Pro­gram­mie­ren mit KI hilft Ihnen dabei, den Ent­wick­lungs­pro­zess ef­fi­zi­en­ter zu gestalten. KI-As­sis­ten­ten gestatten Ent­wick­ler­teams, schneller und besser zu arbeiten, senken aber ebenso die Ein­stiegs­hür­den für Personen ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se. Die Kom­bi­na­ti­on von Pro­gram­mie­rung und KI birgt al­ler­dings auch Risiken wie die Ab­hän­gig­keit von au­to­ma­ti­sier­ten Ent­schei­dun­gen.

Pro­gram­mie­rung mit KI-Un­ter­stüt­zung: Was steckt dahinter?

Auch in der Soft­ware­ent­wick­lung spielt künst­li­che In­tel­li­genz eine immer größere Rolle. Bei der täglichen Arbeit mit Code kommt sie ins­be­son­de­re als un­ter­stüt­zen­des Werkzeug zum Einsatz, das Ent­wick­ler­teams entlastet. Das Pro­gram­mie­ren mit AI-Un­ter­stüt­zung gestattet es den Ver­ant­wort­li­chen, Rou­ti­ne­auf­ga­ben zu au­to­ma­ti­sie­ren, Fehler schneller zu erkennen und ef­fi­zi­en­ter zu arbeiten, was wiederum neue Po­ten­zia­le im Ent­wick­lungs­pro­zess eröffnet.

Die Pro­gram­mie­rung mittels KI-Tools basiert auf ma­schi­nel­len Lern­mo­del­len, die mit Millionen von Code­zei­len trainiert wurden. Mithilfe großer Da­ten­men­gen lernen KI-gestützte Pro­gram­mier­as­sis­ten­ten, Muster und Best Practices im Code zu erkennen. Dies er­mög­licht es den Tools, Code­zei­len vor­her­zu­sa­gen, komplexe Code­blö­cke au­to­ma­tisch zu ge­ne­rie­ren und den Code zu op­ti­mie­ren. Erstellt eine Ent­wick­le­rin oder ein Ent­wick­ler bei­spiels­wei­se eine Funktion, ana­ly­siert das Tool deren Namen sowie Zweck und schlägt im Op­ti­mal­fall den kom­plet­ten Funk­ti­ons­auf­bau vor.

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Pro­gram­mie­rung: Welche KI-An­wen­dungs- und Ein­satz­mög­lich­kei­ten gibt es?

Das Pro­gram­mie­ren mit KI bietet zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, Ar­beits­ab­läu­fe ef­fi­zi­en­ter zu gestalten und Ent­wick­lungs­pro­zes­se zu op­ti­mie­ren. Die Ein­satz­mög­lich­kei­ten für AI in der Pro­gram­mie­rung sind viel­sei­tig. Zu den wich­tigs­ten An­wen­dungs­ge­bie­ten zählen:

  • Au­to­ma­ti­sche Code-Ge­ne­rie­rung: Als zentraler An­wen­dungs­be­reich von AI für die Pro­gram­mie­rung gilt das au­to­ma­ti­sche Erstellen von Code. KI-gestützte Pro­gram­mier­as­sis­ten­ten gestatten es Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern, sich auf Grundlage vor­han­de­ner Code­ab­schnit­te oder Funk­ti­ons­be­schrei­bun­gen au­to­ma­ti­siert Vor­schlä­ge für die nächsten Code­zei­len anzeigen zu lassen.
  • Debugging: Ein weiteres wichtiges Ein­satz­ge­biet stellt die Feh­ler­er­ken­nung dar. Mithilfe von KI-Tools lassen sich Syn­tax­feh­ler und Schwach­stel­len im Code früh­zei­tig erkennen. Ent­spre­chen­de As­sis­ten­ten ana­ly­sie­ren den Pro­gramm­code auf Feh­ler­mus­ter und schlagen ge­ge­be­nen­falls Kor­rek­tu­ren vor.
  • Test­au­to­ma­ti­sie­rung: KI-gestützte An­wen­dun­gen sind dazu in der Lage, au­to­ma­tisch rea­lis­ti­sche Test­sze­na­ri­en zu kreieren, was zur Qua­li­täts­si­che­rung beiträgt. Ins­be­son­de­re in agilen Pro­jekt­um­ge­bun­gen, die häufige An­pas­sun­gen und Ak­tua­li­sie­run­gen bedingen, lässt sich mithilfe au­to­ma­ti­sier­ter Test­pro­ze­du­ren schnell her­aus­fin­den, ob die Anwendung rei­bungs­los funk­tio­niert.
  • Op­ti­mie­rung des Pro­gramm­codes: AI für die Pro­gram­mie­rung zu nutzen, ist auch im Zuge der Code-Op­ti­mie­rung sinnvoll. KI-Al­go­rith­men lassen sich verwenden, um Per­for­man­ce­pro­ble­me, Red­un­dan­zen und in­ef­fi­zi­en­te Struk­tu­ren zu iden­ti­fi­zie­ren. Dies gestattet es Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern, den Code gut struk­tu­riert und schlank zu halten. Darüber hinaus kommt KI-Un­ter­stüt­zung ebenso zum Einsatz, um po­ten­zi­el­le Si­cher­heits­lü­cken ausfindig zu machen und um zu über­prü­fen, ob der Code gängigen In­dus­trie­stan­dards und ge­setz­li­chen Richt­li­ni­en ent­spricht.

Was sind die Vorteile der Pro­gram­mie­rung mit KI?

Der Einsatz von KI in der Pro­gram­mie­rung bringt zahl­rei­che Vorteile mit sich. Zu den wich­tigs­ten Vorzügen gehören:

  • Schnel­le­re Ent­wick­lungs­zy­klen: KI-Tools be­schleu­ni­gen den Ent­wick­lungs­pro­zess erheblich, indem sie Rou­ti­ne­auf­ga­ben au­to­ma­ti­sie­ren und ef­fi­zi­en­te Code-Vor­schlä­ge un­ter­brei­ten. Dies senkt den Zeit- und Ar­beits­auf­wand, wodurch sich Projekte schneller umsetzen lassen.
  • Höhere Code­qua­li­tät durch Feh­ler­re­duk­ti­on: Durch au­to­ma­ti­sche Feh­ler­er­ken­nung und Op­ti­mie­rungs­vor­schlä­ge tragen KI-As­sis­ten­ten zur Ver­bes­se­rung der Code­qua­li­tät bei. KI-Pro­gram­mier­as­sis­ten­ten er­mög­li­chen es Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern, po­ten­zi­el­le Probleme früh­zei­tig zu beheben, was die Sta­bi­li­tät und Si­cher­heit der Anwendung erhöht.
  • Auch ohne Pro­gram­mier­kennt­nis­se nutzbar: Die KI-ge­stütz­ten Tools lassen sich mitunter ohne tief­grei­fen­de Pro­gram­mier­kennt­nis­se verwenden. Dadurch wird es auch un­er­fah­re­nen Ein­stei­ge­rin­nen und Ein­stei­gern möglich, erste Projekte in Ei­gen­re­gie um­zu­set­zen be­zie­hungs­wei­se eigene An­wen­dun­gen zu kreieren.
  • Ver­bes­ser­te Zu­sam­men­ar­beit im Team: KI-Code-Ge­ne­ra­to­ren nehmen mensch­li­chen Ent­wick­lungs­teams sich wie­der­ho­len­de Aufgaben ab und er­leich­tern die Do­ku­men­ta­ti­on, wodurch mehr Zeit für die Lösung komplexer Probleme verfügbar ist.

Welche Nachteile birgt AI für die Pro­gram­mie­rung?

