Wenn es um die Er­stel­lung von Content, etwa von such­ma­schi­nen­op­ti­mier­ten Texten (SEO-Texten), geht, ist eine klare und ef­fi­zi­en­te Kom­mu­ni­ka­ti­on zwischen Auf­trag­ge­bern und Be­auf­trag­ten elementar für eine gute Zu­sam­men­ar­beit. Die Schnitt­stel­le der Kom­mu­ni­ka­ti­on ist häufig das so­ge­nann­te Au­toren­brie­fing, das den Autoren eine genaue Vor­stel­lung davon ver­mit­telt, was von ihnen erwartet wird. Neben dem Thema und den ge­wünsch­ten Keywords geht es im Au­toren­brie­fing u. a. um ge­wünsch­te Inhalte, Verweise, Medien und andere Be­stand­tei­le des an­ge­for­der­ten Textes. Zudem kann der Auf­trag­ge­ber den all­ge­mei­nen Stil des Textes vorgeben, etwa unter Angabe der Ziel­grup­pe.

Damit zwischen Auf­trag­ge­ber und Autor keine Miss­ver­ständ­nis­se entstehen, muss der ge­wünsch­te Inhalt des Textes klar kom­mu­ni­ziert werden. Dabei gilt es, die richtige Balance zu finden: Ist das Briefing zu knapp oder zu allgemein, kann dies zu einem Produkt führen, das nicht den Vor­stel­lun­gen des Auf­trag­ge­bers ent­spricht. Geht das Au­toren­brie­fing al­ler­dings zu sehr ins Detail, kann das wiederum einen hemmenden Effekt haben. Zu aus­führ­li­che Briefings schränken die Autoren zu sehr in ihrer re­dak­tio­nel­len Freiheit ein.

Ein gutes Au­toren­brie­fing sollte sorg­fäl­tig und mit Bedacht ge­schrie­ben werden. Der Auf­trag­ge­ber ist in der Pflicht, ein möglichst präzises Briefing zu erstellen, ebenso wie der Autor in der Pflicht ist, einen Text zu schreiben, der den An­for­de­run­gen genügt. Wir erklären Schritt für Schritt, wie Sie ein gutes Briefing erstellen, und zeigen Ihnen auch ver­schie­de­ne Beispiele für Briefings.

Hinweis

Viele Agenturen nutzen spezielle Tools, um Au­toren­brie­fings in ihrer Datenbank zu speichern, etwa durch die Ver­wen­dung von For­mu­la­ren. Wir behandeln in diesem Ratgeber das Au­toren­brie­fing als Text­do­ku­ment, das Sie selbst schreiben müssen.

Schritt 1: Die Struktur und die Auswahl der Briefing-Punkte

Je nach Textart, Auf­trag­ge­ber und Bedarf können Au­toren­brie­fings durchaus un­ter­schied­lich aussehen. Manche sind umfassend und komplex, andere eher simpel. Während einige Briefings konkrete in­halt­li­che, sti­lis­ti­sche und formale Vorgaben machen und Punkte wie ein­zu­bin­den­de Medien oder zu be­rück­sich­ti­gen­de Quellen enthalten, kommen andere mit nur wenigen Stich­punk­ten aus. Einige we­sent­li­che Punkte haben al­ler­dings alle Briefings gemeinsam, z. B. das Thema, der Inhalt und die Textart. In der folgenden Übersicht sind alle möglichen Be­stand­tei­le eines Au­toren­brie­fings auf­ge­zählt und kurz erklärt. Optionale Punkte sind ein­ge­klam­mert.

