Power­Point zählt seit Jahr­zehn­ten zu den be­lieb­tes­ten Lösungen zur Kreation digitaler Prä­sen­ta­tio­nen. Schät­zun­gen zufolge werden jährlich mehr als 100 Mil­li­ar­den Folien mithilfe der Microsoft-Software erstellt, um bei­spiels­wei­se Schul­re­fe­ra­te, öf­fent­li­che Vorträge oder Business-Prä­sen­ta­tio­nen mit Bild und Text zu un­ter­ma­len. Und wer die Software verwendet (die allen Nutzern der Microsoft-Office-Suite stan­dard­mä­ßig zur Verfügung steht), der kann sich die Arbeit mit einigen Tricks erheblich ver­ein­fa­chen. Sehr beliebt sind unter anderem Mus­ter­vor­la­gen, die bereits bestimmte Designs oder For­ma­tie­run­gen wie Fonts, Schrift­grö­ßen oder Farb­va­ri­an­ten be­inhal­ten und so schnell nutzbar machen.

Möchten Sie Aufgaben und Aktionen, die sich häufig wie­der­ho­len bzw. die oft aus­ge­führt werden, einfacher gestalten, dann lohnt sich der Einsatz von Power­Point-Makros. Diese er­mög­li­chen Ihnen, Abfolgen und Kom­bi­na­tio­nen von Tas­ta­tur­ein­ga­ben und Maus­klicks in der Prä­sen­ta­ti­ons-Software zu speichern und für den Schnell­zu­griff verfügbar zu machen. Wir erklären Ihnen, wie sich so ein Power­Point-Makro erstellen und in Projekte einbinden lässt.

Was ist ein Power­Point-Makro?

Die Programme der Microsoft-Office-Suite bieten grund­sätz­lich die Mög­lich­keit, Makros zu erstellen (bzw. zu im­ple­men­tie­ren) und aus­zu­füh­ren. Sie können also nicht nur in Power­Point Makros erstellen, sondern bei­spiels­wei­se auch in Word, Excel oder Access. Solche Makros erfüllen in allen diesen Tools als eine Art Un­ter­pro­gramm der je­wei­li­gen Anwendung immer denselben Zweck: Sie be­schrei­ben eine Abfolge von Be­nut­zer­be­feh­len und -aktionen, die beim Aufruf au­to­ma­tisch in der vor­ge­ge­be­nen Rei­hen­fol­ge ab­ge­ar­bei­tet wird. Dabei kann es sich sowohl um Tas­ten­an­schlä­ge (einzelne Tasten oder Tas­ten­kom­bi­na­tio­nen) als auch um Maus­klicks handeln.

Durch die Nutzung eines Makros in Power­Point sparen Sie sich die Durch­füh­rung aller Schritte, die in diesem ge­spei­chert sind. Das ist ins­be­son­de­re dann von Vorteil, wenn sich diese in einem Projekt oder auch pro­jekt­über­grei­fend oft wie­der­ho­len.

Wie funk­tio­niert ein Power­Point-Makro?

Um ihrer Funktion nach­kom­men zu können, be­schrei­ben Makros die ge­spei­cher­ten An­wei­sun­gen in Code-Form. Dieser Code wird beim Makro-Start von Power­Point au­to­ma­tisch ver­ar­bei­tet, sodass die ent­spre­chen­de Be­fehl­s­ab­fol­ge aus­ge­führt wird. Sämtliche Makros in Power­Point und anderen Microsoft-Office-Pro­gram­men greifen dabei auf eine eigene Pro­gram­mier­spra­che namens VBA (Visual Basic for Appli­ca­ti­ons) zurück, die Microsoft aus dem eigens ent­wi­ckel­ten BASIC-Dialekt ab­ge­lei­tet und Mitte der 1990er-Jahre als uni­ver­sel­le Makro-Sprache für seine Office-Tools ein­ge­führt hat. Diese Skript­spra­che zu be­herr­schen, ist die ent­schei­den­de Vor­aus­set­zung dafür, eigene Power­Point-Makros erstellen zu können. Mit dem Visual Basic Editor haben die Office-Tools hierfür prak­ti­scher­wei­se eine eigene Ent­wick­lungs­um­ge­bung in­te­griert.

