Per­ple­xi­ty AI und ChatGPT gehören zu den be­kann­tes­ten KI-Tools. Hier erfahren Sie, worin sich die Lösungen un­ter­schei­den und welche KI sich für welchen Zweck am besten eignet.

Was sind Per­ple­xi­ty und ChatGPT?

Per­ple­xi­ty AI und ChatGPT zählen zu den be­kann­tes­ten KI-As­sis­ten­ten. Beide An­wen­dun­gen basieren auf großen Sprach­mo­del­len, die na­tür­li­che Sprache verstehen, ver­ar­bei­ten und selbst erzeugen können. Dadurch sind sie in der Lage, komplexe Fragen zu be­ant­wor­ten, Inhalte zu­sam­men­zu­fas­sen, Texte zu for­mu­lie­ren oder In­for­ma­tio­nen struk­tu­riert dar­zu­stel­len.

Während Per­ple­xi­ty AI stan­dard­mä­ßig bei jeder Anfrage in Echtzeit auf aktuelle Webdaten zugreift und verlinkte Quellen ausgibt, arbeitet ChatGPT primär mit seinem trai­nier­ten Wis­sens­stand und nutzt die Websuche nur, wenn die ent­spre­chen­de Funktion aktiviert ist. ChatGPT ist also nicht au­to­ma­tisch auf Webdaten an­ge­wie­sen, während Per­ple­xi­ty diesen Zugriff als Kern­funk­ti­on nutzt.

ChatGPT und Per­ple­xi­ty verfolgen un­ter­schied­li­che Ziel­set­zun­gen. ChatGPT ist als uni­ver­sel­ler KI-Assistent kon­zi­piert, der Nut­ze­rin­nen und Nutzer bei einer Vielzahl pro­duk­ti­ver, kreativer und tech­ni­scher Aufgaben un­ter­stützt. Der Schwer­punkt liegt auf Dia­log­fä­hig­keit, Kon­text­ver­ständ­nis und der Ge­ne­rie­rung neuer Inhalte. Per­ple­xi­ty hingegen versteht sich primär als KI-gestützte Such- und Re­cher­che­lö­sung. Hier steht weniger die kreative Tex­terstel­lung im Fokus, sondern die schnelle, nach­voll­zieh­ba­re Be­ant­wor­tung von Fragen auf Basis aktueller externer Quellen.

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Per­ple­xi­ty vs. ChatGPT: im Überblick

Kriterium ChatGPT Per­ple­xi­ty AI
Grundidee Uni­ver­sel­ler KI-Assistent KI-Such­ma­schi­ne mit Quellen
Stärken Text­ge­ne­rie­rung, Krea­ti­vi­tät, Dialog Recherche, Fakten, Quellen
Kon­text­ver­ständ­nis und Dia­log­tie­fe Sehr hoch Vorhanden, aber weniger aus­ge­prägt
Kreative Inhalte Sehr gut geeignet Ein­ge­schränkt
Quellen Optional, mo­dell­ab­hän­gig Stan­dard­mä­ßig in­te­griert
Recherche-Effizienz Mittel, Er­geb­nis­se erfordern Prüfung Sehr hoch
Use Cases Texte und Code schreiben, tech­ni­sche Hilfe, kreative Un­ter­stüt­zung Recherche, Analyse, Wis­sens­ar­beit

Die wich­tigs­ten Funk­tio­nen von ChatGPT

ChatGPT ist als uni­ver­sel­le Dialog-KI kon­zi­piert. Die Anwendung be­ant­wor­tet Fragen, erstellt Texte, fasst Inhalte zusammen, generiert Code oder un­ter­stützt bei kreativen Aufgaben. Der Fokus liegt auf na­tür­li­cher In­ter­ak­ti­on und breiter Ein­setz­bar­keit. ChatGPT eignet sich daher nicht nur für Recherche, sondern auch für pro­duk­ti­ve und kreative Workflows.

Ein zentraler Vorteil von ChatGPT ist die Fähigkeit, Kontexte über längere Dialoge hinweg zu halten. Nut­ze­rin­nen und Nutzer können Inhalte schritt­wei­se ver­fei­nern, Rück­fra­gen stellen oder Texte ver­bes­sern. Das macht ChatGPT besonders attraktiv für komplexe Aufgaben mit mehreren Zwi­schen­schrit­ten. Die einzelnen Funk­tio­nen, Stärken und Schwächen von ChatGPT werden im Folgenden aus­führ­li­cher auf­ge­zeigt.

