Wer ein Pitch Deck erstellen möchte, braucht neben über­zeu­gen­den Inhalten vor allem ein passendes Tool und einen klaren Ar­beits­ab­lauf. Das Deck lässt sich klassisch mit Power­Point, Google Slides oder Canva aufbauen und mit KI schneller auf­be­rei­ten.

Welche Tools eignen sich zum Erstellen eines Pitch Decks?

Ein Pitch Deck können Sie mit klas­si­scher Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware, Design-Tools oder spe­zia­li­sier­ten KI-Lösungen erstellen. Ent­schei­dend ist vor allem, wie viel Kontrolle Sie über die Ge­stal­tung benötigen und wie stark Sie den Prozess au­to­ma­ti­sie­ren möchten.

Tool Art der Er­stel­lung Besonders geeignet für
Microsoft Power­Point klassisch und mit KI um­fang­rei­che Be­ar­bei­tung und in­di­vi­du­el­le Business-Prä­sen­ta­tio­nen
Google Slides/Prä­sen­ta­tio­nen klassisch und mit KI brow­ser­ba­sier­te Zu­sam­men­ar­beit in Teams
Apple Keynote klassisch und KI mit Apple Creator Studio Prä­sen­ta­tio­nen auf Apple-Geräten
Libre­Of­fice Impress klassisch kos­ten­lo­se und lokal in­stal­lier­te Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware
Canva Vorlagen, Design und KI schnelle visuelle Ge­stal­tung ohne um­fang­rei­che De­sign­kennt­nis­se
Pitch Prä­sen­ta­ti­ons­tool und KI kol­la­bo­ra­ti­ve und mar­ken­kon­for­me Prä­sen­ta­tio­nen
Slidebean Pitch-Deck-Tool und KI speziell auf Start-ups und In­ves­to­ren­decks zu­ge­schnit­te­ne Prä­sen­ta­tio­nen

Power­Point eignet sich bei­spiels­wei­se für die manuelle Er­stel­lung, kann mit Copilot aber auch Prä­sen­ta­tio­nen oder einzelne Folien aus Prompts und Re­fe­renz­da­tei­en erzeugen. Google Slides bietet mit Gemini ebenfalls KI-Funk­tio­nen bis hin zur Er­stel­lung voll­stän­di­ger Prä­sen­ta­tio­nen. Canva verbindet einen visuellen Editor mit KI-ge­ne­rier­ten Prä­sen­ta­ti­ons­ent­wür­fen, während Pitch mit dem Pitch Agent komplette Decks aus Prompts, Dateien und Vorlagen aufbauen kann.

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Was benötigen Sie, bevor Sie ein Pitch Deck erstellen?

Bevor Sie Folien gestalten, sollten Sie das benötigte Material und den Inhalt für Ihr Pitch Deck zu­sam­men­tra­gen. Dazu gehören ins­be­son­de­re:

  • Un­ter­neh­mens- und Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen
  • Pro­blem­stel­lung und Ziel­grup­pe
  • Markt- und Wett­be­werbs­da­ten
  • Ge­schäfts­mo­dell
  • wichtige Kenn­zah­len und bisherige Er­geb­nis­se
  • In­for­ma­tio­nen zum Team
  • Fi­nan­zie­rungs­be­darf und geplante Mit­tel­ver­wen­dung
  • Logo, Un­ter­neh­mens­far­ben und weitere De­sign­vor­ga­ben

Klären Sie außerdem, wie das Pitch Deck verwendet werden soll. Bei einer Live-Prä­sen­ta­ti­on können die Folien stärker reduziert sein, weil Sie zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen mündlich ver­mit­teln. Ein ver­sen­de­tes Deck muss dagegen auch ohne Vortrag ver­ständ­lich bleiben. Soll das Deck als Grundlage für einen Elevator Pitch dienen, sind eine besonders klare Struktur und prägnante Kern­aus­sa­gen ent­schei­dend.

Wie erstellt man ein Pitch Deck selbst?

Mit Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gram­men wie Power­Point, Google Slides oder Keynote behalten Sie die größt­mög­li­che Kontrolle über Aufbau und Ge­stal­tung. Ein sinn­vol­ler Workflow ver­hin­dert dabei, dass zu viel Zeit in einzelne Folien in­ves­tiert wird, bevor die Ge­samt­struk­tur steht.

