# WordPress RSS-Feed richtig nutzen: So funktioniert’s

Mit einem WordPress RSS-Feed halten Sie Ihre Leser mit automatischen Updates zu Blogposts und Magazinartikeln auf dem neuesten Stand. Die Einrichtung ist über das WordPress RSS-Feed-Widget, über RSS-Plugins sowie manuell möglich. Wir erklären Ihnen, wie RSS-Feeds in [WordPress](https://www.ionos.at/digitalguide/hosting/cms/wordpress-das-bekannte-cms-unter-der-lupe/ "WordPress: Das bekannte CMS unter der Lupe") funktionieren, wie Sie sie einrichten und wieder deaktivieren. Außerdem stellen wir einige passende RSS-Plugins vor.

## Was ist ein RSS-Feed?

*Really Simple Syndication* – dafür steht die Abkürzung RSS. Damit ist die automatische, **„ganz einfache Verteilung“** von Website-Informationen gemeint. Mit RSS-Dateien lassen sich Web-Feeds übersichtlich und aktuell für Leser bereitstellen. Vor allem bei Blogs und Websites mit regelmäßigem Content informiert der [RSS-Feed](https://www.ionos.at/digitalguide/websites/webseiten-erstellen/was-ist-ein-rss-feed/ "Was ist ein RSS-Feed?") Leser über Aktualisierungen. Feed-Abonnenten bleiben somit immer auf dem neuesten Stand.

## Wie funktioniert ein WordPress RSS-Feed?

Die Funktionsweise eines RSS-Feed in WordPress ist im Grunde einfach: Leser oder Kunden, die Ihren Feed abonnieren, erhalten über sogenannte **Feedreader oder RSS-Plugins** Updates zu Neuigkeiten, Posts oder aktuellen Artikeln. Feedreader-Software fragt in bestimmten Abständen Feeds ab und listet neue Beiträge zusammengefasst auf. So bleiben Leser auch bei vielen abonnierten Web-Feeds informiert. Links im Feedreader führen Abonnenten zu den zugehörigen Quellen. Beim RSS-Dateiformat handelt es sich um **XML-Dateien**, die Feedreadern mit entsprechenden Tag-Auszeichnungen Informationen zu Website-Inhalten übermitteln.

## Vorteile von RSS-Feeds

Im Gegensatz zu einem Newsletter müssen Sie mit Abonnenten Ihres WordPress-Feeds nicht aktiv interagieren. Sie halten Ihre Website einfach regelmäßig mit **spannendem Content** auf dem neuesten Stand, während die Abonnenten Updates zu neuen Veröffentlichungen erhalten.

**Vorteile auf einen Blick:**

- Leser/Abonnenten bleiben über Feedreader oder Plugins automatisch informiert
- Kunden erhalten Neuigkeiten zu Artikeln in Onlineshops
- Über Links im RSS-Feed gelangen Leser zur Original-Website
- Der RSS-Feed erfordert keine permanente Bearbeitung
- RSS-Feed-Software ist für Nutzer in der Regel kostenlos

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### Tipp

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## Wie lässt sich ein WordPress-Feed mit RSS nutzen?

Was wenige WordPress-Nutzer wissen: Das CMS verfügt über eine **integrierte WordPress-Feed-Funktion** und erstellt automatisch einen RSS-Feed für Ihre Website. Diesen können Sie unter Ihrer WordPress-Feed-URL anschauen, indem Sie hinter Ihren Domainnamen */feed* schreiben (z. B. *www.\[Ihre Domain\].de/feed*). Wenn Sie die URL abrufen, sehen Sie Ihren Feed als XML-Datei. Um Interessierte auf Ihren WordPress-Feed aufmerksam zu machen, sollten Sie in der Sidebar einen Link einrichten, über den sich Ihr RSS-Feed abonnieren lässt.

Im Folgenden stellen wir drei Varianten vor, wie Sie einen WordPress RSS-Feed nutzen können.