Na­tür­li­che Dia­log­füh­rung mit Kon­text­ver­ständ­nis

Eine der wich­tigs­ten Stärken von ChatGPT ist die dia­log­ori­en­tier­te In­ter­ak­ti­on. Die KI ist in der Lage, Kontexte über mehrere Nach­rich­ten hinweg zu verstehen und bei­zu­be­hal­ten. Dadurch lassen sich komplexe Aufgaben schritt­wei­se be­ar­bei­ten, etwa indem Texte ver­bes­sert, An­for­de­run­gen prä­zi­siert oder Fol­ge­fra­gen gestellt werden. Im Un­ter­schied zu klas­si­schen Such­sys­te­men entsteht so ein zu­sam­men­hän­gen­der Ar­beits­dia­log statt iso­lier­ter Ein­zel­an­fra­gen.

Viel­sei­ti­ge Text- und In­halts­er­stel­lung

ChatGPT eignet sich für diverse Text­auf­ga­ben. Dazu zählen Blog­ar­ti­kel, Fachtexte, Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, E-Mails, Social-Media-Beiträge oder interne Do­ku­men­ta­tio­nen. Stil, Tonalität und Ziel­grup­pe können gezielt vor­ge­ge­ben werden. Für Content-Teams und Mar­ke­ting­ab­tei­lun­gen fungiert ChatGPT damit als flexibler Schreibas­sis­tent, der Entwürfe liefert, Texte um­for­mu­liert oder be­stehen­de Inhalte optimiert. Die KI agiert dabei weniger als Such­ma­schi­ne, sondern als pro­duk­ti­ver Co-Autor.

Un­ter­stüt­zung bei Pro­gram­mie­rung und IT-Aufgaben

ChatGPT wird häufig von Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern ein­ge­setzt. Die KI kann Code ge­ne­rie­ren, erklären, kom­men­tie­ren und bei der Feh­ler­su­che helfen – ob Python, PHP oder eine andere Pro­gram­mier­spra­che. Besonders hilfreich ist die Fähigkeit, komplexe tech­ni­sche Sach­ver­hal­te ver­ständ­lich zu erklären. Ent­wick­ler können Rück­fra­gen stellen oder Code schritt­wei­se anpassen lassen. Das macht ChatGPT zu einem flexiblen Werkzeug für Lern- und Ent­wick­lungs­pro­zes­se.

Zu­sam­men­fas­sen, Erklären und Struk­tu­rie­ren von In­for­ma­tio­nen

ChatGPT kann um­fang­rei­che Inhalte ana­ly­sie­ren und ver­dich­ten. Lange Texte, Do­ku­men­ta­tio­nen oder fachliche Ab­hand­lun­gen lassen sich zu­sam­men­fas­sen, ver­ein­fa­chen oder neu struk­tu­rie­ren. Komplexe Themen können auf un­ter­schied­li­chen Wis­sens­ni­veaus angepasst erklärt werden. Dieses Feature ist besonders im Wis­sens­ma­nage­ment, in der Wei­ter­bil­dung oder bei der internen Do­ku­men­ta­ti­on relevant.

Kreative Ideen­ge­ne­rie­rung und Brain­stor­ming

ChatGPT un­ter­stützt auch kreative Prozesse. Die KI eignet sich für Brain­stor­ming, Ideen­samm­lun­gen, Kam­pa­gnen­an­sät­ze oder kon­zep­tio­nel­le Entwürfe. Durch gezielte Prompts lassen sich neue Ansätze und Ideen ent­wi­ckeln. Damit ist ChatGPT die krea­ti­ve­re Al­ter­na­ti­ve zu Per­ple­xi­ty.

Breite Ein­satz­mög­lich­kei­ten durch flexible Er­wei­te­run­gen

Je nach Version und Kon­fi­gu­ra­ti­on kann ChatGPT mit zu­sätz­li­chen Funk­tio­nen, Tools oder In­te­gra­tio­nen arbeiten, etwa zur Da­ten­ana­ly­se oder zur Ver­ar­bei­tung struk­tu­rier­ter Eingaben. Diese Fle­xi­bi­li­tät macht ChatGPT zu einer uni­ver­sell ein­setz­ba­ren KI-Plattform, die sich an un­ter­schied­li­che be­ruf­li­che und or­ga­ni­sa­to­ri­sche An­for­de­run­gen anpassen lässt.

