Die Feh­ler­mel­dung „There has been a critical error on this Website“ führt bei WordPress dazu, dass Websites nicht mehr funk­tio­nie­ren. Wir zeigen im Artikel die häu­figs­ten Ursachen und geben Tipps, wie Sie Ihre Website schnell wieder fit machen.

Für die Feh­ler­mel­dung gibt es eine Reihe von häufigen Ursachen, bei­spiels­wei­se ein WordPress-Update oder ein neu in­stal­lier­tes Plugin, das mit den bis­he­ri­gen Kon­fi­gu­ra­tio­nen von Themes und Plugins nicht mehr kom­pa­ti­bel ist. Egal welche Ursache der Grund für die Feh­ler­mel­dung ist, unter allen Umständen ist dann schnelles Handeln gefordert, damit die be­trof­fe­ne Website schnell wieder ein­satz­be­reit ist.

Welche Ursachen gibt es für die Feh­ler­mel­dung bei WordPress „There has been a critical error on this website“?

Da für die Feh­ler­mel­dung eine ganze Reihe von Ursachen ver­ant­wort­lich sein kann, sollten Sie zuerst die häu­figs­ten Feh­ler­quel­len prüfen und diese aus­schlie­ßen, bevor Sie seltenere Ursachen durch­leuch­ten und unnötig Zeit verlieren.

Zu den häufig ver­ant­wort­li­chen Ursachen gehören bei­spiels­wei­se:

  • In­kom­pa­ti­ble Themes oder Plugins: Sehr häufig führt ein neu in­stal­lier­tes oder ein ak­tua­li­sier­tes Theme oder Plugin zu Kom­pli­ka­tio­nen mit der be­stehen­den Kon­fi­gu­ra­ti­on. So kann eine Änderung dazu führen, dass das neue Theme/Plugin mit der aktuellen WordPress-Version oder anderen Themes und Plugins nicht kom­pa­ti­bel ist.
  • Feh­ler­haf­te WordPress-Dateien: Auch fehlende oder be­schä­dig­te Dateien im WordPress-Core können dafür ver­ant­wort­lich sein, dass eine Website nicht mehr funk­tio­niert und eine ent­spre­chen­de Feh­ler­mel­dung erscheint.
  • Ser­ver­aus­fäl­le oder Netz­werk­stö­run­gen: Manchmal liegen die Feh­ler­quel­len auch außerhalb der eigenen Kon­troll­mög­lich­kei­ten. Denn Störungen auf Ser­ver­ebe­ne oder Netz­werk­pro­ble­me können dazu führen, dass die Website nicht er­reich­bar ist und die Feh­ler­mel­dung angezeigt wird. Dies passiert auch dann, wenn WordPress selbst nicht das Problem ver­ur­sacht hat.
  • Probleme mit der PHP-Version: Veraltete oder nicht un­ter­stütz­te PHP-Versionen sind ebenso eine der häu­figs­ten Ursachen für Probleme auf ver­wal­te­ten Websites, die zu In­kom­pa­ti­bi­li­tä­ten führen können.
  • Spei­cher­platz­pro­ble­me auf dem Server: Wenn sich immer mehr Daten auf dem Server sammeln, kann dies unter Umständen dazu führen, dass bestimmte Prozesse nicht ord­nungs­ge­mäß aus­ge­führt werden können.

Neben den be­kann­te­ren Ursachen gibt es aber auch seltenere Faktoren, die die Feh­ler­mel­dung „There has been a critical error on this website“ bei WordPress auslösen können:

  • Probleme innerhalb der Datenbank: Be­schä­dig­te Tabellen oder auch fehlende Daten können Konflikte in der WordPress-Datenbank auslösen. Die Folge: Websites werden nicht mehr richtig geladen.
  • Fehler in der Ser­ver­kon­fi­gu­ra­ti­on: Un­zu­rei­chen­de Res­sour­cen oder falsch kon­fi­gu­rier­te Da­tei­be­rech­ti­gun­gen sind selten, aber stellen auch immer wieder eine Quelle für die Feh­ler­mel­dung dar.
  • Risiken durch Si­cher­heits­vor­fäl­le: Auch Probleme mit der Si­cher­heit einer Website oder Cy­ber­an­grif­fe wie Hacking können schwer­wie­gen­de Fehler her­vor­ru­fen. Damit sind Websites meist für einen längeren Zeitraum außer Gefecht gesetzt, mit teils schweren Fol­ge­schä­den.

In manchen Fällen ist auf den ersten Blick er­sicht­lich, warum die Feh­ler­mel­dung er­schie­nen ist. In anderen Fällen liegen die Ursachen nicht direkt auf der Hand. Eine manuelle und um­fang­rei­che Diagnose gibt unter allen Umständen ein um­fas­sen­des Lagebild und hilft bei der Iden­ti­fi­zie­rung der Ursachen. Am besten führen Sie die Diagnose Schritt für Schritt durch, indem Sie einzelne Kom­po­nen­ten der Website isolieren, um so nach und nach die un­ter­schied­li­chen po­ten­zi­el­len Feh­ler­quel­len zu eli­mi­nie­ren. Ist der Fehler gefunden, geht es an die Behebung.

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Wie kann man die Feh­ler­mel­dung „There has been a critical error on this website“ in WordPress beheben?

