Raus aus dem Alltag und rein in die Welt: Als digitaler Nomade können Sie von überall aus arbeiten und gleich­zei­tig neue Länder und Kulturen kennen lernen. Welche Schritte Sie gehen müssen, um digitaler Nomade zu werden und was dabei besonders wichtig ist, erklären wir Ihnen in den folgenden Absätzen.

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Schritt 1: Die Idee finden, um digitaler Nomade zu werden

Viel­leicht haben Sie ohnehin schon einen Job, der sich perfekt für das digitale No­ma­den­tum eignet – viel­leicht wollen Sie aber auch einen kom­plet­ten Neuanfang und starten in eine ganz neue Richtung durch. Wichtig ist in beiden Fällen, dass Sie als digitaler Nomade einen Job ausführen, für den Sie (an Hardware) nicht viel mehr als einen Laptop, ein Ladekabel und eine In­ter­net­ver­bin­dung benötigen.

Überlegen Sie außerdem, in welcher Be­schäf­ti­gungs­form Sie zukünftig arbeiten: als An­ge­stell­ter für eine Firma, die remote arbeiten ermöglich, als Free­lan­cer, Selbst­stän­di­ger oder Gründer einer eigenen Firma. Wollen Sie sich als digitaler Nomade erst einmal aus­pro­bie­ren, kann auch eine ne­ben­be­ruf­li­che Selbst­stän­dig­keit eine Mög­lich­keit sein, um diese Arbeits- und Le­bens­wei­se zeitlich begrenzt für sich aus­zu­pro­bie­ren.

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Schritt 2: Recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen schaffen

Sollten Sie digitaler Nomade werden als Free­lan­cer, Selbst­stän­di­ger oder mit einem eigenen Un­ter­neh­men und Sie beginnen erst mit der freien Be­schäf­ti­gung, müssen Sie – wie bei jeder Gründung – zuerst einige Formalien klären: Selbst­stän­di­ge melden ein Gewerbe an, Un­ter­neh­men müssen sich für die passende Rechts­form ent­schei­den. Manchmal geht das noch mit weiteren An­mel­dun­gen, wie bei­spiels­wei­se einem Eintrag ins Han­dels­re­gis­ter, einher. Lassen Sie sich am besten von einem Steu­er­bü­ro beraten – dieses benötigen Sie so oder so, da es sich auch um Ihre Steuern und ggf. um die Buch­hal­tung kümmert.

Übrigens: Auch, wenn Sie zukünftig planen (auch) im Ausland und für aus­län­di­sche Kunden zu arbeiten, sollten Sie Ihr Gewerbe bzw. Ihr Un­ter­neh­men erst einmal in Deutsch­land anmelden – das ver­ein­facht bei­spiels­wei­se das Thema Steuern, vor allem wenn Sie innerhalb der EU tätig sind. Für bei­spiels­wei­se die USA oder Asien gibt es spezielle Re­ge­lun­gen, die Sie am besten ebenfalls mit Ihrem Steu­er­bü­ro be­spre­chen.

Auch eine deutsche Mel­de­adres­se (auch, wenn Sie zumindest zeitweise woanders arbeiten), ist hilfreich, um bei­spiels­wei­se ein Ge­schäfts­kon­to zu eröffnen. Kümmern Sie sich zu­sätz­lich zu dem Ge­schäfts­kon­to ggf. um eine Kre­dit­kar­te, mit der Sie auch im Ausland möglichst kostenlos an Bargeld gelangen.

Schritt 3: Um Ver­si­che­run­gen kümmern

Die wich­tigs­te und eine Pflicht­ver­si­che­rung ist die Kran­ken­ver­si­che­rung. Selbst­stän­di­ge können zwischen ge­setz­li­cher und privater Kran­ken­ver­si­che­rung erst einmal wählen. Für das Leben als digitaler Nomade, der bei­spiels­wei­se auch am Strand in Spanien arbeiten möchte, braucht es al­ler­dings eine separate Aus­lands­kran­ken­ver­si­che­rung. Sobald Sie im Ausland sind, ruht die deutsche Kran­ken­ver­si­che­rung bzw. liegt auf An­wart­schaft, so dass Sie diese wieder ak­ti­vie­ren können, sobald Sie zurück in Deutsch­land sind.

