Per­sön­li­che Fotos, wichtige Dokumente, das Video vom letzten Urlaub: Wir legen immer mehr Daten in die Cloud. Dropbox und Google Drive sind Ur­ge­stei­ne des Cloud-Marktes und un­ter­schei­den sich in einigen Punkten.

Alles im Überblick: Dropbox vs. Google Drive

Damit Ihnen die Ent­schei­dung Google Drive vs. Dropbox möglichst leicht fällt, haben wir die wich­tigs­ten Merkmale in einer Tabelle ge­gen­über­ge­stellt.

Dropbox Google Drive
Kos­ten­lo­ser Speicher 2 GB (per Emp­feh­lung er­wei­ter­bar) bis zu 15 GB, geteilt mit Gmail und Google Fotos
Premium-Speicher 2–3 TB, Team­ta­ri­fe mit mehr Speicher 100 GB bis 2 TB je nach Tarif
Ver­schlüs­se­lung AES-256 bei Spei­che­rung, SSL/TLS bei Über­tra­gung Ver­schlüs­se­lung bei Spei­che­rung und Über­tra­gung
Zwei-Faktor-Au­then­ti­fi­zie­rung
Direkte Zu­sam­men­ar­beit Dropbox Paper, Da­tei­frei­ga­ben und Kol­la­bo­ra­ti­ons­funk­tio­nen Google Docs, Sheets, Slides mit Echtzeit-Zu­sam­men­ar­beit
API für externe Software
Desktop-Software Windows, macOS, Linux Windows, macOS, Linux
Mobile App Android, iOS Android, iOS

Stand: März 2026

HiDrive Cloud-Speicher
Ihr sicherer Online-Speicher
  • Daten zentral speichern, teilen und be­ar­bei­ten
  • Ser­ver­stand­ort Deutsch­land (ISO 27001-zer­ti­fi­ziert)
  • Höchste Da­ten­si­cher­heit im Einklang mit der DSGVO

Google Drive vs. Dropbox im direkten Vergleich

Pioniere der Cloud-Tech­no­lo­gie: Sowohl Google Drive als auch Dropbox sind in­zwischen schon weit über zehn Jahre am Markt vertreten und haben maß­geb­lich dazu bei­getra­gen, Cloud-Speicher für ein breites Publikum zu­gäng­lich zu machen. Für viele Nutzende waren sie der erste prak­ti­sche Einstieg in die Cloud-Nutzung. Beide Dienste bieten die zentralen Vorteile moderner Cloud-Lösungen:

  • Zugriff auf Dateien von ver­schie­de­nen Geräten
  • Zugriff auf Daten von nahezu überall mit In­ter­net­ver­bin­dung
  • Sichere Spei­che­rung mit red­un­dan­ter Da­ten­hal­tung in Re­chen­zen­tren
  • Ge­mein­sa­mes Verwalten und Be­ar­bei­ten von Dateien in Echtzeit

Was kann Google Drive?

Den Spei­cher­dienst von Google gibt es in seinen Grund­zügen bereits seit 2006. Seitdem hat sich das Angebot wei­ter­ent­wi­ckelt und ist heute eine leis­tungs­star­ke Cloud-Lösung, die ver­schie­de­ne Funk­tio­nen erfüllt:

  • Spei­che­rung und Ver­wal­tung aller Da­tei­ty­pen
  • In­te­gra­ti­on mit Google-Diensten wie Gmail, Google Fotos, und mehr
  • Zugriff über Browser und Desktop-Apps

Wenn man die Office-An­wen­dun­gen von Google verwendet, ist die Zu­sam­men­ar­beit mit anderen Nut­ze­rin­nen und Nutzern an Do­ku­men­ten, Prä­sen­ta­tio­nen oder Ta­bel­len­kal­ku­la­tio­nen sehr einfach:

  • Echtzeit-Zu­sam­men­ar­beit an Do­ku­men­ten, Prä­sen­ta­tio­nen und Tabellen
  • Alle Än­de­run­gen in Google Docs, Sheets oder Slides werden au­to­ma­tisch in Drive ge­spei­chert
  • Flexible Frei­ga­be­op­tio­nen (Nur ansehen, Kom­men­tie­ren, Be­ar­bei­ten)

Besondere Features von Google Drive:

  • In­te­gra­ti­on mit anderen An­wen­dun­gen von Google
  • Dritt­an­bie­ter-Apps zur direkten Spei­che­rung von Dateien in Google Drive
  • Desktop- und Mobile-Apps zur einfachen Syn­chro­ni­sa­ti­on und Ver­wal­tung

Was kann Dropbox?