Um die Feh­ler­mel­dung zu beheben und po­ten­zi­el­len Ursachen auf den Grund zu gehen, ak­ti­vie­ren Sie das WordPress-Debugging bzw. führen einen WordPress Debug durch. Dazu geben Sie in wp-config.php den nach­fol­gen­den Code ein:

define('WP_DEBUG', true);
define('WP_DEBUG_LOG', true);
define('WP_DEBUG_DISPLAY', false);
@ini_set('display_errors', 0);
php

Danach über­prü­fen Sie die wp-content/debug.log-Datei auf Feh­ler­mel­dun­gen.

Weitere Lö­sungs­an­sät­ze können unter anderem sein:

  • Alle Plugins de­ak­ti­vie­ren: Um feh­ler­haf­te Plugins als Quelle aus­zu­schlie­ßen, sollten Sie alle Plugins de­ak­ti­vie­ren. Dazu müssen Sie den Namen des Plugins-Ordners via FTP bei­spiels­wei­se in plugins_deactivated ändern. Wenn Plugins als Ursache aus­ge­schlos­sen werden können bzw. der Fehler behoben ist, benennen Sie den Ordner wieder zurück in die ur­sprüng­li­che Be­zeich­nung. Sollten Sie Zugriff auf das Backend von WordPress haben, lässt sich dies leichter über die Plugin-Sektion lösen, indem Sie dort alle in­stal­lier­ten Plugins de­ak­ti­vie­ren.
  • Den Cache leeren: Ge­spei­cher­te und mög­li­cher­wei­se veraltete Daten, wie bei­spiels­wei­se zwi­schen­ge­spei­cher­te Sei­ten­in­hal­te, werden auch bei WordPress über den Cache bereinigt. Indem Sie in Wordpress den Cache leeren wird im besten Fall nicht nur direkt der Fehler mit ein paar Klicks behoben, sondern die Website läuft im Nachgang auch oft rei­bungs­lo­ser. Dies ist auch eine gute Mög­lich­keit, WordPress schneller zu machen. Um den WordPress-Cache zu leeren, gehen Sie im Backend über „Ein­stel­lun­gen“ zur Auswahl „Cache“ und wählen dort die Be­stä­ti­gung für die Be­rei­ni­gung. Wenn das Backend nicht zur Verfügung steht, kann der Cache bei­spiels­wei­se so geleert werden:
cd wp-content/cache
rm -rf *
bash
  • Zum Stan­dard­the­me wechseln: Wenn ein feh­ler­haf­tes Theme hinter dem Fehler steckt, hilft der Wechsel zu einem Stan­dard­the­me wie Twenty Twenty und der Fehler sollte direkt behoben sein. Sofern der Zugang zum Backend funk­tio­niert, ist dies schnell erledigt. Wechseln Sie dazu einfach in den „Design“-Bereich und löschen Sie das aktuell aus­ge­wähl­te Theme. Sollte der Weg über das Backend nicht zur Verfügung stehen, geht die Änderung nur über das FTP und dort `wp-content/themes´. Dort ändern Sie entweder die Be­zeich­nung des Theme-Ordners oder löschen diesen komplett und laden dort eines der Stan­dard­the­mes hinein, sofern dort nicht bereits eines als Backup vorhanden war.
  • Da­tei­be­rech­ti­gun­gen über­prü­fen: Falsche Da­tei­be­rech­ti­gun­gen können ebenfalls zu Problemen führen. Über­prü­fen Sie die Be­rech­ti­gun­gen für die wp-content-, wp-includes- und wp-admin-Ver­zeich­nis­se. Diese sollten auf Stan­dard­wer­te wie 755 oder 750 gesetzt sein, für Dateien gelten die Werte 644 oder 640.
  • Backup wie­der­her­stel­len: Wenn alle bis­he­ri­gen Pro­blem­be­he­bungs­ver­su­che keinen Erfolg erzielt haben, führt der Weg oft nicht an einem Backup vorbei. Dabei werden alle Da­ten­punk­te zur letzten Sicherung wie­der­her­ge­stellt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie re­gel­mä­ßig WordPress-Backups erstellen. Dann sind Sie für Notfälle bestens gewappnet.
  • PHP-Spei­cher­li­mit erhöhen: In manchen Fällen reicht es einfach, den zu­ge­wie­se­nen Speicher zu erhöhen. Um dies zu tun, fügen Sie den folgenden Code in die wp-config.php-Datei ein: define('WP_MEMORY_LIMIT', '256M');
  • PHP-Version prüfen bzw. updaten: Auch eine veraltete oder nicht kom­pa­ti­ble PHP-Version kann zum Ausfall einer Website führen. In den meisten Fällen müssen Sie hierzu den Hosting-Anbieter kon­tak­tie­ren. Al­ter­na­tiv kann die PHP-Version auch über das Hosting-Kon­troll­pa­nel geändert werden.
Hinweis

Die PHP-Version Ihrer WordPress-Website zu ak­tua­li­sie­ren, will gut vor­be­rei­tet sein. Erfahren Sie im Hilfe-Center-Artikel WordPress: Ak­tua­li­sie­ren der PHP-Version, wie Sie als Kundin oder Kunde von IONOS vorgehen müssen. Wichtig ist, dass Sie vor der Ak­tua­li­sie­rung ein Backup anlegen und im Anschluss alles über­prü­fen, inklusive der ver­wen­de­ten Plugins.

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