Mit der Nach­ver­fol­gung von Än­de­run­gen in Word lassen sich sämtliche Än­de­run­gen, For­ma­tie­run­gen oder Kom­men­ta­re in einem Word-Dokument nach­voll­zie­hen. Besonders bei der Team­ar­beit ist der Word-Än­de­rungs­mo­dus sehr hilfreich.

Kurz­an­lei­tung: Word-Än­de­rungs­mo­dus ak­ti­vie­ren

  1. Na­vi­gie­ren Sie in Word zum Menü „Über­prü­fen“.
  2. Klicken Sie auf „Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen“, um den Word-Än­de­rungs­mo­dus zu ak­ti­vie­ren und in Word Än­de­run­gen zu verfolgen.
  3. Bei Bedarf können Sie Dar­stel­lung und Markup der Word-Nach­ver­fol­gung im selben Op­ti­ons­me­nü ändern.
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Word-Än­de­rungs­mo­dus ak­ti­vie­ren

Tipp

Die hier gezeigten An­lei­tun­gen funk­tio­nie­ren für Office-Versionen ab 2016 und für Microsoft 365.

Wählen Sie im Hauptmenü unter „Über­prü­fen“ im Abschnitt „Nach­ver­fol­gung“ die Word-Option „Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen“ und darunter noch einmal „Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen“. An­schlie­ßend ist die Än­de­rungs­ver­fol­gung aktiviert: Alle Än­de­run­gen am Dokument werden nun pro­to­kol­liert. Die Dar­stel­lung der Än­de­run­gen hängt dabei von den Ein­stel­lun­gen des Än­de­rungs­mo­dus ab.

Bild: Word Änderungen verfolgen einschalten
Die Än­de­rungs­nach­ver­fol­gung in Word lässt sich über das Menüband der Re­gis­ter­kar­te „Über­prü­fen“ aufrufen.

Ist der Menüpunkt „Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen“ in Word aus­ge­graut, ist das Dokument mög­li­cher­wei­se gegen Än­de­run­gen geschützt. In diesem Fall müssen Sie zunächst den Word-Schreib­schutz aufheben, bevor Sie in Word Än­de­run­gen verfolgen können. Prüfen Sie unter „Über­prü­fen“ und „Be­ar­bei­tung ein­schrän­ken“, ob ein solcher Schutz ein­ge­rich­tet wurde, und heben diesen ggf. auf. Hierzu brauchen Sie mög­li­cher­wei­se das passende Kennwort.

Tipp

Sie können die Än­de­rungs­ver­fol­gung auch mit der Word-Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Strg] + [Umschalt] + [E] ak­ti­vie­ren!

Stan­dard­dar­stel­lung der Än­de­run­gen

Wenn Sie keine zu­sätz­li­chen Ein­stel­lun­gen fest­ge­legt haben, wird hin­zu­ge­füg­ter Text farblich und durch Un­ter­strei­chung her­vor­ge­ho­ben und am rechten Sei­ten­rand finden Sie Sprech­bla­sen mit In­for­ma­tio­nen über die Än­de­run­gen. Wenn Sie die Maus über den ge­än­der­ten Text bewegen, erscheint ebenfalls eine Sprech­bla­se mit de­tail­lier­ten In­for­ma­tio­nen zu den ge­än­der­ten Elementen. Dabei werden die Än­de­run­gen ver­schie­de­ner Au­torin­nen und Autoren in un­ter­schied­li­chen Farben dar­ge­stellt und können von anderen Nutzenden ähnlich wie mit der Word-Kom­men­tar­funk­ti­on kom­men­tiert werden.

Al­ter­na­ti­ve Dar­stel­lungs­mög­lich­kei­ten

Mit den Ein­stel­lungs­op­tio­nen zur Än­de­rungs­ver­fol­gung können Sie die Dar­stel­lung der Än­de­run­gen genau auf Ihre Er­for­der­nis­se anpassen. Für den Umfang der Än­de­rungs­an­zei­ge gibt es ver­schie­de­ne Ein­stel­lun­gen. So können Sie festlegen, ob Ihre Än­de­run­gen de­tail­liert, mit weniger De­tail­tie­fe oder gar nicht dar­ge­stellt werden sollen.

Unter „Mar­ku­p­op­tio­nen“ können Sie außerdem die Art der Dar­stel­lung genauer festlegen. Hier können Sie bei­spiels­wei­se festlegen, ob For­ma­tie­run­gen oder Lö­schun­gen als Än­de­run­gen erfasst werden sollen oder nicht.

