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Enterprise Cloud – Backup

Datensicherung und Disaster-Recovery für Unternehmen

Damit Ihre Firma auch im Ernstfall Handlungsfreiheit behält und gut abgesichert ist.

Warum Daten-Backups und Disaster-Recovery wichtig für Unternehmen sind

Für ein durchschnittliches Unternehmen sind Daten der verschiedensten Art Arbeits- und Existenzgrundlage. Deshalb sollten Daten durch Datensicherung (Backup) so gesichert werden, dass sie im Ernstfall sehr schnell und unkompliziert wiederhergestellt werden können (Disaster Recovery).
Die Vorteile liegen auf der Hand: Geringe Ausfallzeiten bedeuten eine möglichst gleichbleibende Erreichbarkeit für die Kundschaft, was zu wachsendem Vertrauen in die Firma führt und damit dem Image nützt. Die Handlungsfähigkeit des Unternehmens bleibt zudem gewahrt und finanzielle Verluste halten sich im Rahmen. Nicht zuletzt sind Unternehmen ohnehin verpflichtet, Buchhaltungs- und Finanzdaten gemäß der GoBD vorzuhalten.
Wenn Firmendaten also durchdacht gesichert werden, so dass die Wiederherstellung der Daten so reibungslos wie möglich vonstatten geht, vermeiden Sie als Unternehmer von vorne herein viele Risiken.

Was Business Continuity mit Disaster-Recovery-Strategien zu tun hat

"Business Continuity Management", zu Deutsch "Betriebskontinuitätsmanagement" umfasst – grob gesprochen – alle Maßnahmen, die gewährleisten, dass der laufende Betrieb eines Unternehmensm in Extrem- oder Katastrophenfällen (z.B. Stromausfall, Pandemien, Naturkatastrophen) so wenig wie möglich in Mitleidenschaft gezogen wird bzw. sehr schnell wieder zum Laufen gebracht werden kann. Disaster-Recovery-Strategien (Katastrophenwiederherstellungs-Strategien) beziehen sich hier explizit auf die schnelle Wiederherstellung der IT-Systeme sowie der gespeicherten Daten.
Voraussetzung für eine gelungene Disaster Recovery ist, dass Sie sich einen Plan machen, wie die Daten gesichert werden, damit sie später so reibungslos wie möglich wiederhergestellt werden können. Bei der Entscheidung, wie Sie am besten vorgehen wollen, können Ihnen u.a. folgende Fragen helfen:

Wie viele Daten dürfen verloren gehen? (Recovery Point Objective, RPO)

  • Die Beantwortung dieser Frage bestimmt die Abstände zwischen den Sicherungen: Wenn der Datenverlust gleich Null sein soll, muss ständig gesichert werden. Lässt sich der Verlust von Daten aus den letzten paar Stunden verschmerzen, können die Sicherungszeitpunkte weiter auseinanderliegen.

Wie lange darf ein System ausfallen, bevor geschäftskritische Auswirkungen zu erwarten sind? (Recovery Time Objective, RTO)*

  • Für große internationale Shops bedeutet beispielsweise der Totalausfall der IT auch nur für eine Stunde erhebliche Umsatzeinbußen. Wenig frequentierte Websites können einen einige Stunden oder Tage dauernden Ausfall ggf. besser verschmerzen.
Je nach Unternehmen kann also der ideale Speicherort für die Daten-Backups (Externe Festplatte, Netzwerkfestplatte, Cloud u.a.) sowie die Frequenz der Speicherung ganz unterschiedlich sein. Eine Datensicherung in der Cloud dürfte allerdings die flexibelste und unkomplizierteste Variante sein, da sich in diesem Fall stets der Cloud-Anbieter um neueste und Standard konforme Speicher-Hard- und Software kümmert.

Sie können verschiedene Arten von Sicherungsmethoden nutzen. Das hängt insbesondere davon ab, wie oft sich Ihr Datenbestand verändert.

Welche Arten von Backups gibt es und wie nutzen Sie sie am besten?

Vollsicherung oder Full Backup

Bei dieser Sicherungsmethode werden immer alle Daten gespeichert. Dies ist die speicherintensivste Methode. Die einzelnen Sicherungszeitpunkte werden alleine schon deshalb weiter auseinander liegen.

Differentielles Backup

Es werden nur die Daten gespeichert, die sich seit der letzten Vollsicherung geändert haben oder neu hinzugekommen sind. Damit verringert sich der notwendige Speicherplatz im Gegensatz zum Full Backup enorm. Kurze Speicherintervalle sind hier möglich. Einzelne Recovery-Punkte können unabhängig von anderen gelöscht werden.

Inkrementelles Backup

Bei der inkrementellen Sicherung werden nur jene Daten gespeichert, die sich seit dem letzten inkrementellen Backup oder Full Backup verändert haben oder die neu hinzugekommen sind. Alle inkrementellen Speicherstände und ein Full Backup können für die Wiederherstellung von Systemen und Daten verwendet werden. Wegen des geringen Speicherverbrauchs sind sehr kurze Speicherintervalle sinnvoll und möglich. Die verschiedenen Sicherungsmethoden werden miteinander kombiniert: Nach einer Vollsicherung können wahlweise inkrementelle oder auch differentielle Sicherungen durchgeführt werden.

