Kun­den­be­wer­tun­gen für Homepages dienen als wichtiges Ver­trau­ens­ele­ment und be­ein­flus­sen maß­geb­lich das Verhalten von Nut­ze­rin­nen und Nutzern. Positive Re­zen­sio­nen können die Con­ver­si­on-Rate steigern, während negative Be­wer­tun­gen wert­vol­les Feedback liefern und Op­ti­mie­rungs­po­ten­zi­al aufzeigen. Besonders glaub­wür­dig wirken Be­wer­tun­gen, wenn sie trans­pa­rent, aktuell und von ve­ri­fi­zier­ten Kundinnen und Kunden stammen.

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Warum sind Be­wer­tun­gen auf Websites wichtig?

Kundinnen und Kunden sowie Web­site­be­su­chen­de gewinnen durch Re­zen­sio­nen und Kun­den­be­wer­tun­gen oft wichtige In­for­ma­tio­nen und können die Ein­schät­zun­gen anderer User einholen – bevor sie ihr Geld in ein Produkt, eine Dienst­leis­tung oder ein Un­ter­neh­men in­ves­tie­ren. Da ein Produkt online anders als im sta­tio­nä­ren Handel nicht selbst in Au­gen­schein genommen werden kann, füllen Er­fah­rungs­be­rich­te diese In­for­ma­ti­ons­lü­cke. Denn On­line­shop­ping ist zwar bequem, praktisch und schnell, jedoch auch von Distanz geprägt. Aus diesem Grund sind po­ten­zi­el­le Kundinnen und Kunden häufig unsicher hin­sicht­lich der Qualität und des Nutzens von On­line­an­ge­bo­ten.

Enthält eine Website Ratings oder eine Comment-Box, kann diese Distanz über­brückt werden: Kundinnen und Kunden helfen sich über Be­wer­tun­gen ge­gen­sei­tig bei der Kauf­ent­schei­dung und geben Hinweise zu Funktion, Umfang und Mehrwert eines Produkts. Natürlich ist auch die Bewertung der Website an sich oder eine Kom­men­tie­rung un­kom­mer­zi­el­ler Inhalte denkbar und hilfreich. Schon allein die Mög­lich­keit zur Bewertung si­gna­li­siert, dass Sie die Wünsche Ihrer User ernst nehmen – das schafft Vertrauen. Außerdem beziehen Sie die Be­su­chen­den Ihrer Website mit ein, wenn Sie das Kom­men­tie­ren von Angeboten oder Inhalten erlauben.

Sie selbst erhalten durch die Be­wer­tun­gen auf Ihrer Website zudem wichtiges Feedback: Ent­spre­chen die Produkte den Er­war­tun­gen? Sind die Inhalte an­spre­chend und bieten sie wirklich einen Mehrwert? Solche In­for­ma­tio­nen sind wichtig für die fort­lau­fen­de Op­ti­mie­rung Ihrer Website und Ihres Angebots.

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Welche Arten von Be­wer­tun­gen für Websites gibt es?

Kun­den­be­wer­tun­gen auf Homepages können un­ter­schied­lich ausfallen und von einfachen Sterne-Ratings, die einem schu­li­schen No­ten­sys­tem nach­emp­fun­den sind, über Kom­men­ta­re bis hin zu aus­führ­li­chen Re­zen­sio­nen (Reviews) reichen. Wieder andere Websites lassen User über Icons (Daumen hoch, Daumen runter) aus­drü­cken, wie ein Inhalt empfunden wurde. Die wich­tigs­ten Be­wer­tungs­me­cha­nis­men sind folgende:

