Die An­fer­ti­gung eines News­let­ters ist eine der wich­tigs­ten Dis­zi­pli­nen im E-Mail-Marketing und er­mög­licht re­gel­mä­ßi­gen Kun­den­kon­takt. Doch ohne Aus­wer­tung kann man lediglich vermuten, wie er­folg­reich einzelne E-Mail-Kampagnen verliefen. Dies lässt sich mit einer Reihe von E-Mail-Tracking-Pro­gram­men für die News­let­ter-Aus­wer­tung ändern: E-Mail-Analytics-Programme verraten Ihnen bei­spiels­wei­se, ob ein News­let­ter von den Abon­nen­ten überhaupt geöffnet wurde. Weitere Messwerte lassen Rück­schlüs­se darauf zu, ob nach Empfang des News­let­ters die Un­ter­neh­mens-Website besucht oder gar Be­stel­lun­gen getätigt wurden.

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Warum sollte man den News­let­ter-Erfolg messen?

Grund­sätz­lich ist es im On­line­mar­ke­ting immer ratsam, für jede einzelne Kampagne eine präzise Ziel­set­zung fest­zu­le­gen und ab­schlie­ßend zu über­prü­fen, ob diese erreicht wurde. Die Aus­wer­tung von E-Mail-Marketing-Aktionen wie dem Versand von News­let­tern oder Mailings erweist sich ohne spezielle Hilfs­pro­gram­me al­ler­dings als schwierig. Bewirbt man bei­spiel­wei­se bestimmte Produkte eines On­line­shops mit einem News­let­ter, doch die Kampagne wird nicht via E-Mail-Tracking begleitet, lässt sich der Einfluss des News­let­ters auf die Ver­kaufs­zah­len nach­träg­lich kaum ab­schät­zen.

Selbst wenn nach der Wer­be­maß­nah­me die an­ge­prie­se­nen Produkte dann mehr als zuvor gekauft werden, lässt sich nicht mit Si­cher­heit sagen, ob dies dem News­let­ter ge­schul­det ist. Denn andere Faktoren könnten ebenfalls aus­schlag­ge­bend für den Anstieg der Ver­kaufs­zah­len gewesen sein (etwa weitere Mar­ke­ting­kam­pa­gnen für die gleichen Produkte oder eine Ver­än­de­rung der Markt­si­tua­ti­on). Des Weiteren erhält man ohne eine grund­le­gen­de Über­prü­fung der News­let­ter-Per­for­mance keine In­for­ma­tio­nen, wie sich zu­künf­ti­ge E-Mail-Marketing-Maßnahmen ver­bes­sern ließen. Abhilfe schafft hier das so­ge­nann­te News­let­ter-Tracking, durch das sich nicht nur ver­schie­de­ne Aktionen der E-Mail-Empfänger nach­voll­zie­hen lassen, sondern sich häufig auch das Op­ti­mie­rungs­po­ten­zi­al eines News­let­ters zeigt.

Im E-Mail-Marketing ist das Tracking praktisch eine der Grund­vor­aus­set­zun­gen für eine tie­fer­ge­hen­de Analyse von News­let­tern und in­zwi­schen überaus bewährt. E-Mail-Analytics-Programme erheben über das E-Mail-Tracking bestimmte Leis­tungs­kenn­zah­len (im Eng­li­schen „Key Points of Interest“ – kurz KPIs). Anhand dieser Kenn­zah­len bzw. KPIs lässt sich der Erfolg von Mar­ke­ting­kam­pa­gnen ableiten. Dies gelingt beim News­let­ter-Tracking in erster Linie über die Messung be­stimm­ter Aktionen im Umgang mit einer E-Mail (wie dem Öffnen der Mail oder dem Anklicken von ein­ge­bet­te­ten Links). Durch den Einsatz von Tracking-Tech­no­lo­gien und anderer Hilfs­mit­tel werden dann die KPIs erfasst.

Welche KPIs sollte das E-Mail-Tracking ermitteln?

Zur Aus­wer­tung von E-Mail-Marketing-Kampagnen haben sich eine Reihe ganz be­stimm­ter KPIs als ver­läss­lich erwiesen. Die folgenden Kenn­zah­len sind im Grunde immer von Belang, da sie Merkmale messen, die bei jedem News­let­ter vorkommen – un­ab­hän­gig von den Inhalten der Mails.

