# Was weiß Google über mich? Google-Daten einsehen und verwalten

Sobald Sie eine Anwendung von Google nutzen, stimmen Sie dem Sammeln Ihrer Daten zu: Suchverhalten, Website-Nutzung in Google Chrome, Bewegungsmuster bei Google Maps und noch vieles mehr. Welche Informationen über Sie gespeichert werden, erfahren Sie über die verschiedenen Google-Dienste. Diese sind über das Google Dashboard einsehbar.

## Datenschutz und Datensammlung im Google-Universum

Bevor Sie sich wundern, was Google alles über Sie weiß: Google lebt vor allem von der Übermittlung von möglichst **passgenauer** **Werbung**. Je relevanter Werbeanzeigen zu einer Userin oder einem User passen, desto wahrscheinlicher wird ein Kauf oder die Inanspruchnahme einer Dienstleistung. Dadurch verdient Google Geld mit den Unternehmen, die für die Platzierung der Werbung innerhalb des Google-Netzwerks bezahlen. [Webanalyse und Datenschutz](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/web-analyse/webanalyse-und-datenschutz/) gehen hierbei jedoch nicht immer Hand in Hand.

Die Frage „Was weiß Google über mich?“ kann auch so interpretiert werden: **Was ergibt eine Google-Suche über mich?** Dieses Thema ist im Folgenden nicht von Belang. Google speichert diese Informationen nicht direkt aus Ihrem Onlineverhalten, sondern findet sie auf anderen Websites. Um herauszufinden, wo Ihr Name im Internet auftaucht, geben Sie ihn in Anführungszeichen in die Suche ein – beispielsweise „Sabine Schmidt“. Beachten Sie jedoch, dass es mehrere Menschen mit dem gleichen Namen geben kann.

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### Tipp

Falls Sie nicht in Suchergebnissen gelistet sein wollen: Seit 2014 können Personen relevante Einträge in den Ergebnissen der Suchmaschinenanbieter **nicht mehr so einfach entfernen**. Um bestimmte [Google-Einträge löschen](https://www.ionos.at/digitalguide/websites/online-recht/google-eintraege-loeschen-und-persoenliche-daten-schuetzen/) zu lassen, müssen Sie ein entsprechendes Formular im Support-Forum des Unternehmens ausfüllen. Oder Sie wenden sich an die Betreiber bzw. Betreiberinnen der Websites, die Informationen über Sie anbieten.

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## Welche Daten darf Google sammeln?

Den Umfang und die Art der Erhebung von Nutzerdaten und deren Speicherung legen die [Google-Datenschutzerklärung und -Nutzungsbedingungen](https://policies.google.com/privacy?hl=de "Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen von Google") fest. Mit der Nutzung eines Google-Dienstes stimmen Sie diesen Bedingungen zu. Wenn Sie die Google-Suche beispielsweise ohne Google-Konto nutzen, bekommen Sie regelmäßig die Bedingungen eingeblendet und müssen zustimmen. Wenn Sie ein [Google-Konto erstellen](https://www.ionos.at/digitalguide/server/tools/google-konto-erstellen/ "Google-Konto erstellen"), stimmen Sie diesen Bedingungen ebenfalls zu.

Aus der Erklärung geht beispielsweise hervor, dass **Profilinformationen** wie E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Kreditkartendaten gespeichert werden. Zusätzlich werden auch **Nutzungsdaten der Google-Dienste und Apps** erfasst, etwa Suchmaschinen-Anfragen, Kontakte, Kalendereinträge, Fotos oder Sprachbefehle.

Google führt darüber hinaus eine Vielzahl weiterer Daten zusammen: Die **Nutzungsdaten des verwendeten Endgeräts** werden gebündelt und in ein Nutzerprofil überführt. Dazu gehört nicht nur das verwendete Gerät, sondern beispielweise auch dessen Bildschirmgröße, Betriebssystem und das genaue Modell. Genauso werden die IP-Adresse, die SIM-Karten-Nummer und die Gerätekennung, bei Smartphones die sogenannte IMEI-Nummer, von Google gespeichert.