Brie­fing­punkt Erklärung Kurz­bei­spiel(e)
Textart Machen Sie deutlich, welche Art von Text Sie erwarten. Eine Textart gibt oft schon Struktur und Tonalität vor und ver­mit­telt die Absicht, die hinter dem Text steht.Das Ziel des Textes ist besonders wichtig: Ein Werbetext z. B. un­ter­schei­det sich we­sent­lich von einem neutralen Rat­ge­ber­ar­ti­kel. Blogpost, Ratgeber, Broschüre, Kommentar, Kolumne, Kritik, Spiel­be­richt­Wer­be­text zu unserem Produkt „E-Mail“
Thema Das Thema des Textes bestimmt, wohin es in­halt­lich gehen soll. Es sollte so präzise wie möglich for­mu­liert sein. „Die besten E-Mail-Provider“„Biografie Goethe“„Fußball-Län­der­spiel Deutsch­land gegen Frank­reich“
Ge­wünsch­te Keywords Gutes SEO bedeutet, gezielt die fürs Thema wich­tigs­ten Keywords zu re­cher­chie­ren. Diese ver­mit­teln dem Autor den ge­wünsch­ten Fokus des Textes. Ordnen Sie die Keywords am besten nach Wich­tig­keit. „E-Mail, E-Mail-Provider, bester E-Mail-Provider, Top E-Mail-Provider“„Deutsch­land gegen Frank­reich, Deutsch­land Frank­reich WM, Deutsch­land Frank­reich Ach­tel­fi­na­le WM“
(Keyword-Dichte) Je nach SEO-Strategie können Sie die Keyword-Dichte im Text mehr oder weniger genau vorgeben. „Keyword-Dichte ca. 3 %“
(Ge­wünsch­te Medien) Viele Websites wollen ihre Artikel mit Bildern, Videos o. Ä. aufpeppen. Als Auf­trag­ge­ber können Sie dies explizit wünschen. „Bitte mit Screen­shots zu den je­wei­li­gen E-Mail-Tools“„Bitte das of­fi­zi­el­le Wer­be­vi­deo einbetten“„Bitte zum Spiel eine Heatmap erstellen und am Ende des Artikels einsetzen“
(Text­ka­te­go­rie/Tex­tru­brik) Wenn Sie auf Ihrer Seite Texte in Rubriken einteilen, ist ein ent­spre­chen­der Hinweis, für welche Rubrik oder Kategorie der Text gewünscht ist, hilfreich für den Autor. „E-Mail“„Fußball“
Inhalt/Fragen Der ge­wünsch­te Haupt­in­halt des Textes; oft ist es hilfreich, die Haupt­fra­gen zu stellen, die der Text be­ant­wor­ten soll.Ebenso sollten Sie explizit mitteilen, was Sie nicht im Text sehen wollen. „Vergleich der besten E-Mail-Provider“„Welcher ist der beste E-Mail-Provider? Welche Provider gibt es? Wo sind die Vor- und Nachteile?“„Bitte nur kurz auf G-Mail eingehen, dazu wird es einen separaten Artikel geben“„Spiel­be­richt zum Spiel Deutsch­land gegen Frank­reich“„Wie war das Spiel? Was waren die High­lights? Hat Spieler XY wieder getroffen?“„Bitte nicht auf die anderen Ach­tel­fi­nals eingehen, die bekommen je einen eigenen Artikel“
Aufbau Viele Auf­trag­ge­ber haben eine ganz bestimmte Vor­stel­lung vom Aufbau des Artikels. Dazu zählen Über­schrif­ten und Text­ele­men­te wie Tabellen und Textboxen. Ebenso können Sie die Glie­de­rung vorgeben. „Haupt­über­schrift: Die 5 besten E-Mail-Provider. Danach bitte jeden einzelnen Provider in einem eigenen Kapitel vor­stel­len. Ab­schlie­ßend eine Ge­samt­über­sicht in Ta­bel­len­form.“„Nennen Sie am Anfang das Spiel­ergeb­nis. Verfassen Sie danach einen chro­no­lo­gi­schen Spiel­be­richt. Danach können Sie einzelne Spieler her­vor­he­ben. Bitte am Ende des Textes die Spiel­sta­tis­tik.“
