Der Feh­ler­code 0x800f020b deutet meist auf Probleme bei der Ak­tua­li­sie­rung von Windows-Kom­po­nen­ten oder auf feh­ler­haf­te Windows-Updates hin. Eine konkrete Ursache lässt sich nicht pauschal benennen, daher bieten sich ver­schie­de­ne Lö­sungs­an­sät­ze an. Wir erklären, wie sich 0x800f020b in Windows mit der Pro­blem­be­hand­lung, Re­pa­ra­tur­tools oder einem Treiber-Update beheben lässt.

Wann tritt der Feh­ler­code 0x800f020b auf?

Windows-Updates laufen für ge­wöhn­lich au­to­ma­tisch ab. Trotzdem kann es vorkommen, dass Sie mit kryp­ti­schen Feh­ler­codes wie 0x800f0831 oder 0x803f8001 kon­fron­tiert werden. Das ist zunächst kein Grund zur Panik. Da Updates Si­cher­heits­lü­cken im Be­triebs­sys­tem schließen und neue Funk­tio­nen hin­zu­fü­gen, sollten Sie den Fehler jedoch auch nicht igno­rie­ren. Ein häufiger Fehler, der beim Ak­tua­li­sie­ren Ihres Windows-Systems auftreten kann, ist 0x800f020b.

Taucht der Feh­ler­code auf, liegt meist ein Problem mit dem Update für externe Hardware-Treiber vor. Drucker oder Scanner bei­spiels­wei­se können dafür ver­ant­wort­lich sein. Unter Umständen kann der Fehler sogar auftreten, obwohl Sie gar keinen Drucker verwenden. Da ein blo­ckier­tes Update die Re­chen­leis­tung be­ein­träch­ti­gen und weitere Ak­tua­li­sie­run­gen ver­hin­dern kann, stellen wir in unserer Anleitung mögliche Lösungen für das Problem vor.

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Lösungen für den Fehler 0x800f020b

Folgende Lö­sungs­an­sät­ze können den Feh­ler­code 0x800f020b beheben:

Update aus­blen­den

Versuchen Sie das ver­ant­wort­li­che Update aus­zu­blen­den, das zum Fehler führt. So ver­hin­dern Sie, dass es erneut in­stal­liert wird und der Fehler überhaupt auftritt. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie die Windows-Ein­stel­lun­gen mit [Windows] + [i] und gehen Sie auf „Update & Si­cher­heit“ (Windows 10) bzw. „Windows Update“ (Windows 11).
  2. Wählen Sie den Punkt „Up­date­ver­lauf anzeigen“ (Windows 10) bzw. „Up­date­ver­lauf“ (Windows 11).
  3. Gehen Sie auf „Updates de­instal­lie­ren“ und wählen Sie in der Liste das ent­spre­chen­de Trei­ber­up­date aus, falls die Feh­ler­quel­le ein externes Gerät ist.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Update und dann auf „Update aus­blen­den“.
  5. Das Update sollte nun nicht erneut in­stal­liert werden und der Fehler nicht mehr auftreten.
  6. Sie können das Update auch unter „Update de­instal­lie­ren“ voll­stän­dig entfernen.

Ver­ur­sa­chen­den Treiber neu in­stal­lie­ren

Möchten Sie das Treiber-Update nicht bloß aus­blen­den, bietet sich eine Neu­in­stal­la­ti­on an.

  1. Führen Sie dazu einen Rechts­klick auf „Start“ (Windows 10) oder auf das Windows-Fens­ter­sym­bol (Windows 11) in der Task­leis­te aus.
  2. Klappen Sie im Geräte-Manager den Punkt „Dru­cker­war­te­schlan­gen“ aus.
  3. Suchen Sie Ihren Drucker und wählen Sie diesen per Rechts­klick an.
  4. Gehen Sie zu „Gerät de­instal­lie­ren“ und „De­instal­lie­ren“.
  5. Starten Sie den PC neu.
  6. Öffnen Sie nun wieder den Geräte-Manager und führen Sie unter „Dru­cker­war­te­schlan­gen“ einen Rechts­klick auf Ihren Drucker aus.
  7. Wählen Sie „Treiber ak­tua­li­sie­ren“.
  8. Sollte Windows keinen aktuellen Treiber finden, laden Sie den aktuellen Treiber von der Her­stel­ler­sei­te herunter.

