Damit eine Website ideal läuft und Kom­pli­ka­tio­nen vermieden werden, ist es wichtig, dass jeder Nutzer seine genauen Aufgaben und Rechte kennt und diese fest­ge­legt werden. Bei WordPress werden Rollen einfach ein­ge­stellt und so ein rei­bungs­lo­ser Ablauf er­mög­licht. Hier erfahren Sie, wie Sie WordPress-Rollen verwalten, welche es überhaupt gibt und was Sie beim Ein­stel­len beachten sollten.

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Wozu gibt es WordPress-Be­nut­zer­rol­len?

Be­nut­zer­rol­len bei WordPress legen fest, welche Rechte und Zu­griffs­mög­lich­kei­ten ein Nutzer für eine Website hat. Die Anzahl der Aufgaben ist schließ­lich auf einer Homepage groß, doch nicht jeder Mit­ar­bei­ter ist auch für jeden Ar­beits­schritt nötig oder muss befugt sein, Ein­stel­lun­gen zu ändern. Von der Er­stel­lung neuer Beiträge über das Hin­zu­fü­gen weiterer Nutzer bis zur In­stal­la­ti­on eines Plugins reichen die Tä­tig­kei­ten. Da ist es gut, wenn jeder seine Aufgabe kennt und un­zu­läs­si­ges oder sogar schä­di­gen­des Verhalten von vorn­her­ein un­ter­bun­den wird.

Wenn Sie bei­spiels­wei­se eine Website für einen Kunden anlegen, sollte er zwar unbedingt auf die Inhalte zugreifen können, ein Theme muss er hingegen nicht verändern können. Ähnlich verhält es sich bei den WordPress-Rollen auf der eigenen Website. Ein Redakteur muss und sollte nicht auf die Plugins zugreifen können; Mit­ar­bei­ter, die eigene Beiträge bebildern oder ändern möchten, benötigen die ent­spre­chen­den Be­fug­nis­se al­ler­dings unbedingt. Eine durch­dach­te und strin­gen­te Auf­tei­lung der Rollen bei WordPress, genau fest­ge­leg­te Rechte und auch klar kom­mu­ni­zier­te Pflichten sorgen für rei­bungs­lo­se Abläufe und eine ef­fek­ti­ve­re und gleich­zei­tig sichere Arbeit.

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Welche WordPress-Rollen gibt es?

Es gibt, je nach Lesart, fünf bzw. sechs un­ter­schied­li­che Be­nut­zer­rol­len, die bei WordPress fest­ge­legt werden können. Es ist wichtig, die Aufgaben von Anfang an sinnvoll zu verteilen und dem­entspre­chend auch Be­rech­ti­gun­gen aus­zu­spre­chen.

Ad­mi­nis­tra­tor

Jede Website hat von Beginn an einen Ad­mi­nis­tra­tor. Dieser hat sämtliche Be­rech­ti­gun­gen, Zugriff auf alle Fä­hig­kei­ten und kann anderen Nutzern ihre WordPress-Rollen zuweisen. Der Admin fügt neue Nutzer hinzu oder löscht sie, in­stal­liert Updates oder Plugins, ändert Themes und hat die Kontrolle über die gesamte Seite. Diese Aufgabe sollten also ein Nutzer haben, der diese Ver­ant­wor­tung über­neh­men kann, ver­trau­ens­voll und ver­läss­lich ist und den Überblick über sämtliche Vorgänge hat. Es ist außerdem emp­feh­lens­wert, dass nur eine Person als Ad­mi­nis­tra­tor fungiert und der WordPress Admin-Login mittels eines .htaccess-Passworts geschützt wird.

Redakteur

Re­dak­teu­re sind für die Ver­öf­fent­li­chun­gen auf der Seite ver­ant­wort­lich. Ein Redakteur kann Beiträge und Seiten erstellen, ändern, pu­bli­zie­ren und löschen. Das gilt auch für Beiträge und Seiten, die von anderen Nutzern angelegt wurden. Die Haupt­auf­ga­be liegt also im in­halt­li­chen Teil der Website und bei einem größeren Team in der Be­auf­sich­ti­gung anderer Nutzer. Plugins, Themes oder Updates kann ein Redakteur hingegen nicht in­stal­lie­ren.

Autor

Im Gegensatz zu den beiden vor­he­ri­gen WordPress-Rollen ist der Autor lediglich für seine eigenen Inhalte ver­ant­wort­lich. Er kann somit keine Beiträge anderer Nutzer kor­ri­gie­ren, ver­öf­fent­li­chen oder löschen. Dafür darf er eigene Beiträge posten, be­ar­bei­ten und entfernen sowie Medien wie Bilder und Videos hochladen. Autoren können ihre Beiträge zwar be­stehen­den Ka­te­go­rien zuweisen, al­ler­dings keine eigenen Ka­te­go­rien erstellen.

Mit­wir­ken­der

Der Mit­wir­ken­de oder Mit­ar­bei­ter (engl. con­tri­bu­tor) ist dem Redakteur un­ter­stellt. Zwar kann er eigene Beiträge verfassen und anlegen, die Ver­öf­fent­li­chung muss al­ler­dings ein Redakteur (oder der Ad­mi­nis­tra­tor) über­neh­men. Mit­wir­ken­de haben weder die Mög­lich­keit, eigene Beiträge nach­träg­lich zu ändern oder gar zu löschen, noch können sie auf die Beiträge anderer Nutzer zugreifen. Damit ist diese Aufgabe gerade für externe Mit­ar­bei­ter oder Gast­au­toren ideal, die zwar Inhalte beitragen, aber keine Ver­ant­wor­tung innerhalb der Seite über­neh­men können oder sollen.