Grenzen der Features im prak­ti­schen Einsatz

Trotz der Vielzahl an Funk­tio­nen hat ChatGPT auch Ein­schrän­kun­gen. Antworten basieren in vielen Fällen auf dem Mo­dell­wis­sen und nicht au­to­ma­tisch auf über­prüf­ba­ren Quellen. Für fak­ten­kri­ti­sche oder rechtlich relevante Inhalte ist daher eine zu­sätz­li­che Prüfung notwendig. Die Stärke von ChatGPT liegt vor allem in der pro­duk­ti­ven Un­ter­stüt­zung, weniger in der trans­pa­ren­ten Recherche.

Die wich­tigs­ten Funk­tio­nen von Per­ple­xi­ty AI

Per­ple­xi­ty AI versteht sich primär als KI-gestützte Such­ma­schi­ne. Das Tool kom­bi­niert Sprach­mo­del­le mit aktueller Web­re­cher­che und liefert Antworten inklusive ver­link­ter Quellen. Ziel ist es, klas­si­sche Such­an­fra­gen zu ersetzen oder zumindest ef­fi­zi­en­ter zu gestalten. Während die Ober­flä­che an einen Chat erinnert, ähnelt die Funk­ti­ons­wei­se jedoch stärker einer Such­ma­schi­ne. Nutzer stellen Fragen und erhalten struk­tu­rier­te Antworten, die auf aktuellen, externen Quellen basieren. Trans­pa­renz spielt dabei eine zentrale Rolle. Die einzelnen Funk­tio­nen, Stärken und Schwächen von Per­ple­xi­ty AI werden im Folgenden aus­führ­li­cher auf­ge­zeigt.

KI-gestützte Suche mit aktuellen Web­quel­len

Das zentrale Merkmal von Per­ple­xi­ty AI ist die Kom­bi­na­ti­on aus Sprach­mo­dell und Live-Web­re­cher­che. Im Gegensatz zu klas­si­schen KI-Chatbots greift Per­ple­xi­ty aktiv auf aktuelle Online-Quellen zu und in­te­griert diese direkt in die Antworten. Dadurch eignet sich das Tool besonders für zeit­kri­ti­sche oder dy­na­mi­sche Themen, bei denen ver­al­te­tes Mo­dell­wis­sen ein Risiko dar­stel­len würde.

Trans­pa­ren­te Quel­len­an­ga­ben und Nach­voll­zieh­bar­keit

Jede Antwort enthält verlinkte Re­fe­ren­zen, die auf die ver­wen­de­ten Webseiten, Artikel oder Studien verweisen. Nut­ze­rin­nen und Nutzer können die In­for­ma­tio­nen direkt über­prü­fen und weiter vertiefen. Mit der Of­fen­le­gung der Quellen ist Per­ple­xi­ty die trans­pa­ren­te­re Al­ter­na­ti­ve zu ChatGPT und besonders attraktiv für pro­fes­sio­nel­le Recherche, jour­na­lis­ti­sche Arbeit und fak­ten­ba­sier­te Ent­schei­dungs­pro­zes­se.

Struk­tu­rier­te und prägnante Antworten

Per­ple­xi­ty AI legt großen Wert auf Klarheit und Struktur. Antworten sind in logisch ge­glie­der­ten Absätzen oder Stich­punk­ten aufgebaut und kon­zen­trie­ren sich auf die Kern­aus­sa­gen. Dadurch lassen sich In­for­ma­tio­nen schnell erfassen, ohne lange Texte durch­su­chen zu müssen. Im Vergleich zu dia­log­ori­en­tier­ten KI-As­sis­ten­ten steht hier Effizienz klar im Vor­der­grund.

Hinweis

Per­ple­xi­ty nutzt je nach Plan und Ein­stel­lung un­ter­schied­lich leis­tungs­fä­hi­ge große Sprach­mo­del­le wie GPT, Claude oder Sonar, die auch Text in na­tür­li­cher Sprache ge­ne­rie­ren können. Dadurch ist es technisch möglich, Per­ple­xi­ty nicht nur zur reinen Fak­ten­su­che, sondern in gewissen Grenzen auch für textliche Ausgaben und narrative Antworten zu nutzen. Trotzdem bleibt der primäre Fokus auf struk­tu­rier­ten, fak­ten­ori­en­tier­ten Antworten.