1. Prä­sen­ta­ti­on und Grund­de­sign anlegen

Erstellen Sie zunächst eine neue Prä­sen­ta­ti­on und ent­schei­den Sie, ob Sie mit einer Vorlage oder einem leeren Deck starten. Vorlagen finden Sie direkt in Pro­gram­men wie Power­Point, Google Slides oder Keynote sowie auf Platt­for­men wie Canva. Sie eignen sich besonders, wenn noch kein eigenes Prä­sen­ta­ti­ons­de­sign vorhanden ist oder Sie den Ge­stal­tungs­auf­wand re­du­zie­ren möchten. Passen Sie Farben, Schriften und Layouts an, statt die Vorlage un­ver­än­dert zu über­neh­men.

Besteht bereits ein Corporate Design oder eine un­ter­neh­mens­ei­ge­ne Prä­sen­ta­ti­ons­vor­la­ge, sollte diese als Grundlage dienen. Ein leeres Deck ist dagegen sinnvoll, wenn Sie bewusst ein in­di­vi­du­el­les Design ent­wi­ckeln möchten oder keine Vorlage zum ge­wünsch­ten Auftritt passt. Legen Sie dann zunächst grund­le­gen­de Farben, Schrift­ar­ten und wie­der­keh­ren­de Fo­li­en­lay­outs fest, damit das Pitch Deck trotz in­di­vi­du­el­ler Ge­stal­tung ein­heit­lich wirkt.

2. Fo­li­en­plan erstellen

Bevor Sie Inhalte aus­for­mu­lie­ren oder gestalten, legen Sie zunächst fest, welche Folien das Pitch Deck enthalten soll. Erstellen Sie dafür leere Folien als Platz­hal­ter und ordnen Sie die wich­tigs­ten Themen in eine sinnvolle Rei­hen­fol­ge. Eine mögliche Struktur ist:

  1. Titel und Kern­aus­sa­ge
  2. Problem
  3. Lösung bzw. Produkt
  4. Markt
  5. bisherige Er­geb­nis­se bzw. Traction
  6. Ge­schäfts­mo­dell
  7. Markt­ein­tritt und Vertrieb
  8. Wett­be­werb
  9. Team
  10. Fi­nan­zie­rung und nächste Schritte

Diese Rei­hen­fol­ge ist keine feste Vorgabe. Je nach Un­ter­neh­men, Ent­wick­lungs­pha­se und Anlass können andere Inhalte wichtiger sein.

3. Inhalte auf die Folien verteilen

Über­tra­gen Sie nun die vor­be­rei­te­ten In­for­ma­tio­nen in das Deck. Kon­zen­trie­ren Sie jede Folie möglichst auf eine zentrale Aussage und for­mu­lie­ren Sie Über­schrif­ten so, dass bereits daraus die wich­tigs­te Botschaft her­vor­geht. Lange Absätze sollten Sie vermeiden. Zahlen, Pro­dukt­vor­tei­le und andere Kern­aus­sa­gen lassen sich meist besser mit kurzen Text­blö­cken, Stich­punk­ten oder Her­vor­he­bun­gen ver­mit­teln.

Zu­sätz­li­che Er­läu­te­run­gen, die Sie während des Vortrags benötigen, können Sie in Spre­cher­no­ti­zen auslagern. So lassen sich bei­spiels­wei­se in Power­Point-Notizen zu jeder Folie hin­ter­le­gen und während der Prä­sen­ta­ti­on in der Re­fe­ren­ten­an­sicht anzeigen, ohne dass sie für das Publikum auf der Prä­sen­ta­ti­ons­flä­che sichtbar sind.

4. Daten und Inhalte vi­sua­li­sie­ren

Ersetzen Sie reine Text­in­for­ma­tio­nen dort durch Vi­sua­li­sie­run­gen, wo diese das Ver­ständ­nis er­leich­tern. Geeignet sind bei­spiels­wei­se:

  • Diagramme für Umsatz-, Wachstums- oder Markt­da­ten
  • Screen­shots oder Mock-ups für digitale Produkte
  • einfache Pro­zess­gra­fi­ken für Abläufe
  • Porträts für die Vor­stel­lung des Teams
  • Ver­gleichs­ta­bel­len für Wett­be­wer­ber

Verwenden Sie externe Zahlen nur mit nach­voll­zieh­ba­rer Quelle und Be­zugs­zeit­raum.