Abonnent

Abon­nen­ten haben keine aktiven Fä­hig­kei­ten oder Rechte bei WordPress. Lediglich ihr eigenes Profil können sie ändern und anpassen. Sie haben al­ler­dings Zugang zu sämt­li­chen Beiträgen auf der Website und dürfen diese lesen. Dieses Modell eignet sich vor allem für Nutzer, die Zugang zu ex­klu­si­ven Inhalten der Seite erhalten sollen. Eine Mitarbeit an den Inhalten findet hingegen nicht statt.

Son­der­fall: Super Ad­mi­nis­tra­tor

Diese WordPress-Rollen gibt es nur bei Multisite-Systemen. Der Super Ad­mi­nis­tra­tor hat sämtliche Rechte und Zugriffe auf alle Webseiten des Netzwerks und ist den Admins der einzelnen Seiten über­ge­ord­net. Nur er kann Themes in­stal­lie­ren, Plugins verwalten und sogar einzelne Seiten löschen.

Zu­sätz­li­che WordPress-Rollen

Während die oben genannten WordPress-Be­nut­zer­rol­len zum Standard gehören, er­mög­li­chen Ihnen einige Plugins auch die Ein­rich­tung weiterer Rollen mit zu­sätz­li­chen klar de­fi­nier­ten Aufgaben und Fä­hig­kei­ten. Beispiele dafür sind Ma­na­ger­funk­tio­nen für Shops oder SEO-Editoren.

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So legen Sie einen neuen Benutzer an

  1. Zunächst klicken Sie dazu auf den Menüpunkt „Benutzer“ in der linken Leiste und wählen „Neu hin­zu­fü­gen“ aus.
     
  2. In der Be­nut­zer­ver­wal­tung sehen Sie bereits, welche Eingaben er­for­der­lich und welche frei­wil­lig sind.
     
  3. An erster Stelle steht der Be­nut­zer­na­me. Bei diesem handelt es sich nicht um den Klarnamen des Nutzers. Aus Si­cher­heits­grün­den sollte der Be­nut­zer­na­me keine Rück­schlüs­se auf Vor- und Zunamen des neuen Benutzers zulassen.
     
  4. Die E-Mail-Adresse wird dazu verwendet, dem Nutzer seine Login-Daten zu­zu­sen­den. Jede Adresse kann dabei nur einmal genutzt werden.
     
  5. Die Angabe des Vor- und Zunamens ist frei­wil­lig. Wenn Sie diese Felder frei­las­sen, werden Beiträge unter dem Be­nut­zer­na­men ver­öf­fent­licht. Pro­fes­sio­nel­ler und per­sön­li­cher wirkt al­ler­dings der Klarname.
     
  6. Auch die Angabe der Website ist frei­wil­lig. Sie er­mög­licht dem je­wei­li­gen Nutzer lediglich die Ver­lin­kung auf seinen eigenen On­line­auf­tritt.
     
  7. Das Passwort generiert sich au­to­ma­tisch, wenn Sie bei WordPress neue Rollen anlegen. Beim ersten Login wird der neue Nutzer al­ler­dings gebeten, ein neues Passwort zu erstellen. Um Ihre Website und Ihre Daten optimal zu schützen, sollten Sie unbedingt auf einen hohen Pass­wort­schutz achten. Um ganz si­cher­zu­ge­hen, ist es emp­feh­lens­wert, dafür ein Passwort-Tool zu benutzen.
     
  8. An letzter Stelle können Sie aus den un­ter­schied­li­chen WordPress-Rollen auswählen und dem neuen Nutzer eine Position und damit ent­spre­chen­de Be­rech­ti­gun­gen zuweisen.

WordPress-Be­nut­zer­rol­len ändern

Es ist für den Admin später pro­blem­los möglich, Namen, Daten, Pass­wör­ter oder WordPress-Be­nut­zer­rol­len zu verwalten oder einzelne Eingaben im Web­ad­mi­nis­tra­ti­ons-Panel zu ändern. Hierzu klicken Sie einfach erneut auf der linken Seite auf „Benutzer“ und dann „Alle Benutzer“. Unter dem User, den Sie be­ar­bei­ten möchten, finden Sie dann die Option „Edit“.

WordPress-Rollen verwalten mit Plugins

Die Pflege, Übersicht und Ver­wal­tung der einzelnen WordPress-Rollen können gerade bei großen Teams mit zahl­rei­chen un­ter­schied­li­chen Re­dak­teu­ren und Autoren un­über­sicht­lich und zeit­rau­bend sein. Für diese Fälle gibt es ver­schie­de­ne WordPress-Plugins, mit denen sich Rollen und Zu­griffs­rech­te anpassen lassen und die dabei helfen, den Überblick zu behalten.

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Benutzer löschen

Wenn ein Nutzer nicht mehr für Sie oder Ihre Website tätig ist, ist es kein Problem, ihn im Backend zu löschen. So halten Sie ei­ner­seits Ordnung und stellen an­de­rer­seits sicher, dass der ehemalige Mit­ar­bei­ter keinen Zugriff mehr auf den Inhalt Ihrer Seite hat. Hierzu klicken Sie ebenfalls auf der linken Sei­ten­leis­te auf „Benutzer“ und dann „Alle Benutzer“. Nun setzen Sie neben dem Nutzer, den Sie löschen möchten, ein Häkchen und klicken im Drop-down-Menü oben links unter „Aktion wählen“ auf die Option „löschen“.

Da unter Umständen Content, den der Nutzer erstellt hat, bewahrt werden soll, gibt WordPress Ihnen nun noch die Mög­lich­keit, dessen Beiträge einem anderen Nutzer zu­zu­ord­nen. Al­ter­na­tiv löschen Sie sämt­li­chen Content des Nutzers und klicken auf „Löschen be­stä­ti­gen“.

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