Schon früh hat Ent­wick­ler Cat Play Studio für das Early-Access-Game No One Survived eine Dedicated-Server-Software ver­öf­fent­licht, um in­di­vi­du­el­le Mul­ti­play­er-Abenteuer in Ei­gen­re­gie zu er­mög­li­chen. Mit dem passenden Hosting-Setup aus­ge­stat­tet, ist die In­stal­la­ti­on und Ein­rich­tung via SteamCMD schnell erledigt.

Diese An­for­de­run­gen stellt ein „No One Survived“-Server

Ähnlich wie bei einem Dayz-Server oder einem „Sons of the Forest“-Server können Sie auch einen „No One Survived“-Server grund­sätz­lich auf dem eigenen PC hosten. Das Hosting bei einem pro­fes­sio­nel­len Provider ist dennoch aus ver­schie­de­nen Gründen zu empfehlen: Zum einen läuft der selbst gehostete Server nur dann, wenn Sie Ihr Gerät ein­ge­schal­tet haben. Bei einem Hosting-Anbieter können Sie die Spielwelt rund um die Uhr verfügbar machen. Zum anderen verfügen die Re­chen­zen­tren über leis­tungs­star­ke Breit­band­an­bin­dun­gen, die ge­wöhn­li­chen Haus­halts­an­schlüs­sen deutlich überlegen sind.

Wie hoch die An­for­de­run­gen des „No One Survived“-Servers ausfallen, hängt vom konkreten Nut­zungs­sze­na­rio ab. Ins­be­son­de­re die Zahl an Spielern und Spie­le­rin­nen, die gleich­zei­tig auf dem Server aktiv sind, ist ent­schei­dend. Folgende Min­dest­an­for­de­run­gen lassen sich für einen einfachen Server mit bis zu vier Usern fest­hal­ten:

  • Re­chen­power (CPU): min. 3 GHz
  • Ar­beits­spei­cher (RAM): min. 4 GB
  • Fest­plat­ten­spei­cher: min. 10 GB

Zu diesen An­for­de­run­gen gesellen sich die Vor­aus­set­zun­gen des zu­grun­de­lie­gen­den Server-Be­triebs­sys­tems. Die „No One Survived“-Server-Software ist aktuell für Windows Server ausgelegt. Wenn Sie sich für Windows Server 2022 ent­schei­den, kommen bei­spiels­wei­se folgende An­for­de­run­gen hinzu:

Windows Server 2022 ohne GUI Windows Server 2022 mit GUI
Prozessor 1,4-GHz-Prozessor (64-Bit) 1,4-GHz-Prozessor (64-Bit)
Ar­beits­spei­cher 512 MB RAM 2 GB RAM
Fest­plat­ten­spei­cher 32 GB 36 GB
Tipp

Starten Sie noch heute mit einem Cloud Server von IONOS durch und richten Sie Ihren eigenen „No One Survived“-Server auf leis­tungs­stärks­ter Hardware ein. Die In­fra­struk­tur eignet sich optimal für viel­fäl­ti­ge Nut­zungs­zwe­cke: Ergänzen Sie den Gaming-Server zum Beispiel durch einen eigens ge­hos­te­ten TeamSpeak-Server, um auch gleich die passende Voice-Lösung für Ihre Mul­ti­play­er-Abenteuer parat zu haben.

„No One Survived“-Server bei IONOS hosten

IONOS steht Ihnen als starker Hosting-Partner zur Seite: Auf der Suche nach einem passenden Hardware-Paket für Ihren „No One Survived“-Server können Sie gleich aus drei ver­schie­de­nen Modellen inklusive ver­schie­de­ner Tarife wählen:

  • Cloud Server: Ein Cloud Server von IONOS bietet den perfekten Einstieg in das Hosting von Gaming-Servern. Sie mieten vir­tua­li­sier­te Hardware-Res­sour­cen, die sich flexibel skalieren lassen und mi­nu­ten­ge­nau ab­ge­rech­net werden.
  • VPS (vServer): Auch die vServer von IONOS fußen auf vir­tua­li­sier­ter Hardware (auf Basis ge­mein­sa­mer Host­sys­te­me). Die gemietete Leistung gibt es in diesem Modell zum mo­nat­li­chen Fixpreis.
  • Dedicated Server: De­di­zier­te En­ter­pri­se-Hardware mit mo­derns­ten Pro­zes­so­ren und mi­nu­ten­ge­nau­er Ab­rech­nung erhalten Sie, wenn Sie einen Dedicated Server von IONOS mieten. Wenn Sie die Option „Kon­fi­gu­rier­ba­re Hardware“ wählen, können Sie die Leistung jederzeit anpassen.
Free Cloud Server Trial
Virtual Private Server auf En­ter­pri­se-Level
  • KVM-basierte vServer für Ent­wick­ler
  • In­te­griert in die IONOS Compute Engine
  • Ska­lier­bar bis zur En­ter­pri­se-Cloud

