In einem guten Fir­men­na­men spiegelt sich die Identität eines Un­ter­neh­mens wider. Zudem kann ein klug gewählter Name zum Erfolg beitragen, indem er die Auf­merk­sam­keit von po­ten­zi­el­len Kunden auf sich zieht. Kreative Fir­men­na­men sollten daher in­di­vi­du­ell und leicht zu merken sein, vor allem aber sorg­fäl­tig aus­ge­wählt werden.

Was macht einen coolen Fir­men­na­men aus?

Den passenden Fir­men­na­men zu finden ist gar nicht so einfach: Kurz und ein­zig­ar­tig sollte er sein, leicht aus­zu­spre­chen und im Ge­dächt­nis bleiben. Er sollte zu Ihrem Un­ter­neh­men und dessen Image passen, dabei aber nicht zu kom­pli­ziert sein. Außerdem sollte es sich im besten Fall um einen kreativen Namen handeln, der sich von der Kon­kur­renz abhebt und Auf­merk­sam­keit erregt. Aber Vorsicht: Bei aller Krea­ti­vi­tät sollte er gleich­zei­tig seriös und glaub­wür­dig sein, denn er ist das Aus­hän­ge­schild Ihres Un­ter­neh­mens.

Daneben sollten Sie bei Ihrer Suche unbedingt darauf achten, mögliche sprach­li­che Fett­näpf­chen wie z. B. dop­pel­deu­ti­ge Wörter zu vermeiden. Dies gilt besonders dann, wenn Sie vorhaben, Ihr Un­ter­neh­men zu in­ter­na­tio­na­li­sie­ren. Ein guter Fir­men­na­me sollte in diesem Fall nicht nur allgemein ver­ständ­lich sein, sondern auch in anderen Sprachen und Kulturen keine anstößige oder un­ge­woll­te mehrfache Bedeutung haben. Grund­sätz­lich können Fir­men­na­men die ver­schie­dens­ten Formen und Ursprünge haben, so etwa:

  • Der eigene Name, z. B. Müller OHG
  • Akronyme, z. B. ALDI = Albrecht + Discount
  • Wort­kom­bi­na­tio­nen aus zwei oder drei Wörtern, z. B. Netflix = Internet + Flicks (engl. informell für „Kino“)
  • Personen und Wörter aus Literatur oder My­tho­lo­gie, z. B. Nike = grie­chi­sche Göttin des Sieges
  • Fremd­wör­ter, z. B. Volvo = la­tei­nisch für „ich rolle“
  • Ab­kür­zun­gen, z. B. IBM = In­ter­na­tio­nal Business Machines
  • Spitz­na­men, z. B. Mercedes = Tochter von Emil Jellinek, der Daimler-Fahrzeuge unter dem Fah­rer­na­men „Mercedes“ auf der Rennwoche 1899 in Nizza bekannt machte

Was sind gute Beispiele für besonders kreative Fir­men­na­men?

Was einen schlech­ten oder genialen Fir­men­na­men tat­säch­lich ausmacht, lässt sich nur schwer be­ur­tei­len und ist zu einem großen Teil auch davon abhängig, ob Ihr Un­ter­neh­men Erfolg hat. Das perfekte Beispiel dafür ist „Apple“. Das englische Wort für „Apfel“ hat im Grunde nichts mit den Produkten der Marke zu tun, ist jedoch weltweit bekannt. Die Idee zu diesem für die Branche un­ge­wöhn­li­chen Namen hatte Fir­men­grün­der Steve Jobs, während er eine Ap­fel­plan­ta­ge besuchte.

Nicht weniger bekannt und er­folg­reich ist Amazon. Der Name des Online-Ver­sand­händ­lers leitet sich von dem gleich­na­mi­gen Fluss in Süd­ame­ri­ka ab. Google wiederum hat seinen Ursprung im Zah­len­wort „Googol“, das eine 1 mit hundert Nullen be­zeich­net. Der Name soll die Un­end­lich­keit von In­for­ma­tio­nen sym­bo­li­sie­ren, die die Such­ma­schi­ne be­reit­stellt. „Leg godt“ wiederum ist Dänisch und bedeutet übersetzt „Spiel gut“. Um die bunten Bausteine auch in­ter­na­tio­nal bekannt zu machen, wurde daraus zum besseren Ver­ständ­nis kur­zer­hand „Lego“.

