Formaten wie TikTok in­spi­riert wurden. Während Reels anfangs nur wenige Sekunden dauerten, können sie in­zwi­schen je nach Konto bis zu 20 Minuten lang sein und wahlweise direkt in der App auf­ge­nom­men oder als externes Vi­deo­ma­te­ri­al im­por­tiert werden.

Tipp

Auch wenn längere Reels möglich sind, bevorzugt der Instagram-Al­go­rith­mus weiterhin kürzere Inhalte unter 3 Minuten (die ideale Länge liegt bei 7 bis 30 Sekunden). Diese erzielen in der Regel die höchste Reich­wei­te. Zudem stellen 20 Minuten den theo­re­ti­schen Höchst­wert (per Aufnahme oder Upload) dar, der schritt­wei­se aus­ge­rollt wird, während viele Konten noch auf 3 Minuten oder 90 Sekunden begrenzt sind.

Nach der Aufnahme lassen sich Clips nicht nur editieren und schneiden, sondern auch mit Effekten, Musik, Stickern und GIFs versehen. Zu­sätz­lich stehen in­zwi­schen er­wei­ter­te Be­ar­bei­tungs­op­tio­nen zur Verfügung, u. a.:

  • Rück­gän­gig-Funktion (Undo)
  • Touch-up-Regler zur Fein­ab­stim­mung von Filtern
  • Green-Screen-Tool

Wenn Sie Instagram Stories erstellen, sind diese nur 24 Stunden verfügbar. Der Vorteil von Reels liegt daher darin, dass Inhalte dauerhaft zu­gäng­lich sind. Mit Reels können Sie außerdem Trends auf­grei­fen und Ihr En­ga­ge­ment steigern. So schaffen Sie mehr Reich­wei­te und können mit Instagram Geld verdienen oder Reels mit Instagram-Ads kom­bi­nie­ren.

Wie lassen sich Instagram Reels erstellen?

Sie fragen sich: „Wie erstelle ich ein Reel auf Instagram?“ Ganz einfach. Reels lassen sich in wenigen Sekunden kreieren und ver­öf­fent­li­chen. Dank zahl­rei­cher Optionen zur Vi­deo­be­ar­bei­tung lässt sich der Content zudem kreativ gestalten. Ähnlich wie in Instagram Stories können Sie Reels direkt in der App auf­zeich­nen oder vom Speicher hochladen.

Die maximale Länge von Reels wurde in den letzten Jahren deutlich erweitert: Je nach Konto können Reels von wenigen Sekunden bis hin zu 20 Minuten dauern. Damit stehen Ihnen heute deutlich mehr Mög­lich­kei­ten für kurze Clips, aber auch für längere Inhalte wie Tutorials oder Er­klär­vi­de­os zur Verfügung.

Hinweis

Denken Sie daran, dass Instagram für optimale Bild­qua­li­tät emp­foh­le­ne Bild­grö­ßen vorgibt. Für beste Qualität wird ein 9:16-Hoch­for­mat mit 1.080 x 1.920 Pixeln empfohlen.

Halten Sie sich an folgende Schritte, um ein Reel auf Instagram zu erstellen:

Schritt 1: Starten Sie die Instagram-App und wischen Sie auf dem Start­bild­schirm nach rechts. Sie befinden sich nun im Ka­me­ra­mo­dus mit der stan­dard­mä­ßig vor­ein­ge­stell­ten Story-Funktion. In der unteren Me­nü­leis­te wählen Sie nun die Reel-Funktion. Al­ter­na­tiv finden Sie die Reel-Funktion über das Plus­sym­bol oben im Start­bild­schirm.

Bild: Instagram-Reel im Kamera-Modus der App erstellen
Am unteren Rand der Instagram-Kamera können ver­schie­de­ne Auf­nah­me­for­ma­te wie Stories und Reels per Wisch­be­we­gung aus­ge­wählt werden.

Schritt 2: Im Reel-Modus sehen Sie links und oben die Me­nü­leis­te für Reel-Tools. Dazu zählen Vor­ein­stel­lun­gen zur Länge und zum Tempo sowie ge­wünsch­te Effekte und Filter. Passen Sie diese Ein­stel­lun­gen in­di­vi­du­ell für Ihr Reel an.

