Nachdem Sie ein Windows-Update aus­ge­führt haben, kommt häufig die Meldung: „Windows wird vor­be­rei­tet. Schalten Sie den Computer nicht aus.“ Das Wich­tigs­te ist jetzt Geduld, denn der Vorgang kann hin und wieder länger dauern. Doch in manchen Fällen ver­schwin­det die Meldung nicht. Lesen Sie hier, wie Sie das Problem lösen können.

Lösung 1: Abwarten

Falls die Meldung „Windows wird vor­be­rei­tet. Schalten Sie den Computer nicht aus“ auch nach längerer Zeit nicht ver­schwin­det, wird Ihre Geduld auf die Probe gestellt. Je nach Leistung und Kapazität des PCs kann dies sogar eine oder auch mehrere Stunden dauern. Wie lange genau, hängt vom je­wei­li­gen Gerät ab. Dauert der Vorgang jedoch länger als drei Stunden, ist mit großer Wahr­schein­lich­keit etwas schief­ge­lau­fen.

Tipp

Erstellen Sie re­gel­mä­ßig Backups von Ihrem Windows-System, um bei pro­ble­ma­ti­schen Updates keine wichtigen Daten zu verliefen. Wie Sie ein Windows-10-Backup erstellen erfahren Sie hier im Digital Guide.

Lösung 2: Computer her­un­ter­fah­ren und vom Strom trennen

Es sind mehrere Stunden vergangen und das Windows-Update ist immer noch nicht fertig in­stal­liert? Dann versuchen Sie, den PC über den Reset-Knopf an Ihrem Gehäuse neu zu starten. Ist dies nicht möglich, schalten Sie den Computer von Hand aus, indem Sie den Ein­schalt­knopf ein paar Sekunden lang gedrückt halten. Trennen Sie den Rechner an­schlie­ßend vom Strom. Bei Laptops müssen Sie das Netzkabel aus der Steckdose ziehen und den Akku entfernen. Wenn Sie den Akku nicht entnehmen können, lassen Sie das Gerät so lange ein­ge­schal­tet, bis der Akku leer ist und es sich von selbst aus­schal­tet.

Nachdem Sie einige Minuten gewartet haben, fahren Sie den Computer bzw. Laptop wieder ganz normal hoch. Windows 10 versucht nun erneut, das Update zu in­stal­lie­ren. In den meisten Fällen sollte das Problem damit gelöst sein.

Lösung 3: Updates de­instal­lie­ren

Ab und zu kommt es vor, dass Windows in einer Schleife steckt und immer wieder versucht, das Update durch­zu­füh­ren. Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie die Start­op­tio­nen von Windows nutzen. Sie können auf diese zugreifen, indem Sie während des Hoch­fah­rens die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on [Shift] + [F8] drücken. Wenn das nicht klappt, schalten Sie den PC über den Ein­schalt­knopf an und direkt danach wieder aus. Wie­der­ho­len Sie diesen Vorgang mehrfach – Windows 10 wird dann au­to­ma­tisch die Start­op­tio­nen öffnen. Wählen Sie in den er­wei­ter­ten Optionen zur Pro­blem­be­hand­lung den Punkt Updates de­instal­lie­ren aus. Damit werden zuletzt in­stal­lier­te Qualitäts- und Funk­ti­ons­up­dates von Windows entfernt.

Lösung 4: Windows au­to­ma­tisch re­pa­rie­ren

Wenn Sie Ihren Rechner nicht mehr richtig starten können, muss das nicht zwingend am Windows-10-Update liegen. Es ist durchaus möglich, dass eine Datei in Windows be­schä­digt oder gelöscht wurde. Versuchen Sie in diesem Fall, das System au­to­ma­tisch re­pa­rie­ren zu lassen. Hierfür stehen Ihnen ver­schie­de­ne Bord­mit­tel zur Verfügung, die Sie zur Feh­ler­be­he­bung einsetzen können.

Windows re­pa­rie­ren per Pro­blem­be­hand­lung

  • Öffnen Sie die Ein­stel­lun­gen.
  • Na­vi­gie­ren Sie zu dem Punkt Pro­blem­be­hand­lung.
  • Klicken Sie nun auf Pro­blem­be­hand­lung ausführen.

Feh­ler­haf­te Sys­tem­da­tei re­pa­rie­ren

  • Öffnen Sie über das Startmenü die Ein­ga­be­auf­for­de­rung mit Ad­mi­nis­tra­tor­rech­ten, indem Sie cmd in die Windows-Suche eingeben.
  • Klicken Sie per Rechts­klick auf das Ergebnis Ein­ga­be­auf­for­de­rung und wählen Sie Als Ad­mi­nis­tra­tor ausführen.
  • Geben Sie in das Fenster den Befehl sfc /scannow ein.
  • Windows überprüft nun das System und repariert ggf. feh­ler­haf­te Dateien.
  • An­schlie­ßend müssen Sie den Computer neu starten.
Tipp

Um Feh­ler­dia­gno­se und Reparatur zu ver­ein­fa­chen, können Sie Windows 10 im ab­ge­si­cher­ten Modus starten. Dabei wird das Be­triebs­sys­tem nur mit grund­le­gen­den Funk­tio­nen gestartet, und kritische Sys­tem­feh­ler lassen sich so leichter fest­stel­len und re­pa­rie­ren.

Lösung 5: Windows 10 zu­rück­set­zen

Besteht das Problem weiterhin, kann das Zu­rück­set­zen von Windows Abhilfe schaffen. Dafür benötigen Sie bei­spiels­wei­se einen Boot-Stick. Mehr zum Zu­rück­set­zen von Windows 10 erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Tipp

Die vor­ge­schla­ge­nen Lösungen beziehen sich auf Windows 10, sind aber auch für andere Windows-Versionen anwendbar. Falls Sie nicht wissen, welche Sie verwenden, können Sie sich Ihre Windows-Version anzeigen lassen.

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