Dropbox ist seit 2007 auf dem Markt vertreten und nutzt seither ein ähnliches System: Nach der In­stal­la­ti­on befindet sich ein Ordner auf dem eigenen PC oder Mac, der bei be­stehen­der In­ter­net­ver­bin­dung konstant mit einer iden­ti­schen Version auf dem Server der Firma syn­chro­ni­siert wird. Über diesen Ordner und über die Web­ober­flä­che können Dateien nicht nur ge­spei­chert, sondern auch mit anderen geteilt und gemeinsam genutzt werden.

Dropbox bietet jedoch mehr als nur die Ver­wal­tung eines einzelnen Ordners:

Funktion Details
Da­tei­spei­che­rung & Syn­chro­ni­sa­ti­on Dateien werden au­to­ma­tisch zwischen Geräten syn­chro­ni­siert.
Teilen von Ordnern & Dateien Ordner und Dateien können mit anderen geteilt werden, auch ohne Dropbox-Account.
Zu­griffs­rech­te Erstellen von in­di­vi­du­el­len Download-Links für Ordner und Dateien.
Platt­form­über­grei­fend Desktop-Software für Windows, macOS und Linux sowie Mobile-Apps für Android und iOS.
Ent­wick­ler­schnitt­stel­len Über APIs kann Dropbox in andere An­wen­dun­gen in­te­griert werden.

Seit 2017 erweitert der Dienst Dropbox Paper die Dropbox-Pro­dukt­pa­let­te: Der Service bietet eine Online-Text­ver­ar­bei­tung, mit der mehrere Nut­ze­rin­nen und Nutzer gemeinsam an einem Dokument arbeiten können. Dropbox sieht Paper als digitalen Ar­beits­platz, der den Austausch von In­for­ma­tio­nen, das Teilen von Medien und die Vor­be­rei­tung von Meetings er­mög­licht.

Hinweis

Die mobile App und Desktop App von Dropbox Paper wurden am 9. Oktober 2025 ein­ge­stellt. Paper-Dokumente sind jedoch weiterhin über den Web­brow­ser verfügbar.

Besondere Features von Dropbox:

  • Syn­chro­ni­sa­ti­ons­soft­ware für ver­schie­den Geräte
  • Dropbox Paper für die Zu­sam­men­ar­beit in Do­ku­men­ten (Web)
  • Ver­schlüs­se­lung der Daten bei Spei­che­rung und Über­tra­gung
  • Weitere Features zur Zu­sam­men­ar­beit für Pre­mi­um­kun­den

Wie funk­tio­niert der Zugriff auf Google Drive?

Google Drive kann komplett über eine Web-Schnitt­stel­le bedient werden. Über die Website steht Nutzenden eine Da­tei­ver­wal­tung zur Verfügung. Man kann Ordner anlegen, Dateien oder ganze Ordner hochladen und diese ver­schie­ben. Al­ter­na­tiv kann die Software Google Drive for Desktop genutzt werden, die sowohl für macOS als auch für Windows vorhanden ist. Die Software gibt einem die Mög­lich­keit, aus­ge­wähl­te Ordner auf der Fest­plat­te mit dem Drive-Speicher zu syn­chro­ni­sie­ren. Nimmt man hier Än­de­run­gen vor, finden diese parallel auch bei Google Drive statt, vor­aus­ge­setzt, es besteht eine Ver­bin­dung zum Internet.

Hinweis

Google stellt anderen Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern Schnitt­stel­len zur Verfügung. Deshalb bieten viele Dritt­pro­gram­me die Mög­lich­keit, Dateien direkt aus dem Programm in Google Drive zu speichern.