Bild: Voreinstellungen für Reel im Kamera-Modus auswählen
Im Bild­bei­spiel wurde eine Reel-Länge von 15 Sekunden in der linken Me­nü­leis­te vor­ein­ge­stellt.

Schritt 3: Wurden alle Vor­ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men, starten Sie die Aufnahme, indem Sie den unten mittig plat­zier­ten Aufnahme-Button gedrückt halten oder einmalig kurz drücken. Die Dauer der Aufnahme können Sie anhand des Balkens verfolgen, der sich um den Aufnahme-Button zieht, sowie am laufenden Timer rechts oben.

Bild: Aufnahme eines Instagram-Reels
Mit Beginn der Aufnahme beginnt sich der lila-blaue Balken um den Aufnahme-Button zu ziehen und der Timer in der oberen Ecke startet.

Schritt 4: Tippen Sie auf „Weiter“, wenn Sie mit der Aufnahme fertig sind und das Reel be­ar­bei­ten möchten. Im Be­ar­bei­tungs­be­reich können Sie Musik, Texte, Sticker und Effekte hin­zu­fü­gen.

Bild: Bearbeitungsbereich für Reels in der Instagram-App
Das Reel kann mit Musik, Text, Un­ter­ti­teln oder Effekten be­ar­bei­tet werden.

Schritt 5: Tippen Sie auf „Video be­ar­bei­ten“, um Ihr Reel auf einer Zeitachse zu be­ar­bei­ten. So können Sie:

  • Clips schneiden und ver­schie­ben
  • Text, Sticker oder Musik zeitlich anpassen
  • neue Clips hin­zu­fü­gen
  • die Rei­hen­fol­ge der Clips ändern
Bild: Schnittbearbeitung für Reels in der Instagram-App
Im Be­ar­bei­tungs­mo­dus werden eine Videospur, eine Audiospur und eine Textspur angezeigt, die einzeln ge­schnit­ten und angepasst werden können.

Schritt 6: Tippen Sie auf „Weiter“, um zu den Ver­öf­fent­li­chungs­ein­stel­lun­gen zu gelangen. Dort können Sie:

  • ein Titelbild (Coverbild) auswählen oder hochladen
  • eine Bild­un­ter­schrift verfassen
  • Personen markieren oder einen Standort hin­zu­fü­gen
  • KI-Label ein­schal­ten (zunehmend ver­pflich­tend für KI-Inhalte)
Bild: Bildunterschrift für Reels in der Instagram-App hinzufügen
In die Bild­un­ter­schrift können in­ter­ak­ti­ve Elemente wie Ab­stim­mun­gen oder Aufrufe eingebaut werden.

Schritt 7: Tippen Sie ab­schlie­ßend auf „Teilen“, um Ihr Reel zu ver­öf­fent­li­chen, oder speichern Sie es als Entwurf.

Bild: Reels veröffentlichen
Das Reel kann ver­öf­fent­licht oder zunächst als Entwurf ge­spei­chert werden.
Hinweis

Auch wenn Reels primär für Videos gedacht sind, lassen sich Fotos hin­zu­fü­gen und als Reel dar­stel­len. Tippen Sie dazu im Reel-Modus unten links auf das Galerie-Symbol. Aus mehreren Bildern können Sie so ein Foto-Reel erstellen.

Welche Tools bieten Reels?

Bereits während des Er­stel­lens eines Reels bietet Instagram hilf­rei­che Tools, um den Beitrag nach Bedarf zu gestalten. Folgende Funk­tio­nen stehen zur Verfügung:

Phase Tool Be­schrei­bung
Vor der Aufnahme Audio Hin­ter­grund­mu­sik oder Sounds vorab auswählen
Dauer Vi­deo­län­ge vor der Aufnahme festlegen
Tempo Auf­nah­me­ge­schwin­dig­keit ein­stel­len
Effekte Filter und visuelle Effekte vorab anwenden
Layout Bild­schirm aufteilen und mehrere Clips parallel planen
Timer Countdown für frei­hän­di­ge Aufnahme nutzen
Touch-up-Regler Filter- und Re­tu­schein­ten­si­tät vor der Aufnahme anpassen
Ver­bes­ser­tes Green-Screen-Tool Hin­ter­grün­de vor der Aufnahme festlegen
Vorlagen und Templates Vor­de­fi­nier­te Formate und Trends direkt nutzen
Rück­gän­gig-Funktion (Undo) Letzten Clip während der Aufnahme löschen
Nach der Aufnahme Text einfügen Texte im Video plat­zie­ren und gestalten
Sticker und GIFs Grafische Elemente hin­zu­fü­gen
Voiceover Nach­träg­li­che Tonspur aufnehmen
Un­ter­ti­tel Au­to­ma­ti­sche Tran­skrip­ti­on und Be­ar­bei­tung
Er­wei­ter­te Be­ar­bei­tung (Timeline) Clips schneiden, ver­schie­ben und neu anordnen
Audio (Fein­schliff) Musik aus­tau­schen oder syn­chro­ni­sie­ren
Effekte (Fein­schliff) Effekte nach­träg­lich anpassen
Clips hin­zu­fü­gen / neu anordnen Rei­hen­fol­ge und Struktur des Reels ändern

Hinweise zum Teilen von Reels

Bevor Sie Reels teilen, sollten Sie in den Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lun­gen festlegen, wer Reels sehen soll. Gehen Sie auf Ihr Profil und über das Drei-Striche-Symbol auf „Ein­stel­lun­gen“. Legen Sie fest, ob Sie ein öf­fent­li­ches oder privates Konto nutzen wollen. Im öf­fent­li­chen Konto sind Reels im „Explore“-Bereich für alle sichtbar und können von einer breiten Ziel­grup­pe entdeckt werden. Bei privaten Konten sehen nur Ihre Follower Ihre Inhalte. Beim Hochladen können Sie außerdem festlegen, ob das Reel im Feed angezeigt wird. Reels lassen sich zu­sätz­lich:

  • als Story teilen (diese Reels ver­schwin­den nach 24 Stunden)
  • über die Funktion „Enge Freunde“ nur für eine gezielt aus­ge­wähl­te Gruppe aus­ge­spielt werden
  • optional auch au­to­ma­tisch auf Facebook ver­öf­fent­li­chen

Gute Reels erstellen: Tipps

Reels dienen in erster Linie zur kurz­wei­li­gen Un­ter­hal­tung. Natürlich lassen sich auch hier Marken und Produkte bewerben oder An­lei­tun­gen un­ter­brin­gen. Dennoch liegt die Stärke der Reels in der Kürze und Dynamik. Achten Sie auf folgende Faktoren, um effektive Reels zu erstellen:

  • In der Kürze liegt die Würze: Reels sollten kurz und prägnant sein. Zwar sind in­zwi­schen auch längere Videos möglich, doch besonders er­folg­reich sind Inhalte unter 90 Sekunden.
  • Starker Einstieg (Hook): Die ersten Sekunden ent­schei­den darüber, ob ein Reel weiter aus­ge­spielt wird. Inhalte sollten sofort Interesse wecken, da Userinnen und User sehr schnell wei­ter­scrol­len.
  • Ab­wechs­lungs­reich­tum: Prä­sen­tie­ren Sie viel­sei­ti­ge Inhalte, etwa All­tags­si­tua­tio­nen, Tipps, Tutorials oder kurze Ge­schich­ten. Wichtig ist, dass Ihr Content un­ter­halt­sam oder nützlich ist und einen klaren Mehrwert bietet.
  • Auf Trends und Best Practices achten: Nutzen Sie aktuelle Trends, Sounds und Formate. Besonders trendende Audio-Inhalte und bekannte Reel-Formate werden vom Al­go­rith­mus häufig bevorzugt.
  • Templates nutzen: Seit einigen Jahren stehen Templates (Vorlagen) zur Verfügung, mit denen sich be­stehen­de Reel-Formate einfach über­neh­men und anpassen lassen.
  • KI-gestützte Inhalte nutzen: Instagram und externe Tools setzen zunehmend auf KI-gestützte Funk­tio­nen, etwa zur Auswahl passender Musik oder zur au­to­ma­ti­schen Syn­chro­ni­sa­ti­on.
  • Au­then­tisch bleiben: Ent­wi­ckeln Sie einen eigenen Stil mit Wie­der­erken­nungs­wert. Au­then­ti­zi­tät wird vom Al­go­rith­mus stärker gewichtet als reine Trend-Adaption.
  • Retention statt Länge: Ent­schei­dend ist nicht die Vi­deo­län­ge, sondern wie lange Nutzende Ihr Reel ansehen.
  • In­ter­ak­tio­nen fördern: Kom­men­ta­re, Shares und ge­spei­cher­te Inhalte sind zentrale Ranking-Faktoren. Reels sollten daher so gestaltet sein, dass sie zur In­ter­ak­ti­on anregen.
  • Tanz, Musik und Emotionen: Musik, Trends und emo­tio­na­le Inhalte (z. B. Humor oder nach­voll­zieh­ba­re All­tags­si­tua­tio­nen) funk­tio­nie­ren weiterhin besonders gut und werden häufig geteilt.
  • Branded Content markieren: Werbung sollte trans­pa­rent ge­kenn­zeich­net werden. Bei Ko­ope­ra­tio­nen mit Marken ist die Mar­kie­rung von Branded Content Pflicht.
  • Reich­wei­te durch Hashtags und Taggen: Markieren Sie relevante Accounts und verwenden Sie gezielt beliebte Hashtags. Hashtags dienen heute primär der the­ma­ti­schen Ein­ord­nung.
  • Reel-Bild­un­ter­schrif­ten effektiv for­mu­lie­ren: Halten Sie Bild­un­ter­schrif­ten kurz und prägnant. Nennen Sie wichtige In­for­ma­tio­nen, bauen Sie in­ter­ak­ti­ve Call-to-Actions ein und nutzen Sie relevante Keywords.
Tipp