### WordPress RSS-Feed Widget

Standardmäßig ist bei WordPress ein RSS-Widget integriert, das Sie einfach in einem Widget-Bereich Ihrer WordPress-Seite platzieren können. Gehen Sie wie folgt vor:

**Schritt 1:** Gehen Sie im WordPress-Backend auf den Punkt „**Design**“, auf „**Anpassen**“ und anschließend auf „**Widgets**“. WordPress-Widgets sind dynamische Module wie der RSS-Feed, die sich auf dem Frontend der WordPress-Seite positionieren lassen.

**Schritt 2:** Wählen Sie zunächst einen Bereich auf Ihrer Seite aus, an dem Sie das RSS-Widget einfügen möchten. Klicken Sie an der gewünschten Stelle auf das **Block-Einfügen-Symbol** (Quadrat mit Plussymbol), um das RSS-Widget aus der verfügbaren Liste auszuwählen und hinzuzufügen.

**Schritt 3:** Das RSS-Widget wird nun zu Ihrem Website-Frontend hinzugefügt (z. B. in der Sidebar). Adressieren Sie Ihr RSS-Widget, indem Sie Ihre **WordPress-RSS-URL** als Zieladresse eingeben.

**Schritt 4:** Passen Sie die Funktionen an, indem Sie unter **„Weitere Optionen“** festlegen, wie viele Beiträge bzw. Zusammenfassungen von neuen Beiträgen angezeigt werden. Sie können zudem Informationen wie Datum und Autor ergänzen.

**Schritt 5:** Besucher Ihrer Website können nun auf Ihrer Seite selbst im RSS-Feed eine Übersicht der neuesten Beiträge bekommen und den **RSS-Feed abonnieren**. Übrigens können Sie über das RSS-Widget nicht nur eigene, sondern auch neue Beiträge anderer Websites sammeln und darstellen.

**Schritt 6:** Ratsam ist es, für jeden Beitrag eine **Zusammenfassung** zu schreiben, die sich im Feed automatisch anzeigen lässt. Zusammenfassungen für Beiträge lassen sich in der Sidebar unter „Einstellungen“ und „Lesen“ hinzufügen.

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### Tipp

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### WordPress RSS-Feed-Plugins

Wenn Sie die volle Funktionalität eines WordPress RSS-Feeds nutzen wollen, ohne sich Programmierkenntnisse anzueignen, so verwenden Sie **RSS-Plugins**. RSS-Plugins bieten Ihnen verschiedene Funktionen für RSS-Feeds. So können Sie u. a. das Abonnieren von Feeds in Kategorien unterteilen oder Bilder und Medien einfügen.

**Möglichkeit 1:** Um ein WordPress RSS-Plugin zu Ihrer Website hinzuzufügen, gehen Sie auf „Meine Website(s)“ &gt; „Plugins“ &gt; „Plugin hochladen“ &gt; „Neu hinzufügen“. Wählen Sie nun die zuvor heruntergeladene **Plugin-ZIP-Datei** aus und klicken Sie „Jetzt installieren“. Anschließend müssen Sie das Plugin aktivieren.

**Möglichkeit 2:** Alternativ können Sie Plugins direkt über WordPress installieren. Gehen Sie hierzu auf „Meine Website(s)“ &gt; „Plugins“ &gt; „Neu hinzufügen“. Dort können Sie Plugins nach Funktion, Beliebtheit oder Bewertung heraussuchen und über **„Jetzt installieren“** zu Ihrer WordPress-Seite hinzufügen.