Die deutsche Haft­pflicht­ver­si­che­rung greift in vielen Fällen auch im Ausland. Um­fang­rei­che ge­werb­li­che Ver­si­che­run­gen sind eher optional bzw. un­ab­hän­gig vom Reisen: Wollen Sie sich gegen be­ruf­li­che Haf­tungs­fäl­le absichern, gibt es spezielle Be­rufs­haft­pflicht­ver­si­che­run­gen. Ihr Equipment können Sie ggf. über in­di­vi­du­el­le Sach­ver­si­che­run­gen schützen. Wollen Sie bei­spiels­wei­se als Fotograf rund um die Welt unterwegs sein, ist Ihre Kamera inklusive Zubehör Ihr wich­tigs­tes Ar­beits­mit­tel, das Sie definitiv ver­si­chern sollten.

Tipp

Einen Überblick über die wich­tigs­ten Ver­si­che­run­gen für Selb­stän­di­ge haben wir in einem separaten Artikel zu­sam­men­ge­stellt.

Schritt 4: Kunden ak­qui­rie­ren

Wenn Sie ganz neu in die Selbst­stän­dig­keit starten und als digitaler Nomade wirklich viel Reisen werden, beginnen Sie am besten schon vor der Abreise damit, sich um Kunden zu kümmern. Das gibt Pla­nungs­si­cher­heit und sorgt dafür, dass ab Rei­se­be­ginn re­gel­mä­ßig Geld in die Kasse kommt.

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Schritt 5: Rei­se­rou­te bzw. das erste Ziel festlegen und Auf­ent­halt planen

Als digitaler Nomade können Sie in un­mit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft Ihres Wohnortes starten und lediglich von den Vorteilen flexibler Ar­beits­zei­ten und An­we­sen­heits­pflich­ten pro­fi­tie­ren. Oder Sie nehmen direkt das erste Urlaubs-/Ar­beits­ziel ins Visier: Kümmern Sie sich um eine Un­ter­kunft – entweder Sie mieten eine kleine Wohnung, in der Sie auch arbeiten können, oder nehmen sich nur ein Zimmer und arbeiten vor Ort in einem Coworking-Space. Buchen Sie Flüge oder Tickets für andere Trans­port­mit­tel und kümmern Sie sich, sofern notwendig, recht­zei­tig um ein Visum und emp­foh­le­ne Impfungen.

Schritt 6: Das alte Leben aufräumen

Gerade, wenn Sie nur für einige Wochen oder Monate ein digitaler Nomade werden wollen, lohnt es sich die eigene (Miet-)Wohnung zu behalten und diese ggf. zur Un­ter­mie­te an­zu­bie­ten. Das spart Kosten und kann sogar zu einem kleinen Ne­ben­ver­dienst führen. Klären Sie mit dem Vermieter, ob eine Zwi­schen­ver­mie­tung erlaubt ist, und ent­schei­den Sie, ob und wie viele Ihrer Möbel Sie in der Wohnung stehen lassen möchten. Alles, was nicht für fremde Augen geeignet ist, räumen Sie aus.

Denken Sie außerdem an Ihre Post: Gerade als Selbst­stän­di­ger bzw. Free­lan­cer erhalten Sie re­gel­mä­ßig noch tra­di­tio­nel­le Briefe, die Sie recht­zei­tig öffnen sollten. Richten Sie einen Nach­sen­de­auf­trag ein, den Sie bei einem Orts­wech­sel ggf. anpassen müssen.

Schritt 7: Ankommen

Wenn alle Vor­be­rei­tun­gen ab­ge­schlos­sen sind, kann die Reise losgehen. Vor Ort dauert es meist einige Tage, bis Sie sich ori­en­tiert und alles so ein­ge­rich­tet haben, das gute Ar­beits­be­din­gun­gen herrschen. Kümmern Sie sich bei­spiels­wei­se um eine SIM-Karte, mit der Sie un­ab­hän­gig vom öf­fent­li­chen Internet mobil surfen können und finden Sie heraus, wo der nächste Coworking-Space, das beste Re­stau­rant für einen schnellen Mittags-Snack oder der beste Spot für den abend­li­chen Spa­zier­gang ist.

Gerade zu Beginn heißt es: Finden Sie die ideale Work-Life-Balance und eta­blie­ren Sie Routinen, wie re­gel­mä­ßi­ge Ar­beits­zei­ten am Vor- und Nach­mit­tag aber auch aus­rei­chend Zeit, für die schönen Seiten des digitalen No­ma­den­tums.

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