5. Ge­stal­tung ver­ein­heit­li­chen

Sind die Inhalte voll­stän­dig, folgt die ge­stal­te­ri­sche Über­ar­bei­tung. Prüfen Sie ins­be­son­de­re:

  • ein­heit­li­che Schrift­ar­ten und Schrift­grö­ßen
  • kon­sis­ten­te Farben
  • gleiche Abstände und Aus­rich­tun­gen
  • aus­rei­chend freie Fläche
  • ein­heit­li­che Diagramm- und Bild­spra­che
  • gute Les­bar­keit auch auf kleineren Bild­schir­men

Der Power­Point Fo­li­en­mas­ter und wie­der­ver­wend­ba­re Layouts helfen dabei, Än­de­run­gen auf mehrere Folien gleich­zei­tig an­zu­wen­den.

6. Pitch Deck testen und fi­na­li­sie­ren

Lesen Sie das gesamte Deck an­schlie­ßend noch einmal in der vor­ge­se­he­nen Rei­hen­fol­ge. Entfernen Sie Wie­der­ho­lun­gen, kürzen Sie über­la­de­ne Folien und prüfen Sie sämtliche Kenn­zah­len.

Bei einer Live-Prä­sen­ta­ti­on empfiehlt sich zu­sätz­lich ein Pro­be­durch­lauf. So zeigt sich schnell, ob eine Folie zu viele In­for­ma­tio­nen enthält oder wichtige Er­läu­te­run­gen fehlen.

Wie kann man ein Pitch Deck mit KI erstellen?

Wer ein Pitch Deck mit KI erstellen möchte, kann un­ter­schied­li­che Teile des Prozesses au­to­ma­ti­sie­ren. Je nach Tool übernimmt die KI lediglich Texte und einzelne Folien oder erstellt aus wenigen Angaben bereits Glie­de­rung, Inhalte und Design eines voll­stän­di­gen Decks. Trotzdem sollten Sie Un­ter­neh­mens­da­ten und die grund­le­gen­de Ar­gu­men­ta­ti­on zunächst selbst vor­be­rei­ten.

Hinweis

Prüfen Sie vor dem Hochladen ver­trau­li­cher Finanz-, Kunden- oder Un­ter­neh­mens­in­for­ma­tio­nen, wie das jeweilige KI-Tool ein­ge­ge­be­ne Daten ver­ar­bei­tet, speichert und ge­ge­be­nen­falls für das Training seiner Modelle verwendet. Beachten Sie dabei auch interne Da­ten­schutz- und Si­cher­heits­richt­li­ni­en Ihres Un­ter­neh­mens. Besonders sensible Angaben sollten Sie nur dann hochladen, wenn deren Ver­ar­bei­tung durch den Dienst eindeutig geregelt und für den vor­ge­se­he­nen Zweck zulässig ist.

IONOS KI Marketing-Manager als Aus­gangs­ba­sis nutzen

Wer bereits mit dem IONOS KI Marketing-Manager arbeitet, kann dessen Inhalte direkt als Aus­gangs­ma­te­ri­al für ein Pitch Deck verwenden. Der KI Marketing-Manager erstellt au­to­ma­tisch mar­ken­kon­for­me Social-Media-Texte, Kam­pa­gnen­be­schrei­bun­gen und Bild­vor­schlä­ge – alles ab­ge­stimmt auf Tonalität und Po­si­tio­nie­rung des Un­ter­neh­mens.

Beispiel: Ein Start-up, das seinen KI Marketing-Manager bereits mit Pro­dukt­be­schrei­bun­gen, Ziel­grup­pen­in­for­ma­tio­nen und Kam­pa­gnen­da­ten befüllt hat, kann diese Inhalte direkt in Power­Point Copilot oder Canva ein­spei­sen. Die bereits aus­ge­ar­bei­te­ten Texte zur Markt­po­si­tio­nie­rung, Wett­be­werbs­dif­fe­ren­zie­rung und dem Kun­den­nut­zen über­tra­gen sich dabei nahezu 1:1 auf die ent­spre­chen­den Pitch-Deck-Folien – und ersparen so einen er­heb­li­chen Teil der Vor­be­rei­tungs­ar­beit.