  • Sterne-Be­wer­tun­gen: Sie geben Usern mit einem Klick die Mög­lich­keit, ihre Meinung zu aus­zu­drü­cken. Als Standard hat sich im Netz das Fünf-Sterne-Be­wer­tungs­sys­tem etabliert. Während ein Stern die schlech­tes­te Note ist, sind volle fünf Sterne die gängige Bestnote.
Bild: Screenshot von Film-Informationen und Bewertungen zum Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ auf werstreamt.es
Ein Sterne-Be­wer­tungs­sys­tem bietet einen schnellen ersten Überblick; Quelle: https://www.werstreamt.es/film/details/29255/avatar-aufbruch-nach-pandora/
  • Upvotes/Downvotes: Dieses Be­wer­tungs­sys­tem hat ähnliche Vor- und Nachteile wie die Sterne-Be­wer­tun­gen: Es bietet zum einen eine sehr schnelle und un­kom­pli­zier­te Mög­lich­keit für User-Feedback, zum anderen aber auch keine Ge­le­gen­heit, dabei in die Tiefe zu gehen. Es gibt nur eine Skala von „gefällt mir“ vs. „gefällt mir nicht“ – das „Warum“ bleibt hierbei offen.
  • Kom­men­ta­re: Die Frage nach dem „Warum“ einer Bewertung be­ant­wor­ten hingegen Kom­men­ta­re. Dadurch haben User die Mög­lich­keit eine kurze Be­grün­dung zu liefern. Auch Wünsche und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge können geäußert werden.
Bild: Screenshot einer App-Bewertung im Google Play-Store
Auf dem Screen­shot ist ein an­ony­mi­sier­ter Kommentar im Google Play-Store zur App der Ta­ges­schau zu sehen. Dieser fasst die sub­jek­ti­ven Er­fah­run­gen mit dem User-Interface und tech­ni­schen Aspekten zusammen; Quelle: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.ta­ges­schau&hl=de
  • Re­zen­sio­nen: Re­zen­sio­nen werden über­wie­gend für Produkte in On­line­shops angeboten. Allen voran Amazon hat sich dank einer riesigen Nut­zer­ba­sis ein be­acht­li­ches und laufend wach­sen­des Review-Archiv zu einer Vielzahl von Produkten aufgebaut.
Bild: Screenshot einer Amazon-Rezension zum Smartphone iPhone 16e
Re­zen­sio­nen eignen sich ins­be­son­de­re im Bereich E-Commerce als Be­wer­tungs­sys­tem, das Vertrauen schafft; Quelle: https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R34854Q2N56TCG/ref=cm_cr_dp_d_rvw_ttl?ie=UTF8

Wie im letzten Beispiel zu sehen, fand ein absoluter Großteil diese Rezension „hilfreich“: Damit bietet Amazon neben der ei­gent­li­chen Mög­lich­keit, aus­führ­li­che Re­zen­sio­nen zu verfassen, auch eine Option, diese als „hilfreich“ oder „nicht hilfreich“ zu kenn­zeich­nen. So kommt ein System für Meta-Be­wer­tun­gen ins Spiel, das eine ent­schei­den­de Funktion erfüllt: Es wirkt dem Miss­brauch der Re­zen­si­ons­funk­ti­on entgegen und schafft eine Kon­troll­in­stanz. Noch eine weitere Instanz sorgt in diesem Beispiel für mehr Vertrauen: Das Amazon-System erkennt und ve­ri­fi­ziert die Käufe von Re­zen­sen­ten.

Kun­den­be­wer­tung für Homepages: Best Practices

Die Beispiele zeigen, dass es viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten zur Umsetzung eines Be­wer­tungs­sys­tems gibt. Diese müssen sich zudem nicht ge­gen­sei­tig aus­schlie­ßen und lassen sich leicht kom­bi­nie­ren. Das Amazon-Beispiel ver­deut­licht dies: Mit der Rezension verbunden ist dort auch eine Bewertung des Artikels nach dem Fünf-Sterne-Prinzip.