  • Zu­stell­ra­te: Vor allem bei News­let­tern mit sehr vielen Abon­nen­ten erreicht die E-Mails mitunter nicht jede Adresse, die auf der Ver­tei­ler­lis­te steht. Konnte eine E-Mail nicht an den an­vi­sier­ten Empfänger über­mit­telt werden, erhält der Absender im Idealfall eine so­ge­nann­te Bounce Message – daraus lässt sich die so­ge­nann­te „Bounce Rate“ ableiten (der Mai­l­an­teil, der nicht zu­ge­stellt werden konnte). Diese dient den Ver­ant­wort­li­chen von News­let­tern als wichtige Mess­ein­heit, um die Zu­stell­ra­te des News­let­ters aus­zu­rech­nen.
  • Öff­nungs­ra­te: Wenn eine Mail den Post­ein­gang eines Emp­fän­gers erreicht, bedeutet dies nicht zwangs­läu­fig, dass die E-Mail auch geöffnet wird. Durch eine Tracking-Tech­no­lo­gie, die mit einem so­ge­nann­ten Zählpixel arbeitet, lässt sich jedoch nach­voll­zie­hen, ob der Empfänger die Mail öffnet. Durch den Abgleich mit der Zu­stell­ra­te kann dann die Öff­nungs­ra­te bestimmt werden.
  • Klickrate: Das Ziel eines News­let­ter ist es für ge­wöhn­lich, den Empfänger zur Nutzung min­des­tens eines Links zu bewegen. Der Klick auf den Link kann den Nutzer zur Ver­kaufs­web­sei­te eines On­line­shops, zu einem Artikel auf einer Website, dem neusten Video eines Un­ter­neh­mens oder Künstlers etc. führen. Die Klickrate misst hierbei die Anzahl der Aufrufe aller Links, die sich in dem News­let­ter befinden.
  • Ab­mel­de­ra­te: Ein News­let­ter muss gemäß ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen dem Empfänger auch die Mög­lich­keit bieten, sich aus dem News­let­ter-Verteiler aus­zu­tra­gen. Die Ab­mel­de­ra­te gibt Auf­schluss darüber, wie viele Abon­nen­ten sich gegen einen weitere Nutzung des News­let­ters ent­schei­den. Ver­gleicht man diesen Wert mit den Neu­an­mel­dun­gen und der finalen Zu­stell­ra­te, lässt sich nach­voll­zie­hen, wie hoch die News­let­ter-Akzeptanz ist.

Im E-Mail-Marketing exis­tie­ren neben den oben genannten noch viele weitere KPIs: In diesem ver­tie­fen­den Beitrag werden alle News­let­ter-Kenn­zah­len umfassend dar­ge­stellt.

Generell lässt sich sagen, dass ein KPI immer von den Ziel­vor­stel­lun­gen der Marketer und den Umständen eines News­let­ters abhängig ist. So können die Ver­ant­wort­li­chen eine News­let­ter-Kampagne mit strikter wirt­schaft­li­cher Er­war­tungs­hal­tung erstellen und sich eine höhere Ver­kaufs­zahl der Produkte erhoffen. Ob sich die News­let­ter-Kampagne dann gelohnt hat, ermittelt man über die Verkäufe bzw. über den Return of In­ves­tem­ent (ROI) – die Ge­gen­über­stel­lung von Ausgaben und Einnahmen. Neben monetären Re­ak­tio­nen der Abon­nen­ten können News­let­ter aber auch auf Kenn­zah­len wie An­mel­dun­gen auf einer On­line­platt­form oder Downloads abzielen.

Wie funk­tio­niert das News­let­ter-Tracking?

Daten zur Ab­mel­de­ra­te oder der Bounce Rate lassen sich auch ohne spezielle Tracking-Tech­no­lo­gien gewinnen, denn In­for­ma­tio­nen darüber, dass ein Abonnent sich aus dem News­let­ter austrägt oder eine E-Mail nicht zu­ge­stellt werden konnte, landen in der Regel direkt in dem E-Mail-Postfach der Ver­ant­wort­li­chen. Doch um die ei­gent­li­che In­ter­ak­ti­on der Empfänger mit einem News­let­ter nach­zu­ver­fol­gen, benötigt man zu­sätz­li­che Techniken.

