Wenn Sie eine sichere Website erstellen wollen, gehören SSL/TLS bzw. HTTPS zum Pflicht­pro­gramm. Doch was genau bedeuten diese Ab­kür­zun­gen? Und wie kann ich die Si­cher­heits­pro­to­kol­le im­ple­men­tie­ren, um eine exis­tie­ren­de Website auf HTTPS um­zu­stel­len?

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Sichern Sie sich Ihr SSL-Zer­ti­fi­kat
  • Ver­schlüs­selt die Website-Kom­mu­ni­ka­ti­on
  • Ver­hin­dert Si­cher­heits­war­nun­gen
  • Ver­bes­sert die Google-Plat­zie­rung

Was ist SSL/TLS?

Der Begriff SSL (kurz für „Secure Sockets Layer“) be­zeich­net eine Technik, die man zur Ver­schlüs­se­lung und Au­then­ti­fi­zie­rung des Da­ten­ver­kehrs im Netz einsetzt. Bei Websites sichert man damit die Über­tra­gung zwischen Browser und Webserver. Vor allem im E-Commerce, wo ver­trau­li­che und sensible Daten über­tra­gen werden, ist der Einsatz eines SSL-Zer­ti­fi­kats bzw. der Wei­ter­ent­wick­lung TLS (Transport Layer Security) un­um­gäng­lich.

Sensible Daten, die häufig durch eine SSL/TLS-Ver­schlüs­se­lung geschützt werden, sind zum Beispiel:

  • Re­gis­trie­rungs­da­ten: Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Te­le­fon­num­mer
  • Login-Daten: E-Mail-Adresse und Passwort
  • Zah­lungs­in­for­ma­tio­nen: Kre­dit­kar­ten­num­mer, Bank­ver­bin­dun­gen
  • Ein­ga­be­for­mu­la­re
  • Hoch­ge­la­de­ne Dokumente von Kundinnen und Kunden

Mit SSL/TLS stellt man sicher, dass die Kom­mu­ni­ka­ti­on weder mit­ge­le­sen noch ma­ni­pu­liert werden kann, und per­sön­li­che Daten nicht in die falschen Hände geraten.

Hinweis

Experten empfehlen mitt­ler­wei­le aus­schließ­lich den Einsatz von TLS. Häufig ist von SSL die Rede, obwohl TLS gemeint ist.

Was ist HTTPS?

HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) ist das Protokoll zur sicheren Da­ten­über­tra­gung zwischen Browser und Webserver. HTTP be­zeich­net die nicht ab­ge­si­cher­te Variante, bei der theo­re­tisch alle über­tra­ge­nen Daten von An­grei­fe­rin­nen und An­grei­fern mit­ge­le­sen oder geändert werden können. Als User kann man sich also nicht sicher sein, ob Kre­dit­kar­ten­da­ten gerade wirklich an den Shop über­mit­telt werden, wenn die ur­sprüng­li­che Version des Pro­to­kolls zum Einsatz kommt.

HTTPS sorgt für die Si­cher­heit der Daten, indem es diese ver­schlüs­selt überträgt und die Au­then­ti­zi­tät der Anfragen si­cher­stellt. Das funk­tio­niert über ein ent­spre­chen­des SSL-Zer­ti­fi­kat.

Welche Vorteile bietet SSL/TLS bzw. HTTPS?

  • Da­ten­schutz und Si­cher­heit für Kunden und Partner
  • Risiko von Da­ten­dieb­stahl und -miss­brauch wird ver­min­dert
  • HTTPS-Ver­schlüs­se­lung ist ein of­fi­zi­el­ler Google-Ran­king­fak­tor bzw. eine Stan­dard­an­for­de­rung für gut rankende Web­pro­jek­te
  • Er­mög­licht die Nutzung von HTTP/3 für optimale Website-Per­for­mance
  • Zer­ti­fi­kat ist für Nut­ze­rin­nen und Nutzer leicht erkennbar und weckt Vertrauen