Zudem besteht die Mög­lich­keit, mit Kom­men­ta­ren und nach dem Like-Prinzip die ei­gent­li­che Bewertung zu bewerten. Aus diesen Bei­spie­len lassen sich einige Best-Practices ableiten:

  • Be­wer­tun­gen, Ratings und Kommentar müssen au­then­tisch sein und wirklich von Kund­schaft stammen.
  • Sie sollten schlechte Be­wer­tun­gen nicht löschen oder ver­schlei­ern. Statt­des­sen lohnt es sich sachlich auf die Kritik zu reagieren und höflich Hilfe an­zu­bie­ten.
  • Ermutigen Sie User, Feedback abzugeben, und suchen Sie proaktiv den Austausch. Eine höhere Anzahl an Be­wer­tun­gen si­gna­li­siert, dass Ihr Angebot sehr populär ist.
  • Die Be­wer­tungs­funk­ti­on muss leicht zu finden und un­kom­pli­ziert sein.
  • Es kann sich rentieren, den Aufwand zu belohnen und aktive Re­zen­sen­tin­nen und Re­zen­sen­ten her­vor­zu­he­ben.
  • Werten Sie die Be­wer­tun­gen, Kom­men­ta­re und/oder Re­zen­sio­nen re­gel­mä­ßig aus. Nur wenn Sie die Kritik ernst nehmen und tat­säch­lich Schlüsse daraus ziehen, können Sie auch die Qualität des Angebots und die User-Ex­pe­ri­ence ver­bes­sern.

Wie lassen sich Ratings in eine Website einbinden?

Je nach Art des Be­wer­tungs­sys­tems gibt es ganz un­ter­schied­li­che Wege, Ratings in Websites ein­zu­bin­den: Am leich­tes­ten gelingt dies über in­te­grier­te Funk­tio­nen von Shop- und Content-Ma­nage­ment-Systemen (CMS). Viele Systeme verfügen von Haus aus über eine ent­spre­chen­de Funktion oder stellen zumindest separat in­stal­lier­ba­re Plugins für Be­wer­tun­gen zur Verfügung. Zudem gibt es un­kom­pli­zier­te Generator-Tools, die den ent­spre­chen­den HTML-Code mit wenigen Klicks au­to­ma­tisch erzeugen. Der Code kann an­schlie­ßend kopiert und ein­ge­bun­den werden. Darüber hinaus können Sterne-Be­wer­tun­gen natürlich auch manuell ge­schrie­ben werden.

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Plugins

Hier gibt es für die meisten CMS und Shop­sys­te­me prak­ti­sche Allround-Lösungen, die gleich mehrere un­ter­schied­li­che Review-Systeme wie Sterne, Punkte, Kreise oder ähnliche Icons anbieten. Auch Rich Snippets in den Google-SERPs werden von vielen Tools er­mög­licht. Die In­stal­la­ti­on ist – je nach CMS – in der Regel sehr einfach und das Spektrum möglicher Plugins reicht von kos­ten­lo­sen bis zu um­fang­rei­che­ren Premium-Lösungen. Allein für das weltweit meist­ge­nutz­te CMS WordPress gibt es unzählige solcher Rating- und Review-Plugins.

Plugin-Lösungen sind nicht zuletzt aufgrund ihrer uni­ver­sel­len Ein­setz­bar­keit, ihres großen Funk­ti­ons­um­fangs und der breiten Ver­füg­bar­keit für die meisten CMS ein prak­ti­ka­bler Ansatz. Zudem sind sie im Regelfall – je nach Plugin und CMS – auch von Ein­stei­gern un­kom­pli­ziert in die Website zu in­te­grie­ren.

Generator-Tools

Wer eine einfache Lösung für Website-Be­wer­tun­gen sucht und den Code nicht selbst schreiben möchte, kann auch auf ein Generator-Tool zu­rück­grei­fen. Ein Beispiel für ein solches Tool ist der Easy Icon Editor von Noun Project. Mit ihm können Sie vor­han­de­ne Sterne-Icons online anpassen – der Code wird au­to­ma­tisch generiert und kann an­schlie­ßend kopiert werden. Neben Standard-Sternen können Sie auch eigene Grafiken verwenden.