3 „No One Survived“-Server und der passende IONOS Tarif

Nach­fol­gend finden Sie drei ver­schie­de­ne Szenarien für die Aus­las­tung und Nutzung eines „No One Survived“-Servers, denen wir die passenden Server-Tarife von IONOS zu­ge­ord­net haben. Die Beispiele dienen Ihnen bei der Wahl Ihres Servers als Ori­en­tie­rungs­hil­fe.

„No One Survived“-Server-Szenario Passender IONOS Server-Tarif
2 Personen; Server dauerhaft online VPS Windows M
3–8 Personen; Server dauerhaft online VPS Windows L
Mehr als 8 Personen; Server dauerhaft online Dedicated Server AR6-32 SSD
Tipp

Wenn Sie Ihren eigenen Server rund um die Uhr laufen lassen und von Beginn an mit einem mo­nat­li­chen Fixpreis planen möchten, ist ein IONOS vServer die passende Wahl für Sie!

„No One Survived”-Server: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wir haben die wich­tigs­ten Schritte auf dem Weg zum eigenen „No One Survived“-Server zu­sam­men­ge­fasst – ex­em­pla­risch für Kundinnen und Kunden von IONOS (Cloud Server, vServer, Dedicated Server). Als Be­triebs­sys­tem kommt hierbei Windows Server 2022 zum Einsatz.

Schritt 1: Mit dem Hosting-Server verbinden

Um die Dedicated-Server-Software von No One Survived auf der ge­mie­te­ten Hardware in­stal­lie­ren zu können, ist eine aktive Re­mo­te­de­sk­top-Ver­bin­dung zu dem Server er­for­der­lich. Dank Ein­rich­tungs­hil­fe im IONOS Kun­den­kon­to ist dieser Schritt bequem erledigt:

  1. Melden Sie sich über die Login-Seite im IONOS Kun­den­kon­to an.
  2. Drücken Sie auf die Schalt­flä­che „Server & Cloud“.
  3. Wählen Sie Ihren ge­mie­te­ten IONOS Server aus.
  4. Klicken Sie den Eintrag des Servers an und scrollen Sie zu den Zu­gangs­da­ten. Laden Sie die Ein­rich­tungs­da­tei für die „Remote-Desktop-Ver­bin­dung“ herunter, indem Sie den Download-Button drücken.
Bild: KVM-Konsole starten im IONOS Kundenkonto
Ein RDP-Client für die Remote-Ver­bin­dung zu Ihrem „No One Survived“-Server ist auf Windows stan­dard­mä­ßig in­stal­liert.

Führen Sie die her­un­ter­ge­la­de­ne .rdp-Datei per Dop­pel­klick aus und be­stä­ti­gen Sie den Ver­bin­dungs­auf­bau im ersten Dialog via „Verbinden“. Melden Sie sich an­schlie­ßend mit Ihren in­di­vi­du­el­len Log­in­da­ten („Benutzer“ und „Initial-Passwort“) auf dem Server an.

Hinweis

Beim ersten Ver­bin­dungs­auf­bau zu Ihrem ge­mie­te­ten Server werden Sie auf­ge­for­dert das Si­cher­heits­zer­ti­fi­kat als ver­trau­ens­wür­dig ein­zu­stu­fen. Hierfür klicken Sie in dem auf­pop­pen­den Fenster auf „Ja“.

Schritt 2: SteamCMD in­stal­lie­ren

Die Ser­ver­an­wen­dung für das Hosting Ihres eigenen „No One Survived“-Servers beziehen Sie am be­quems­ten über SteamCMD. Der Kom­man­do­zei­len-Client bietet Ihnen die Mög­lich­keit, eine Ver­bin­dung zu den Steam-Servern auf­zu­bau­en, um die ent­spre­chen­den Dateien her­un­ter­zu­la­den.