Free vs. Paid SSL/TLS

Wollen Sie Ihre Website auf SSL/TLS umstellen, sind Sie – wie bereits erwähnt – auf ein SSL/TLS-Zer­ti­fi­kat an­ge­wie­sen. Mit Lösungen wie Let’s Encrypt stehen Ihnen hierbei kos­ten­freie, einfach zu in­stal­lie­ren­de Al­ter­na­ti­ven zu den klas­si­schen kos­ten­pflich­ti­gen Zer­ti­fi­ka­ten zur Verfügung. Bei der Um­stel­lung der Website auf HTTPS bzw. bei der Er­stel­lung einer sicheren Website gilt es mitt­ler­wei­le also auch, sich zwischen Free und Paid SSL/TLS zu ent­schei­den. Der größte Kri­tik­punkt an den freien Zer­ti­fi­ka­ten besteht dabei darin, dass diese immer häufiger auch von Kri­mi­nel­len genutzt werden, um Phishing-Seiten noch ver­trau­ens­wür­di­ger zu gestalten – Be­su­che­rin­nen und Besuchern wird also eine sichere Website sug­ge­riert, die dies aber nur auf den ersten Blick ist.

Hinweis

Anfang März 2020 musste Let’s Encrypt mehr als drei Millionen der aktiven SSL/TLS-Zer­ti­fi­ka­te zu­rück­zie­hen. Grund für das Ab­schal­ten war ein in der von Let’s Encrypt ver­wen­de­ten Open-Source-Software Boulder be­grün­de­ter Fehler bei der Über­prü­fung der CAA-Records (Cer­ti­fi­ca­ti­on Authority Aut­ho­riza­ti­on). Dieser machte es in der Theorie möglich, sich Zer­ti­fi­ka­te für fremde Domains erstellen zu lassen. Die einzige Lösung für Be­trof­fe­ne: Innerhalb von 24 Stunden musste ein neues Zer­ti­fi­kat generiert werden, um die Ver­schlüs­se­lung des eigenen Projekts wie­der­her­zu­stel­len.

Prin­zi­pi­ell un­ter­schei­den sich kos­ten­freie und kos­ten­pflich­ti­ge SSL/TLS-Zer­ti­fi­ka­te ins­be­son­de­re in folgenden Punkten:

  • Gül­tig­keit: Der wohl gra­vie­rends­te Un­ter­schied zwischen Free und Paid SSL/TLS besteht in der Gül­tig­keits­dau­er der Zer­ti­fi­ka­te. Während die meisten kos­ten­pflich­ti­gen Zer­ti­fi­ka­te 12 bis 24 Monate lang gültig sind, laufen freie Zer­ti­fi­ka­te bereits nach 90 Tagen ab. Setzen Sie auf Free SSL/TLS, müssen Sie Ihr Zer­ti­fi­kat also we­sent­lich häufiger ersetzen, wobei viele Anbieter eine au­to­ma­ti­sche Ver­län­ge­rung anbieten.
  • Ver­wal­tung: Bei einem kos­ten­pflich­ti­gen Anbieter erhalten Sie zu­sätz­lich zu dem Zer­ti­fi­kat das passende Werkzeug, um dieses zu managen. Sofern Sie keine kos­ten­pflich­ti­gen Zu­satz­leis­tun­gen buchen, haben Sie diesen Service bei einem freien SSL/TLS-Zer­ti­fi­kat nicht, weshalb Sie sich ei­gen­stän­dig um die Ad­mi­nis­tra­ti­on kümmern müssen.
  • Domain-Zu­ge­hö­rig­keit: Ein kos­ten­lo­ses SSL/TLS-Zer­ti­fi­kat lässt sich immer aus­schließ­lich für eine einzelne Domain erzeugen, an die es dann gebunden ist. Wer sich für Paid SSL/TLS ent­schei­det, pro­fi­tiert dagegen von do­main­über­grei­fen­den Zer­ti­fi­ka­ten, die sich pro­blem­los für mehrere Web­pro­jek­te verwenden lassen.

So stellen Sie Ihre Website auf HTTPS/SSL um

Wenn Sie eine sichere Website erstellen, können Sie von Beginn an auf eine SSL-Ver­schlüs­se­lung zu­rück­grei­fen. Doch auch für bereits be­stehen­de Seiten stellt die Um­stel­lung auf HTTPS keinen allzu großen Aufwand dar.