Wie funk­tio­niert der Zugriff auf Dropbox?

Prin­zi­pi­ell benötigen alle Nutzenden für die Zu­sam­men­ar­beit einen Account bei Dropbox. Damit man Daten aber auch Personen, die nicht bei dem Dienst an­ge­mel­det sind, zur Verfügung stellen kann, lassen sich für einzelne Dateien oder Ordner in­di­vi­du­el­le Download-Links erstellen.

Die Desktop-Software von Dropbox ist für Windows, macOS und Linux verfügbar. Außerdem gibt es Mobile-Apps für Android und iOS. Man kann aber auch über die Web­an­wen­dung auf die Dateien zugreifen.

Hinweis

Dropbox bietet anderen Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern Schnitt­stel­len an. So kann auch dieser Dienst in Kom­bi­na­ti­on mit anderer Software ein­gesetzt werden.

Welche Google-Drive-Pakete gibt es?

Die Stan­dard­aus­ga­be von Google Drive ist kostenlos. Hier stehen den Nutzenden 15 GB zur Verfügung. Bedenken muss man dabei al­ler­dings, dass der Speicher des Gmail-Kontos Teil von Google Drive ist. Neben dem kos­ten­lo­sen Speicher bietet Google Drive auch kos­ten­pflich­ti­ge Optionen, bei denen Nutzenden mehr Spei­cher­platz zur Verfügung steht:

Tarif Google Drive Spei­cher­platz
Kos­ten­lo­ser Speicher 15 GB
Google One 100 GB
Premium-Abo 200 GB bis 5 TB

Welche Dropbox-Pakete gibt es?

Die kos­ten­lo­se Option von Dropbox bietet 2 GB Spei­cher­platz. Wer den Dienst wei­ter­emp­fiehlt, erhält für jeden neu re­gis­trier­ten Nutzenden zu­sätz­li­che 500 MB, bis zu einem maximalen Spei­cher­platz von 16 GB. Weitere Abon­ne­ments bieten mehr Spei­cher­platz und er­wei­ter­te Funk­tio­nen wie eine Voll­text­su­che oder einen Ver­si­ons­ver­lauf von bis zu 180 Tage

Tarif Spei­cher­platz
Kostenlos 2 GB
Plus 2 TB
Pro­fes­sio­nal 3 TB
Standard (Team) 5 TB (gepoolt)
Advanced (Team) 15 TB+ (gepoolt)
En­ter­pri­se in­di­vi­du­ell
Hinweis

Dropbox gibt es auch speziell für Un­ter­neh­men. Hierbei wird pro Nutzerin bzw. Nutzer bezahlt, wobei der Spei­cher­platz je nach Tarif in­di­vi­du­ell anpassbar ist

Wie sichert Google Drive Daten?

Google Drive schützt Ihre Daten mit modernen Si­cher­heits­maß­nah­men:

  • 256-Bit-AES-Ver­schlüs­se­lung während der Spei­che­rung und Über­tra­gung
  • Zwei-Faktor-Au­then­ti­fi­zie­rung (2FA) zur Sicherung des Kontos
  • Zugriff über eine ver­schlüs­sel­te HTTPS-Ver­bin­dung
Hinweis

Die Re­chen­zen­tren von Google sind über die ganze Welt verteilt, wobei der größte Teil der Server in den USA steht. Als US-Un­ter­neh­men un­ter­liegt Google be­stimm­ten ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten, die den Zugriff auf Daten durch die US-Regierung er­mög­li­chen können, z. B. im Rahmen des CLOUD Act.

Wie sichert Dropbox Daten?

Die Server von Dropbox befinden sich in den USA. Da Dropbox ebenfalls ein US-Un­ter­neh­men ist, können die Nut­zer­da­ten auch hier durch den CLOUD Act auf Anfrage von US-Behörden ein­ge­se­hen werden. Dropbox ver­öf­fent­licht jedoch zwei Mal jährlich einen Trans­pa­renz­be­richt, in dem jede Anfrage von Behörden do­ku­men­tiert wird.