Für den Start bzw. das Ausführen eines Makros haben Sie drei ver­schie­de­ne Optionen:

  • Sie starten das Power­Point-Makro über das Makro-Menü.
  • Sie starten das Power­Point-Makro über eine Schalt­flä­che im Schnell­zu­griffs-Menü.
  • Sie starten das Power­Point-Makro über eine Schalt­flä­che im Menüband (Ribbon) einer be­lie­bi­gen Re­gis­ter­kar­te.
Hinweis

Andere Programme der Microsoft-Office-Suite wie Word oder Excel bieten Zugriff auf einen Makro-Recorder, mit dessen Hilfe Sie Be­fehls­fol­gen auf­zeich­nen können. Dabei wird der zu­grun­de­lie­gen­de VBA-Code au­to­ma­tisch generiert, sodass Sie neue Makros ohne Kenntnis der Skript­spra­che erstellen können. In Power­Point ist diese Auf­zeich­nungs­funk­ti­on seit der 2010er-Version al­ler­dings nicht mehr verfügbar.

Power­Point-Makros: So erstellen und öffnen Sie Makros in Power­Point

Wollen Sie mit aktuellen Power­Point-Editionen Makros erstellen, führt kein Weg an Visual Basic for Ap­pli­ca­ti­ons vorbei. Bevor Sie also in der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung lesen, wie Sie eigene Au­to­ma­tis­men mit dem ein­ge­bau­ten Editor erzeugen, sollten Sie sich zunächst intensiv mit der Syntax und den Mög­lich­kei­ten dieser Pro­gram­mier­spra­che aus­ein­an­der­set­zen. Eine erst­klas­si­ge Basis hierfür liefert folgendes VBA-Tutorial.

Schritt 1: Visual Basic Editor öffnen

Den VBA-Code für ein Power­Point-Makro können Sie grund­sätz­lich mit dem Code-Editor Ihrer Wahl schreiben. Der Visual Basic Editor, der direkt in das Prä­sen­ta­ti­ons­tool in­te­griert ist, ist als bequeme und einfache Lösung zum Einbinden der Makros aber in jedem Fall emp­feh­lens­wert. Da der Editor zu den „Ent­wick­ler­tools“ der Microsoft-Office-Suite zählt, die stan­dard­mä­ßig aus­ge­schal­tet sind, müssen Sie ihn zunächst ak­ti­vie­ren. Wechseln Sie hierfür in die Re­gis­ter­kar­te „Datei“, um dort die Optionen über die gleich­na­mi­ge Schalt­flä­che auf­zu­ru­fen. In den Power­Point-Optionen öffnen Sie dann das Menü „Menüband anpassen“ und können dann die obere Me­nü­leis­te der Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware nach eigenen Vor­stel­lun­gen anpassen.

Wählen Sie im rechten Me­nü­fens­ter den Eintrag „Haupt­re­gis­ter­kar­ten“ aus, setzen Sie ein Häkchen bei „Ent­wick­ler­tools“ und klicken Sie dann auf „OK“, um die ent­spre­chen­de Re­gis­ter­kar­te zu Ihrer Power­Point-In­stal­la­ti­on hin­zu­zu­fü­gen:

Im Menüband sollten Sie nun auch die Re­gis­ter­kar­te „Ent­wick­ler­tools“ vorfinden. Rufen Sie diese auf, können Sie den VBA-Editor jederzeit über die in der Leiste ein­ge­bun­de­ne Schalt­flä­che „Visual Basic“ öffnen.