Gleich­zei­tig gibt es auch einige Her­aus­for­de­run­gen und Risiken, die zu be­rück­sich­ti­gen sind:

  • Ab­hän­gig­keit: Es besteht die Mög­lich­keit, dass sich Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­ler zu sehr auf die KI verlassen und im Laufe der Zeit zu abhängig von der Tech­no­lo­gie werden. Ein über­mä­ßi­ger Einsatz von KI könnte somit die Ent­wick­lung und das Ver­ständ­nis grund­le­gen­der Pro­gram­mier­fä­hig­kei­ten be­ein­träch­ti­gen.
  • Fehler sind nicht aus­ge­schlos­sen: Auch KI-ge­ne­rier­te Code­vor­schlä­ge können Fehler be­inhal­ten, Si­cher­heits­ri­si­ken bergen oder nicht den Com­pli­ance-An­for­de­run­gen ent­spre­chen – ins­be­son­de­re, da sie auf Basis von Trai­nings­da­ten entstehen, die veraltet oder un­voll­stän­dig sein können. Daher empfiehlt es sich, ge­ne­rier­ten Code von Fach­leu­ten über­prü­fen zu lassen.
  • Kosten: Viele KI-Pro­gram­mier­as­sis­ten­ten sind kos­ten­pflich­tig, was zu Ausgaben führt, die gegen den Nutzen abgewogen werden müssen.
  • Ethische und recht­li­che Bedenken: KI-Modelle können unbewusst Vor­ur­tei­le in den ge­ne­rier­ten Code einbauen, was zu ethischen oder recht­li­chen Problemen führen kann. Zudem ist das Ur­he­ber­recht nicht eindeutig geklärt, wenn KI Code generiert, der auf ge­schütz­ten Daten basiert.

Die be­kann­tes­ten KI-Code-Ge­ne­ra­to­ren

Da immer mehr Ent­wick­lungs­teams und Pro­gram­mie­re­rin­nen be­zie­hungs­wei­se Pro­gram­mie­rer auf KI-Code-Ge­ne­ra­to­ren zu­rück­grei­fen, um sich die Arbeit zu er­leich­tern, erweitert sich das Angebot ent­spre­chen­der An­wen­dun­gen kon­ti­nu­ier­lich. Zu den be­kann­tes­ten Ver­tre­tern zählen:

  • GitHub Copilot: GitHub Copilot nutzt KI, um Code zu ge­ne­rie­ren und zu op­ti­mie­ren. Das Tool lässt sich direkt in die Ent­wick­lungs­um­ge­bung in­te­grie­ren und passt sich an die Nutzerin oder den Nutzer an.
  • OpenAI Codex: Der KI-Pro­gram­mier­as­sis­tent er­mög­licht es Ent­wick­le­rin­nen und Ent­wick­lern, Code durch simple Text­ein­ga­ben zu ge­ne­rie­ren. Die Anwendung basiert auf den Large Language Models von OpenAI und be­herrscht bereits mehr als ein Dutzend Pro­gram­mier­spra­chen.
  • Amazon Q Developer: Der von Amazon ent­wi­ckel­te Q Developer erstellt Echtzeit-Vor­schlä­ge für Code­zei­len und -blöcke, eignet sich aber ebenso für die Do­ku­men­ta­ti­ons­ge­ne­rie­rung und Si­cher­heits­über­prü­fun­gen.
  • Tabnine: Wer Tabnine nutzt, pro­fi­tiert von per­so­na­li­sier­ter Code-Ver­voll­stän­di­gung. Das Tool un­ter­stützt zahl­rei­che Pro­gram­mier­spra­chen, bei­spiels­wei­se Java, Python und C++.
  • ChatGPT: Das wohl be­kann­tes­te AI-Tool überhaupt lässt sich sowohl zum Ge­ne­rie­ren und Ana­ly­sie­ren als auch für das Debugging, Testen und Op­ti­mie­ren von Pro­gramm­code verwenden.
Hinweis

Der Artikel „Grund­la­gen zum Pro­gram­mie­ren lernen” liefert Ihnen einen grund­le­gen­den Einstieg in das Thema Pro­gram­mie­ren. Unser Tutorial „PHP lernen” ver­mit­telt die wich­tigs­ten PHP-Grund­la­gen.

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