Laut eigener Angaben nutzt Google diese Informationen vor allem, **um das Nutzererlebnis zu optimieren**. So sollen beispielsweise Websites im passenden Format an ein Gerät ausgespielt werden. In Deutschland müssen die Google-Bedingungen den Anforderungen der [DSGVO](https://www.ionos.at/digitalguide/websites/online-recht/datenschutz-grundverordnung-regeln-fuer-unternehmen/ "Datenschutz-Grundverordnung: Regeln für Unternehmen") entsprechen.

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### Tipp

In unserem Digital-Guide-Artikel über die Top 10 der [Suchmaschinen](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/suchmaschinenmarketing/suchmaschinen/ "Suchmaschinen") werden verschiedene Anbieter und ihre Datensammelpraxis vorgestellt und miteinander verglichen.

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## Wo kann ich sehen, was Google über mich weiß?

Über die unterschiedlichen Google-Dienste können Sie in Erfahrung bringen, welche Informationen über Ihre Aktivitäten gespeichert werden. Dazu gehören beispielsweise **Kontodaten von Apps** wie YouTube oder Informationen über die Nutzung von Websites oder Diensten wie Google Maps.

Meist bieten die unterschiedlichen Dienste auch individuelle Einstellungen zur Privatsphäre. Hierüber lässt sich die Speicherung bestimmter Daten deaktivieren.

### Das speichert Google über die Website

Google speichert alle Sucheingaben in der Google Suche im Verlauf einer Nutzerin bzw. eines Nutzers, sofern dazu ein **aktiviertes Google-Konto** genutzt wird. Im Verlauf werden alle besuchten Websites sowie die dazugehörige Suchanfrage erfasst. Wenn die Suchanfrage dabei mit einem eingeloggten Google-Profil erfolgt, werden die Suchanfragen dem Google-Konto zugeordnet.

Im Suchverlauf sind nicht nur Daten über die Suche im [Browser](https://www.ionos.at/digitalguide/websites/web-entwicklung/was-ist-ein-browser/) erfasst. Auch Tabs, die auf anderen Geräten geöffnet wurden, z. B. auf einem Smartphone, lassen sich darüber nachvollziehen.

**Am Beispiel des Browsers Google Chrome:**

1\. Um die Verlaufsdaten anzuzeigen, klicken Sie im Chrome-Browser auf die **drei Punkte ganz rechts** neben der Suchleiste, direkt neben dem Icon für das Google-Konto.

2\. Wählen Sie den Punkt „**Verlauf**“. Es erscheint eine Liste mit den letzten Suchanfragen.

3\. Ein Klick auf den Menüpunkt „Verlauf“ führt zur Gesamtübersicht. Sie gelangen auch mit der **Tastenkombination \[Strg\] + \[H\]** dorthin.

[![Bild: Screenshot des Google-Suchverlaufs im Chrome-Browser](https://www.ionos.at/digitalguide/fileadmin/_processed_/a/1/csm_google-suchverlauf_90399c276e.webp "Screenshot des Google-Suchverlaufs im Chrome-Browser")](https://www.ionos.at/digitalguide/fileadmin/DigitalGuide/Screenshots_2022/google-suchverlauf.png) Im Suchverlauf werden alle besuchten Websites aufgelistet.       4\. In dieser Darstellung im Browser finden Sie auch „Tabs von anderen Geräten“, wo beispielsweise Verlaufsdaten Ihres Smartphones aufgeführt werden.

[![Bild: Screenshot der Verlaufsoptionen im Chrome-Browser](https://www.ionos.at/digitalguide/fileadmin/_processed_/1/0/csm_verlaufsoptionen-chrome_b9f2923928.webp "Screenshot der Verlaufsoptionen im Chrome-Browser")](https://www.ionos.at/digitalguide/fileadmin/DigitalGuide/Screenshots_2022/verlaufsoptionen-chrome.png) Im Suchverlauf werden auch Tabs von anderen Geräten gespeichert.       Auch wenn Sie **kein Google-Konto nutzen**, werden Verlaufsdaten im Browser gespeichert. Das ist nicht nur bei Google Chrome der Fall, sondern auch bei anderen Browsern meist standardmäßig so eingestellt. Allerdings können Sie diese Browsereinstellung ändern, sodass kein Verlauf angelegt oder dieser beim Schließen des Browsers gelöscht wird.