Ziel­grup­pe Die Ziel­grup­pe ist für die Tonalität und fachliche Tiefe des Artikels ent­schei­dend. Einige Websites un­ter­tei­len ihre Artikel auch je nach An­for­de­rungs­ni­veau. So ist es ent­schei­dend, ob Sie etwa Laien oder Experten bedienen wollen. „Anfänger“, „Fort­ge­schrit­te­ne“„Ju­gend­li­che“„Tech­nik­af­fi­ne“
Le­ser­an­spra­che Soll der Leser direkt an­ge­spro­chen werden? Wenn ja, soll er geduzt oder gesiezt werden? Die Le­ser­an­spra­che ist we­sent­li­ches Kriterium für die Tonalität des Textes. In einem Tutorial ist es z. B. üblich, den Leser an­zu­spre­chen, in einem News­ar­ti­kel al­ler­dings nicht. Oft ent­schei­det die Ziel­grup­pe über das ‚Du‘ und das ‚Sie‘. „Le­ser­an­spra­che vermeiden“„Leser siezen“„Leser gerne mit Du an­spre­chen“
(Stil) Abhängig von der Ziel­grup­pe (s. o.) geben Sie einen ganz be­stimm­ten Textstil vor. „Seriös und neutral“„Gerne rei­ße­risch, dabei aber bei den Fakten bleiben“„Gerne können Sie eine gewisse Freude über den Sieg der deutschen Mann­schaft aus­drü­cken.“
Wort­vor­ga­be/Textlänge Die ge­wünsch­te Länge des Artikels in Wörtern ist manchmal abhängig von der Struktur der Webpage oder dem Vertrag zwischen Auf­trag­ge­ber und Autor (etwa, wenn dieser pro Wort bezahlt wird). Denkbar ist auch, dass Sie zu jedem Un­ter­punkt im Artikel eine bestimmte Wort­span­ne mitteilen.Auch die Ziel­grup­pe ent­schei­det darüber, wie lang der Artikel in etwa werden sollte (Laien haben in der Regel weniger Interesse an um­fang­rei­chen Texten als Experten). Die The­men­wahl hat al­ler­dings den größten Einfluss, schließ­lich kommt es darauf an, wie viel Text notwendig ist, um den Auftrag an­ge­mes­sen aus­zu­füh­ren. „min. 2.000, max. 3.000“„~1.500“„Bei der Top 10 sollte jeder Punkt 90 bis 100 Wörter enthalten. Der erste Platz kann aber auch mit bis zu 300 Wörtern be­schrie­ben werden.“
(Ge­wünsch­te Verweise) In Sachen SEO sind interne Ver­lin­kun­gen emp­feh­lens­wert. Sie können schon im Briefing auf einen zum Verlinken ge­eig­ne­ten Artikel hinweisen. „Bitte auch einen Hinweis auf unseren Artikel zu Outlook.“„Verlinken Sie bitte auf unseren Artikel ‚Kritik an Trainer Dräusdorf ver­schärft sich‘.“
(Re­cher­che­quel­len) Stoßen Sie bei Ihrer Vor­ab­re­cher­che auf Quellen, die Sie dem Autor als ‚Start­hil­fe‘ mitteilen wollen oder von denen Sie denken, dass sie in­halt­lich ihren Er­war­tun­gen ent­spre­chen, können Sie diese ins Au­toren­brie­fing aufnehmen. Sie können auch darum bitten, dass sich der Autor mehr oder weniger an einer be­stimm­ten Quelle ori­en­tiert. https://www.ionos.at/di­gi­tal­gui­de/websites/web-ent­wick­lung/arpanet-de­fi­ni­ti­on-ge­schich­te-des-in­ter­net­vor­gaen­gers/„Bitte am Schaubild von Wikipedia ori­en­tie­ren“
(Deadline/Be­ar­bei­tungs­zeit­raum) Je nach Auftrag und Vertrag ist die Angabe einer Deadline oder eines Be­ar­bei­tungs­zeit­raums notwendig. „Deadline: 31.3.2018“„Bitte bis Ende dieser Woche fer­tig­stel­len“
Hinweis