Kreative Fir­men­na­men: Wie viel Fantasie ist erlaubt?

Auf der Suche nach einem passenden Namen für Ihre Firma oder ein Ein­zel­un­ter­neh­men sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Der Vorteil: Besonders kreative Fir­men­na­men sind in der Regel noch nicht vergeben und heben sich von der Kon­kur­renz ab. Außerdem können diese leichter als Marke re­gis­triert werden. Dadurch ist es in der Regel auch deutlich einfacher, einen passenden Domain-Namen zu finden und sich diesen zu sichern, um die eigenen Website-Ideen zu ver­wirk­li­chen.

Tipp

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Neben ihren zahl­rei­chen Vorteilen bringen besonders fan­ta­sie­vol­le Fir­mena­men auch einige Nachteile mit sich – ins­be­son­de­re dann, wenn sich Ihre po­ten­zi­el­len Kunden nichts unter Ihrem Fir­men­na­men vor­stel­len können, weil keinerlei Ver­bin­dung zu Ihrem Un­ter­neh­men und dessen Ge­schäfts­mo­dell besteht. Damit sich ein solcher Name ein­ge­prägt und mit einer spe­zi­el­len Leistung oder Marke in Ver­bin­dung gebracht wird, vergeht viel ar­beits­in­ten­si­ve Zeit. Auch Such­ma­schi­nen müssen in solchen Fällen zunächst lernen, welcher Branche ein fan­ta­sie­vol­ler Fir­men­na­me zu­ge­ord­net werden kann. Auch die Aus­spra­che und Schreib­wei­se kann bei besonders aus­ge­fal­le­nen Fir­men­na­men schnell für Ver­wir­rung sorgen. Daher sollten diese:

  • Kurz und leicht buch­sta­bier­bar sein
  • Eine Ver­bin­dung zur Branche oder dem Angebot des Un­ter­neh­mens her­stel­len
  • Leicht zu merken sein
  • Angenehm klingen und leicht aus­zu­spre­chen sein
  • Eine positive As­so­zia­ti­on auslösen
  • Ein­zig­ar­tig und möglichst nicht ver­wech­sel­bar mit anderen Namen sein

Wie lassen sich geniale Fir­men­na­men finden?

Die Suche nach dem passenden Fir­men­na­men ist oft schwie­ri­ger als Startup-Ideen zu finden, denn Krea­ti­vi­tät lässt sich nicht erzwingen. Um einer Blockade vor­zu­beu­gen, sollten Sie am besten struk­tu­riert vorgehen. Dazu können Sie Ihre Ideen bei­spiels­wei­se sammeln, indem Sie diese auf Zettel schreiben und an ein Bord pinnen. Dadurch ergeben sich sehr wahr­schein­lich wieder neue Ideen. Die nötige In­spi­ra­ti­on finden Sie u. a. hier:

  • In Büchern, Filmen, Kunst und Musik
  • Im Alltag: Halten Sie Augen und Ohren offen
  • Auf Reisen durch das Entdecken neuer Orte und Kulturen
  • Durch Be­schrei­ben Ihres Un­ter­neh­mens mit Worten

Dabei ist es wichtig, offen für neue Ideen und Per­spek­ti­ven zu sein und sich nicht auf eine bestimmte Quelle der In­spi­ra­ti­on zu verlassen. In­spi­ra­ti­on kann in den am wenigsten er­war­te­ten Momenten und an allen Orten gefunden werden.

Tipp

Für noch mehr In­spi­ra­ti­on können Sie einfach und kostenlos den IONOS Fir­men­na­men-Generator nutzen, der Ihnen nicht nur Na­mens­vor­schlä­ge für Ihre Firma generiert, sondern auch die Ver­füg­bar­keit passender Domains prüft.