Zudem haben Sie noch die Mög­lich­keit, den Text oder die Anzahl der Sterne an­zu­pas­sen. Aufgrund der li­mi­tier­ten In­di­vi­dua­li­sier­bar­keit sind solche Lösungen al­ler­dings oftmals nur für sehr einfache Websites eine Al­ter­na­ti­ve. Ein weiteres Problem, das viele solcher Lösungen mit sich bringen, ist dass das Backend oftmals aufwendig ein­ge­rich­tet werden muss (bei­spiels­wei­se über ein spe­zi­el­les PHP-Skript), um die Nut­zer­ein­ga­ben auch speichern zu können.

Code von Hand schreiben

Natürlich können Sie den Code für Be­wer­tun­gen auf Ihrer Website auch per Hand schreiben. Für ein einfaches Stern­sys­tem etwa lässt sich mit HTML, CSS und etwas Ja­va­Script eine Be­wer­tungs­ska­la mit fünf aus­wähl­ba­ren Sternen umsetzen. Die Sterne können als SVG-Grafiken oder Unicode-Zeichen dar­ge­stellt und per Mausklick ak­ti­vier­bar gemacht werden. Dabei speichert Ja­va­Script die gewählte Bewertung (z. B. in einem For­mu­lar­feld), die an­schlie­ßend ser­ver­sei­tig ver­ar­bei­tet oder ge­spei­chert werden kann. Wer zu­sätz­lich dy­na­mi­sche Be­wer­tun­gen mit Feedback oder Durch­schnitts­wer­ten dar­stel­len möchte, kann dies mit Hilfe von Da­ten­bank­an­bin­dung (z. B. MySQL) und ser­ver­sei­ti­ger Logik (etwa mit PHP, Node.js oder Python) rea­li­sie­ren.

Ein einfaches Beispiel für eine CSS-Klasse für ein Sterne-Be­wer­tungs­sys­tem könnte wie unten gezeigt aussehen. Al­ler­dings betrifft dieser Code nur die Dar­stel­lung eines Sterne-Ratings – ein Skript zum Auslesen der Be­nut­zer­ein­ga­ben und zum Speichern fehlt hier noch.

1  .rating {
2      unicode-bidi: bidi-override;
3      direction: rtl;
4  }
5
6  .rating span {
7      display: inline-block;
8      width: 1.1em;
9      font-size: 2.8em;
10      color: #ccc;
11      cursor: pointer;
12      text-shadow: 0 0 1px #666;
13  }
14
15  .rating span:hover,
16  .rating span:hover ~ span {
17      color: gold;
18      text-shadow: 0 0 5px #e2e2e2;
19  }
20
21  .rating span:active,
22  .rating span:active ~ span {
23      color: yellow;
24  }
css

Reviews in den Google-SERPs anzeigen lassen

Sterne-Be­wer­tun­gen auf Ihrer Website haben noch einen weiteren Vorteil: Wenn Sie eine Aus­zeich­nung nach schema.org vornehmen, können die Ratings auch in den Google-SERPs als Rich Snippets angezeigt werden. Damit wirken sie, noch bevor Kundinnen und Kunden Ihre Seite besuchen, als Eye-Catcher, die mehr Traffic erzeugen können. In dem folgenden Screen­shot wurde bei Google bei­spiel­haft der mit sechs Oscars prämierte Film „La La Land“ gesucht. Die SERPs zeigen folgenden Eintrag der Internet Movie Database (IMDb) samt der durch­schnitt­li­chen User-Bewertung auf einer Skala von 1 bis 10, einer gra­fi­schen Dar­stel­lung als Sterne-Bewertung und der Anzahl der ab­ge­ge­be­nen Stimmen:

Bild: Screenshot eines Google-Suchergebnisses mit Sterne-Bewertungen als Rich-Snippet
Be­wer­tun­gen können direkt in Rich Snippets angezeigt werden; Quelle: Google-Suche

Wurden alle Aus­zeich­nun­gen nach schema.org vor­ge­nom­men, können Sie sich mithilfe ver­schie­de­ner Lösungen wie dem Google-Testing-Tool für struk­tu­rier­te Daten eine Vorschau anzeigen lassen. So sehen Sie schnell, ob Sie alles richtig aus­ge­zeich­net haben und die Dar­stel­lung korrekt ist.

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