Überlegen Sie sich genau, welche der folgenden Punkte für Ihren Auftrag wichtig sind. Lassen Sie wichtige Punkte aus, kann dies dem End­pro­dukt schaden. Über­frach­ten Sie Ihr Briefing, kann das die Autoren ver­un­si­chern oder sogar ab­schre­cken. Finden Sie die richtige Balance!

Schritt 2: Au­toren­brie­fing schreiben

Haben Sie die Struktur bzw. Ihre Brie­fing­punk­te vor­be­rei­tet, können Sie Ihr Au­toren­brie­fing schreiben. Hierbei sollten Sie folgende Hinweise beachten:

  • Das KISS-Prinzip („Keep It Short and Simple“): Ver­mit­teln Sie die not­wen­di­gen In­for­ma­tio­nen direkt und eindeutig. Ihr Au­toren­brie­fing ist im Idealfall in wenigen Sekunden gut zu über­bli­cken.

  • Nutzen Sie Zei­len­um­brü­che oder Bul­let­points, um Brie­fing­punk­te von­ein­an­der zu trennen. Das macht das Briefing über­sicht­li­cher. Große Text­blö­cke sollten Sie vermeiden, um den Autoren das schnelle Über­bli­cken des Briefings zu er­leich­tern.

  • Auch beim Au­toren­brie­fing macht der Ton die Musik. Ab und zu ein „Bitte“ ein­zu­fü­gen, kann nicht schaden. Außerdem sollten Sie den in­fla­tio­nä­ren Gebrauch des Im­pe­ra­tivs vermeiden. Sonst wirken Sie womöglich zu autoritär, was de­mo­ti­vie­rend sein kann.

  • Viele Autoren arbeiten mo­ti­vier­ter und ef­fi­zi­en­ter, also schlicht besser, wenn ihnen eine gewisse kreative Grund­frei­heit ein­ge­räumt wird. Umso wichtiger ist es, den ge­wünsch­ten Text nicht zu sehr zu diktieren. Nennen Sie deshalb nur wirklich wichtige Vorgaben zu Inhalt und Struktur. In jedem Fall ist das Au­toren­brie­fing niemals als Anleitung, sondern vielmehr als eine Sammlung von Richt­li­ni­en zu verstehen.

Vorlagen und Beispiele für Briefings

Mit der folgenden Vorlage können Sie sich auf die we­sent­li­chen In­for­ma­tio­nen zu Ihrem Auftrag kon­zen­trie­ren und diese in Form von Bul­let­points in Ihr Briefing schreiben.

Ar­ti­kel­the­ma:

Textart:

Kategorie:

Wort­vor­ga­be:

Deadline:

Inhalt:

Aufbau:

Medien:

Stil:

Ziel­grup­pe:

Als Beispiel nehmen wir uns folgenden Auftrag vor: Unser Autor soll einen Artikel schreiben, in dem er die besten Dating-Apps ver­gleicht. Die SEO-Analyse hat ergeben, dass dafür ein „Top 10“-Format sinnvoll ist. Wir denken, dass je ein Screen­shot zu jeder App dem Leser einen Mehrwert bietet. Bei unserer Recherche finden wir heraus, dass bei Dating-Apps die Ge­schlech­ter­quo­te und die Preis­mo­del­le sehr wichtig sind, also möchten wir diese In­for­ma­tio­nen in unserem Artikel her­vor­ge­ho­ben haben. Nach diesen all­ge­mei­nen Vor­stel­lun­gen erstellen wir folgendes Briefing unter Ver­wen­dung der obigen Vorlage:

Ar­ti­kel­the­ma: Top 10 Dating-Apps

Textart: Ratgeber, Top-10-Liste

Kategorie: Apps, Lifestyle

Wort­vor­ga­be: 3.000–5.000

Deadline: 30.04.2018

Inhalt: Dieser Artikel soll die besten Dating-Apps mit­ein­an­der ver­glei­chen und diese in Countdown-Form nach­ein­an­der vor­stel­len, sortiert nach Qualität. Die Auf­stel­lung der Top 10 ist Ihnen über­las­sen.

Gehen Sie bitte bei den einzelnen Apps auf folgende Punkte ein: Preis­mo­dell, Ge­schlech­ter­quo­te, Methode, Match-Making, per­sön­li­ches Profil.