1. Art der KI-Un­ter­stüt­zung auswählen

Wie viel und welche Arbeit die KI übernimmt, hängt vor allem vom gewählten Werkzeug ab:

Ar­beits­wei­se Was übernimmt die KI? Beispiele
KI in Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware Glie­de­rung, Fo­li­en­tex­te, einzelne Folien oder voll­stän­di­ge Prä­sen­ta­tio­nen, Bilder und teilweise Layout; vor­han­de­ne Vorlagen können als De­sign­grund­la­ge dienen Power­Point mit Copilot, Google Slides mit Gemini
Design-Plattform mit KI Glie­de­rung, Text­ent­wür­fe, Layout und For­ma­tie­rung; zu­sätz­lich lassen sich Bilder und weitere Medien ge­ne­rie­ren Canva
KI-Pitch-Deck-Tool weit­ge­hend kom­plet­ter Erst­ent­wurf mit Fo­li­en­struk­tur, Texten, Visuals und Design Pitch, Slidebean

2. Aus­gangs­ma­te­ri­al für die KI vor­be­rei­ten

Auch bei einer weit­ge­hend au­to­ma­ti­sier­ten Er­stel­lung benötigt die KI ver­läss­li­che In­for­ma­tio­nen. Stellen Sie deshalb zunächst unter anderem alle Inhalte zusammen (Un­ter­neh­mens- und Pro­dukt­be­schrei­bung, Wett­be­werbs­ana­ly­se etc.), die das Pitch Deck be­inhal­ten soll. Je nach Tool können diese In­for­ma­tio­nen in Form eines Prompts oder in einer Datei be­reit­ge­stellt werden.

3. Zunächst die Glie­de­rung erstellen und prüfen

Lassen Sie sich zunächst eine Glie­de­rung von der KI erstellen, sofern das gewählte KI-Tool diese Funktion un­ter­stützt. Prüfen Sie, ob die vor­ge­schla­ge­nen Folien die wich­tigs­ten Argumente abdecken, sinnvoll auf­ein­an­der aufbauen und zum Anlass des Pitchs passen.

Ein möglicher Prompt lautet:

Erstelle eine Gliederung für ein Pitch Deck für [Unternehmen].
Das Unternehmen bietet [Produkt/Geschäftsmodell].
Das Pitch Deck richtet sich an [Zielgruppe] und dient dazu, [Ziel] zu erreichen.
Nutze ausschließlich folgende Informationen:
[Unternehmensinformationen, Kennzahlen und Quellen]
Schlage für jede Folie einen Titel, die zentrale Aussage und eine geeignete Visualisierung vor. Erfinde keine Kennzahlen, Kunden, Quellen oder sonstigen Fakten. Markiere Informationen, die noch fehlen.

4. Folien, Texte und Design ge­ne­rie­ren lassen

Ist die Glie­de­rung stimmig, kann die KI daraus den ersten Prä­sen­ta­ti­ons­ent­wurf erstellen. Dabei un­ter­schei­den sich die Werkzeuge darin, wie viel sie au­to­ma­tisch über­neh­men. Power­Point Copilot erzeugt bei­spiels­wei­se Folien mit Texten und Bildern und ori­en­tiert sich auf Wunsch an einer vor­han­de­nen Vorlage. Canva übernimmt zu­sätz­lich For­ma­tie­rung und Layout des Entwurfs. Pitch Agent generiert Texte, Visuals und Fo­li­en­lay­outs auf Grundlage der gewählten Vorlage.

Bei spe­zia­li­sier­ten Tools kann dieser Schritt noch stärker au­to­ma­ti­siert sein: Bei Slidebean reicht derzeit eine Un­ter­neh­mens­web­site als Aus­gangs­punkt. Die KI ana­ly­siert deren Inhalte und erstellt daraus einen Pitch-Deck-Entwurf, der an­schlie­ßend im Editor angepasst werden kann.