Schritt 2: Ein erstes Power­Point-Makro kreieren

Der ein­fachs­te Weg, um ein neues Power­Point-Makro mit dem VBA-Editor zu erstellen, führt über die Schalt­flä­che „Makros“, die direkt neben Visual-Basic-Button zu finden ist. Nach einem Klick auf diese Schalt­flä­che erscheint ein Menü, in dem Sie den ge­wünsch­ten Namen für das Makro eingeben. Wählen Sie dann unter „Makro in“ aus, in welchem Power­Point-Dokument die zu er­stel­len­de Be­fehls­ket­te verfügbar sein soll. Ent­schei­den Sie sich dabei für den Punkt „Alle offenen Prä­sen­ta­tio­nen“, lässt sich das Makro pro­jekt­über­grei­fend nutzen. Klicken Sie zum Abschluss auf den Button „Erstellen“, um das Power­Point-Makro zu erstellen:

Power­Point startet in­fol­ge­des­sen den Visual Basic Editor inklusive des stan­dard­mä­ßi­gen Code-Fensters au­to­ma­tisch. Dort sehen Sie auch bereits die au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Start- und Endzeile des VBA-Codes Ihres Makros. Da wir im vor­he­ri­gen Schritt den Namen „Test“ für unser Makro gewählt haben, sehen die beiden Zeilen bei uns wie folgt aus:

Sub Test()
End Sub

Zwischen die beiden An­wei­sun­gen für den Start und das Ende des Power­Point-Makros fügen Sie nun den je­wei­li­gen VBA-Code ein.

Schritt 3: Das erstellte Power­Point-Makro speichern

Um das erstellte Makro endgültig in Ihre Power­Point-In­stal­la­ti­on ein­zu­bin­den, speichern Sie es nun wahlweise in der aktuell ge­öff­ne­ten oder in einer speziell für die Makro-Spei­che­rung an­ge­leg­ten Mappe. Drücken Sie zu diesem Zweck auf das Speichern-Symbol in der Me­nü­leis­te des VBA-Editors oder nutzen Sie al­ter­na­tiv die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Strg] + [S] (gleich­zei­tig gedrückt halten).

Power­Point reagiert mit einem Dia­log­fens­ter, in dem die Anwendung darauf hinweist, dass Sie Makros nur in Do­ku­men­ten des Typs „Power­Point-Vorlage mit Makro“ bzw. „Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on mit Makro“ speichern können. Klicken Sie daher auf „Nein“, um den Dateityp Ihres aktuellen Dokuments zu ändern oder um den Spei­cher­ort einer ent­spre­chen­den Vorlage anzugeben:

Wählen Sie nun unter „Dateityp“ den Punkt „Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on mit Makros“ bzw. „Power­Point-Vorlage mit Makros“ oder al­ter­na­tiv den Spei­cher­ort Ihrer zentralen Power­Point-Makro-Vorlage aus (sofern Sie ihn zuvor angelegt haben), bevor Sie im letzten Schritt auf „Speichern“ klicken:

Schritt 4: Er­stell­tes Power­Point-Makro über das Makromenü ausführen

Sobald Sie das Makro in einer be­stimm­ten Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on oder -Vorlage ge­spei­chert haben, können Sie es jederzeit ausführen. Der ein­fachs­te Weg führt dabei auch in diesem Fall über das Makromenü im Menüband der Re­gis­ter­kar­te „Ent­wick­ler­tools“: Rufen Sie also den ent­spre­chen­den Reiter auf und klicken wie schon bei der Makro-Er­stel­lung auf die Schalt­flä­che „Makros“:

In dem Fenster sollten Sie nun das zuvor erstellte und ge­spei­cher­te Makro sehen und per Links­klick auswählen können. Um die Be­fehls­fol­ge zu starten, drücken Sie einfach auf die Schalt­flä­che „Ausführen“, woraufhin das Menü wieder ge­schlos­sen und der Makro-Code aus­ge­führt wird.