Mit Brain­stor­ming zur perfekten Fir­men­na­men-Idee

Egal ob Sie auf der Suche nach neuen Ge­schäfts­ideen oder dem dazu passenden Fir­men­na­men sind: Brain­stor­ming ist grund­sätz­lich eine gute Methode, um neue Ideen zu ent­wi­ckeln und kreative Fir­men­na­men zu finden. Hier sind einige Tipps, wie Sie beim Brain­stor­ming vorgehen können:

  • Brain­stor­ming im Team ist deutlich ef­fek­ti­ver: Setzen Sie sich mit Freunden für eine Brain­stor­ming-Session zusammen. Je mehr Per­spek­ti­ven Sie ein­be­zie­hen, desto breiter wird das Spektrum der Ideen.
  • Der Krea­ti­vi­tät sind keine Grenzen gesetzt: Auch wenn einige Ideen viel­leicht absurd er­schei­nen, können diese Sie mög­li­cher­wei­se zu anderen, besseren Ideen führen.
  • Sammeln Sie alle Ideen: Schreiben Sie alle Wörter und Phrasen auf, die Ihnen in den Sinn kommen, die mit Ihrem Un­ter­neh­men oder Ihren Produkten in Ver­bin­dung stehen.
  • Nutzen Sie Wort­as­so­zia­tio­nen: Verbinden Sie die Wörter, die Sie gesammelt haben, mit anderen Wörtern, um neue Ideen zu ge­ne­rie­ren.
  • Nutzen Sie ver­schie­de­ne Techniken: Freies Schreiben oder Mind Mapping helfen Ihnen dabei, Ihre Gedanken zu or­ga­ni­sie­ren und neue Ver­bin­dun­gen her­zu­stel­len.
  • Be­rück­sich­ti­gen Sie Ihr Ziel­pu­bli­kum: Überlegen Sie, wer Ihre po­ten­zi­el­len Kunden sind und welche Art von Namen am besten geeignet sind.
  • Nehmen Sie sich Zeit: Brain­stor­ming ist kein Wett­be­werb. Sammeln Sie in Ruhe Ideen und ent­wi­ckeln Sie diese weiter.
  • Bewerten und ver­bes­sern Sie Ihre Ideen: Nachdem Sie eine Liste von Ideen erstellt haben, können Sie die besten auswählen und weiter ver­fei­nern und ver­bes­sern, bis Sie schließ­lich den perfekten Fir­men­na­men gefunden haben.

Was tun, wenn Sie einen genialen Fir­men­na­men gefunden haben?

Sie haben den perfekten Namen für Ihr Un­ter­neh­men gefunden, doch bevor Sie sich auf diesen festlegen, sollten Sie zunächst die Idee für Ihren neuen Fir­men­na­men prüfen: Ist der Fir­men­na­me überhaupt noch frei oder würden be­stehen­de Mar­ken­rech­te verletzt? Falls Sie in Zukunft auch in­ter­na­tio­nal tätig werden wollen, sollten Sie zu­sätz­lich prüfen, ob der Name auch in anderen Ländern ein­ge­setzt werden kann bzw. auch in anderen Sprachen funk­tio­niert und keine anstößige oder negative Bedeutung hat.

Danach sollten Sie sich unbedingt noch Feedback einholen und Ihren neuen Fir­men­na­men bei Freunden, Familie und am besten auch außerhalb des Be­kann­ten­krei­ses testen. Auch wenn Sie von Ihrem Fir­men­na­men überzeugt sind, bedeutet dies nicht au­to­ma­tisch, dass dieser auch bei anderen, sprich: Ihren po­ten­ti­el­len Kunden, gut ankommt. Zudem bietet sich Ihnen dadurch die Mög­lich­keit, neue An­re­gun­gen zu bekommen, mit denen Sie den Namen nochmals ver­fei­nern können. Ist das Feedback durchweg positiv, sollten Sie nicht zögern und Ihren Fir­men­na­men schützen lassen.

Tipp

Zu einem coolen Fir­men­na­men gehört auch ein passendes Logo. Mit dem IONOS Logo Generator erstellen Sie einfach und kostenlos Ihr neues Fir­men­lo­go. In Kom­bi­na­ti­on mit einem genialen Fir­men­na­men passt dieses sehr gut auf die Über-uns-Seite oder Über-mich-Seite Ihrer Website. Wenn diese noch nicht fertig ist, können Sie Fir­men­lo­go und Fir­men­na­men auch schon auf einer Coming-Soon-Website zeigen und Neugier bei Ihren po­ten­zi­el­len Kunden wecken.

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