Laden Sie sich das prak­ti­sche Tool herunter, indem Sie auf den folgenden Download-Link klicken. An­schlie­ßend entpacken Sie die ZIP-Datei und speichern die steamcmd.exe in einem neuen Ver­zeich­nis mit dem Namen C:\SteamCMD. Sobald Sie die In­stal­la­ti­ons­da­tei ausführen, wird SteamCMD au­to­ma­tisch in diesem Ver­zeich­nis in­stal­liert und direkt aus­ge­führt.

Bild: SteamCMD: Verzeichnis nach Installation
Nach der In­stal­la­ti­on können Sie SteamCMD jederzeit per Dop­pel­klick auf die steamcmd.exe starten.
Tipp

Eine de­tail­lier­te Anleitung für die In­stal­la­ti­on des Kom­man­do­zei­len-Clients (Windows und Linux) finden Sie in unserem separaten Artikel „SteamCMD in­stal­lie­ren“.

Schritt 3: „No One Survived“-Server her­un­ter­la­den und in­stal­lie­ren

Mithilfe des Kom­man­do­zei­len-Tools können Sie sich nun mit den öf­fent­li­chen Steam-Servern verbinden, um die Dateien des „No One Survived“-Servers her­un­ter­zu­la­den. Im ersten Schritt erstellen Sie ein passendes In­stal­la­ti­ons­ver­zeich­nis für die Ser­ver­da­tei­en wie C:\no-one-survived-server:

force_install_dir C:\no-one-survived-server
bash

Im nächsten Schritt melden Sie sich anonym auf den öf­fent­li­chen Steam-Servern an:

login anonymous
bash

Nach der Anmeldung können Sie unter der Angabe der App-ID 2329680 die Dedicated-Server-Anwendung von No One Survived her­un­ter­la­den und in­stal­lie­ren:

app_update 2329680 validate
bash

Mit dem Befehl quit melden Sie sich nach der er­folg­rei­chen In­stal­la­ti­on von den Servern und SteamCMD ab.

Schritt 4: Microsoft Visual C++ Runtime in­stal­lie­ren

Damit die Anwendung aus­ge­führt werden kann, müssen Sie außerdem eine aktuelle Version der Microsoft Visual C++ Runtime in­stal­lie­ren. Sie finden die ent­spre­chen­den In­stal­la­ti­ons­da­tei­en im Microsoft-Hilfe­cen­ter. Achten Sie darauf, die Version zu wählen, die zur Ar­chi­tek­tur Ihrer ge­mie­te­ten Server-Hardware passt. Bei einem 64-Bit-System ist bei­spiels­wei­se die Down­load­da­tei vc_redist.x64.exe zu wählen.

Starten Sie Ihren Server nach der In­stal­la­ti­on der Lauf­zeit­um­ge­bung neu.

Schritt 5: Server-Ports öffnen

Um Client-Ver­bin­dun­gen zu Ihrem Server zu er­mög­li­chen und diesen später über die Ser­ver­auf­lis­tung verfügbar zu machen, müssen Sie nun die ent­spre­chen­den TCP/UDP-Ports in den Firewall-Ein­stel­lun­gen des Servers freigeben. Die emp­foh­le­nen Ports für den „No One Survived“-Server sind TCP/UDP 7777 (Game Port) und TCP/UDP 27015 (Query Port). Bei den Servern von IONOS können Sie die Freigabe direkt im Kun­den­kon­to in die Wege leiten:

  1. Rufen Sie erneut den Bereich „Server & Cloud“ auf.
  2. Wählen Sie den Server aus, auf dem Sie die „No One Survived“-Server-Software in­stal­liert haben.
  3. Öffnen Sie im linken Sei­ten­me­nü die Rubrik „Netzwerk“ und wählen Sie dann den Menüpunkt „Firewall-Richt­li­ni­en“ aus.
  4. Erstellen Sie unter „Eingehend“ die Regeln für die TCP/UDP-Ports 7777 und 27015. Wenn Sie dabei direkt „TCP/UDP“ im Feld „Protokoll“ auswählen, müssen Sie jeweils nur eine Regel kreieren.
Bild: Freigegebene Ports im IONOS Kunden-Center
Nachdem Sie die Regeln für die Ports des „No One Survived“-Servers erstellt haben, dauert es einige Zeit, bis die neuen Firewall-Richt­li­ni­en über­nom­men worden sind.
Tipp

Sie wollen Ihren Server über einen in­di­vi­du­el­len Domain-Namen anstelle einer kryp­ti­schen IP-Adresse verfügbar machen? Bei IONOS können Sie noch heute Ihre eigene Domain re­gis­trie­ren!