Ebenfalls erfasst werden Informationen zum **Standort anhand der IP-Adresse** oder zum genutzten Gerät. Diese Daten sind aber nicht einsehbar, da sie anonymisiert gespeichert werden. Verhindern können Sie die Erfassung Ihrer tatsächlichen IP-Adresse, wenn Sie einen [VPN-Service](https://www.ionos.at/digitalguide/server/tools/vpn-services/) verwenden.

### Weitere Informationen im Google Dashboard

Mit Hilfe des Google Dashboards werden alle Dienste aufgelistet, die mit dem Konto einer Nutzerin oder eines Nutzers verknüpft sind. Dazu gehören u. a. Gmail, Google Kalender oder die YouTube-App.

Über das Dashboard haben Sie auch die Möglichkeit, zentral die **unterschiedlichen Einstellungen** für die jeweiligen Dienste einzusehen und zu ändern.

[![Bild: Screenshot des Google Dashboards](https://www.ionos.at/digitalguide/fileadmin/_processed_/c/1/csm_google-dashboard_c3e28a208d.webp "Screenshot des Google Dashboards")](https://www.ionos.at/digitalguide/fileadmin/DigitalGuide/Screenshots_2022/google-dashboard.png) Im Google Dashboard können bei einzelnen Diensten Daten-Einstellungen angepasst werden.       ##  Erstellt Google ein Profil von mir?

Aus allen vorliegenden Informationen rund um Suchanfragen, der Nutzung eines Android-Betriebssystems und von Google Apps erstellt Google ein **individuelles Nutzerprofil**. Besonders viele Daten erhält Google von Nutzerinnen und Nutzern, die im eingeloggten Google-Konto Aktivitäten durchführen.

Google sammelt und wertet Daten von Userinnen und Usern aus, um sicherzustellen, dass möglichst relevante Informationen angeboten werden und **Werbung möglichst zielgerichtet für einzelne Personen** passt. Das steigert die Werbeeinnahmen und damit Googles Umsatz.

Gleichzeitig bedeutet dies in der Praxis, dass Google eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Informationen zusammenzieht, um so ein möglichst **umfassendes Bild von einer Person** zu erhalten. Suchanfragen, Standorte und Nutzungsvorlieben von Apps sowie Zahlungen mit Google Pay geben dem Unternehmen einen riesigen Informationsschatz über Vorlieben von Nutzerinnen und Nutzern.

## Wie kann ich steuern und verwalten, was Google über mich weiß?

Wie beschrieben, können Sie über das Google Dashboard **Einstellungen für einen genutzten Dienst anpassen**. So lässt sich beispielsweise der Standortverlauf bei Google Maps deaktivieren, sodass fortan nicht mehr gespeichert wird, wo Sie sich aufhalten. Durch die zentrale Verwaltung über das Dashboard sind alle Geräte, die über das genutzte Google-Konto verknüpft sind, bei einer Änderung miteinbezogen.

Gegen die Sammlung der Daten bei Website-Aufrufen kann man ohne spezielle Programme meist wenig tun. Allerdings lassen sich die Daten neutralisieren, wenn Sie die **Suche im anonymen Modus** ausführen und nicht in Ihrem Google-Konto eingeloggt sind. So werden die Daten zwar erfasst, können aber keiner bestimmten Person bzw. keinem Nutzerprofil zugeordnet werden.

**Für Shops und lokale Geschäfte interessant**: Nicht jede Bewertung bei Google muss zwangsläufig akzeptiert werden. Handelt es sich um unrechtmäßige Kritik, können Unternehmen und Selbstständige [Google-Bewertungen löschen](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/google-bewertungen-loeschen/) lassen. Auch dadurch lässt sich steuern, was Google an Daten sammelt.