5. KI-Entwurf schritt­wei­se über­ar­bei­ten

Über­ar­bei­ten Sie das Deck Folie für Folie und nutzen Sie die KI gezielt für einzelne Aufgaben, bei­spiels­wei­se:

  • Texte kürzen oder prä­zi­sie­ren
  • Über­schrif­ten aus­sa­ge­kräf­ti­ger for­mu­lie­ren
  • über­la­de­ne Folien aufteilen
  • red­un­dan­te Folien zu­sam­men­füh­ren
  • al­ter­na­ti­ve Vi­sua­li­sie­run­gen ent­wi­ckeln

6. Fakten und Ge­stal­tung ab­schlie­ßend kon­trol­lie­ren

Prüfen Sie das fertige KI-Deck sorg­fäl­tig. Kon­trol­lie­ren Sie, ob alle Folien ein­heit­lich gestaltet sind und tat­säch­lich zum Corporate Design passen.

Pitch Deck selbst erstellen oder KI nutzen?

In der Praxis müssen Sie sich nicht zwischen manueller Er­stel­lung und KI ent­schei­den. Besonders sinnvoll ist häufig ein hybrider Workflow.

Ar­beits­schritt Eigene Aufgabe Un­ter­stüt­zung durch KI
Vor­be­rei­tung Ziel­grup­pe, Kern­aus­sa­gen, Kenn­zah­len und Quellen festlegen In­for­ma­tio­nen struk­tu­rie­ren oder offene Punkte iden­ti­fi­zie­ren
Glie­de­rung Rei­hen­fol­ge und Schwer­punkt der Ar­gu­men­ta­ti­on bestimmen erste Fo­li­en­struk­tur oder al­ter­na­ti­ve Abläufe vor­schla­gen
Texte fachliche Aussagen und Po­si­tio­nie­rung vorgeben Über­schrif­ten for­mu­lie­ren, Texte kürzen und Varianten erstellen
Vi­sua­li­sie­rung relevante Daten und Bot­schaf­ten auswählen Diagramme, Grafiken oder Bildideen erzeugen
Design Corporate Design und ge­wünsch­te Wirkung festlegen Layouts erstellen, Elemente anordnen und De­sign­va­ri­an­ten ge­ne­rie­ren
Über­ar­bei­tung finale Auswahl und in­di­vi­du­el­le Anpassung vornehmen red­un­dan­te Inhalte erkennen, Folien kürzen oder um­struk­tu­rie­ren
Qua­li­täts­kon­trol­le Zahlen, Quellen, Aussagen und ver­trau­li­che In­for­ma­tio­nen prüfen auf Wi­der­sprü­che, fehlende In­for­ma­tio­nen oder mögliche Rück­fra­gen prüfen

Wie lässt sich ein fertiges Pitch Deck ex­por­tie­ren und teilen?

Für den Versand eignet sich häufig eine PDF-Datei, da das Layout un­ab­hän­gig von der ver­wen­de­ten Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware erhalten bleibt. Die fertige Prä­sen­ta­ti­on lässt sich in Pro­gram­men wie Google Slides und Power­Point direkt als PDF speichern. In Keynote empfiehlt sich, neben dem PDF auch die native KEY-Datei zu sichern.

Cloud­ba­sier­te Dienste er­mög­li­chen außerdem die Freigabe über einen Link. Das ist ins­be­son­de­re dann praktisch, wenn mehrere Personen gemeinsam am Deck arbeiten oder re­gel­mä­ßig eine ak­tua­li­sier­te Version be­reit­ge­stellt werden soll.

Welche Fehler sollten Sie beim Erstellen eines Pitch Decks vermeiden?

Typische Probleme entstehen weniger durch das ver­wen­de­te Programm als durch einen un­güns­ti­gen Workflow. Vermeiden Sie vor allem:

  • eine Vorlage un­ver­än­dert zu über­neh­men,
  • einzelne Folien zu per­fek­tio­nie­ren, bevor die Ge­samt­struk­tur steht,
  • zu viel Text auf den Folien un­ter­zu­brin­gen,
  • un­ein­heit­li­che Layouts zu verwenden,
  • Diagramme und Bilder aus­schließ­lich dekorativ ein­zu­set­zen,
  • KI-ge­ne­rier­te Angaben ungeprüft zu über­neh­men,
  • ver­trau­li­che Daten un­kon­trol­liert in KI-Tools ein­zu­ge­ben und
  • die finale Prä­sen­ta­ti­ons­da­tei vor dem Versand oder Vortrag nicht zu testen.
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