Such­ähn­li­che Bedienung mit kon­tex­tu­el­len Follow-up-Fragen

Die Bedienung von Per­ple­xi­ty erinnert an eine moderne Such­ma­schi­ne. Nut­ze­rin­nen und Nutzer können frei for­mu­lier­te Fragen stellen und an­schlie­ßend gezielt nachhaken. Fol­ge­fra­gen bauen direkt auf den vor­he­ri­gen Er­geb­nis­sen auf und ver­fei­nern die Recherche. Der Kontext bleibt erhalten, ohne dass komplexe Prompts notwendig sind.

Fokus auf Fakten, Analyse und Wis­sens­ar­beit

Per­ple­xi­ty AI ist klar auf wis­sens­in­ten­si­ve Aufgaben ausgelegt. Dazu zählen Markt- und Wett­be­werbs­ana­ly­sen, tech­ni­sche Re­cher­chen, wis­sen­schaft­li­che Fra­ge­stel­lun­gen oder Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zu aktuellen Er­eig­nis­sen. Per­ple­xi­ty agiert weniger als kreativer KI-Text­ge­ne­ra­tor, sondern mehr als in­tel­li­gen­ter Re­cher­che­as­sis­tent, der In­for­ma­tio­nen sammelt, ver­dich­tet und einordnet.

Ef­fi­zi­en­te Al­ter­na­ti­ve zur klas­si­schen Websuche

Statt zahl­rei­che Such­tref­fer manuell zu öffnen, liefert Per­ple­xi­ty direkt eine zu­sam­men­ge­fass­te Antwort inklusive Quellen. Das reduziert den Re­cher­che­auf­wand erheblich, ins­be­son­de­re bei komplexen Fra­ge­stel­lun­gen, die mehrere In­for­ma­ti­ons­quel­len erfordern würden.

Grenzen von Per­ple­xi­ty AI im Funk­ti­ons­um­fang

Trotz seiner Stärken ist Per­ple­xi­ty AI funk­tio­nal klar ab­ge­grenzt. Kreative Text­ar­beit, längere Content-Er­stel­lung oder Schreib­pro­zes­se gehören nicht zu den Kern­kom­pe­ten­zen. Auch dia­lo­gi­sche Tiefe spielt eine un­ter­ge­ord­ne­te Rolle, auch wenn Follow-up-Fragen und Kontext im selben Ge­sprächs­ver­lauf grund­sätz­lich un­ter­stützt werden. Per­ple­xi­ty ist damit kein Allround-Assistent, sondern ein spe­zia­li­sier­tes Werkzeug für struk­tu­rier­te, quel­len­ba­sier­te In­for­ma­ti­ons­be­schaf­fung.

Per­ple­xi­ty und ChatGPT: Grund­le­gen­de Un­ter­schie­de

Während beide KI-Lösungen zur In­for­ma­ti­ons­be­schaf­fung genutzt werden können und auf denselben tech­ni­schen Grund­la­gen basieren, liegt der ent­schei­den­de Un­ter­schied in ihrer grund­sätz­li­chen Aus­rich­tung. ChatGPT ist als uni­ver­sel­ler KI-Assistent kon­zi­piert, der aktiv Inhalte erzeugt. Die KI schreibt Texte, erklärt Zu­sam­men­hän­ge, ent­wi­ckelt Ideen weiter und begleitet Nutzer dia­lo­gisch durch komplexe Aufgaben. Der Mehrwert entsteht vor allem durch Krea­ti­vi­tät, Kon­text­tie­fe und iterative Zu­sam­men­ar­beit.

Per­ple­xi­ty AI verfolgt hingegen einen such­ori­en­tier­ten Ansatz. Das Tool versteht sich weniger als Co-Autor, sondern als in­tel­li­gen­te Re­cher­cheober­flä­che. Ziel ist es, vor­han­de­nes Wissen aus dem Web schnell auf­find­bar, ver­ständ­lich und über­prüf­bar zu machen. Inhalte werden nicht primär neu ge­schaf­fen, sondern aus externen Quellen zu­sam­men­ge­führt und zu­sam­men­ge­fasst.