Wie Sie Makros in Power­Point mit einer Schalt­flä­che oder Tas­ten­kom­bi­na­ti­on ver­knüp­fen

Makros sollen Ar­beits­ab­läu­fe und -prozesse in Power­Point so einfach wie möglich gestalten, weshalb ein un­kom­pli­zier­ter und schneller Start un­ab­ding­bar ist. Die zuvor genannte Option, ein ver­füg­ba­res Makro über das Makromenü zu starten, wird diesem Anspruch nicht gänzlich gerecht. Aus diesem Grund bietet die Microsoft-Anwendung mit dem Makro-Start via Schalt­flä­che in der Schnell­zu­griffs­leis­te bzw. im Menüband einer be­lie­bi­gen Re­gis­ter­kar­te zwei Al­ter­na­ti­ven, die das Ausführen von Power­Point-Makros in einem einzigen Schritt er­mög­li­chen.

Makro-Schalt­flä­che zur Sym­bol­leis­te für den Schnell­zu­griff hin­zu­fü­gen

Einen Button für den Schnell­start eines Power­Point-Makros können Sie entweder der Sym­bol­leis­te für den Schnell­zu­griff oder dem Menüband einer be­lie­bi­gen Re­gis­ter­kar­te hin­zu­fü­gen. Die Sym­bol­leis­te enthält bereits stan­dard­mä­ßig einige Schalt­flä­chen für die schnelle Aus­füh­rung be­stimm­ter Pro­gramm­schrit­te – bei­spiels­wei­se zum Speichern des aktuellen Dokuments. Wollen Sie diese Leiste um einen Button für Ihr Makro erweitern, rufen Sie zunächst die Optionen (über den Tab „Datei“) auf. Dort wechseln Sie in die Rubrik „Sym­bol­leis­te für den Schnell­zu­griff“:

Wählen Sie unter „Befehle auswählen“ (linkes Fenster) den Eintrag „Makros“ aus und klicken Sie danach das erstellte Makro per Links- oder Rechts­klick an. Drücken Sie dann auf den Hin­zu­fü­gen-Button, listet Power­Point das Makro an­schlie­ßend auch im rechten Me­nü­fens­ter auf:

Drücken Sie auf den Eintrag des Makros im rechten Me­nü­fens­ter und wählen Sie danach „Ändern“, haben Sie die Mög­lich­keit, den Namen und das Icon der Schalt­flä­che an­zu­pas­sen. Zum Abschluss be­stä­ti­gen Sie den neuen Button der Schnell­zu­griffs­leis­te über „OK“.

Makro-Schalt­flä­che zum Menüband einer Re­gis­ter­kar­te hin­zu­fü­gen

Einen Makro-Button zum Menüband einer be­stimm­ten Re­gis­ter­kar­te hin­zu­zu­fü­gen, funk­tio­niert prin­zi­pi­ell so ähnlich wie das Hin­zu­fü­gen zur Schnell­zu­griffs­leis­te. Es erfordert al­ler­dings einen zu­sätz­li­chen Schritt: Anders als bei der Leiste für den Schnell­start lässt sich die Schalt­flä­che erst einbinden, nachdem zuvor eine be­nut­zer­de­fi­nier­te Gruppe angelegt wurde.

Zunächst rufen Sie aber auch in diesem Fall die Power­Point-Optionen auf („Datei“ „Optionen“). Danach na­vi­gie­ren Sie in die Rubrik „Menüband anpassen“ und dop­pel­kli­cken im rechten Me­nü­fens­ter auf die Re­gis­ter­kar­te, in die Sie die Makro-Schalt­flä­che einbinden möchten. An­schlie­ßend drücken Sie auf „Neue Gruppe“, um dieser Karte die erwähnte be­nut­zer­de­fi­nier­te Gruppe hin­zu­zu­fü­gen:

Via „Um­be­nen­nen“ geben Sie der neu er­stell­ten Gruppe an­schlie­ßend noch einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Namen, bevor Sie im linken Me­nü­fens­ter unter „Befehle auswählen“ den Punkt „Makros“ wählen. Klicken Sie das Makro an, das einen Menüband-Button erhalten soll und ordnen es per „Hin­zu­fü­gen“ in die Gruppe ein:

Wie bei der Makro-Schalt­flä­che für die Schnell­zu­griffs­leis­te können Sie Ihrem Power­Point-Makro schließ­lich ein in­di­vi­du­el­les Icon zuordnen, indem Sie es im rechten Me­nü­fens­ter anwählen und auf „Um­be­nen­nen“ drücken. Schließen Sie nun die Optionen über „OK“, finden Sie den neuen Button in der an­ge­leg­ten Menüband-Gruppe der aus­ge­wähl­ten Re­gis­ter­kar­te:

Power­Point-Makros: Beispiele für nützliche VBA-Codes

Visual Basic for Ap­pli­ca­ti­ons er­mög­licht es Ihnen, eine Vielzahl ver­schie­de­ner Makros in Power­Point zu pro­gram­mie­ren. Dabei kann es sich ei­ner­seits um aus­führ­ba­re Be­fehls­fol­gen handeln, die Sie ganz konkret bei Ihrer täglichen Arbeit mit der Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware un­ter­stüt­zen. An­de­rer­seits lassen sich auf diese Weise aber auch einfache Funk­tio­nen in das Programm in­te­grie­ren, die Sie nicht zwingend für die An­fer­ti­gung Ihrer Prä­sen­ta­tio­nen benötigen. Das folgende Power­Point-Makro hat zum Beispiel rein in­for­ma­ti­ven Charakter:

Sub Test()
Dim strText As String
strText = "Betriebssystem: " & _
Application.OperatingSystem _
& Chr(10)
strText = strText & "Verzeichnis: " _
& Application.Path & Chr(10)
strText = strText & "Anwendungsname: " _
& Application.Name & Chr(10)
strText = strText & "Version: " & _
Application.Version
MsgBox strText, vbInformation, _
"Programm-Info!"
End Sub

Führt Power­Point diesen VBA-Code aus, werden gleich mehrere In­for­ma­tio­nen abgerufen: Neben dem Namen des Be­triebs­sys­tems, auf dem Sie Power­Point gerade ausführen, bei­spiels­wei­se In­for­ma­tio­nen zum Ver­zeich­nis, in dem die Anwendung ge­spei­chert ist, sowie zum Namen und zur Ver­si­ons­num­mer der Power­Point-In­stal­la­ti­on. Die Er­geb­nis­se des Checks prä­sen­tiert die Microsoft-Anwendung dann in einer Nach­rich­ten­box mit dem Namen „Programm-Info!“:

Auch ein Beispiel für ein Power­Point-Makro, das Ihnen die Arbeit mit dem Microsoft-Programm konkret ver­ein­facht, soll an dieser Stelle prä­sen­tiert werden. Der folgende, recht um­fang­rei­che VBA-Code erweitert die Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware um ein Makro, das für aus­ge­wähl­te Folien au­to­ma­tisch ein In­halts­ver­zeich­nis anlegt – wahlweise mit oder ohne Hy­per­links:

Option Explicit
Sub Agenda(Optional Hyperlinks As Boolean)
Dim i As Integer
Dim o As Integer
Dim strSel As String
Dim strTitel As String
Dim strAgendaTitel As String
Dim slAgenda As Slide
Dim intPos As Integer
Dim FolienFolge() As Integer
On Error Resume Next
If ActiveWindow.Selection.SlideRange.Count > 0 Then
ReDim FolienFolge(1 To ActiveWindow.Selection.SlideRange.Count)
'Position der Inhaltsfolie wählen
intPos = InputBox("VOR welcher Folie soll die Agenda eingefügt werden?", "Position der Agenda")
'Abbruch falls der Wert größer ist als die Anzahl der Folien
If intPos > ActivePresentation.Slides.Count Then
MsgBox "Der gewählte Wert ist größer als die Anzahl der Folien in der Präsentation."
Exit Sub
End If
'Titel der Inhaltsfolie eingeben
strAgendaTitel = InputBox("Welche Überschrift soll die Inhaltsfolie erhalten?", "Titel eingeben")
'IDs der gewählten Folien ermitteln
For i = 1 To ActiveWindow.Selection.SlideRange.Count
FolienFolge(i) = ActiveWindow.Selection.SlideRange(i).SlideIndex
Next
For o = 1 To UBound(FolienFolge)
If ActivePresentation.Slides(FolienFolge(o)).Shapes.HasTitle Then
'Build up the ToC Text
strTitel = ActivePresentation.Slides(FolienFolge(o)).Shapes.Title.TextFrame.TextRange.Text
strSel = strSel & strTitel & vbCrLf
End If
Next
'Leere Folie an der gewünschten Stelle einfügen, Titel und Überschriften eintragen
Set slAgenda = ActivePresentation.Slides.Add(intPos, ppLayoutText)
slAgenda.Shapes(1).TextFrame.TextRange = strAgendaTitel
slAgenda.Shapes(2).TextFrame.TextRange = strSel
'Hyperlinks einfügen
If Hyperlinks Then
For o = 1 To UBound(FolienFolge)
If ActivePresentation.Slides(FolienFolge(o) + 1).Shapes.HasTitle Then
'Build up the ToC Text
strTitel = ActivePresentation.Slides(FolienFolge(o) + 1).Shapes.Title.TextFrame.TextRange.Text
With slAgenda.Shapes(2).TextFrame.TextRange.Paragraphs(o).ActionSettings(ppMouseClick)
.Action = ppActionHyperlink
.Hyperlink.Address = ""
.Hyperlink.SubAddress = ActivePresentation.Slides(FolienFolge(o) + 1).SlideID & "," & ActivePresentation.Slides(FolienFolge(o) + 1).SlideIndex & "," + strTitel
End With
End If
Next
End If
End If
End Sub
Sub VerzeichnisOhneHyperlinks()
'Verzeichnis ohne Hyperlinks einfügen
Agenda (False)
End Sub
Sub VerzeichnisMitHyperlinks()
'Verzeichnis mit Hyperlinks einfügen
Agenda (True)
End Sub

Um die Mög­lich­kei­ten dieses Makros zu nutzen, das in den beiden Varianten „Ver­zeich­ni­sOh­ne­Hy­per­links“ und „Ver­zeich­nis­Mit­Hy­per­links“ in der Power­Point-In­stal­la­ti­on ge­spei­chert wird, wählt man lediglich die Folien aus, die im In­halts­ver­zeich­nis auf­ge­führt werden sollen. Dabei ist es er­for­der­lich, dass alle ge­wünsch­ten Folien beim Start des Power­Point-Makros aus­ge­wählt sind. Das gelingt, wenn Sie die [Strg]-Taste gedrückt halten und der Reihe nach per Links­klick auf die je­wei­li­gen Folien klicken. Die Rei­hen­fol­ge, die Sie hierbei einhalten, wirkt sich ent­schei­dend auf das In­halts­ver­zeich­nis aus: Das Makro prä­sen­tiert die einzelnen Einträge des Ver­zeich­nis­ses nämlich exakt in der um­ge­kehr­ten Rei­hen­fol­ge Ihrer zuvor ge­trof­fe­nen Auswahl.

Nach dem Start des Makros gilt es aber zunächst, zwei Fragen zu be­ant­wor­ten:

  1. Vor welcher Folie soll die Agenda eingefügt werden?
  2. Welche Über­schrift soll die In­halts­fo­lie erhalten?

Sind beide Angaben gemacht und per Klick auf „OK“ bestätigt worden, erzeugt das Power­Point-Makro eine Folie mit In­halts­ver­zeich­nis an der ge­wünsch­ten Stelle – falls aus­ge­wählt, inklusive der Hy­per­links zu den ver­schie­de­nen Folien:

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