Schritt 1: SSL-Zer­ti­fi­ka­te erwerben

Das SSL-Zer­ti­fi­kat ist eine Art Iden­ti­täts­nach­weis einer Website. Die of­fi­zi­el­le Ver­ga­be­stel­le (CA), bei der man das Zer­ti­fi­kat erwirbt, hat die Identität vorab geprüft und bürgt für die Rich­tig­keit der Angaben. SSL-Zer­ti­fi­ka­te werden auf dem Server abgelegt und jedes Mal abgerufen, wenn ein Besucher eine auf HTTPS um­ge­stell­te Website besucht. Es gibt ver­schie­de­ne Arten von Zer­ti­fi­ka­ten, die sich hin­sicht­lich des Umfangs der Iden­ti­fi­ka­ti­on un­ter­schei­den:

  • Zer­ti­fi­ka­te mit Domain-Va­li­die­rung (DV) – kos­ten­frei und kos­ten­pflich­tig: Bei diesen Zer­ti­fi­ka­ten mit der nied­rigs­ten Au­then­ti­fi­zie­rungs­stu­fe prüft die CA lediglich, ob An­trag­stel­len­de im Besitz der ent­spre­chen­den Domain sind. Un­ter­neh­mens­in­for­ma­tio­nen werden bei der Über­prü­fung nicht kon­trol­liert, weshalb bei der Domain-Va­li­die­rung ein Rest­ri­si­ko bestehen bleibt.

Geeignet für: Zer­ti­fi­ka­te mit Domain-Va­li­die­rung eignen sich für Websites, bei denen Vertrauen und Glaub­wür­dig­keit eine un­ter­ge­ord­ne­te Rolle spielen und kein Phishing- oder Be­trugs­ri­si­ko besteht.

  • Zer­ti­fi­ka­te mit Inhaber-Va­li­die­rung (OV) – kos­ten­pflich­tig: Diese Art der Va­li­die­rung ist um­fang­rei­cher und somit sicherer als die Domain-Va­li­die­rung. Neben der Domain-In­ha­ber­schaft überprüft die CA zu­sätz­lich relevante Un­ter­neh­mens­in­for­ma­tio­nen. Die über­prüf­ten In­for­ma­tio­nen sind für die Website-Be­su­chen­den einsehbar, was das Vertrauen in die Website stärkt. Durch den auf­wen­di­ge­ren Über­prü­fungs­pro­zess ist diese Art von SSL-Zer­ti­fi­kat teurer als das Zer­ti­fi­kat mit Domain-Va­li­die­rung, bietet jedoch einen höheren Grad an Si­cher­heit.

Geeignet für: Dieses Zer­ti­fi­kat eignet sich für Websites, auf denen Trans­ak­tio­nen mit nicht-sensiblen Daten statt­fin­den.

  • Zer­ti­fi­ka­te mit Extended Va­li­da­ti­on (EV) – kos­ten­pflich­tig: Dies ist das Zer­ti­fi­kat mit der höchsten und um­fang­reichs­ten Au­then­ti­fi­zie­rungs­stu­fe. Im Vergleich zum Zer­ti­fi­kat mit Inhaber-Va­li­die­rung werden Un­ter­neh­mens­in­for­ma­tio­nen noch de­tail­lier­ter überprüft. Zudem wird dieses Zer­ti­fi­kat nur von au­to­ri­sier­ten CAs vergeben. Die aus­führ­li­che Über­prü­fung gewährt die höchste Si­cher­heits­stu­fe und stärkt somit das Vertrauen und die Glaub­wür­dig­keit in die Website. Gleich­zei­tig geht das Zer­ti­fi­kat mit Extended Va­li­da­ti­on mit den höchsten Kosten einher.

Geeignet für: Dieses Zer­ti­fi­kat eignet sich für Websites, die zum Beispiel Kre­dit­kar­ten­in­for­ma­tio­nen oder andere sensible Daten erheben.

Bild: Übersicht SSL Zertifikate
Grafik zu den ver­schie­de­nen SSL/TLS-Zer­ti­fi­ka­ten. Copyright by Symantec Cor­po­ra­ti­on; Quelle: https://www.ionos.at/di­gi­tal­gui­de/fileadmin/Di­gi­tal­Gui­de/Downloads/ssl-cer­ti­fi­ca­tes.pdf