Gewünscht ist außerdem, dass Sie bei jeder App kurz die kom­pa­ti­blen Be­triebs­sys­te­me angeben und ob es eine Desktop- oder Web-App gibt.

Sie können auch gerne auf regionale Un­ter­schie­de eingehen (bestimmte Apps scheinen z. B. in manchen Städten beliebter zu sein als in anderen).

Aufbau: H1: „Top 10 Dating-Apps“, dann Un­ter­ka­pi­tel mit Plat­zie­rung und Namen der je­wei­li­gen App. Bitte eine Über­sichts­ta­bel­le am Ende des Artikels.

Medien: Bitte je 1 Screen­shot zu jeder App

Stil: Locker, Leser gerne duzen

Ziel­grup­pe: U30

Au­toren­brie­fings werden zwar in der Regel in Form dieser Bul­let­point-Listen ge­schrie­ben; al­ler­dings sind Briefings in Fließ­text­form weiterhin durchaus beliebt. Diese haben den Vorteil, dass sie etwas per­sön­li­cher wirken als eine reine Auf­zäh­lung wichtiger Punkte. Abhängig von der Fülle an Vorgaben ist ein Fließtext auch sinn­vol­ler, z. B. wenn dem Autor viele Frei­hei­ten ein­ge­räumt und daher weniger fixe Eckdaten zum ge­wünsch­ten Text kom­mu­ni­ziert werden müssen.

Lieber Autor,

gewünscht ist ein Artikel zum Thema Dating-Apps. Dabei sollen die 10 besten Dating-Apps aus­ge­wählt und in einem Top-10-Countdown (Platz 10 bis Platz 1) nach­ein­an­der vor­ge­stellt werden. Die Auswahl und die Bewertung der Apps über­las­sen wir Ihnen. Die über­ge­ord­ne­te Frage ist: Was ist die beste Dating-App?

Ganz wichtig im Artikel ist die Kos­ten­fra­ge. Wie praktisch sind die je­wei­li­gen Apps, wenn man kein Geld ausgeben möchte? Wie teuer sind die Be­zahl­ver­sio­nen? Außerdem gibt es oft regionale Un­ter­schie­de, so sind bestimmte Apps in einigen Städten beliebter als in anderen – darauf bitte auch eingehen. Es wäre auch schön, wenn Sie die je­wei­li­gen drei Haupt­fea­tures be­schrei­ben könnten – dazu gerne Screen­shots. Dating-Apps un­ter­schei­den sich auch häufig in ihrer Nut­zer­er­fah­rung abhängig vom Ge­schlecht – darauf können Sie auch gerne eingehen.

Weil unsere Ziel­grup­pe vor allem junge Menschen unter 30 Jahren sind, sollte der Ton ent­spre­chend locker sein. Gerne können Sie den Leser duzen und davon ausgehen, dass er oder sie Single ist.

Jede App bekommt eine eigene H2. Bitte fügen Sie am Ende des Artikels noch eine Ge­samt­über­sicht in ta­bel­la­ri­scher Form ein, in der man vor allem den Kos­ten­punkt schnell erkennen kann.

Es wäre schön, wenn der Artikel bis zum 30. April bei uns eingehen könnte. Bei der Ar­ti­kel­län­ge stellen wir uns um die 3.000 Wörter vor. Natürlich dürfen folgende Keywords gerne öfter vorkommen: „Dating-Apps“, „die besten Dating-Apps“, „Apps Singles treffen“.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Er­stel­lung des Textes. Gerne stehen wir für Rück­fra­gen zur Verfügung.