Er­folg­rei­che Reels folgen häufig wie­der­keh­ren­den Formaten wie „How-to“-Videos, Listen („Top 5 Tipps“) oder Vorher-Nachher-Ver­glei­chen. Solche struk­tu­rier­ten Inhalte werden besonders oft ge­spei­chert und geteilt.

Tools und Apps für Instagram Reels

Wer Videos und Fotos bereits im fertigen Zustand als Reel hochladen möchte, kann hierzu ver­schie­de­ne Instagram-Tools und Apps nutzen. Die wich­tigs­ten Tools im Überblick:

  • Edits (Instagram-App): Mit Edits bietet Meta erstmals eine eigene, ei­gen­stän­di­ge Video-App für Creator. Die Anwendung er­mög­licht eine präzise Be­ar­bei­tung über eine Timeline, au­to­ma­ti­sier­te Ver­bes­se­run­gen sowie kreative Funk­tio­nen wie Green Screen und KI-gestützte Ani­ma­tio­nen. Videos ohne Was­ser­zei­chen können ex­por­tiert und direkt für Instagram oder andere Platt­for­men genutzt werden.
  • Canva Pro: Als Be­ar­bei­tungs- und De­sign­pro­gramm bietet Canva Pro eine spezielle Reels-Vorlage, mit der sich Videos praktisch mit Stickern, GIFs und Filtern be­ar­bei­ten, schneiden, anpassen und gestalten lassen.
  • InShot: Mit der an­fän­ger­freund­li­chen InShot-App fällt die Reel-Er­stel­lung besonders leicht, ganz gleich, ob Sie Videos schneiden, mit Effekten und Filtern versehen oder Sticker, Texte oder Hin­ter­grund­mu­sik hin­zu­fü­gen.
  • Splice: Splice ist ein mobiler Editor zum Schneiden, zur Ge­schwin­dig­keits­an­pas­sung, zum Einfügen von Text, Filtern und Green-Screen-Effekten sowie zur Nutzung li­zenz­frei­er Musik.
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Wo befinden sich Reels?

Während Sie für Stories nur das Instagram-Pro­fil­bild antippen müssen, finden Sie Reels von anderen, wenn Sie auf der Start­sei­te unten auf das Reel-Icon tippen. Dadurch öffnet sich der Reels-Feed, der sich in der Regel an Ihre In­ter­es­sen anpasst. Wenn Nutzende das Anzeigen im Feed ak­ti­vie­ren, tauchen Reels auch regulär im aktuellen Feed auf. Eine weitere Mög­lich­keit, Reels zu finden, ist die Explore-Seite von Instagram, auf der neben Posts und Fo­to­bei­trä­gen auch Reels er­schei­nen.