Eine weitere Dar­stel­lungs­mög­lich­keit für Än­de­run­gen ist der Bereich Prüfen. Diesen können Sie sich mit einem Kick auf die gleich­na­mi­ge Schalt­flä­che ein­blen­den lassen. Hier lassen sich die durch­ge­führ­ten Än­de­run­gen mit dem je­wei­li­gen Be­ar­bei­ten­den anzeigen, ähnlich wie in den Sprech­bla­sen am Sei­ten­rand, al­ler­dings ohne Zeit­an­ga­be. Der Über­ar­bei­tungs­be­reich ist besonders praktisch, um auf einen Blick fest­zu­stel­len, ob das Dokument noch Än­de­run­gen enthält, die Sie annehmen oder ablehnen müssen. Oben im Über­ar­bei­tungs­be­reich sehen Sie die Anzahl offener Über­ar­bei­tun­gen.

Bild: Word Änderungen prüfen
Die Über­ar­bei­tun­gen in Word lassen sich mit der Option „Prüfen“ über­sicht­lich anzeigen.
Tipp

Den Än­de­rungs­mo­dus gibt es nicht nur in Word. Auch in Excel können Sie Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen.

Än­de­run­gen annehmen oder ablehnen

Im Menüband der Re­gis­ter­kar­te „Über­prü­fen“ finden Sie Optionen, um Än­de­run­gen an­zu­neh­men oder ab­zu­leh­nen. Über die Schalt­flä­chen „Weiter“ und „Zurück“ können Sie die Än­de­run­gen einzeln durch­ge­hen. Mit den Schalt­flä­chen „Annehmen“ und „Ablehnen“ nehmen Sie die aus­ge­wähl­te Änderung dabei an oder lehnen sie ab – Word springt danach au­to­ma­tisch zur nächsten Änderung. Die an­ge­nom­me­ne oder ab­ge­lehn­te Änderung ver­schwin­det aus der Än­de­rungs­lis­te, wird also nicht mehr als Änderung angezeigt.

Bild: Word Änderungen verfolgen einschalten
Mit den Me­nü­schalt­flä­chen „Annehmen“ und „Ablehnen“ können Sie die Än­de­run­gen einzeln annehmen oder ablehnen.

Wenn Sie auf den Pfeil neben den Schalt­flä­chen „Annehmen“ bzw. „Ablehnen“ klicken, haben Sie weitere Mög­lich­kei­ten zur schnel­le­ren Be­ar­bei­tung. Sie können so z. B. sämtliche Än­de­run­gen auf einmal annehmen oder ablehnen.

Word: Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen und Drucken

Beachten Sie, dass die Än­de­rungs­ver­fol­gung auch beim Drucken des Dokuments angezeigt wird, d. h. die Än­de­rungs­hin­wei­se am Rand oder im Text werden mit­ge­druckt. Wenn Sie das nicht möchten, haben Sie zwei Mög­lich­kei­ten:

  1. Öffnen Sie die Re­gis­ter­kar­te „Datei“ und wählen Sie die Option „Drucken“ aus. Unter „Ein­stel­lun­gen“ öffnen Sie das Op­ti­ons­feld „Alle Seiten drucken“. Unten finden Sie den Eintrag „Markup drucken“. Wenn Sie dort das Häkchen entfernen, wird das Dokument in der ge­än­der­ten Fassung ohne Dar­stel­lung der Än­de­run­gen gedruckt. Rechts finden Sie die Druck­vor­schau.
  2. Wenn Sie vor dem Drucken die An­zei­ge­ein­stel­lun­gen auf „Markup: Keine“ umstellen, wird das Dokument ebenfalls ohne Dar­stel­lung der Än­de­run­gen in der ge­än­der­ten Fassung gedruckt. Al­ter­na­tiv dazu können Sie die Ein­stel­lung „Original“ wählen und das Dokument in der früheren Version ohne Än­de­run­gen drucken.

Word: Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen aus­schal­ten

Wollen Sie den Word-Än­de­rungs­mo­dus de­ak­ti­vie­ren, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Rufen Sie den Reiter „Über­prü­fen“ auf.
  2. Klicken Sie im Menüband auf den Eintrag „Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen“ (zu finden in der Rubrik „Nach­ver­fol­gung”).
  3. Drücken Sie erneut auf „Än­de­run­gen nach­ver­fol­gen“.

Damit ist die Än­de­rungs­ver­fol­gung aus­ge­schal­tet und es werden keine Än­de­run­gen mehr markiert. Die bisher pro­to­kol­lier­ten Än­de­run­gen werden al­ler­dings weiter angezeigt und können immer noch an­ge­nom­men oder abgelehnt werden.

Denken Sie daran, die Än­de­rungs­ver­fol­gung aus­zu­schal­ten, wenn Sie sie nicht mehr benötigen, und alle Än­de­run­gen endgültig an­zu­neh­men bzw. ab­zu­leh­nen. Das gilt besonders dann, wenn Sie das fertige Dokument im Word-Format an andere Personen wei­ter­ge­ben möchten. Die Emp­fan­gen­den sehen sonst die früheren Fassungen des Textes.

Tipp

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