Schritt 5: Kon­fi­gu­ra­ti­on des „No One Survived“-Servers

In der Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei Game.ini können Sie die grund­le­gen­den Ein­stel­lun­gen für Ihren eigenen „No One Survived“-Server festlegen. Sie finden die Datei unter dem Pfad .\WRSH\Saved\Config\WindowsServer\Game.ini im zuvor er­stell­ten Ver­zeich­nis des Servers.

Die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei ist in die folgenden zwei Ka­te­go­rien ein­ge­teilt:

  • GameSettings: Hier legen Sie die grund­le­gen­den Spiel­ei­gen­schaf­ten fest. Sind die Zombie-Attacken aktiviert und wenn ja, ab welchem Tag er­schei­nen die untoten Gegner auf der Bild­flä­che? Wie viele Tage soll ein Spieljahr haben und ist PvP erlaubt?
  • ServerSetting: Unter dieser Kategorie de­fi­nie­ren Sie alle wichtigen Ei­gen­schaf­ten des Servers wie den Namen und das optionale Passwort oder die maximale Spie­ler­zahl.
Bild: No One Survived: Server-Konfigurationsdatei Game.ini
„No One Survived“-Server: Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei Game.ini

Schritt 6: Server starten

Sobald Sie die Ports geöffnet und die ge­wünsch­ten Ein­stel­lun­gen ge­spei­chert haben, können Sie Ihren „No One Survived“-Server endlich starten. Sie müssen hierfür lediglich die NoOneSurvivedServerStart.exe ausführen. Die Server-Ap­pli­ka­ti­on wird in der Folge au­to­ma­tisch in einem neuen CMD-Fenster gestartet, wobei die In­itia­li­sie­rung der Spielwelt einige Zeit be­an­sprucht. Wird ServerCreate aus­ge­ge­ben, war der Start des Servers er­folg­reich.

Bild: No One Survived: Erfolgsmeldung nach Serverstart
No One Survived: Meldung in der Ein­ga­be­auf­for­de­rung nach er­folg­rei­chem Ser­ver­start

Schritt 7: Mit dem er­stell­ten „No One Survived“-Server verbinden

Sobald der Server läuft, können Sie Ihre IP-Adresse bzw. den Ser­ver­na­men (und das Passwort, falls ein­ge­rich­tet) mit Ihren Mit­spie­le­rin­nen und Mit­spie­lern teilen. Mithilfe dieser In­for­ma­tio­nen können Sie und andere nun wie folgt nach Ihrem „No One Survived“-Server suchen und eine Ver­bin­dung mit der Spielwelt aufbauen:

  1. Starten Sie No One Survived auf die gewohnten Weise.
  2. Klicken Sie auf den Menüpunkt „Mehr­spie­ler“.
  3. Drücken Sie auf „Private de­di­zier­te Server“ und starten Sie das Spiel neu.
  4. Na­vi­gie­ren Sie ein weiteres Mal über „Mehr­spie­ler“ zu dem Punkt „Private de­di­zier­te Server“; Sie gelangen in das gleich­na­mi­ge Menü.
  5. Nutzen Sie die Such­funk­ti­on, um nach Ihrem Server zu suchen. Nutzen Sie hierbei den voll­stän­di­gen Namen, den Sie in der Game.ini definiert haben, da die Funktion keine Stich­wort­su­che un­ter­stützt.
  6. Klicken Sie das passende Such­re­sul­tat an und drücken Sie an­schlie­ßend auf „Beitreten“.
Bild: Screenshot aus No One Survived: Serversuche
Screen­shot aus No One Survived: Ser­ver­su­che

Nach er­folg­rei­cher Anmeldung auf dem Server können Sie das de­di­zier­te Mehr­spie­ler-Abenteuer dem neu er­stell­ten „No One Survived“-Server endlich beginnen!

Bild: Screenshot aus No One Survived
Screen­shot aus No One Survived: Sofort werden wir mit her­an­stür­men­den Zombies kon­fron­tiert.
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