Sicherungsmedien: Offline-, Online- und hybride Backups

Offline-Sicherungen beispielsweise auf Festplatten und internen Netzwerk-Festplatten haben den Vorteil, dass sie das eigene Gebäude nicht verlassen und somit schwer durch Angreifer von außen zu erreichen sind. Der Nachteil: Wenn zum Beispiel das Firmengebäude abbrennt, sind auch diese Sicherungsmedien vernichtet.
Online-Backup-Medien wie z.B. die Cloud sind rein theoretisch eher von außen angreifbar, aber gerade in Deutschland, wo von allen Seiten sehr viel Wert auf Datensicherheit gelegt wird, haben Cloud-Computing-Anbieter hervorragende Methoden entwickelt, um Ihre Daten zu schützen. Mehrstufige Sicherheitskonzepte für die Rechenzentren und Georedundanz seien nur als zwei Aspekte genannt.
Ein Hybrid-Backup nutzt beide Arten der Datensicherung: Wenn Sie neben dem Datensatz, mit dem Sie arbeiten, eine Offline-Kopie außer Haus aufheben (z.B. Festplatte im Tresor der Bank) und eine Online-Kopie in der Cloud aufbewahren, dann sind Sie gegen alle eventuellen Vorkommnisse gut gewappnet.

Datensicherung mit Acronis Backup Cloud und der Enterprise Cloud von IONOS

Die Enterprise Cloud von IONOS punktet unter vielem anderen mit der grafischen Benutzeroberfläche des Data Center Designer (DCD) und modernsten CLOUD APIs. Mit dem DCD bauen Sie per Drag & Drop nicht nur ganze IT-Systeme nach Ihren eigenen Anforderungen auf, sondern steuern auch, welche Bestandteile des Systems wie gesichert werden sollen.
Dabei müssen nicht alle Elemente einer IT-Infrastruktur in der Cloud liegen: Oft werden On-Premise-Lösungen mit Komponenten in der Cloud kombiniert. Acronis Cloud Backup sichert trotzdem alle Komponenten verlässlich. Sie können Acronis Cloud Backup auch für IT-Systeme nutzen, die nicht in der Enterprise Cloud liegen.
Der Vorteil ist die bequeme Handhabung: Auf der DCD-Oberfläche finden Sie als Schaltfläche den Zugang zur Backup Console von Acronis. Hier legen Sie fest, welche Server oder VMs mit welcher Sicherungsmethode gesichert werden. So wird Ihnen die Arbeit auch bei einem späteren Umzug oder Teil-Umzug Ihres Systems von "realer" Hardware in die Cloud einfach gemacht: Der Zugang zur Acronis Backup Console befindet sich immer an der gleichen Stelle, so sehr sich Ihr System mit der Zeit auch verändern mag.
Acronis führt zu Beginn eine Vollsicherung durch und speichert Veränderungen danach inkrementell. Im Falle eines Falles lässt sich die gesamte Datensicherung später auf Knopfdruck wiederherstellen.

Fazit:
Backup- und Disaster-Recovery-Strategien beugen ernsten Zwischenfällen effektiv vor

Eine gute Vorbereitung auf ernste Zwischenfälle aller Art hilft, den wirtschaftlichen oder gar existentiellen Schaden eines Unternehmens so gering wie möglich zu halten. Ein Disaster-Recovery-Plan beeinflusst die Entscheidung, wie die Daten Ihres Unternehmens am sinnvollsten so gesichert werden können, dass die Wiederherstellung möglichst reibungslos verläuft – zum Wohle des Images und des wirtschaftlichen Bestandes der Firma.
Mit Acronis Cloud Backup in der Enterprise Cloud haben Sie ein mächtiges Werkzeug an der Hand, das Sie dabei unterstützt, alle Komponenten Ihres IT-Systems angemessen abzusichern: Egal, welche Betriebssysteme Sie verwenden, egal, wo die einzelnen Elemente Ihres IT-Systems sich räumlich befinden.

Tipp:
Vergessen Sie die Dokumentation Ihres Disaster-Recovery-Plans nicht!

Zu einem Disaster-Recovery-Plan gehört auch eine ausführliche Dokumentation, in der minutiös geregelt ist, wie bei einem schwerwiegenden Ausfall zu verfahren ist. Punkte wie der generelle Aufbau der Infrastruktur, egal ob on-premise oder in der Cloud, sollten feingranular dokumentiert werden. Eine schrittweise Anleitung zur Wiederherstellung von Services nebst aller notwendigen Konfigurationen (z.B. IP-Adressen, DNS Konfigurationen, Firewalls, Routing) entlastet im Fehlerfall die zuständigen Mitarbeiter und bewahrt sie vor Fehlentscheidungen. Um einen reibungslosen Wiederanlauf zu gewährleisten, sollte auch geregelt werden, in welcher Reihenfolge Systeme wieder in Betrieb genommen werden sollten.