  • Zählpixel: Dieses spezielle Bild­ele­ment wird beim Tracking der Öff­nungs­ra­te eines News­let­ters verwendet. Bei dem Zählpixel handelt es sich um ein ver­schwin­dend kleines (häufig nur 1 x 1 Pixel großes) und zugleich meist trans­pa­ren­tes Bild, das in die News­let­ter-Mails ein­ge­bun­den wird. Sobald eine mit einem Zählpixel versehene Mail geöffnet wird, erfolgt eine Rück­mel­dung an den Mail­ser­ver des News­let­ter-Urhebers – es sei denn, das ver­wen­de­te E-Mail-Programm des Emp­fän­gers blockiert das au­to­ma­ti­sche Her­un­ter­la­den von Bildern. Wenn das nicht der Fall ist, lässt sich über das Zählpixel nicht nur das Öffnen der Mail, sondern auch der jeweilige Zeitpunkt und der ungefähre Auf­ent­halts­ort der Person (via Geo­tar­ge­ting) fest­stel­len.
  • Tracking-Link: Die Klickrate wird durch Tracking-Links re­gis­triert. Ähnlich wie beim Zählpixel über­mit­telt auch solch ein Link eine In­for­ma­ti­on an den Aus­gangs­ser­ver, über den der News­let­ter ab­ge­schickt wurde. Dabei kann jeder News­let­ter-Link einzeln erfasst werden.
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E-Mail-Marketing-An­wen­dun­gen für die News­let­ter-Aus­wer­tung

Es exis­tie­ren diverse Programme, mit denen Sie den Erfolg Ihrer E-Mail-Marketing-Maßnahmen über­prü­fen können. Viele von Ihnen bieten direkt ein Paket mit mehreren Funk­tio­nen an. Zum Bereich der E-Mail-Marketing-Software gehören bei­spiels­wei­se An­wen­dun­gen wie MailChimp, News­let­ter2Go, Cle­ver­Reach (die bei einem geringen News­let­ter-Aufkommen gratis sind) oder auch Programme wie Get­Re­spon­se sowie Campaign Monitor. Diese Tools bieten unter anderem folgende Features:

  • Einen Editor für die Her­stel­lung von News­let­tern
  • Die Mög­lich­keit des News­let­ter-Versands direkt über das Programm
  • Eine Aus­wer­tung von durch­ge­führ­ten Kampagnen
  • Die Ver­wal­tung der Emp­fän­ger­lis­te

Des Weiteren verfügen die oben genannten Programme über eine A/B-Testing-Funktion. Mit dieser ver­schi­cken Sie (min­des­tens) zwei ver­schie­de­ne Test­va­ri­an­ten eines News­let­ters an einen zuvor von Ihnen fest­ge­leg­ten Pro­zent­satz der Abon­nen­ten. Ver­schie­de­ne Kriterien (etwa KPIs wie eine möglichst hohe Öff­nungs­ra­te oder die Klickrate eines ein­ge­bet­te­ten Links) werden als Ziel fest­ge­setzt und daraufhin die un­ter­schied­li­chen Versionen versendet. Nach Aus­wer­tung der Tracking-Er­geb­nis­se wird die Version, die in Bezug auf die vorher de­fi­nier­ten Kenn­zah­len die beste Bilanz erreichen konnte, aus­ge­wählt und an die rest­li­chen Abon­nen­ten des News­let­ters ver­schickt. Wenn die hierbei ver­wen­de­te Teilmenge der Empfänger groß genug ist, um ein si­gni­fi­kan­tes Resultat zu liefern, ist ein A/B-Test ein aus­ge­spro­chen nütz­li­ches Feature, mit dem Sie den News­let­ter schnell an die Vorlieben der Ziel­grup­pe anpassen können.

Jedes pro­fes­sio­nel­le Programm für E-Mail-Tracking misst die Klick-, Zustell-, Abmelde- und Öff­nungs­ra­ten (unter Be­rück­sich­ti­gung der Bounce Rates) eines News­let­ters. Neben diesen ele­men­ta­ren Tracking-Features bieten unter anderem News­let­ter2Go, Cle­ver­Reach und MailChimp auch folgende Funk­tio­nen:

  • Click Maps bzw. Heat Maps zur Ver­an­schau­li­chung der gewonnen Nut­zungs­da­ten
  • Geo­tar­ge­ting für die Lo­ka­li­sie­rung und Zuordnung der Empfänger
  • Un­ter­stüt­zung von Google Analytics

Darüber hinaus haben die meisten E-Mail-Marketing-Tracking-Programme diverse weitere Features, die einem bei der Aus­wer­tung helfen. An­ge­fan­gen bei einfachen Funk­tio­nen wie dem au­to­ma­ti­schen Erstellen von Druck­ver­sio­nen der Analysen bis hin zu Vor­schau­an­sich­ten des News­let­ters auf un­ter­schied­li­chen (mobilen) Dis­play­grö­ßen: Für die News­let­ter-Aus­wer­tung stehen Ihnen abhängig von der ver­wen­de­ten Anwendung viele Mög­lich­kei­ten offen. Einen Vergleich der besten E-Mail-Marketing-Software mit weiteren In­for­ma­tio­nen zu dem gebotenen Funk­ti­ons­um­fang finden Sie in diesem Artikel.