Instagram setzt zunehmend auf einen Reels-First-Ansatz. In neueren Versionen und Tests wird der Reels-Feed stärker in den Mit­tel­punkt gestellt oder leichter zu­gäng­lich gemacht. Reels werden außerdem weiterhin im eigenen Profil in einem separaten Reels-Tab dar­ge­stellt, sodass Sie Ihre ver­öf­fent­lich­ten Videos jederzeit gesammelt aufrufen können.

Reels lassen sich indirekt als High­lights unterhalb der Instagram Bio speichern, indem man sie zuerst in einer Story teilt und die Story dann dem Highlight hinzufügt.

Mu­sik­rech­te und Li­zen­zie­rung für Reels

Musik ist ein wichtiger Be­stand­teil von Reels, doch dabei gelten klare Regeln. Meta hat Ver­ein­ba­run­gen mit den Rech­te­inha­bern der in der Mu­sik­bi­blio­thek ver­füg­ba­ren Titel. Diese Musik ist aus­schließ­lich für per­sön­li­che, nicht kom­mer­zi­el­le Nutzung vor­ge­se­hen.

Um Miss­brauch zu ver­hin­dern, haben ge­schäft­li­che Konten und bestimmte Bei­trags­ar­ten keinen Zugriff auf die li­zen­zier­te Bi­blio­thek; ihnen stehen lediglich eigene oder li­zenz­freie Tracks zur Verfügung. Die Meta Sound Coll­ec­tion bietet über 14 000 Songs und Sounds, die ge­büh­ren­frei und auch für Wer­be­zwe­cke nutzbar sind.

Um Ur­he­ber­rechts­ver­let­zun­gen zu vermeiden, folgen Sie folgenden Richt­li­ni­en:

  • Musik in Reels sollte nur in kurzen Aus­schnit­ten und immer mit einem visuellen Kontext ein­ge­setzt werden.
  • Creator- und In­fluen­cer-Konten dürfen nur begrenzt Musik verwenden; au­to­ma­ti­sche Er­ken­nungs­sys­te­me prüfen Au­dio­spu­ren und entfernen ggf. den Ton.
  • Business- und Marken-Konten dürfen nur li­zenz­freie oder selbst erstellte Audios nutzen.

Typische Gründe für stumm­ge­schal­te­te Reels sind die Ver­wen­dung ur­he­ber­recht­lich ge­schütz­ter Songs durch Geschäfts-Accounts, KI-ge­ne­rier­te Musik mit Ähn­lich­kei­ten zu vor­han­de­nen Werken oder Re-Uploads von TikTok-Videos mit Was­ser­zei­chen. Originale oder selbst erstellte Audios bieten daher die beste Reich­wei­te und mi­ni­mie­ren das Risiko von Sperren.

Mo­ne­ta­ri­sie­rung und Bonus-Programme

Das frühere Reels-Bo­nus­pro­gramm („Play Bonus“) wurde 2023 ein­ge­stellt. Instagram testet seither ver­schie­de­ne Bo­nus­pro­gram­me, die nur auf Einladung verfügbar sind und ständig angepasst werden. Die all­ge­mei­nen An­for­de­run­gen hierfür sind mitunter:

  • Pro­fes­sio­nel­les Konto: Nur Creator- oder Business-Konten sind zu­ge­las­sen.
  • Partner-Mo­ne­ta­ri­sie­rungs­richt­li­ni­en: Die Inhalte müssen den Community-Standards und Partner-Mo­ne­ta­ri­sie­rungs­richt­li­ni­en von Instagram ent­spre­chen.
  • Content-Vorgaben: Be­zahl­in­hal­te dürfen kein Branded Content sein, sie müssen öf­fent­lich bleiben und dürfen keine Ko­ope­ra­ti­ons-Posts dar­stel­len.
  • Au­then­ti­sche Reich­wei­te: Instagram zahlt nicht für künstlich auf­ge­bläh­te In­ter­ak­tio­nen oder En­ga­ge­ment-Baiting.

Neben Bo­nus­pro­gram­men bietet Instagram zu­sätz­li­che Mo­ne­ta­ri­sie­rungs­for­men, darunter Abon­ne­ments, Badges, Gifts, Branded Content und Partner-Ads. Vor­aus­set­zung ist stets die Ein­hal­tung der Mo­ne­ta­ri­sie­rungs­richt­li­ni­en.

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