**Vier Beispiele für RSS-Feed-Plugins**

<table>
  <tbody>
    <tr>
      <td><strong>Plugin</strong></td>
      <td><strong>Funktionen</strong></td>
    </tr>
    <tr>
      <td>[Feedzy RSS Feeds](https://de.wordpress.org/plugins/feedzy-rss-feeds/ "Feedzy RSS Feeds für WordPress")</td>
      <td>- Benutzerdefinierter Import unbegrenzt vieler RSS-Feeds
- Feeds lassen sich in Kategorien unterteilen
- Integration von Bildern und interaktiven Elementen
- Verschiedene Feeds lassen sich als Widget posten
- Optimiert für mobile Geräte
- Schnelle Ladegeschwindigkeit durch automatisches Caching
- Verfügbar als kostenlose Version sowie als Pro-Version (ca. 59 $)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>[FeedWordPress](https://de.wordpress.org/plugins/feedwordpress/ "FeedWordPress Plugin")</td>
      <td>- Import von RSS-Feeds von verschiedenen Quellen für kleine und große WordPress-Seiten
- Einfache Kompatibilität mit anderen WordPress-Tools
- Sehr bedienerfreundlich mit Zugriff über das Dashboard
- Verfügbar als Free-Version und als kostenpflichtiges Premium-Plugin</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>[WP RSS Aggregator](https://de.wordpress.org/plugins/wp-rss-aggregator/ "WordPress RSS Aggregator")</td>
      <td>- WordPress-eigenes Plugin für einfache Importe (auch von externen Feeds)
- Intuitive Konfiguration und Darstellung von RSS-Feeds
- Unbegrenzte Anzahl an Feeds lassen sich per Shortcode auf Website integrieren
- Optimierte Darstellung für Mobilgeräte
- Mehrsprachig mit Übersetzer-Funktion
- Integriert YouTube oder Vimeo Videos und öffnet diese im Feed
- Verfügbar als kostenlose Version oder als Premium (59 $)</td>
    </tr>
    <tr>
      <td>[Category Specific RSS Feed Subscription](https://de.wordpress.org/plugins/category-specific-rss-feed-menu/ "Category Specific RSS Feed Subscription")</td>
      <td>- Nutzer können in einem speziellen Menü Feeds nach benutzerdefinierten Kategorien unterteilt abonnieren (zusätzlich zum allgemeinen RSS-Feed)
- Feed-Menü lässt sich spezifisch nach Tags definieren und erstellen
- Kann RSS-Feed von Tags neben Beiträgen anzeigen
- Erstellt Tag-Clouds mit verlinkten Schlagworten und zugehörigen RSS-Feeds</td>
    </tr>
  </tbody>
</table>

## WordPress RSS-Feed manuell erstellen

Mit entsprechenden Programmierkenntnissen lässt sich ein WordPress-Feed manuell erstellen und verwalten. Hierzu müssen Sie im Ordner für [WordPress-Themes](https://www.ionos.at/digitalguide/hosting/blogs/wordpress-themes-die-besten-designs-fuer-ihre-website/ "WordPress-Themes: Die besten Designs für Ihre Website") eine neue **PHP-Datei** anlegen. Diese Möglichkeit empfiehlt sich allerdings nur für erfahrene WordPress-Nutzer. Beim RSS-Feed handelt es sich um eine Textdatei im **XML-Format**, die von RSS-Readern der Abonnenten abgerufen und ausgelesen wird. Der Aufbau der Datei besteht Zeile für Zeile aus den folgenden grundlegenden Tags:

Um Browsern und Feedreadern zu vermitteln, dass Ihre Website einen RSS-Feed enthält, empfiehlt sich ein Header mit folgendem Code:

- **&lt;?xml version="1.0"encoding="ISO-8859-1"?&gt;**: Verweist auf die Verwendung der XML-Version 1.0, Westeuropäischer Zeichensatz (kann je nach Land und Nutzer angepasst werden)
- **&lt;rss version="0.91"&gt;**: Ruft das Stamm-Tag des Feeds auf
- **&lt;channel&gt;**: Ruft den Feed-Channel auf
- **&lt;title&gt;**: Definiert den RSS-Feed-Namen
- **&lt;link&gt;**: Verlinkt zur zugehörigen URL-Quelle
- **&lt;description&gt;**: Beschreibung des Channels
- **&lt;image&gt;**: Einfügen eines RSS-Titelbilds
- **&lt;item&gt;**: Erstellt einen RSS-Kurzartikel mit optionalen Artikelinformationen wie Kurz-Beschreibung, Datum, Link zur Quelle
- **&lt;/channel&gt; &lt;/rss&gt;**: Schließt das XML-Dokument des Feeds ab