Liebe Grüße

Ihre Auf­trag­ge­ber

Schritt 3: Au­toren­brie­fing über­prü­fen

Haben Sie Ihr Au­toren­brie­fing ge­schrie­ben, sollten Sie es noch einmal über­prü­fen und ggf. von einer zweiten Person ge­gen­le­sen lassen. Nicht er­war­tungs­ge­mäß ge­schrie­be­ne Texte sind oft auf ein miss­ver­ständ­li­ches oder un­voll­stän­di­ges Briefing zu­rück­zu­füh­ren, daher sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse unnötige Fehler vermeiden. Ein gutes Au­toren­brie­fing erspart sowohl Autor als auch Auf­trag­ge­ber Frust und auf­wen­di­ge Nach­ar­beit.

  • Über­prü­fen Sie, ob die wich­tigs­ten An­wei­sun­gen enthalten sind. Manchmal hilft es, sich die „W“-Fragen vor Augen zu halten: Was soll wie, warum und für wen ge­schrie­ben werden?

  • An­ders­her­um sollten Sie kritisch be­ur­tei­len, ob die ent­hal­te­nen An­wei­sun­gen auch alle sinnig bzw. wichtig sind. Zu viele An­wei­sun­gen wirken womöglich ab­schre­ckend auf den Autor oder können diesen emp­find­lich ein­schrän­ken.

  • Machen Sie den Test: Geben Sie das Briefing an einen Kollegen weiter und fragen Sie ihn, ob er den Auftrag ver­stan­den hat und genau weiß, was er zu tun hätte. Gibt es un­ver­ständ­li­che Angaben, die ihn verwirren? Fehlen einige An­wei­sun­gen oder fühlt sich der Kollege wegen der Fülle an In­for­ma­tio­nen über­for­dert? So können Sie wertvolle Hinweise auf qua­li­ta­ti­ve Mängel in Ihrem Briefing einholen.

  • Über­prü­fen Sie auch nochmal die Keyword-Liste. Sind die Keywords alle korrekt ge­schrie­ben und sinnig? Auch zu viele Keyword-Vorgaben können den Autor in seiner Arbeit erheblich ein­schrän­ken. Bleiben Sie am besten bei 3 bis 5 Keywords und gehen Sie immer kritisch mit diesen um. Bei SEO gilt eben Qualität vor Quantität.

  • Ver­glei­chen Sie Ihr Briefing mit anderen, er­folg­rei­chen und/oder ab­ge­lehn­ten Au­toren­brie­fings, z. B. Briefings Ihrer Kollegen. Was hat in der Ver­gan­gen­heit funk­tio­niert, was nicht? Vor allem, wenn der zu be­auf­tra­gen­de Autor schon Briefings von Ihnen oder Ihren Kollegen erhalten hat, können Sie sich sehr gut an alten Briefings ori­en­tie­ren.

Schritt 4: Kom­mu­ni­ka­ti­on mit dem Autor/Au­toren­team

In jedem Fall hilft es, mit dem Autor oder dem Au­toren­team über die Briefings zu sprechen. Fragen Sie Ihre Texter nach Feedback zu bis­he­ri­gen Briefings, können Sie diese viel ef­fek­ti­ver schreiben. Im Regelfall etabliert sich eine bestimmte Brie­fing­struk­tur, die Sie dann nur in­di­vi­du­ell für jeden Artikel abändern müssen. Das perfekte Au­toren­brie­fing ist das Ergebnis guter Kom­mu­ni­ka­ti­on zwischen Auf­trag­ge­ber und Be­auf­trag­tem.

Fragen Sie den Autor oder das Au­toren­team am besten in re­gel­mä­ßi­gen Abständen nach folgendem Feedback:

  • Wie gut werden die Au­toren­brie­fings ver­stan­den? Weiß jeder Autor pro­blem­los, was zu tun ist?

  • Gibt es bestimmte Wünsche aufseiten der Autoren bezüglich der Briefings? Werden mehr oder weniger In­for­ma­tio­nen bzw. Vorgaben erwünscht?

  • Wenn es schlechte Au­toren­brie­fings gegeben hat, sollten Sie nach Bei­spie­len für schlechte Briefings fragen. Im Vergleich zu Briefings, die als gut erachtet wurden, erkennen Sie am besten, welche Fehler Sie in Zukunft vermeiden sollten, wenn Sie ein Au­toren­brie­fing erstellen.
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