## Kann ich die Sammlung gewisser Daten blockieren?

Grundsätzlich können Sie den Aktivitäten von Google bereits im Vorfeld einige Riegel vorschieben:

- Passen Sie die Einstellungen in Ihrem Browser und Ihrem Google-Konto an.
- Verwenden Sie private Browsertabs.
- Nutzen Sie zur Suche im Internet [Google-Alternativen](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/suchmaschinenmarketing/google-alternativen-im-ueberblick/).
- Schalten Sie die Standortsuche bei Google Maps aus.
- Nutzen Sie statt Android ein alternatives Betriebssystem auf Mobilgeräten.
- Verwenden Sie alternative Dienste zu Google-Diensten, z. B. [LibreOffice oder OpenOffice](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/libreoffice-vs-openoffice/) statt Google Docs.

Bedenken Sie, dass Google viele seiner **Dienste bis zu einem gewissen Grad kostenlos** zur Verfügung stellt – Sie zahlen dafür mit Ihren Daten. Mit dieser Praxis ist Google nicht allein. Letztlich entscheiden Sie selbst, welche Dienste von welchem Anbieter Sie nutzen wollen. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass es nichts wirklich kostenlos gibt.

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### Tipp

Sie möchten eine bessere Sichtbarkeit in den Google-Suchergebnissen erreichen? Dann nutzen Sie den [Google Ads Management Service](https://www.ionos.at/marketing/google-ads-management "Google Ads Management Service - IONOS") von IONOS, mit dem sich zielgerichtete Werbeanzeigen auf den vorderen Plätzen der Google-Suche platzieren lassen.

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## Kann ich meine Google-Historie löschen?

Den [Chrome-Browser-Verlauf löschen](https://www.ionos.at/digitalguide/websites/web-entwicklung/chrome-verlauf-loeschen/) bzw. den [Google-Suchverlauf löschen](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/google-suchverlauf-loeschen/) können Sie, indem Sie in den **Einstellungen Ihres Browsers** den Verlauf oder die Chronik anklicken und dort den gesamten Suchverlauf löschen.

Es ist auch möglich, die **Historie in Ihrem Google-Konto zu löschen**. Google weist in einem entsprechenden [Support-Eintrag](https://support.google.com/websearch/answer/6096136?hl=de "Google Support: Suchverlauf verwalten und löschen") zwar darauf hin, dass die Verlaufsdaten bzw. die Historie vollständig aus den Systemen entfernt werden, allerdings behält sich das Unternehmen vor, bestimmte Daten aufgrund von geschäftlichen Erfordernissen länger aufzubewahren.

Nutzerinnen und Nutzer, die auf **Alternativen zu Google-Diensten** setzen möchten, können im ersten Schritt bestehende Konten auflösen, beispielsweise das [Gmail-Konto löschen](https://www.ionos.at/digitalguide/e-mail/e-mail-technik/gmail-konto-loeschen/).

## Fazit: Google-Anwendungen zu nutzen heißt, mit Daten zu bezahlen

Durch die bequeme Nutzung der vielen Google-Dienste mit Hilfe eines Google-Kontos sowie den parallelen Einsatz eines Smartphones mit Android-Betriebssystem erhält das Unternehmen eine **Vielzahl an Nutzerdaten**. Damit verbunden erstellt Google Nutzerprofile, die von Einzelpersonen einen Großteil der Online- und auch Offline-Aktivitäten, beispielsweise den Standort, erfassen. Nutzerinnen und Nutzer, die möglichst wenig Daten an Google geben möchten, haben durch die Einstellungen der Google-Dienste und -Apps **nur eingeschränkte Möglichkeiten, dies zu limitieren**.

Für eine möglichst unsichtbare Bewegung im Netz sind daher **alternative Dienstleister** die einzige Option. Allerdings ist die Nutzung mit Mehraufwand verbunden, da der Service aus einer Hand somit auf mehrere Anbieter verteilt werden muss.

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### Tipp

Wenn Sie nach allen Erfahrungen mit alternativen Anbietern wieder zu Google zurückkehren möchten, können Sie unter Umständen Ihr [Google-Konto wiederherstellen](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/social-media/google-konto-wiederherstellen/).

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