Windows-Tools SFC und DISM nutzen

Unter Umständen ver­ur­sa­chen be­schä­dig­te Sys­tem­da­tei­en den Feh­ler­code. Um Dateien zu re­pa­rie­ren oder zu­rück­zu­set­zen, bietet Windows die Re­pa­ra­tur­tools SFC (System File Checker) und DISM (De­ploy­ment Image Servicing and Ma­nage­ment).

  1. Öffnen Sie die Ein­ga­be­auf­for­de­rung mit [Strg] + [R] und geben Sie „cmd“ ein. Be­stä­ti­gen Sie mit [Strg] + [Umschalt] + [Enter], um die Ein­ga­be­auf­for­de­rung mit Ad­mi­nis­tra­tor­rech­ten zu verwenden.
  2. Geben Sie den CMD-Befehl sfc /scannow ein.
  3. Warten Sie, bis die Über­prü­fung ab­ge­schlos­sen wurde, und starten Sie danach den Computer neu.
  4. Falls Windows keine be­schä­dig­ten Dateien findet, rufen Sie die Ein­ga­be­auf­for­de­rung auf, geben Sie folgende Befehle ein und be­stä­ti­gen Sie jeden Befehl mit [Enter]:
DISM.exe /Online /Cleanup-image /Scanhealth
DISM.exe /Online /Cleanup-image /Checkhealth
DISM.exe /Online /Cleanup-image /Restorehealth
bash
  1. Führen Sie erneut einen Neustart durch und prüfen Sie, ob der Fehler noch auftritt.

Pro­blem­be­hand­lung für Windows Update

Ein klas­si­scher Lö­sungs­weg, um Up­date­feh­ler zu beheben, ist die Windows-Pro­blem­be­hand­lung.

  1. Rufen Sie über die Windows-Suchzeile die Pro­blem­be­hand­lung auf.
  2. Wählen Sie nun „Zu­sätz­li­che Pro­blem­be­hand­lung“ (Windows 10) bzw. „Andere Pro­blem­be­hand­lung“ (Windows 11).
  3. Wählen Sie „Windows Update“ und gehen Sie auf „Ausführen“, um speziell für diese Windows-Kom­po­nen­te die Pro­blem­be­hand­lung durch­zu­füh­ren.
  4. Folgen Sie nun den vor­ge­schla­ge­nen Kor­rek­tu­ren und starten Sie nach Ende der Pro­blem­be­hand­lung den Computer neu.

Update-Kom­po­nen­ten zu­rück­set­zen

Sollte der Fehler in der Update-Kom­po­nen­te von Windows liegen, hilft unter Umständen ein Zu­rück­set­zen der Windows-Update-Kom­po­nen­ten:

  1. Öffnen Sie die Ein­ga­be­auf­for­de­rung mit [Strg] + [R], geben Sie „cmd“ ein und be­stä­ti­gen Sie mit [Strg] + [Umschalt] + [Enter].
  2. De­ak­ti­vie­ren Sie nun nach­ein­an­der die Update-Kom­po­nen­ten, indem Sie folgende CMD-Befehle eingeben und jeweils mit [Enter] be­stä­ti­gen:
net stop wuauserv
net stop cryptSvc
net stop bits
net stop msiserver
ren C:\\Windows\\SoftwareDistribution SoftwareDistribution.old
ren C:\\Windows\\System32\\catroot2 Catroot2.old
bash
  1. Ak­ti­vie­ren Sie an­schlie­ßend die Kom­po­nen­ten mit folgenden Befehlen:
net start wuauserv
net start cryptSvc
net start bits
net start msiserver
bash
  1. Führen Sie nun einen Neustart durch.

Bitte beachten Sie den recht­li­chen Hinweis zu diesem Artikel.

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