Abseits der spe­zi­el­len E-Mail-Marketing-Software exis­tie­ren zudem noch Tools und Plug-ins für das News­let­ter-Tracking. So lässt sich über Google Analytics immerhin leicht nach­voll­zie­hen, ob die Empfänger die News­let­ter geöffnet haben. Um­fang­rei­cher sind diverse WordPress Plugins wie Tribulant News­let­ters und SendPress News­let­ter. Auch von MailChimp, News­let­ter2Go und anderen Anbietern gibt es spezielle Er­wei­te­run­gen für WordPress.

Aus­sa­ge­kraft von E-Mail-Analytics

Im Nor­mal­fall haben die über das News­let­ter-Tracking erhobenen Werte keine absolute Gül­tig­keit (wie so oft im Bereich der Statistik), sondern zeigen nur Tendenzen auf, da lediglich der Erfolg eines Teil­aus­schnitts der ver­sand­ten News­let­ter voll­stän­dig aus­ge­wer­tet werden kann. Dies hängt schon allein damit zusammen, dass bestimmte E-Mail-Programme die Nutzung der Zählpixel un­ter­bin­den – Nutzer, bei denen das Tracking von E-Mails un­ter­bun­den wird, werden dem­entspre­chend nicht mit in die Statistik auf­ge­nom­men. Aber auch weitere Faktoren können die Messungen ver­fäl­schen: Bei­spiels­wei­se kann es vorkommen, dass eine Person einen News­let­ter mehrmals öffnet und dies jedes Mal an die E-Mail-Analytics-Datenbank wei­ter­ge­ge­ben wird. Gleiches gilt für die Klickrate

Außerdem darf man seine Er­geb­nis­se nicht vor­schnell als de­fi­ni­ti­ve Werte ansehen. Denn nur weil ein News­let­ter geöffnet wurde, heißt das nicht zugleich, dass sein Inhalt gelesen wurde. Nur weil ein Link geklickt wurde, muss dies noch nicht bedeuten, dass der Nutzer die ver­link­ten In­for­ma­tio­nen oder Kauf­an­ge­bo­te auch tat­säch­lich wahr­ge­nom­men hat. Es gibt viele Faktoren, die Sie bei der Be­ur­tei­lung der Resultate im Hin­ter­kopf behalten sollten. Bei den Mess­wer­ten sollte man dem­entspre­chend die Qualität der Er­geb­nis­se rea­lis­tisch ein­schät­zen und auch die Bedeutung ver­zer­ren­der Rah­men­be­din­gun­gen be­rück­sich­ti­gen.

Er­folg­reich den News­let­ter op­ti­mie­ren

Wenn Sie nun zu Ihrem News­let­ter durch die Aus­wer­tung und das Tracking eines E-Mail-Analytics-Programms eine Reihe von Daten und Sta­tis­ti­ken vorliegen haben, müssen Sie im letzten Schritt lediglich die richtigen Schluss­fol­ge­run­gen aus den Re­sul­ta­ten ziehen. Dabei sollten jedoch aus­schließ­lich si­gni­fi­kan­te Er­geb­nis­se die Grundlage für eine Op­ti­mie­rung bilden: Wenn die Teilmenge der Erhebung im Vergleich zur Ge­samt­men­ge sehr gering ist (was vor allem bei A/B-Tests vorkommen kann), haben die ge­won­ne­nen Daten mitunter kaum re­prä­sen­ta­ti­ven Wert. Wenn aber die Stich­pro­be aus­rei­chend groß war, ist das eine solide Basis für eine Op­ti­mie­rung. Zu den klas­si­schen Problemen, die man dabei in Angriff nehmen kann, zählen folgende:

  • Niedrige Öff­nungs­ra­te: Oft ist schon allein der E-Mail-Betreff we­sent­li­che Ursache dafür, dass die News­let­ter-Mail kaum geöffnet wird. Falls dieser wenig aus­sa­ge­kräf­tig oder zu lang ist, nimmt dies vielen Emp­fän­gern bereits die Lust am Öffnen des News­let­ters. Weitere Gründe für eine geringe Öff­nungs­ra­te können das Fehlen einer sicht­ba­ren Ab­sen­der­an­ga­be (für die Abon­nen­ten muss sofort er­sicht­lich sein, dass es sich um Angebote von Ihnen handelt) oder ein schlech­ter Ver­sand­zeit­punkt des News­let­ters sein.
  • Hohe Ab­mel­de­ra­te: Eventuell versenden Sie den News­let­ter zu häufig und er wird als lästig wahr­ge­nom­men. Oder aber die in­halt­li­chen Schwer­punk­te sind falsch gesetzt oder nicht optimal auf­be­rei­tet. Viele News­let­ter-An­wen­dun­gen bieten bei der Durch­füh­rung der Abmeldung den Nutzern die Wahl, einen Grund für das fehlende Interesse am News­let­ter anzugeben – auch hierüber lassen sich Sie wertvolle In­for­ma­tio­nen über die Hin­ter­grün­de einer hohen Ab­mel­de­ra­te gewinnen.
  • Niedrige Klickrate: Zuerst sollten Sie prüfen, ob alle Links auch als solche zu erkennen sind: Wer einen Link nicht wahrnimmt, klickt ihn auch nicht an. Wenn alle Verweise als solche sichtbar sind, könnte auch ein Über­an­ge­bot an Links der Grund dafür sein, dass die Klickrate nicht Ihren Vor­stel­lun­gen ent­spricht. Setzen Sie lieber wenige, aber dafür bestens auf die Kam­pa­gnen­zie­le ab­ge­stimm­te Links, anstatt sämtliche Angebote in einem News­let­ter zu verlinken – viele Empfänger schreckt ein Übermaß an Links eher ab, als dass es sie vom Angebot überzeugt.
  • Niedrige Con­ver­si­on Rate: Auch bei einer un­be­frie­di­gen­den Anzahl an Con­ver­si­ons sollten Sie sich fragen, ob Sie nicht zu viele Angebote in einer Mail beworben haben. Bedenken Sie, dass Ihre Abon­nen­ten nicht unendlich viel Zeit für die Durch­sicht eines News­let­ters und der dort ver­link­ten Angebote aufwenden möchten. Zeitlich begrenzte und auch per­so­na­li­sier­te, auf die Empfänger ab­ge­stimm­te Angebote sind brauch­bare­An­rei­ze, um sich direkt mit Ihren Angeboten zu befassen.

Die richtigen Rück­schlüs­se aus der News­let­ter-Analyse ziehen

Wenn Sie die Probleme Ihres News­let­ters ermitteln konnten und ihn angepasst haben, dann lässt sich mit einem A/B-Test fest­stel­len, ob Sie mit Ihren Mo­di­fi­ka­tio­nen richtig liegen oder ob noch weitere Kor­rek­tu­ren vonnöten sind. Hierbei ist manchmal Geduld er­for­der­lich: Der Weg zum richtigen News­let­ter kann durchaus Zeit in Anspruch nehmen – das E-Mail-Tracking, die News­let­ter-Aus­wer­tung mit der nach­fol­gen­den Analyse der Resultate und die daran an­ge­schlos­se­ne Op­ti­mie­rung sollten auf­ein­an­der aufbauen.

Achten Sie darauf, dass Sie aus den auf­ge­stell­ten Sta­tis­ti­ken nicht voreilig Schlüsse ziehen – so manches Ergebnis darf nicht über­in­ter­pre­tiert werden. Einige Anzeichen weisen bei­spiels­wei­se auf eine nicht re­prä­sen­ta­ti­ve Erhebung der Zahlen hin – etwa eine geringe Zu­stell­ra­te gegenüber einer großen Bounce Rate oder eine sehr geringe Stich­pro­be bei einem A/B-Test. Auch das Wissen um die Grenzen des News­let­ter-Trackings ist wichtig – so sollte Ihnen bewusst sein, dass nicht alle E-Mail-Programme Ihrer Abon­nen­ten tat­säch­lich den Zählpixel geladen haben und dies die Erhebung ver­fäl­schen kann.

Wenn Sie aber bei der Aus­wer­tung umsichtig sind und aus­sa­ge­kräf­ti­ge Sta­tis­ti­ken ge­ne­rie­ren können, erweisen sich E-Mail-Marketing-Programme und daran an­ge­schlos­se­nen Ana­ly­se­me­tho­den meist als aus­ge­spro­chen hilfreich. Die hieraus re­sul­tie­ren­den Ver­bes­se­run­gen sollten einen spürbar positiven Effekt auf den Erfolg Ihrer künftigen E-Mail-Marketing-Kampagnen haben.

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