Um Browsern und Feedreadern zu vermitteln, dass Ihre Website einen RSS-Feed enthält, empfiehlt sich ein Header mit folgendem Code:

```none
<link rel="alternate"
type="application/rss+xml"
title="RSS"
href="http://www.name-von-website.de/rss.xml">
```

## Wie lässt sich ein RSS-Feed in WordPress wieder deaktivieren?

Da nicht jeder einen RSS-Feed benötigt, lässt sich der integrierte WordPress RSS-Feed natürlich auch deaktivieren. Hierzu kommen entweder **Plugins** zum Einsatz oder ein kleiner Eingriff in das aktuelle **WordPress-Theme**.

### Mit RSS-Plugin deaktivieren

Spezielle Plugins sorgen dafür, dass alle Feeds auf einer WordPress-Seite (RSS-, Atom- und RDF-Feeds) deaktiviert werden. [Disable Feeds](https://wordpress.org/plugins/disable-feeds/ "Disable Feeds") ist ein kostenloses Plugin, das Sie über das Dashboard („Neu hinzufügen“) oder über die Plugin-Suche installieren. Das **Plugin deaktiviert nur die Feeds**. Zugehörige Feed-Links zu Artikeln müssen im Theme-Code oder in Widgets gelöscht werden. Ein kostenpflichtiges Plugin, mit dem sich nicht nur Feeds deaktivieren, sondern weitere Funktionen zur WordPress-Optimierung nutzen lassen, ist [perfmatters](https://perfmatters.io/ "perfmatters").

### WP-Code anpassen

Wer auf Plugins verzichten möchte, kann im WordPress-Backend die PHP-Datei des aktuellen Themes bearbeiten. Gehen Sie hierzu auf „Design“ und „Theme Editor“ und suchen Sie rechts im Explorer nach der Datei ***functions.php***. Fügen Sie nachfolgenden Code direkt hinter dem Ende der Datei ein und speichern Sie die Änderungen:

```none
function itsme_disable_feed() {
    wp_die( __( 'No feed available, please visit the <a href="'. esc_url( home_url( '/' ) ) .'">homepage</a>!' ) );
}
Add_action('do_feed', 'itsme_disable_feed', 1);
Add_action('do_feed_rdf', 'itsme_disable_feed', 1);
Add_action('do_feed_rss', 'itsme_disable_feed', 1);
Add_action('do_feed_rss2', 'itsme_disable_feed', 1);
Add_action('do_feed_atom', 'itsme_disable_feed', 1);
Add_action('do_feed_rss2_comments', 'itsme_disable_feed', 1);
Add_action('do_feed_atom_comments', 'itsme_disable_feed', 1);
```

Auf diese Weise deaktivieren Sie RSS-, RDF- und Atom-Feeds auf Ihrer Website.

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### Tipp

Wenn Sie eine eigene [WordPress-Website erstellen](https://www.ionos.at/digitalguide/hosting/blogs/eine-wordpress-seite-erstellen-anleitung-fuer-beginner/ "Eine WordPress-Seite erstellen: Anleitung für Beginner"), sollten Sie auch an [WordPress-SEO](https://www.ionos.at/digitalguide/online-marketing/suchmaschinenmarketing/wordpress-seo-tipps/ "WordPress-SEO-Tipps") und die mobile Nutzerfreundlichkeit durch [WordPress-AMP-Plugins](https://www.ionos.at/digitalguide/hosting/blogs/wordpress-amp-plugins/ "WordPress: AMP-Plugins") denken. Falls Sie WordPress mit angebundenem Onlineshop nutzen, können Sie mit [WordPress-Review-Plugins](https://www.ionos.at/digitalguide/hosting/blogs/wordpress-review-plugins/ "WordPress: Review-Plugins") potenzielle Käufer durch positive, integrierte Kundenbewertungen überzeugen.

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