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Use Cases: Per­ple­xi­ty AI vs. ChatGPT

Während ChatGPT stärker auf Pro­duk­ti­vi­tät und Krea­ti­vi­tät ausgelegt ist, prio­ri­siert Per­ple­xi­ty Effizienz, Trans­pa­renz und Fak­ten­ori­en­tie­rung. Ob Per­ple­xi­ty oder ChatGPT besser für Ihre Zwecke geeignet ist, hängt demnach stark vom Ziel der Aufgabe ab. Grund­le­gend gilt:

  • Inhalte erzeugen, wei­ter­ent­wi­ckeln oder erklären: ChatGPT
  • In­for­ma­tio­nen finden, prüfen und belegen: Per­ple­xi­ty AI
  • Kreative Prozesse und längere Dialoge: ChatGPT
  • Struk­tu­rier­te Recherche mit Quellen: Per­ple­xi­ty AI

Wann nutze ich ChatGPT?

ChatGPT ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Er­stel­lung, Wei­ter­ent­wick­lung oder Erklärung von Inhalten liegt. Die Stärke des Tools liegt in der dia­lo­gi­schen Zu­sam­men­ar­beit und der aktiven Ge­ne­rie­rung neuer Texte oder Ideen. Typische Use Cases für ChatGPT sind:

  • Tex­terstel­lung und Content-Arbeit (Erstellen und Über­ar­bei­ten von Blog­ar­ti­keln, Fach­tex­ten, Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, E-Mails oder Social-Media-Inhalten)
  • Ideen­ge­ne­rie­rung und Kon­zep­ti­on (Brain­stor­ming, Kam­pa­gnen­ideen, Glie­de­run­gen oder al­ter­na­ti­ve For­mu­lie­run­gen)
  • Er­klä­run­gen und Wis­sens­auf­be­rei­tung (Ver­ein­fa­chung und ziel­grup­pen­ge­rech­te Anpassung komplexer Themen)
  • Pro­gram­mie­rung und tech­ni­sche Un­ter­stüt­zung (Code erklären, ge­ne­rie­ren, kom­men­tie­ren oder ver­bes­sern)

ChatGPT eignet sich besonders dann, wenn Inhalte schritt­wei­se entstehen sollen und ein längerer Dialog er­for­der­lich ist. Für fak­ten­kri­ti­sche Aufgaben ist jedoch eine zu­sätz­li­che Prüfung sinnvoll, da Quellen nicht stan­dard­mä­ßig aus­ge­wie­sen werden.

Wann nutze ich Per­ple­xi­ty AI?

Per­ple­xi­ty AI spielt seine Stärken überall dort aus, wo Recherche, Ak­tua­li­tät und Nach­voll­zieh­bar­keit im Vor­der­grund stehen. Das Tool ist weniger auf kreative Tex­terstel­lung ausgelegt, sondern auf struk­tu­rier­te In­for­ma­ti­ons­be­schaf­fung. Typische Use Cases für Per­ple­xi­ty AI sind:

  • Recherche und Fak­ten­checks (Überblick zu aktuellen Themen mit ga­ran­tier­ten Quel­len­an­ga­ben zur Über­prü­fung)
  • Markt-, Wett­be­werbs- und Trend­ana­ly­sen (Ver­dich­tung von In­for­ma­tio­nen aus mehreren externen Quellen in struk­tu­rier­ter Form)
  • Jour­na­lis­ti­sche oder wis­sen­schaft­li­che Arbeit (Trans­pa­ren­te Quel­len­an­ga­ben bei jeder Anfrage er­leich­tern Ein­ord­nung und Wei­ter­ver­ar­bei­tung)
  • Ersatz oder Ergänzung der klas­si­schen Websuche (Per­ple­xi­ty liefert eine zu­sam­men­ge­fass­te Antwort mit Re­fe­ren­zen)

Per­ple­xi­ty eignet sich besonders für zeit­kri­ti­sche oder fak­ten­ba­sier­te Fra­ge­stel­lun­gen, bei denen Ak­tua­li­tät und Quel­len­an­ga­ben ent­schei­dend sind.