Zu den Si­cher­heits­merk­ma­len von Dropbox zählen:

Si­cher­heits­merk­mal Details
Ver­schlüs­se­lung 256-Bit für ruhende Dateien, 128-Bit für Dateien in Bewegung
Da­ten­trans­port Sicherer Transport über SSL/TLS
Zwei-Faktor-Au­then­ti­fi­zie­rung Optional für zu­sätz­li­chen Schutz

Wo liegen die Un­ter­schie­de?

In den ersten Jahren haben Google und Dropbox sehr un­ter­schied­li­che Rich­tun­gen ein­ge­schla­gen. Auch wenn sich die beiden Dienste immer weiter annähern, sind die damaligen Aus­rich­tun­gen noch heute zu erkennen. Der Fokus bei Dropbox lag und liegt auf der Syn­chro­ni­sa­ti­on von Dateien bei ver­schie­de­nen Nutzenden. Die hierfür be­reit­ge­stell­te Software macht die Zu­sam­men­ar­beit in aus­ge­wähl­ten Ordnern au­ßer­or­dent­lich einfach.

Für Google war Drive zunächst nur der Spei­cher­platz für Gmail-Konten und die Cloud-Computing-Dienste rund um Google Docs. Erst 2012 konnten Nut­ze­rin­nen und Nutzer ihren Cloud-Speicher auch ein­heit­lich verwalten. Google bietet enorm viel kos­ten­lo­sen Spei­cher­platz im Gegensatz zu Dropbox. Die Strategie hat dem Dienst viele Fans beschert.

Im Laufe der Zeit haben sich die beiden Anbieter immer mehr an­ge­nä­hert. Heute stellt auch Google eine Software zur Verfügung, die es er­mög­licht, Ordner auf dem eigenen PC mit dem Cloud-Speicher zu syn­chro­ni­sie­ren. Dropbox hingegen hat mit Dropbox Paper Funk­tio­nen ein­ge­führt, die ur­sprüng­lich nur von Google Docs bekannt waren.

Spei­cher­platz spielt für viele Nutzer heute eine zentrale Rolle – und hier bietet Google in der kos­ten­lo­sen Version deutlich mehr. Doch Dropbox punktet mit einer ein­zig­ar­ti­gen Syn­chro­ni­sa­ti­ons­tech­no­lo­gie: Statt nach jeder Änderung die gesamte Datei aus­zu­tau­schen, kopiert Dropbox nur die ver­än­der­ten Da­ten­blö­cke, was die Über­tra­gung erheblich be­schleu­nigt. Dropbox erlaubt außerdem pro Datei-Uploads bis 2 TB, Google Drive limitiert den täglichen Upload auf ca. 750 GB.

In Bezug auf Da­ten­si­cher­heit nehmen sich beide Anbieter wenig:

Si­cher­heits­merk­mal Dropbox Google Drive
Ver­schlüs­se­lung AES-256 für ruhende Dateien, SSL/TLS für Daten in Bewegung AES-256 für Spei­che­rung und Über­tra­gung
End-to-End-Ver­schlüs­se­lung Nicht stan­dard­mä­ßig verfügbar (nur optional für bestimmte Ordner) Nicht stan­dard­mä­ßig verfügbar
Zu­sätz­li­che Si­cher­heits­op­tio­nen Keine End-to-End-Ver­schlüs­se­lung stan­dard­mä­ßig, aber APIs zur Er­wei­te­rung Dritt­an­bie­ter-Tools zur Er­wei­te­rung der Si­cher­heit verfügbar

Google Drive vs. Dropbox: Welche die passende Variante ist, kommt ganz darauf an, was man mit dem Cloud-Speicher anfangen möchte. Dropbox bietet ein­zig­ar­ti­ge Funk­tio­nen für die Zu­sam­men­ar­beit, ins­be­son­de­re durch das Teilen von Ordnern und die Syn­chro­ni­sa­ti­on von Dateien mit der in­tel­li­gen­ten Block-Level-Tech­no­lo­gie. Google überzeugt hingegen mit tiefer In­te­gra­ti­on in andere Cloud-Dienste wie Text­ver­ar­bei­tung und E-Mails.

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