Schritt 2: Zer­ti­fi­kat in­stal­lie­ren und kon­fi­gu­rie­ren

Als nächster Schritt folgt die In­stal­la­ti­on des SSL-Zer­ti­fi­kats auf dem Server. Viele Hosting-Dienst­leis­ter über­neh­men dies für ihre Kunden. Über den Kun­den­be­reich kann man das ent­spre­chen­de Zer­ti­fi­kat meist auch direkt be­an­tra­gen, der Provider pflegt es dann ein. Kundinnen und Kunden von IONOS können das be­stehen­de Web­hos­ting-Paket bei­spiels­wei­se pro­blem­los über das Kun­den­kon­to um das SSL/TLS-Zer­ti­fi­kat erweitern. Bei vielen Paketen ist das Zer­ti­fi­kat auch inklusive. Die In­stal­la­ti­on variiert je nach Anbieter. In der Regel stellen jedoch Provider oder Zer­ti­fi­kats­an­bie­ter die ent­spre­chen­den In­stal­la­ti­ons­hin­wei­se und -an­lei­tun­gen zur Verfügung. Bei der technisch ein­wand­frei­en Im­ple­men­tie­rung kommt es vor allem auf folgende Punkte an:

  • korrekte Zer­ti­fi­ka­te
  • richtige Ver­schlüs­se­lung
  • passende Server-Kon­fi­gu­ra­ti­on

Schritt 3: Auf Fehler und Probleme reagieren

Bei der Um­stel­lung kann es zu einigen Fehlern kommen, die man vermeiden sollte, um nicht mit Ranking-Einbußen oder der Nicht­er­reich­bar­keit der eigenen Website kämpfen zu müssen.

Be­trei­be­rin­nen und Betreiber, die ihre Website auf SSL/TLS umstellen, sollten:

  • Ab­ge­lau­fe­ne Zer­ti­fi­ka­te vermeiden: Ein un­gül­ti­ges bzw. ab­ge­lau­fe­nes SSL-Zer­ti­fi­kat führt zu einer unschönen Warn­mel­dung im Brow­ser­fens­ter – das Ziel, dem Nutzer Vertrauen und Si­cher­heit zu über­mit­teln, wird somit komplett verfehlt.
  • Korrekte Wei­ter­lei­tung ein­rich­ten: Um Duplicate Content zu vermeiden, sollten Sie die korrekte Wei­ter­lei­tung über einen 301-Redirect ein­rich­ten. So vermeiden Sie, dass die Such­ma­schi­ne die HTTP-Seite und die HTTPS-Seite als zwei ver­schie­de­ne Web­pro­jek­te wertet und un­ter­schied­li­che Inhalte erwartet.
  • Wer­be­kon­ten anpassen: Bettet man in eine HTTPS-Website un­ver­schlüs­sel­te Inhalte (Bilder, Skripte usw.) ein, wird beim Abrufen der Seite ein unschöner Warn­hin­weis angezeigt. Vor allem bei der An­zei­gen­schal­tung ist das pro­ble­ma­tisch. Werbung wird noch zum Großteil un­ver­schlüs­selt aus­ge­lie­fert, weshalb die ent­spre­chen­den Wer­be­kon­ten unbedingt angepasst werden müssen.
  • Google Search Console und Analyse-Tools umstellen: Theo­re­tisch handelt es sich bei der HTTP- und der HTTPS-Variante um zwei un­ter­schied­li­che Websites. Die HTTPS-Variante muss man nach der Um­stel­lung auch in der Google Search Console anmelden.
  • XML-Sitemap ak­tua­li­sie­ren: Auch die Sitemap muss ak­tua­li­siert und in der Search Console hin­ter­legt werden.
  • Externe und interne Ver­lin­kung prüfen: Auch wenn 301-Redirects feh­ler­haf­te Links ver­hin­dern, sollten nach der Um­stel­lung auf das HTTPS-Protokoll alle internen Ver­lin­kun­gen geändert werden. Je nachdem, wie die Inhalte im CMS gepflegt wurden, kann dies auch manuelle Maßnahmen erfordern. Bei den externen Links sollte man versuchen, die wich­tigs­ten Links (z. B. von Au­to­ri­täts­sei­ten) auf die HTTPS-Adresse ändern zu lassen.
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Kos­ten­lo­ser Check­lis­ten-Download

Nach­fol­gend können Sie eine kurze oder auch eine aus­führ­li­che Check­lis­te her­un­ter­la­den, die die wich­tigs­ten Aspekte bei der Um­stel­lung einer Website auf HTTPS auflistet und erklärt.

Schritt 4: Zer­ti­fi­kats­lauf­zeit über­wa­chen

Damit Ihre HTTPS-Ver­schlüs­se­lung dauerhaft aktiv bleibt, darf das SSL/TLS-Zer­ti­fi­kat nicht ablaufen. Prüfen Sie daher re­gel­mä­ßig die Gül­tig­keits­dau­er und richten Sie nach Mög­lich­keit eine au­to­ma­ti­sche Ver­län­ge­rung ein.