Ge­mein­sa­me Ein­satz­be­rei­che und Kom­bi­na­ti­on beider KI-Tools

Sowohl ChatGPT als auch Per­ple­xi­ty AI eignen sich für Aufgaben, bei denen In­for­ma­tio­nen schnell erfasst, ein­ge­ord­net oder wei­ter­ver­ar­bei­tet werden müssen. In beiden Fällen pro­fi­tie­ren Nutzer von:

  • na­tür­li­che, dia­log­ba­sier­ter In­ter­ak­ti­on statt klas­si­scher Such­an­fra­gen
  • der Mög­lich­keit, Themen schritt­wei­se zu vertiefen
  • Zeit­er­spar­nis bei Recherche, Analyse und Vor­be­rei­tung
  • Un­ter­stüt­zung bei wis­sens­in­ten­si­ven Tä­tig­kei­ten

In der Praxis kommen beide Lösungen häufig in ähnlichen Phasen eines Ar­beits­pro­zes­ses zum Einsatz, jedoch mit un­ter­schied­li­cher Schwer­punkt­set­zung. In vielen pro­fes­sio­nel­len Workflows können beide Systeme auch sinnvoll kom­bi­niert werden: Per­ple­xi­ty AI dient dabei als Recherche- und Fak­ten­ba­sis, ChatGPT übernimmt an­schlie­ßend die in­halt­li­che Aus­ar­bei­tung, Ein­ord­nung oder kreative Wei­ter­ver­wen­dung der ge­won­ne­nen In­for­ma­tio­nen.

So zeigt sich: ChatGPT und Per­ple­xi­ty sind weniger Al­ter­na­ti­ven als vielmehr spe­zia­li­sier­te Werkzeuge für un­ter­schied­li­che Phasen der Wissens- und Content-Arbeit. Die gezielte Nutzung beider Lösungen er­mög­licht ef­fi­zi­en­te­re, fun­dier­te­re und pro­duk­ti­ve­re Er­geb­nis­se.

Hinweise zum Da­ten­schutz

Beide Dienste sind cloud­ba­siert und die In­ter­ak­tio­nen werden technisch ver­ar­bei­tet und ge­spei­chert. Es gibt jedoch wichtige Un­ter­schie­de in der Art und Weise, wie Daten erhoben, ge­spei­chert und genutzt werden:

  • ChatGPT speichert stan­dard­mä­ßig Chat­ver­läu­fe und ver­ar­bei­tet Nut­zer­da­ten zur Ver­bes­se­rung des Modells und zur Wei­ter­ent­wick­lung des Dienstes, sofern die ent­spre­chen­den Ein­stel­lun­gen nicht de­ak­ti­viert werden. Nut­ze­rin­nen und Nutzer können die Spei­che­rung und Ver­wen­dung ihrer Chats über Da­ten­schutz­ein­stel­lun­gen, etwa durch das Ab­schal­ten des Chat-Verlaufs oder durch temporäre Chats be­ein­flus­sen. In einigen Kon­to­ty­pen wie „En­ter­pri­se“ oder „Team“ wird das Nut­zer­da­ten-Training ein­ge­schränkt oder aus­ge­schlos­sen.
  • Per­ple­xi­ty AI ver­ar­bei­tet Daten ebenfalls, legt aber in seinen Richt­li­ni­en fest, dass Daten aus Nut­zer­an­fra­gen nicht zum weiteren Modell-Training durch Dritt­an­bie­ter verwendet werden dürfen und in be­stimm­ten Modi nicht ge­spei­chert werden. Je nach Nutzung und Ein­stel­lun­gen kann Per­ple­xi­ty Daten zur Analyse und Ver­bes­se­rung des Dienstes verwenden, bietet aber Optionen zum Opt-out der Da­ten­spei­che­rung an.

Un­ab­hän­gig davon gilt: Per­sön­li­che, ver­trau­li­che oder rechtlich sensible In­for­ma­tio­nen sollten Sie bei beiden KI-Systemen nur sehr zu­rück­hal­tend eingeben, besonders wenn keine ver­trag­lich ab­ge­si­cher­ten Un­ter­neh­mens­lö­sun­gen mit spe­zi­fi­schen Da­ten­schutz­ver­ein­ba­run­gen genutzt werden. Generell bieten beide Anbieter Ein­stel­lun­gen zur Da­ten­kon­trol­le, doch das Stan­dard­ver­hal­ten und die Vor­ein­stel­lun­gen un­ter­schei­den sich.

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