  • Mo­ni­to­ring: Behalten Sie das Ab­lauf­da­tum im Blick. Viele Hosting-Provider bieten hierfür Er­in­ne­rungs­funk­tio­nen oder Mo­ni­to­ring-Tools an.
  • Au­to­ma­ti­sche Er­neue­rung mit ACME: Mit dem ACME-Protokoll (Automatic Cer­ti­fi­ca­te Ma­nage­ment En­vi­ron­ment) lassen sich Zer­ti­fi­ka­te (z. B. von Let’s Encrypt) au­to­ma­tisch erneuern. So vermeiden Sie Ausfälle und Warn­mel­dun­gen im Browser.
  • Provider-In­te­gra­ti­on nutzen: Bei vielen Web­hos­ting-Paketen ist die au­to­ma­ti­sche Zer­ti­fi­kats­ver­län­ge­rung bereits stan­dard­mä­ßig aktiviert. Prüfen Sie diese Ein­stel­lung im je­wei­li­gen Kun­den­kon­to.

Wie lässt sich eine Seite auf ein gültiges Zer­ti­fi­kat über­prü­fen?

Wird eine Website auf­ge­ru­fen, die mit einem gültigen Zer­ti­fi­kat ver­schlüs­selt ist, lässt sich dies an der URL erkennen:

https://www.beispiel.de

Das „s“ im Protokoll-Teil der URL steht für „secure“ und zeigt an, dass diese Seite mit einem SSL/TLS-Zer­ti­fi­kat ver­schlüs­selt ist. Je nach Art des Zer­ti­fi­kats und Browser gibt es noch weitere visuelle Hinweise auf eine sichere Ver­schlüs­se­lung:

Bild: Kennzeichnung des Sicherheitsstandards SSL/TLS in verschiedenen Browsern
Kenn­zeich­nung des Si­cher­heits­stan­dards SSL/TLS in den Browsern Chrome, Firefox, Opera und Microsoft Edge

Mit Tools wie dem kos­ten­lo­sen SSL-Check von IONOS können Sie mit nur einem Klick über­prü­fen, ob Ihr aktuelles Zer­ti­fi­kat korrekt in­stal­liert ist und Ihre Website gegen Angriffe absichert.

SSL-Zer­ti­fi­kat-Checker

Erhöhter Trust durch sichere Un­ter­neh­mens­web­sites

Neben den oben genannten Vorteilen einer SSL/TLS-Ver­schlüs­se­lung ist auch das damit ver­bun­de­ne erhöhte Nut­zer­ver­trau­en in die Un­ter­neh­mens­web­site und somit das Un­ter­neh­men selbst ein we­sent­li­ches Argument für eine sichere Website. Wie wichtig Web Trust ist und welche Bedeutung die steigende Erwartung der Nut­ze­rin­nen und Nutzer beim Thema Si­cher­heit im Web hat, erklärt Jeff Barto, Trust Stra­te­gist bei Symantec.

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In diesem Kontext gibt er Un­ter­neh­men drei konkrete Hand­lungs­emp­feh­lun­gen, um die steigende Nut­zer­er­war­tung in puncto Website-Si­cher­heit zu erfüllen.

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  • Trust­sie­gel in die Website in­te­grie­ren: Trust­sie­gel sind ein Indikator für die Ver­trau­ens­wür­dig­keit einer Website. Die un­ter­schied­li­chen Siegel ga­ran­tie­ren zum Beispiel Da­ten­si­cher­heit, sicheren Zah­lungs­ver­kehr oder be­stä­ti­gen, dass die Website frei von Malware ist.
  • SSL-Zer­ti­fi­kat mit einer hohen Si­cher­heits­stu­fe einbinden: Zer­ti­fi­ka­te mit einer hohen Si­cher­heits­stu­fe bieten direkt in der Brow­ser­bar einen visuellen Hinweis auf die sichere Ver­schlüs­se­lung und erhöhen so das Vertrauen der Nutzer.
  • „Always on SSL“: Das SSL-Zer­ti­fi­kat sollte auf allen Un­ter­sei­ten einer Domain, nicht nur auf der Login-Seite oder dem Warenkorb, in­te­griert sein. So wird dem Nutzer von Start bis Ende des Besuches optimaler Schutz geboten.
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